DE229147C - - Google Patents

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DE229147C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27JMECHANICAL WORKING OF CANE, CORK, OR SIMILAR MATERIALS
    • B27J1/00Mechanical working of cane or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Werkzeug zum Abtrennen der Flechtfäden von einem zuvor zweckmäßig genuteten Stuhlrohr.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. ι ein Schneidkopf teilweise im Schnitt dargestellt; Fig. 2 ist ein Querschnitt; Fig. 3 bis 6 zeigen den Messerträger und Hobelkörper in größerem Maßstabe.
Dem Schneidkopf A wird das zu bearbeitende Stuhlrohr mit Hilfe einer Zentriervorrichtung zugeführt. Beim Durchlauf durch den Schneidkopf wird die äußere Bastschicht des Stuhlrohres derartig genutet, daß schmale, keilförmige Streifen ausgeschnitten werden. Die auf dem Rohre verbleibenden Streifen, welche die Flechtfäden bilden, werden mit Hilfe der dargestellten Vorrichtung abgetrennt.
Den unteren Teil B des Schneidkopfes A bildet ein zylindrischer Mantel, an dessen Umfange Aussparungen m zur Aufnahme der Hobelkörper e vorgesehen sind. Der Hobelkörper e wird dadurch gehalten, daß eine entsprechend starke Feder k gegen seine äußere Widerlagplatte I wirkt.
In dem Hobelkörper e ist der Messerträger f derartig gelagert, daß er sich um eine Achse drehen kann, welche parallel der Längsachse des Stuhlrohres liegt (Fig. 6).
Im Ruhezustande drücken die Federn k die sämtlichen Hobel nach innen. Bei der Einführung von Stuhlrohr in den Schneidkopf wird dieses zunächst genutet. Das genutete Rohr stößt darauf bei seiner Fortbewegung in achsialer Richtung gegen die obere Anlauffläche η des Messerträgers f und drängt diesen entgegen der Wirkung der Feder k nach außen. Der Messerträger f stellt sich somit entsprechend dem jeweiligen Durchmesser des Stuhlrohres ein, indem er eine radiale Bewegung, d. h. in der Richtung senkrecht zur Rohrachse selbsttätig ausführt; außerdem wird er sich aber auch entsprechend der jeweiligen Umfangsform, die nicht immer eine regelmäßige Kreisform ist, einstellen, da er, wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist, um eine Achse drehbar gelagert ist, welche der Längsachse des Stuhlrohres parallel liegt. Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß bei fortgesetzter achsialer Verschiebung die gerade Schneide h des Messers g von dem bereits genuteten Stuhlrohr einen Flechtfaden von durchaus konstantem Querschnitt abtrennt; dabei wird das Rohr selbst durch die Knaggen b dauernd in seiner mittleren Lage gesichert.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Werkzeug zum Schneiden von Stuhlrohrflechtfäden mit vor dem Abtrennmesser angeordneten Schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß der das Abtrennmesser (g) haltende Messerträger (f) innerhalb des in bekannter Weise elastisch gegen den Rohrstab gepreßten Hobelkörpers (e) um eine der Achse des zu bearbeitenden Rohres parallele Achse drehbar ist, so daß sich das Messer (g) selbsttätig entsprechend der jeweiligen Form des Rohrumfanges tangential an den Rohrumfang anlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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