DE225636C - - Google Patents

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DE225636C
DE225636C DE1907225636D DE225636DA DE225636C DE 225636 C DE225636 C DE 225636C DE 1907225636 D DE1907225636 D DE 1907225636D DE 225636D A DE225636D A DE 225636DA DE 225636 C DE225636 C DE 225636C
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DE
Germany
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bolt
shaft
sleeve
bolts
housing
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Expired - Lifetime
Application number
DE1907225636D
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Publication of DE225636C publication Critical patent/DE225636C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B1/00Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts
    • F16B1/02Means for securing elements of mechanisms after operation
    • F16B1/04Means for securing elements of mechanisms after operation disengaged by movement of the actuating member of the element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

KAISERLICHES %l·
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Riegclgesperre mit mehreren selbsttätig wirksamen, . doppelseitig sperrenden Riegeln und bezweckt, ein besonders einfaches, in der Bauart gedrängtes Gesperre dieser Art zu- schaffen, durch' das der zu sperrende Teil praktisch in jeder Lage, die er gerade einnimmt, festgestellt wird. . ■
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß ίο dadurch erreicht, daß die, wie bekannt, parallel zueinander verschiebbaren und mit je einem Ansätze versehenen Riegel · des als Teil-. '·■' gesperre ausgebildeten Riegelgesperres sich mit ■ ihren Ansätzen gegen eine zum. Ausrücken der Riegel dienende, in der gleichen Richtung wie diese verschiebbare Scheibe legen, so daß die Scheibe in ■ ihrer einen Endstellung sämtliche Riegel in der ausgerückten Stellung hält.
Auf der Zeichnung ist eine mit einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes versehene Einstellvorrichtung dargestellt, bei der die Ausrückung des' Gesperres selbsttätig durch den Antrieb der Einstellvorrichtung bewirkt wird, gleichgültig, in' welchem Sinne dieser erfolgt. Es zeigt
Fig. ι einen achsialen Längsschnitt der Einstellvorrichtung bei eingerücktem Gesperre,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung bei ausgerücktem Gesperre,
Fig. 3 und 4 Schnitte nach den Linien 3-3 und 4-4 der Fig. 1, von rechts gesehen, und Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 der ; Fig. i, von links gesehen.
.'. ■■ A. ist die Einstellwelle und B die einzustellende Welle des Getriebes. Die Welle B ist in einem Ansätze c3 des Bodens C eines". zylindrischen Gehäuses C, C1, C2 gelagert. Die-v ses Gehäuse ist mittels seines Ansatzes c3 an einem Gestelle D starr befestigt. An. der Welle B sitzt eine Scheibe B1, die an der Innenfläche der Wandungen des Gehäuses C, , C1, C2 anliegt, so daß die Welle B gegen Ver- ' Schiebung gesichert ist. Die Welle A ist in : einer Bohrung b°- der Welle B und im Deckel C2 des Gehäuses C, C1, C2 gleichachsig zur Welle B gelagert; sie trägt ein napfförmiges ' Griffrad E, welches die zylindrische Wandung C1 des Gehäuses C, C1, C2 umschließt und . den Gehäusedeckel C2 bedeckt. Das in der Bohrung δ2 liegende Ende der Welle A stützt sich gegen den Boden dieser Bohrung und verhindert auf diese Weise eine Verschiebung ■ : der Welle .4 in der einen Richtung; ein an der Welle A vorgesehener, sich in eine Ausdrehung des Gehäusedeckels C2 legender Bunde1 (Fig. ι und 2) sichert die Wellet, gegen Ver- · Schiebung in der anderen Richtung.
Die Scheibe B1 besitzt eine Anzahl von Bohrungen b^ (s. bes. Fig. 3); bei dem in der Zeichnung dargestellten Getriebe beträgt die Anzahl dieser Bohrungen zweiundzwanzig. Die Achsen der Bohrungen δ3 liegen auf einem ' ■ Zylindermantel, dessen Achse mit der Achse der Wellend, B zusammenfällt; die Winkelabstände .je zweier benachbarter Bohrungen δ3 sind einander, gleich. In jeder der Bohrun- · gen δ3 ist ein zylindrischer Riegel G. (Fig. 1 · bis 4) verschiebbar gelagert. Jeder der Riegel G steht unter der Wirkung einer Feder g1, die in einer Bohrung g2 des Riegels, angeordnet
: ist und sich einerseits gegen den Boden dieser Bohrung und anderseits gegen den Gehäusedeckel C2 stützt. Die Federn g1 suchen infolgedessen die Riegel G nach dem Gehäuseboden C hin zu verschieben. Letzterer besitzt ''.·' eine Anzahl von Bohrungen c4 (Fig. i, 2 und 4), deren Achsen auf demselben Zylindermantel '■■■■■' liegen wie die Achsen.der Bohrungen J3 der Scheibe B1 bzw. die Achsen der Riegel G. Die Bohrungen c4 können den Riegeln G als Rasten . dienen; ihr Durchmesser ist um ein geringes Maß größer als der Durchmesser der Riegel G. '.■:'■■ Die Anzahl der Rasten c4 beträgt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele dreiundzwanzig. Die Winkelabstände je zweier be- : . nachbärter Rasten c4 sind einander gleich.
Aus den vorstehenden Angaben über die
■Anzahl sowie Anordnung der Riegel G und
'.- der Rasten c4 ergibt sich, ■ daß es sich um ein sogenanntes Teilgesperre handelt, d. h. um ;' . ein Gesperre, bei dem der Winkelabstand zweier benachbarter Riegel um ein geringes
, Maß größer oder kleiner ist als der Winkel-■ abstand zweier benachbarter Rasten. Hieraus und aus dem Umstände, daß der Durchmesser der Rasten c4 um ein geringes Maß größer als der Durchmesser der Riegel G ist, folgt, daß bei annähernd jeder Winkelstellung, welche die Scheibe!?1 zum Gehäuse C, C1, C2 einnimmt, ein Riegel G unter der Wirkung seiner Feder g1 in Eingriff mit einer der Rasten c4
/·.■■■ treten kann.
In einer Erweiterung δ4 (Fig. 2) der in der Welle B vorgesehenen Bohrung δ2 für die Welle A ■ und in einer zentralen Ausdrehung δΒ ■.'■. der Scheibe JS1 ist eine mit einem Flansche F1 versehene Muffe F gelagert, die sich auf der . Welle A in achsialer Richtung verschieben . kann. Mit Hilfe dieser Muffe können die Riegel G außer Eingriff mit den Rasten c4 gebracht werden. Zu diesem Zwecke trägt jeder der Riegel G an seinem .dem Gehäusedeckel C2 ; zugekehrten Ende eine Nase g3 (s. auch Fig. 3), '■-. die in einem Schlitze be der Scheibe B1 ge-. 45 führt ist und in eine Ausdrehung f2 des Flansches F1 hineinragt. Mit der Scheibe JS1 bzw. der Welle B ist die Muffe F durch zwei Bolzen / undrehbar, jedoch verschiebbar ver-':■■■· bunden. Diese Bolzen sind in die Scheibe B1 eingeschraubt und greifen in Bohrungen des Flansches F1 ein.
In der Welle A- sitzt ein quer zu deren 'Achse gerichteter Bolzen Tf (Fig. 1, 2. und 5), ; dessen Enden aus der Wellet herausragen und in zwei einander gegenüberliegende Ausschnitte ρ der Muffe F eingreifen. Die Ausschnitte fa besitzen, wie bekannt, im wesentlichen die Form eines gleichschenkligen Dreiecks, dessen Grundlinie quer zur Achse der ; 60 Welle A gerichtet ist. Bei der aus Fig. 1 ersichtlichen ■ Ruhelage der Muffe F liegen die Enden des Bolzens K an der Spitze der Ausschnitte Z"3. Infolgedessen wird bei einer Drehung der Welle A im einen oder anderen Sinne durch das Zusammenarbeiten des BoI-zens K mit einer der schräg zur Achse der Welle .4 verlaufenden Wandungen f4 (Fig. 1 und 2) der Ausschnitte fä die Muffe F in an sich bekannter Weise aus ihrer Ruhelage bis in die Stellung nach Fig. 2 verschoben.
Zum Zurückführen der Muffe F in ihre Ruhelage dient eine Schraubenfeder L, die zwischen den Flansch F1 der Muffe . und den Gehäusedeckel C2 eingespannt ist. ■
In der Ruhelage nehmen die einzelnen Teile des Gesperres die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung ein. Der Flansch F1 der Muffe F liegt am Boden der Ausdrehung b5 an. Einer der Riegel G steht in Eingriff mit einer Rast c4, so daß die Welle B an einer Drehung in beiden Richtungen gehindert ist, da das Spiel, welches der Riegel in der Rast besitzt, zu gering ist, um der WeIIeB- eine, merkbare Drehbewegung zu gestatten. Die übrigen Riegel stützen sich gegen die zwischen den 85· Rasten c4 liegenden Flächen der Innenwandung des Gehäusebodens C.
Treibt man die Welle ^4 durch Drehen des Griffrades E in der. einen oder anderen Richtung an, so wird zunächst die Muffe F durch das Zusammenarbeiten' des Bolzens K mit einer der' Wandungen fa ,der Ausschnitte f'a bis in die Lage nach Fig. 2 verschoben und die Feder L stärker gespannt. Vom Beginne dieser Verschiebung der Muffe F an wird derjenige Riegel G, welcher in Eingriff mit einer der Rasten c4 steht, unter Vermittlung seiner Nase g3 durch den Flansch F1 der Muffe F mitgenommen, d. h. er wird aus der Rast c4 ausgerückt. Gegen Ende der erwähnten Bewegung der Muffe F erfahren auch die übrigen Riegel G eine Verschiebung, so daß bei der in Fig. 2 wiedergegebenen Lage der Muffe keiner der Riegel sich gegen die Innenwandung des Gehäusebodens C stützt. Durch die Ver-Schiebung der Riegel G werden deren Federn g1 gespannt. .
-Wenn die Enden des Bolzens K die aus Fig. 2 ersichtliche Lage zu den Ausschnitten /"3 der Muffe F erreicht haben, wird die Muffe F unter Vermittlung des' Bolzens K von der Welle A mitgenommen. Der Drehung der Muffe F folgt unter Vermittlung der Bolzen / di« Scheibe B1, und mit dieser dreht sich die Welle B. Die Riegel G werden hierbei durch den Flansch F1 der Muffe F in der ausgerückten Stellung gehalten. Gibt man das Griff rad E frei, so kehrt die Muffe F unter der Wirkung des Feder L in ihre Ruhelage (Fig. 1) zurück, so daß die Riegel G der Wirkung ihrer Federn g1 folgen können und einer der Riegel in Eingriff mit einer' der Rasten c4
tritt. Ein solcher· Eingriff ist, wie oben erläutert, . bei annähernd jeder Winkelstellung möglich, welche die Scheibe B1 zum Gehäuse C, C1, C2 einnimmt. Bei der Verschiebung der Muffe F in ihre Ruhelage gleiten die Enden ■ ' des Bolzens K wiederum an der' einen Wandung fl der Ausschnitte fs entlang, so daß die Welle A um ein geringes Maß zurückge-
■ dreht wird. Dementsprechend muß die Spannung der Feder L mindestens so stark bemessen sein, daß sie den bei der erwähnten Verschiebung der Muffe F und bei der ,Drehung der Welle A auftretenden Reibungswiderstand · zu überwinden vermag. Wenn
. 15 nach Freigeben des Griffrades E einer der Riegel G in Eingriff mit einer der Rasten c4 getreten ist, ist die Welle B wieder in beiden Drehrichtungen gesperrt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Riegelsgeperre mit mehreren selbsttätig wirksamen, doppelseitig sperrenden Riegeln, dadurch gekennzeichnet, daß die, wie bekannt, parallel zueinander verschiebbaren und mit je einem Ansatz versehenen Riegel des als Teilgesperre ausgebildeten Rie- ' '. gelgesperres sich mit ihren Ansätzen gegen eine zum Ausrücken der Riegel dienende, in der gleichen Richtung wie diese verschiebbare Scheibe legen, so daß die Scheibe in ihrer einen Endstellung sämtliche Riegel in der ausgerückten Stellung hält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Ueklin. gedruckt in der beichsduuckeuei.
DE1907225636D 1907-03-30 1907-03-30 Expired - Lifetime DE225636C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE225636T 1907-03-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE225636C true DE225636C (de)

Family

ID=5861970

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907225636D Expired - Lifetime DE225636C (de) 1907-03-30 1907-03-30

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE225636C (de)
FR (1) FR385973A (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE929400C (de) * 1950-11-19 1955-06-27 Terrot Soehne & Co C Handrad od. dgl. mit Freilauf fuer Textilmaschinen
DE1244510B (de) * 1964-07-01 1967-07-13 Commissariat Energie Atomique Federbelastete Blockierungsvorrichtung fuer axial bewegliche Spindeln
DE1258152B (de) * 1957-09-18 1968-01-04 Contina Ag Wagenschalteinrichtung fuer Rundbaurechenmaschinen
FR2428180A1 (fr) * 1978-06-07 1980-01-04 Petri Ag Dispositif d'arret de rotation par contre-coup, a effet alternativement unilateral

Cited By (5)

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FR2428180A1 (fr) * 1978-06-07 1980-01-04 Petri Ag Dispositif d'arret de rotation par contre-coup, a effet alternativement unilateral
US4267909A (en) * 1978-06-07 1981-05-19 Petri Ag Unilaterally alternating backlash torque lock

Also Published As

Publication number Publication date
FR385973A (fr) 1908-06-01

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