DE234474C - - Google Patents
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- DE234474C DE234474C DENDAT234474D DE234474DA DE234474C DE 234474 C DE234474 C DE 234474C DE NDAT234474 D DENDAT234474 D DE NDAT234474D DE 234474D A DE234474D A DE 234474DA DE 234474 C DE234474 C DE 234474C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/42—Devices characterised by the use of electric or magnetic means
- G01P3/50—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring linear speed
- G01P3/52—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring linear speed by measuring amplitude of generated current or voltage
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C13/00—Proximity fuzes; Fuzes for remote detonation
- F42C13/08—Proximity fuzes; Fuzes for remote detonation operated by variations in magnetic field
-
- G—PHYSICS
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- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
IiAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekanntlich bedingt das gefahrlose Schiffssteuern die Möglichkeit, die Ortsveränderung
des Schiffes in der Längs- und Querrichtung sowie den Kurs desselben bestimmen zu können.
Aus diesen drei Daten kann man leicht die Ortslage des Schiffes mit Hilfe eines guten Kompasses
bestimmen. Die Größe der Ortsveränderung in der Längsrichtung konnte man bisher nur ungefähr mittels eines Logs ermitteln, welclies
jedoch dem Einflüsse der Strömungen, des Windes, des Wellenschlages u. dgl. unterworfen
ist. Die Größe der Ortsveränderung in der Querrichtung war überhaupt nicht ermittelbar.
Die wichtige Aufgabe, eine Vorrichtung zur genauen Bestimmung der abgefahrenen Strecke
sowohl in der Richtung der Längsrichtung des Schiffes als auch in der zu derselben senkrechten
Richtung zu erfinden, soll durch die vorliegende Erfindung gelöst werden.
Das vorliegende System besteht seinem Wesen nach in folgendem: Auf dem Schiffe wird ein
Leiter A B (Fig. ι und 2) aufgestellt, dessen Enden man mit zwei Platten T und T aus einem
und demselben Metall verbindet, welche mit dem Überbordwasser in Berührung gebracht werden.
Diese Platten sind vom Schiffskörper zu isolieren. Bei der Fortbewegung des Schiffes wird
der Leiter die vertikale Komponente des Erdmagnetismus kreuzen, wobei in dem Leiter eine
elektromagnetische Induktion stattfinden wird. Es wird demnach sich eine elektromotorische
Kraft bilden, die nach dem Gesetz von Faraday der Feldstärke und der Geschwindigkeit der
Bewegung des Leiters proportional ist.
Ist aber die Feldstärke, welche gewöhnlich J auf den magnetischen Karten angegeben oder
in der üblichen Weise mittels eines Kompasses mit einer Inklinationsnadel gemessen wird, bekannt,
so kann man, wenn man die elektromotorische Kraft mißt, die Größe der momentanen
Geschwindigkeit leicht finden.
Zu diesem Zwecke ist es sehr bequem, das sogenannte Kompensationsverfahren auszunutzen,
indem man einen Widerstand von 0,0001 Ohm verwendet; eine Stromstärke von 1 Ampere
ergibt dann 0,0001 Volt, so daß ein Ampere-Stundenzähler,
den man in diesen Strom einführt, direkt mit Berücksichtigung der entsprechenden
Korrekturkoeffizienten die abgefahrene Strecke in der Richtung der Diametralebene
anzeigen wird.
Stellt man einen ähnlichen Leiter C D im Bugteile des Schiffes auf und verbindet man die
Punkte E F durch einen Leiter miteinander, so kann man in derselben Weise die Summe der
Ortsveränderungen des Schiffes in der Querrichtung, d. h. die Größe der Abtrift des Schiffes,
erhalten.
In Fig. 3 ist schematisch eine Ausführungsform des vorliegenden Systems und in Fig. 4
die Verwendung des Rheostats von Thury zu diesem Zwecke angezeigt. Zwischen den ins
Wasser getauchten Platten T und T wird ein Leiter angebracht, dessen Enden an einen
Widerstand S von 0,0001 Ohm oder von einer anderen Größe angeschlossen werden.
In diesen Leiter ist ein polarisiertes Relais r eingeschaltet mit einem zwischen zwei festen
Kontakten d und e angeordneten, beweglichen Kontakt c. Als Stromquelle für das Kompen-
sationsverfahren dient eine Dynamomaschine D mit separater Erregung, die durch einen Motor
gedreht wird, welcher vom Lichtnetz des Schiffes mit Strom gespeist wird und eine konstante
Tourenzahl hat. In den Erregungsstromkreis der Dynamomaschine D ist ein Rheostat R
vorzugsweise von T h u r y oder von einer anderen Type eingeschaltet.
Der Erregungsstrom für die Dynamomaschine
ίο wird denselben Punkten α und /; des Lichtnetzes
entnommen, von welchen der Strom für die Motoren der Dynamomaschine abgeleitet wird.
Der Thury-Rheostat (Fig. 4) hat eine Achse 0,
die mittels einer Riemenübertragung vom Motor der Dynamo gedreht wird. Auf dem einen Ende
dieser Achse sitzt eine eiserne Scheibe i, welche zwischen zwei Elektromagneten m und η angeordnet
ist, die mit festen Kontakten d und e des Relais r verbunden sind (Fig. 3).
zo Auf derselben Achse 0 sitzen zwei konische FriktionsEcheiben f und g, zwischen welchen
sich eine dritte Scheibe h befindet, die auf einer Achse sitzt, welche mittels einer Schnecke mit
der Achse des Rheostathebels ft im Eingriff steht.
Solange die Elektromagnete m und η nicht
erregt sind, nimmt die Achse 0 ihre mittlere Lage ein und findet ein Leerlauf der Friktionsscheiben
statt. Sobald aber der bewegliche Kontakt c des Relais r unter dem Einflüsse des durch die
Wicklungen des Relais hindurchgehenden Stromes den einen von den festen Kontakten d oder e
berührt, wird der Elektromagnet m oder η sofort
magnetisch, so daß die Achse 0 sich nach rechts oder links bis zur Berührung der entsprechenden
Friktionsscheiben miteinander verschiebt und der Rheostathebel ft sich peripherisch bewegend
die Größe des eingeschalteten Widerstandes und somit auch die Stärke des die Dynamomaschine
erregenden Stromes ändert, bis die Stärke des Stromes in den Wicklungen des Relais r wieder
bis auf 0 herunterfallen wird.
Der beschriebene Rheostat hat die Eigentümlichkeit, daß in der Mitte des Hebelganges eine
Unterbrechung vorhanden ist und somit in den Stromkreis die eine oder die andere Hälfte desselben
entsprechend dem Vorwärts- oder Rückwärtsgang eingeschaltet wird.
Beim Übergang über die Mitte ändert sich die Stromrichtung im Erregungsstromkreise der
Dynamomaschine b in entgegengesetztem Sinne vermittels einer vom Hebel ft (Fig. 4) isolierten
Bürste v, welche auf einem Ring schleift, der mit einem Ende der Erregungswicklung verbunden
ist, welche sich an den einen oder den anderen Pol des Lichtstromkreises α oder b anschließt;
gleichzeitig wird der Hebel ft selbst mittels einer anderen an seinem Ende angebrachten Bürste
mit den Punkten b oder α verbunden. Der Anker der Dynamomaschine D ist mit den
Enden des obenerwähnten Widerstandes S von 0,0001 Ohm verbunden und ist in denselben
Stromkreis der Amperestundenzähler A' eingeschaltet. Dieser Zähler muß einen veränderlichen
Koeffizienten haben mit Berücksichtigung der Veränderlichkeit der vertikalen Komponente
des Erdmagnetismus. Außerdem muß vor dem Zähler ein Stromwender aufgestellt werden,
damit man bei der Fahrt sowohl in nördlichen als in südlichen magnetischen Breiten stets
wachsende und nicht sich verringernde Angaben erhält. Der Stromwender ist in der Zeichnung
nicht dargestellt.
Zur Kompensation der sich eventuell zwischen den Platten T und T bildenden Volt- bzw. thermoelektrischen
Differenz kann man diese Platten durch einen Leiter mit genügendem Querschnitt, wie in Fig. 3 punktiert angedeutet ist, miteinander
.verbinden.
Das vorliegende System besitzt folgende Vorteile:
1. die Möglichkeit, die Größe der Ortsveränderung eines Schiffes in der Längs- und Querrichtung
genau bestimmen zu können und somit beim Vorhandensein eines richtig anzeigenden
Kompasses auch die Ortslage des Schiffes genau zu bestimmen ;
2. völlige Unabhängigkeit der Bestimmung von jeglichen Strömungen, Winden und Wetterzuständen
;
3. Fortfall irgendwelcher Leinen, Rollen, Gewichte u. dgl. außerhalb des Schiffes:
4. Bequemlichkeit, den ganzen Apparat innerhalb des Schiffes, beispielsweise in einer
Kajüte, anbringen zu können.
Kein einziges von den bekannten Logs, die zum Geschwindigkeitsmessen dienen, besitzt
diese Vorteile.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Messen des vom Schiffe zurückgelegten Weges in der Längs- und Querrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schiffe ein oder mehrere isolierte Leiter fest verbunden sind, deren Enden in das das Schiff umgebende Wasser tauchen, und in welchen die vertikale Komponente des Erdmagnetismus bei der Schiffsbewegung eine elektromotorische Kraft hervorruft, welche, in bekannter Weise gemessen, zur Angabe der abhängigen Größen (der Geschwindigkeit bzw. des zurückgelegten Weges) dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE234474C true DE234474C (de) |
Family
ID=494331
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT234474D Active DE234474C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE234474C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922258C (de) * | 1952-02-13 | 1955-01-13 | Adolf Kreuser G M B H | Vorrichtung zum Messen von Geschwindigkeiten |
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- DE DENDAT234474D patent/DE234474C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE922258C (de) * | 1952-02-13 | 1955-01-13 | Adolf Kreuser G M B H | Vorrichtung zum Messen von Geschwindigkeiten |
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