DE2352835A1 - Verfahren und anlage zum herstellen von doppelscheibenisolierglas - Google Patents
Verfahren und anlage zum herstellen von doppelscheibenisolierglasInfo
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Description
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Abiiolfach
19.10.1973
Glas- und Spiegel-Manufaetur AG , 465 Gelsenkirchen - Schalke
"Terfahren und Anlage zum Herstellen von Doppelsclieibenisolierglas"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen toil
DoppelscheibenisQixerglas, bei dem die gewaschenen und
getrockneten Scheiben in vertikaler Stellung zu einer 2usaiMQenlegestation transportiert Werden, wobei auf jeweils
eine von zwei zusammengehörenden Scheiben ein Abstandsralimen
aufgelegt wird und danach die Scheiben zusammengelegt werden«
Bei der Herstellung von Doppelsciieibenisolierglas nüssen die
Scheiben init besonderer Sorgfalt gewaschen und getrocknet
werden, weil auf der Oberfläche der Glasscheiben anhaftende
Schmutzresto nach dem Zusammenlegen der Seheiben zuffl Doppe3.·»
scheibenisolierglas jedenfalls von den Innenseiten der Scheiben nicht mehr entfernt werden kann. Deshalb werden die
gewaschenen und getrockneten Scheiben vor ihrer weiteren Verarbeitung
an einer Visitierstrecke vorbeigeführt, wo sie
überprüft werden. Ers"t dann kann auf eine der zusammengehörenden
Scheiben eiir Abstandsrahmen aufgelegt werden, der
nach dem Zusammen legen der beiden Scheiben diese iia Abstand
voneinander hält. !Der Ab stands rahme η ist bereits mit Kleb-
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stoff beschichtet, so daß er nach dem Auflegen auf die eine Scheibe an dieser haftet und auch nach dem Zusammenlegen
beider Scheiben an der anderen Scheibe haftet.."ach dem Zusammenlegen der Scheiben werden diese in einer nachgeschalteten
Presse gepreßt.Dann wird das Doppelscheibenisolierglas
in horizontale Lage gebracht, damit die zwischen den Scheiben und dem Abstandshalter entstandene Fuge mit einem
Klebmittel ausgespritzt werden kann. Mit dem Aushärten des Klebmittels, das ein Ein- oder Zweikomponentenkleber sein
kann, ist der Herstellungsprozeß beendet.
In Anlagen zum Herstellen von Doppelscheiben isolierglas
werden die Scheiben entweder in horizontaler oder in vertikaler Lage transportiert. Der Transport in horizontaler
Lage hat den Vorteil, daß die Scheiben während der Fertigung des Doppelscheibenisolierglases nicht gekippt zu werden
brauchen. Eine Ausnahme bildet allerdings die Zusammenlegestation,
in der die Scheiben zum Zwecke des Zusammenlegens
rr
in eine vertikale Lage gekippt werden. Anschließend werden
sie jedoch wieder in horizontale Lage gelegt, damit die
Fuge ausgespritzt werden kann. Nachteilig beim horizontalen !Transport der Glasscheiben ist, daß die Anlagen verhältnismäßig
viel Platz beanspruchen, weil die Förderbänder für den Transport der Glasscheiben zumindest die Breite der
Glasscheiben aufweisen müssen. Da Anlagen dieser Art auf einem Teil ihrer Länge, nämlich im Bereich, der Zusammenlegestation
und häufig auch im Bereich der Auflege station für
die Abstandsrahmen zwei parallellaufende .förderbänder besitzen,
auf denen die zusammengehörenden Glasscheiben transportiert werden, wird der Platzbedarf noch größer. Das
ist insbesondere dann ungünstig, wenn die Auflege station für die
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Abstandsrahmen zwischen diesen beiden förderbändern angeordnet
ist. Hierbei ergibt sich darüberhinaus bei einigen Bauausführungen der Nachteil» daß die mit Klebstoff beschichteten
Abstandsrahmen über ein Förderband hinweggehoben und gefördert werden müssen, was zu Beschmutzungen der darunter
laufenden freiliegenden Flächen der Glasscheiben führen kann. Außerdem kann es zu Schwierigkeiten bei der Rahmenabnahme
kommen, da die Bauhöhe des Rahmenförderers konstant, aber
die Rahmengröße variabel ist.
Bei anderen Bauausführungen werden die beschichteten Abstandsrahmen
entgegen der allgemeinen Förderrichtung in die Zusammenlegestation
von Hand oder mechanisch befördert. Auch hierbei ergibt es zusätzliche Schwierigkeiten; entweder durch die
Hakenhöhe oder durch den langen Weg, der sich durch Zeitverluste
ausdrückt.
Weitere Nachteile dieser Ausführungsformen bestehen darin, daß die in horizontaler lage transportierten Glasscheiben in
besonderem Maße einem Staubanfall ausgesetzt sind, daß sie
sich schlecht auf Oberflächenreinheit kontrollieren lassen.
Diese Nachteile vermeiden Anlagen zum Herstellen von Doppelscheibenisolierglas,
bei denen die Glasscheiben in vertikaler Lage transportiert werden. In vertikaler Lage bedeutet in
diesem Zusammenhang den !Transport der Glasscheiben, die unter
einem Winkel von 70 bis 85° gegen die Horizontale geneigt sind. Hierbei bereitet das Visitieren keinerlei Schwierigkeiten, die
so transportierten Glasscheiben können nach dem Waschen und !Drocknen nicht mehr verunreinigt werden* Der Platzbedarf von
Anlagen, bei denen die Glasscheiben in vertikaler Lage
transportiert werden, ist naturgemäß geringer. Allerdings
hat man es für erforderlich gehalten, bei derartigen Anlagen
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zwei parallele "Förderbänder vorzusehen, die an jeweils eine
Waschmaschine anschließen, so daß zusammengehörende Scheiben
in verschiedenen Wasehmaschinen gewaschen und getrocknet und
auf den parallelen Förderbändern unabhängig voneinander transportiert werden. Das erfordert erhöhten Aufwand beim
Auflegen der Glasscheiben, da im Wechsel zvrei Förderbänder "bedient werden müssen. Ebenfalls höher ist der Aufwand bei
der Visitation, weil eine Person immer nur eine Glasscheibe kontrollieren kann, so daß die auf dem anderen Förderband
transportierte Glasscheibe von einer zweiten Person kontrolliert
werden muß. Außerdem ist es bei solchen Strecken schwierig,, bei als fehlerhaft erkanntem Glas zusammengehörende
Glasscheiben auszuschleusen. Schwierigkeiten ergeben sich auch
bei der Anordnung der Auflege station für die Abstand srahmen,
die sich zwischen den beiden Förderbändern befinden muß, weil die Glasscheiben in einer solchen Position transportiert werden, daß die Innenseiten des späteren Doppelscheibenisolierglases
einander zugewandt sind. Erhebliche Probleme bringt auch das Abnehmen der Ab stand srahmen ναι den zugeordneten Förderern
mit sich, insbesondere dann, wenn Glasscheiben unterschiedlicher Größe auf einer Anlage hergestellt werden sollen.
Zwar haben Anlagen der beschriebenen Art den Vorteil, daß die
Förderbänder zwischen den Waschmaschinen und der Auflegestation als Stau- und Wartestrecke für die Glasscheiben eingesetzt
werden können, dieser Vorteil wird aber erkauft mit dem Einsatz einer zusätzlichen Waschmaschine.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Anlage
zum Herstellen von Doppelscheibenisolierglas anzugeben, bei dem die für den Arbeitsablauf notwendigen Einrichtungen optical
genutzt werden und die Arbeitsvorgänge weitgehend vereinfacht werden können. Dabei soll der Einsatz von für den Arbeit ε. ablauf
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notwendigen Einrichtungen unter Aufrechterhaltung eines
organischen Materialflusses auf ein Minimum beschränkt
werden.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei einem Verfahren zum
Herstellen von Doppelscheibenisolierglas darin, daß die jeweils
erste von zwei zusammengehörenden Scheiben quer zur Jörderrichtung auf ein parallel zum Förderband laufendes
Transportband gebracht wird, daß auf die zweite Scheibe der
Abstandsrahmen aufgelegt und die Scheibe danach um 180° gewendet
wird, iiund daß danach die zusammengehörenden Scheiben
nebeneinandergefahren und zusammengelegt werden. Bei der Verwirklichung dieses Verfahrens ist lediglich eine Waschmaschine
erforderlich, die als Vertikalwaschisaschine ausgebildet
ist und durch die zusammengehörend ehScheiben nacheinander
geführt werden«, Auf einem an die Waschmas chine
anschließenden förderband werden diese Scheiben in vertikaler
lage an einer Visitierstreeke vorbeigeführt, wo sie auf ihre Oberflächenreinheit geprüft werden. Anschließend wird
die jeweils erste von zwei zusammengehörenden Scheiben quer zur Förderrichtung auf ein Transportband gebracht, welches
parallel zum förderband läuft. Verschmutzte Scheiben können
anstatt auf das Transportband auch auf eine besondere Strecke gebracht werden, die für ausgesonderte Scheiben bestimmt ist.
Es bereitet keinerlei Schwierigkeiten, jeweils zwei zusammengehörende
Scheiben auszusondern, wenn das Umsetzen der Scheiben vom förderband auf das Transportband erst dann erfolgt,
wenn jeweils zwei zusammengehörende Scheiben visitiert sind. Da die Scheiben beim Umsetzen vom Förderband auf das
Transportband ihre lage nicht ändern, werden jeweils zueinander
gehörende Scheiben auf parallelen Wegen vom Förderband
bzw. Transportband bewegt. Je nach der Länge von Förderband
und Transportband können dabei auch Stau-.und Wartezeiten
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ü berbrückt werden. Andererseits läßt sich durch Verkürzung von Förderband bzw. Transportband der Raumbedarf einer Anlage
zur Durchführung des Verfahrens vermindern.
Da die Scheiben in vertikaler lage von der Waschmaschine auf
das Förderband übergeben werden und in dieser lage an der
Visitierstrecke vorbeigeführt werden, können alle Vorteile der Visitation einer Scheibe in vertikaler Lage genutzt werden. Da die Scheiben in dieser vertikalen lage auch weitertransportiert werden, sind sie weitgehend gegen nachträgliche Verunreinigung geschützt.
Visitierstrecke vorbeigeführt werden, können alle Vorteile der Visitation einer Scheibe in vertikaler Lage genutzt werden. Da die Scheiben in dieser vertikalen lage auch weitertransportiert werden, sind sie weitgehend gegen nachträgliche Verunreinigung geschützt.
Da die zueinander gehörenden Scheiben in gleicher Lage auf dem Förderband bzw. auf dem Transportband bewegt werden, wobei
die Innenseiten des späteren Doppelscheibenisolierglases in die gleiche Richtung weisen, ist es erforderlich, eine der
Scheiben zu wenden. Da zweckmäßig erweise das Transportband von der Auflegestation gesehen hinter dem Förderband angeordnet
ist, wird die mit dem Ab stand sr ahm en belegte Scheibe gewendet. Zur Rationalisierung des Verfahrens empfiehlt es
sich, während des Wendens einer Scheibe auf die nächstfolgende Scheibe einen Abstandsrahmen aufzulegen.
Da die Arbeitszeiten für das Auflegen der Abstandsrahmen,
für das Wenden einer Scheibe und für das Zusammenlegen zusammengehörender Scheiben etwa gleich lang sind, soll während des Wendens und des Auflegens der Abstandßrahmen das vorher behandelte Scheibenpaar zusammengelegt werden.
für das Wenden einer Scheibe und für das Zusammenlegen zusammengehörender Scheiben etwa gleich lang sind, soll während des Wendens und des Auflegens der Abstandßrahmen das vorher behandelte Scheibenpaar zusammengelegt werden.
Die mit der Erfindung erreichten Vorteile sind insbesondere darin zu sehen , daß die für die Herstellung von Doppelscheibenisolierglas
erforderliche Bearbeitung bzw. Behandlung der
einzelnen Scheiben weitgehend vereinfacht wird, weil die
einzelnen Scheiben weitgehend vereinfacht wird, weil die
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Scheiben während des Iransportes auf dem Förderband frei zugänglich
sind, so daß Bedienungspersonen ungehindert an die Scheiben herantreten können. Das gilt insbesondere für das
Visitieren der Scheiben, aber auch für das Auflegen der Abstandsrahmen.
Das beschriebene Verfahren läßt sich vorteilhaft auf einer Anlage zum Herstellen von Doppelscheibenieolierglas
verwirklichen, die eine Waschmaschine, ein daran anschließendes Förderband, eine am Förderband angeordnete
Auflegestation für die Abstandsrahmen und eine Zusammenlegestation
besitzt. Erfindungsgemäß ist diese Anlage dadurch gekennzeichnet, daß die Waschmaschine als Yertikalwaschmaschine
ausgebildet ist, daß in Förderrichtung hinter der Waschmaschine eine Übergabestation mit daran anschließendem,
parallel zum Förderband verlaufendem Transportband angeordnet ist, und daß zwischen Auflegestation und Zusammenlegestation
am Förderband eins Wendestation vorgesehen ist, Jüach bevorzugter
Ausführungsfonn sollen !Transportband und Auf le gestation
auf unterschiedlichen Seiten des Förderbandes angeordnet sein.
Bei dieser Anlage sind die gewaschenen und getrockneten Scheiben,
die auf dem Förderband transportiert werden, nach ihrer Visitation frei zugänglich. Deswegen brauchen die Abstandsrahmen, die von einem Förderer zur Auflegestation transportiert
werden, nicht mehr über andere förderer oder Scheiben
gehoben zu werden bzw. entgegen der Transportrichtung der Scheiben transportiert werden, sie können vielmehr in einer
für den Zugriff optimalen Höhe transportiert v/erden, die es ermöglicht, daß an der Auflegestation die Rahmen von einer
oder gegebenenfalls zwei Bedienungspersonen ohne Manipulationen von dem Rahmenförderer abgenommen und gegen die zu belegende
Scheibe gelegt werden. Starke Verschmutzungen der auf dem
Förderband transportierten Scheiben können auch nicht mehr auftreten.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung soll die Übergabestation
aus einem quer zur Förderrichtung zwischen Förderband und Transportband verfahrbaren Doppeltisch bestehen« Mit dieseia
Doppeltiseh, der sowohl Teil des Transporfbandes als auch Teil des Förderbandes ist, werden die in vertikaler lage vom Förderband
transportierten Scheiben in gleicher Lage an das Transportband übergeben. Hierbei besteht die Möglichkeit, an
die Übergabestation eine Strecke für ausgesonderte Scheiben anzuschließen, was dadurch verwirklicht werden kann, daß in
der Ebene des Transpartbandes eine Strecke vorgesehen ist,
die bei ausgefahrenen] -"Doppeltisch an diesen anschließt und
sich in Richtung der Wasehmaschine fortsetzt.
Das Wenden der Scheiben kann im einfachsten Fall mit einer
Wendestation erfolgen, die aus zwei in 3?öröerrichtung hintereinander
angeordneten Kipptischen bestehen. Dabei soll der in Förderrichtung erste Kipptisch um eine horizontale Achse an
seiner dem Transportband abgewandten Seite und der in JFörderrichtung
zweite Kipptisch um eine horizontale Achse an seiner dem Transportband zugewandten Seite schwenkbar sein. Die zu
wendende Scheibe wird dann auf den ersten Kipptisch gefahren und mit diesem in horizontale Lage gebracht, darauf wird sie
in horizontaler Lage auf den zweiten Kipptisch verfahren, der sie wieder in vertikale Lage schwenkt, jedoch so, daß die späteren
Innenseiten des herzustellenden Doppelscheibenisolierglases einander zugewandt sind.
Der Platzbedarf und der konstruktive Aufwand bei der beschriebenen
Anlage werden dann vermindert, wenn nach bevorzugter
Ausführungöform der Erfindung der in Eorderrichtung zweite
Kipptisch Teil der Zusammenlegestation ist. Dann kann nämlich
die mit dem ersten Kipptisch in horizontale Lage gebrachte
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Scheibe unmittelbar an die Zusammenlegestation übergeben werden, wo sie mit der zugehörenden Scheibe zusammengelegt
und in einer anschließenden Presse verpreßt wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert;
es zeigt die einzige Figur schematisch die Aufsicht
auf eine Anlage zum Herstellen von Doppelscheibenisolierglas.
Auf der in der Figur dargestellten Anlage wird Doppelscheibenisolierglas hergestellt, dessen Scheiben in vertikaler lage
transportiert und behandelt werden. Die Anlage besitzt eine Waschmaschine 1, die als Vertikalwaschmaschine ausgebildet
ist. Der Waschmaschine 1 werden jeweils zueinandergehörende
Scheiben nacheinander aufgegeben. Die Scheiben werden nach
dem Waschen und Trocknen auf ein Förderband 2 übergeben, das an die Waschmaschine 1 anschließt. Auf dem Förderband 2 werden
die Scheiben in vertikaler lage transportiert, was im einzelnen
nicht dargestellt ist. Unter vertikaler Lage wird eine Neigung der Scheiben gegen die Horizontale von ca. 70 bis 85° verstanden.
Das !Förderband 2 führt an einer Vi si ti er strecke 3 vorbei,
wo die Scheiben auf Oberflächenreinheit geprüft werden»
Hinter der Visitierstrecke 3 gelangen die Scheiben in eine
Übergabestation 4. Dort werden zueinander gehörende Scheiben getrennt. Jeweils die erste der zueinander gehörenden Scheiben
wird von einem Tisch 5 der Übergabestation 4 aufgenommen und
quer zur Förderrichtung des Förderbandes 2 transportiert, sowie an ein Iransportband 6 übergeben.
Während der Übergabe der Scheibe vom lisch 5 auf das Transportband
6 kann die zweite der zueinander gehörenden Scheiben vom
Tisch 7 der Übergabestation 4 aufgenommen und auf das Förder-
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band 2 übergeben werden.
Wie man der Figur entnimmt, bilden die !Tische 5>
7- einen Doppeltisch und ist nach obm Quertransport der Tisch 5 Teil des Transportbandes 6 und der Tisch 7 Teil des Transportbandes
2. Ist in der Yisitierstrecke 3 festgestellt worden, daß eine
Scheibe fehlerhaft ist, dann muß nicht nur diese Scheibe, sondern auch die zugehörende Scheibe ausgeschleust werden. Die
auszuschleusenden Scheiben werden durch den Tisch 5 quer zur lörderrichtung des Förderbandes 2 transportiert und an eine
Strecke 8 übergeben, die sich von der Übergabestation 4 in Richtung auf die Viaschmaschine 1 erstreckt. Von dieser S|reeke
8 können die verunreinigten Scheiben einer weiteren Behandlung zugeführt odei' der Waschmaschine 1 wieder aufgegeben werden.
Die Länge von Förderband 2 und Transportband 6 richtet sich
nach den räumlichen Verhältnissen, sie kann so groß gewählt
sein, daß Förderband 2 und Transportband 6 als Stau- und Wartestation eingesetzt werden können.
Die auf dem Förderband 2 transportierten Scheiben gelangen
dann zu einer Auflege station 9, auf der Abstandsrahmen 10 auf
die Scheiben aufgelegt werden. Die Auflegestation 9 ist, wie man in der Figur erkennt, frei zugänglich, so daß ein Förderer
10 die Abstandsrahmen unmittelbar vor die zu belegenden Scheiben transportieren kann. Bei dem in der Figur dargestellten
Ausführungsbeispiel endet der Förderer 10 für die Abstandsrahmen unmittelbar vor der Auflegestation, seine Förderrichtung
entspricht der Förderrichtung des Förderbandes 2. Der Förderer 10 liefert die Abstandsrahmen in einer Hghe an, die
es der oder den Bedienungspersonen ermöglicht, die in der Größe stark schwankenden Abstandsrahmen ohne Manipulationen
von dem Förderer 10 abzunehmen und sie auf die Scheibe aufzulegen.
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Die mit dem Abstandsrahmen belegte Scheibe wird dann von dem
!Förderband 2 zu einer Wendestation 11 transportiert, die .
sich an die Auflegestation 9 unmittelbar anschließt. Die Wendestation 11 besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Kipptisch 12, der die übernommene Scheibe
in horizontale Lage bringt. Mit Hilfe im einzelner nicht dargestellter Transportelemente wird dann die Scheibe der Zusammenlegestation
13 übergeben, deren an die Wendestation 11 anschießender Ceil besteht ebenfalls aus einem Kipptisch 14,
der nach Übernahme der Scheibe diese aus der horizontalen
lage in die vertikale Xage bringt und sie mit dazugehörenden Scheiben so zusammenlegt, daß die beiden Scheiben durch den
Abstandsrahiaen im Abstand voneinander gehalten werden.
Der an das transportband anschließende Teil der Zusamraenlegestation
ist in üblicher Weise ausgebildet, so daß er nicht näher beschrieben zu werden braucht.
Nachdem zueinander gehörende Scheiben in der iiüsaionienlegeetation
13 zu Doppelscheiben isolierglas zusammengelegt worden
sind, wird das Doppelscheiben isolierglas an ein Förderband übergeben und in einer Presse 16 verpreßt. Anschließend gelangt
das Doppelseheibenisolierglas über einen Förderer 1?
zu mehreren Spritz Stationen 18. Aus dem !Förderer 17 können segmentartige Rahmen herausgefahren werden, die das Doppelseheibenisolierglas
vom Förderer 17 abheben » Dadurch können die nachfolgenden Doppelscheibenisoliergläser ungehindert zu
einer freien Spritzstation 18 gelangen. In den Spritzstationen 18 v/erden die Ränder der Doppelscheibenisoliergläser
mit einem Klebstoff bespritzt, so daß das Innere der Doppelscheibenisoliergläser hermetisch gegen die Außenwelt
abgedichtet ist. Das fertig bespritzte Doppelscheibenisolierglas
wird anschließend auf bereitstehende V/agen gestellt.
!Patejntansprjiclie -12-5098
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Claims (10)
1. Verfahren zum Herstellen von Ooppelscheibenisolierglas,
bei dem die gewaschenen und getrockneten Scheiben in
vertikaler Stellung zu einer Zusammenlegstation transportiert werden, wobei auf jeweils eine von zwei
zusammengehörenden Scheiben ein Abstandsrahmen aufgelegt wird und danach die Scheiben zusammengelegt werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben auf einem Förderband hintereinander transportiert
v/erden, daß die jeweils erste von zwei zusammengehörenden Scheiben quer zur Pörderrichtung auf ein
parallel zum Förderband laufendes Transportband gebracht wird, daß auf die zweite Scheibe der Abstandsrahiaen aufgelegt
und die Scheibe danach um 180 gewendet wird, und daß danach die zusammengehörenden Scheiben nebeneinander
gefahren und zusammengelegt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge Ic en n—
zeichnet, daß während des Wendens einer Scheibe auf die nächst folgende Scheibe der Abstandsrahmen aufgelegt
wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 , dadurch
geken'nzei chnet, daß während des Wendens und des Auflegens der Abstandsrahmen das vorher behandelte
Scheibenpaar zusammengelegt wird.
4. Anlage zur Durchführung des Arerfahrens nach den Ansprüchen
1 bis 3 mit einer Waschmaschine, einem daran anschließenden
Förderband, einer am Förderband angeordneten Auf le gestation
für die Abstandsrahmen und einer Zusammenlegestation,
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dadurch gekennzeichnet, daß die
Waschmaschine (1) als Yertikalwaschmas chine ausgebildet
ist, daß in Förderrichtung hinter der Waschmaschine (1)
eine Übergabestation (4) init daran anschließendem parallel
zum Förderband (2) verlaufenden Transportband (6) angeordnet ist, und daß zwischen Auflegestation (9) und Zusammenlegestation
(13) am förderband (2) eine Wendestation (11)
vorgesehen ist.
5. Anlage nach Anspruch 4 ,- d a d u r c h ge k e η η -
ζ e i c h η e t , daß !Transportband (6) und Auflegestation
(9) auf unterschiedlichen Seiten des Förderbandes (2) angeordnet
sind.
6„ Anlage nach den Ansprüchen 4 und -5 »dadurch
g e k e ώ η s e i c h η e t , daß die Übergabestation (4)
aus einem quer zur Förderrichtung zwischen Förderband (2)
und Sraneportband (6) verfahrbaren Doppeltisch (5» 7) besteht.
7. Anlage nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch
g e ken η ze i chn et ,daß an die Übergabestation
(4) eine Strecke (8) für ausgesonderte Scheiben angeschlossen ist.
8. Anlage nach den Ansprüchen 4 bis 7 ,dadurch
gekennzeichnet, daß die Wendestation (11) aus
zwei in Forderrichtung hintereinander angeordneten Kipptischen
(12, 14) besteht.
9. Anlage nach den Ansprüchen 4 bis 8 , d a d u r c h
geken-nzei c h η e t , daß der in Förderrichtung erste Kipptisch (12) um eine horizontale Achse an seiner
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dem Transportband abgewandten Seite und der in Förderrichtung
zweite Kipptisch (14) um eine horizontale Achse an seiner dem Transportband zugewandten Seite schwenkbar
ist.
10. Anlagje nach den Ansprüchen 4 bis 9 , dadurch
gekennzeichnet , daß der in lörderrichtung
zweite Kipptisch (14) Teil der Zusammenlegestation (13)
ist.
509819/0397
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|---|---|
| DE (1) | DE2352835A1 (de) |
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