DE234475C - - Google Patents
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- DE234475C DE234475C DE1910234475D DE234475DD DE234475C DE 234475 C DE234475 C DE 234475C DE 1910234475 D DE1910234475 D DE 1910234475D DE 234475D D DE234475D D DE 234475DD DE 234475 C DE234475 C DE 234475C
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- 230000035939 shock Effects 0.000 claims 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 3
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P13/00—Indicating or recording presence, absence, or direction, of movement
- G01P13/02—Indicating direction only, e.g. by weather vane
- G01P13/04—Indicating positive or negative direction of a linear movement or clockwise or anti-clockwise direction of a rotational movement
- G01P13/045—Indicating positive or negative direction of a linear movement or clockwise or anti-clockwise direction of a rotational movement with speed indication
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/02—Devices characterised by the use of mechanical means
- G01P3/14—Devices characterised by the use of mechanical means by exciting one or more mechanical resonance systems
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Testing Of Balance (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch Patent 134712 geschützten
Vorrichtung. Es ist mit. der genannten Vorrichtung wohl möglich, die Umdrehungsgeschwindigkeit
z. B.. einer Welle an und für sich zu messen, es ist aber ausgeschlossen,
die Drehrichtung der Maschine ohne weiteres abzulesen. Dies ist aber besonders bei Turbinen zum Antrieb von Schiffen von
großem Nutzen, da bei diesen im Gegensatz zu Kolbenmaschinen selbst im Maschinenraum
die Drehrichtung nicht ohne weiteres erkannt werden kann. Man hat aus diesem Grunde
bereits Schauzeichen angeordnet, welche von einer direkt mit dem Geber zum Umdrehungsanzeiger zusammengebauten kleinen Dynamomaschine
betätigt werden und "je nach der Stromrichtung den Vorwärts- bzw. Rückwärtsgang
anzeigen.
Nach der Erfindung werden nun die zum Anzeigen der Umdrehungsgeschwindigkeit benutzten elastischen Körper, Federn, auch
gleichzeitig zum Anzeigen der Drehrichtung der Maschine benutzt. Zu. diesem Zwecke
trifft man die Anordnung so, daß eine konstante Drehung von konstanter Geschwindigkeit
und unveränderlicher Drehrichtung dazu benutzt wird, die zur Ablesung der Umlaufgeschwindigkeit
angeordneten Federn zusätzlieh zu erregen. Je nach der Drehrichtung
der mit der obengenannten Drehung zusammenwirkenden, zu messenden Drehung wird eine Erhöhung oder Verminderung der abgelesenen
Geschwindigkeit der zusätzlichen Drehung eintreten, so daß aus der resultierenden
Drehgeschwindigkeit vollkommen eindeutig die Drehrichtung und auch die Größe der zu
messenden Umdrehung abgelesen werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 schematisch die Vorrichtung im Grundriß
wiedergegeben; Fig. 2 läßt die Aufsicht auf die Skalenscheibe erkennen. Fig. 3 ist eine
Seitenansicht eines Zungekammes.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung ist angenommen, daß als konstante
Drehung die eines rotierenden Magnetfeldes, wie in einem Drehstrommotor, benutzt
wird. Ist z. B. A die Welle, deren Umdrehungszahl und Umdrehungsrichtung gemessen werden
soll, so ordnet man auf ihr einen Anker B mit einer Spule C an, der in einem Stator F
drehbar ist. Die zweipolige Drehstrom wicklung des letzteren ist dann an ein Drehstromnetz
E angeschlossen. Es wird in den meisten Fällen nicht erforderlich sein, eine besondere
Anlage zur Speisung dieses zusätzlichen Hilfsfeldes herzustellen, sondern man wird die für
die Speisung anderer Anlagen bereits vorhandenen Wechselstrom- bzw. Drehstrommaschinen
benutzen können.
Bei beispielsweise 50 Perioden wird sich ein mit 3000 Umdrehungen in der Minute drehendes
magnetisches Drehfeld bilden, das in der Ankerwicklung C bei stillstehender Welle Ä
(2. Auflage, ausgegeben am 31. Mai ign.l
einen Wechselstrom von ebenfalls 50 Perioden j in der Sekunde, d. h. 3000 Perioden in der j
Minute, induziert. Dieser Wechselstrom erschüttert dann in der aus dem Hauptpatent
bekannten Weise mittels des Magneten D die Federreihe G, wodurch die auf .die Eigenschwingung
von 3000 abgestimmte Feder ausschwingt und an der Skala die entsprechende
Tourenzahl 3000 angibt. Diese würde dann
ίο im vorliegenden Falle einer Tourenzahl 0 der
zu messenden Welle entsprechen.
. Wenn sich nun die Welle A mit dem Anker B in der der Richtung des Drehfeldes entgegengesetzten Richtung dreht, wird in der Ankerwicklung C ein Strom von entsprechend höherer Periodenzahl erzeugt und dabei auch die eine höhere Tourenzahl andeutende Feder zum Ausschwingen gebracht. Wird dagegen die Welle A in gleichem' Sinne wie das Drehfeld gedreht, so verringern sich die auf die Federreihe G übertragenen Impulse und es schwingt eine Feder aus, welche eine geringere Tourenzahl andeutet. Auf diese Weise entstehen in dem Umdrehungsanzeiger verschie-
. Wenn sich nun die Welle A mit dem Anker B in der der Richtung des Drehfeldes entgegengesetzten Richtung dreht, wird in der Ankerwicklung C ein Strom von entsprechend höherer Periodenzahl erzeugt und dabei auch die eine höhere Tourenzahl andeutende Feder zum Ausschwingen gebracht. Wird dagegen die Welle A in gleichem' Sinne wie das Drehfeld gedreht, so verringern sich die auf die Federreihe G übertragenen Impulse und es schwingt eine Feder aus, welche eine geringere Tourenzahl andeutet. Auf diese Weise entstehen in dem Umdrehungsanzeiger verschie-
S5 dene Frequenzwerte, d. h. es werden verschiedene
Federn zum Ausschwingen gebracht, je nachdem die Welle A einmal in der einen
oder in der anderen Richtung, wenn auch beide Male gleich schnell, gedreht wird. Auf
diese Weise läßt sich am Umdrehungsanzeiger unmittelbar die Umdrehungszahl und auch die
Drehrichtung deutlich erkennen.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Anordnung ergibt sich noch dadurch, daß jede
Umdrehungszahl der zu messenden Welle von Null an beliebig genau je nach Einteilung der
Federreihe angezeigt werden kann. Es läßt sich nämlich leicht durch entsprechende Übersetzung
der in Betracht kommenden Drehungen erreichen, daß in dem ganzen Meßbereich keine Werte der resultierenden Frequenzzahl
vorkommen, die in einem einfachen arithmetischen Verhältnis zueinander stehen. Ist dies
vermieden, so tritt auch kein Mitschwingen einer anderen Feder etwa bei V4 oder V2 der
zu messenden Umdrehung ein. Ein derartiger Meßbereich von Null bis zur maximalen Umdrehung
ist ohne zusätzliche Umdrehung wegen des Mitschwingens verschiedener Federgruppen
ausgeschlossen. Die Übersetzung kann durch Zahnräder geschehen, welche von der Prüfwelle
aus die Drehstrommotorwelle antreiben. Bei der dargestellten Ausführungsform der
Erfindung ist ferner noch angenommen, daß eine Kontrolle der zusätzlichen Umdrehungszahl
des magnetischen Feldes vorgenommen werden kann. Zu diesem Zweck ist eine zweite
Federreihe H angeordnet, die lediglich von dem pulsierenden Magnetfeld beeinflußt wird.
Mit ihrer Hilfe können bei nicht gleichbleibender Periodenzahl etwaige Korrekturen der abgelesenen
Umdrehungszahl vorgenommen werden, zweckmäßig unter Verwendung einer verschiebbaren
Skala I, wie sie in Fig. 2 angegeben ist.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Messen und Anzeigen von Umdrehungsgeschwindigkeiten
nach Patent 134712, dadurch gekennzeichnet, daß der Zungenkamm des Resonanzinstrumentes
bei stillstehender Prüfwelle Stößen bestimmter und konstanter Häufigkeit ausgesetzt ist, deren Änderung bei
Drehung der zu messenden Welle die Umdrehungsgeschwindigkeit und die Drehrichtung
der Welle erkennen läßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen
Stöße durch ein magnetisches Drehfeld bewirkt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung
des Verhältnisses der Umdrehungs- g geschwindigkeit des Drehstrommotors und
der Prüfwelle, daß in dem ganzen Meßbereich keine Werte der resultierenden Frequenzzahl vorkommen, die in einem
einfachen arithmetischen Verhältnis zueinander stehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung eines
zweiten Zungenkammes (H), welcher lediglich unter dem Einfluß des pulsierenden
Magnetfeldes steht, zum Zweck, eine Kontrolle der Umdrehungszahl des magnetischen
Feldes vornehmen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE134712T | 1901-03-27 | ||
| DE234475T | 1910-08-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE234475C true DE234475C (de) | 1911-05-12 |
Family
ID=34888301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910234475D Expired DE234475C (de) | 1901-03-27 | 1910-08-02 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE234475C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764187C (de) * | 1941-10-28 | 1954-06-08 | Hartmann & Braun Ag | Drehzahlmesser, besonders fuer niedrige Drehzahlen |
-
1910
- 1910-08-02 DE DE1910234475D patent/DE234475C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE764187C (de) * | 1941-10-28 | 1954-06-08 | Hartmann & Braun Ag | Drehzahlmesser, besonders fuer niedrige Drehzahlen |
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