DE2329552B2 - Umwaelzanlage, insbesondere fuer raeucherkammern - Google Patents

Umwaelzanlage, insbesondere fuer raeucherkammern

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DE2329552B2 DE19732329552 DE2329552A DE2329552B2 DE 2329552 B2 DE2329552 B2 DE 2329552B2 DE 19732329552 DE19732329552 DE 19732329552 DE 2329552 A DE2329552 A DE 2329552A DE 2329552 B2 DE2329552 B2 DE 2329552B2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Umwälzanlage für eine Kammer, insbesondere eine Räucherkammer, mit mehreren mittels mindestens eines flexiblen Elements und einer mit diesem zusammenwirkenden Antriebsvorrichtung relativ zu den Kammerwänden beweglichen Ventilatoren.
Eine derartige Umwälzanlage ist aus der DT-PS 5 17 809 bekannt. Die bekannte Umwälzanlage ist für eine Kammer zum Trocknen von Holz vorgesehen und umfaßt mehrere relativ zu den Kammerwänden bewegliche Ventilatoren, die mit Hilfe von flexiblen Elementen, nämlich Seilen, und einer damit zusammenwirkenden Antriebsvorrichtung in Form eines kurbelmechanismus in der Trockenkammer bewegbar sind, wobei zusätzliche Einrichtungen vorgesehen sind, um die Ventilatoren gemeinsam auch in einer zu der ersten Bewegungsrichtung senkrechten Bewegungsrichtung zu be-, wegen.
Es ist ein Nachteil der vorbekannten Umwälzanlage, daß ein Rahmen benötigt wird, welcher sämtliche Ventilatoren trägt und welcher im Innern der Trockenkammer frei auf- und abbewegbar ist. Das Gewicht des Rahmens einschließlich der in diesem angeordneten Ventilatoren ist nämlich so groß, daß für den Antrieb der Seile zum Hochziehen und Absenken des Rahmens ein sehr starkes Antriebaggregat erforderlich ist. Des weiteren ist es ein Nachteil der bekannten Umwälzanlage, daß sich trotz der Bewegung der gesamten Ventilatoranordnung relativ stabile Strömungen ausbilden, die ihre Lage nur allmählich ändern. Dies ist darauf zurückzuführen, daß alle Ventilatoren gemeinsam nach oben oder unten bzw. nach rechts oder links bewegt werden. Insbesondere für den Einsatz in Räucherkammern ist es aber erwünscht, daß die Atmosphäre in der Kammer ständig so verwirbelt wird, daß jedes der zum Räuchern aufgehängten Teile ständig von einer Atmosphäre umspült wird, die im wesentlichen die gleiche Zusammensetzung hat, wie an allen übrigen Stellen der Kammer. Dies läßt sich aber nur durch eine dauernde intensive Verwirbelung der Kammeratmosphäre erreichen.
Aus der DT-OS 17 67 234 ist ferner eine Umwälzanlage für Räucherkammern bekannt, bei der das Rauch-Luft-Gemisch mit Hilfe eines Gebläses in an der Decke der Räucherkammer angeordnete Kanäle eingeleitet wird, welche düsenförmige Austrittsöffnungen besitzen und eine düsenförmige Strömung auf das Räuchergut richten. Bei dieser bekannten Umwälzanlage besteht die Möglichkeit, die Strömung im Inneren der Räucherkammer daudrch zu verändern, daß von zwei vorhandenen Zuleitungen abwechselnd die eine und die andere geöffnet wird. Andererseits bildet sich für den Zeitraum, in welchem keine Umschaltung erfolgt, eine sehr stabile Strömung aus, die im wesentlichen von oben nach unten gerichtet ist, so daß in dieser Räucherkam-
mer die Oberseite der zu räuchernden Teile stärker geräuchert wird als deren Unterseite, wobei außerdem die weiter oben angeordneten Teile wieder stärker geräuchert werden als die weiter unten befindlichen.
Im Hinblick auf die vergleichsweise günstigeren Er- s gebnisse bei einer Verwirbelung der Kammeratmosphäre mittels Ventilatoren lag der Erfindung, ausgehend von dem durch die DT-PS 5 17 809 gegebenen Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Umwälzanlage vorzuschlagen, bei welcher die für die Bewegung der Ventilatoren erforderlichen Antriebsvorrichtungen vergleichsweise schwach dimensioniert werden können und bei welcher jederzeit eine intensive Verwirbelung der Atmosphäre in der Kammer gewährleistet ist.
Diese Aufgabe ist durch eine Umwälzanlage der eingangs beschriebenen Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß mindestens zwei Ventilatoren derart über ein flexibles Element miteinander verbunden sind, daß sie durch dieses bei laufender Antriebsvorrichtung gemeinsam zu einer Bewegung in unterschiedlichen Richtungen antreibbar sind.
Durch die Bewegung der Ventilatoren in unterschiedlichen Richtungen ist zunächst einmal eine intensivere Verwirbelung der Atmosphäre in der Kammer gewährleistet als bei den vorbekannten Umwälzanlagen. Bei Bewegung der Ventilatoren in senkrechter Richtung ergibt sich ferner der Vorteil, daß die Antriebsvorrichtung nur eine sehr geringe Leistung besitzen muß, da der jeweils anzuhebende Ventilator durch den abzusenkenden Ventilator bei gleichem Gewicht der Ventilatoren theoretisch ohne zusätzliche Leistung angehoben werden kann, so daß die von der Antriebsvorrichtung aufzubringende Leistung nur noch der Überwindung von Reibungs- und Biegewiderständen dient. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die einzelnen Ventilatoren jeweils auf einem Wagen montiert, der längs einer Führungsschiene beweglich ist, die beispielsweise längs der Decke oder längs einer der Wände der Kammer verlaufen kann. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind die die Ventilatoren tragenden Wagen zu einer Längsbewegung .im Inneren eines länglichen, rohrförmigen Bauteils bzw. eines Wagenschachts antreibbar, wobei der Wagenschacht angrenzend an eine Wand der Kammer angeordnet ist und vorzugsweise einen Teil der Wand bildet. Bei dieser Ausführungsform ist dann jeder der Wagenschächte vorteilhafterweise mit einer langgestreckten Öffnung versehen, durch welche die Welle des Ventilators hindurchgreif'., an deren außerhalb des Schachtes gelegenem Ende der Ventilatorflügel angebracht ist, der sich somit im Inneren der Kammer befindet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer Zeichnung noch näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Kammer mit einer erfindungsgemäßen Umwälzanlage, wobei einzelne Teile der Kammerwandung weggebrochen sind,
F i g. 2 eine Vorderansicht der Kammer gemäß F i g. 1, wobei wiederum Teile der Wandung weggebrochen sind,
F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Teilquerschnitts durch die Kammer gemäß F i g. 1 und 2 mit Einzelheiten der erfindungsgemäßen Umwälzanlage,
F i g. 4 eine vergrößerte Darstellung eines horizontalen Querschnitts durch die Kammer gemäß F i g. 1 bis 3 mit Einzelheiten der erfindungsgemäßen Umwäizanla-F i g. 5 eine vergrößerte Darstellung eines Teils einer Innenwand der Kammer gemäß F i g. 1 bis 4,
F i g. 6 eine Draufsicht eines Teils einer Kammer mit einer abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umwälzanlage,
F i g. 7 einen Längsschnitt durch die Kammer gemäß F i g. 6,
F i g. 8 eine vergrößerte Draufsicht auf einen der Ventilatoren der Umwälzanlage gemäß F i g. 6 und 7, wobei dieser Ventilator auf einem Wagen befestigt ist, welcher seinerseits längs einer senkrechten Schiene längs einer Seitenwand der Kammer bewegbar ist und
F i g. 9 eine vergrößerte Seitenansicht eines der Ventilatoren der Umwälzanlage gemäß F i g. 6 bis 8, wobei dieser Ventilator an einem Wagen befestigt ist, der seinerseits längs einer horizontalen Schiene längs der Decke der Kammer bewegbar ist.
In den F i g. 1 bis 5 der Zeichnung ist eine erste Umwälzanlage 8 in Verbindung mit einer Kammer, und zwar einer Räucherkammer 10, dargestellt, die zum Räuchern von Fleisch oder anderen Nahrungsmitteln dient, das bzw. die an Gestellen oder Wagen 12 in geeigneter Weise aufgehängt ist bzw. sind. Die Gestelle oder Wagen 12 sind in F i g. 1 schematisch angedeutet. Die Räucherkammer 10 befindet sich in einem Gebäude 14, dessen Decke in F i g. 2 eingezeichnet ist.
Die Kammer kann mit Hilfe eines Gasbrenners 38 beheizt werden, welcher mit einem Rohr 40 verbunden ist, das sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Räucherkammer 10 erstreckt. Ein Raucherzeuger 42 leitet den Rauch über eine Leitung 44 und einen Einlaß 46 in das Innere der Räucherkammer 10. Die Feuchtigkeit in der Räucherkammer wird mit Hilfe einer Befeuchtungsvorrichtung geregelt, die ein Rohr 50 umfaßt, das in die Räucherkammer 10 hineinragt. Oberhalb und unterhalb des Gasbrenners und des Rohres 50 wird eine Abschirmung vorgesehen. Diese Abschirmung kann, wie F i g. 2 zeigt, beispielsweise aus einer oberen Abschirmung 52 und einer unteren Abschirmung 54 bestehen. Das Innere der Räucherkammer kann über einen Auslaßkanal 48, welcher das Dach des Gebäudes 14 durchdringt, mit der Atmosphäre in Verbindung stehen, wobei in dem Auslaßkanal von Hand oder automatisch betätigbare Schieber 48a und 486 vorgesehen sein können. Die Atmosphäre in der Räucherkammer 10 wird umgewälzt, wobei der Räucherkammer Frischluft mit Hilfe der Umwälzanlage 8 zugeführt wird.
Bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel umfaßt die Umwälzanlage 8 Umwälzeinrichtungen in Form mehrerer Ventilatoren 60, die länge der Seitenwände 16,18 der Räucherkammer 10 montiert sind und eine in das Innere der Kammer gerichtete Strömung erzeugen. Die Anzahl der Ventilatoren 60 hängt natürlich von der Größe der Räucherkammer 10 ab, welche in F i g. 1 relativ kurz dargestellt ist, wobei an jeder der Seitenwände lediglich vier Ventilatoren dargestellt sind. In den übrigen F i g. 2 bis 5 sind lediglich die beiden vorderen Ventilatoren dargestellt, welche mit den Bezugszeichen bOa und GOb bezeichnet sind.
jeder der Ventilatoren 60 ist auf einem Wagen 62 montiert, welcher in einem hohlen, rohrförmigen Bauteil bzw. einem Wagenschacht 64 angeordnet ist, wobei sich dieser Wagenschacht in einer der Seitenwände 16 bzw. 18 befindet. Jeder Wagen 62 besitzt zwei Flansche 66 und 68, welche gleitverschieblich von senkrechten Schienen 70 bzw. 72 an der Innenseite des Wagenschachtes 64 aufgenommen werden. Somit sind die Wa-
gen 62 mit den Ventilatoren 60 in senkrechter Richtung unter Führung durch die senkrechten Schienen 70 und 72 gleitverschieblich.
Jeder der Ventilatoren 60 besitzt ein Flügelrad 74, das auf einer drehbaren Welle 76 montiert ist, die durch einen Elektromotor 78 antreibbar ist. Die Welle 76 kann die Welle des Elektromotors 78 sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel treibt der Elektromotor 78 die Welle 76 jedoch über einen Riemen 80, der um eine Riemenscheibe 78a auf der Motorwelle und um eine Riemenscheibe 76a auf der Welle 76 des Ventilators herumläuft. Wie am besten aus F i g. 3 deutlich wird, ragt die Welle 76 des Ventilators durch eine längliche, schlitzartige öffnung 82 in den Wagenschacht 64, während das Flügelrad 74 außerhalb des Wagenschachtes 64 mit der Welle 76 verbunden ist. Federnde, nachgiebige Elemente in Form zweier langgestreckter Lappen 84 und 86, welche angrenzend an die öffnung 82 montiert sind, schließen diese im wesentlichen. Die Lappen sind aus einem nachgiebigen Material, wie z. B. wärmebeständigem Gummi, hergestellt und so ausgebildet, daß sie sich normalerweise längs ihres Randes berühren und somit die langgestreckte öffnung 82 der Wagenschächte 64 im wesentlichen schließen, wobei sie jedoch gleichzeitig eine Drehbewegung und eine Hin- und Herbewegung der zugehörigen Ventilatorwellen 76 gestatten. Der Elektromotor 78 und die Antriebsverbindung zwischen diesem Motor und der Welle 76 liegen somit im Inneren des Wagenschachtes 64 und sind somit im wesentlichen gegenüber den Einflüssen der Atmosphäre im Inneren der Räucherkammer 10 geschützt, und zwar durch die federnden Lappen 84 und 86.
Um die Elektromotoren 78 noch besser zu schützen und um Einrichtungen zum Einführen von Luft in die Räucherkammer 10 zu schaffen, sind zwei Ventilationskanäle oder Sammelleitungen 88 und 90 vorgesehen, von denen die Sammelleitung 88 mit einem Gebläse 92 und die Sammelleitung 90 mit einem Gebläse 94 verbunden ist. Die Sammelleiiung 88 steht mit dem Wagenschacht 64 auf der linken Seite der Räucherkammer 10 in F i g. 1 und 2 in Verbindung und die Sammelleitung 90 steht mit dem Wagenschacht 64 auf der rechten Seite der Räucherkammer 10 in Verbindung. Die Gebläse 92 und 94 sind geeignet, in den Sammelleitungen 88 und 90 und in den damit verbundenen Wagenschächten 64 in den Seitenwänden der Räucherkammer to einen Überdruck zu erzeugen, der zur Folge hat, daß der Druck in den Wagenschächten 64 höher ist als der Druck in der Räucherkammer 10. infolge dieses höheren Druckes in den Wagenschächten 64 wird verhindert, daß die Atmosphäre aus der Räucherkammer 10 in die Wagenschächte eindringt und die Ventilatoren werden zusätzlich geschützt Da die langgestreckten Lappen 84 und 86 federnd ausgebildet sind, gelangt eine geringe Luftmenge aus den Wagenschächten 64 in das Innere der Räucherkammer 10, so daß dieser eine konstante Frischluftmenge zugeführt wird.
Die Wagen 62 mit den daran montierten Ventilatoren 60 sind in senkrechter Richtung in den Wagenschächten 64 hin- und herbewegbar, und zwar mittels eines umsteuerbaren Elektromotors 96, der ein Kettenrad 98 treibt, über welches eine Kette 100 läuft Das eine Ende der Kette 100 ist mit dem Wagen des Ventilators 60a verbunden und das andere Ende der Kette 100 ist mit dem Wagen für den Ventilator 60b verbunden. Dies erkennt man am besten in F i g. 5. Die Kette läuft über das Kettenrad 98, welches von dem Elektromotor 96 angetrieben wird und über ein leerlaufendes Kettenrad 102. Man erkennt, daß das angetriebene Kettenrad 98 oberhalb des Wagenschachtes 64 angeordnet ist, welcher den Wagen für den Ventilator 60a enthält und daß das leerlaufende Kettenrad 102 oberhalb des Wagenschachtes angeordnet ist, welcher den Wagen für den Ventilator 606 enthält. Wenn der Elektromotor 96 betätigt wird, um das Kettenrad 98 in F i g. 5 im Uhrzeigersinn anzudrehen, bewegt sich der Ventilator 60a in seinem Wagenschacht nach oben und der Ventilator 606 bewegt sich in seinem Wagenschacht nach unten bis diese bieden Ventilatoren die in F i g. 5 gezeigte Stellung erreichen. Zu diesem Zeitpunkt kann dann der Elektromotor 96 umgesteuert
■5 werden, so daß er die Kette 100 in entgegengesetzter Richtung antreibt, wodurch der Ventilator 60a abgesenkt und der Ventilator 60ό angehoben wird.
Die Umsteuerung des Elektromotors kann mit Hilfe von Endschaltern 104 und 106 erreicht werden, welche durch Stifte 108 und 110 an der Kette 100 betätigt werden. Da die Elektromotoren 78 der Ventilatoren 60 hin- und herbewegbar sind, müssen die elektrischen Zuleitungen zu diesen Motoren entweder durch flexible Kabel 112 gebildet werden, wie sie die Zeichnung zeigt.
oder es können auch Schleifkontakte vorgesehen werden.
Aus der Zeichnung wird deutlich, daß dann, wenn sich die Ventilatoren in der in F i g. 2 gezeigten oberen Stellung befinden, ein Teil der Luftströmung gegen die Oberseite der unteren Abschirmung 54 gerichtet ist, se daß die warme und befeuchtete Atmosphäre oberhalb der unteren Abschirmung quer zu dieser Abschirmung weggeblasen wird und dann mit der Atmosphäre in der übrigen Teilen der Räucherkammer 10 gemischt wird.
Unterhalb der unteren Abschirmung 54 ist für jeder der Ventilatoren ein Ventilatorschutz vorgesehen. Dei Ventilatorschutz kann ein im wesentlichen U-förmigei Gitter 114 sein, wie dies am besten die Fig.3 und έ zeigen. Ferner ist längs der beiden Längsseiten dei Räucherkammer vor den Gittern 114 bzw. den Ventila toren 60 ein Handlauf 116 vorgesehen, um eine Beschä digung von Gittern und Ventilatoren durch die schwe ren Wagen bzw. Gestelle 12 für die zu räuchernder Erzeugnisse zu verhindern.
Wenn die Ventilatoren so angeordnet sind, daß si« sich in irgendeiner anderen als in vertikaler Richtuni bewegen, ist es empfehlenswert, auf der gegenüberlie genden Seite eine zusätzliche Kette vorzusehen, dif über leerlaufende Kettenräder läuft, die den Kettenrä dem 98 und 102 in F i g. 5 entsprechen, diesen jedocl gegenüberliegen. Bei dieser Ausgestaltung würden dii Ventilatoren in jeder Richtung zwangläufig angetrie ben, statt sich lediglich unter dem Einfluß der Schwer kraft nach unten zu bewegen, wie dies das Ausfüh rungsbeispiel zeigt Selbst dann, wenn die Ventilatorei in senkrechter Richtung bewegt werden, k^nn es wün sehenswert sein, eine derartige Kette vorzusehen, un sicherzustellen, daß sich die Ventilatoren tatsächlich ii die gewünschte Stellung nach unten bewegen.
Die Ventilatoren könnten beispielsweise auch an de Decke der Räucherkammer 10 montiert sein und sii könnten beispielsweise auch statt längs eines geradlini gen Weges längs eines gekrümmten Weges geführ werden. Des weiteren könnte man die Ventilatorei auch längs eines geschlossenen Weges bewegen, stat sie längs des gleichen geradlinigen Weges hin- und her zubewegen.
Die Kammer 10 wurde vorstehend als Räucherkam
nier beschrieben und bei dem Ausführungsbeispiel wurden hohle, rohrförmige Wagenschächte 64 vorgesehen, deren Inneres gegenüber dem Inneren der Kammer 10 im wesentlichen abgedichtet war. Dies ist erwünscht, wenn die Atmosphäre in der Kammer zu einer Schädigung der Teile der Umwälzanlage einschließlich der Elektromotoren 78 führen könnte. Wenn es sich dagegen bei der Kammer 10 beispielsweise um eine Kammer handeln würde, die dazu dient, Nahrungsmittel ohne Rauch und bei Umgebungstemperatur zu behan- to dein oder gar mit gekühlter Luft, wäre es möglich, die rohrförmigen Wagenschächte 64 wegzulassen und die Motoren für die Ventilatoren unmittelbar in der Kammer 10 arbeiten zu lassen, anstatt sie in isolierten Wagenschächten 64 zu schützen.
Wenn es erwünscht ist, können die Ventilatoren auch in anderer Weise miteinander verbunden werden. Bei der Anordnung gemäß F i g. 1 könnte beispielsweise der erste Ventilator 60a auf der linken Seite der Kammer 10 mit dem ersten Ventilator auf der rechten Seite verbunden werden, so daß sich der eine Ventilator bei der Aufwärtsbewegung des anderen nach unten bewegt und umgekehrt. In gewissen Fällen können auch sämtliche Ventilatoren oder mehrere Paare von Ventilatoren synchron arbeiten.
Die hohlen, rohrförmigen Wagenschächte 64 sind besonders geeignet, die Elektromotoren 78 gegen Einflüsse der Atmosphäre in der Kammer 10 zu schützen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß für diesen Zweck auch hydraulische Motoren einsetzbar sind. Hydraulische Motoren benötigen keinen Schutz gegen die Atmosphäre in der Kammer, so daß bei Umwälzanlagen mit hydraulischen Motoren auf die rohrförmigen Wagenschächte 64 verzichtet werden kann.
Die F i g. 6 bis 9 der Zeichnung zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem drei Ventilatoren 120,122 und 124 zu einem Satz verbunden sind, wobei sich alle drei Ventilatoren vollständig in der Kammer 10 befinden. Die Kammer 10 soll wiederum eine Räucherkammer sein, obwohl die Zuleitungen und die externen Einrichtungen zum Aufbereiten der Atmosphäre bei diesem Ausführungsbeispiel nicht dargestellt sind. Die Ventilatoren 120 und 122 sind längs zugehöriger senkrechter Schienen 126 und 128 an den einander gegenüberliegenden Seitenwänden der Kammer 10 in senkrechter Richtung hin- und herbewegbar und der Ventilator 124 ist längs seiner zugehörigen horizontalen Schiene 130 längs der Decke der Kammer 10 hin- und herbewegbar. Die drei Ventilatoren sind über eine flexible Einrichtung, wie z. B. ein Kabel bzw. eine Kette 132 miteinander verbunden, welche bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Abschnitten 132a und 1326 zusammengesetzt ist Der Abschnitt 132a der Ket te ist über ein angetriebenes Kettenrad 134 geführt und verbindet die Ventilatoren 120 und 124. Der Abschnitt 1326 ist über ein leerlaufendes Kettenrad 135 geführt und verbindet die Ventilatoren 124 und 122.
Wie am besten aus F i g. 8 deutlich wird, ist das antreibende Kettenrad 134 auf einer horizontalen Welle 136 montiert, welche mittels einer Gelenkkupplung 137 mit einer Antriebswelle 138 verbunden ist. Die Antriebswelle 138 wird über einen Kettentrieb 140 durch einen Motor 142 (vgl. F i g. 9) angetrieben.
Aufbau und Montage der beiden in senkrechter Richtung bewegbaren Ventilatoren 120 und 122 jedes Satzes sind gleich. Der Ventilator 120 ist in F i g. 8 im einzelnen dargestellt Jeder Ventilator ist mit einem beweglichen Wagen 143 verbunden, der eine Motorhalterung 144 besitzt, in welcher ein hydraulischer Motor 146 montiert ist. Der hydraulische Motor 146 besitzt eine Welle 146a, an welcher das Flügelrad befestigt ist. Ein kreisförmiger Ventilatorschutz 150, welcher an seiner Vorderseite ein Schutzgitter 152 besitzt, umgibt das Flügelrad. Der Ventilalorschutz ist mil der Motorhalterung 144 über Halteklammern 154 und rohrförmige Streben 156 verbunden, welche unter einem Winkel zwischen den Halteklammern 154 und der Motorhalterung 144 verlaufen.
An den Halteklammern 154 und den Streben 156 sind Führungsstangen 158 befestigt. Aus Gründen der Stabilität und um ein Kippen zu verhindern, sind zwei derartige Führungsstangen vorgesehen, und zwar eine am oberen Ende des Ventilators 120 und die andere am unteren Ende desselben. Diese Führungsstangen 158 stehen in horizontaler Richtung nach beiden Seiten über den Ventilator vor und ihre Enden laufen in den senkrechten, kanalartig geformten Führungselementen 160 und 162 der senkrechten Führungsschiene 126. Die Führungselemente sind an der Seitenwand der Räucherkammer 10 befestigt. Die Kette 132 läuft über das angetriebene Kettenrad 134 und ist mit der Strebe 156 und der Halteklammer 154 am oberen Ende des Wagens 143 des Ventilators verbunden. Wenn somit das Kettenrad gedreht wird, wird der Wagen 143 nach oben gezogen oder erhält die Möglichkeit, längs der Führungsschienen 126 abwärts zu gleiten, und zwar je nach der Drehrichtung des angetriebenen Sprossenrades.
Der hydraulische Motor 146 ist mit einer Hydraulikquelle (d. h. mit Zu- und Ableitungen für die hydraulische Flüssigkeit) 164 verbunden, und zwar über flexible Druckmittelschläuche 166, wie sie in F i g. 7 schematisch angedeutet sind.
Aufbau und Montage des in horizontaler Richtung bewegbaren Deckenvenlilators 124 sind in F i g. 9 in den Einzelheiten dargestellt. Der Deckenventilator 124 ist an einem beweglichen Wagen 167 befestigt, welcher eine Motorhalterung 168 besitzt, in der ein hydraulischer Motor 170 montiert ist. Dieser Motor 170 besitzt eine Welle 170a, an welcher ein Flügelrad 172 befestigt ist. Ein kreisförmiger Ventilatorschutz 174, welcher ein Schutzgitter 176 umfaßt, umgibt das Flügelrad 172 und ist an der Motorhalterung 168 mit Hilfe einer Anzahl von Halterungen 178 befestigt.
Der Wagen 167 des Deckenventilators 124 ist längs einer horizontalen Schiene 130 bewegbar, welche bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 9 durch zwei parallellaufende !-Träger 180 und 182 gebildet wird.
An dem Ventilatorschutz 174 des Wagens sind zwei Platten 184 und 186 befestigt, und an der Platte 184 is1 ein Bügel 188 befestigt, während an der Platte 186 eir entsprechender Bügel 190 angebracht ist. Die Büge 188 und 190 sind Z-förmig. Der Bügel 188 besitzt einer in vertikaler Richtung verlaufenden Mittelteil, einer kurzen oberen Quersteg und einen kurzen unterer Quersteg, der an der Platte 184 befestigt ist. Von derr senkrechten Mittelteil 188a ragen im Abstand vonein ander zwei horizontale Achsen 192 und 194 nacr außen, an deren äußeren Enden jeweils eine Rolle drehbar angeordnet ist Der senkrechte Abstand dei Achsen 192 und 194 und der Rollen ist ausreichend, urr den Unterflansch des I-Trägers 180 zwischen dieser Teilen aufzunehmen. Von dem oberen Quersteg de! Bügels 188 ragt eine senkrechte Achse 186 nach unten an welcher eine Rolle drehbar befestigt ist, welche mi dem Steg des I-Trägers 180 in Eingriff gebracht werder
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kann und längs desselben abrollt.
In entsprechender Weise besitzt der Z-förmige Bügel 190 einen langgestreckten senkrechten Mittelteil, einen kurzen oberen Quersteg und einen kurzen unteren Quersteg, der an der Platte 186 befestigt ist. Zwei in senkrechtem Abstand voneinander angeordnete horizontale Achsen 198 und 200 ragen vom Mittelteil nach außen, und an ihren Enden sind Rollen drehbar befestigt. Die Achsen 198 und 200 sowie die Rollen sind in einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß sie zwischen sich den Unterflansch des I-Trägers 182 aufnehmen können.
Von dem oberen Quersteg 190£> erstreckt sich eine senkrechte Achse 202 nach unten, an welcher eine Rolle befestigt ist, welche mit dem Steg des I-Trägers 182 in Eingriff gebracht werden kann und längs desselben abrollt.
Zwei im horizontalen Abstand voneinander angeordnete Sätze von Rollen zu beiden Seiten jedes Wagens 167 für einen Deckenventilator sorgen dafür, daß bei der Hin- und Herbewegung der Wagen 167 längs der I-Träger-Schiene 130, welche durch die Unterflansche und die Stege der zwei I-Träger 180 und 182 gebildet wird, kein Kippen der Deckenventilatoren oder der Wagen eintreten kann. Die oberen Rollen, der an horizontalen Achsen befestigten Rollen tragen das Gewicht von Ventilator und Wagen und stützen sich dabei an der Oberseite des Unterflansches der I-Träger 180 bzw. 182 ab. Die auf senkrechten Achsen laufenden Rollen führen diesen bei seiner Bewegung längs der Schiene 130, welche durch die zwei parallelen I-Träger 180 und
182 gebildet wird. Die unteren auf horizontalen Achsen laufenden Rollen dienen der Stabilisierung des Wagens bei seiner Hin- und Herbewegung längs der Schiene 130 und verhindern jede ins Gewicht fallende Aufwärts- oder Kippbewegung des Ventilators während seines Betriebes und während einer Bewegung desselben.
Der hydraulische Motor 170 des Ventilators 124 ist mittels flexibler Leitungen 204, die in F i g. 7 schematisch dargestellt sind, mit der hydraulischen Quelle 164 verbunden. Die flexiblen Leitungen können mit Hilfe federnder Halteelemente 206, wie sie in F i g. 7 ebenfalls schemalisch angedeutet sind, außer Kontakt mit dem Ventilator gehalten werden.
Wie am besten aus F i g. 9 deutlich wird, ragt von der Motorhalterung 168 ein Bügel 208 nach oben. Dieser Bügel besitzt einen Quersteg, an welchem das Kabel oder die Kette 132 befestigt ist. Wenn somit der Seitenwandventilator 120 nach unten bewegt wird, wird der
Deckenventilator 124 in F i g. 7 nach links bewegt und der gegenüberliegende Seitenwandventilalor 122 wird nach oben bewegt. Wenn die Ventilatoren ihre Endstellung erreichen, wird der Motor 140 umgesteuert, um die Ventilatoren jedes Satzes in entgegengesetzter
Richtung zu bewegen.
An der Rückseite der rohrförmigen Wagenschächte 64 können zur Wartung der Ventilatormotoren 78 vorzugsweise Bedienungsklappen 118 vorgesehen sein. Die umsteuerbaren Motoren % sind oben an der Kammer 10 vorgesehen und können, wenn dies erwünscht ist, gekapselt sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Umwälzanlage für eine Kammer, insbesondere eine Räucherkammer, mit mehreren mittels mindestens eines flexiblen Elements und einer mit diesem zusammenwirkenden Antriebsvorrichtung relativ zu den Kammerwänden beweglichen Ventilatoren, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Ventilatoren (60; 124) derart über ein flexibles Element (100) miteinander verbunden sind, daß sie durch dieses bei laufender Antriebsvorrichtung (96, 98, 100, 102) gemeinsam zu einer Bewegung in unterschiedlichen Richtungen antreibbar sind.
2. Umwälzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der Ventilatoren (60,124) unterschiedlich ausgerichtet sind.
3. Umwälzanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse mindeitens eines Ventilators (124) im wesentlichen vertikal ausgerichtet ist und daß der Ventilator (124) durch die mindestens eine Antriebsvorrichtung (138, 140, 142) in im wesentlichen horizontaler Richtung tntreibbar ist.
4. Umwälzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß als flexibles Element eine Kette (100) vorgesehen ist und daß die Antriebsvorrichtung (96, 98, 100, 102) über Schalteinrichtungen (104,106) zu vorgegebenen Zeitpunkten und/oder nach vorgegebenen Bewegungsstrekken umschaltbar ist.
5. Umwälzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilatoren (60) auf Wagen (62) montiert sind, die in rohrförmigen Wagenschächten (64) hin- und herbewegbar lind und daß die Wagenschächti (64) eine schlitzartige öffnung (82) besitzen, durch die die Welle (76) für das Flügelrad (74) in das Innere der Kammer (10) ragt.
6. Umwälzanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzartige öffnung (82) durch federnde, nachgiebige Elemente (84, 86) im wesentlichen verschlossen ist und daß die Welle (76) der Ventilatoren (60) zwischen den nachgiebigen Elementen (84, 86) hin- und herbewegbar und drehbar ist.
7. Umwälzanlage nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Wagenschacht (64) eine Führung (70, 72) für die die Ventilatoren (60) tragenden Wagen (62) vorgesehen ist.
8. Umwälzanlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung zwei parallele Führungsschienen (70, 72) umfaßt, die im wesentlichen parallel zu einer Seitenwand der Kammer (10) verlaufen, und daß die Wagen (62) bezüglich der Führungsschienen (70, 72) so montiert sind, daß die Drehachse des Flügelrades (74) in einer zu den Führungsschienen (70, 72) im wesentlichen senkrechten Ebene gehalten wird.
9. Umwälzanlage nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (88, 90, 92, 94) zur Erzeugung eines Überdruckes in den Wagenschächten (64) vorgesehen sind.
10. Umwälzanlage nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Ventilator (60) längs einer Seitenwand der Kammer (10) bewegbar ist.
11. Umwälzanlage nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Ventilator (124) längs der Decke der Kammer (10) bewegbar ist.
12. Umwälzanlage nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein längs einer Seitenwand und mindestens ein längs der Decke bewegbarer Ventilator (120, 124) miteinander verbunden und gemeinsam antreibbar sind.
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