DE239249C - - Google Patents

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DE239249C
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superheater
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steam
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cooled
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C7/00Features, components parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart form groups F02C1/00 - F02C6/00; Air intakes for jet-propulsion plants
    • F02C7/12Cooling of plants
    • F02C7/16Cooling of plants characterised by cooling medium

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Gasturbine, bei der der Verbrennungsraum für die Verbrennungsgase durch Wässer gekühlt und der hierbei entstehende Dampf, der ganz oder teilweise zum Mitantrieb der Turbine benutzt werden kann, überhitzt wird. Von bekannten Turbinen dieser Art unterscheidet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende Turbine dadurch, daß Verbrennungsraum und Überhitzer auf derselben Achse hintereinander und zugleich auch auf der geometrischen Achse des Laufrades der Turbine angeordnet sind. Bei dieser Anordnung ergibt sich ein sehr gedrängter Bau für die Turbine, so daß eine solche beispielsweise als Schiffsmaschine geeignet ist.
Gemäß der Erfindung sind Verbrennungsraum und Überhitzer von einem gemeinsamen Zylinder umschlossen, dessen Außenfläche gekühlt wird. Der entstehende Dampf gelangt in den Überhitzer, während die heißen Gase unter gleichzeitiger Abgabe ihrer Wärme an den Kühlmantel und den in diesen eingebauten Überhitzer zwischen beiden Teilen hindurch nach dem Turbinenlaufrad gelangen. Aus der angegebenen Anordnung ergibt sich, daß die heißen Gase und der Dampf an etwa gleicher Stelle, und zwar unmittelbar vor dem Laufrad austreten, so daß sie unter Vermeidung jeder weiteren Verbindung unmittelbar in einen geeignet gestalteten Düsenkörper geleitet werden können. Der Düsenkörper, der mit dem : Überhitzer aus einem Stück bestehen kann, wird nach der Erfindung dadurch auf einem zulässigen Maß der Erwärmung erhalten, daß die Verbindung zwischen Kühlmantel und Überhitzerrohr durch den Düsenkörpef durchsetzende Rohre hergestellt ist, die die überschüssige Wärme aufnehmen. Wie bereits erwähnt, kann nach Belieben der erzeugte Dampf oder ein Teil des Dampfes zum Antrieb einer besonderen Turbine oder zu anderen Zwecken entnommen werden. Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform. .
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch die ,.Mitte. .
Fig. 2 zeigt in den vier Kreisquadranten drei verschiedene Schnitte.
Der /Quadrant links oben' ist ein Schnitt nach der Line A-B-C-D-E der Fig. 1.
Der Quadrant links unten ist ein Schnitt nach der Linie Ä-B-F-G-D-Eder Fig. 1, und die beiden Quadranten rechts zeigen einen Schnitt nach der Linie A-B-H-J-K-L-M-N-O- P-Q-R-S der Fig. 1. :
Der Brennstoff, z. B. Petroleum, tritt durch ein Rohr α in einen Zerstäuber δ, dem durch ein Rohr c Druckluft zugeführt wird. Das aus dem Zerstäuber austretende Gemisch von Druckluft und Petroleumnebel gelangt an zwei Zündkerzen d, d1 vorbei in eine Zündkammer e. Diese besteht aus einer Retorte e1 aus feuerfestem Material, die von einer gußeisernen Hülle e2 umgeben ist. Um bei der Verbrennung von Petroleum Wasser in die Verbrennungskammer einspritzen zu können, ist eine Öffnung t vorgesehen. Aus der Kammer ge-
(2. Auflag' ausgegeben am zj. Dezember igi'2.)
langen die verbrannten Gase in einen Verbrennungsraum f. Dieser wird durch einen gleichfalls aus feuerfestem Material bestehenden Zylinder f1 gebildet. Der Zylinder f1 ist von einem Stahlzylinder g umgeben, der so lang ist, daß er auch einen als Überhitzer dienenden zylindrischen Körper h umschließt. Der Stahlzylinder g. ist mit Rippen g1 versehen, um einen besseren Austausch der Wärme
ίο zu ermöglichen, und von einem Zylinder i umschlossen, so daß zwischen den Zylindern g und i ein ringförmiger Raum verbleibt, in den
. das Kühlmittel bei / eingeleitet wird. Der aus dem Kühlmittel sich bildende Dampf gelangt durch Rohre k (Fig. 1 und 2) in ein Verbindungsstück k1 und aus diesem in ein achsial gerichtetes zentrales Rohr I des Überhitzers h, das ringsum mit Rippen I1 (Fig. 2) besetzt ist. Nachdem der im Kühlmantel g1 erzeugte Dampf diese Rippen durchzogen hat, gelangt er, soweit er nicht zu anderen Zwecken entnommen wird, unmittelbar in einen Düsenkörper m, der bei dem auf der Zeichnung gewählten Ausführungsbeispiel durch den Flansch
des Überhitzerzylinders h gebildet wird. In diesem Flansch sind sowohl die Düsen m1 (Fig. 2) für das zwischen den Zylindern g und h austretende Gas, als auch die Düsen m2 für den aus den Überhitzern h austretenden Dampf eingearbeitet. Der Dampf durchläuft erst Kanäle η (Fig. 2), ehe er in seine Düsen w2 eintritt. Hierdurch und durch die Verlegung der Verbindungsrohre k durch den Düsenkörper nt hindurch wird dieser wirksam gekühlt.
Aus den Düsen m1 und m%. gelangen das Gas und der Dampf zunächst in die Schaufeln o1 des Laufrades 0, aus diesen in das feste Leitrad p und aus diesem in die Schaufeln o2 des Rades 0. Von hier gelangt das Gemisch in den Auspuff q.
Um den Dampf ganz oder teilweise zu anderen Zwecken benutzen zu können, ist unterhalb des Verbindungsstückes kx (Fig. 1 und 2) ein diesem ähnliches Verbindungsstück k2 an-
geordnet, das den Dampf dem Überhitzer h zu entnehmen und durch ein Rohr r (Fig. 1) besonders abzuleiten gestattet. Die Verwendung des in der Turbine erzeugten Dampfes ist für das Wesen der Erfindung natürlich ohne Belang. Ebenso könnten, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, an Stelle eines Laufrades deren mehrere verwendet werden, selbstredend könnte auch statt einer radialen Beaufschlagung eine achsiale gewählt werden.
Um jederzeit ohne Schwierigkeit an die empfindlichsten Teile: den Düsenkörper und das Lauf- und Leitrad herankommen zu können, ist die Turbine fahrbar eingerichtet, so daß der ganze linke Teil in Fig. 1 nach Lösung der Schrauben bei s (Fig. 2) vom rechten abgezogen werden kann.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Gasturbine, bei der der Verbrennungsraum durch Wasser gekühlt wird und der hierbei entstehende Dampf überhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß Verbrennungsraum (f) und Überhitzer (h) hintereinander auf derselben Achse und zugleich auf der geometrischen Achse des Laufrades (0) der Turbine angeordnet sind.
2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbrennungsraum (f) und der Überhitzer (h) von einem gemeinsamen Zylinder (g) umschlossen sind, dessen äußere Mantelfläche gekühlt wird, während die heißen Gase nach Verlassen des Verbrennungsraumes unter gleichzeitiger Abgabe von Wärme an den Kühl- mantel (g) und an den Überhitzer (h)· zwischen beiden Teilen hindurchgeleitet werden.
3. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Überhitzer austretende Dampf ganz oder zum Teil in das Turbinenlaufrad geleitet wird.
4. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Kühlmantel und Überhitzer durcrr den Düsenkörper (m) durchsetzende Rohre (k) hergestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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