DE225680C - - Google Patents
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- DE225680C DE225680C DENDAT225680D DE225680DA DE225680C DE 225680 C DE225680 C DE 225680C DE NDAT225680 D DENDAT225680 D DE NDAT225680D DE 225680D A DE225680D A DE 225680DA DE 225680 C DE225680 C DE 225680C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B11/00—Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
- D06B2700/04—Partial dyeing, e.g. of fabrics
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Description
KAISERLICHES
chi am 23.9.1 SI5 ZS.
PATENTAMT.
KLASSE Ba. GRUPPE
Kötzer (Kopse, Spulen) wurden bisher einfach oder mehrfarbig in der Weise gefärbt,
daß sie so lange in die Farbflotten eingetaucht wurden, bis sie zufolge der Aufsaugfähigkeit
der Garne mehr oder weniger durchtränkt waren. Es wurden auf diese Weise Kötzer erhalten, die nur teilweise und mehr äußerlich
durchfärbt waren, während der innere Teil seine Grundfarbe behalten hatte. Dadurch,
daß die Wicklung der verwendeten Kötzer (Schlauchkopse) stets von außen zum Kern und wieder zurück führt, erzielte man
Garne, bei denen die Färbung in der Art von gedruckten Garnen abwechselte, also gedruckten
Garnen ähnlich ist. Durch Eintauchen der Kötzer in verschiedene Farbflotten erhielt
man Kötzer in mehreren Farben; dies geschah indes nur in der Weise, daß man Kötzer in ihrer Längsrichtung z. B. mit der
einen Hälfte in eine blaue, mit der anderen Hälfte in eine rote Farbflotte tauchte: man
erhielt so bei Verwendung von weißem Garn ein Produkt, das z. B. etwa zur Hälfte blauweiß und zur Hälfte rot-weiß gefärbt war.
Dabei waren die Abgrenzungen der verschiedenen Farbtöne keine genauen.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein neues Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger
Kötzer durch Eintauchen der Kötzer in Farbflotten. Das Neue bei diesem Verfahren besteht
darin, daß jeder Kötzer in seiner Längsrichtung teilweise (etwa x/2 oder 1Z3) und
nacheinander in verschiedene Farbflotten getaucht und dabei die Farbflotte radial von
außen nach innen durch die Kötzer hindurchgezogen wird. Die Farbe zieht sich, seitlich
scharf begrenzt, soweit die Kötzer eintauchen, von der Oberfläche zum Kern, so daß, wenn
der eingetauchte Teil z. B. 1Z3 beträgt, genau
ein Zylindersektor von 1Z3 angefärbt ist. Je
nach Wunsch kann das Eintauchen des Kötzers beliebig oft wiederholt werden, bis der ganze
Kötzer angefärbt ist. Um das vollständige Durchfärben des eingelegten Teiles in radialer
Richtung zu ermöglichen, wird in bekannter Weise mittels erzeugter Luftleere zunächst die
Luft aus dem Kötzer gesaugt, so daß die Farbe den Kötzersektor vollständig durchdringen
kann.
Der Färbevorgang beim vorliegenden Verfahren geht so vor sich, daß die Kötzer auf
je eine gelochte Färbespindel oder Hülse aufgesteckt werden, die gemeinsam über dem
Färbebottich so angeordnet sind, daß die Kötzer mit der unteren Seite in die Färbeflotte
eintauchen, worauf die Färbeflotte radial von außen nach innen durch den Kötzer gesaugt
wird.
Die so gefärbten Kötzer eignen sich wie die in bekannter Weise gefärbten zur Herstellung
mehrfarbiger Gewebe, sogenannter Gewebe mit getigertem Grund. Die Färbungen sind scharf
begrenzt und regelmäßig abwechsend; das Verfahren ist einfach und gestattet eine beliebige
Auswahl von Farben. Bei dem seitherigen Verfahren mußten die Kötzer ungefärbt sein,
oder aber sie mußten mit einer anderen hellen Farbe vorgefärbt werden. Nach dem neuen
Verfahren kann die Grundfarbe des Kopses ganz zum Verschwinden gebracht werden. . Bei
dem bisherigen 'Verfahren war es auch — im Gegensatze zu dem neuen — nicht möglich,
eine beliebige Anzahl Kötzer von genau gleichmäßiger Färbung und Abtönung zu erzielen,
da je nach der festeren oder leichteren Wicklung der verschiedenen Kopse die Farbe beim
einfachen Eintauchen tiefer eindrang oder mehr an der Oberfläche blieb, während durch
die Saugwirkung diese Ungleichheiten im
ίο Kötzer ausgeglichen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Verfahren zur Herstellung mehrfarbiger Kötzer (Kopse, Spulen) durch teilweises Eintauchen der Kötzer in Farbflotten, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kötzer in seiner Längsrichtung teilweise und nacheinander in verschiedene Farbflotten getaucht und dabei die Farbflotte radial von außen nach innen durch den Kötzer gesaugt wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225680C true DE225680C (de) |
Family
ID=486293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225680D Active DE225680C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225680C (de) |
-
0
- DE DENDAT225680D patent/DE225680C/de active Active
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