DE241908C - - Google Patents

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DE241908C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/081Magnetic constructions

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  • Electromagnetism (AREA)
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  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2\g. GRUPPE
Verfahren zur Lösung eines magnetischen Kreises. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1910 ab.
Bei permanenten Magneten, Elektromagneten für Gleich- oder Wechselstrom, Drosselspulen, Transformatoren, · deren magnetischer Kreis mit einer oder mehreren Trennfugen oder Luftspalten versehen ist, tritt an den Konstrukteur J^Lufig die Aufgabe heran, die Anordnung so zu treffen, daß der magnetische Kreis im Betriebe, d. h. unter Überwindung der magnetischen Zugkraft, unterbrochen werden kann. Solange es sich um kleine Kräfte handelt, ist die Lösung einfach, wird aber um so schwieriger, je größer der Widerstand wird, den die Zugkraft einer Trennung des Eisenkreises entgegensetzt.
Durch die vorliegende Erfindung wird es ermöglicht, auf mechanischem Wege verhältnismäßig große Kräfte zu überwinden. Man unterteilt das abzuhebende Stück des Eisenkreises und hebt die einzelnen Teile nacheinander ab. So hat man jedesmal nur denjenigen Teil der Zugkraft zu überwinden, der dem Querschnitt des Einzelteiles entspricht, denn wie bekannt, ist bei konstanter magnetomotorischer Kraft bzw. Erregung eines Magneten die Zugkraft proportional dem Eisenquerschnitt der Berührungsfläche der beiden zu trennenden Teile.
In der beiliegenden Zeichnung ist als Beispiel eine Drosselspule für Wechselstrom mit regelbarem Luftspalt dargestellt. Der Eisenkreis besteht aus dem festen Joch α, dessen Schenkel mit der Wicklung c ausgerüstet sind, und dem beweglichen Schlußstück b, das durch Verdrehen der Mutter e mittels der Schraubenspindel d gegen die feststehende Traverse f gehoben werden kann. Dieses Schlußstück ist aus einzelnen gegeneinander verschiebbaren Blechpaketen zusammengesetzt. In den Fig. ia und ib ist der Eisenkreis geschlossen, d. h. mit dem Luftspalt 0 gezeichnet. Wie aus den Fig. ib und 2 ersichtlich, werden durch Anheben der Traverse f die einzelnen Blechpakete mittels der Bolzen g, die durch Schlitze h der Blechpakete geführt sind, allmählich nacheinander von rechts nach links mitgenommen.
Die Ausführungsarten des Erfindungsgedankens sind natürlich sehr mannigfaltig, und die ■ Konstruktionen werden dem jeweiligen Zweck und der Größe des mit dem geschlitzten Eisenkreis versehenen Apparates angepaßt. Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist nicht auf die eingangs erwähnten Apparate beschränkt. Als weiteres Anwendungsgebiet der Erfindung sei z. B. noch die Lösung des magnetischen Kreises erwähnt, der beim Anlassen von Drehstrommotoren mit Kurzschlußanker dazu dient, den Wattstrom von einer Rotorwicklung geringen Widerstandes abzudrosseln und in eine solche höheren Wider-Standes zu leiten. Außer zur Überwindung der magnetischen Zugkraft kann die Erfindung auch zu einer außerordentlich feinen Regelung des Luftspaltes von magnetischen Kreisen benutzt werden, wie sie z. B. häufig bei Drosselspulen und Streutransformatoren erwünscht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Lösung eines magnetischen Kreises, dadurch gekennzeichnet, daß das abzuhebende Schlußstück nicht als Ganzes, sondern in einzelnen Teilen abgehoben wird, wobei- die Teilung des Schlußstückes durch Zerlegen desselben nach parallel zu den Kraftlinien und senkrecht zur Teilfläche verlaufenden Ebenen erfolgt, zu dem Zweck, nicht auf einmal die ganze magnetische Zugkraft überwinden zu müssen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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