DE2417940A1 - Fluorverbindungen enthaltende werkstoffe fuer dentalzwecke - Google Patents

Fluorverbindungen enthaltende werkstoffe fuer dentalzwecke

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DE2417940A1 DE19742417940 DE2417940A DE2417940A1 DE 2417940 A1 DE2417940 A1 DE 2417940A1 DE 19742417940 DE19742417940 DE 19742417940 DE 2417940 A DE2417940 A DE 2417940A DE 2417940 A1 DE2417940 A1 DE 2417940A1
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Description

Pat en t an ra., e 3^ d ut η g
IPluorverbindungea enthaltende Werkstoffe für Dentalzwecke
öle 2ahnkaries gehört heute au den häufigsten Erkrankungenp insbesondere bei den Industrienationen« Sie hängt bekanntermaßen ursächlich mit dem hohen Zuckerverbrauch bssWo Verbrauch von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln zusammen0
Durch die intensiv© 3?orachung in neuerer Zeit ist die Entstehung der Karies weitgehend geklärt» Die Bildung demineraliaierter Zonen in Schmelz und Dentin, den Zahnhart geweben, hängt eng zusammen mit der Entstehung und der Anwesenheit der leimartigen9 zähhaftenden Zahnbeläge, den Plaquesο Diese entstehen durch Einwirkung von Mikroorganismen, hauptsächlich auf Saccharose, Bildung von Glucose und Wiederaufbau zu Dextranenö Die Plaque bildet einen idealen Nährboden für Streptokokken, die Glukose zu aliphatischen Säuren wie Milchsäure, Essigsäure abbauen.
509842/0874
Durch den Säureangriff werden die Zahnhartsubstanzen demineralisiert* so daß Defekte entstehen9 die nur durch Ausbohren des kariösen Dentins und Füllen der Kavität mit geeigneten Materialien, ZoBo Amalgam, Zahnzemente uoa. behoben werden könneno
Die Häufigkeit von Karieadefekten hängt außerdem stark von der Mundhygiens ab«, Die Forschungen ergaben, daß weiterhin der PluorgehaXt dea Zahnschmelzeβ eine wesentliche Rolle spielt und daß durch den Einbau von Fluorionen in das Gitter des Hydroxylapatits unter Bildung von Fluorapatit eine sogenannte Schiaelzhärtung möglich und damit eine bessere Resistenz gegen den Angriff von Säuren gegeben ist0
Auf diese Weise ist eine Reduktion der Kariesanfälligkeit mögliche Man hat ihr Rechnung getragen durch Fluoridierung von trinkwasser, Verwendung von Fluorverbindungen in Zahnpasten, Mundwässern a» derglo Von zahlreichen vorgeschlagenen Fluorverbindungen werden bevorzugt Alkalifluoride» Zinnfluoride, JTatrium~Fluormonophosphat, sowie organische Fluorverbindungen t insbesondere Arainfluoride«..
Neben der allgemeinen Karies spielt die Grübchen- und Fissurenkaries auf den Kauflachen der Molaren eine wichtige Rolle» Hier hat man versucht, prophylaktisch zu wirken durch Verwendung von fluorhaltigen lacken oder auch durch Versiegelung der Fissuren»
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24179A0
Die verwendeten Fluoride sind wasserlöslich und werden in gelöster Form (Zahnpasta, Mundwasser, Lacke) auf den Zahnschmelz aufgebrachto Der Nachteil dieser wasserlöslichen Fluorverbindungen ist, daß sie von der Speichelflüssigkeit der Mundhöhle relativ schnell verdünnt und weitgehend wieder weggespült werden, so daß der Einbau der Fluorionen in den Zahnschmelz immer wieder unterbrochen wird»
Man hat bereits versucht, die frische Fluoridschicht mit einem haftfesten lack abzudecken, der so lange auf der Zahnoberfläche bleibt, bis das Fluor stabil in die Gitterstruktur des Zahnschmelzes eingebaut worden istο Weiterhin hat man versucht9 wasserlösliche Fluoride in Kunststoffe (Prothesen, künstliche Zähne, Kronen» und Brückenmaterialien, Füllungs- und Versiegelungs» materialien) einzubauen, um so ein Reservoir von Fluorionmzur Verfügung zu haben» welches die" natürlichen Zähne über einen längeren Zeitraum mit der notwendigen DoBis an Fluor versorgt«
Bei dieser Anwendungsform zeigen aber die wasserlöslichen Fluoride große Nachteile«, Baut man sie in Kunststoffe ein, so verlieren diese sehr schnell ihre guten Festigkeitseigenschaften, d.h.» sie werden von der Speichelflüssigkeit aufgeweicht und die Biege» und Druckfestigkeitswerte sinken schnell. Das gleiche gilt für Lacke, die schon kurz nach ihrer Applikation angegriffen, zerstört und weggespült werdenο Außerdem ist die Verteilung der salzartigen Fluoride in den hydrophoben Kunststoff bzw* Lack unregelmäßig, da sie nicht gelöst, sondern nur dispergiert sind» Dadurch erfolgt die Abgabe der Fluorionen nur an vielen
509842/0 87 4
kleinen Punkten der Zahniiberfläche und nicht an einer homogenen Schichto Es wurde auch nachgewiesen, daß die Fluorionen nur aus stark wasserdurchlässigen und damit instabilen Kunststoffen oder lackfilmen an die darunter liegende Schmelzoberfläche abgegeben werden, während dagegen wasserundurchlässige Kunststoffes die naturgemäß viel besser auf dem Zahnschmelz haften? die Wirkung der in ihnen eingebauten Fluoride gänzlich verhindernc
Die der Erfindimg zugrundeliegende Aufgabe besteht darinj. Fluorverbindungen enthaltende Werkstoffe für Dentalzwecke zur Verfügung z\\ stellen 9 in denen die Fluorverbindungen homogen verteilt sind und durch stetige Abspaltung von Fluorionen eine dauernde kariostatische Wirkung auf den Zahnschmelz ausüben«)
Ferner sollen die Dentalwerkstoffe9 wie Prothesen, Kunststoffgähne? Kronen- und Brückenmaterialiens Füllungs= und Versiegelungsmaterialien und Zahnlackes durch den Zusatz der Fluorverbindungen ihre guten physikalischen Eigenschaften 9 wie überlegene Abriebfestigkeit, geringe Wasseraufnahme, kleine Volumen-= änderung und große Sransparens, nicht verlieren0
Gegenstand der Erfindung sind Fluorverbindungen enthaltende Werkstoffe für Dentalzwecke In Form von monomeren, oligomeren und/oder polymeren Substanzen oder
Substanzgemischen, die dadurch gekennzeichnet sind,
ein
daß sie mindestens/wasserunlösliches Fluorsilan der Formel
^S R2
R1——Si^- R
5Q9842/0874
enthalten, worin R^ einen durch eine C~Si~Bindung an das Siliciumatom gebundenen aliphatischen, alicyclischen, aromatischen oder heterocyclischen Rest mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen und E2 un<ä Söie gleich oder voneinander verschieden 3ein können 9
(a) Fluor
(b) eine Hydroxylgruppe und/oder Alkoxygruppen (worin die Alley !gruppen 1 bis 3 Kohlenstoff atome enthalten) oder
(c) einen Rest wie unter R* definiert 9 darstellen«
Der Rest R^ in den Pluox'silanen stellt eine organophile Gruppe dar? durch die in erster Linie die Verträglichkeit mit den monomer-en, oligomeren und/oder polymeren Dental-werkatoffen und damit eine homogene Verteilung der Fluorsilane in diesen Werkstoffen "oedingt wirdo
Als Merkstoffe für BentalEvreeke in polymerer Form kommen beispielsweise Prothesen» Kunststoffzähne? Kronen- und Brückenmaterialien usw» in Prags« Die polymeren Dentalwerkstoffe können auch in Lösungsmitteln gelöst sein, ZöBo als Tersiegelungsmaterialien und Zahnlacke„ Als Lösungsmittel für die polymere Substanz kann auch eine monomere oder oligomere polymerisierbar Substanz verwendet werden^ wobei man beispielsweise Zahnlacke erhält wenn die monomere oder oligomere Substanz im Überschuß vorliegt, während man s„Be pastenförmige Fiillungsmaterialien oder Ausgangsmaterialien für Zähne, Krorten,Brücken oder Zahnprothesen erhält, wenn die polymere Substanz in einem höheren Anteil vorliegt„ Als Versiegelungsmaterialien und Zahnlacke können die monomeren und/oder oligomeren Substanzen auch ohne Zusatz einer polymeren Substanz, gegebenenfalls unter Zusatz eines Lösungsmittels, verwendet werden*
5098A2/087A
Die monomeren, oligoiaaren und/oder polymeren Dentalwerkstoffe sind an sich bekannt und nicht Gegenstand der Erfindungο
Vorzugsweise enthäl ·; der Best R. im fluorsilan mindestens eine der Oruppsn
.0. OH
-- im * C - ode.v - GH - GH - oder -C-
■; 8
j H
woriuä X Wasserstoff odar nxÄic Mc^hylg^ppe
Mit Hilfe dieser Gi-uypeii Schinen die Fluorsilane auf chemiechiem Weg in ai-s Dentalwsrkstofie eingebaut werden? 2,B-. können sie als üomoac-Eier® mit dart manomex'tsia und/oder oXigomeren Siaba^aaaeAi üaer als Pfropfmonoiaex'e mit den polymeren Sub star.· ssb y.mg@S3i;st. wei-äes.s ao daß homogene Mischpolymerieat«:· '«aw« Pfropfmisclipolymerisate erhalten werden«
Xnsbesondere aim dis 7/eirks}tofS:e gereäß der Erfindung dadurch gekernte iihvtetc, daB 'R, im Eluorsilsa einen gegebenenfalls durch niedere Alkylgroppea oder eine Vinylgruppa as*. Ksri?. siifestituiertsn Phenyl- oder Bsnsylrest9 einen Stypylr-ast? einon diire'a Acryl- oder Methacrylsäure veresterten O^alkylrest mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen oder einen Cyelohexylalkylrsst,, worin der Alkylrest 2 bis 5 Kohlenstoffatome enthält und der Cyclohexylrest durch eine oder zwei Hydroxylgruppen und/oder niedere Alkoxygruppen oder durch ein Epoxydsauerstoffatem substituiert ist, darstollto
5098A2/0874 BAD ORIGINAL
Besonders bevorzugte Dentalwerkstoffe sind solche, in denen R1 im Eluorsilan die Gruppe
OH2 * C - C - O - CH2 - CH2 - CH2 -
oder einen ß-Cyelohexyl-lthylrest darstellt? worin der Cyclohexylrest in den Stellungen 3 und 4 durch zwei Hydroxylgruppen j eine Hydroxylgruppe und eine niedere Alkoxygruppe oder durch ein Epoxydsauerstoffatom substituiert isto
Der 'Fluorsilan-Gehalt der Werkstoffe gemäß der Erfindung beträgt im allgemeinen etwa 1 bis 20, vorzugsweise etwa 2 bis 10
Die erfindungsgemäß verwendeten lluorsilane können da durch hergestellt wardens, daß man in einem Silan der lOrmel
worin R^ die vorstehend angegebene Bedeutung hat und R2 bis R^,, die gleich oder voneinander verschieden sein können. Hydroxylgruppen oder Alkoxygruppen (worin die Alkylgruppen 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthalten) darstellen, mindestens einen der Reste R2 bis R. durch Umsetzung mit Fluorwasserstoffsäure gegen Fluor austauschte
509842/0874
Die Herstellung der erfindungsgemäß verwendeten Fluorsilane kann ZoBo durch Umsetzung von Methacryloxypropyl= trimethoxysilan mit Fluorwasserstoffsäure erfolgen«. Das Silan wird zweckmäßig mit einem Alkohol verdünnt und in einem gegenüber Fluorwasserstoffsäure beständigen Reaktionsgefäßs das zweckmäßig aus Kunststoff besteht, unter Rühren mit der Fluorwasserstoffsäure umgesetzt* Hierbei tritt eine exotherme Reaktion ein0 Nach dem Abkühlen des Reaktionsgemisches wird noch eine gewisse Zeit weitergerührt o Anschließend wix^d das lösungsmittel abgedampft und der Rückstand getrocknete Bei Verwendung des vorstehend angegebenen Ausgangsraaterials erhält man Oxypropylmethacryl-Difluorhyöroxysilan als dünnflüssigen Rückstand„
Die erfindungsgemäß verwendeten Fluorsilane sind im Gegensatz zu den sonst gebräuchlichen Fluorverbindungen zur Kariesbekämpfung in Wasser unlöslich0 Dagegen lösen sie sich leicht in den meisten organischen Lösungsmitteln, wie Aceton, Trichloräthylen, Alkohol und monomeren Methylmethacrylat«
Fluorhaltige Kunststoffe können ZcB» dadurch erhalten werden8 daß die erfindungsgemäß verwendeten Fluorsilane beispielsweise in monomerem Methylmethacrylat gelöst werden ο Nach dem bekannten Teigverfahren wird dann mit peroxydhaltigem Polymethylmethacrylat eine plastische Masse hergestellt und in einer Gipsform nach der Heißpreßtechnik ein Prüfkörper bei erhöhten Temperaturen, ZoBo um etwa 10O0G, polymerisiert,,
509842/0874
Ein auf diese Weise erhaltener Prüfkörper zeigt auch nach mehrmonatiger Lagerung in Wasser eine gute Biege«=, Zug=· und Druckfestigkeit ο Im Vergleich dazu zeigen Prüfkörper mit Zusätzen von wasserlöslichen Natriumfluoriden bei der festigkeitsprüfung nach der Lagerung in Wasser weit schlechtere Ergebnisse; außerdem zeigen die Prüfkörper eine starke Weißfärbimgο
Die mit den erfindungsgemäß verwendeten Fluorsilanen erhaltenen Prüfkörper aeigen neben ihren guten mechanischen Festigkeitseigenaehaften auch gute Ergebnisse bei der Abgabe τοπ Fluoro Der aus ihnen durch Hydrolyse langsam entstehende Fluorwasserstoff diffundiert sehr leicht durch den wasserundurchlässigen Kunststoff und kann so an den Zahnschmelz ununterbrochen die zur Festigung benötigten Fluoridionen abgeben-, Die erfindungsgemäß verwendeten Fluorsilane sind deshalb als Zusätze zu Prothesenmaterialien,, Kronen- und Brückenmaterialien und Kunststoffbahnen sehr gut geeignet«
Auf ähnliche Weise können fluorhaltige Dentallacke, bestehend aus einer flüssigen Komponente A und einer festen Komponente B hergestellt werdenο Üblicherweise besteht ein Lack für Fissurenversiegelung aus 80 bis-40 # einer flüssigen Phase, die s„Bo aus monomeren! Methylmethacrylat, den difunktioneilen Estern der Acryl» bzw* Methacrylsäure mit Äthylenglykol und einem Initiator, z„Bo Dimethyl-p-Toluidin zusammengesetzt ist, während die feste Phase 20 bis 60 i> Polyraethylmethacrylat und einen für die Kaltpolymerisation üblichen Katalysator, z,B<. Benzoylperoxyd, enthält» Ersetzt man die bekannten organischen bzw«, anorganischen wasserlöslichen Fluorverbindungen, wie Hatriumfluorid uswo, durch die wasserunlöslichen Fluorsilane gemäß der Erfindung? z.Bo durch Oxypropylmethacryl-Difluorhydroxysilanp so erhält man ein Material
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- ίο -
zur Versiegelung von Fissuren, welches auf den Zähnen fest haftet, sich als unempfindlich gegen Auflösungserscheinungen durch den Speichel der Mundhöhle erweist, den Anforderungen bezüglich guter Abrasionsfestigkeit entspricht und außerdem noch den für die Kariesbekämpfung gewünschten Effekt zeigt» Fluorionen über längere Zeit gleichmäßig an den Zahnschmelz abzugeben Diese über längere Zeit gleichmäßige Abgabe von Fluor verhindert die Demineralisierung und ermöglicht die Remineralisierung des Zahnsehnelzesa wodurch die erfindungsgemäß verwendeten Fluorsilane sehr gut als Mittel zur prophylaktischen Behandlung von Karies geeignet sind*
Die erfindungsgemäß verwendeten EMuorsilane eignen sich auch als Zusats für Püllimgsraatez*iaXieno Diese werden heute meist als Zwsikoaponentensystem hergestellt. Bevorzugt wird eine Paste hergestellt» indem man Z0Bo 15 bis 20 i> eines organischen Bindemittels, SoBo das aus der TJS-PS 3 060 112 bekannte langkettige Oligomer auf der Basis von Bisphenol-A und Glycidylmetbaorylat (nachstehend als Bis-GMA bezeichnet), 10 bis 5 $> eines üblichen difunktionellen Vernetzers, z.B« Triäthylenglykol-Dimethacrylat, 5 bis 2 ■# freie Methacrylsäure zur Erzielung einer größeren Reaktionsgeschwindigkeit, 10 bis 3 $> eines erfindungsgemäßen Fluorsilane und 60 bis 70 $> feinteiliges Siliciumdioxyd miteinander vermischt „ Die Paste teilt man in zwei Hälften und fügt der Komponente A einen Peroxid-Katalysator, zJ, Benzoylperoxyd, und der Paste B als Initiator ein tertiäres Amin, z„Bo Dimethyl-p=Toluidin hinzuo Man erhält so ein ausgezeichnetes Füllungsmaterial, das durch den Zusatz des Fluorsilansseine guten mechanischen Eigenschaften behält und an seine Umgebung Fluoridionen in geeigneter
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Ansah! kontinuierlich abgibt» Man erzielt dabei ;jeden kariostatischen Effekts der erwiesenermaßen die Bildung von Karies entscheidend verringert»
Die Erfindung ist durch die nachstehenden Beispiele erläutert *
Beispiel 1
100 g handelsübliches Methacryloxypropyltrimethoxysilan werden in einem Polypropylengefäß mit Isopropanol 1:1 verdünnt, und in diese Lösung werden langsam 50 g 40 #iga Fluorwasserstoffsäure eingerührte Die Reaktion ist exotherme Nach Abkühlung der Mischung wird in einem Drehverdampfer (Rotavapor) bei 600C eingedampfte Die dabei entstandene dünnflüssigef polymerisierbar Fluorsilanverbindung Oxypropylmethaeryl-»d ifluorhydroxysilan hat folgende Formel:
CH, 0 · /
I3I /
6 - C - 0 - CH2 - CH2 - CH2 - Si^-
Diese Substanz ist wasserunlöslich, jedoch löslich in organischen Lösungsmitteln und außerdem leicht polymerisierbar O .
10 g der oben erhaltenen Fluorsilanverbindung werden einer Mischung aus 35 g monomeren Methylmethacrylat und 65 g peroxydhaltigern Polymethylmethacrylat zugesetzt, und die Mischung wird nach dem Teigverfahren in einer Küvette nach der Heißpreßtechnik für Prothesenmaterialien bei 1000C polymerisiert„ In gleicher Weise wird eine Monomer-Polymermischung polymerisiert, der vorher 5 & feinpulverisiertes Natriumfluorid zugesetzt worden istο Ferner wird eine Mischung ohne Zusatz polymerisiert„
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<- 12 -
Die erhaltenen Kunststoffe v/erden su Prüfkörpern zersägt an denen die üblichen mechanischen lestigkeitsprüfungen Yor und nach V/aeserlagenmg gemacht werdenc Die Prüf=» körper, welche Hatriuofraorid enthaltenf sind weiß-opakp während diejenigen alt Fluorsilan das gleiche Aussehen und die gleiche 'I'i'ansparenz wie das Polymerisat ohne Zusatz ζeigenο
In der folgenden Sabelle werden die Prüfkörper verglichen:
Grewichts«=- Dur-chbiö- Durchbie
zunahms gung bei gung bei
nach 7 Ta 55/50 Έ 55/50 N
gen in ',Vaaser naoh 7 Sa nach
gen in 4 Wochen
TTa^ser^^^ in Wasser
1,5 $ 2f3/4p2 2,0/4,1
0,9 $ 2* i/3,4 2,0/3,3
2,0 g 2n0/2?0 2,0/3,0
Kunststoff ohne Zusats
Kunststoff mit ITaP
Kunststoff mit fluorsilan
Bei der G-ewichtsaunahme nach 7-tägigsr Wasserlagerung unterscheidet sich der Kunststoff ohne Zusatz nur wenig von dem mit Pluorsilano Der Kunststoff mit Natriumfluorid zeigt deshalb so niedrige Werte? weil ein Großteil des wasserlöslichen KaF-Salzes bereits aus dem Polymerisat herausgelöst ist; somit ist ein direkter Vergleich nicht mögliche
Biegeprüfungsversuche werden nach dem DIH-Entwurf 13907 vom Juli 1973 durchgeführtο Je ein 50 mm langer, 10 mm breiter und 2f5mm dicker Prüfkörper wird hergestellt aus Kunststoff ohne Zusatz«, Kunststoff mit NaP und Kunststoff mit dem erfindungsgemäß verwendeten Fluorsilan* Die Prüfkörper werden nach 7 Sagen und nach 4 Wochen Wasserlagerung mit 35 N bzwo 50 N belastet und diö
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Durchbiegung wird in um gemessen» Der Kunststoff mit Fluorsilan zeigt dabei . bessere Werte, vor allem bei einer Belastung von 50 Ή, doho die bei Prothesenmaterialien gewünschte hohe Biegefestigkeit wird durch den Zusatz; von Fluorsilan nicht beeinträchtigt o
Ferner zeigt nach 12-stündiger Lagerung in kochendem Wasser das Polymerisat mit NaF eine rauhe und narbige Oberfläche„ während das Polymerisat mit Fluorsilan glatt bleibt.
Zur Prüfung auf Abgabe von Fluorieren wird ein kleiner Block aus Methyltaetisacrylat polymerisiert s in dem ein natürlicher Sahn eingebettet ist» Man schleift den Block vorsichtig soweit ab9 bia sich der Zahnschmelz des natürlichen Zahnes an d©r Oberfläche befindet« Der Schmelz wird mit einem Gummipolierer poliert,, Die eine Hälfte des Zahnschmelzes isoliert man mit einem ge^ eigneten Lack* Auf die Oberfläche des Kunetstoffblockes und damit auch auf den Schmelz t preßt man ein Stück Fluorsilan enthaltendes Polymerisat und lagert das ganze in Wasser von 2?QC über 24 Stunden« STach der Wasserlagerung wird die Fluorailan enthaltende Abdeckung entfernt t und die mit Iia^k ioolierte Hälfte des Zahnes gereinigt» Man ätzt die Oberfläche des Zahnschmelzes 30 Sekunden lang mit 5 ^iger Zitronensäure» Die geätzten Zahnoberflächen werden unter dem Mikroskop beurteilt«. Die nicht fluoridierte Hälfte dea Zahnschmelzes ist atark angeätzt (im Hellfeld des Mikroskopes erscheint sie schwarz), während die mit. Fluorsilan fluoridierte Hälfte hellglänzend und völlig glatt bleibt.
509842/087
Beispiel 2
Einen Fissurenversiegsj.ungslack erhält man dadurch? daß man ala Components A ein mit 1 ·$> Benaoylperoxyd angereichertes Po-iyiaethyliaethacrylat verwendet„ Die Komponente B besteh is aus 34 $ BiS-GIAA7 2 # freier Methacryl= säure? 60 i> Tsr:iä1r.iiyrLeögiykoX--di.me'fehacrylat als Yerdünnungs mittels 0P8 ^ Oiiae-fehyl-p-toXuidisi als Iniator und 3»2 Oxypropylrastlmcryluifliiorhydroxysilano Mischt man 20 # der Komponente A mit 80 i> der Komponente B, so erhält man eine dünnflüssige Lösung» die mit einem Pinsel auf die sorgfältig gereinigten und getrockneten Zähne aufgetragen werden kann ο Die Verbindung härtet schnell aus und bildet einen lackartigen Schutsfilm hoher Transparenz imü. AbrasionsfeBtigkeit=, der unter dauernder Alagahe von Fluorionen den gahnschmels festigt und somit seine kariesprophylaktische Eigenschaft· bestätigto
Ein geeignetes Füllrmgamatsrial stellt man dadurch her, daß man 18 °ß> Bis^öMA, ? i> Sriäthylenglykoi-diiaethaerylats, 2 $ freie Methacrylsäiire. 3 'p Oxypropylmethaerylat·» difluorhydroxysilan und 70 # feinteiliges Silieiumdioxyd so lange in einem Labormiseher knetet, bi3 eine Paste entsteht. Man teilt die Pasta in zwei gleiche Hälften A und B und fügt der Paste A 1-?5 Bensoyiperoxyd und der Paste B 1,5 $ Dirnethyl-p-toluidin hinzu» Mischt man gleiche Teile der Komponejite A und der Komponente B9 so erhält man ein Zalmrestauratlonamaterial, welches hinsichtlich seiner physikalischen Eigenschaften befriedigende Merkmale aufweist,, aber durch seine karies-•verhindernde Wirkung durch stetig© lluorabgabe über einen längeren Seitraum über äem Niveau der derzeit handelsüblichen IrällimgsmaterialieK liegt«
S09842/087A
BAD ORiGiNAL
25 S ß~( 3 8 ^Epoxycyclohöxyl }-äthyltrimsthosysilan und 50 g Isopropylalkohol werden in einem Polypropylengefäß mit einem mechanischen Rührer mit 6 g etwa 70 #iger Fluorwasserstoffsäure langsam versetzte Der Zulauf der Fluorwasserstoffsäure wird so niedrig gehalten^ daß die Temperatur nicht über 4-O0C steigto Nach dem Zusatz der Fluorwasserstoffsäure v/ird noch eine Stunde lang weitergerührt und die Lösung auf einem Wasserbad eingedampft« Die so erhaltene fluor SiXanverbindung enthält theoretisch 39{2 $ Fluor«. Die Nachprüfung des theoretischen Wertes erfolgt nach der Methode, wie sie in "Analyst. Bas. 1968, VoIo 93? Seiten 827-831» ■beschrieben ist» Ser nach dieser Methode gefundene Wert ergibt 389 5 $
4,8 g der so erhaltenen dünnflüssigen Fluorsilanverbindung und 96 g eines handelsüblichen Zahnlaekes (Piusprotector) werden vermischt und die Mischung als fluorhaltiger Zahnlack verwendet„ In einem klinischen Test wurde &ev Lack in vivo auf Malaren aufgetragen9 die für die Regulierung der Sahnstellung extrahiert werden mußten aVor der Applikation des I-ackee wurde ein Zahn zur Kontrolle extrahiert„ Nach 11 bzw« 14 l'agen wurden auch die mit Fluorlack behandelten Zähne gezogen und mit dem Kontrollzaim ohne Fluorbehandlung verglichene Die Ergebnisse t die die deutliche fluorierende Wirkung des Lackes zeigen, sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt :
509842/0874 BADORIOINAL
Zahn
Patient Fluorlack im Mund
lackiert Eontrollzahn
14 Tage
O CD OO
lackiert Kontrollzahn
11 Tage
Fluorkonzentration in ppm im Zahnschmelz
in verschiedener Tiefe
5 M 10/U 15/u 27/» 30/U J 300 40/U 60/u
1650 520 150 ■3U» 200 100
850 - 300 100 100 «
1620 500 320 er» 100
450 250 160 100

Claims (1)

  1. - 17 Patentansprüche
    Fluorverbindungen enthaltende Werkstoffe für Dentalzwecke in 3?orm von monomeren, oligomeren und/oder polymeren Substanzen oder Substanzgemische^ dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens ein wasserunlösliches Fluorsilan der Formel
    R_ ~S±'C—. R
    1 v 3
    enthalten» worin R1 einen durch eine C~Si-Bindung an das Siliciumatom gebundenen aliphatischen, allcyclischen, aromatischen oder heterocycllschen Best mit 5 bis 12 Kohlenstoffatomen und R2 und R», die gleich oder voneinander verschieden sein können,
    (a) Fluor
    (b) eine Hydroxylgruppe und/oder Alkoxygruppen (worin die Alkylgruppen 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthalten) oder
    (c) einen Rest wie unter R- definiert, darstellen<■
    2ο Werkstoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rest R^ im Fluorsilan mindestens eine der
    'Gruppen
    D OH
    /v t
    ~ CH - CH - oder -C-
    D OH
    /v
    - OH « C - oder
    worin X Wasserstoff oder eine Methylgruppe darstellt, enthält»
    $09842/0874
    Werkstoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß R1 im Fluorsilan einen gegebenenfalls durch niedere Alkylgruppen oder eine Vinylgruppe am Kern substituierten Phenyl- oder Benzylrest, einen Styrylrest, einen durch Acryl- oder Methacrylsäure verestorten Oxyalkylrest mit 3 bis Kohlenstoffatomen oder einen Cyclohexylalkylrest, worin der Alkylrest 2 bis 5 Kohlenstoffatome enthält und der Cyclohexylrest durch eine oder zwei Hydroxylgruppen und/oder niedere Alkoxygruppen oder durch ein Epoxydsauerstoffatom substituiert ist, darstelltο
    4ο Werkstoff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß R1 im fluorsilan die Gruppe
    CH2 » c-C-0·= CH2 - CH2 - CH2
    3 °
    darstellto
    5ο Werkstoff nach Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, daß R1 im ffluorsilan einen ß-Oyclohexyl-Xthylrest darstellt, worin der Cyclohexylrest in den Stellungen 3 und 4 durch zwei Hydroxylgruppen, eine Hydroxylgruppe und eine niedere Alkoxygruppe oder durch ein Epoxydsauerstoffatom substituiert isto
    60 Werkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sein Fluorsilan-Gehalt etwa 1,0 bis 20 , vorzugsweise etwa 2 bis 10 Gewe-?i beträgt»
    R/hi
    42/0874
DE19742417940 1974-04-11 1974-04-11 Fluorverbindungen enthaltende werkstoffe fuer dentalzwecke Granted DE2417940B2 (de)

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