DE230413C - - Google Patents

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DE230413C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/04Purifying combustible gases containing carbon monoxide by cooling to condense non-gaseous materials

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 230413 -KLASSE 26 d. GRUPPE
teerigem Gaswasser oder beiden.
Zusatz zum Patente 203254 vom 2. November 1906.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1910 ab. Längste Dauer: !.November 1921.
Bei dem Verfahren zur Abscheidung des Teers aus heißen Gasen durch Teerstrahlgebläse ist es vorteilhaft, die zugeführte Flüssigkeitsmenge der jeweiligen häufig sich ändernden Gasmenge anzupassen. Eine Drosselung ist nicht statthaft, weil dadurch der Streukegel der eingespritzten Flüssigkeit eine andere Form erhält und die Wirkung des Apparates ungünstig beeinflußt wird.
to Gemäß der Erfindung wird in diesen Fällen die durch das Teerstrahlgebläse tretende Flüssigkeitsmenge bei Änderung der Gasmenge so geändert, daß die Austrittsgeschwindigkeit der Flüssigkeitsmenge konstant oder nahezu konstant bleibt. Zur Ausführung des Verfahrens dient eine Düse, deren innere Düsenöffnung so gewählt wird, daß nur die kleinste, für den Betrieb erforderliche Flüssigkeitsmenge austreten kann, während die Vergrößerung der Menge durch eine besondere regulierbare Öffnung erfolgt, welche die innere Düsenöffnung ringförmig umgibt.
Die Düse ist in Fig. 1 durch das äußere Gehäuse, in Fig. 2 im ganzen geschnitten dargestellt; Fig. 3 zeigt eine Ansicht von oben und Fig. 4 einen horizontalen Querschnitt.
In der Zeichnung bedeuten α das Gehäuse, das mit der Druckleitung der Flüssigkeit in Verbindung steht; ■· b einen Einsatz mit einer Anzahl äußerer Rippen, die dicht an das Gehäuse anschließen; c eine Spindel für die Auf- und Abwärtsbewegung des Einsatzes b; d die Öffnung für den Austritt des inneren Flüssigkeitsstrahles; e die regulierbare Austrittsöffnung für eine vermehrte Flüssigkeitszuführung.
Die Wirkungsweise der Düse ist folgende: Die zum Betriebe der Strahlgebläse erforderr liehe Flüssigkeit tritt von oben in das Gehäuse α ein und wird in bekannter Weise durch die Öffnung d kegelförmig in den Druckkonus des Strahlgebläses hineingeschleudert. Die Abmessungen dieser Düse werden so gewählt, daß sie für die kleinste für den Betrieb erforderliche Flüssigkeitsmenge ausreichen. Tritt nun eine Änderung der Gasmenge ein und wird eine größere Flüssigkeitsmenge erforderlich, so wird mittels der Spindel c der Einsatz b etwas gehoben und dadurch bei e eine ringförmige Öffnung gebildet. Da die Flüssigkeit zwischen dem Gehäuse α und dem Einsatz b zu der Austrittsöffnung e gelangt, wird hier in gleicher Weise wie bei der Öffnung , d die Flüssigkeit kegelförmig in den Apparat geschleudert, indem sie sich mit dem mittleren Flüssigkeitskegel vereinigt, diesen
*) Früheres Zusatzpatent 204576.
aber nicht zerstört, sondern infolge der Anordnung der schraubenförmigen Rippen sich der Streuwirkung desselben anpaßt.
Auf diese Weise läßt sich die Flüssigkeitsmenge in gewissen Grenzen beliebig regeln, ohne daß die Austrittsgeschwindigkeit und die Form des Streukegels geändert wird; dies ist für die gute Wirkung des Apparates von großer Wichtigkeit.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Abscheidung des
    Teers aus heißen Destillationsgasen mit Teer, teerigem Gaswasser oder beiden nach Patent 203254, dadurch gekennzeichnet, daß bei Änderung der Gasmenge die durch das Teerstrahlgebläse tretende Flüssigkeitsmenge so geändert wird, daß ihre Austrittsgeschwindigkeit konstant oder nahezu konstant bleibt.
  2. 2. Düse zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Düsenöffnung (d) so gewählt wird, daß nur die kleinste für den Betrieb erforderliche Flüssigkeitsmenge austreten kann, während die Vergrößerung der Menge durch eine besondere regulierbare öffnung (e) erfolgt, welche die innere Düsenöffnung (d) ringförmig umgibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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