DE227359C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE227359C DE227359C DE1908227359D DE227359DD DE227359C DE 227359 C DE227359 C DE 227359C DE 1908227359 D DE1908227359 D DE 1908227359D DE 227359D D DE227359D D DE 227359DD DE 227359 C DE227359 C DE 227359C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pump
- channel
- rotary valve
- hydraulic fluid
- slide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 28
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 4
- 239000002775 capsule Substances 0.000 description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 3
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/04—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
- B60K17/10—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of fluid gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Ja 227359 KLASSE 63 c. GRUPPE
LENTZ-GETRIEBE G. m. b. H. in MANNHEIM.
Drehschieber zur Regelung der Geschwindigkeit von Motorwagen mit Druckflüssigkeitsantrieb.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit von Motorwagen,
deren Antrieb durch Druckflüssigkeitsmotoren erfolgt, die durch eine von einem Motor betriebene
Pumpe angetrieben werden.
Zur Änderung der Geschwindigkeit eines in dieser Weise angetriebenen Motorwagens hat
man eine Anzahl Druckflüssigkeitsmotoren verschiedener Kapazität angeordnet, die mit Hilfe
ίο eines Drehschiebers ein- und ausgeschaltet werden,
dessen mit dem Druckraum der Pumpe in Verbindung stehender Längskanal mit Querkanälen
verschiedener Weite zur allmählichen Ausschaltung der gleichzeitig eingeschalteten
Druckflüssigkeitsmotoren versehen ist.
Die Anordnung mehrerer Druckflüssigkeitsmotoren verschiedener Bauart kann man jedoch
vermeiden, wenn man die den Druckflüssigkeitsmotoren zugeführte Flüssigkeitsmenge
durch einen Drehschieber ändert. Um bei Druckflüssigkeitsantrieben dieser Art die
Geschwindigkeit des Motorwagens regeln . und dessen Fahrtrichtung umkehren zu können, hat
man zwar auch bereits einen Drehschieber verwendet (britische Patentschrift 24193/1904), in
welchem Quer- und Längskanäle vorgesehen sind, die mit den Saug- und Druckleitungen der
Pumpe und der Druckflüssigkeitsmotoren in und außer Verbindung gebracht werden. Der Durchgangsquerschnitt
jedes einzelnen dieser Kanäle muß jedoch bei diesem bekannten Drehschieber so bemessen sein, daß die bei voller Belastung
der Pumpe zu den Druckflüssigkeitsmotoren strömende Flüssigkeitsmenge ohne Beeinträchtigung
des guten Betriebes des Druckflüssigkeitsantriebes zu den Motoren gelangen kann. Der
Drehschieber erhält infolgedessen verhältnismäßig große Abmessungen, so daß . dementsprechend
seine Rauminanspruchnahme und sein Gewicht ziemlich groß ausfällt. '
Diese Übelstände sind nach der Erfindung durch die. Verwendung eines Drehschiebers mit
von einem Längskanal ausgehenden Querkanälen verschiedener Weite vermieden, dessen
Längskanal mit dem oder den Dfuckflüssigkeitsmotoren in ständiger Verbindung steht,
und durch dessen Querkanäle bei der Drehung in den Druckraum der Pumpe mündende Öffnungen
nacheinander ein- und ausgeschaltet werden, die in dem mit dem Saugraum der
Pumpe in ständiger Verbindung stehenden Schiebergehäuse vorgesehen sind, und deren
Weite größer ist als die Stärke der sie steuernden Querkanal wandungen. Bei dieser Ausbildung
des Drehschiebers und Anordnung seiner Kanäle in bezug auf die Anschlußkanäle der
Pumpe und der Motoren können die Abmessungen des Drehschieb.ers klein gehalten werden, ohne
daß deren Regelungsfähigkeit dadurch beeinträchtigt wird. Ferner ist die stets gleichmäßige
Belastung des Antriebsmbtors der Pumpe auch bei deren Kurzschluß gewährleistet, während
durch die besondere Bemessung 'der Querkanalwandungen ein völliger Abschluß der im
Schiebergehäuse vorgesehenen öffnungen bei der Regelung ausgeschlossen und dadurch das
Auftreten von Stoßen sicher vermieden ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Drehschiebers nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein wagerechter Längsschnitt durch,
einen mit dem Drehschieber versehenen Druckflüssigkeitsantrieb eines Motorwagens.
ίο Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Pumpe
und den Drehschieber im Schnitt nach der Linie A-B der
Fig. 3, welche einen Längsschnitt durch die Pumpe im Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2
zeigt.
Fig. 4 bis 7 zeigen Querschnitte durch den
Drehschieber bei verschiedenen Stellungen desselben im Schiebergehäuse, und zwar zeigt die
obere Reihe dieser Figuren Querschnitte nach der Linie A-B und die untere Reihe Querschnitte
nach der Linie E-F der Fig. 3.
Fig. 8 ist eine schaubildliche Darstellung des Drehschiebers. :
Die bei dem dargestellten Druckflüssigkeitsantrieb verwendete Pumpe besteht aus zwei
Kapselwerken a, d und b, e (Fig. 3), welche auf einer durch einen Motor angetriebenen Welle c
sitzen, und deren Gehäuse d, e durch einen in ihrer Mitte gelegenen Kanal k getrennt sind.
Der Kanal k dient als Saugkanal für die Pumpe, indem er durch öffnungen n, m (Fig.' 2) in den
einander zugekehrten Stirnwänden der Gehäuse mit deren Innern in Verbindung steht. Die
durch diese öffnungen, in die Kapselwerke einströmende
Flüssigkeit wird aus diesen durch die öffnungen q, r herausgedrückt, welche mit
Kanälen s, t in Verbindung stehen, die in einen zur Lagerung des zylindrischen Schiebergehäuses
y des Drehschiebers ζ dienenden Raum u münden und mit dem Innern des Gehäuses y
durch einander gegenüberliegende öffnungen ν, χ bzw. V1, X1 in Verbindung stehen.
Der mittels einer Stange 1 in seinem Gehäuse y zu drehende Drehschieber ζ besteht
aus einem zylindrischen Hohlkörper von kleinerem Durchmesser als das Gehäuse und ist in
• dieses mit an seinen beiden Enden vorgesehenen Ringleisten dicht eingesetzt. An diese Leisten
schließen sich nach innen entsprechend den öffnungen v, x, V1, X1 Kanäle 3, 4 an, die quer zur
Längsrichtung des Drehschiebers gerichtet sind und in die Bohrung 2 des zylindrischen Hohlkörpers
münden (Fig. 8). Die Weiten der Kanäle 3, 4 zwischen ihren Längswandungen 8 sind so bemessen
und die gegenseitige Anordnung dieser Kanäle ist so getroffen, daß bei der Drehung
des Schiebers die öffnungen v, x, V1, X1 nacheinander
von dem Längskanal 2 abgesperrt werden können. Die Stärke der Kanalwandungen 8, welche bei der Drehung des Schiebers
über die öffnungen x, v, X1, V1 hinweggeführt
werden, ist ferner kleiner gemacht als die Weiten der entsprechenden öffnungen in dem Gehäuse
y,- damit diese bei der Drehung des Schiebers niemals völlig überdeckt werden
können.
Der zwischen den beiden Dichtungsleiste]! des Drehschiebers z, dessen zylindrischem Hohlkörper
und dem Gehäuse y befindliche Raum 5 steht durch eine in dem Gehäuse y und dem
gemeinsamen Pumpengehäuse vorgesehene öffnung 9 mit dem Saugkanal k der Kapsel werke
a, d und b, e in Verbindung, während der Längskanal 2 des Drehschiebers in einen Kanal
10 mündet, durch welchen die Druckflüssigkeit zu den Druckflüssigkeitsmotoren 20, 21 geleitet
wird. Der Drehsinn der Druckflüssigkeitsmotoren kann beispielsweise durch ein in den
Kanal 10 eingeschaltetes, als Kolbenschieber ausgebildetes Umsteuerorgan 11 umgekehrt
werden.
Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten Stellung des Drehschiebers strömt die Druckflüssigkeit
aus den Gehäusen d, e der Primärpumpe durch die Öffnungen q, r in die Druckkanäle s, t, aus
diesen durch die öffnungen x, v, X1, V1 und
die Kanäle 3, 4 in den Drehschieber und aus dessen Längskanal 2 durch den Kanal 10 in
die Druckflüssigkeitsmotoren 20, 21, so daß die Pumpe mit ihrer vollen Leistung arbeitet.
Bringt man den Drehschieber in die Stellung nach Fig. 5, so steht die öffnung ν nicht mehr
mit dem Kanal 2 in Verbindung, und die durch den zugehörigen Kanal s der Eiüzelpumpe a, d
fortgedrückte Flüssigkeit tritt durch einen kleinen Spalt, welcher bei dieser Lage des
Schiebers zwischen der die Öffnung ν regelnden Wandung 8 des Kanals 3 und dem Gehäuse y
frei bleibt, in den Raum 5 zwischen dem Hohlkörper und dem Gehäuse y über und strömt
aus diesem durch die öffnung 9 in den Saugkanal k der Pumpe zurück.
Durch diese Zurückführung eines Teiles der Druckflüssigkeit aus dem Druckraum der Pumpe
in deren Saugraum ist die Leistung der Pumpe verkleinert.
Wird der Drehschieber in die Stellung nach Fig. 6 gebracht, so wird auch die Verbindung
zwischen dem Längskanal 2 des Drehschiebers und der öffnung χ im Gehäuse y unterbrochen.
Die durch den Druckkanal t des Kapselwerkes a, d strömende Flüssigkeit tritt durch einen
Spalt, welcher bei dieser Lage des Schiebers zwischen der öffnung χ und der diese regelnden
Kanalwandung 8 verbleibt, in den Raum 5 über. Bei dieser Stellung des Drehschiebers
sind demnach beide Druckkanäle s, t der Pumpe a, d von dem Längskanal 2 des Drehschiebers
und damit von den Druckflüssigkeitsmotoren 20; 21 abgesperrt, so daß die Pumpe
nur mit etwa der halben Leistung arbeitet.
Will man die Druckleistung der Pumpe noch
weiter herabsetzen, so bringt man den Drehschieber in die Stellung nach Fig. 7, in welcher
die Öffnung V1 und damit der Druckkanal s der Pumpe b, e von dem Längskanal 2 des Dreh-Schiebers
abgesperrt ist. Durch den bei dieser Schieberlage verbleibenden Spalt zwischen der
Wandung 8 des Kanales 4 und dem Gehäuse y ist der Druckkanal s mit dem Raum 5 in Verbindung
gesetzt, so daß auch die aus diesem Kanal austretende Druckflüssigkeit in den Saugkanal k der Pumpe zurückkehren kann.
Die Leistung der Pumpe kann auf diese Weise
durch Verstellung des Drehschiebers nach und nach erniedrigt werden, ohne daß ihre Druckkanäle
bei der Regelung völlig abgesperrt werden, da stets ein Teil der Druckflüssigkeit in
die Saugleitung der Primärpumpe wieder zurückgeführt ist.
Wird der Drehschieber so verstellt, daß sein Längskanal 2 mit keinem der Druckkanäle der Pumpe mehr in Verbindung steht, so ist diese kurzgeschlossen, und infolgedessen kann keine Arbeitsflüssigkeit mehr zu den Druckflüssigkeitsmotoren gelangen. In diese Stellung wird der Drehschieber bei dem Leerlauf und beim Anlassen des Antriebsmotors gebracht.
Wird der Drehschieber so verstellt, daß sein Längskanal 2 mit keinem der Druckkanäle der Pumpe mehr in Verbindung steht, so ist diese kurzgeschlossen, und infolgedessen kann keine Arbeitsflüssigkeit mehr zu den Druckflüssigkeitsmotoren gelangen. In diese Stellung wird der Drehschieber bei dem Leerlauf und beim Anlassen des Antriebsmotors gebracht.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch :Drehschieber mit von einem Längskanal ausgehenden Querkanälen verschiedener Weite zur Regelung der Geschwindigkeit von Motorwagen mit Druckflüssigkeitsantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß der Längskanal (2) des Schiebers (z) mit dem oder den Druckflüssigkeitsmotoren (20,21) in ständiger Verbindung steht, und daß durch die Querkanäle (3, 4) bei der Drehung des Schiebers in den Druckraum fs, t) der Pumpe (α, b) mündende Öffnungen (v, x, V1, X1) nacheinander ein- oder ausgeschaltet werden, die in dem mit dem Saugraum (k) der Pumpe in ständiger Verbindung stehenden Schiebergehäuse (y) vorgesehen sind, und deren Weite größer als die Stärke der sie steuernden Querkanalwandungen (8) ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.BERLIN. öedrUökt in Der reiChsdrUCkereI.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE227359T | 1908-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227359C true DE227359C (de) | 1910-10-19 |
Family
ID=34584485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908227359D Expired DE227359C (de) | 1908-04-08 | 1908-04-08 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227359C (de) |
-
1908
- 1908-04-08 DE DE1908227359D patent/DE227359C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2851773C2 (de) | Hydraulische Hilfskraftlenkeinrichtung für Kraftfahrzeuge | |
| DE2423243B2 (de) | Hydraulisches druckkompensiertes steuerventil | |
| DE3600222A1 (de) | Hydraulische hilfskraftlenkeinrichtung fuer kraftfahrzeuge | |
| DE3331582A1 (de) | 4/3-wegeventil | |
| DE2127070B2 (de) | Steuerventileinrichtung für eine hydraulische Hilfskraftlenkung | |
| DE3628175C1 (de) | Antriebsanlage mit zwei hydrostatischen Getrieben | |
| DE3002598A1 (de) | Hydraulisches steuerventil, insbesondere fuer kraftfahrzeug-servo-steuereinrichtungen | |
| DE3048840C1 (de) | Drehrichtungsumkehrbarer Antrieb fuer eine Rollen-Rotationsdruckmaschine mit einem Zehnzylinder-Druckwerk | |
| DE227359C (de) | ||
| DE4025113C2 (de) | Vollhydraulische Lenkeinrichtung für Fahrzeuge | |
| DE3000260C2 (de) | ||
| DE2259294B2 (de) | Hydraulische Einrichtung zum Steuern einer Anlage mit wenigstens einem Verbraucher | |
| DE2752226B2 (de) | Lenkventil für einen hydrostatischen Antrieb | |
| DE2745987C2 (de) | Hydraulische Hilfskraftlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE706193C (de) | Durch ein Druckmittel zu betreibende Verstellvorrichtung | |
| DE1550462A1 (de) | Stroemungsmittel-Steuerventil | |
| DE6608740U (de) | Hydraulische lenkvorrichtung fuer kraftfahrzeuge. | |
| DE2101493C3 (de) | Elektromagnetisch betätigbares hydraulisches Wegeventil | |
| DE3526679C2 (de) | ||
| DE2629098C2 (de) | Hydraulische Stromteilereinrichtung | |
| DE2151838C2 (de) | Hydraulische Steuerventileinrichtung | |
| DE555887C (de) | Steuervorrichtung fuer hydraulische Antriebe | |
| DE457574C (de) | Steuerschieber fuer Fluessigkeitsmotoren | |
| DE2047525A1 (de) | Steuerventil mit einem hydraulischen Verstellantrieb fur den Steuerkolben | |
| DE2522571C3 (de) | Antriebseinrichtung für eine Pendeltür |