DE2327770A1 - Bedienungsvorrichtung fuer schlagzeuge - Google Patents

Bedienungsvorrichtung fuer schlagzeuge

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DE2327770A1
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flail
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pedal
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DE2327770A
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Richard Daniel Zalmer
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D13/00Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
    • G10D13/10Details of, or accessories for, percussion musical instruments
    • G10D13/11Pedals; Pedal mechanisms

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

  • Bedienungsvorrichtung für Schlagzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine mit dem Fuß betätigbare Bedienungsvorrichtung für Schlagzeuge und betrifft insbesondere eine in einigem Abstand vom eigentlichen Schlagzeug angeordnete Pedalanordnung sowie Einrichtungen zum Fixieren der Pedalanordnung in bestimmter räumlicher Beziehung zu den Instrumenten eines Schlagzeugs und zum Schlagzeuger.
  • Anders als der Trommler einer marschierenden Kapellen hat der Schlagzeuger einer ortsfesten Kapelle mehrere Schlaginstrumente, etwa eine oder zwei große Trommeln, Rührtrommeln, Becken, Tamtams und weitere Instrumente zu bedienen.
  • Einige dieser Instrumente lassen sich für eine Fußbedienung mit einer Pedalanordnung einrichten, so daß die Hände für Rührtrommeln, Becken und andere Schlaginstrumente frei bleiben.
  • Derartige Pedalanordnungen werden fest an solchen Instrumenten wie großer Trommel oder sogenannten "HiHat-Becken" angebracht.
  • Die Pedalanordnung für die grobe Trommel weist ein Pedal auf, welches über ein Gestänge bewegungsübertragend mit einem Schlegel verbunden ist, um diesen zum Aufschlag auf dem Trommelfell zu bewegen.
  • Der Ausdruck "ortsfeste" Kapelle bedeutet hier, daß die Kapelle sich während des Spiels nicht fortbewegt, dabei jedoch in dem Sinne beweglich ist, daß sie sich an den Ort, an dem sie spielen soll, begeben kann. Die verschiedenen Instrumente und sonstigen Einrichtungen müssen daher so ausgebildet sein, daß sie sich leicht und schnell zusammensetzen und auseinandernehmen lassen und bei Lagerung und Transport sowie beim Spielen möglichst wenig Platz wegnehmen. So kann anstelle von zwei großen rommeln beispielsweise nur eine große Trommel mit zwei Schlegeln werwendet werden. Ein HiHat-Becken kann über ein Pedal bedienbar sein usw.
  • Die von einem Schlagzeuger zu bedienenden Instrumente werden in einer Art Halbkreis um seinen Stand- bzw. Sitzplatz herum aufgestellt. Dabei müssen eine oder mehrere Pedale so angeordnet werden, daß sie von dem Sitzplatz aus betätigbar sind. In einigen Fällen können die Pedalanordnungen direkt an dem betreffenden Instrument angebracit, beispielsweise am Rand einer großen Trommel festgeklenmt werden0 In anderen Fällen ist das Pedal in einiger Entfernung von dem über es bedienten Instrument angeordnet, wobei zwischen ihm und dem betreffenden Instrument Halte- und ilbertragungseinrichtungen vorgesehen sind, welche die Teile in vorbestimmter Stellung zueinander halten und die Pedalbetätigung auf die Schlegel oder dergleichen übertragen.
  • Die Anbringung der Pedalanordnung am Instrument selbst bietet nur geringe Schwierigkeiten. Bei räumlicher Trennung der Pedalanordnung von dem betreffenden Instrument muß der vorhandene Abstand möglichst unverändert gehalten werden, und die Betätigungskraft muß ohne den geringsten Tot gang und ohne Nacheilung auf den Schlegel übertragen werden, so daß der Schlagzeuger das Instrument, beispielsweise eine über ziemlich große Entfernung bedient große Trommel, im-unmittelbaren Gefühl hat.
  • Da die Instrumente samtlich auf dem Stand der Kapelle -aufgebaut werden, müssen die Verbindungs- bzw. Halteeinrichtungen mühelos abbaubar und verstellbar sein.
  • Um das Ermüden des Schlagzeugers zu vermeiden, muß die Anordnung der Instrumente nicht nur jeweils richtig sein, sondern muß auch von Zeit zu Zeit verstellt werden können, so daß der Schlagzeuger seine Haltung wechseln kann.
  • Die einzelnen Teile einer solchen Anordnung sollten zu geringen Kosten herstellbar sein.
  • tis Erfindung schafft eine Verbesserung der Fußbetätigungs einrichtung und der die Pedalanordnung mit dem Instrument, beispielsweise dem Schlegel oder den Schlegeln einer großen Trommel, verbindenden Ubertragungse inrichtungen. Die letztere besteht im wesentlichen aus einer eine hin und her drehbare Welle der Fedalanordnung mit einer hin und her drehbaren Welle des Schlegels verbindenden biegsamen Welle. Die Pedalanordnung ist durch verstellbare Verbindungsglieder in der jeweils gewünschten räumlichen Anordnung in bezug auf das Instrument und den Schlagzeuger gehalten.
  • Die Mängel bekannter Ausführungen sind durch ein flexibles Übertragungsorgan beseitigt, welches die Betätigung des Pedals vom Fuß des Schlagzeugers ohne Totgang überträgt, so daß der Schlagzeuger den Rhythmus nach seinem Vermögen besser zum Ausdruck bringen kann als bei bekannten Ausführungen.
  • Die Erfindung schafft ferner eine neuartige Anordnung zum verstellbaren Festsetzen der Instrumente untereinander und in bezug auf den Sitzplatz des Schlagzeugers. Der Schlagzeuger ist in der Lage, seine stellung bzw. seinen Abstand zu den Instrumenten zu verändern, um damit Ermüdungserscheinungen vorzubeugen bzw.
  • diese zu beseitigen.
  • Flexible Übertragungsorgane in Sorm von durch Kreuzgelenke miteinander verbundenen steifen Teilen ergeben keine gleichförmige Übertragung von Vinkelgeschwindigkeiten, d.h. also des gewünschten Rhythmus auf den Schlegel, Die verstellbaren Verbindungsglieder verhindern ein unerwünschtes Verschieben oder Verrutschen der Instrumente und dadurch bewirkte unerwünschte Rhythmus abweichungen.
  • Manche Hersteller versehen ihre Instrumente mit spitz zulaufenden FüBen, um das Verschieben derselben zu verhindern. Die spitzen Füße beschädigen jedoch den Fußboden. Dies ist bei den erfindungsgemäßen Verbindungsgliedern vermieden.
  • Somit schafft die Erfindung also eine mit dem Fuß betätigbare Bedienungsvorrichtung für Schlagzeuginstrumente, bei welcher das Pedal in einem einstellbaren Abstand von einem dem Instrument, etwa einer großen Trommel, zugeordneten Schlegel angeordnet ist.
  • Der vom Schlagzeuger bestimmte Rhythmus wird von dem Pedal über eine biegsame Welle in Form von konzentris-chen Spiralen sicher und genau auf den entfernt angeordneten Schlegel übertragen.
  • Die Vorrichtung kann in Verbindung mit einer weiteren Pedal-Schlegelanordnung zunächst dem betreffenden Instrument verwendet werden. Die Vorrichtung umfaßt ferner ein abnekimbares, verstellbares Verbindungs- und Abstandsglied, welches sich nicht nur mit der Bedienungsvorrichtung selbst verwenden läßt, sondern auch dazu dienen kann, verschiedene Instrumente und ihr Zubehör in bestimmten gegenseitigen Abständen miteinander zu verbinden.
  • Die gesamte Vorrichtung ist für Transport und Lagerung zusammenlegbar.
  • Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht entsprechend der Linie 2-2 in Fig. 1, Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht entsprechend der Linie 3-3 in Fig. 1, Fig0 4 eine Seitenansicht eines Teiles der in Fig. 1 an einer großen Trommel angeordneten Pedal-Schlegelanordnung, Fig. 5 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Erfindung, Fig. 6 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie. 6-6 in Fig. 5, Fig. 7 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 5, Pig. 8 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit einer Anordnung zum verstellbaren Bestsetzen eines weiteren Instruments im Abstand zu der in Fig. 1 gezeigten Gruppe, Fig. 9 eine Draufsicht mit mehreren verstellbaren Verbindungsgliedern in der Betriebsstellung und Fig.10 eine Seitenansicht entsprechend der Linie 10-10 in Pig. 9.
  • Fig. 1 zeigt ein Schlaginstrument in Form einer auf einem (nicht gezeigten) Fußboden stehenden großen Trommel 10. An der Trommel ist eine Schlegelanordnung 11 mittels einer Klammer 15 befestigt (Pig. 4). Eine ebenfalls auf dem Fußboden stehende Pedal-Fernbetätigungseinrichtung 12 dient der Betätigung- eines Schlegels 16 über eine biegsame Welle 14 (Fig. 1). Ein weiterer Schlegel 17 ist über eine nachstehend im einzelnen beschriebene Anordnung mittels eines Pedals 18 betätigbar.
  • Die in Fig. 1, 3 und 4 dargestellte Schlegelanordnung ii hat eine Grundplatte 19xmit einer aufrecht darauf stehenden Stütze 20, welche oben in einem verdickten Kopf 21 ausläuft (Fig. 3). Im Kopf 21 ist ein Achsbolzen 22 querstehend befestigt.
  • Auf dem in Fig0 3 rechten Ende des Achsbolzens 22 ist eine hohle Schlegelwelle 23 hin und her drehbar gelagert. Auf dem anderen Ende des Achsbolzens 22 ist eine weitere hohle Schlegelwelle 24 hin und her drehbar gelagert. An der Schlegelwelle 23 ist der Schlegel 17 befestigt (Fig. 1). Ferner sitzt an der Welle 23 ein radial davon abstehender Brm 25 (Fig. 4). Bin über den Arm 25 geführtes Verbindungsband 26 verläuft abwärts und ist mit seinem unteren Ende am oberen Ende eines Pedals 27 befestigt.
  • Sein oberes Ende ist an dem radialen Arm 25 fest angebracht0 Das untere Ende des Pedals 27 ruht auf dem Fußboden und ist über ein Gelenk 28 mit dem äußeren Ende eines Auslegers 19a verbunden, welcher mit seinem inneren Ende an der Grundplatte 19 befestigt ist (Fig. 1, 4). Eine Schraubenfeder 30 ist mit ihrem unteren Ende an einer gleitend beweglich an der Stütze 20 geführten Verankerung 31 und mit ihrem oberen Ende an einem radial von der Schlegelwelle 23 abstehenden Arm 32 befestigt und belastet den Schlegel 17 in einer vom Trommelfell 33 abgekehrten Richtung.
  • Ein mittels einer Feststellschraube 35 auf dem Achsbolzen 22 befestigter Ring 34 hält die Schlegelwelle 23 hin und her drehbar zwischen sich und dem Kopf 21.
  • Der Schlegel 16 ist an der auf dem Achsbolzen 22 hin und her drehbaren hohlen Schlegelwelle 24 befestigt. Die Schlegelwelle 24 ist durch den Eingriff eines darin eingesetzten Stifts 37 in einer Ringnut 37 des Achsbolzens 22 drehbar auf diesem gehalten.
  • Der Schlegel 16 ist durch eine der des Schlegels 17 entsprechende Federanordnung mit einer Feder 30' und einem radialen Arm 32' vom rommelfell 33 weg belastet. Die Betätigung der Schlegelwelle 24 erfolgt über eine im folgenden beschriebene Anordnung.
  • Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Bedal-Fernbetätigungseinricntung 12 enthält eine Grundplatte 38, auf welcher zwei aufrecht stehende Stützen 39, 39a angebracht sind0 In den Stützen 39, 39a ist eine hin und her drehbare und mittels eines Pedals 41 bedienbare stelle 40 gelagert. Das Pedal 41 hat ein Fußteil 41a und ein über ein Gelenk 42 damit verbundenes Fersenteil 41b. Das Fersenteil 41b ruht auf dem Fußboden und ist über einen Ausleger 38a fest mit der Grundplatte 38 verbunden, so daß es praktisch einstückig damit ist. Das Zehenende des Pedals 41 ist in der vorstehend anhand der Schlegelanordnung 11 beschriebenen Weise über einen Arm 25' und ein Band 26 mit der hin und her drehbaren Welle 40 verbunden (Fig0 2). Ebenso in der anhand der Schlegelanordnung 11 beschriebenen Weise ist das Pedal 41 durch eine Feder 30r und einen Arm 32" in die angehobene Stellung belastet (Fig. 4).
  • Die Welle 40 ist über die biegsame Welle 14 mit der Schlegelwelle 24 verbunden, so daß eine auf das Pedal 41 ausgeübte Kraft über die Welle 40, die biegsame Welle 14 und die Schlegelwelle 24 auf den Schlegel 16 übertragen wird und diesen betätigt. Da die auf das Pedal 41 ausgeübte Kraft über eine durchgehende biegsame Welle ohne Kreuzge-lenke, ineinandergleitende Teile oder scharfe Umleitungen übertragen wird, gibt es keinerlei Kraft- oder Zeitverluste oder unerwünschte Änderungen in der Winkelgeschwindigkeit des Schlegels, Daher kann der Schlegel genau im gewünschten Rhythmus mit Variationen desselben betätigt werden.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der biegsamen Welle ist diese aus einer kontinuierlichen, in einer ersten Richtung gewickelten und einer damit konzentrischen, in entgegengesetzter Richtung gewickelten Spirale gebildet. Die eine Spirale umgibt also die andere in der Weise, daß von einem Ende der Welle zum anderen eine gleichförmige Winkelgeschwindigkeit ohne Zurückschnellen oder andere Bewegungsverluste gewährleistet ist.
  • Die biegsame Welle 14 ist vorzugsweise als ein einziges durchgehendes Teil ausgebildet und mit schnell montierbaren und lösbaren Anschlußteilen versehen, beispielsweise in Porm von mehrseitigen Steckern, welche in entsprechend geformte mehrseitige Passungen passen und Resteinrichtungen zum Zusammenhalten der Teile aufweisen.
  • Die beiden in Fig. 3 bzw0 2 gezeigten Federn 30' und 30" führen den Schlegel 16 und das Pedal 41 in Vorbereitung auf einen auf einen ersten folgenden Schlag schnell in die Ausgangsstellung zurück. Durch Auswahl- von Federn mit geeigneter Spannung lassen sich die an den Pedalen 27 und 41 auszuübenden Kräfte wahlweise einander gleich oder mit einem vorbestimmten Unterschied einstellen.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Figo 5 bis 7 dargestellt. Darin verläuft die biegsame Welle 14' zwischen der Anlenkung des Fernbetätigungspedals 41' und dem in Fig. 7 im einzelnen dargestellten Schlegel 16' der Schlegelanordnung 11'.
  • Wie man in Fig. 6 erkennt, ist das-Fuß- oder Zehenteil des Pedals 41' mit einer KlemmschrAube 55 an einer Scharnierwelle 54 befestigt. Das vordere Teil des Pedals 41' ist in der gleichen Weise aufgehängt wie das des Pedals 41 in Fig. 1 und 2. Eine Heberwelle 62 entspricht dabei der Welle 40 und weist Einrichtungen zum Halten des vorderen Endes des Pedals 41' in der oberen Stellung auf. Der Unterschied dieser Ausführungsform gegenüber der zuerst beschriebenen liegt darin, daß die biegsame Welle 14' von der Scharnierwelle 54 ausgeht und nicht von der Heberwelle 62. Das Fersenteil 41a des Pedals ist an einem dem Ausleger 19a entsprechenden Ausleger der Grundplatte befestigt.
  • Die Scharnierwelle 54 steht um ein Stück rechts über das Pedal 41' hervor und trägt dort ein mittels einer Klemmschraube 57 befestigtes Kupplungsteil 56. Das Kupplungsteil 56 nimmt das eine Ende der biegsamen Welle 14t auf, welche die Betätigung auf den Schlegel 16' einer nachstehend beschriebenen Schlegelanordnung 11' beträgt.
  • Die Schlegelanordnung 11' hat eine Grundplatte 19' mit einer aufrecht darauf stehenden Stütze 20', welche einen Achsbolzen 22' trägt (Fig. 7). Auf diesem ist eine den Schlegel 16' tragende Schlegelwelle 23' hin und her drehbar gelagert. Die Betätigung der Schlegelwelle 23' erfolgt über einen radial davon abstehenden Arm 57, ein biegsames Verbindungsglied 58 und eine fest auf einer Betätigungswelle 60 sitzende, schräg aufwärts geführte Verbindungsstange 59. I>ie Betätigungswelle 60 trägt ein Eapplungsteil für den Anschluß des einen Endes der biegsamen Welle 14'.
  • Solange der Schlegel 16' nicht über die biegsame Welle 14' betätigt wird, ist er, wie vorstehend anhand des Schlegels 16 beschrieben, durch eine Belastungsanordnung mit einem radial abstehenden Arm 25' und einer Federanordnung 30" außer Anlage am Trommelfell gehalten.
  • Das Fernbetätigungspedal 41' kann mit beliebig ausgeführten (nicht dargestellten) Einrichtungen versehen sein, welche es vor einer Betätigung in der oberen Endstellung halten. Vorzugsweise sind diese Einrichtungen jedoch von der anhand des Pedals 41 vorstehend beschriebenen Art.
  • In der vorstehenden Beschreibung der Schlegelanordnung 11 und ihrer liarstellung in Fig. 1, 3, 4 und 5 sind die beiden Schlegel 16 und 17 mit den jeweils zugeordneten Teilen auf einer gemeinsamen Grundplatte 19 untergebracht. Stattdessen können die beiden Schlegel mit den zugeordneten Teilen jedoch auch getrennt jeweils auf einer eigenen Grundplatte 19, 19' mit jeweils einer Stütze 20 angeordnet sein. Dadurch ist es dann möglich, den Schlegel 16 bzw. 16' mit den zugeordneten Teilen in einer beliebigen Stellung in bezug auf die Trommelfelle anzuordnen, wie in Fig. 1 und 5 gestrichelt dargestellt.
  • In diesen schematisch dargestellten Ausführungsmöglichkeiten in.
  • Fig0 1 und 5 ist die Schlegelanordnung jeweils mit 19" bzw. 19"' und die biegsame Welle mit 14" bzw. 14"' bezeichnet.
  • in weiteres wesentliches Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Verbindungs- und Abstandsglied 13, welches die Pedal-Fernbetätigungseinrichtung 12 in einem einstellbaren Abstand zum Instrument und zur Schlegelanordnung 11 festhält. Das Verbindungsglied. 13 entlastet somit die biegsame Welle 14 von Jeglichen Haltekräften, so daß diese ausschließlich der Übertragung der Drehbewegung diente Darüber hinaus hält das Verbindungsglied 13 die Pedal-Fernbetätigungseinrichtung 12 in sicherem Abstand von der Schlegelanordnung 11 fest. Dabei kann das Verbindungsglied so ausgebildet sein, daß eine Veränderung des Abstandes zwischen den einzelnen Teilen sowie ihrer Winkelstellung zueinander auf dem Fußboden. möglich ist.
  • Wie man in Fig. 1 und 2 erkennt, hat das Verbindungsglied 13 ein längliches Oberteil 43 und ein zwischen nach unten abgewinkelten Führungsrändern 47 gleitend beweglich geführtes längliches Unterteil 44. Eine durch das Oberteil abwärts hervorstehende Feststellschraube 49 ist in einem Schlitz 45 des Unterteils 44 geführt.
  • An den beiden Teilen 43, 44 angesetzte Schwenkarme 48 bzw. 48' sind mittels Feststellschrauben 49 bzw. 50 in der jeweiligen Stellung feststellbar.
  • Die äußeren Enden der Schwenkarme 48, 48' sind mittels Feststellschrauben 49' bzw. 50' an den Teilen 11 und 12 befestigbar, zu welchem Zweck diese ein aufwärts versetztes Randteil 51 bzw.
  • 52 aufweisen. Fig. 2 zeigt deutlich das versetzte Randteil 52 an der Fernbetätigungseinriclltung 12. Statt der beschriebenen Ausbildung können jedoch auch beliebige andere Befestigungs-oder Klemmeinrichtungen wie etwa Klemmbacken verwendet werden.
  • Die Schwenkarme 48, 48t ermöglichen das Festsetzen der einzelnen Teile in jeder beliebigen Winkelstellung zueinander.
  • Fig. 8, 9 und 10 zeigen die Verwendung des Verbindungsgliedes 13 zum Festsetzen verschiedener Anordnungen und Instrumente in bestimmten Stellungen zueinander. So läßt sich das Verbindungsglied 13 etwa zum Verbinden des Sitzes 53 des Schlagzeugers mit den verschiedenen Einrichtungen und Instrumenten verwenden, so daß diese unverrückbar in der für Hand- oder Fußbedienung richtigen Stellung gegenüber dem Schlagzeuger festgehalten sind - Patentansprüche -

Claims (14)

  1. Patent ansprüche: Auf einem Fußboden ruhende Bedienungsvorrichtung für ein auf dem Fußboden aufgestelltes Schlaginstrument, gekennzeichnet durch eine Schlegelanordnung (11) mit einer auf dem Boden ruhenden Grundplatte (19) und einer aufrecht stehenden Stütze (20), durch eine an der Stütze hin und her drehbar gelagerte Schlegelwelle (23), durch einen an der Welle befestigten Schlegel (16), durch eine von der Schlegelanordnung getrennt auf dem Boden ruhende Fernbetätigungseinrichtung (12) mit einer auf dem Boden aufliegenden Grundplatte (38) und einer aufrecht stehenden Stütze (39), durch eine an der Stütze der Bernbetätigungseinrichtung hin und her drehbar gelagerte Welle (40), durch ein an der Grundplatte der Fernbetätigungseinrichtung angelenktes Pedal (41), durch eine das Pedal mit der Welle verbindende Übertragungsanordnung (25, 26), durch eine die Welle antriebsübertragend mit der Schlegelwelle verbindende biegsame Welle (14) und durch ein die Bernbetätigungseinrichtung und die Schlegelanordnung miteinander verbindendes und in bestimmtem Abstand zueinander haltendes Verbindungsglied (13).
  2. 2. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekeiinzeichnet, daß an der Stütze (20) der Schlegelanordnung (11) eine zweite Schlegelwelle (23) hin und her drehbar gelagert ist, daß an der zweiten Schlegelwelle ein zweiter Schlegel (17) befestigt ist, daß an der Grundplatte (19) der Schlegelanordnung ein zweites Pedal (27) angelenkt ist, und daß das zweite Pedal über eine Verbindungsanordnung (25, 26) bewegungsübertragend mit der zweiten Schlegelwelle für die Betätigung des zweiten Schlegels verbunden ist.
  3. 3. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (13) eine Längsverstelleinrichtung (43 bis 45) zum Verändern des Abstandes zwischen den einzelnen Teilen der Vorrichtung aufweist.
  4. 4. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da? die biegsame Welle (14) mehrere konzentrische Spiralen aufweist, wobei eine erste Spirale in einer ersten Richtung und eine zweite Spirale in entgegengesetzter Richtung verlaufende Windungen hat.
  5. 5. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Pedale (41, 27) jeweils einen mit der jeweiligen Grundplatte (38 bzw. 19) verbundenen Ausleger (38a bzw. 19a) und ein das Pedal mit diesem verbindendes Gelenk (42 bzw0 28) aufweist.
  6. 6. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlegeleinheit (11) mittels einer Befestigungseinrichtung (15) fest mit dem Instrument verbunden ist.
  7. 7. Auf dem Fußboden ruhende Bedi-enungsvorrichtung für ein auf dem Fußboden aufgestelltes Schlaginstrument, gekennzeichnet durch eine Schlegelanordnung (11) mit einer auf dem Boden ruhenden Grundplatte (19) und einer aufrecht stehenden Stütze (20), durch eine an der Stütze hin und her drehbar gelagerte Schlegelwelle (24), durch einen an der Welle befestigten Schlegel (16), durch eine auf der Grundplatte gelagerte Betätigungswelle (60), durch ein die Betätigungswelle antriebsübertragend mit der Schlegelwelle verbindendes Übertragungsgestänge (57, 58, 59), durch eine getrennt von der Schlegelanordnung angeordnete Fernbetätigungseinrichtung (12) mit einer auf dem Boden ruhenden Grundplatte (38), durch eine auf der Grundplatte der Fernbetätigungseinrichtung gelagerte Scharnierwelle (54), durch ein fest mit der Scharnierwelle verbundenes Pedal (41), durch eine die Scharnierwelle bewegungsübertragend mit der Betätigungswelle verbindende biegsame Welle (14) und durch ein die Fernbetätigungseinrichtung und die Schlegelanordnung miteinander verbindendes und in bestimmtem Abstand zueinander haltendes Verbindungsglied (13).
  8. 8. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens der Schlegel (16) mit einer federnden Rückholeinrichtung zum Zurückführen desselben in seine Ausgangsstellung versehen ist.
  9. 9. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine federnde Rückholanordnung zum Zurückführen des Pedals (41) in die Ausgangsstellung eine an der Grundplatte (38) der Fernbetätigungseinrichtung (12) aufrecht stehende Stütze (39), eine an der Stütze gelagerte Heberwelle (62) einen ersten, an der Heberwelle radial hervorstehenden Arm, eine das Pedal mit dem ersten Arm verbindende Anordnung zum Verdrehen der Heberwelle entgegen einer Federbelastung bei Betätigung des Pedals, einen zweiten radial an der Heberwelle hervorstehenden Arm und eine an der Stütze der Fernbetätigungseinrichtung sowie an dem zweiten Arm angreifende Bederanordnung zum Zurückholen des Pedals in die Ausgangsstellung aufweist.
  10. 10. Bedienungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernbetätigungseinrichtung (12) einen von der Grundplatte (38) ausgehenden Ausleger (38a) aufweist, auf welchem die Pedalscharnierwelle (54) gelagert ist.
  11. 11. Schlagzeug mit einer Schlegelanordnung und einer diese mit einer Betätigungseinrichtung verbindenden Verbindtigseinrichtung, gekennzeichnet durch ein erstes längliches, starres Teil (43), durch ein an dem ersten Teil gleitend beweglich geführtes zweites längliches, starres Teil (44), durch an wenigstens einem der Teile gebildete Führungseinrichtungen (47) für die gleitende Führung der beiden Teile in bezug aufeinander, durch an einem der Teile vorhandene Feststelleinrichtungen (45) zum lösbaren Festsetzen der beiden Teile in bestimmter Stellung zueinander, durch wenigstens eine an einem Ende des einen Teils angeordnete schwenkbare Anschlußeinrichtung (48), durch Einrichtungen (49) zum Festsetzen der Anschlußeinrichtung in einer gewünschten Winkelstellung und durch eine die Betätigungseinrichtung mit der Schlegelanordnung verbindende Übertragungswelle.
  12. 12. Auf dem Boden ruhende Bedienungsvorrichtung für ein auf dem Boden aufgestelltes Schlaginstrument, gekennzeichnet durch eine Schlegelanordnung (11) zunächst dem Schlaginstrument (10), durch eine getrennt von der Schlegelanordnung auf dem Boden ruhende Fernbetätigungseinrichtung (12) mit einer Grundplatte und einer aufreoht darauf stehenden Stütze (38 bzw0 39), durch eine in der Schlegelanordnung gelagerte Schlegelwelle (24), durch eine in der Stütze der Fernbedienungseinrichtung gelagerte pedalbetätigte Welle (40) und durch eine die Welle mit der Schlegelwelle verbindende Wellenanordnung, von welcher wenigstens ein Teil durch eine biegsame Welle (14) gebildet ist 130 Auf dem Boden ruhende Bedienungsvorrichtung für ein auf dem Boden aufgestelltes Schlaginstrument, gekennzeichnet durch eine zunächst dem Schlaginstrument (10) angeordnete Schlegel anordnung (11) mit einer auf dem Boden ruhenden Grundplatte (19) und einer aufrecht stehenden Stütze (20), durch eine getrennt von der.
  13. Schlegelanordnung auf dem Boden ruhende Fernbetätigungseinrichtung (12), durch eine auf der Fernbetätigungseinrichtung gelagerte erste pedalbetätigte Welle (54), durch eine auf der Grundplatte der Schlegelanordnung gelagerte zweite Betätigungswelle (60), durch eine an der aufrecht stehenden Stütze der Schlegelanordnung gelagerte Schlegelwelle (24), durch eine die zweite Betätigungswelle bewegungsübertragend mit der Schlegelwelle verbindende Übertragungsanordnung (57, 58, 59) und durch eine die pedalbetätigte erste Welle mit der zweiten Betätigungswelle verbindende Wellenanordnung, von welcher wenigstens ein Teil durch eine biegsame Welle gebildet ist.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen Sitz (53) und durch ein diesen mit dem Verbindungsglied (13) verbindendes drittes längliches, starres Teil.
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