DE2363363C2 - Vorrichtung zum Umlenken quergeschnittener laufender flexibler Bahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Umlenken quergeschnittener laufender flexibler Bahnen

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DE2363363C2
DE2363363C2 DE19732363363 DE2363363A DE2363363C2 DE 2363363 C2 DE2363363 C2 DE 2363363C2 DE 19732363363 DE19732363363 DE 19732363363 DE 2363363 A DE2363363 A DE 2363363A DE 2363363 C2 DE2363363 C2 DE 2363363C2
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Ismail 2000 Hamburg Turhan
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MASCHINENFABRIK MAX KROENERT 2000 HAMBURG DE
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MASCHINENFABRIK MAX KROENERT 2000 HAMBURG DE
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umlenken quergeschnittener laufender flexibler Bahnen, die von zwei mit Bahngeschwindigkeit gegeneinander umlaufenden Zuführwalzen über eine Umlenkstelle abschnittsweise wechselnd in einen von zwei möglichen Pfaden geleitet werden.
Beschichtete und unbeschichtete Bahnen aus Papier, Gewebe oder dünnen Metall- oder Kunststoffolien, die von großen Rollen oder aus der Produktion kontinuier-Hch anfallen, sollen quergeschnitten in Bahnenstücke in einem diskontinuierlichen Arbeitsgang weiterverarbeitet werden. Um diese kontinuierlich anfallenden Bahnenstücke diskontinuierlich verarbeiten zu können, werden die Bahnenstücke zwei Verarbeitungsstationen, beispielsweise Aufrollstationen, wechselweise zugeleitet. Bekannt sind in diesem Zusammenhang Umlenkvorrichtungen, die mechanisch oder über Druckluft wirkend — zum Teil unter Zwischenschaltung von Magazinen für die Bahn — die Zuleitung auf zwei Verarbeitungsstationen durchführen.
Zur Umsteuerung des Bahnanfanges nach einem Querschnitt wurden bisher mechanische Hebel benutzt, die für den Bahnanfang eine Weiche darstellen. Solche Vorrichtungen sind träge, störanfällig und beschränken die Bahngeschwindigkeit. Außerdem muß beim Querschneiden zwischen dem Ende eines ersten Bahnstückes und dem Anfang des nächsten Bahnstückes ein kurzer Bahnabstand erzeugt werden, damit die Umlenkvorrichtung den Bahnanfang auch erfassen kann (DE-AN A22 065VII/55e -5. April 1956). Weiterhin ist versucht worden, mit verschiedenen Methoden mit Hilfe von Luft eine Bahnumlenkung zu erzielen. Nachteilig wirkt sich hier der hohe Luftverbrauch aus.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Umlenkvorrichtung zu schaffen, die bei hohen Bahngeschwindigkeiten eine exakte Umlenkung des Bahnanfanges ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Umlenkstelle eine in wahlweise wechselnder Richtung drehende Umlenkwalze angeordnet wird, deren Umfangsgeschwindigkeit höher ist als die Bahngeschwindigkeit. Der senkrecht auf die Walze treffende Bahnanfang wird in der gewählten Drehrichtung der Walze abgelenkt
Gemäß der Erfindung wird die Bahn durch den Walzenspalt eines angetriebenen Walzenpaares an einer in Bahnlaufrichtung nachfolgend angeordneten Umlenkwalze vorbei wechselseitig einem von zwei Pfaden zugeführt Läuft ein durch Querschnitt gebildeter Bahnanfang durch den Walzenspalt, so trifft dieser senkrecht auf die Manteloberfläche der sich mit höherer Geschwindigkeit drehenden Umlenkwalze und wird — je nach Drehrichtung der Umlenkwalze — einem der beiden Pfade zugeführt
Die Erfindung wird aahand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert Die Zeichnung zeigt
eine Umlenkvorrichtung in einer schematischen Schnittdarstellung.
Gemäß dem Beispiel der Zeichnung besteht die Umlenkvorrichtung im wesentlichen aus den beiden Zuführwalzen 1, die den ersten Walzenspalt bilden und den Walzen 2, die zusammen mit den Zuführwalzen 1 jeweils den zweiten Walzenspalt bilden und der Umlenkwalze 3, die mittig zu den beiden vorstehenden Walzenpaaren angeordnet ist Die Walzen 1 und 2 sind mit Gummi bezogen und mit Nuten versehen, in die Abstreifer 4 und 5 ragen. Die Umlenkwalze 3 ist mit Gummi bezogen oder mit Borsten besetzt In einem Seitengestell sind die Walzen 1,2 drehbar gelagert und die Abstreifer 4 und 5 und Führungsschienen 6 befestigt
Die Walzen 1 und 2 laufen mit Bahngeschwindigkeit um. Die Zuführwalzen 1 werden von einem nicht dargestellten Antrieb angetrieben. Die Walzen 2 werden durch Reibverbindung von den Zuführwalzen 1 angetrieben. Die Umlenkwalze 3 läuft mit größerer Umfangsgeschwindigkeit als der Bahngeschwindigkeit wahlweise in wechselnder Drehrichtung um. Die Umlenkwalze 3 wird von einem wahlweise umschaltbaren, nicht dargestellten Antrieb angetrieben. Dieser umschaltbare Antrieb ist von dem Antrieb der Zuführwalzen 1 getrennt, oder die Umlenkwalze 3 wird über Reibradgetriebe wahlweise von einer der gegeneinander laufenden Zuführwalzen 1 angetrieben. Diese Ausführung kann so durchgeführt werden, daß die an einem Hebel gelagerte Umlenkwalze 3 so um den Drehpunkt des Hebels geschwenkt wird, daß auf der Achse der Umlenkwalze angeordnete kleinere Reibräder wahlweise gegen größere auf den Achsen der Zuführwalzen 1 angeordnete Reibräder gedrückt werden, so daß eine Drehrichtungsumkehr der Umlenkwalze 3 durch die gegeneinander laufenden Zuführwalzen 1 ermöglicht wird.
Die Bahn 8 läuft in Vorschubrichtung 9 — geführt durch die Schienen 6 — tangential in den aus den Zufühi walzen 1 gebildeten Walzenspalt um eine der Zuführwalzen 1 herum in einen aus den Walzen 1 und 2 gebildeten Walzenspalt entweder in Richtung 10 oder in Gegenrichtung 11, geführt durch die Abstreifer 4 und 5.
Trifft ein Bahnanfang aus Vorschubrichtung 9 in den aus den Zuführwalzen 1 gebildeten Walzenspalt, so trifft der Bahnanfang senkrecht auf die ivtanteloberfläche der Umlenkwalze 3 und wird — je nach vorgewählter Drehrichtung der Umlenkwalze 3 — in einen der beiden aus den Walzen 1 und 2 gebildeten Walzenspalte in Richtung 10 oder 11 gelenkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Umlenken quergeschnittener laufender flexibler Bahnen, die von zwei mit Bahngeschwindigkeit gegeneinander umlaufenden Zuführwalzen über eine Umlenkstelle abschnittsweise wechselnd in einen von zwei möglichen Pfaden geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, · daß ablaufseitig mittig zwischen den Zuführwalzen (1) eine Umlenkwalze (3) vorgesehen ist, die mit einer die Bahngeschwindigkeit übersteigenden Umfangsgeschwindigkeit in wechselnden Richtungen antreibbar ist
Z Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Umlenkwalze (3) Reibradpaare vorgesehen sind, die wahlweise von einer der beiden Zuführwalzen (1) antreibbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d»Ö die Umlenkwalze (3) mit einem Antriebsmotor verbunden ist, dessen Drehrichtung umschaltbar ist
DE19732363363 1973-12-20 1973-12-20 Vorrichtung zum Umlenken quergeschnittener laufender flexibler Bahnen Expired DE2363363C2 (de)

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DE3736755C1 (en) * 1987-10-30 1989-03-30 Bwg Bergwerk Walzwerk Device for deflecting a strip, in particular a metal strip, unrolling vertically

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