DE237189C - - Google Patents

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DE237189C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/02Platforms; Open load compartments
    • B62D33/0207Connections of movable or detachable racks or stanchions to platforms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi: 237189 KLASSE 63 b. GRUPPE
Drehbare und niederlegbare Rungen für Fahrzeuge.
Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Oktober 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf zwischen Lagerplatten drehbar angeordnete Rungen für Lastwagen, Eisenbahnwagen oder irgendwelche Fahrzeuge und bezweckt, das schnelle Abladen besonders von unbehauenen Stämmen sowie sonstigen, die gleiche Verladung erforderlichen Materialien unter Ausschließung jeder Gefahr zu erleichtern.
Man hat bereits drehbare Rungen vorgeschlagen, welche an den Längsseiten der Wagen anzubringen sind und sich zum Abladen niederlegen und gleichzeitig etwas von der Last entfernen lassen. Derartige Rungen besitzen jedoch die Nachteile, daß sie einerseits beim Niederlegen nur einen Viertelkreisbogen beschreiben können und andererseits zu ihrer gleichzeitigen Entfernung von der Ladung besondere Vorrichtungen nötig sind, welche die Rungen praktisch unbrauchbar machen.
Außerdem ist bei diesen bekannten Rungen keineswegs die Gefahr ausgeschlossen, welche der Arbeiter beim Lösen der Rungen eines beladenen Wagens läuft.
Demgegenüber sind die drehbaren und umlegbaren Rungen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sie an den Kopfseiten des Wagens bzw. der Rungenstützen in einem Lager drehbar um Bolzen angebracht sind, die einerseits zu der vertikalen Fläche der Kopfseite und andererseits zu der Horizontalen geneigt sind, so daß sich die Rungen beim Umlegen von der Ladung entfernen und einen ganzen Halbkreisbogen nach unten beschreiben.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 die Rungen in der Gebrauchsstellung, Fig. 2 die Rungen in der niedergelegten Stellung, Fig. 3 und 4 zeigen eine Vorder- und Seitenansicht einer Runge, die Fig. 5, 6 und 7 stellen die Lagerplatte der Runge in einer Vorderansicht, einer Oberansicht und einer Seitenansicht dar.
Die Anordnung gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus einer Lagerplatte h mit zwei Ansätzen α und b zur Aufnahme der Runge, welche mindestens die Höhe der Stärke der Runge aufweisen, um dieser eine sichere Führung zu geben.
Die Runge g ist auf der Platte h um einen Bolzen e drehbar, der durch die Löcher c, c1 der beiden Ansätze a, b schräg hindurchtritt und mittels einer Schraubenmutter gesichert wird. Zwei weitere, ebenfalls die Ansätze a, b schräg durchquerende Löcher d, d1 dienen zur Aufnahme eines Riegels f, der durch ein entsprechendes Loch der Rungen hindurchgesteckt wird und diese in der Gebrauchsstellung verriegelt.
Die Platten h sind an den Kopfseiten des Wagens bzw. der Rungenstützen befestigt.
Die Löcher c, c1 der Ansätze a, b sind derart angeordnet, daß der durch dieselben gesteckte Bolzen e einerseits zu der vertikalen Fläche der Kopfseite und anderseits zu der Horizontalen geneigt ist. Auf diese Weise entfernen sich die Rungen beim Umlegen von der Ladung und beschreiben einen ganzen Halbkreisbogen nach unten.
Die Rungen sind nach oben verjüngt, und dementsprechend sind die Ansätze a, b zuein-
ander geneigt angeordnet, so daß beim Herausziehen der Bolzen e die Rungen in den Lagern niedergleiten können.
Bei beladenem Wagen wird der Druck, weleher von der Ladung auf die Runge ausgeübt wird, nicht von den Drehbolzen der Rungen oder den Riegeln, sondern von den beiden Ansätzen a, b der Lagerplatte h aufgenommen, die eine entsprechende Stärke und
ίο Länge besitzen, um genügenden Widerstand entgegenzusetzen.
Um die Runge niederzulegen, zieht man den Riegel f heraus. Durch Ausüben eines leichten Stoßes oder Zuges auf den oberen Teil der Runge wird dieselbe um den Bolzen e umkippen und sich so von der Ladung (welch letztere sie nicht mehr, wie bisher, irgendwie festkeilen könnte) infolge der doppelten Neigung des Bolzens e entfernen.
Wenn in einem außergewöhnlichen Falle, z. B. bei einem krummen Baumstamme, einem dicken Knoten oder sonstweicher Ursache das freie Umkippen der Runge verhindert sein sollte, würde es genügen, den Bolzen e herauszuziehen, um die Runge zwischen den An-Sätzen a, b niedergleiten zu lassen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Drehbare und niederlegbare Rungen für Fahrzeuge irgendwelcher Art, dadurch gekennzeichnet, daß die Rungen an den Kopfseiten des Wagens bzw. der Rungenstützen in einem Lager drehbar um Bolzen angebracht sind, die einerseits zu der vertikalen Fläche der Kopfseite und andererseits zu der Horizontalen geneigt sind, so daß sich die Rungen beim Umlegen von der Ladung entfernen und einen ganzen Halbkreisbogen nach unten be-
. schreiben.
2. Rungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerplatten (a, b) der Rungen entsprechend der verjüngten Gestalt der Rungen geneigt zueinander angeordnet sind, so daß nach dem Herausziehen der Bolzen (e) das Niedergleiten der > Rungen in den Lagern möglich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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