DE2255306B2 - Aerodynamische Flammenhalterung für luftatmende Strahltriebwerke - Google Patents
Aerodynamische Flammenhalterung für luftatmende StrahltriebwerkeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine aerodynamische Flammenhalterung für luftatmende Strahltriebwerke, mit an
der Ober- und an der Unterseite eines Flammenhalterkörpers. der den Querschnitt eines Laminarprofils aufweist und einen Mischraum umschließt, angebrachten
Austrittsöffnungen, durch die das mit dem gesamten Treibstoff zündfähig aufbereitete Treibstoff-Luft-Gemisch in den Verbrennungskanal gelangt
Eine Schubsteigerung moderner luftatmender Strahltriebwerke wird gegenwärtig unter anderem erreicht
durch folgende zwei Maßnahmen:
1. Nachverbrennung der Turbinenabgase in einem im Strahlrohr des Triebwerks stromab der Turbine
angeordneten Nachbrenner;
2. Zusatzverbrennung von Treibstoff in dem Bypass-Kanal von Zweistromtriebwerken durchströmenden Kaltluftstrom.
Da in beiden Fällen die Anströmgeschwindigkeit des Gasstromes viel zu hoch äst, um eine stabile Verbrennung aufrechterhalten zu können, ist es notwendig« zur
Aufrechterhaltung der Verbrennung Stabilisatoren vor-Eusehen, hinter denen sich bei der Umströmung durch
den Gasstrom eine Rezirkulationszone des Strömungstnediums ausbildet, auf Grund derer eine stabile Verbrennung ermöglicht wird.
Diese Stabilisatoren werden im allgemeinen in Form von aus V-Profilen gefertigten Ringen angewendet und
fest im Brennraum eingebaut. Zusammen mit der für die gewünschte Nach- oder Zusatzverbrennung nach
nötigen Treibstoffeinspritzvorrichtung verursachen solche Stabilisatoren jedoch einen nicht unbeträchtlichen
Gesamtdruckverlust, dies besonders auch dann, wenn für bestimmte Flugphasen eine Nach- bzw. Zusatzverbrennung nicht erforderlich ist. Dies ist um so bedeutsamer, als die Einsatzdauer von Nachbrennern eines
Flugsystems im Vergleich zu dessen Gesamtflugzeit relativ kurz ist
Um den Gesamtdruckverlust, der sich letztlich als Leistungsverlust äußerst, zu reduzieren, wurde die sogenannte »aerodynamische Flammenhalterung« entwickelt. Hierbei handelt es sich um den Ersatz herkömmlicher V-Stabilisatoren durch im Profil symmetri
sche Körper möglichst minimalen Strömungswiderstandes. Aus diesen wird bei Bedarf, d.h. sobald die
Nach- oder die Zusatzverbrennung erforderlich ist Anzapfluft aus dem Hochdruckverdichter schräg oder
senkrecht zur Hauptstromrichtung in den Hauptstrom geblasea Diese Luft bildet im Hauptstrom eine schirmartige Verblockungszone, hinter der das für eine stabile
Verbrennung notwendige Rezirkulationsgebiet entsteht Auch hier muß der für die Verbrennung nötige
ίο Treibstoff durch zusätzliche Düsen in die Rezirkulationszone eingespritzt werden. Die hierfür im Brennraum anzubringenden Brennstoffeinspritzvorrichtungen ergeben jedoch ihrerseits wiederum einen erneuten
Gesamtdruckverlust wodurch der Vorteil des strö
mungsgünstigen Flammenhalterungsprofiis teilweise
wieder zunichte gemacht wird.
Bei der Verwendung solcher Flammenhalterungen kommt es häufig zu Zündschwierigkeiten, da der nach
der Brennstoffeinspritzung einsetzende Gemischbil-
dungsvorgang vielfach zu einem nur sehr unvollständig aufbereiteten Gemisch führt das sehr inhomogen und
nur an wenigen Stellen zündfähig ist Dies ist besonders bei der Verwendung dieser Flammenhalterungen im
Kaltluftstrom von Bypass-Kanälen der Fall, da durch
die relativ kühle Luftströmung dort der Gemischbil
dungsvorgang noch erschwert wird. Um die hier aufgezeigten Schwierigkeiten der Gemiscnbildung zu verringern, wurde eine Flammenhalterung bekannt, bei der
innerhalb der Flammenhalterung der Stabilisierungsluft
bereits etwas Treibstoff zugeführt wird, ohne daß je
doch auf eine zusätzliche Treibstoffeinspritzung außerhalb der Flammenhalterung verzichtet werden konnte.
Bekannt ist auch ein aerodynamischer Flammenhalter mit den eingangs genannten gattungsgemäßen
Merkmalen — und von dieser Lösung nach der US-PS 3 328 958 geht die Erfindung insbesondere aus -. bei
dem die Zumischung des Treibstoffes zu der Verbrennungsluft in einer Leitung erfolgt durch die die mit
dem Treibstoff angereicherte Verbrennungsluft in den
sogenannten Mischraum gelangt der von dem Flam
menhalterkörper mit dem Querschnitt eines Laminarprofils und Austrittsöffnungen an der Ober- und Unterseite umschlossen ist Bei dieser Lösung wird es jedoch
als nachteilig angesehen, daß an der Einmündung der
Leitung in den Mischraum wegen der damit verbundenen Querschnittserweiterung eine Verzögerung der
Strömung eintritt während die verhältnismäßig großen Treibstofftröpfchen zunächst mit unverminderter Geschwindigkeit weiterfliegen und unter Umständen so-
gar auf der der Einmündung der Leitung gegenüberliegenden Wand des Mischraumes auftreffen. Das bedeutet aber, daß der Mischraum die Aufbereitung des in
der Zuleitung gebildeten Treibstoff-Luft-Gemisches nicht nur nicht begünstigt sondern durch Entmischen
von Treibstoff und Luft der Bildung eines gut zündfähigen Gemisches entgegenwirkt Der sogenannte Mischraum ist also im Grunde nichts anderes als ein Raum,
mit dem das über eine Leitung zugeführte Treibstoff-Luft-Gemisch auf die Vielzahl der auf der Ober- und
Unterseite des ringförmigen Flammenhalterkörpers mit dem Querschnitt eines Laminarprofils verteilt und
in den den Flammenhalter umströmenden Kaltluftstrom eingebracht wird; er ist dagegen kein Raum, in
dem die Verteilung des Treibstoffes in der Luft, also die
Bildung eines homogenen und deshalb gut zündfähigen
Treibstoff-Luft-Gemisches begünstigt wird.
Bei einem anderen bekannten aerodynamischen Flammenhalter (DT-AS 1 246 325) wird ebenfalls in
2
einem Luftzuführrohr der Verbrennungsluft Treibstoff zugemischt, und das so gebildete Treibstoff-Luft-Gemisch
tritt am Ende des Rohres in den Strömungskanal des Triebwerkes eia Um die Zumischung des Treibstoff-Luft-Gemisches
zu der Luft im Strömungskanal 5 des Triebwerkes zu begünstigen, :st vor dem Austrittsquerschnitt des Luftzuführrohres eine wie eine Prallfläche
wirkende Umlenkfläche angeordnet, die den austretenden Strom des Treibstoff-Luft-Gemisches auffächert
Die Prallfläche könnte zwar als eir.e das Rohr zur Mischkammer unter Bildung seitlicher Auslässe
schließende Wand betrachtet werden, sie hat aber auf jeden Fall ähnliche Wirkungen wie die der Luftzuführungsleitung
gegenüberliegende Wand der Mischkammer bei der vorher besprochenen Lösung: ein erheblieher
Teil der Treibstofftröpfchen wird auf der Prallfläche aufschlagen, es findet eher eine Entmischung als
eine Begünstigung der Vermischung zwischen Luft und Treibstoff st?*t
Demgegenüber ist es zwar begannt, den gesamten zo
zur Verbrennung notwendigen Treibstoff erst in der
Mischkammer einer Einspritzvorrichtung mit Luft zu vermischen (US-PS 2 946 185), es handelt sich aber bei
dieser Lösung um einen Brenner, bei dem es um eine günstige Gemischeinbringung in den Verbrennungskanal
geht. Wenngleich eine flammstabilisierende Wirkung dieses Brenners nicht ausgeschlossen werden
kann, so ist doch ein die Flammstabilisierung angehendes Problem erkennbar nicht behandelt.
Es liegt daher die Aufgabe vor, eine aerodynamische Flammenhalterung der eingangs umrissenai Art so zu
verbessern, daß bei relativ kleinem baulichen Aufwand jederzeit eine zuverlässige Zündung des Systems gewährleistet
ist und daß im gezündeten wie im nicht gezündeten Betriebszustand nur ein minimaler Gesamtdruckverlust
und damit Leistungsverlust auftritt, wobei eine gute Aufbereitung eines zündfähigen Treibstoff-Luft-Gemisches
ohne die Gefahr einer Entmischung gewährleistet ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß der Mischraum zylindrisch — gegebenenfalls
als gekrümmter Zylinder — ausgebildet ist, den Flammenhalterkörper senkrecht zur Längsachse
des Laminarprofils durchdringt und daß die Einbringung des Treibstoffs in den Mischraum in Richtung der
Längsachse dieses Raums mittels einer Zerstäuberdüse erfolgt, d;e unmittelbar am Mischraumeintritt vom Führungskanal
für die zur Gemischaufbereitung erforderliche Luft konzentrisch umgeben angeordnet ist.
Auch bei der Lösung nach der Erfindung wird also der ganze zur Verbrennung nötige Treibstoff der Stabilisierungsluft
in dem Mischraum VGr dem Austritt aus der Flammenhalterung zugesetzt. Dabei findet nicht
nur eine einfache Eindüsung des Treibstoffes in den Stabilisierungsluftstrom statt, sondern es erfolgt in dem
Mischraum eine Aufbereitung de:. Treibstoff-Luft-Gemisches
zu einem zündfähigen, homogenen Gemisch. Es ist dabei gewährleistet, daß dem Treibstoff-Luft-Gemisch
die zu seiner vollständigen zündfähigen Aufbereitung notwendige Aufbereitungszeit sowie die für
eine homogene Gemischverteilung erforderliche Verwirbelung und Durchmischung zur Verfügung steht.
Auf Grund der Tatsache, daß vom Mischraum aus über die Austrittsöffnungen ein zündfähiges Gemisch die
Flammenhalterung verläßt, ist eine zuverlässige Zündung des Gemisches jederzeit sicher gewährleistet.
Gegenüber herkömmlichen Systemen weist die Lösung nach der Erfindung weiterhin den Vorteil einer
reduzierten Baulänge des Nachbrenners auf, da bei den bekannten Systemen rait Treibstoff-Einspritzvorrichtungen
außerhalb der Flammenhalterung ein bestimmter minimaler, der Treibstoff-Luft-Aufbereitung dienender
Abstand zwischen Treibstoff-Einspritzvorrichtung und Flammenhalterupg nicht unterschritten werden
darf. Des weiteren weist die erfindungsgemäße Lösung wegen des Fortfalles von außenliegenden, die Hauptströmung
störenden Treibstoff-Einspritzvorrichtungen den zusätzlichen Vorteil auf, daß durch geeignete Wahl
von Geometrie, Verteilung und Orientierung der Auslaßöffnungen die Verteilung des austretenden zündfähigen
Gemisches optimal den Erfordernissen des jeweiligen Triebwerkes angepaßt und die jeweils gewünschte
Form des aus der Verbrennung resultierenden Temperaturprofils weitgehend erreicht werden kann.
Zusätzlich weist die Erfindung den Vorteil auf, daß der für eine bestimmte Eindringtiefe des Stabiüsie
rungsmediums in den Gasstrom notwenige Druckluftbedarf entsprechend dem im Stabilisierungsmedium
enthaltenen Treibstoffanteil vermindert wird. Ais weiterer Vorteil kann dabei das Druckniveau der Stabilisierungsluft
relativ niedrig sein, d. hM der notwendige Luftbedarf kann aus dem Niederdruck- oder Mitteldruckteil
des Verdichters gedeckt werden. Da die zur Ftammenstabilisierung nötige Luftmenge sowie deren
Druckniveau im >iinb!:rk auf die praktische Anwendung
vielfach außeroi dentlich wichtige oder gar ausschlaggebende
Bewertungsdaten darstellen, sind auch die beiden letztgenannten Vorteile von größter Bedeutung.
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen aerodynamischen Flammenhalterung sind in der Zeichnung
teilweise schematisch dargestellt; es zeigt
F i g. 1 im Querschnitt eine Flammenhalterung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
F i g. 2 die Flammenhalterung aus F i g. 1 in der Draufsicht,
F i g. 3 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel eine sternförmige Anordnung von Flammenhalterkörpern
in einem Nachbrenner (Längsschnitt),
F i g. 4 eine Darstellung entsprechend der Schnittlinie I-l aus F i g. 3,
F i g. 5 als weiteres Beispiel eine sternförmige Anordnung
von Flammenhalterungen im Bypass-System (Längsschnitt) eines Zweistromtriebwerks,
F i g. 6 eine Darstellung entsprechend der Schnittlinie U-Il aus F i g. 5,
F i g. 7 als letztes Ausführungsbeispiel eine ringförmige Anordnung von Flammenhalterungen im Nachbrenner
(Längsschnitt) und
F i g. 8 eine Darstellung entsprechend der Schnittlinie Hl-III aus Fig.7.
Der als Körper minimalen Strömungswiderstandes mit dem Querschnitt eines Laminarprofils — in der
Zeichnung als symmetrisches Profil mit einer relativen Dickenrücklage von 50% — ausgebildete Flammenhalterkörper
1 (F i g. 1 und 2) umschließt den als Bohrung quer zur Anströmrichtung angeordneten Mischraum
2, der sich über die gesamte Spannweite der Flammenhalterung erstreckt (F i g. 2). Dem Mischraum
2 wird über die seitlich an der Flammenhalterung angeordneten Führungskanäle 3 und 4 Luft zugeführt, ir
die der zur Verbrennung notwendige Treibstoff 5 mittels der Zerstäuberdüsen 6 und 7 eingestäubt wird. Die
Treibstoffzuführung erfolgt insbesondere durch Dralldüsen. Es besteht dabei die Möglichkeit, die Treibstoffzuführung
mit der Luftzuführung in einem Bauteil zu-
sammenzufassen, ζ. B. in Form einer luftunterstützlen
Düse. In F i g. 2 ist eine beidseitige Luft-Treibstoff-Zuführung in den Mischraum dargestellt Es ist jedoch für
bestimmte Anwendungsfälle ebenso möglich, nur eine einseitige Luft-Treibstoff-Zuführung vorzusehen.
Infolge der speziellen Position der Einrichtung für die Treibstoffzuführung wird der Treibstoff schon bei
Eintritt in den Mischraum 2 mit der zugeführten Luft vorgemischt. Das zur Verfügung stehende Volumen des
Mischraumes ermöglicht die Fortführung des bereits eingeleiteten Mischprozesses und darüber hinaus die
Homogenisierung des Treibstoff-Luft-Gemisches, das sodann in zündfähigem Zustand über die Austrittsöffnungen
8 an der Ober- und an der Unterseite des Flammenhalterkörpers
unter Oberdruck aus der Flammenhalterung austritt Die Geometrie der Austrittsöffnungen
8, wie deren Anordnung und Orientierung 8a, Sb, ist dem jeweiligen Einsatzzweck anzupassen. Das den
Flammenhalterkörper 1 verlassende zündfähige Gemisch 9 dringt aus den Austrittsöffnungen 8 in die
Außenströmung ein und verursacht in der Nähe der Wandung der Flammenhalterung die zur Ausbildung
des Rezirkulationsgebietes 10 notwendige Ablösung der Profilströmung (F i g. 1). Die Existenz dieser Rezirkulaüonsströmung
ist die Voraussetzung für eine stabi-Ie Verbrennung. Über eine Zündvorrichtung 11 innerhalb
dieser Rezirkulationszone wird das Gemisch gezündet.
In den F i g. 3 und 4 ist eine sternförmige Anordnung
von Flammenhalterungen in einem Nachbrenner 15 dargestellt Das die Leitapparate 12 der Turbine verlassende
Abgas 13 strömt den zwischen Diffusor 14 und Nachbrenner 15 sternförmig im Strömungsquerschnitt
angeordneten Flammenhalterkörpern 16 zu (F i g. 3). Das die Mischkammern 17 dieser Flammenhalterkörper
verlassende zündfähige Treibstoff-Lufl-Gemisch erzeugt dann die für eine stabile Verbrennung notwendige
Rezirkulationszone. Die Stabilisierungsluft sowie der gesamte Treibstoff werden den Flammenhalterungen
über Zerstäuberdüsen und Führungskanäle 17' und 18 zugeleitet. Die nachverbrannten Abgase verlassen
den Nachbrenner durch die Schubdüse 19 (F i g. 3).
Eine sternförmige Anordnung von Flammenhalterungen im Bypass-Kanal 20 eines Zweistromtriebwerks
ist in den F i g. 5 und 6 dargestellt Die den Flammenhalterkörpern 21 zuströmende Kaltluft 22 wird im Bypass-Kanal
aufgeheizt und den Turbinenabgasen zugemischt (F i g. 5). Der für die zur Aufheizung notwendigen
Verbrennung erforderliche Treibstoff sowie die Stabilisierungsluft wird den Flammenhalterunger. über
Zerstäuberdüsen und Führungskanäle 23 einseitig zugeleitet (F i g. 6). Die endgültige Aufbereitung zu einem
zündfähigen Treibstoff-Luft-Gemisch erfolgt in den Mischkammern 24.
Eine ringförmige Anordnung von Flammenhalterungen in einem Nachbrenner ist in den F i g. 7 und 8 gezeigt.
Das die Leitapparate der Turbine verlassende Abgas 25 strömt den zwischen Diffusor und Nachbrenner
26 ringförmig im Strömungsquerschnitt angeordneten Flammenhalterkörpern 27 zu (F i g. 7 bzw. 8). Die
Stabilisierungsluft wie der einzuspritzende Treibstoff werden den einzelnen Flammenhalterungen über die
Stützstreben 28 zugeführt Die Bohrungen 29 im Gehäuse 30 dienen der Zufuhr der Stabilisierungsluft zu
den Stützstreben 28. Durch die Austrittsöffnungen 31 verläßt das zündfähige, in den Mischräumen 32 aufbereitete
Gemisch die Flammenhalterungen.
Die Strömungsrichtung des Gasstromes im Strahltriebwerk wird in den F i g. 1 bis 8 durch Pfeile gekennzeichnet
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Aerodynamische Flammenhalterung für luftatmende Strahltriebwerke, mit an der Ober- und an der-Unterseite eines Flammenhaltekörpers, der den Querschnitt eines Laminarprofils aufweist und einen Mischraum umschließt, angebrachten Austrittsöffnungen, durch die das mit dem gesamten Treibstoff zündfähig aufbereitete Treibstoff-Luft-Gemisch in den Verbrennungskanal gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischraum (2) zylindrisch — gegebenenfalls als gekrümmter Zylinder — ausgebildet ist, den Flammenhalterkörper (1) senkrecht zur Längsachse des Laminarprofils durchdringt und daß die Einbringung des Treibstoffs in den Mischraum (2) in Richtung der Längsachse dieses Raumes (2) mittels einer Zerstäuberdüse (6, 7) erfolgt, die unmittelbar am Mischraumeintritt vom Führungskanal (4) für die zurGemischaufbereitung erforderliche Luft konzentrisch umgeben angeordnet ist
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