DE2344153B2 - System zur verkopplung der ruhefrequenzen f tief or und f tief ob eines farbtraegersignals mit der zeilenfrequenz f tief h nach dem secam-farbfernsehsystem - Google Patents
System zur verkopplung der ruhefrequenzen f tief or und f tief ob eines farbtraegersignals mit der zeilenfrequenz f tief h nach dem secam-farbfernsehsystemInfo
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- H04N9/00—Details of colour television systems
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- H04N9/45—Generation or recovery of colour sub-carriers
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Description
Systems ist dadurch gekennzeichnet, daß eine erste
und zweite Mischstufe mit je zwei Eingängen und einem Ausgang vorgesehen ist, daß dem einen Eingang
der ersten Mischstufe ein mit einem ersten gesteuerten Generator erzeugtes Signal der Ruhefrequenz
fon — 272 · /// zugeführt ist, daß dem einen
Eingang der zweiten Mischstufe einem zweiten gesteuerten Generator erzeugtes Signal der Ruhefrequenz
iOi{ = 282 · //, zugeführt ist, daß dem anderen
Eingang der ersten und zweiten Mischstufe ein mit einem dritten Generator erzeugtes Signal der Frequenz
/Λ) = 277 · /„ zugeführt ist, daß das Signal am
Ausgang jeder Mischstufe über je ein Filter und je einen im Verhältnis 1 :5 teilenden Frequenzteiler
einem Eingang je einer ersten und zweiten Phasenvergleichsstufe zugeführt ist, daß an dem anderen
Eingang der ersten und zweiten Phasenvergleichsstufc ein zeilenfrequentes Referenzsignal flt liegt, daß am
Ausgang der ersten Phascnvergleichsstufe eine erste Regelspannung abnehmbar ist, die über ein erstes
Tiefpaßglied den ersten gesteuerten Generator nachregelt, und daß am Ausgang der zweiten Phasenvergleichsstufe
eine zweite Refcelspannung abnehmbar ist, die über ein zweites Tiefpaßglied den zweiten gesteuerten
Generator nachregelt.
Eine dritte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Systems ist dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischstufe
mit zwei Eingängen und einem Ausgang vorgesehen ist, daß dem einen Eingang der Mischstufe
über einen gesteuerten ersten Umschalter ein mit einem ersten gesteuerten Generator erzeugtes Signal
der Ruhefrequenz fl)n = 272 · /w oder ein mit einem
zweiten gesteuerten Generator erzeugtes Signal der Ruhefrequenz j0R = 282 · /„ zugeführt ist. daß dem
anderen Eingang der Mischstufe ein mit einem dritten Generator erzeugtes Signal der Frequenz
/iM = 277 · /w zugeführt ist, daß das Signal am Ausgang
der Mischstufe über ein Bandpaßfilter und über einen im Verhältnis 1 :5 teilenden Frequenzteiler
einem Eingang einer Phascnvergleichsstufe zugeführt ist, daß an einem anderen Eingang der Phasenvergleichsstufe
ein zeilenfrequentes Referenzsignal liegt, daß am Ausgang der Phasenvergleichsslufe eine Regelspannung abnehmbar ist, welche über einen gesteuerten
zweiten Umschalter den ersten gesteuerten Generator oder den zweiten gesteuerten Generator
nachregelt, und daß die ersten und zweiten gesteuerten Umschalter mit einem Steuersignal von halber
Zeilenfrequenz \ ■ f,, parallel umschaltbar sind.
Eine vierte Ausgestaltung nach dem erfindungsgemäßen System ist dadurch gekennzeichnet, daß mit
einem gesteuerten Generator durch Umschaltung mit einem ersten gesteuerten Umschalter sowohl ein Signal
der Ruhefrequenz fnK als auch ein Signal der
Ruhefrequenz fnB erzeugt wird, daß' das Signal der
Ruhefrequenz fnn mit einem ersten Teiler im Verhältnis 1 :3 :47 in der Frequenz geteilt und einem Kontakt
eines zweiten gesteuerten Umschalters zugeführt ist, daß das Signal der Ruhefrequenz fnp mit einem
zweiten Teiler im Verhältnis 1:8:17 in der Frequenz geteilt und einem anderen Kontakt des zweiten
gesteuerten Umschalters zugeführt ist, daß der Arbeitskontakt des zweiten gesteuerten Umschalters
über einen dritten, im Verhältnis 1 :2 in der Frequenz
teilenden Teiler mit einem Eingang einer Phasenvergleichsstufe verbunden ist, daß am anderen
Einpang der Phasenverglcichssrufe ein zeilenfrcquenes
Referenzsignal liegt, daß am Ausgang der Phasenverglcichsstufe
eine Regelspannung abnehmbar ist, die über ein Tiefpaßglied den steuerbaren Generator
nachregelt, und daß die ersten und zweiten gesteuerten Umschalter mit je einem Steuersignal von
halber Zeilenfrequcnz J ■ /w parallel umschaltbar
sind.
Eine vorteilhafte Weiterbildung nach der eisten Ausgestaltung sieht vor, daß die zwei Signale mit
den Ruhefrequenzen f0K und j0B mit je einer an sich
ίο bekannten »Phase-lock-loopK-Schaltung erzeugt werden,
wobei jede »Phase-lock-loop«-SchaItung eine Phasenvergleichsstufe enthält, dcrem einen Eingang
das zcilcnfrcqucnte Signal und dcrem anderen Eingang das mit einem gesteuerten Generator erzeugte
ruhefrequente Signal zugeführt ist und an derem Ausgang eine Regelspannuni; abnehmbar ist, welche
über ein Tiefpaßglied einem Stelleingang des gesteuerten Generators zugeführt ist.
Eine andere Weiterbildung ist dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder »Ptae-lock-loope-Schaltung
der Ausgang des gesteuerten Generators über eine binäre Zählstufe mit dem einen Eingang der Phasenvergleichsstufe
verbunden ist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung nach der zweiten
»5 und dritten Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die ßandpaßfiltcr die Differenzfrequenzen der Signale am Ausgang der Mischstufe herausfiltern
und weiterhin, daß die Bandpaßfilter aktive Filter sind.
Ausführungsbeispicle des erfindungsgemäßen Systems werden nachstehend sinhand der Zeichnungen
näher erläutert und erklärt. In den Zeichnungen zeigt Fig. I ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels
nach dem erfindungsgemäßen System
mit zwei Frequenzteilern,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels
nach dem erfiridungsgemäßen System mit zwei Miscnsiufen (Transpcndcr-Prinzip),
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines dritten Ausführungsbeispiels nach dem erfindungsgemäßen System
mit einer Schaltungsvereinfachung des Blockschaltbildes nach F i g. 2 und
Fig. 4 ein Blockschaltbild eines vierten Ausführungsbeispiels
nach dem erfindungsgemäßen System
mit einer Schaltungsvereinfaehung des Blockschaltbildes
nach Fig. 1.
Bauelemente mit gleicher Wirkung werden mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In Fig. 1 ist das Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform
nach dem erfindungsgemäßen Svstem dargestellt. Die beiden Oszillatoren 1 und 2 schwingen
annähernd mit den beiden Ruhefrequenzen fnn und fnR. Der Oszillator 1 wird mit Hilfe des Frequenzteilers
3 und der Phasenvergleichsstufe 4 so-
wie dem Tiefpaßglied 5 auf die exakte Ruhefrequenz /„» Geregelt. Das mit Oszillator 1 erzeugte Signal der
annähernden Ruhefrequenz fnB = 272 · /;/ wird in
der Frequenz mittels Frequenzteiler 3 im Verhältnis 1 :272 geteilt, so daß am Ausgang des Frequenztei-
lers 3 eine annähernd zeilenfirequente Impulsfolge
abnehmbar ist. Diese Impulsfolge wird mit der über Klemme 6 zugeführten zeilenfrequenten Impulsfolge
in der Phasenvergleichsstufc 4 verglichen. Bei Frequenzabweichungen leitet die Fhasenvergleichsstufe 4
eine Regclspannung ab. welche nach entsprechender Siebung durch Tiefpaßplied 5 zur Nachstellung des
Oszillators 1 dient. An Klemme 7 ist ein Farbträgersigna! der Ruhefrequenz fnl! abnehmbar, welches fest
7 V 8
mit der zeilenfrequenten Impulsfolge (zcilenfrequente der ersten Phasenvergleichsstufe 4 wird über KIemm<
Referenzfrequenz) //, verkoppelt ist. 6 das zeilenfrequente Referenzsignal zugeführt. Auf
Entsprechend erfolgt die Nachstellung des Oszil- gäbe der Phasenvergleichsstufe 4 ist, eine Regelspan-
lators 3 zur Erzeugung der Ruhefrequenz f0R mit nung in Abhängigkeit der zu vergleichenden Signale
Frequenzteiler 8, Phasenvergleichsstufe 9 und Tief- 5 zu erzeugen, welche nach einer Siebung mit einetr
paßglicd 10. Nur Frequenzteiler 8 weicht dadurch Tiefpaßgiied 5 den Oszillator 1 derart nachführt, da£
ab, daß nun die mit Frequenzteiler 8 von Oszillator 2 dieser mit dem zeilenfrequenten Referenzsignal fesi
erzeugte Schwingung der Ruhefrequenz j0R im Ver- verkoppelt ist.
hältnis 1 :282 geteilt wird. An Klemme 11 ist das Die Verkopplung des mit Oszillator 2 erzeugter
verkoppelte Farbträgersignal der Ruhefrequenz f0R io Signals der Ruhefrequenz f0H mit dem zeilenfrequen-
abnehmbar. ten Referenzsignal erfolgt in der gleichen Art. Das
Die Frequenzteiler 3 und 8 bestehen im wesent- Signal der Ruhefrequenz 10R wird einem Eingang
liehen aus einzelnen, in Reihe geschalteten Zählstu- einer zweiten Mischstufe 17 zugeführt. Einem ande-
fiMi. Die einzelnen Zählstufen teilen die Frequenz des ren Eingang der zweiten Mischstufe 17 wird das
i'.ugeführten Signals mit bestimmten Teilerfaktorcn. 15 mit Oszillator 14 erzeugte Signal der Frequenz
So teilt der Frequenzteiler 3 die Ruhefrequenz /ofl mit jM = 277 · fn zugeführt. Auch am Ausgang der zwei-
den Teilerfaktoren 272 = 16 · 17 = 2 · 2 · 2 · 2 · 17. ten Mischstufe 17 ist ein Signal mit der Summen- und
Diese Teilerfaktoren sind Primfaktoren. Der Fre- Differenzfrequenz der zu mischenden Signale von
qucnzteiler 8 setzt sich aus Zählstufen mit den Tei- (282 ± 277) · /„ abnehmbar. Mit einem zweiten
lerfaktoren (Primfaktoren) 282 = 2-3-47 zusam- ao Bandpaßfilter 18 wird auch hier das Signal mit der
men. Die Frequenzteiler 3 bzw. 8 können vorteilhaft DifTerenzfrequenz von 5 · /// herausgefiltert und mit
mit handelsüblichen integrierten Schaltungen aufge- einem zweiten Teiler 19 im Verhältnis 1 :5 in der
baut werden. Frequenz geteilt. Das so erzeugte Signal der Fre-
Wie eingangs erwähnt, sind die Toleranzen des quenz /;/ wird mit einer zweiten Phasenvergleichs-SECAM-Farbfernsehsystems
bezüglich der Frequenz- 25 stufe 20 mit dem zeilenfrequenten Referenzsignal f„
genauigkeit der Zeilenfrequenz relativ groß, d. h., daß an Klemme 6 verglichen. Es wird eine Regelspannung
bei einer großen Frequenzablage der Halte- und erzeugt, die mit einem Tiefpaßglied 10 gesiebt wird
Fangbereich der Frequenznachführeinrichtung nicht und zur Nachführung des Oszillators 2 dient,
ausreichend sein kann. Aus diesem Grunde werden Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel entfallen vorteilhaft an Stelle der gesteuerten Generatoren für 30 Frequenzteiler mit großen Teilerfaktoren. Durch eine die Signale der Ruhefrequenzen j0R und f0B Schal- vorteilhafte Transponierung der hochfrequenten Hingen verwendet, welche außer einem in der Fre- Ruhefrequenzen jQC und j0R erhält man zwei Siquenz steuerbaren Oszillator auch eine Phasenver- gnale mit der Frequenz von 5 · jH = 78,125 kHz. gleichsstufe enthalten. Derartige Schaltungsanord- Um die für SECAM erforderliche Frequenzstabilität nungen sind als »Phase-lock-Ioop«-Schaltungen be- 35 der Ruhefrequenzen fnn und f0R zu gewährleisten, kannt und in integrierter Form im Handel erhältlich. werden die Oszillatoren 1, 2 und 14 durch Schwing-Die gestrichelt gezeichnete Umrahmung 12 im Block- quarze stabilisiert. Die Kosten für derartige Schwingschahbild nach Fig. 1 zeigt die wesentlichen Bau- quarze liegen jedoch erheblich unter denen vergleichclementc einer solchen »Phase-lock-loopK-Schaltung. barer Quarzfilter. Die Bandpaßfilter 15 und 18 lassen »Phase-lock-loop«-Scha:ltungen gestatten eine grö- 40 sich vorteilhaft mit aktiven Bauelementen realisieren, ßerc Toleranz bezüglich einer zeilenfrequenten Ab- Die Teiler 16 und 19 werden vorteilhaft mit binärweichung als beispielsweise Schaltungsanordnungen zählenden Teilern, die in integrierter Form angeboten mit Quarzoszillatoren. Weiterhin ist die Verwendung werden, aufgebaut.
ausreichend sein kann. Aus diesem Grunde werden Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel entfallen vorteilhaft an Stelle der gesteuerten Generatoren für 30 Frequenzteiler mit großen Teilerfaktoren. Durch eine die Signale der Ruhefrequenzen j0R und f0B Schal- vorteilhafte Transponierung der hochfrequenten Hingen verwendet, welche außer einem in der Fre- Ruhefrequenzen jQC und j0R erhält man zwei Siquenz steuerbaren Oszillator auch eine Phasenver- gnale mit der Frequenz von 5 · jH = 78,125 kHz. gleichsstufe enthalten. Derartige Schaltungsanord- Um die für SECAM erforderliche Frequenzstabilität nungen sind als »Phase-lock-Ioop«-Schaltungen be- 35 der Ruhefrequenzen fnn und f0R zu gewährleisten, kannt und in integrierter Form im Handel erhältlich. werden die Oszillatoren 1, 2 und 14 durch Schwing-Die gestrichelt gezeichnete Umrahmung 12 im Block- quarze stabilisiert. Die Kosten für derartige Schwingschahbild nach Fig. 1 zeigt die wesentlichen Bau- quarze liegen jedoch erheblich unter denen vergleichclementc einer solchen »Phase-lock-loopK-Schaltung. barer Quarzfilter. Die Bandpaßfilter 15 und 18 lassen »Phase-lock-loop«-Scha:ltungen gestatten eine grö- 40 sich vorteilhaft mit aktiven Bauelementen realisieren, ßerc Toleranz bezüglich einer zeilenfrequenten Ab- Die Teiler 16 und 19 werden vorteilhaft mit binärweichung als beispielsweise Schaltungsanordnungen zählenden Teilern, die in integrierter Form angeboten mit Quarzoszillatoren. Weiterhin ist die Verwendung werden, aufgebaut.
derartiger integrierter »Phasen-lock-loopÄ-Schaltun- Das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel
gen auch kostengünstiger. 45 zeigt eine Schaltungsvereinfachung gegenüber dem
F i g. 2 zeigt das Blockschaltbild einer zweiten Aus- Ausführungsbeispiel nach F i g. 2. Die Schaltungsverführungsform
nach dem erfindungsgemäßen System. einfachung besteht im wesentlichen darin, daß mit
Der Oszillator 1 erzeugt ein Signal der Ruhefrequenz Hilfe von Umschaltern ein »redundanter Kanal« ent-/()fl
= 272 · fH und der Oszillator 2 eines der Ruhe- fällt. Mit den Oszillatoren 1 und 2 werden wiederum
frequenz f0R = 282 · fH. Das Signal mit der Ruhefre- 50 Signale der Ruhefrequenzen /0P und f0R erzeugt, die
quenz /nß ist an Klemme 7 und das Signal mit der über Klemme 7 und 11 abnehmbar sind. Die von den
Ruhefrequenz /0Λ ist an Klemme 11 abnehmbar. Das Oszillatoren 1 und 2 erzeugten Signale werden je
Signal der Ruhefrequenz f0B wird einem Eingang einem Kontakt eines ersten Umschalters 21 zugeeiner
ersten Mischstufe 13 zugeführt. An dem ande- führt. Der Arbeitskontakt des ersten Umschalters 21
ren Eingang der Mischstufe 13 liegt ein Signal mit 55 ist mit einem Eingang einer Mischsrufe 22 verbunder
Frequenz fM — 277 · ffl, welches mit dem Oszil- den, an derem anderen Eingang das mit Oszillator 14
lator 14 erzeugt wird. Am Ausgang der Mischstufe 13 erzeugte Signal der Frequenz fM = 277 · fH liegt. Je
ist ein Signal mit der Summen- und Differenzfrequenz nach Stellung des Arbeitskontaktes des ersten Umder
beiden zugeführten Signale abnehmbar. Von dem schalters 21 liegt am Ausgang der Mischstufe 22
Summen- und Differen2signal wird mit Hilfe eines 60 entweder das Summen- und Differenzsignal
ersten Bandpaßfilters 15 das Signal mit der Differenz- (277 ± 272) · /„ oder (282 ± 277) · f„. Mit einem
frequenz 5 · /„ herausgefiltert und einem ersten Tei- Bandpaßfilter 23 wird auch hier das Differenzsignal
ler 16 zugeführt. Dieser erste Teiler 16 teilt das Si- herausgefiltert und über einen im Verhältnis 1 :5
gnal mit der Differenzfrequenz 5 · fH im Verhältnis teilenden Teiler 24 einem Eingang einer Phasenver-1:
5 in der Frequenz. Am Ausgang des ersten Teilers 65 gleichsstufe 25 zugeführt. Dieses Signal wird mit dem
16 ist somit ein zeilenfrequentes Signal /„ abnehmbar, an Klemme 6 liegenden zeilenfrequenten Referenzweiches einem Eingang einer ersten Phasen-Ver- signal //, in der Phasenvergleichsstufe 25 verglichen,
gleichsstufe 4 zugeführt" ist. Dem anderen Eingang die eint Regelspannung proportional zu den zu ver-
gleichenden Signalen in bezug auf Frequenz- und Phasenabsveiehungen
ableitet. Die Regelspannung wird über einen zweiten Umschalter 26 entweder dem Oszillator
1 oder dem Oszillator 2 zugeführt, um eine Nachfühiung derselben in Frequenz und Phase zu
bewirken. Die Steuerung der beiden Umschalter 21 und 26 erfolgt über Klemme 27. An Klemme 27 liegt
ein Signal von halber Zeilenfrcquenz \ · ]n. Die Umschalter
21 und 26 werden parallel gesteuert, d. h., daß z. B. bei der Verkopplung des Signals von Oszillator!
gleichzeitig auch dem Oszillator 1 die Regelspanming
über Umschalter 26 zugeführt wird.
In einem Farbfcrnschstudio sind üblicherweise mehrere SECAM-Farbträger-Vcrkoppler vorhanden.
Damit nun alle SECAM-Farbträger-Verkoppler gleichzeitig entweder das Signal der Ruhefrequenz
lflU oder /()ß verkoppeln, wird das an Klemme 27 liegende
Steuersignal zur Steuerung der anderen SECAM-Farbträger-Verkopplcr ebenfalls zugeführt.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß der Schaltrhythmus der sich sequentiell ändernden Ruhcfrcqueiizen
bei allen im Studio befindlichen SECAM-Farbträger-Vcrkopplern gleich ist.
Da bei diesem Ausführungsbeispiel nur ein Oszillator 1 oder 2 für längstens eine Zeilendauer in der
Frequenz nacligcführl wird, sind in beiden Oszillatoren
Speicherelemente vorhanden, die die Regelspannung so lange speichern, bis ein erneuter Frequenzverglcich
erfolgt. Damit wird verhindert, daß die Regelzeit bis zum Erreichen einer stabilen Frequenz-
und Phasennachführung zu lange dauert.
Das in F i g. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Schaltungsvercinfachung des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1. Durch eine vorteilhafte Anordnung
von Schaltern werden hier »Redundanzen« im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 beseitigt. Es
wird eine Phasenvcrgleichsstufc, ein Tiefpaßglicd, ein
Oszillator und ein im Verhältnis I : 2 teilender Frequenzteiler eingespart. Ein in der Frequenz umschaltbarcr
Oszillator 12 erzeugt ein Signal mit der Ruhefrcquenz
I1111 oder ein Signal mit der Ruhefrequenz
/,,/,.. Eine zcilensequenticlle Umschaltung der Oszillatorfrcquenzcn
erfolgt mit einem ersten steuerbaren Umschalter 28. Gesteuert wird der Umschalter 28
durch ein an Klemme 27 liegendes Steuersignal von halber Zeilenfrequenz \ -Jn. An Klemme 7/11 ist ei
zeilcnscquentielles Signal mit den zeilenweise wech selndcn Ruhefrequenzen J0n und j0K abnehmbai
Das zcilensequentielle, wechselnde ruhcfrequent
Signal wird in zwei Kanäle aufgespaltet. Ein erste Kanal enthält einen ersten Teiler 29, der das ruhe
frequente Signal im Verhältnis 1 : 3 :47 in der Fre quenz teilt, während der zweite Kanal einen Fehler 3(
enthält, der das ruhefrequente Signal im Verhältni
ίο 1 :8: 17 in der Frequenz teilt. Die Ausgänge de
beiden Teiler 29 und 30 sind mit je einem Kontak eines gesteuerten Umschalters 31 verbunden. Der ge
steuerte Arbeitskontakt des Umschalters 31 ist übei einen im Verhältnis 1 : 2 teilenden Teilers 32 mi
einem Eingang einer Phascnvergleichsstufe 33 verbunden. An dem anderen Eingang der Phasenvergleichsstufc
33 liegt über Klemme 6 das zeilenfrequcnle Referenzsignal /,,. Am Ausgang der Phasenvcrgleichsstufe
33 ist wiederum eine Regelspannuni
abnehmbar, die nach Durchlaufen eines Tiefpaßgliedes 34 den Oszillator 1/2 nachregelt. Der gesteuerte
Umschalter 31 wird ebenfalls durch das an Klemme 27 zugcfiihrte Steuersignal gesteuert. Auch in diesem
Ausführungsbeispiel erfolgt die Steuerung der Schal-
ter 28 bzw. 31 zeillich parallel, d. h., daß bei der
Erzeugung des Signals der Ruhefrequenz 282 · j„ der Ausgang des Teilers 29 mit dem Eingang von Teiler
32 verbunden wird und daß bei der Erzeugung des Signals der Ruhefrequenz 272 · j„ der Ausgang des
Teilers 30 mit dem Eingang des Teilers 32 verbunden wird.
Das erfindungsgemäße System soll nicht nur auf solche Anwendungsfälle beschränkt bleiben, bei
denen mittels der Phasenvergleichsstufe zeilenfre-
quente Signale verglichen werden. Das erfindiingsgemäßc
System ist auch dann wirksam, wenn ganzzahlige^ Vielfache oder Bruchteile der zu vergleichenden
i-rcqucnzen verglichen werden. Bei einem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 würde dann bei-
spielsweisc über Klemme 6 ein Signal der doppelten Zeilenfrequcnz einem Eingang der Phasenvergleichsstufe
33 zugeführt, während der Arbeitskontakt des steuerbaren Umschalters 31 direkt mit dem anderen
Eingang der Phasenvergleichsstufe 33 verbunden wäre. Teiler 32 könnte somit entfallen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. System zur Verkopplung der Ruhefrequenzen f0R und f0B eines Farbträgersignals mit der
Zeilenfrequenz fH nach dem SECAM-Farbfernsehsystem,
bei welchem die Ruhefrequenz f0R gleich dem 282fachen der Zeilenfrequenz und die
Ruhefrequenz f0B gleich dem 272fachen der Zeilenfrequenz
ist, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Signale der Ruhefrequenz f0K und f0B mit zwei gesteuerten Generatoren erzeugt
werden und daß die zwei erzeugten Signale der Ruhefrequenz f0R und füB entsprechend ihrer
Verkopplung mit der Zeilenfrequenz /,·/ in der Frequenz geteilt und mit einem zeilenfrequenten
Referenzsignal zur Erzeugung je einer Regelspannung verglichen werden, weiche den zugehörigen
gesteuerten Generator nachregelt.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem gesteuerten ersten Generator
(2) ein Signal der Ruhefrequenz f0R erzeugt
wird, daß das erzeugte Signal der Ruhefrequenz f0R mit einem ersten Teiler (8) im Verhältnis
1:282 in der Frequenz geteilt und mit dem zeilenfrequenten
Referenzsignal zur Gewinnung einer ersten Regelspannung in einer ersten Phasenvergleichsstufe
(9) verglichen wird, daß die erste Regelspannung nach Durchlaufen eines
ersten Tiefpa3gliedes (10) den gesteuerten ersten Generator (2) nachregelt, daß mit einem gesteuerten
zweiten Generator (1) ein Signal der Ruhefrequenz jon erzeugt wird, daß das erzeugte
Signal der Runefrequenz /oß mit einem zweiten
Teiler (3) im Verhältnis 1 :272 in der Frequenz geteilt und mit dem zeilenfrequenten Referenzsignal
zur Gewinnung einer zweiten Regelspannung in einer zweiten Phasenvergleichsstufe (4)
verglichen wird und daß die zweite Regelspannung nach Durchlaufen eines zweiten Tiefpaßgliedes
(5) den gesteuerten zweiten Generator (1) nachregelt (Fi g. 1).
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale mit der Ruhefrequenz
fnR und fnn mit binären Teilern in der Frequenz
geteilt werden.
4. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal mit der Ruhefrequenz
fnR entsprechend den Tcilerfaktoren 2-3-47 auf
Zeilenfrequenz /„ geteilt wird.
5. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal der RuheiYequenz /()n
entsprechend den Teilerfaktoren 16 · 17 oder 2 · 2 ■ 2 ■ 2 · 17 auf Zeilenfrequenz /;/ geteilt wird.
6. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Signale der Ruhefrequenzen
f0l/ und fön mit je einer an sich bekannten
»Phasc-lock-loopÄ-Schaltung erzeugt weiden, wobei
jede »Phasc-lock-loopÄ-Schaltung eine Phasenvergleichsschaltung
enthält, dercm einen Eingang das zeilcnfrequentc Referenzsignal und derem
anderen Eingang das mit einem gesteuerten Generator erzeugte ruhcfrequcntc Signal zugeführt
ist und an derem Ausgang eine Regelspannung abnehmbar ist, welche über ein Tiefpaßfilter
einem Stelleingang des gesteuerten Generators zugeführt ist.
7. System nach Anspruch 6, gekennzeichnet
durch eine »Phase-lock-loope-Schaltung, bei welcher
der Ausgang des gesteuerten Generators über eine binäre Zählstufe mit dem einen Eingang
der Phasenvergleichsstufe verbunden ist.
8. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste und zweite Mischstufe
(13 und 17) mit je zwei Eingängen und einem Ausgang vorgesehen ist, daß dem einen Eingang
der ersten Mischstufe (13) ein mit einem ersten gesteuerten Generator (1) erzeugtes Signal der
Ruhefrequenz f0B = 272 · /,, zugeführt ist, daß
dem einen Eingang der zweiten Mischstufe (17) ein mit einem zweiten gesteuerten Generator (2)
erzeugtes Signal der Ruhefrequenz f0R — 282 ■ j„
zugeführt ist, daß dem anderen Eingang der ersten und zweiten Mischstufe (13 und 17) ein mit einem
dritten Generator (14) erzeugtes Signal der Frequenz f,{ = 277 · /// zugeführt ist, daß das Signal
am Ausgang jeder Mischstufe (13; 17) über je einen Bandpaßfilter (15; 18) und je einem im
Verhältnis 1 :5 teilenden Frequenzteiler (16; 19) einem Eingang je einer ersten und zweiten Phasenvergleichsstufe
(4; 20) zugeführt ist, daß an einem anderen Eingang der ersten und zweiten Phasenvergleichsstufe (4; 20) ein zeilenfrequentes
Referenzsignal liegt, daß am Ausgang der ersten Phasenvergleichsstufe (4) eine erste Regelspannung
abnehmbar ist, die über ein erstes Tiefpaßglied (5) den ersten gesteuerten Generator
(1) nachregelt, und daß am Ausgang der zweiten Phasenvergleichsstufe (20) eine zweite Regelspannung
abnehmbar ist, die über ein zweites Tiefpaßglied (10) den zweiten gesteuerten Generator (2)
nachregelt (F i g. 2).
9. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mischstufe (22) mit zwei Eingängen
und einem Ausgang vorgesehen ist, daß dem einen Eingang der Mischstufe (22) über
einen gesteuerten ersten Umschalter (21) ein mit einem ersten gesteuerten Generator (1) erzeugtes
Signal der Ruhefrequenz f0B = 272 · /„ oder ein
mit einem zweiten gesteuerten Generator (2) erzeugtes Signal der Ruhefrequenz fnp = 282 · jH
zugeführt ist, daß dem anderen Eingang der Mischstufe (22) ein mit einem dritten Generator
(14) erzeugtes Signal der Frequenz fM = 277 · jH
zugeführt ist, daß das Signal am Ausgang der Mischstufe über einen Bandpaßfilter (23) und
einem im Verhältnis 1:5 teilenden Teiler (24) einem Eingang einer Phasenvergleichsstufe (25)
zugeführt ist, daß an einem anderen Eingang der Phasenvergleichsstufe (25) ein zeilenfrequentes
Referenzsignal liegt, daß am Ausgang der Phasenvergleichsstufe (25) eine Regelspannung abnehmbar
ist, welche über einen gesteuerten zweiten Umschalter (26) den ersten gesteuerten Generator
(1) oder den zweiten gesteuerten Generator
(2) nachregelt, und daß die ersten und zweiten gesteuerten Umschalter (21 und 26) mit einem
Signal von halber Zeilenfrequenz ^ · /„ parallel
umschaltbar sind (F i g. 3).
10. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mit einem gesteuerten Generator (1/2) durch Umschaltung mit einem ersten gesteuerten
Umschalter (28) sowohl ein Signal der Ruhefrequenz jl)R als auch ein Signal der Ruhefrequenz
jon erzeugt wird, daß das Signal der Ruhefrequenz f0B mit einem ersten Teiler im Ver-
hältnis 1: 3 :47 in der Frequenz geteilt und einem Die Verkopplung der beiden Ruhefrequenzen fQR
Kontakt eines zweiten gesteuerter: Umschalters und f0B ist in bekannten Secam-Geräten mit erheb-(31)
zugeführt ist, daß das Signal der Ruhefre- lichem Aufwand verbunden. Da die kleine Toleranz
quenz fÜR mit einem zweiten Teiler (30) im Ver- von ± 2 kHz für die Ruhefrequenzen des Farbträgerhältnis
1 : 8 :17 in der Frequenz geteilt und einem 5 signals mit normalen LC-Kreisen nicht leicht eingeanderen
Kontakt des zweiten gesteuerten Um- halten werden kann, sind z. B. in bekannten Secamschalters
(31) zugeführt ist, daß der Arbeitskon- Codern zwei Quarzfilter vorgesehen, die durch zeilentakt
des zweiten gesteuerten Umschalters (31) frequente Impulse angestoßen werden. Die beiden
über einen dritten im Verhältnis 1 :2 in der Fre- Quarzfilter werden nur dann zu Schwingungen mit
quenz teilenden Teiler (32) mit dem einen Ein- io den beiden Ruhefrequenzen f0R und f0B angeregt,
gang einer Phasenvergleichsstufe (33) verbunden wenn die Schwingfrequenz ein entsprechendes Vielist,
daß an dem anderen Eingang der Phasenver- faches der Zeilenfrequenz ist. Derartige Quarzfilter
gleichsstufe (33) ein zeilenfrequentes Referenz- sind jedoch sehr kostspielig, da sie nur für den gesignal,
daß am Ausgang der Phasenvergleichs- nannten Verwendungszweck gefertigt werden,
stufe (33) eine Regelspannung abnehmbar ist, die 15 Ferner wurde bereits in der DT-OS 23 02 091 ein über ein Tiefpaßglied (34) den steuerbaren Gene- System zur Synchronisierung des Farbträgers in rator (1/2) nachregelt, und daß die ersten und nach dem Secam-Farbfernsehsystem betriebenen zweiten gesteuerten Umschalter (28; 31) mit Geräten eines Farbfernsehstudios vorgeschlagen, bei einem Steuersignal von halber Zeilenfrequenz welchem von einer Zentralstelle im Farbfernseh- ^ · in parallel umschaltbar sind (F i g. 4). 20 studio ein sequentielles Referenzsignal mit einer ho-
stufe (33) eine Regelspannung abnehmbar ist, die 15 Ferner wurde bereits in der DT-OS 23 02 091 ein über ein Tiefpaßglied (34) den steuerbaren Gene- System zur Synchronisierung des Farbträgers in rator (1/2) nachregelt, und daß die ersten und nach dem Secam-Farbfernsehsystem betriebenen zweiten gesteuerten Umschalter (28; 31) mit Geräten eines Farbfernsehstudios vorgeschlagen, bei einem Steuersignal von halber Zeilenfrequenz welchem von einer Zentralstelle im Farbfernseh- ^ · in parallel umschaltbar sind (F i g. 4). 20 studio ein sequentielles Referenzsignal mit einer ho-
11. System nach Anspruch 8 oder 9, dadurch rizontalfrequent wechselnden Folge von Wechselgekennzeichnet, daß die Bandpaßfilter (15 und 18 Spannungsimpulsen unterschiedlicher Frequenz er-
bzw. 23) die Differenzfrequenzen der Signale am zeugt wird, welches den einzelnen Secam-Studiogerä-Ausgang
der Mischstufen (13 und 17 bzw. 22) ten zugeführt wird. Das in der Fig. 2 dieser Offenherausfiltern.
25 legungsschrift angegebene Blockschaltbild betrifft
12. System nach Anspruch 8 oder 9, dadurch eine Ausführungsform zur Ableitung des Referenzgekennzeichnet, daß die Bandpaßfilter (15 und 18 signals in der Zentralstelle.
bzw. 23) aktive Filter sind. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein
13. System nach Anspruch 9 oder 10, dadurch System zur Verkopplung der Ruhefrequenzen i0R
gekennzeichnet, daß der Schaltrhythmus der Um- 30 und f0B eines Farbträgersignals mit der Zeilenireschalter
(21 und 26 bzw. 28 und 31) durch ein quenz nach dem Secam-Farbfernsehsystem anzuextern
zugeführtes Steuersignal von halber Zeilen- geben, welches mit handelsüblichen Bauelementen
frequenz g · //, festgelegt wird. kostengünstiger realisiert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
35 löst, daß zwei Signale der Ruhefrequenz f0R und /oß
mit zwei gesteuerten Generatoren erzeugt werden,
daß die zwei erzeugten Signale der Ruhefrequenz f0R
Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Ver- und /oß entsprechend ihrer Verkopplung mit der
kopplung der Ruhefrequenzen f0R und fon eines Zeilenfrequenz /H in der Frequenz geteilt und mit
Farbträgersignals mit der Zeilenfrequenz /;/ nach 40 einem zeilenfrequenten Referenzsignal zur Erzeugung
dem SECAM-Farbfernsehsystem, bei welchem die je einer Regelspannung verglichen werden, welche
Ruhefrequenzen )0R gleich dem 282fachen der Zei- den zugehörigen gesteuerten Generator nachregelt,
lenfrequenz J11 und die Ruhefrequenz /Oß gleich dem Der Vorteil des erfindungsgemäßen Systems be-
lenfrequenz J11 und die Ruhefrequenz /Oß gleich dem Der Vorteil des erfindungsgemäßen Systems be-
272fachen der Zeilenfrequenz /„ ist. steht darin, daß auf handelsübliche Bauelemente
Da beim SECAM-Farbfernsehsystem das Farbträ- 45 (Quarze, integrierte Schaltungen) zurückgegriffen
gersignal frequenzmoduliert wird, ist ein Quarzoszil- werden kann.
lator als Generator zur Erzeugung des Farbträger- Eine erste Ausgestaltung des erfindungsgemäßun
signals nicht geeignet. Andererseits wird aber eine Systems ist dadurch gekennzeichnet, daß mit einem
relativ große Frequenzkonstanz der Farbträgerruhe- ersten gesteuerten Generator ein Signal der Ruhefrequenzen
gefordert, da Frequenzabweichungen im 50 frequenz i0R erzeugt wird, daß das erzeugte Signal
Empfänger als Farbartänderungen ausgewertet wer- der Ruhefrequenz fnR mit einem ersten Teiler im Verden.
Aus diesem Grunde muß der frequenzmodulier- hältnis 1 :282 in der Frequenz geteilt und mit dem
bare Generator in einer Zeit, in der die Modulation zeilenfrequenten Referenzsignal flt zur Gewinnung
mit Sicherheit Null ist, mit einem stabilen Referenz- einer ersten Regelspannung mit einer ersten Phasenträger
/0 verglichen und entsprechend nachgesteuert 55 Vergleichsstufe verglichen wird, daß die erste Regelwerden.
Für die Frequenz j()R on des Farbträger- spannung nach Durchlaufen eines ersten Tiefpaßgliesignals
wurde eine Toleranz von Ίηκ.οπ ~ 1» ± 2 kHz des den gesteuerten ersten Generator nachregelt, daß
festgelegt. .nit einem gesteuerten zweiten Generator ein Signal
Aus Gründen der optimalen Kompatibilität werden der Ruhefrequenz fon erzeugt wird, daß das erzeugte
für die beiden DifTcrenzsignale D'K und D'„ zwei ver- 60 Signal mit der Ruhefrequenz /0/) mit einem zweiten
schiedene Ruhefrequenzen /otf, /()/, benutzt, deren Teiler im Verhältnis I : 272 in der Frequenz geteilt
Frequenzen bestimmt sind durch und mit dem zeilenfrequenten Referenzsignal J11 zur
, Gewinnung einer zweiten Regelspannung mit einer
/0« == 282·/,, = 4,40625 MHz für Οχ-Zeilen zweiten Phasenvergleichsstufe verglichen wird und
und 65 daß die zweite Regelspannung nach Durchlaufen
f0B = 272 ■ /„ = 4,25000 MHz für Dß'-Zeilen, ™es zweiten Tiefpaßgliedes den gesteuerten zweiten
" Generator nachregelt.
wobei die Zeilenfrequenz /H = 15 625 Hz beträgt. Eine zweite Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732344153 DE2344153C3 (de) | 1973-09-01 | System zur Verkopplung der Ruhefrequenzen f tief OR und f tief OB eines Farbträgersignals mit der Zellenfrequenz f tief H nach dem SECAM-Farbfernsehsystem | |
| FR7429424A FR2242828A1 (en) | 1973-09-01 | 1974-08-28 | Colour TV line and colour signal stabiliser - compares sub-carrier frequencies with line frequency to give feedback |
| DD18082974A DD116369A5 (de) | 1973-09-01 | 1974-08-30 | |
| CA207,805A CA1041657A (en) | 1973-09-01 | 1975-08-26 | System for generating secam color carrier signals |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732344153 DE2344153C3 (de) | 1973-09-01 | System zur Verkopplung der Ruhefrequenzen f tief OR und f tief OB eines Farbträgersignals mit der Zellenfrequenz f tief H nach dem SECAM-Farbfernsehsystem |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2344153A1 DE2344153A1 (de) | 1975-07-31 |
| DE2344153B2 true DE2344153B2 (de) | 1976-09-16 |
| DE2344153C3 DE2344153C3 (de) | 1977-04-28 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3013166A1 (de) * | 1979-04-05 | 1980-10-23 | Rca Corp | Automatische regelschaltung zur begrenzung von abweichungen fuer secam- codierer |
| DE3243014A1 (de) * | 1982-11-20 | 1984-05-24 | Deutsche Thomson-Brandt Gmbh, 7730 Villingen-Schwenningen | Schaltungsanordnung zur demodulation von secam-farbdifferenzsignalen |
| AT394080B (de) * | 1986-03-25 | 1992-01-27 | Lautenschlaeger Kg Karl | Einstecktopf fuer ein viergelenk-moebelscharnier |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3013166A1 (de) * | 1979-04-05 | 1980-10-23 | Rca Corp | Automatische regelschaltung zur begrenzung von abweichungen fuer secam- codierer |
| DE3243014A1 (de) * | 1982-11-20 | 1984-05-24 | Deutsche Thomson-Brandt Gmbh, 7730 Villingen-Schwenningen | Schaltungsanordnung zur demodulation von secam-farbdifferenzsignalen |
| AT394080B (de) * | 1986-03-25 | 1992-01-27 | Lautenschlaeger Kg Karl | Einstecktopf fuer ein viergelenk-moebelscharnier |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2242828A1 (en) | 1975-03-28 |
| CA1041657A (en) | 1978-10-31 |
| DD116369A5 (de) | 1975-11-12 |
| FR2242828B1 (de) | 1981-08-07 |
| DE2344153A1 (de) | 1975-07-31 |
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