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Einrichtung zum Kontaktieren der elektrischen Anschlüsse von an Glasscheiben
angeordneten Antennen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für eine wenigstens
aus Monopolen und einem aktiven Teil bestehenden Antenne zum Kontaktieren der elektrischen
Anschlüsse von in oder auf einer Glasscheibe, insbesondere einer Kraftfahrzeug-Frontscheibe
eingebetteten oder aufgebrachten bzw. zwischen den Scheiben einer Verbundglas scheibe
angeordneten, aus dünnen Drähten oder aufgedruckten Leiterbahnen bestehenden Monopolen,
deren aus dem Rand der Scheibe austretenden und um den Scheibenrand herumgeführten
bzw. auf der Scheibe zum Scheibenrand verlaufenden Zuleitungen die elektrische Verbindung
zu einem nachgeschalteten Verstärker, z.3. des aktiven Teiles der Antenne, übernehmen0
Geht man davon aus, daß herkömmliche iutoantennen, wie Teleskopantennen oder auch
in Rückspiegeln eingebaute Antennen in zunehmendem Maße durch solche Antennen verdrängt
werden, die in oder auf Glasscheiben, insbesondere in Verbundglasscheiben der Kraftfahrzeuge
und hier vorzugsweise in oder auf den Frontscheiben angeordnet sind, so treten Probleme
auf, die die
Kontaktierung solcher Antennenformen mit den nachgeschalteten
Empfängern kritisch werden lassen. So sehr abgebrochene oder mechanisch unbrauchbar
gewordene Teleskopantennen außen an Karosserieteilen die Freude am Empfang im Auto
beeinträchtigen, so kommt es bei der Zusammenschaltung von Scheibenantennen, welche
mit feinen empfindlichen Drähten im Wageninneren auf der Frontscheibe oder auch
zwischen den Scheiben einer Verbundglasscheibe verlaufen, darauf an, einen mechanisch
und elektrisch sicheren Übergang zu den Antennenableitungen zu finden. Dieses gilt
um so mehr, wenn Scheibenantennen durch Hinzufügen von aktiven Bauelementen zu aktiven
Teilen von Antennen ausgebildet werden. Hier bereiten allein schon die unterschiedlichen
Materialien der feinen Antennenteile und der gröberen elektrischen Bauteile und
Kabelanschlüsse der Verstärkerstufen, aktive Antenne und deren Zu- und Ableitungen
bei ihrer Kontaktierung Schwierigkeiten.
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Bekanntgewordene Kontaktierungen zur Absicherung der empfindlichen
Übergänge von Antennenteilen zu Ableitungen innerhalb von Ausnehmungen in den Frontscheiben
setzen den zusätzlichen Aufwand voraus, daß derartige Frontscheiben mit entsprechenden
Ausnehmungen vorgefertigt sein müssen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs
beschriebenen Art zu schaffen, die, ohne Ausnehmungen in der Scheibe notwendig zu
machen, eine mechanisch und elektrisch sichere Kontaktierung nnmjttebar außen an
bzw. auf einer Frontscheibe ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß unmittelbar
an dem aktiven Teil der Antenne angeordnete oder mit diesem elektrisch leitend verbundene
federnde Kontaktmittel die aus dem Rand einer Verbundglasscheibe heraustretenden
Monopole oder die auf der Oberfläche einer Einscheibensicherheitsglasscheibe zum
Scheibenrand geführten Monopole, insbesondere deren Enden, gegen die ein hartes
Gegenlagerlager bildende Oberfläche der Scheibe
pressen und so eine
elektrische Verbindung bewirken.
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Die Sicherheit einer solchen Kontaktierung von z,B. aus dem Innern
der Verbundglasscheibe austretenden Monopolen durch angepreßte Kontaktmittel oder
-stücke beruht vorteilhafterweise darauf, daß die Kontaktmittel auf die Monopolenden
drücken und die Frontscheibenoberfläche ein hartes Gegenlager gegen den Kontaktdruck
bildet, Unter Ausnutzung dieser Druck- und Gegendruckwirkung besteht eine weitere
vorteilhafte Ausbildung nach der Erfindung darin, daß die leitende Verbindung zwischen
den Monopolenden und dem aktiven Teil der Antenne mittels einer den gesamten Querschnitt
der Glasscheibe federnd überspannenden Klemmfeder erfolgt, die ihrerseits mit dem
aktiven Teil der Antenne eine übliche elektrische Verbindung, z.B. in Form einer
Kontaktbrücke, aufweist.
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Eine solche Klemmfeder stellt nicht nur den elektrischen Kontakt
zwischen Monopolenden und dem aktiven Teil der Antenne her, sie bewirkt auch gleichzeitig
eine gegen äußere mechanische Störeinflüsse schützende Abschirmung der empfindlichen
Monopolenden, insbesondere beim Einbau von Frontscheiben in Kraftfahrzeugen0 Aus
der Verbundglasscheibe heraustretende Monopolenden, die um den Scheibenrand der
inneren Verbundscheibe scharfkantig herumgeführt werden oder Monopole, die bei Einscheibensicherheitsglas
auf der Scheibenoberfläche all den Scheibenrand geführt werden, können in der Weiterbildung
der Erfindung vorteilhaft dadurch kontaktiert werden, daß das aktive Teil einer
Antenne mit einer an seiner Innenseite federnd angeordneten elektrischen Kontaktfläche
und durch die Federwirkung eines das aktive Teil der Antenne formschlüssig umschließenden
Gummiwulstes der Glasscheibeneinfassung gegen die Monopolenden elektrisch leitend
angepreßt wird. In diesem Fall wirkt der ohnehin die Glas-, insbesondere Frontscheibe
im Karosserieausschnitt haltende umlaufende Gummiwulst im Bereich des aktiven Teiles
der
Antenne sowohl als mechanischer Schutz der Kontakteinrichtung
als zusätzlich auch als federnden Kontaktdruck erzeugendes plastisches Federelement
für den Andruck-des aktiven Teiles der Antenne an die zu kontaktierenden Monopolenden.
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Zur Verbesserung des durch den Gummiwulst erzeugten-Kontaktdrucks
der Kontaktstücke auf die Monopolenden ist es nach der Erfindung vorteilaft, daß
ein gegen den Gummiwulst abgestütztes zusätzliches Federelement auf das 1 aktive
Teil der Antenne und damit auf die Monopolenden einen erhöhten Kontaktdruck erzeugt
Bei dieser Anordnung umschließt eine taschenförmige Ausbildung des umlaufenden Gummiwulstes
zusätzlich zum aktiven Teil der Antenne auch die der Erhöhung des Kontaktdruckes
dienende Blattfeder.
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Ein wirksamer und insbesondere genau definierter Kontaktdruck wird
in einer anderen Ausbildungsform nach der Erfindung dadurch erzeugt, daß an einer
Stelle des Scheibenrandes der Frontscheibe, an der die Monopole enden, eine muldenartige
Verformung in einem Teil, z.B. in dem Armaturenbrett, der Karosserie des Kraftfahrzeuges
vorgesehen ist, die das aktive Teil der Antenne und das zusätzliche Federelement
wenigstens angenähert formschlüssig aufnimmt, wobei sich das den Kontaktdruck erzeugende
Federelement gegen die Muldenwand abstützt Insbesondere diese Ausbildungsform der
erfindungsgemäßen Kontakteinrichtung gestattet einfachste nach erfolgter Frontscheibenmontage
mögliche Kontaktierung der gesamten Antennenanlage auf besonders wirtschaftliche
Weise. Dabei ist es nach der Erfindung weiterhin vorteilaft, wenn die elektrische
Ableitung von dem aktiven Teil der Antenne zu dem nachgeschalteten Verstärker mittels
einer geeigneten Kabelleitung erfolgt, wobei die Kabelleitung sowohl im Gummiwulst
als auch außerhalb, am Gummiwulst der Frontscheibeneinfassung entlang zum nachgeschalteten
Verstärker geführt werden kann,
Nachfolgend werden anhand der Zeichnung
drei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben0 Es zeigen: Fig. 1 eine schaubildliche,
teilweise geschnittene Ansicht der Frontscheibe eines Kraftfahrzeugs mit dem darunter
angeordneten aktiven Teil der Antenne entsprechend der Einrichtung nach der Erfindung
in einer Ausführungsform, Fig. 2 eine Schnittansicht durch die Frontscheibe mit
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung mit dem neben dem Frontscheibenrand
angeordneten aktiven Teil der Antenne und zwischen Verbundglas scheiben angeordneten
Monopolen, Fig. 3 eine Schnittansicht wie Figo 2 durch die Frontscheibe mit dem
neben dem Frontscheibenrand angeordneten aktiven Teil der Antenne und auf der Glasscheibe
aufgebrachten und zum Scheibenrand geführten Monopolen, Fig. 4 eine Schnittansicht
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung durch die Frontscheibe mit dem in einer
Karosserieausformung angeordneten aktiven Teil der Antenne in der Seitenansicht,
Bigç 5 eine Schnittansicht der Einrichtung nach Fig. 4 durch die Frontscheibe mit
dem in der Karosserieausformung angeordneten aktiven Teil der Antenne in der Draufsicht,
Die schaubildliche Schnittansicht nach Fig. 1 durch den Rand einer Verbundglas-Frontscheibe
1 läßt den Verlauf der Monopole 2 um Rand hin erkennen. Die aus der Scheibe heraustretenden
Enden der Monopole sind scharfkantig um die innere Verbundscheibe herumgelegt0 Über
den gesamten Querschnitt der Frontscheibe 1 wird die Klemmfeder 5 geschoben, die
über ihre Federspannung einen elektrischen Kontakt zu den Monopolenden herstellt.
Unmittelbar unterhalb des Scheibenrandes in einem zu einer Tasche 12 ausgeweiteten
Abschnittes des umlaufenden Gummiwulstes 7 ist das aktive Teil 3 der Antenne angeordnet,
welches über eine Kontaktbrücke
6 unlösbar mit der Klemmfeder 5
elektrisch leitend verbunden ist.
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Den besonderen Vorteil der Erfindung erkennt man darin, daß die Kontaktierung
von empfindlichen Monopolen 2 auch anwendbar ist, wenn die Monopole nicht innerhalb
z.B, einer Verbundscheibe sondern als aufgedruckte oder aufgedampfte Leiterbahnen
13 (Fig0 3 und 5), auf der Oberfläche der Frontscheibe aufgebracht sind: Innerhalb
derTasche 12 des Gummiwulstes kontaktiert die Klemmfeder 5 auch diese am Scheibenrand
auslaufenden leicht verletzlïchen Monopole 13.
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Eine weitere Ausbildung der nach der Erfindung möglichen direkten
Kontaktierung zwischen den Monopolen 13 und dem aktiven Teil der Antenne 3 ist in
Fig. 2 und 3 dargestellt. Die aus dem Rand der Verbundglas-Frontscheibe 1 austretenden
Monopolenden 2 bzw. die auf der Oberfläche der Frontscheibe zum Rand geführten Monopole
13 werden von einer Tasche 12 des Gummiwulstes 7 umschlossen. Von dieser Tasche
12 eingeschlossen ist ebenfalls das aktive Teil 3 der Antenne, welches über federnde
Kontaktflächen 4 direkt und infolge der Federwirkung der vorgespannten Wandung der
Tasche 12 zusätzlich auf das aktive Teil3der Antenne und damit auf die Monopolenden
drückt. Da die Kontaktflächen 4 mit dem aktiven Teil3 der Antenne fest verbunden
sind, entsteht so eine kraftschlüssige elektrische Verbindung zwischen den Monopolenden
und dem aktiven Teil der Antenne.
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In der im Querschnitt dargestellten Seitenansicht der Fig. 4 und
der Draufsicht der Fig. 5 wird eine weitere Ausbildungsform nach der Erfindung aufgezeigt.
An einer konstruktiv günstigen Stelle desBrontscheibenausschnittes der Kraftwagenkarosserie
im Bereich des Armaturenbrettes 10 ist eine muldenartigen Verformung 9 vorgesehen,
deren' Abrcssung so gewählt ist, daß ein aktives Teil3 der Antenne mit den Hontaktflächen
4 und ein zusätzliches Federelement 8 nahezu formschlüssig aufgenommen werden'können,
Das sich
an der hinteren Muldenwandung abstützende zusätzliche Federelement
8 drückt seinerseits auf das aktive Teil 3 der Antenne, die federnden Kontaktflächen
4 und auf die sich auf der Frontscheibenoberfläche abgestützten Monopolenden.
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Auf diese Weise wird aus Sicherheitsgründen der Kontaktdruck zum einwandfreien
elektrischen Kontaktieren der Monopolenden mit dem aktiven Teil3der Antenne 3 entscheidend
erhöht. Ein an dieser Stelle entsprechend ausgebildeter Gummiwulst 7 deckt die muldenartige
Verformung 9 im Armaturenbrett 10 gegen Beschädigung und Verschmutzung ab, so daß
auf lange Zeit ein einwandfreier elektrischer Kontakt, aber auch eine besonders
servicefreundliche Gesamtanordnung der Kontakteinrichtung gewährleistet ist.