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Bedienungsvorrichtung für Schlagzeuge Die Erfindung bezieht sich
auf eine mit dem Fuß betätigbare Bedienungsvorrichtung für Schlagzeuge und betrifft
insbesondere eine in einigem Abstand vom eigentlichen Schlagzeug angeordnete Pedalanordnung
sowie Einrichtungen zum Fixieren der Pedalanordnung in bestimmter räumlicher Beziehung
zu den Instrumenten eines Schlagzeugs und zum Schlagzeuger.
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Anders als der Trommler einer marschierenden Kapellen hat der Schlagzeuger
einer ortsfesten Kapelle mehrere Schlaginstrumente, etwa eine oder zwei große Trommeln,
Rührtrommeln, Becken, Tamtams und weitere Instrumente zu bedienen.
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Einige dieser Instrumente lassen sich für eine Fußbedienung mit einer
Pedalanordnung einrichten, so daß die Hände für Rührtrommeln, Becken und andere
Schlaginstrumente frei bleiben.
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Derartige Pedalanordnungen werden fest an solchen Instrumenten wie
großer Trommel oder sogenannten "HiHat-Becken" angebracht.
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Die Pedalanordnung für die grobe Trommel weist ein Pedal auf, welches
über ein Gestänge bewegungsübertragend mit einem Schlegel verbunden ist, um diesen
zum Aufschlag auf dem Trommelfell zu bewegen.
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Der Ausdruck "ortsfeste" Kapelle bedeutet hier, daß die Kapelle sich
während des Spiels nicht fortbewegt, dabei jedoch in dem Sinne beweglich ist, daß
sie sich an den Ort, an dem sie spielen soll, begeben kann. Die verschiedenen Instrumente
und sonstigen Einrichtungen müssen daher so ausgebildet sein, daß sie sich leicht
und schnell zusammensetzen und auseinandernehmen lassen und bei Lagerung und Transport
sowie beim Spielen möglichst wenig Platz wegnehmen. So kann anstelle von zwei großen
rommeln beispielsweise nur eine große Trommel mit zwei Schlegeln werwendet werden.
Ein HiHat-Becken kann über ein Pedal bedienbar sein usw.
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Die von einem Schlagzeuger zu bedienenden Instrumente werden in einer
Art Halbkreis um seinen Stand- bzw. Sitzplatz herum aufgestellt. Dabei müssen eine
oder mehrere Pedale so angeordnet werden, daß sie von dem Sitzplatz aus betätigbar
sind. In einigen Fällen können die Pedalanordnungen direkt an dem betreffenden Instrument
angebracit, beispielsweise am Rand einer großen Trommel festgeklenmt werden0 In
anderen Fällen ist das Pedal in einiger Entfernung von dem über es bedienten Instrument
angeordnet, wobei zwischen ihm und dem betreffenden Instrument Halte- und ilbertragungseinrichtungen
vorgesehen sind, welche die Teile in vorbestimmter Stellung zueinander halten und
die Pedalbetätigung auf die Schlegel oder dergleichen übertragen.
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Die Anbringung der Pedalanordnung am Instrument selbst bietet nur
geringe Schwierigkeiten. Bei räumlicher Trennung der Pedalanordnung von dem betreffenden
Instrument muß der vorhandene Abstand möglichst unverändert gehalten werden, und
die Betätigungskraft muß ohne den geringsten Tot gang und ohne Nacheilung auf den
Schlegel übertragen werden, so daß der Schlagzeuger das Instrument, beispielsweise
eine über ziemlich große Entfernung bedient große Trommel, im-unmittelbaren Gefühl
hat.
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Da die Instrumente samtlich auf dem Stand der Kapelle -aufgebaut werden,
müssen die Verbindungs- bzw. Halteeinrichtungen mühelos abbaubar und verstellbar
sein.
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Um das Ermüden des Schlagzeugers zu vermeiden, muß die Anordnung der
Instrumente nicht nur jeweils richtig sein, sondern muß auch von Zeit zu Zeit verstellt
werden können, so daß der Schlagzeuger seine Haltung wechseln kann.
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Die einzelnen Teile einer solchen Anordnung sollten zu geringen Kosten
herstellbar sein.
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tis Erfindung schafft eine Verbesserung der Fußbetätigungs einrichtung
und der die Pedalanordnung mit dem Instrument, beispielsweise dem Schlegel oder
den Schlegeln einer großen Trommel, verbindenden Ubertragungse inrichtungen. Die
letztere besteht im wesentlichen aus einer eine hin und her drehbare Welle der Fedalanordnung
mit einer hin und her drehbaren Welle des Schlegels verbindenden biegsamen Welle.
Die Pedalanordnung ist durch verstellbare Verbindungsglieder in der jeweils gewünschten
räumlichen Anordnung in bezug auf das Instrument und den Schlagzeuger gehalten.
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Die Mängel bekannter Ausführungen sind durch ein flexibles Übertragungsorgan
beseitigt, welches die Betätigung des Pedals vom Fuß des Schlagzeugers ohne Totgang
überträgt, so daß der Schlagzeuger den Rhythmus nach seinem Vermögen besser zum
Ausdruck bringen kann als bei bekannten Ausführungen.
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Die Erfindung schafft ferner eine neuartige Anordnung zum verstellbaren
Festsetzen der Instrumente untereinander und in bezug auf den Sitzplatz des Schlagzeugers.
Der Schlagzeuger ist in der Lage, seine stellung bzw. seinen Abstand zu den Instrumenten
zu verändern, um damit Ermüdungserscheinungen vorzubeugen bzw.
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diese zu beseitigen.
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Flexible Übertragungsorgane in Sorm von durch Kreuzgelenke miteinander
verbundenen steifen Teilen ergeben keine gleichförmige Übertragung von Vinkelgeschwindigkeiten,
d.h. also des gewünschten Rhythmus auf den Schlegel, Die verstellbaren Verbindungsglieder
verhindern ein unerwünschtes Verschieben oder Verrutschen der Instrumente und dadurch
bewirkte unerwünschte Rhythmus abweichungen.
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Manche Hersteller versehen ihre Instrumente mit spitz zulaufenden
FüBen, um das Verschieben derselben zu verhindern. Die spitzen Füße beschädigen
jedoch den Fußboden. Dies ist bei den erfindungsgemäßen Verbindungsgliedern vermieden.
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Somit schafft die Erfindung also eine mit dem Fuß betätigbare Bedienungsvorrichtung
für Schlagzeuginstrumente, bei welcher das Pedal in einem einstellbaren Abstand
von einem dem Instrument, etwa einer großen Trommel, zugeordneten Schlegel angeordnet
ist.
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Der vom Schlagzeuger bestimmte Rhythmus wird von dem Pedal über
eine
biegsame Welle in Form von konzentris-chen Spiralen sicher und genau auf den entfernt
angeordneten Schlegel übertragen.
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Die Vorrichtung kann in Verbindung mit einer weiteren Pedal-Schlegelanordnung
zunächst dem betreffenden Instrument verwendet werden. Die Vorrichtung umfaßt ferner
ein abnekimbares, verstellbares Verbindungs- und Abstandsglied, welches sich nicht
nur mit der Bedienungsvorrichtung selbst verwenden läßt, sondern auch dazu dienen
kann, verschiedene Instrumente und ihr Zubehör in bestimmten gegenseitigen Abständen
miteinander zu verbinden.
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Die gesamte Vorrichtung ist für Transport und Lagerung zusammenlegbar.
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Im folgenden sind Ausführungsbeispiele der erfindung anhand der Zeichnung
beschrieben. Darin zeigt: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung, Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht entsprechend der Linie 2-2
in Fig. 1, Fig. 3 eine vergrößerte Seitenansicht entsprechend der Linie 3-3 in Fig.
1, Fig0 4 eine Seitenansicht eines Teiles der in Fig. 1 an einer großen Trommel
angeordneten Pedal-Schlegelanordnung,
Fig. 5 eine Draufsicht auf
eine andere Ausführungsform der Erfindung, Fig. 6 eine Ansicht im Schnitt entlang
der Linie. 6-6 in Fig. 5, Fig. 7 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie 7-7 in
Fig. 5, Pig. 8 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der Erfindung mit
einer Anordnung zum verstellbaren Bestsetzen eines weiteren Instruments im Abstand
zu der in Fig. 1 gezeigten Gruppe, Fig. 9 eine Draufsicht mit mehreren verstellbaren
Verbindungsgliedern in der Betriebsstellung und Fig.10 eine Seitenansicht entsprechend
der Linie 10-10 in Pig. 9.
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Fig. 1 zeigt ein Schlaginstrument in Form einer auf einem (nicht gezeigten)
Fußboden stehenden großen Trommel 10. An der Trommel ist eine Schlegelanordnung
11 mittels einer Klammer 15 befestigt (Pig. 4). Eine ebenfalls auf dem Fußboden
stehende Pedal-Fernbetätigungseinrichtung 12 dient der Betätigung- eines Schlegels
16 über eine biegsame Welle 14 (Fig. 1). Ein weiterer Schlegel 17 ist über eine
nachstehend im einzelnen beschriebene Anordnung mittels eines Pedals 18 betätigbar.
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Die in Fig. 1, 3 und 4 dargestellte Schlegelanordnung ii hat eine
Grundplatte 19xmit einer aufrecht darauf stehenden Stütze 20, welche oben in einem
verdickten Kopf 21 ausläuft (Fig. 3). Im Kopf 21 ist ein Achsbolzen 22 querstehend
befestigt.
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Auf dem in Fig0 3 rechten Ende des Achsbolzens 22 ist eine hohle Schlegelwelle
23 hin und her drehbar gelagert. Auf dem anderen Ende des Achsbolzens 22 ist eine
weitere hohle Schlegelwelle 24 hin und her drehbar gelagert. An der Schlegelwelle
23 ist der Schlegel 17 befestigt (Fig. 1). Ferner sitzt an der Welle 23 ein radial
davon abstehender Brm 25 (Fig. 4). Bin über den Arm 25 geführtes Verbindungsband
26 verläuft abwärts und ist mit seinem unteren Ende am oberen Ende eines Pedals
27 befestigt.
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Sein oberes Ende ist an dem radialen Arm 25 fest angebracht0 Das untere
Ende des Pedals 27 ruht auf dem Fußboden und ist über ein Gelenk 28 mit dem äußeren
Ende eines Auslegers 19a verbunden, welcher mit seinem inneren Ende an der Grundplatte
19 befestigt ist (Fig. 1, 4). Eine Schraubenfeder 30 ist mit ihrem unteren Ende
an einer gleitend beweglich an der Stütze 20 geführten Verankerung 31 und mit ihrem
oberen Ende an einem radial von der Schlegelwelle 23 abstehenden Arm 32 befestigt
und belastet den Schlegel 17 in einer vom Trommelfell 33 abgekehrten Richtung.
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Ein mittels einer Feststellschraube 35 auf dem Achsbolzen 22 befestigter
Ring 34 hält die Schlegelwelle 23 hin und her drehbar zwischen sich und dem Kopf
21.
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Der Schlegel 16 ist an der auf dem Achsbolzen 22 hin und her drehbaren
hohlen Schlegelwelle 24 befestigt. Die Schlegelwelle 24 ist durch den Eingriff eines
darin eingesetzten Stifts 37 in einer Ringnut 37 des Achsbolzens 22 drehbar auf
diesem gehalten.
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Der Schlegel 16 ist durch eine der des Schlegels 17 entsprechende
Federanordnung mit einer Feder 30' und einem radialen Arm 32' vom rommelfell 33
weg belastet. Die Betätigung der Schlegelwelle 24 erfolgt über eine im folgenden
beschriebene Anordnung.
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Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Bedal-Fernbetätigungseinricntung 12 enthält
eine Grundplatte 38, auf welcher zwei aufrecht stehende Stützen 39, 39a angebracht
sind0 In den Stützen 39, 39a ist eine hin und her drehbare und mittels eines Pedals
41 bedienbare stelle 40 gelagert. Das Pedal 41 hat ein Fußteil 41a und ein über
ein Gelenk 42 damit verbundenes Fersenteil 41b. Das Fersenteil 41b ruht auf dem
Fußboden und ist über einen Ausleger 38a fest mit der Grundplatte 38 verbunden,
so daß es praktisch einstückig damit ist. Das Zehenende des Pedals 41 ist in der
vorstehend anhand der Schlegelanordnung 11 beschriebenen Weise über einen Arm 25'
und ein Band 26 mit der hin und her drehbaren Welle 40 verbunden (Fig0 2). Ebenso
in der anhand der Schlegelanordnung 11 beschriebenen Weise ist das Pedal 41 durch
eine Feder 30r und einen Arm 32" in die angehobene Stellung belastet (Fig. 4).
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Die Welle 40 ist über die biegsame Welle 14 mit der Schlegelwelle
24 verbunden, so daß eine auf das Pedal 41 ausgeübte Kraft
über
die Welle 40, die biegsame Welle 14 und die Schlegelwelle 24 auf den Schlegel 16
übertragen wird und diesen betätigt. Da die auf das Pedal 41 ausgeübte Kraft über
eine durchgehende biegsame Welle ohne Kreuzge-lenke, ineinandergleitende Teile oder
scharfe Umleitungen übertragen wird, gibt es keinerlei Kraft- oder Zeitverluste
oder unerwünschte Änderungen in der Winkelgeschwindigkeit des Schlegels, Daher kann
der Schlegel genau im gewünschten Rhythmus mit Variationen desselben betätigt werden.
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In der bevorzugten Ausführungsform der biegsamen Welle ist diese aus
einer kontinuierlichen, in einer ersten Richtung gewickelten und einer damit konzentrischen,
in entgegengesetzter Richtung gewickelten Spirale gebildet. Die eine Spirale umgibt
also die andere in der Weise, daß von einem Ende der Welle zum anderen eine gleichförmige
Winkelgeschwindigkeit ohne Zurückschnellen oder andere Bewegungsverluste gewährleistet
ist.
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Die biegsame Welle 14 ist vorzugsweise als ein einziges durchgehendes
Teil ausgebildet und mit schnell montierbaren und lösbaren Anschlußteilen versehen,
beispielsweise in Porm von mehrseitigen Steckern, welche in entsprechend geformte
mehrseitige Passungen passen und Resteinrichtungen zum Zusammenhalten der Teile
aufweisen.
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Die beiden in Fig. 3 bzw0 2 gezeigten Federn 30' und 30" führen den
Schlegel 16 und das Pedal 41 in Vorbereitung auf einen auf
einen
ersten folgenden Schlag schnell in die Ausgangsstellung zurück. Durch Auswahl- von
Federn mit geeigneter Spannung lassen sich die an den Pedalen 27 und 41 auszuübenden
Kräfte wahlweise einander gleich oder mit einem vorbestimmten Unterschied einstellen.
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Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Figo 5 bis 7 dargestellt.
Darin verläuft die biegsame Welle 14' zwischen der Anlenkung des Fernbetätigungspedals
41' und dem in Fig. 7 im einzelnen dargestellten Schlegel 16' der Schlegelanordnung
11'.
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Wie man in Fig. 6 erkennt, ist das-Fuß- oder Zehenteil des Pedals
41' mit einer KlemmschrAube 55 an einer Scharnierwelle 54 befestigt. Das vordere
Teil des Pedals 41' ist in der gleichen Weise aufgehängt wie das des Pedals 41 in
Fig. 1 und 2. Eine Heberwelle 62 entspricht dabei der Welle 40 und weist Einrichtungen
zum Halten des vorderen Endes des Pedals 41' in der oberen Stellung auf. Der Unterschied
dieser Ausführungsform gegenüber der zuerst beschriebenen liegt darin, daß die biegsame
Welle 14' von der Scharnierwelle 54 ausgeht und nicht von der Heberwelle 62. Das
Fersenteil 41a des Pedals ist an einem dem Ausleger 19a entsprechenden Ausleger
der Grundplatte befestigt.
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Die Scharnierwelle 54 steht um ein Stück rechts über das Pedal 41'
hervor und trägt dort ein mittels einer Klemmschraube 57 befestigtes Kupplungsteil
56. Das Kupplungsteil 56 nimmt das eine
Ende der biegsamen Welle
14t auf, welche die Betätigung auf den Schlegel 16' einer nachstehend beschriebenen
Schlegelanordnung 11' beträgt.
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Die Schlegelanordnung 11' hat eine Grundplatte 19' mit einer aufrecht
darauf stehenden Stütze 20', welche einen Achsbolzen 22' trägt (Fig. 7). Auf diesem
ist eine den Schlegel 16' tragende Schlegelwelle 23' hin und her drehbar gelagert.
Die Betätigung der Schlegelwelle 23' erfolgt über einen radial davon abstehenden
Arm 57, ein biegsames Verbindungsglied 58 und eine fest auf einer Betätigungswelle
60 sitzende, schräg aufwärts geführte Verbindungsstange 59. I>ie Betätigungswelle
60 trägt ein Eapplungsteil für den Anschluß des einen Endes der biegsamen Welle
14'.
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Solange der Schlegel 16' nicht über die biegsame Welle 14' betätigt
wird, ist er, wie vorstehend anhand des Schlegels 16 beschrieben, durch eine Belastungsanordnung
mit einem radial abstehenden Arm 25' und einer Federanordnung 30" außer Anlage am
Trommelfell gehalten.
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Das Fernbetätigungspedal 41' kann mit beliebig ausgeführten (nicht
dargestellten) Einrichtungen versehen sein, welche es vor einer Betätigung in der
oberen Endstellung halten. Vorzugsweise sind diese Einrichtungen jedoch von der
anhand des Pedals 41 vorstehend beschriebenen Art.
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In der vorstehenden Beschreibung der Schlegelanordnung 11 und ihrer
liarstellung in Fig. 1, 3, 4 und 5 sind die beiden Schlegel 16 und 17 mit den jeweils
zugeordneten Teilen auf einer gemeinsamen Grundplatte 19 untergebracht. Stattdessen
können die beiden Schlegel mit den zugeordneten Teilen jedoch auch getrennt jeweils
auf einer eigenen Grundplatte 19, 19' mit jeweils einer Stütze 20 angeordnet sein.
Dadurch ist es dann möglich, den Schlegel 16 bzw. 16' mit den zugeordneten Teilen
in einer beliebigen Stellung in bezug auf die Trommelfelle anzuordnen, wie in Fig.
1 und 5 gestrichelt dargestellt.
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In diesen schematisch dargestellten Ausführungsmöglichkeiten in.
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Fig0 1 und 5 ist die Schlegelanordnung jeweils mit 19" bzw. 19"' und
die biegsame Welle mit 14" bzw. 14"' bezeichnet.
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in weiteres wesentliches Teil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
das Verbindungs- und Abstandsglied 13, welches die Pedal-Fernbetätigungseinrichtung
12 in einem einstellbaren Abstand zum Instrument und zur Schlegelanordnung 11 festhält.
Das Verbindungsglied. 13 entlastet somit die biegsame Welle 14 von Jeglichen Haltekräften,
so daß diese ausschließlich der Übertragung der Drehbewegung diente Darüber hinaus
hält das Verbindungsglied 13 die Pedal-Fernbetätigungseinrichtung 12 in sicherem
Abstand von der Schlegelanordnung 11 fest. Dabei kann das Verbindungsglied so ausgebildet
sein, daß eine Veränderung des Abstandes zwischen den einzelnen Teilen sowie ihrer
Winkelstellung zueinander auf dem Fußboden. möglich ist.
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Wie man in Fig. 1 und 2 erkennt, hat das Verbindungsglied 13 ein längliches
Oberteil 43 und ein zwischen nach unten abgewinkelten Führungsrändern 47 gleitend
beweglich geführtes längliches Unterteil 44. Eine durch das Oberteil abwärts hervorstehende
Feststellschraube 49 ist in einem Schlitz 45 des Unterteils 44 geführt.
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An den beiden Teilen 43, 44 angesetzte Schwenkarme 48 bzw. 48' sind
mittels Feststellschrauben 49 bzw. 50 in der jeweiligen Stellung feststellbar.
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Die äußeren Enden der Schwenkarme 48, 48' sind mittels Feststellschrauben
49' bzw. 50' an den Teilen 11 und 12 befestigbar, zu welchem Zweck diese ein aufwärts
versetztes Randteil 51 bzw.
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52 aufweisen. Fig. 2 zeigt deutlich das versetzte Randteil 52 an der
Fernbetätigungseinriclltung 12. Statt der beschriebenen Ausbildung können jedoch
auch beliebige andere Befestigungs-oder Klemmeinrichtungen wie etwa Klemmbacken
verwendet werden.
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Die Schwenkarme 48, 48t ermöglichen das Festsetzen der einzelnen Teile
in jeder beliebigen Winkelstellung zueinander.
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Fig. 8, 9 und 10 zeigen die Verwendung des Verbindungsgliedes 13 zum
Festsetzen verschiedener Anordnungen und Instrumente in bestimmten Stellungen zueinander.
So läßt sich das Verbindungsglied 13 etwa zum Verbinden des Sitzes 53 des Schlagzeugers
mit
den verschiedenen Einrichtungen und Instrumenten verwenden, so daß diese unverrückbar
in der für Hand- oder Fußbedienung richtigen Stellung gegenüber dem Schlagzeuger
festgehalten sind - Patentansprüche -