DE239751C - - Google Patents

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DE239751C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/20Apparatus for moulding, cutting or dispensing chocolate
    • A23G1/22Chocolate moulds

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
V£ 239751 -■ KLASSE 53 /. GRUPPE
Firma ANTON REICHE in DRESDEN.
Zucker u.dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1909 ab.
Es sind bereits Blechformen und Backbleche bekannt, die aus mehreren Teilen derart zusammengesetzt sind, daß sie eine bestimmte Anzahl einzelner Formenteile oder Bildformen für die herzustellenden Gegenstände enthalten. Zur Herstellung solcher Formen benutzte man bisher Blechstücke, in welche entweder je ein einzelnes Formenbild oder aber eine Reihe in der Größe entsprechender' Formenbilder nebeneinander eingestanzt oder eingeprägt wurde. Eine beliebige Zahl dieser mit den Formprägungen versehenen Blechteile oder Blechstreifen wurde dann durch Zusammenfalzen ihrer geraden Seitenkanten miteinander zu einer großen Form vereinigt.
In die erwähnten Blechstreifen konnten aber nur verhältnismäßig flache Muster nebeneinander eingeprägt werden, weil bei tiefen Prägungen sich das Blech zu sehr verzieht oder auch reißt; daher müssen bei Formenbildern mit tiefen Prägungen stets einzelne Blechstücke verwendet werden, so daß die Zusammenstellung der gebrauchsfertigen Form eine schwierige und kostspielige ist.
Nach einem anderen bekannten Verfahren werden die mit den Prägungen versehenen einzelnen Blechteile oder Blechstreifen an ihren geraden Kanten miteinander verlötet und so zu der Form verbunden. Auch hier sind dieselben Nachteile vorhanden.
Den in dieser Weise aus mehreren einzelnen Teilen zusammengesetzten Blechformen wurde hierauf durch Anbringung einer Randwulst mit Drahteinlage oder durch Ansetzen eines besonderen Eisenrahmens die notwendige Haltbarkeit und eine Versteifung gegen Verbiegen gegeben; durch einen solchen Rahmen sollte gleichzeitig auch die Unterseite der Form hohl gelegt und so der zum Abkühlen erforderliche Luftzutritt an der Unterseite ermöglicht werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Form kann von jedem Umfange, mit den verschiedensten Mustern oder Bildformen in eigenartiger Weise haltbar und ohne Lötung zusammengesetzt sein, wobei die obere, zum Abstreichen der Masse zu benutzende Fläche eben ist und die ganze Form ein sauberes Aussehen bietet. Bei Anfertigung dieser Form ist man nicht an eine bestimmte Tiefe des gepreßten Formenteiles und an den Umfang der Reliefs der einzelnen Prägungen gebunden ; auch kann die Formenplatte, in welche die einzelnen Teile in besonderer und neuartiger Weise eingesetzt sind, unbegrenzt groß sein. Außerdem ist die Platte so groß geschnitten, daß die äußeren Ränder einmal oder vielfach umgeschlagen werden können, um einen festen und starken Rahmen zu bilden. Es bedarf daher die aus einem Stück gefertigte Form keines besonderen Eisenrahmens, der sich durch Stöße oder Erhitzen lösen kann.
Ein derartiges Form- oder Backblech unterscheidet sich auch scharf von den bereits bekannten Backblechen für Biskuits, bei denen einzelne Näpfchenformen in Öffnungen einer Metallplatte derart eingesetzt sind, daß der flache Rand dieser Formen auf der Platte vernietet ist. Denn dieser Rand wird selbst-
verständlich über der Plattenebene hervorstehen und mit den Nieten eine glatte Oberfläche ausschließen, ganz abgesehen davon, daß die aufgenieteten Teile niemals dicht schließen und daher die auszuformende Masse in die Fugen eindringen muß. Im Gegensatz hierzu sind die die einzelnen Näpfchen formen bildenden Blechstücke oder Blechscheiben in die Öffnungen der Metallplatte derart eingesetzt, daß die Fächer der Blechscheiben mit der Oberfläche der Metallplatte zusammenfallen, Platte und Blechstücke aber dann durch Umbördelung der Ränder miteinander vereinigt sind.
Eine als Beispiel der Erfindung genommene neue Form ist in der Zeichnung dargestellt: Es zeigt Fig. 1 die Form mit den eingesetzten Formenteilen von oben gesehen, Fig. 2 dieselbe im Schnitt nach der Linie x-y der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die bei Herstellung der Form in Verwendung kommende ausgestanzte Metallplatte von oben und Fig. 4 im Schnitt, während Fig. 5 einen geprägten Formenteil, und Fig. 6 die entsprechende Öffnung der Metallplatte, sowie Fig. 7 die Vereinigung des Formenteils mit der Formenplatte verdeutlichen. Bei der Herstellung wird die entsprechend große Metallplatte α an den Stellen, an welchen die Formenteile eingesetzt werden sollen, in geeigneter Weise ausgestanzt oder ausgeschnitten, und hierbei werden die Ränder der so gebildeten Öffnungen zu einem Bördel b gedrückt, dessen Enden c nach innen umgebogen sind.
Die einzusetzenden Formenteile d werden einzeln aus besonderen Blechstücken geprägt und an ihrem äußeren Umfange, der an Größe dem mit dem Bördel b versehenen Ausschnitt der Metallplatte α entsprechen muß, ebenfalls mit einem Bördel e versehen, der in den Bördel δ der Metallplatte paßt (vgl. Fig. 5 und 6).
Der Formenteil d wird hierauf in die Öffnung der Metallplatte hineingesteckt und durch Zusammendrücken der Bördel b, c und β eine feste Vereinigung erzielt. Dieses Zusammendrücken der Bördel kann hierbei wie in Fig. 7 nach dem eingestanzten Teile (Formbild) zu oder auch nach der entgegengesetzten Richtung, also nach außen, geschehen. In beiden Fällen entsteht durch das Zusammenpassen der Teile α und d nur auf der Unterseite der Form ein Bördelwulst, der aber infolge symmetrischer Umrahmung der Bildprägung das Aussehen der fertigen Form in keinem Falle beeinträchtigt, während die obere Fläche der zusammengesetzten Form glatt und eben bleibt, also ein ungehindertes Abstreichen der eingefüllten Masse zuläßt.
Die Ausschnitte zur Aufnahme der einzusetzenden Formenteile d können auf der Formenplatte α dicht nebeneinander angebracht werden, und zwar, je nach Prägung und Formgebung der einzelnen Teile, in runder ovaler, eckiger oder anders gestalteter Art.
Die mit den Formenteilen d vereinigte Blechplatte α wird hierauf an ihren Rändern (und zwar entweder nur an zwei oder an allen vier Seiten), wie es anderweitig bei Blechgegenständen üblich ist, ein- oder mehrfach umgeschlagen, um hierdurch die festen. Auflageleisten f (Fig. 2) als Ersatz eines besonderen Eisenrahmens für die Form zu bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Form- oder Backblech für Schokolade, Biskuits, Zucker u. dgl., mit in mehreren Reihen in öffnungen einer Metallplatte eingesetzten Formenbildern, dadurch gekennzeichnet, daß die Formenbilder mittels versenkter Bördelränder derart in der Metallplatte befestigt sind, daß sie mit dieser eine glatte Oberfläche bilden.
    Hierzu [ Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE239751C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5484251A (en) * 1993-11-01 1996-01-16 Fuji Photo Film Co., Ltd. Apparatus for overturning long-web rolls
US6598918B1 (en) * 1999-09-03 2003-07-29 Phd, Inc. Synchronized gripper jaws
US7490881B2 (en) 2004-09-20 2009-02-17 Phd, Inc. Long travel gripper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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US7490881B2 (en) 2004-09-20 2009-02-17 Phd, Inc. Long travel gripper

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