DE2264309C3 - Zentriervorrichtung an einer Stanze - Google Patents

Zentriervorrichtung an einer Stanze

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DE2264309C3
DE2264309C3 DE19722264309 DE2264309A DE2264309C3 DE 2264309 C3 DE2264309 C3 DE 2264309C3 DE 19722264309 DE19722264309 DE 19722264309 DE 2264309 A DE2264309 A DE 2264309A DE 2264309 C3 DE2264309 C3 DE 2264309C3
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Alfred 5210 Troisdorf Wend
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/02Punching blanks or articles with or without obtaining scrap; Notching
    • B21D28/04Centering the work; Positioning the tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/04Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work
    • B21D43/06Advancing work in relation to the stroke of the die or tool by means in mechanical engagement with the work by positive or negative engaging parts co-operating with corresponding parts of the sheet or the like to be processed, e.g. carrier bolts or grooved section in the carriers

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Description

Die Erfindung betrifft eine Zentriervorrichtung an einer Stanze zur Anbringung fortlaufender Ausstanzungen mit einem Stanzstempel an einem Band, mit mindestens einem in Ausstanzungen des Bandes eingreifenden, verjüngt ausgebildeten Zenlricrstift.
Bei Stanzen ist es bekannt, an dem den Stanzstcmpel tragenden Haller Zentrierstifte anzubringen, die sich zu ihrem Ende hin verjüngen und in dem Band vorgesehene Ausstanzungen eingreifen (Zeitschrift »Sheet Metal Industries«, Juni 1969, Seiten 5)9, 520, 525; DE-OS 2) 27 423), Die Positionierung des Bandes erfolgt bei derartigen Zentriervorrichtungen während des Absenkens des Stanzstempels.
s Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zentriervorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die keine konstruktiven Änderungen des Stempefe oder seiner Halterung erfordert und die Positionierung des Bandes unabhängig von der jeweiligen Bewegungsphase des
ίο Stanzstempels vornimmt
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Zentrierstift unabhängig von dem Stanzstempel angebracht ist und ständig gegen das Band druckt, und daß seine rückwärtige Ablaufflanke einen solchen Verlauf hat, daß das Band den Zenirierstift während des Bandvorschubs anhebt, bis dieser die Ausstanzung verläßt.
Bei dieser Zentriervorrichtung bedarf es einer gesonderten Steuerung des Zentrierstiftes nicht. Dk-ser wird vielmehr infolge seines Gewichtes oder von einer Vorspannung gegen das Band gedrückt und sein Bewegungsablauf wird durch seinen Eingriff in die Ausstanzungen gesteuert. Die Zentriervorrichtung ist in der Konstruktion sehr einfach und arbeitel präzise. Sie ist unabhängig von anderen Bauteilen und arbeitet vollkommen selbsttätig. Die Zentriervorrichtung kann daher ohne Schwierigkeiten auch an bereits vorhandenen Maschinen nachträglich angebracht werden.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist der
ui Zentrierstift federnd gegen das Band gedrückt und er weist in Transportrichtung eine vertikale Flanke auf. Die rückwärtige Flanke des Zentrierstiftes bewirkt, daß die Zentriervorrichtung während des Bandvorschubs entgegen der Vorspannkraft vom Band forlgedrückt wird. Ist die Vorschubbewegung dagegen beendet, dann sinkt der Zenlricrstift in die Ausstanzung ein und bewirkt durch seine Ablaufflanke eine exakte Positionierung des Bandes. Vortcilhafierweise sind mehrere Zcniricrstifte an einer Platte angebracht und entsprechet^ dem Rasicrmaß der Ausstanzungen angeordnet. Dadurch wird die Zentrierkraft gleichmäßig auf mehrere Stellen des Bandes verleih, so daß Lagcungcnauigkcilcn des Bandes in noch stärkerem Maße ausgeglichen und
*■> örtliche Belastungsspitzen an dem Band vermieden werden.
Wenn die Zentricrvorrichlung in Vorschubrichtung des Bandes unmittelbar hinicr dem Stan/.sicmpcl des Bandes angeordnet ist, können die Zentrierstifte der
w> Zentriervorrichtung direkt in diejenigen Ausstanzungen eingreifen, die bei dem vorherigen Arbeitstakt von dem Stanzstempcl erzeugt worden sind.
Bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung ist der Stanzstcmpel zum Erzeugen von Hilfsausstan zungen zusätzlich zu den Haupiaussian/.ungcn geeignet ausgebildet und der Zentricrstifl ist derart angeordnet, daß er in die Hilfsausstan/.ungcn eingreift. Die Hilfsausstanzungen können anschließend zur präzisen Zentrierung des Bandes bei einem oder mehreren Hauptstanzvorgängen benutzt werden. Damit ist eine exakte Positionierung und Überlagerung der Hauptausstanzungen sichergestellt.
Die Verwendung der erfindungsgemäßen Zentriervorrichtung ist im Zusammenhang mit einer Vorschub- vorrichtung cinsct/.bar, die in Transportrichtung hinter der Zentriervorrichtung angcordncl ist und wenigstens einen in die Aussfanzungen des Bandes eingreifenden Ansatz aufweist, der in horizontaler Richtung mittels
eines Antriebes vor- und zurückschiebbar ist und in vertikaler dichtung dadurch verschiebbar ist, daß er ständig gegen das Band drückt und seine rückwärtige Ablaufflanke einen solchen Verlauf hat, daß er während seiner Rückwärtsbewegung am Band nach oben gleitet, bis er die Ausstanzung verläßt. Die Vorschubvorrichtung arbeitet also in sinnvoller Weise mit den gleichen Ausstanzungen zusammen, in die zuvor die Zentrierstifte der Zentriervorrichtung eingegriffen haben. Bei dieser Vorschubvorrichtung ist ein besonderer Antrieb nur noch für die Bewegung in horizontaler Richtung erforderlich, nicht jedoch für die Verschiebung in vertikaler Richtung. Diese erfolgt gewissermaßen selbsttätig bei der Rückbewegung der Vorschubvorrichtung. Da die Vorschubvorrichtung ständig gegen das Band gedruckt und nicht mittels einer gesonderten zusätzlichen Einrichtung von diesem abgehoben wird, übt sie infolge der Reibung auf das Band eine entgegen der Transportrichtung wirkende Kraft aus. Infolge dieser Reibungskraft würde das Band mehr oder weniger zurückgeschoben werden, wenn nicht die Zentriervorrichtung mittels der vertikalen Flanken eine solche Verschiebung zuverlässig ausschließen würde·.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung weist die mit der Zentriervorrichtung zusammenarbeitende Vorschubvorrichtung mehrere Ansätze auf, die nach Art der Zentrierstiftc der Zentriervorrichtung ausgebildet und an einer Platte angeordnet sind. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß die Vorschubvorrichtung und die Zentriervorrichtung weitgehend gleichartig ausgeb'ldet werden können, wobei allerdings die Bewegungssteucrungen dieser beiden Vorrichtungen unterschiedlich sind.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die einzige Figur der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
In der Zeichnung ist schematisch eine Stanzvorrichtung teilweise im Schnitt und teilweise in der Ansicht dargestellt. Das beispielsweise aus Metall. Kunststoff od. dgl. bestehende Band, aus dem zahlreiche Teile hcrausgestanzl «, ;rden sollen, ist mit 10 bezeichnet. Das Band 10 läuft über eine Slanzmatrizc Il und anschließend über einen horizontalen Tisch 12 m<t dem Längsschiit/. 13.
Oberhalb der Stanzmatrize 11 befindet sich der hcb- und scnkbarc Slanzsicmpel 14, der bei jedem Absenken zusätzlich zu den Hauplausstanzungun an einer Mittclposition, ggf. aber auch an beiden Seiten des Bandes, eine rechteckige ode quadratische Hilfsausstanzung 30 einstanzt.
Unmittelbar hinter dem Sunzstempel befindet sich oberhalb des Bandes 10 die Zentriervorrichtung 15. Diese besteht aus einer Platte 16, die mit einer vertikalen Stange 17 in einer feststehenden Hülse 18 geführt ist. An der Unterseite der Platte 16 befinden sich entsprechend der Hilfsrastcraufteilung Zentrierstifte 19, die mit ihren Spitzen nach unten ragen und deren vordere Flanken 20 senkrecht nach unten abstehen, während die hinteren Ablaufflanken 21 unter einem Winkel gegen die Platte 16 geneigt verlaufen. Die Zentrierstiflc 19 sind im Hinblick auf einen möglichst geringen Verschleiß vorzugsweise aus Hartmetall hergestellt.
In der Hülse 18 befindet sich eine Feder 22, die die Platte 16 nach unten drückt und sicli an der feststehenden Hülse 18 abstützt,
In Vorschubrichtung hinter der Zentriervorrichtung 15 ist die Vorschubvorrichtung 23 angebracht. Diese besteht aus einer horizontalen Platte 24, von der nach unten hin Ansätze 25, die genauso ausgebildet und angeordnet sind wie die Zentrierstifte 19, abstehen.
in Die Platte 24 ist sowohl heb- und senkbar als nuch in horizontaler Richtung verschiebbar. Die Horizontalver Schiebung wird über eine vertikale Kolben-Zylindereinheit 26 bewirkt, die über einen Winkelhebel 27 mit Drehpunkt 31 an der horizontal verschiebbaren Hülse 28 angreift. Auch in der Hülse 28 befindet sich eine Feder, die auf eine an der Platte 24 befestigte Stange 29 einwirkt und die Platte 24 nach unten drückt. Die Kolben-Zylindereinheit 26 wird mittels des Verbindungselements 32 in Abhängigkeit von der Stelle des Stanzstempels 14 gesteuert.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung is' '.jlgende:
Während der Stanzstenipel J4 angciioben wird, transportiert die Platte 24. die sich in abgesenktem Zustand befindet, bei dem ihre Ansätze 25 durch die Hilfsausstanzungen 30 des Bandes hindurch in die Schlitze 13 hineinragen, das Band in Vorschubrichtung (nach rechts). Dabei wird die Platte 16 der Zentriervorrichtung über die rückwärtigen Ablaufflanken 21 der Zentrierstifte angehoben, so daß die Feder 22 zusammengedrückt wird. Bei der nachfolgenden Ausstanzung des Bandes senkt sich die Platte 16 wieder ab und bewirkt infolge der Keilflanken und ihrer genauen Fixierung eine exakte Festlegung der neuen Bandposition. Diese Festlegung bleibt auch stabil, wenn nachfolgend die Platte 24 wieder zurückbewegt wird (nach links), auch wenn die Spitzen der Ansätze 25 über das Band schleifen und dieses durch Reibung mitzunehmen versuchen. Diese Zurückbewegung der Platte 24 findet statt, während der Stanzsiempel 14 abgesenkt wird. Am Ende der Zurückbewegung der Platte 24 werden die Keile 25 in die nächstfolgenden Hilfsausstanzur^en 30 eingesenkt. Der geschilderte Stanz- und Transportzyklus läuft nun von neuem ab.
Voraussetzung für die beschriebene Bearbeitung eines Bandes ist, daß vor Beginn der Hauptstanzarbeiten am Anfang jeder aufzulegenden Bandrolle über eine Länge ;i hinweg Hilfsperforationcn vorgestanzt werden. Alle weiteren Hilfsperforationcn werden von dem Stanzstempel 14 zusammen mit den jeweils benötigten Stanzlöchern hergestellt.
Die Hilfsausstanzungen, in die die Zenirierkeilc 19 und die Ansätze 25 eingreifen, können an dem oder den Rändern des Bandes zusätzlich zu den Hauptausstanzungen angebracht werden und dienen auch für nachfolgende Stanzvorgänge als Zentriermittel. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß der Transpoit des zu stanzenden Bandes mit außerordentlich kleinen Abstandstoleranzen von etwa 0,005 mm durchgeführt wird. Eine Vorrichtung dieser Art. die außerordentlich genau
t>o arbeitet, ist verhältnismäßig einfach im Aufbau und damit zuverlässig und wenig störanfällig.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Zentriervorrichtung an einer Stanze zur Anbringung fortlaufender Ausstanzungen mit einem Stanzstempel an einem Band, mit mindestens einem in Ausstanzungen des Bandes eingreifenden, verjüngt ausgebildeten Zentrierstift, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierstift (19) unabhängig von dem Stanzstempel (14) angebracht ist und ständig gegen das Band (10) drückt, und daß seine rückwärtige Ablaufflanke (21) einen solchen Verlauf hat, daß das Band den Zentrierstift während des Bandvorschubs anhebt, bis dieser die Ausstanzung verläßt.
2. Zentriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentrierstift (19) federnd gegen das Band (10) gedrückt ist, und daß der Zentrierstift (19) in Transportrichtung eine vertikale Flanke (20) aufweist
3. Zentriervorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zentrierstifte (!9) an einer Platte (16) angebracht und entsprechend dem Rastermaß der Ausstanzungen (30) angeordnet sind.
4. Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentriervorrichtung (15) in Vorschubrichtung des Bandes (10) unmittelbar hinter dem Stanzstempel (14) angeordnet ist.
5. Zentriervorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stanzstcmpel (14) zum Erzeugen von Hilfsausstanzungen (30) zusätzlich zu den Haupiausstanzungcn geeignet ausgebildet ist, und daß tier Zc-.itrierslifl derart angeordnet ist, daß er in QrC Hilfsaus.sian/ungcn eingreift.
6. Zentriervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Vorschubvorrichtung (23) zusammenarbeitet, die in Transport richtung hinter der Zentricrvorrichlung angeordnet ist und wenigstens einen in die Ausstanzungen (30) des Bandes (10) eingreifender Ansatz (25) aufweist, der in horizontaler Richtung mittels eines Antriebs vor- und zurückschiebbar ist und in vertikaler Richtung dadurch verschiebbar ist, daß er ständig gegen das Band (10) drückt und seine rückwärtige Ablaufflanke (21) einen solchen Verlauf hat, daß er während seiner Rückwärtsbewegung am Band (10) nach oben gleitet, bis er die Ausstanzung (30) verläßt.
7. Zentriervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihr zusammenarbeitende Vorschubvorrichtung (23) mehrere Ansätze (25) aufweist, die nach Art der Zentrierstifte (19) der Zentriervorrichtung (15) ausgebildet und an einer Platte (24) angeordnet sind.
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DE2264309A1 DE2264309A1 (de) 1974-07-04
DE2264309B2 DE2264309B2 (de) 1979-12-20
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DE2264309A1 (de) 1974-07-04

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