DE2311752C2 - Verfahren zur Aufzeichnung und zur Wiedergabe von Quadrophoniesignalen - Google Patents
Verfahren zur Aufzeichnung und zur Wiedergabe von QuadrophoniesignalenInfo
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Description
Ea ist dia Aufgabe der vorllegendan Erfindung, ein
Verfahren zur Aurzeichnung und Wiedergabe von Quadrophoniesignalen
zu schaffen, welches im Vergleich zu dem zuerst genannten CD-4-Verfahren eine geringere
Empfindlichkeit gegenüber Abnutzungserscheinungen entlang der Tonrillen besitzt, wShrend es im Vergleich zu
den bekannten reinen Malverfahren eine verbesserte Quadrophoniewiedergabe erlaubt.
Erfindungsgemäß wird dies durch Vorsehen der im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten
Merkmale erreicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht somit im wesentlichen aus einer Kombination der beiden bekannten
Quadrophonieverfahren, indem ein Hilfsträger vorgesehen ist, welcher bei nicht abgenutzten Tonrillen eine
echte quadrophone Wiedergabe erlaubt. Da aber im Rahmen der vorliegenden Erfindung entsprechend dem zweiten
bekannten Verfahren zusätzlich auf den niederfrequenten Teilen der Aufzeichnung entlang der beiden
Flanken der Tonrille jeweils ein aus mehr als zwei Audiosignalen zusammengesetztes Signal aufgezeichnet
wird, kann be! der Tonwiedergabe selbst in dem FaIL daß
die höherfrequenten Bereiche der Aufzeichnung durch Abnutzung verlorengegangen sind, mit Hilfe einer auf
der Wiedergabeseite vorgesehenen Matrixschaltung eine derartige Signalrückgewinnung vorgenommen werden,
daß wenigstens eine pseudoquadrophone Wiedergabe möglich ist, welche, wie bereits erwähnt, zwar die Qualität
einer echten quadrophonen Wiedergabe nicht erreicht, jedoch einer zweikanaligen stereophonen
Wiedergabe überlegen ist.
Die in den Unteransprüchen 2 und 3 aufgeführten Maßnahmen dienen dazu, eine Verträglichkeit des erfindungsgemäßen
Verfahrens mit einem der bekannten Quadrophonieverfahren insoweit zu erreichen, daß Wiedergabegeräte,
welche nach einem der bekannten Verfahren arbeiten, auch zur Decodierung der nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren codierten Signale geeignet sind.
Die in Anspruch 4 angegebene Maßnahme dient zur Verbesserung dtj räumlichen Klangbildes.
Das erfindungsgemäße Verfahren soll nunmehr unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert und
beschrieben werden. Es zeigt
Flg. la bis c schematische Darstellungen zur Erläuterung
der Arbeltsweise des bekannten CD-4-Verfahrens mit Hilfsträger für die Aufzeichnung von Quadrophoniesignalen,
Fig. 2 eine vektorielle Darstellung der einzelnen Signalkomponenten zur Erläuterung des bekannten
CD-4-Verfahrens von Fig. i,
Fig. 3 eine vektorielle Darstellung der einzelnen
Signalkompontnten zur Erläuterung des bekannten SQ-Matrixverfahrens
für die Aufzeichnung von Quadrophoniesignalen,
Flg. 4 ein Dekodierschema für das SQ-Matrlxverfahren
von Fig. 3,
Fig. 5 eine vektorielle Darstellung der einzelnen Signalkomponenten, welche im Rahmen des erfindungsgemäßen
Verfahrens auf den Hilfsträgern aufgezeichnet werden,
Flg. 6a bis c schematische Darstellungen ähnlich Fig. 1 zur Erläuterung der Arbeitsweise des erfindungsgemäßen
Verfahrens,
Flg. 7 ein Blockschaltbild einer im Rahmen der vorliegenden
Erfindung vervendbaren Wiedergabeelnrlchiung,
Fig. 8 ein Decodierschema ähnlich Fig. 4 des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
Fig.9 eine vektorielle Darstellung der einzelnen Signalkomponenten
zur Erläuterung einer abgewandelten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 10 ein Schaltbild einer in Verbindung mit der
Ausführungsform von FI g. 9 verwendbaren Wiedergabeeinrichtung
und
Fig. 11 ein Decodierschema ähnlich Fig. 4 für die Ausführungsform von Fig.9.
Zum besseren Verständnis der Erfindung sei zuerst das
Zum besseren Verständnis der Erfindung sei zuerst das
ro bekannte Aufzeichnungsverfahren mit Hilfsträger für die
Aufzeichnung von Quadrophoniesignalen anhand von Fig. la bis c erläutert. Flg. la zeigt dabei eine Tonrills,
deren Flanken jeweils um 45° gegenüber der horizontalen Ebene geneigt sind. Entlang der Flanke L wird dabei das
Summensignal Lf + LB der wiederzugebenden Schalleindrücke
von links vorne (L1) und links hinten (L8) sowie
ein Hilfsträger von 30 kHz aufgezeichnet, wobei letzterer mit dem Differenzsignal Lf-LB frequenzmoduliert ist.
Auf der anderen Flanke R der Tonrille wird hingegen das Summensignal RF+Ra der wiederzugebenden Schalleindrücke
von rechts vorne (RF) und rechts hinten (R8)
sowie ein Hilfsträger von 30 kHz aufzeichnet, wobei letzterer mit dem Differenzsignal RF-RB frequenzmoduliert
ist. Die Fig. Ib und Ic zeigen die Verteilungscharakteristik
der auf den Flanken R und L der Tonrille aufgenommenen Signale Lf, LB, Rr und RB, welche zur
Erzielung der erwünschten Quadrophonie auf der Schallplatte aufgezeichnet werden.
Bei der Wiedergabe erhält man durch Abtastung der beiden Flanken die beiden Summensignale Lr+LB und RF+RB und die zugehörigen modulierten Hilfsträger, aus welchen durch Demodulation die Differenzsignale LF-LB und RF-RB abgeleitet werden. Die vektoriellen Darstellungen dieser vier Summen- und Differenzsignale sind dabei in Fig. 2 dargestellt und mit den Buchstaben α bis rf bezeichnet. Zur Wiedergewinnung der ursprünglichen Signale werden die Signale α und b addiert, was zu dem Audiosignal Lr führt. Durch Subtraktion der Signale α und b erhält man hingegen das Audiosignal LB. In ähn-
Bei der Wiedergabe erhält man durch Abtastung der beiden Flanken die beiden Summensignale Lr+LB und RF+RB und die zugehörigen modulierten Hilfsträger, aus welchen durch Demodulation die Differenzsignale LF-LB und RF-RB abgeleitet werden. Die vektoriellen Darstellungen dieser vier Summen- und Differenzsignale sind dabei in Fig. 2 dargestellt und mit den Buchstaben α bis rf bezeichnet. Zur Wiedergewinnung der ursprünglichen Signale werden die Signale α und b addiert, was zu dem Audiosignal Lr führt. Durch Subtraktion der Signale α und b erhält man hingegen das Audiosignal LB. In ähn-
« licher Welse kann durch Addition der Signale c und d
das Audiosignal RF abgeleitet werden, während durch
Subtrcktion der Signale c und d das Audiosignal RB abgeleitet
wird. Die auf diese Weise abgeleiteten vier Stereosignale entsprechen dabei genau den vier Audiosignalen,
so wie sie bei der Aufzeichnung verwendet worden sind. Fi g. 3 zeigt eine vektorielle Darstellung der einzelnen
Signalkomponenten zur Erläuterung des bekannten SQ-Matrixverfahrens für die Aufzeichnung von Quadrophoniesignalen.
In diesem Fall wird auf die Verwendung von Hilfsträgern verzichtet, so daß auf den beiden Flanken
der Tonrille zwei zusammengesetzte Signale aufgezeichnet werden, deren Vekiordarstellungen e und/wiedergegeben
sind. Bei der Wiedergabe dieser beiden Signale e
und / werden entsprechend Flg. 4 unter Verwendung einer entsprechenden Decodierung vier Signale g bis h
abgeleitet. Dabei werden die Signale e und / direkt als
Signale g und A eingesetzt, während das Signal J dadurch erhalten wird, daß die Signale e und das um -90° phasenverschobene
Signal / addiert werden. Das Signal /' wird hingegen durch Additon des Signals /und des um -90°
phasenverschobenen Signals e erhalten, wobei das gebildete Summensignal mit Hilfe eines Phaseninverters Pl
Invertiert wird.
So wie anhand der Vektordarstellung von Flg. 4 erkennbar Ist, überwiegt In jedem der Signale g bis./ eines der ursprünglichen Auc'.iosigna'e L1, RB, LB, Rt, so c'aß bei Verwendung eines derartigen Verfahrens und Anordnung von vier Lautsprechern an geeigneten Stellen
So wie anhand der Vektordarstellung von Flg. 4 erkennbar Ist, überwiegt In jedem der Signale g bis./ eines der ursprünglichen Auc'.iosigna'e L1, RB, LB, Rt, so c'aß bei Verwendung eines derartigen Verfahrens und Anordnung von vier Lautsprechern an geeigneten Stellen
zumindest eine brauchbare quadrophone Wiedergabe möglich Ist.
Das Verfahren nach der Erfindung geht aus von dem bereits unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläuterten CD-4-Verfahren.
Der Unterschied gegenüber diesem herkömmlichen Verfahren besteht darin, daß im Hauptkanal
die Signale e und/(Fi g. 3) und Im Hllfskanal die Signale
k und / (Fig. 5) aufgezeichnet werden, das heißt daß die
Signale e und / direkte Signalkomponenten und die Signale k und /auf die Hilfsträger modulierte Slgnalkomponpnten
ergeben.
Bei der Aufzeichnung wird das Signal e direkt als
direkte Slgnalkomponente an einer Flanke L (FI g. 6Λ)
aufgezeichnet, eins Signal K dagegen zuvor dem Hilfsträger
mit 30 kHz aufmoduliert. Das Signal / wird als direkte Signalkomponente auf der Flanke R aufgezeichnet,
das Signal / wieder zuvor auf den 30-kflz-Hilfsträger
aufmoduliert.
Unter Bezugnahme auf Fig. 7 wird die Wiedergabe
von Viel kar'ittl-Sici'cOSrKMdlcM cflaütcri. Cm VGiTJ niCnt
dargestellten Tonabnehmer aufgenommenes Signal wird in einem ersten Signalpfad zunächst über einen Entzerrer
auf der Basis der RIAA-Kurve geleitet, worauf die Hauptkanäle durch ein Tiefpaßfilter LPF von den Hilfskräften
getrennt werden. Die hierdurch gewonnenen Signale c und A werden einer Matrix zugeführt. In einem
zweiten Signalpfad werden über Bandpaßfilter BPF die Hilfskanäle abgetrennt, deren Signale nach Durchgang
durch einen Begrenzer einen F.U-Demodulator zugeführt
werden. Die hieraus gewonnenen Signale k und / liegen ebenfalls an der Matrix an. welche vier Ausgangssignale
liefert.
In Fig. 8 ist der Signalfluß dieser Matrix dargestellt. Durch Addition der Signale e und k wird jeder Vektor L11
und RB aufgehoben, und nur die Signalkomponente Lr
wird am Anschluß ρ erhalten.
Analog hierzu werden durch Addition der Signale / und / die hierin enthaltenen Vektoren LB und RB aufgehoben,
und es wird nur die Signalkomponente Rf am
Anschluß R erhalten. Durch Umkehrung der Phase des Signals k um 180c mittels eines Inverters Pl1 und durch
Zusammensetzen mit dem Signal e wird ein als m bezeichnetes Signal am Anschluß q erhalten. Auf ähnliche
Weise wird durch Umkehren der Phase des Signals / um 180" mittels eines weiteren Inverters Pl2 und durch
Zusammensetzen mit dem Signal/ein als η bezeichnetes Signal am Anschluß s erhalten. Durch Verschieben der
Phase des Signals η um -901 mittels eines Phasenschiebers
PS, und durch Zusammensetzen mit dem Signal m ist es möglich, nur aus Audiosignal RB allein zu erhalten:
auf ähp'iche Weise wird durch Verschiebung der Phase
des Signals m um 9'J' mittels eines Phasenschiebers PS1
und durch Zusammensetzen mit dem Signal η sowie nachfolgende Phaseninvertierung durch einen Inverter
Pl-, das Audiosignal LB erhalten. Als Ergebnis wird jedes
Audiosignal als diskretes Signal zurückgewonnen, und zwar im gleichen Zustand, wie es aufn'.hmeseltig dem
Codierer zugeführt wurde.
Der auf die Anschlüsse e und s folgende Teil der
soeben beschriebenen Matrix stimmt mit der in Fig. 4 dargestellten bekannten Matrix überein. Die von dieser
bekannten Matrix erzeugten Signale ,?. h. i und j. in weichen
jeweils eines der Audiosignale vorherrscht, lassen sich also auch mit dem entsprechenden Matrixteil nach
Fig.? gewinnen. Es ist ferner möglich, die Audiosignale
bei der Aufzeichnung wie bei einem bekannten Matrixsystem (z. B. SQ) zu codieren.
Die Aufzeichnung nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
beinhaltet somit das wesentliche Merkmal, daß sie als Matrlx-Aufzelchnung auch dann verwendet werden
kann, wenn die Hilfsträger der Aufzeichnung, d. h. der Schallplatte, durch Abnutzung verloren gehen. Bei Wiedergabe
einer einwandfreien Schallplatte werden wie bei dem diskreten CD-4-Verfahren (vgl. Flg. I und 2)
Haupt- und Hilfskanäle ausgewertet und mit der Matrix nach Fl g. 8 die bei ρ, χ, r und s dargestellten Vlerkanalslgnale
gewonnen. Es Ist aber auch möglich, eine übliche Matrlx-Aufzelchnunf wiederzugeben, wie sie unter
Bezugnahme auf Flg. 3 erläutert wurde.
Unter Bezugnahme auf Fig. 9 wird eine weitere Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert. Der Matrlxabschnlti in Flg. 9 ist der gleiche wie er
in Fig. 8 dargestellt Ist. so daß eine entsprechende
Beschreibung nicht erforderlich ist. Durch Aufzeichnung
Vektoren 1. 11 dargestellt sind. Im linken und rechten
Hauptkanal und durch Aufzeichnung zusammengesetzter Signalkomponenten v. w im linken und rechten Hllfskanal
Ist es möglich, mit Hilfe der Matrix die Ausgangssignale
zu erhalten, die auf der rechten Seite von Fig. 9 als Vektoren dargestellt sind. Aus den Vektordiagrammen
Ist ersichtlich, daß in jedem der Ausgangssignale eines der Audloslgnale L1, LB, Rf. R„ überwiegt. Damit
ist es mf.s'.ich, Vierkanal-Stereosignale wiederzugeben,
welche trotz eines gewissen Nebensprechens denen des diskreten Systems nahekommen.
Das Matrixprinzip nach Fig. 9 ist das gleiche, wie es
bei der Wiedergabe nach dem CD-4-Verfahren verwendet wird, vgl. Flg. 1, und welches vorteilhafterweise
reversibel 1st. Bei dem in Flg. 9 dargestellten Matrixprinzip enthalten die Ausgangssignale Nebeprp;echkomponenten.
wie aus den Vektordiagrammen auf der rechten Seite In Fig. 9 ersichtlich ist.
Unter Bezugnahme auf Fig. II wird ein diskretes Vierkanal-Stereosystem erläutert, das mit Hilfe einer zusätzlichen Einheit zur Matrix nach Fig. echte Vlerkanal-Stereoslgnale wiedergeben kann. Der linke Teil in Fig. 11 zeigt den gleichen Matrixabschnitt, wie er in Fig. 9 dargestellt ist. Zusätzlich werden Kompensations-
Unter Bezugnahme auf Fig. II wird ein diskretes Vierkanal-Stereosystem erläutert, das mit Hilfe einer zusätzlichen Einheit zur Matrix nach Fig. echte Vlerkanal-Stereoslgnale wiedergeben kann. Der linke Teil in Fig. 11 zeigt den gleichen Matrixabschnitt, wie er in Fig. 9 dargestellt ist. Zusätzlich werden Kompensations-
♦5 signale .v und y dadurch gewonnen, daß die Ausgangssignale
der Phasenlnverter Pl über Dämpfungslieder ζ geführt werden, die jedes der Ausgangssignale auf etwa
den 0.4fachen Wert dämpfen. Da die Signale χ und y
gegenphaslg zu den Nebensprechkomponenten erzeugt
so werden, die in jedem Ausgangssignal von der vorstehend erwähnten Matrix enthalten sind, werden diese Nebensprechkomponenten
vollständig dadurch aufgehouen. daß die Kompensationssignale χ und ν in der Welse zu
den Ausgangssignalen der Matrix addiert werden, wie es im rechten halben Teil in Fig. 11 dargestellt ist. Auf
diese Weise ergeben sich wieder die diskreten Audiosignale ohne Nebensprechkomponenten.
Wenn nur die Signale r und u aus den beiden Hauptkanälen
der in Fig. 10 gezeigten Matrix zugeführt werden.
so ergeben sich Ausgangssignale, wie sie durch Vektoren auf der rechten Seite dargestellt sind. Aus diesen Vektordiagrammen
ist ersichtlich, daß jedes der Stereosignale Lp, RB, LB, Rr in einem der Ausgangssignale überwiegt.
Trotz eir.es gewissen Nebensprechens ist damit eine Vierkanal-Stereo-Wiedergabe
möglich.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- 23 Π 7521 2phone Tonwiedergabe zu ermöglichen. Hierzu werden diePatentansprüche: beiden Flanken der Tonrille unter 90° zueinander angeordnet, wobei sich dann die Möglichkeit ergibt, zwei ver-L Verfahren zur Aufzeichnung und Wiedergabe schledene Audiosignale für zwei getrennte Lautsprecher von Quadrophoniesignalen auf einer Schallplatte oder 5 jeweils unter 45° gegenüber der Horizontalen geneigt auf dergleichen, bei welchem aufnahmcseitlg vier unter- den beiden schrägen Flanken der Tonrille aufzuzeichnen, schiedliche Audiosignsie entsprechend Schallquellen In der? letzten Jahren ergab sich dann der Wunsch, mit vorne links, vorne rechts, hinten links und hinten derartigen Schallplatten auch eine quadrophone Wiederrechts auf zwei Aufzeichnungskanälen aufgezeichnet gäbe zu ermöglichen, bei welcher innerhalb eines Rauwerden, die jeweils einen Hauptkanal für eine Direkt- io mes vier verschiedene Lautsprecher aufgestellt werden, aufzeichnung und einen Hilfskanal unter Verwendung von welchen zwei vor dem Hörer und zwei hinter dem von jeweils einem Hilfsträger umfassen, wobei die Hörer angeordnet sind.vier in den Haupt- und Hilfskanälen aufgezeichneten Zur Aufzeichnung quadrophoner Audiosignale auf Signale durch Summen- und Differenzbildung von einer Schallplatte, weiche entlang ihrer Oberfläche jeweils den vier Audiosignalen abgeleitet werden, und bei 15 nur eine einzige spiralförmig ausgelegte Tonrille aufweichem wiedergabeseltig eine entsprechende Deco- -«eist, ist bereits das CD-4-Verfahren bekannt (siehe beidierung vorgenommen wird, dadurch gekenn- spielsweise DE-AS 20 58 334), bei welchem die Summen zeichnet, daß die beiden in Direktaufzeichnung der Audiosignale jeweils einer Seite auf den beiden schräaufgezeichneten Signale fe, J; t, ii) der Hauptkanäle in gen Ranken der Tonrille als »Hauptkanäle« direkt aufgebet Mairixverfahren bekannter Weise durch phasen- 20 zeichnet werden, während die Differenzen der entspreversetztes Zusammenfügen von jeweils wenigstens chenden Audiosignale zunächst jeweils einem Hilfsträger drei Audiosignalen abgeleitet werden, während die auftnoduliert werden, worauf die Modulationsprodukte beiden auf den Hilfsträgern aufmodulierten Signale (k, als »Hilfskanäle« ebenfalls auf der jeweiligen Flanke der /; v, w) der Hilfskanäle jeweils aus wenigstens zwei Tonrille aufgezeichnet werden. Bei der Wiedergabe einer verschiedenen Audiosignalen zusammengefügt sind. 25 derartigen Schallplatte können dann durch Demodulation
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- der modulierten Hilfsträger und erneute Summen- und zeichnet, daß die Aufzeichnung in Anlehnung an die Differenzbildung die vier ursprünglichen Audiosignale bestehende SQ-Matrixnorm durchgeführt wird, indem zurückgewonnen werden, so daß eine echte quadrophone die beiden in Direktaufzeichnung aufgezeichneten Wiedergabe möglich ist. Ein derartiges Aufzeichnungs-Signale (e, J) der Hauptkanäle jeweils aus einem vor- 30 verfahren von vier Audiosignalen auf einer einzigen Tonderen Audiosignal Lr bzw. Rr) und den beiden rück- rille hat jedoch den Nachteil, daß die Signalaufzeichnung wärtlgen Auri!o3ignalen (l.B, Rb) zusammengesetzt mit relativ hohen Frequenzen bis etwa 40 kHz erfolgen sind, wobei die beiden rückwärtigen Audiosignale (LB. muß, damit eine Rückgewinnung der beiden rückwärti-Rg) jeweils eine ^-Phasenverschiebung zueinander gen Tonsignale durch Demodulation der beiden Hilfsträaufweisen, während die beiden auf den Hilfsträgern 35 ger möglich ist, was ein relativ aufwendiges und somit aufmodulierten Signale (k, I) dei Hilfskanäle jeweils kostspieliges Wiedergabegerät erforderlich macht. Daraus denselben drei Audiosignalen wie die auf den Ober hinaus hat es sich gezeigt, daß beim häufigen Hauptkanälen aufgezeichneten Signale (e, J) aufgebaut Abspielen derartiger Schallplatten durch Abnutzung der sind, wobei allerdings im Vergleich zu den Signalen Tonrillen die höherfrequenien Teile der aufgezeichneten (e, J) der Hauptkanäle eine zusätzliche Phasenver- 40 Signale mit den Hilfsträgern verlrrengehen, was zur Schiebung der beiden rückwärtigen Audiosignale (L8, Folge hat, daß die ursprünglich vorhandene quadrophone R8) um jeweils 180° vorgenommen wird (Fi g. 4 bis 6). Tonwiedergabe im Laufe der Zeit auf eine stereophone
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Tonwiedergabe reduziert wird.zeichnet, daß die Aufzeichnung In Anlehnung an die Es sind auch reine Mairixverfahren bekannt, z. B. das bestehende CD-4-Norm vorgenommen wird, indem *5 SQ-Verfahren (siehe »Journal of the Audio Engineering bei den in Direktaufzeichnung aufgezeichneten Signa- Society«, September 1971, Volume 19, Nr. 8, Seiten 638 len U, 11) der Hauptkanäle die Summensignale der bei- bis 646), unter Verzicht auf höherfrequente Hilfsträger den linken bzw. rechten Audiosignale (Lr, LB bzw. RF, eine quadrophone Tonwiedergabe unter Verwendung R8) aufgezeichnet werden, zu welchen noch gegenpha- einer einzigen Tonrille dadurch zu erreichen, daß auf den sige Signalkomponenten jeweils der beiden anderen 5° beiden schrägen Flanken der Tonrille zwei Signale aufge-Audloslgnale (RF, -RB bzw. LF,-LB) hinzugefügt sind, zeichnet werden, die unter Verwendung einer Matrixwährend die beiden auf den Hilfsträgern aufgezelchne- schaltung durch phasenversetztes Zusammenfügen von ten Signale (V, w) der Hilfskanäle jeweils aus den bei- jeweils einem vorderen Audiosignal und den beiden den in Gegenphase befindlichen Audiosignalen (Lf, - rückwärtigen Audiosignalen gebildet werden. Bei der LB bzw. Rf, - R8) zusammengesetzt sind (F I g. 9). 55 Tonwiedergabe können dann mit Hilfe dieser beiden
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da- zusammengesetzten Signale unter Verwendung einer durch gekennzeichnet, daß bei der Codierung die geeigneten Matrixschaltung vier unterschiedliche Audio-Amplitude der rückwärtigen Audiosignale (LB, R8) Im signale abgeleitet werden, so wie dies für eine quadro-Vergleich zu der der vorderen Audiosignale (Lf, Rf) phone Wiedergabe notwendig ist. Da jedoch die wiederabgesenkt wird. 6° gabeseltlg von der Matrixschaltung abgeleiteten vierAudiosignale nicht genau den ursprünglichen vier Audiosignalen entsprechen, sondern nur denselben angenähert sind, insbesondere jeweils Anteile von be-DIe vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Ver- nachbarten Audiosignalen (Nebensprechen) enthalten,fahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs I. 65 ergibt sich In diesem Fall nur ein pseudoquadrophonesF.s Ist bereits allgemein bekannt, mit Hilfe einer Schall- Klangbild, welches zwar einer zwelkanallgen stereopho-plaite. auf deren Oberflächen jeweils eine einzige spiral- nen Wiedergabe überlegen Ist, jedoch nicht die Qualität förmlge Tonrille angeordnet Ist, eine zwelkanallge stereo- der echten, diskreten quadrophonen Wiedergabe besitzt.
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