DE60007946T2 - Eine Brennkammer - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Brennkammer und insbesondere auf eine Brennkammer für ein Gasturbinentriebwerk.
  • Um die Emissionsvorschriften zu erfüllen, ist bei industriellen Gasturbinenanlagen mit geringer Emission eine stufenweise Verbrennung erforderlich, um die Menge der erzeugten Stickoxide (NOx) zu vermindern. Gegenwärtig betragen die Emissionsvorschriften weniger als 25 Volumenteile pro Millionen NOx für industrielle Gasturbinenabgase. Die grundsätzliche Möglichkeit, die Emissionen von Stickoxiden zu vermindern, besteht darin, die Verbrennungs-Reaktionstemperatur zu vermindern, und dies erfordert eine Vorvermischung von Brennstoff und großen Anteilen von Verbrennungsluft, vorzugsweise der gesamten Verbrennungsluft, bevor die Verbrennung stattfindet. Die Stickoxide (NOx) werden gewöhnlich durch ein Verfahren vermindert, das zwei Stufen der Brennstoffeinspritzung aufweist. Unser britisches Patent GB 1489339 beschreibt zwei Stufen der Brennstoffeinspritzung. Unsere internationale Patentanmeldung Nr. WO 92/07221 beschreibt zwei und drei Stufen der Brennstoffeinspritzung. Bei einer gestuften Verbrennung suchen sämtliche Verbrennungsstufen ein mageres Gemisch zu benutzen, und demgemäß wird eine niedrige Verbrennungstemperatur erforderlich, um NOx zu vermindern. Der Ausdruck „magere Verbrennung" bedeutet eine Verbrennung von Brennstoff in Luft, bei der das Brennstoff/Luft-Verhältnis niedrig ist, d. h. kleiner als der stoichiometrische Wert. Um die erforderlichen geringen Emissionen von NOx und CO zu erreichen, ist es wichtig, Brennstoff und Luft gleichmäßig zu vermischen.
  • Die industrielle Gasturbinenanlage, wie sie in unserer internationalen Patentanmeldung WO 92/07221 beschrieben ist, benutzt mehrere rohrförmige Brennkammern, deren Achse allgemein in Radialrichtung ausgerichtet sind. Die Einlässe der rohrförmigen Brennkammern befinden sich an ihren radial äußeren Enden und Übergangskanäle verbinden die Auslässe der rohrförmigen Brennkammern mit einer Reihe von Düsenleitschaufeln, um die heißen Gase axial in den Turbinenteil der Gasturbinenanlage einzuleiten. Jede der rohrförmigen Brennkammern besitzt zwei koaxiale radiale Strömungsverwirbler, die eine Mischung von Brennstoff und Luft in eine Primär-Verbrennungszone einleiten. Ein ringförmiger Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal umgibt die Primär-Verbrennungszone und liefert eine Mischung von Brennstoff und Luft in eine Sekundär-Verbrennungszone.
  • Die US-A-4928481 beschreibt die Brennkammer eines Gasturbinentriebwerks, die eine dreistufige Brennstoffeinspritzung aufweist. Sämtliche Stufen der Verbrennung suchen mit magerer Verbrennung zu arbeiten und demgemäß mit geringen Verbrennungstemperaturen, die erforderlich sind, um NOx zu vermindern. Mehrere Brennstoff-Luft-Mischkanäle sind vorgesehen, um eine Mischung von Brennstoff und Luft in die Sekundär-Verbrennungszone einzuleiten. Die Brennstoff-Luft-Mischkanäle sind so angeordnet, dass sie das Brennstoff-Luft-Gemisch in die Sekundär-Verbrennungszone als Strahlen einleiten, die frontal auftreffen. Die Brennstoff-Luft-Mischkanäle sind mit Brennstoffinjektoren und mehreren Luftinjektoren versehen, die in Strömungsrichtung durch die Brennstoff-Luft-Mischkanäle im Abstand angeordnet sind.
  • Die US-A-5235814 beschreibt eine Brennkammer eines Gasturbinentriebwerks, die mit magerer Verbrennung arbeitet und demgemäß eine niedrige Verbrennungstemperatur besitzt, die zur Verminderung von NOx erforderlich ist. Mehrere Brennstoff-Luft-Mischkanäle sind vorgesehen, um eine Mischung von Brennstoff und Luft in die Brennkammer einzuleiten. Die Brennstoff-Luft-Mischkanäle sind mit Brennstoffinjektoren und einer Mehrzahl von Luftinjektoren versehen, die in Strömungsrichtung über die Brennstoff-Luft-Mischkanäle im Abstand zueinander angeordnet sind.
  • Die FR-2188795A beschreibt einen Gasbrenner, bei dem ein Brennstoff-Luft-Mischkanal ein Gemisch von Brennstoff und Luft einer Flamme zuführt. Der Brennstoff-Luft-Mischkanal ist mit einem Brennstoffinjektor und mehreren Luftinjektoren versehen, die in Strömungsrichtung über den Brennstoff-Luft-Mischkanal im Abstand zueinander angeordnet sind.
  • Ein Problem, das Gasturbinentriebwerken zugeordnet ist, besteht darin, dass Druckfluktuationen in der Luft oder dem Gas vorhanden sind, die das Gasturbinentriebwerk durchströmen. Druckfluktuationen in der Luftströmung oder der Gasströmung durch das Gasturbinentriebwerk können zu einer schwerwiegenden Beschädigung oder einem Ausfall von Komponenten führen, wenn die Frequenz der Druckfluktuationen mit der Eigenfrequenz eines Vibrationsmodus von einer oder mehreren der Komponenten zusammenfällt. Diese Druckfluktuationen können durch den Verbrennungsprozess verstärkt werden, und unter ungünstigen Umständen kann eine Resonanzfrequenz mit einer genügend hohen Amplitude erzeugt werden, die eine schwerwiegende Beschädigung der Brennkammer und des Gasturbinentriebwerks bewirkt.
  • Es hat sich gezeigt, dass Gasturbinentriebwerke, die eine magere Verbrennung benutzen, insbesondere für dieses Problem anfällig sind. Weiter hat es sich gezeigt, dass, weil Gasturbinentriebwerke, die mit magerer Verbrennung arbeiten, Emissionen auf geringere Werte reduzieren, indem eine gleichförmigere Vermischung von Brennstoff und Luft stattfindet, die Amplitude der Resonanzfrequenz größer wird.
  • Es wird angenommen, dass die Druckfluktuationen in dem Gasturbinentriebwerk im Brennstoff-Luft-Gemisch am Ausgang der Brennstoff-Luft-Mischkanäle Fluktuationen erzeugen.
  • Demgemäß liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Brennkammer zu schaffen, die die oben erwähnten Probleme löst oder wenigstens verringert.
  • Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Konstruktion eines Brennstoff-Luft-Mischkanals für eine Brennkammer, wobei der Brennstoff-Luft-Mischkanal Brennstoffinjektormittel zur Zuführung von Brennstoff in den Brennstoff-Luft-Mischkanal und Luftinjektormittel aufweist, um Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal einzuleiten und wobei die Luftinjektormittel mehrere Luftinjektoren aufweisen, die in Strömungsrichtung durch den Brennstoff-Luft-Mischkanal distanziert sind, wobei die Luftinjektoren so angeordnet sind, dass sie progressiv Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal über die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals einleiten, um die Fluktuationen im Brennstoff-Luft-Verhältnis auszugliedern, wobei das Volumen des Brennstoff-Luft-Mischkanals so gewählt wird, dass die Durchschnitts-Durchlaufzeit von den Brennstoffinjektormitteln nach dem stromabwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals größer ist als die Zeitdauer der Fluktuationen und wobei das Volumen des Brennstoff-Luft-Mischkanals derart ausgebildet wird, dass die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals, multipliziert mit der Frequenz der Fluktuationen und geteilt durch die Geschwindigkeit des Brennstoffs und der Luft, die das stromabwärtige Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals verlassen, wenigstens zwei sind.
  • Vorzugsweise weist die Brennkammer wenigstens eine Verbrennungszone auf, die durch wenigstens eine Umfangswand definiert ist, wobei der Brennstoff-Luft-Mischkanal eine Brennstoff-Luft-Mischung nach der wenigstens einen Verbrennungszone fördert.
  • Vorzugsweise weist der Brennstoff-Luft-Mischkanal wenigstens eine Wand auf, und die Luftinjektoren bestehen aus mehreren Löchern, die sich durch die Wand erstrecken.
  • Vorzugsweise weist die Brennkammer eine Primär-Verbrennungszone und eine Sekundär-Verbrennungszone stromab der Primär-Verbrennungszone auf.
  • Vorzugsweise weist die Brennkammer eine Primär-Verbrennungszone, eine Sekundär-Verbrennungszone stromab der Primär-Verbrennungszone und eine Tertiär-Verbrennungszone stromab der Sekundär-Verbrennungszone auf.
  • Der Brennstoff-Luft-Mischkanal kann den Brennstoff und die Luft in die Primär-Verbrennungszone einführen. Der Brennstoff-Luft-Mischkanal kann den Brennstoff und die Luft in die Sekundär-Verbrennungszone einführen. Der Brennstoff-Luft-Mischkanal kann Brennstoff und Luft in die Tertiär-Verbrennungszone einführen.
  • Der Brennstoff-Luft-Mischkanal kann aus einem einzigen ringförmigen Brennstoff-Luft-Mischkanal bestehen, wobei die Luftinjektormittel axial im Abstand angeordnet sind. Der ringförmige Brennstoff-Luft-Mischkanal kann eine innere Ringwand und eine äußere Ringwand aufweisen, wobei die Luftinjektormittel in wenigstens einer von Innenwand oder Außenwand vorgesehen sind. Die Luftinjektormittel können in der inneren Ringwand und der äußeren Ringwand vorgesehen sein.
  • Vorzugsweise besteht der Brennstoff-Luft-Mischkanal aus einem radialen Brennstoff-Luft-Mischkanal und die Luftinjektormittel sind radial in diesem im Abstand angeordnet. Vorzugsweise umfasst der radiale Brennstoff-Luft-Mischkanal eine erste radiale Wand und eine zweite radiale Wand, und die Luftinjektormittel sind in wenigstens der ersten oder der zweiten radialen Wand vorgesehen. Vorzugsweise sind die Luftinjektormittel in der ersten und der zweiten Radialwand angeordnet.
  • Alternativ besteht der Brennstoff-Luft-Mischkanal aus einem rohrförmigen Brennstoff-Luft-Mischkanal, und die Luftinjektormittel sind axial herum angeordnet.
  • Vorzugsweise sind die Brennstoffinjektormittel am stromaufwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals angeordnet, und die Luftinjektormittel sind stromab der Brennstoffinjektormittel vorgesehen.
  • Stattdessen sind die Brennstoffinjektormittel zwischen dem stromaufwärtigen Ende und dem stromabwärtigen Ende des wenigstens einen Brennstoff-Luft-Mischkanals angeordnet, wobei einige der Luftinjektormittel stromauf der Brennstoffinjektormittel liegen und einige der Luftinjektormittel stromab der Brennstoffinjektormittel angeordnet sind.
  • Vorzugsweise ist jedes Luftinjektormittel am stromabwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals so ausgebildet, dass mehr Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal gelangt als jedes Luftinjektormittel am stromaufwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals liefert.
  • Vorzugsweise ist ist jedes Luftinjektormittel an einer ersten Stelle in Strömungsrichtung durch den Brennstoff-Luft-Mischkanal so angeordnet, dass mehr Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal gelangt als jedes Luftinjektormittel stromauf der ersten Stelle im Brennstoff-Luft-Mischkanal liefert.
  • Vorzugsweise ist jedes Luftinjektormittel an der ersten Stelle im Brennstoff-Luft-Mischkanal so angeordnet, dass es weniger Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal liefert als jedes Luftinjektormittel stromab der ersten Stelle im Brennstoff-Luft-Mischkanal.
  • Vorzugsweise sind mehrere Luftinjektoren im Abstand in Strömungsrichtung durch den wenigstens einen Brennstoff-Luft-Mischkanal über eine Länge im Abstand angeordnet, die halb so groß ist wie die Wellenlänge der Fluktuationen in der Luft, die dem wenigstens einen Brennstoff-Luft-Mischkanal zugeführt wird.
  • Vorzugsweise weist wenigstens ein Brennstoff-Luft-Mischkanal einen Wirbelerzeuger auf. Vorzugsweise besteht der Wirbelerzeuger aus einer radialen Strömungsschaufel.
  • Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 ist eine Ansicht eines Gasturbinentriebwerks mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Brennkammer;
  • 2 ist in größerem Maßstab gezeichnet ein Längsschnitt durch die Brennkammer gemäß 1;
  • 3 ist in größerem Maßstab gezeichnet eine Schnittansicht eines Teils des Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanals gemäß 2;
  • 4 ist in größerem Maßstab gezeichnet eine Schnittansicht eines Teils des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals gemäß 2;
  • 5 ist eine Schnittansicht einer abgewandelten Ausführungsform eines Brennstoff-Luft-Mischkanals;
  • 6 ist eine Schnittansicht in Richtung der Pfeile W-W gemäß 5 betrachtet;
  • 7 ist eine Schnittansicht in Richtung der Pfeile X-X gemäß 5 betrachtet;
  • 8 ist eine Schnittansicht eines abgewandelten Brennstoff-Luft-Mischkanals;
  • 9 ist eine Schnittansicht in Richtung der Pfeile Y-Y gemäß 8 betrachtet;
  • 10 ist eine Schnittansicht in Richtung der Pfeile Z-Z gemäß 8 betrachtet;
  • 11 ist eine graphische Darstellung, die die Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuationen in Abhängigkeit von dem radialen Abstand im radialen Brennstoff- Luft-Mischkanal gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem radialen Brennstoff-Luft-Mischkanal gemäß der Stande der Technik vergleicht;
  • 12 ist eine graphische Darstellung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses eines erfindungsgemäßen Brennstoff-Luft-Mischkanals, dividiert durch das Brennstoff-Luft-Verhältnis eines dem Stande der Technik zugehörigen Brennstoff-Luft-Mischkanals in Abhängigkeit von der Frequenz der Fluktuationen, multipliziert mit der Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals, dividiert durch die Geschwindigkeit des Brennstoff-Luft-Gemischs, das den Brennstoff-Luft-Mischkanal verlässt;
  • 13 ist eine Schnittansicht eines abgewandelten Brennstoff-Luft-Mischkanals;
  • 14 ist eine Schnittansicht einer weiteren Abwandlung eines Brennstoff-Luft-Mischkanals;
  • 15 ist eine graphische Darstellung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses des erfindungsgemäßen Brennstoff-Luft-Mischkanals in Abhängigkeit von der Frequenz der Fluktuationen, multipliziert mit der Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals und dividiert durch die Geschwindigkeit des Brennstoff-Luft-Gemischs, das den Brennstoff-Luft-Mischkanal verlässt.
  • Das industrielle Gasturbinentriebwerk 10 gemäß 1 weist in axialer Strömungsrichtung hintereinander einen Einlass 12, einen Kompressorteil 14, einen Brennkammeraufbau 16, einen Turbinenteil 18, einen Nutzleistungsturbinenteil 20 und einen Auslass 22 auf. Der Turbinenteil 20 treibt den Kompressorteil 14 über eine oder mehrere nicht dargestellte Wellen. Die Nutzleistungsturbine 20 treibt einen elektrischen Generator 26 über eine Welle 24 an. Die Nutzleistungsturbine 20 kann jedoch auch als Antrieb für andere Zwecke dienen. Die Arbeitsweise des Gasturbinentriebwerks 10 erfolgt in der üblichen Weise und wird daher nicht im Einzelnen weiter beschrieben.
  • Der Brennkammeraufbau 16 geht deutlicher aus den 2, 3 und 4 hervor. Der Brennkammeraufbau 16 besteht aus mehreren, beispielsweise neun, im gleichen Umfangsabstand angeordneten rohrförmigen Brennkammern 28. Die Achsen der rohrförmigen Brennkammern 28 sind so angeordnet, dass sie sich allgemein in Radialrichtung erstrecken. Die Einlässe der rohrförmigen Brennkammern 28 befinden sich an ihren radial äußersten Enden und ihre Auslässe liegen an ihren radial innersten Enden.
  • Jede der rohrförmigen Brennkammern 28 weist eine stromaufwärtige Wand 30 auf, die an das stromaufwärtige Ende einer Ringwand 32 angeschlossen ist. Ein erster stromaufwärtiger Teil 34 der Ringwand 32 definiert eine Primär-Verbrennungszone 36, ein zweiter Zwischenteil 38 der Ringwand 32 definiert eine Sekundär-Verbrennungszone 40 und ein dritter stromabwärtiger Teil 42 der Ringwand 32 definiert eine Tertiär-Verbrennungszone 44. Der zweite Teil 38 der Ringwand 32 hat einen größeren Durchmesser als der erste Teil 34 der Ringwand 32 und in gleicher Weise hat der dritte Teil 42 der Ringwand 32 einen größeren Durchmesser als der zweite Teil 38 der Ringwand 32.
  • Es sind mehrere im gleichen Umfangsabstand angeordnete Übergangskanäle 46 vorgesehen. Jeder der Übergangskanäle 46 weist einen Kreisquerschnitt am stromaufwärtigen Ende 48 auf. Das stromaufwärtige Ende 48 eines jeden Übergangskanals 46 liegt koaxial zum stromabwärtigen Ende der entsprechenden rohrförmigen Brennkammer 28 und jeder der Übergangskanäle 46 ist mit einem Winkelabschnitt der Düsenleitschaufeln verbunden und abgedichtet.
  • Die stromaufwärtige Wand 30 einer jeden rohrförmigen Brennkammer 28 besitzt eine Öffnung 50, um Luft und Brennstoff in die Primär-Verbrennungszone 36 gelangen zu lassen. Eine radiale Strömungs-Verwirbelungseinrichtung 52 liegt koaxial zur Öffnung 50 in der stromaufwärtigen Wand 30.
  • Mehrere Brennstoffinjektoren 56 sind in einem Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 54 angeordnet, der stromauf der radialen Strömungs-Verwirbelungseinrichtung 52 ausgebildet ist. Die Wände 58 und 60 des Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 54 sind mit mehreren radialen und in Umfangsrichtung im Abstand zueinander angeordneten Öffnungen 62 und 64 versehen, die einen Primär-Lufteinlass bilden, um Luft in den Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 54 einzuführen. Die radial beabstandeten Öffnungen 62 und 64 sind demgemäß in Längsrichtung in Richtung der Strömung des Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 54 über einen Abstand D distanziert. Die Öffnungen 62 können kreisförmig oder als Schlitze ausgebildet sein.
  • Ein zentraler Hilfszünder 66 liegt koaxial zur Öffnung 50. Der Hilfszünder 66 definiert einen stromabwärtigen Abschnitt des Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 54 für die Strömung des Brennstoff-Luft-Gemischs von der radialen Strömungs-Verwirbelungseinrichtung 52 in die Primär-Verbrennungszone 36. Der Hilfszünder 66 wendet die Brennstoff-Luft-Strömung von der radialen Strömungs-Verwirbelungseinrichtung 52 von einer Radialrichtung in eine Axialrichtung um. Der Primär-Brennstoff wird mit der Primär-Luft in dem Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 54 vermischt.
  • Die Brennstoffinjektoren 56 werden mit Brennstoff aus einer Primär-Brennstoffleitung 68 gespeist.
  • Ein ringförmiger Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 70 ist für jede rohrförmige Brennkammer 28 vorgesehen. Jeder Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 70 ist umfangsmäßig um die Primär-Verbrennungszone 36 der entsprechenden rohrförmigen Brennkammer 28 angeordnet. Jeder Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 70 wird zwischen einer zweiten Ringwand 72 und einer dritten Ringwand 74 definiert. Die zweite Ringwand 72 definiert das innere Ende des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 70 und die dritte Ringwand 74 definiert das äußere Ende des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 70. Die zweite Ringwand 72 des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 70 besitzt mehrere in Achsrichtung und in Umfangsrichtung beabstandete Öffnungen 76, die einen Sekundär-Lufteinlass nach dem Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 70 bilden. Die Öffnungen 76 sind axial in Längsrichtung der Strömung des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 70 distanziert. Die Öffnungen 76 können kreisförmig oder als Schlitze ausgebildet sein.
  • Am stromabwärtigen Ende des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 70 sind die zweite und dritte Ringwand 72 an einem kegelstumpfförmigen Wandteil 78 befestigt, der die Wandteile 34 und 38 verbindet. Der kegelstumpfförmige Wandteil 78 ist mit mehreren Öffnungen 80 versehen. Die Öffnungen 80 sind so angeordnet, dass sie das Brennstoff-Luft-Gemisch in die Sekundär-Verbrennungszone 40 in Richtung stromab nach der Achse der rohrförmigen Brennkammer 28 richten. Die Öffnungen 80 können kreisförmig oder als Schlitze ausgebildet sein und sie haben einen gleichen Strömungsquerschnitt.
  • Der Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 70 vermindert sich im Querschnittsbereich vom Einlass 76 am stromaufwärtigen Ende nach den Öffnungen 80 am stromabwärtigen Ende. Die Gestalt des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals erzeugt eine konstant beschleunigte Strömung durch den Kanal 70.
  • Es sind mehrere Sekundär-Brennstoffsysteme 82 vorgesehen, um Brennstoff nach den Brennstoff-Luft-Mischkanälen 70 jeder rohrförmigen Brennkammer 28 zu leiten. Das Sekundär-Brennstoffsystem 82 für jede rohrförmige Brennkammer 28 besteht aus einer ringförmigen Sekundär-Brennstoffleitung 84, die koaxial zur rohrförmigen Brennkammer 28 am stromaufwärtigen Ende des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 70 der rohrförmigen Brennkammer 28 liegt. Jede Sekundär-Brennstoffleitung 84 besitzt mehrere, beispielsweise dreißig, im gleichen Umfangsabstand angeordnete Sekundär-Brennstofföffnungen 86. Jede der Sekundär-Brennstofföffnungen 86 richtet den Brennstoff axial bezüglich der rohrförmigen Brennkammer 28 auf eine ringförmige Spritzplatte 88 über einen Ringkanal 90 in Richtung stromab in den Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 70, und zwar in Gestalt eines ringförmigen Brennstoffstrahls.
  • Ein ringförmiger Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 92 ist für jede rohrförmige Brennkammer 28 vorgesehen. Jeder Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 92 ist in Umfangsrichtung um die Sekundär-Verbrennungszone 40 der entsprechenden rohrförmigen Brennkammer 28 angeordnet. Jeder der Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanäle 92 wird zwischen einer vierten Ringwand 94 und einer fünften Ringwand 96 definiert. Die vierte Ringwand 94 definiert das innere Ende des Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 92 und die fünfte Ringwand 96 definiert das äußere Ende des Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 92. Der Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 92 besitzt mehrere in Achsrichtung und in Umfangsrichtung distanzierte Öffnungen 98, die einen Tertiär-Lufteinlass nach dem Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 92 bilden. Die Öffnungen 98 sind in Achsrichtung, in Längsrichtung der Strömung des Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 92, in der vierten Ringwand 94 distanziert angeordnet. Die Öffnungen 98 können kreisförmig oder als Schlitze ausgebildet sein.
  • Am stromabwärtigen Ende des Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 92 sind die vierte und fünfte Ringwand 94 bzw. 96 an einem kegelstumpfförmigen Wandteil 100 befestigt, der die Wandteile 38 und 42 verbindet. Der kegelstumpfförmige Wandteil 100 ist mit mehreren Öffnungen 102 versehen. Die Öffnungen 102 richten das Brennstoff-Luft-Gemisch in die Tertiär-Verbrennungszone 44 in Richtung stromab nach der Achse der rohrförmigen Brennkammer 28. Die Öffnungen 102 können kreisförmig oder als Schlitze mit gleicher Strömungsfläche ausgebildet sein.
  • Der Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 92 vermindert sich im Querschnitt vom Einlass 98 am stromaufwärtigen Ende nach den Öffnungen 102 am stromabwärtigen Ende. Die Form des Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 92 erzeugt eine konstant beschleunigte Strömung durch den Kanal 92.
  • Mehrere Tertiär-Brennstoffsysteme 104 sind vorgesehen, um Brennstoff den Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanälen 92 einer jeden rohrförmigen Brennkammer 28 zuzuführen. Das Tertiär-Brennstoffsystem 104 für jede rohrförmige Brennkammer 28 besteht aus einer ringförmigen Tertiär-Brennstoffleitung 106, die am stromaufwärtigen Ende des Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 92 angeordnet ist. Jede Tertiär-Brennstoffleitung 106 besitzt mehrere, beispielsweise zweiunddreißig, im gleichen Umfangsabstand angeordnete Tertiär-Brennstofföffnungen 108. Jede der Tertiär-Brennstofföffnungen 108 richtet den Brennstoff axial bezüglich der rohrförmigen Brennkammer 28 auf eine ringförmige Spritzplatte 110. Der Brennstoff strömt von der Spritzplatte 110 durch den Ringkanal 112 in Richtung stromab in den Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanal als ringförmiger Brennstoffschirm.
  • Wie oben erwähnt, wird der Brennstoff mit der Luft, die den Verbrennungszonen zugeführt werden, vorgemischt und jede der Verbrennungszonen 36, 40 und 44 ist so angeordnet, dass eine magere Verbrennung erzeugt wird, um den NOx-Gehalt zu minimieren. Die Verbrennungsprodukte von der Primär-Verbrennungszone 36 strömen in die Sekundär-Verbrennungszone 40 ein und die Produkte der Verbrennung von der Sekundär-Verbrennungszone 40 strömen in die Tertiär-Verbrennungszone 44 ein.
  • Ein Teil der Luft strömt, wie durch den Pfeil A angegeben, zur Primär-Verbrennung nach einer Kammer 114, und diese Strömung gelangt durch die Öffnungen 62 in der Wand 58 in den Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 54. Der Rest der Luft strömt, wie durch den Pfeil B angegeben, zur Primär-Verbrennung nach einer Kammer 116, und diese Strömung gelangt über die Öffnungen 60 in der Wand 56 in den Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 54. Die Luft für die Sekundär-Verbrennung strömt, wie durch den Pfeil C angegeben, nach der Kammer 116, und diese Strömung durch die Öffnungen 76 in der Wand 72 gelangt in den Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 70. Die durch den Pfeil E angegebene Luft für die Tertiär-Verbrennung strömt nach der Kammer 118, und diese Strömung gelangt durch die Öffnungen 98 in der Wand 94 in den Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 92.
  • Der Verbrennungsprozess verstärkt die Druckfluktuationen aus den oben erwähnten Gründen und kann Teile des Gasturbinentriebwerks beschädigen, wenn sie eine Eigenfrequenz ihres Vibrationsmodus besitzen, der mit der Frequenz der Druckfluktuationen zusammenfällt.
  • Die Druckfluktuationen oder Druckwellen in der Brennkammer erzeugen Fluktuationen in dem Brennstoff-Luft-Verhältnis am Ausgang der Brennstoff-Luft-Mischkanäle. Die Druckfluktuationen in der Luftströmung und die konstante Brennstoffzufuhr in die Brennstoff-Luft-Mischkanäle der rohrförmigen Brennkammern führt zu dem fluktuierenden Brennstoff-Luft-Verhältnis am Austritt der Brennstoff-Luft-Mischkanäle.
  • Es soll die folgende Gleichung betrachtet werden: Δu/U = 1/M × Δp/P
  • Dabei ist U die Luftgeschwindigkeit, M ist die Masse, P ist der Druck, Δu ist die Geschwindigkeitsänderung, Δp ist die Druckänderung, FAR ist das Brennstoff-Luft-Verhältnis und Δ (FAR) ist die Änderung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses.
  • Demgemäß ist in einem typischen Brennstoff-Luft-Mischkanal Δu/U ungefähr 30%, wenn Δp/P ungefähr 1% ist, und demgemäß liegt das Verhältnis Δ (FAR)/FAR bei ungefähr 30% in der Brennkammer.
  • Die vorliegende Erfindung sucht einen Brennstoff-Luft-Mischkanal zu schaffen, der eine Mischung von Brennstoff und Luft in die Brennkammer mit einer besseren Konstanz des Brennstoff-Luft-Verhältnisses liefert. Die vorliegende Erfindung schafft wenigstens einen Punkt der Brennstoffeinspritzung in den Brennstoff-Luft-Mischkanal und mehrere Punkte der Lufteinspritzung in den Brennstoff-Luft-Mischkanal. Die Lufteinspritzpunkte sind im Abstand in Längsrichtung in Richtung der Strömung des Brennstoff-Luft-Mischkanals distanziert. Der Druck der Luft an den in Längsrichtung distanzierten Lufteinspritzpunkten ist zu jedem Zeitpunkt unterschiedlich. Daher wird das Brennstoff-Luft-Gemisch infolge der zusätzlichen Luft schwächer, wenn das Brennstoff-Luft-Gemisch längs des Brennstoff-Luft-Mischkanals strömt. Noch wichtiger ist es, dass die maximale Differenz zwischen dem tatsächlichen Brennstoff-Luft-Verhältnis und dem durchschnittlichen Brennstoff-Luft-Verhältnis relativ niedrig wird, wie dies durch die Linie F in 11 dargestellt ist. Für einen einzigen Brennstoffeinspritzpunkt und eine einzigen Lufteinspritzpunkt bleibt jedoch die maximale Differenz zwischen dem tatsächlichen Brennstoff-Luft-Verhältnis und dem durchschnittlichen Brennstoff-Luft-Verhältnis relativ hoch, wie dies durch die Linie G in 11 angegeben ist.
  • Berechnungen zeigen (vergleiche 12), dass die Veränderung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses für einen Brennstoff-Luft-Mischkanal mit einem einzigen Brennstoffeinspritzpunkt und mehreren Lufteinspritzpunkten wenige Prozent der Veränderung des Brennstoff-Luft-Verhältnisses für einen Brennstoff-Luft-Mischkanal betragen, der einen einzigen Brennstoffeinspritzpunkt und einen einzigen Lufteinspritzpunkt besitzt, wenn das Volumen des Brennstoff-Luft-Mischkanals derart ist, dass die folgende Gleichung erfüllt ist: LF/U > X
  • Dabei ist L die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals, F ist die Frequenz, U ist die Austrittsgeschwindigkeit des Brennstoff-Luft-Gemischs und X ist eine Zahl größer als 2. Je größer die Zahl X, umso niedriger wird die Veränderung im Brennstoff-Luft-Verhältnis. Beispielsweise liegt die Veränderung bei X = 2 bei etwa 7%, bei X = 3 liegt die Veränderung bei etwa 4%, bei X = 4 beträgt die Veränderung etwa 3%. Vorzugsweise ist X eine Zahl größer als 3, und vorzugsweise ist X eine Zahl größer als 4 und noch zweckmäßiger ist X eine Zahl größer als 5.
  • Die progressive Einführung von Luft über die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals führt zu einer Zahl physikalischer Mechanismen, die zu der Verminderung und vorzugsweise zur Ausschaltung von Druckfluktuationen und Druckwellen oder Instabilitäten in der Brennkammer beitragen. Die physikalischen Mechanismen sind die Erzeugung eines Tiefgeschwindigkeitsbereichs, die
  • Integration von Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuationen, das Verweilen der Zeitverteilung, die Dämpfung von Druckwellen und die Destruktion von Phasenbeziehungen.
  • Die Luftströmung in der Nähe des Brennstoffinjektors ist Fluktuationen in seiner Fortpflanzungsgeschwindigkeit infolge der Druckfluktuationen im Brennstoff-Luft-Mischkanal unterworfen. Dies erzeugt eine lokale Fluktuation in der Brennstoffkonzentration, ein lokales Brennstoff-Luft-Verhältnis, das dann mit der Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Luft im Brennstoff-Luft-Mischkanal nach unten strömt. Infolge der Vermischung von Brennnstoff und Luft im Brennstoff-Luft-Mischkanal diffundieren diese Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuationen normalerweise aus, obgleich der Prozess sehr langsam vonstatten geht. Wenn jedoch die örtliche Konvektionsgeschwindigkeit niedrig ist und die örtliche Turbulenzintensität hoch ist, wie bei der vorliegenden Erfindung, werden alle Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuationen im Wesentlichen durch die Zeit abgeführt, während der die Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuationen die Brennkammer erreichen. Demgemäß ermöglicht die Kombination einer geringen Geschwindigkeit und einer hohen Turbulenz durch die Luftinjektoren eine Vermischung von Brennstoff und Luft derart, dass alle Fluktuationen in der Brennstoffkonzentration im Brennstoff-Luft-Verhältnis in der Nähe des Brennstoffinjektors geglättet werden.
  • Alle Fluktuationen im örtlichen Brennstoff-Luft-Verhältnis in der Nähe des Brennstoffinjektors fließen stromab und die progressive Einführung von Luft über die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals integriert alle Fluktuationen im örtlichen Brennstoff-Luft-Verhältnis infolge des Brennstoffinjektors heraus. Der Grund dafür liegt darin, dass der Druck der von den Luftinjektoren zugeführten Luft mit der Zeit fluktuiert. Wenn die durchschnittliche Zeit der Wanderung eines Fluidpartikels von der Nähe des Brennstoffinjektors nach dem stromabwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals länger ist als die Zeitperiode der Druckfluktuationen, dann wird das Fluidpartikel, das aus der Nähe des Brennstoffinjektors herrührt, einer Anzahl von Zyklen unterworfen, die magerer und reicher werden als der Durchschnitt der ursprünglichen Brennstoffkonzentrations-Fluktuationen. Dies bestimmt das räumliche Ausmaß der Luftinjektoren, d. h. die Länge D des Brennstoff-Luft-Mischkanals, der die Luftinjektoren enthält. Dies bestimmt außerdem die Breite oder den Querschnittsbereich des Brennstoff-Luft-Mischkanals, da dies die Gesamtverweilzeit im Brennstoff-Luft-Mischkanal beeinflusst.
  • Eine klar definierte und vorherrschende Zeitverzögerung zwischen dem Brennstoffinjektor und der Stelle der Wärmefreigabe in der Brennkammer ist ein Mechanismus für die Verbrennungsinstabilität. Das Vorhandensein in einer intensiven turbulenten Vermischung in dem Brennstoff-Luft-Mischkanal, die durch die in Längsrichtung distanzierten Luftinjektoren erzeugt wird, bildet eine große Zahl möglicher Pfade für ein Brennstoffpartikel, um nach der Stelle der Wärmefreigabe zu wandern. Der großen Zahl möglicher Pfade ist eine gleich große Zahl möglicher Verweilzeiten im Brennstoff-Luft-Mischkanal zugeordnet. Die Wahrscheinlichkeit der Verweilzeit im Brennstoff-Luft-Mischkanal folgt einer exponentiellen Verteilung, verschoben um eine gewisse Verzögerungszeit. Diese weite Verteilung von Zeitverzögerungen, die ihrer Natur nach zufällig sind, machen es für das System schwierig, eine kohärente Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuation einer großen Zahl von Zyklen aufrecht zu erhalten, und dies macht es schwierig, ein Resonanzverhalten zu erreichen. Die Verweilzeitverteilung wird so eingestellt, dass eine Selbstzündung des Brennstoff-Luft-Gemischs im Brennstoff-Luft-Mischkanal verhindert wird.
  • Die durchschnittliche Luftgeschwindigkeit wird so gewählt, dass die Luftinjektoren sensitiv auf Druckfluktuationen ansprechen, die in der Brennkammer auftreten. Wenn eine Druckwelle vom stromabwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals nach dem Brennstoffinjektor fortschreitet, verliert sie progressiv an ihrer Amplitude, weil Energie benutzt wird, um den Luftdruck in den Luftinjektoren zu fluktuieren. Dies vermindert die Möglichkeit, dass Druckfluktuationen eine örtliche Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuation in der Nähe des Brennstoffinjektors erzeugen. Hierdurch wird auch vollständig die Kopplung zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Brennkammer geändert.
  • Es wird eine konsistente Beziehung zwischen den Druckfluktuationen innerhalb der Brennkammer und den Fluktuationen in der chemischen Energie gefordert, die der Brennkammer zugeführt wird im Hinblick auf das Auftreten einer Verbrennungsinstabilität. Der chemische Energieeingang in die Brennkammer ist proportional der Wirksamkeit des Brennstof-Luft-Gemischs, das der Brennkammer zugeführt wird und der Luftgeschwindigkeit am Austritt des Brennstoff-Luft-Mischkanals. Die Vielzahl der Luftinjektoren integriert die Druckfluktuationen und die Fluktuationen in der Wirksamkeit des Brennstoff-Luft-Gemischs heraus. Auch alle Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuationen, die am stromabwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals vorhanden sind, sind nicht auf die Druckfluktuationen korreliert, die sie erzeugen. Die Möglichkeit einer positiven Verstärkung von Druckfluktuationen oder Brennstoff-Luft-Verhältnis-Fluktuationen wird vermindert.
  • Die durchschnittliche Fortpflanzungsgeschwindigkeit erhöht sich über die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals. Daher ist es notwendig, progressiv die Querschnittsfläche der Luftinjektoren über die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals zu vergrößern, um eine ausreichende Zuführung und Vermischung im Brennstoff-Luft-Mischkanal zu erreichen.
  • Ein weiterer Brennstoff-Luft-Mischkanal 120 gemäß der vorliegenden Erfindung ist in den 5, 6 und 7 dargestellt. Ein im Querschnitt rechteckiger Brennstoff-Luft-Mischkanal 120 weist vier Seitenwände 122, 124, 126 und 128 auf. Die Wände 124 und 126 besitzen eine Vielzahl von in Längsrichtung und quer distanzierten Öffnungen 130 bzw. 132, die einen Einlass für den Brennstoff-Luft-Mischkanal 120 bilden. Die Öffnungen 130 und 132 vergrößern sich im Querschnitt zwischen dem stromaufwärtigen Ende 134 des Brennstoff-Luft-Mischkanals 120 und dem stromabwärtigen Ende 136 des Brennstoff-Luft-Mischkanals 120. Es ist ein einzelner Brennstoffinjektor 140 vorgesehen, um Brennstoff in das stromaufwärtige Ende 134 des Brennstoff-Luft-Mischkanals 120 einzuführen. Der Brennstoffinjektor 140 wird mit Brennstoff aus einer Brennstoffleitung 138 gespeist.
  • Ein weiterer Brennstoff-Luft-Mischkanal 150 gemäß der Erfindung ist in den 8, 9 und 10 dargestellt. Der im Querschnitt kreisförmige Brennstoff-Luft-Mischkanal 150 besteht aus einer rohrförmigen Wandung 152, die eine Vielzahl von axial und in Umfangsrichtung distanzierten Öffnungen 154 aufweist, die einen Lufteinlass für den Brennstoff-Luft-Mischkanal 150 bilden. Die Öffnungen 154 vergrößern sich progressiv in ihrer Querschnittsfläche zwischen dem stromaufwärtigen Ende 156 des Brennstoff-Luft-Mischkanals 150 und dem stromabwärtigen Ende 158 dieses Brennstoff-Luft-Mischkanals 150. Es ist ein einziger Brennstoffinjektor 160 vorgesehen, um Brennstoff in das stromaufwärtige Ende 156 des Brennstoff-Luft-Mischkanals 150 einzuleiten. Der Brennstoffinjektor 160 wird mit Brennstoff aus einer Brennstoffleitung gespeist.
  • Ein weiterer Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 170 gemäß der Erfindung ist in 13 dargestellt, und dieser ist ähnlich jenem nach 3. Der Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 170 weist Wände 174 und 176 auf, die mit mehreren radial und umfangsmäßig distanzierten Öffnungen 176 bzw. 178 versehen sind und die einen Primär-Lufteinlass bilden, um Luft in den Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 170 einzuleiten. Der Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 170 weist außerdem mehrere Brennstoffinjektoren 172 auf, die im Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 170 stromauf der Öffnungen 176 und 178 angeordnet sind. Zusätzlich ist eine Mehrzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Öffnungen 180 vorgesehen, um einen Teil des Primär-Lufteinlasses stromauf der Brennstoffinjektoren 172 zu bilden. Die Öffnungen 180 liefern bis zu 10% der Primär-Luftströmung stromauf der Injektoren 172. Die Öffnungen 180 sind vorgesehen, um die Erzeugung einer stagnierenden Zone zu verhindern, d. h. einer Zone mit keiner Gesamtgeschwindigkeit am stromaufwärtigen Ende des Primär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 170. Die stagnierende Zone besteht im Betrieb hauptsächlich aus Brennstoff und einem kleinen Anteil von Luft, was zu einer langen Verweilzeit für den Brennstoff führt, was mit einer erhöhten Gefahr einer Selbstzündung des Brennstoffs im Primär- Die Einführung von Luft stromauf der Brennstoffinjektoren hat nur einen geringen Einfluss auf das Brennstoff-Luft-Verhältnis, wie aus 15 ersichtlich ist. Hierbei zeigt die Linie H das Brennstoff-Luft-Verhältnis in 3 und die Linie I das Brennstoff-Luft-Verhältnis in 13 an.
  • Ein weiterer gemäß der Erfindung ausgebildeter Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 190 ist in 14 dargestellt. Dieser ist ähnlich ausgebildet wie jener in 4. Der Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 190 weist eine innere Ringwand 194 und eine äußere Ringwand 196 auf. Die innere Ringwand 194 ist mit mehreren axial und im Umfangsrichtung distanzierten Öffnungen 198 versehen, die einen Sekundär-Lufteinlass bilden, um Luft in den Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 190 einzuleiten. Der Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 190 weist außerdem einen ringförmigen Brennstoffinjektorschlitz 192 in dem Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 190 stromauf der Öffnungen 198 auf. Außerdem ist eine Vielzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Öffnungen 200 vorgesehen, um einen Teil des Sekundär-Lufteinlasses stromauf des Brennstoffinjektorschlitzes 192 zu bilden. Die Öffnungen 200 liefern bis zu 10% der Sekundär-Luftströmung. Diese Öffnungen 200 verhindern auch die Bildung einer stagnierenden Zone und eine Selbstzündung am stromaufwärtigen Ende des Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanals 190. Der Sekundär-Brennstoff-Luft-Mischkanal 190 weist eine sich in Strömungsrichtung vergrößernde Querschnittsfläche auf. Eine ähnliche Anordnung zusätzlicher Öffungen kann dem Tertiär-Brennstoff-Luft-Mischkanal zugeführt werden, um die Bildung einer stagnierenden Zone und eine Selbstzündung zu vermeiden.
  • Die Öffnungen in den Wänden des Brennstoff-Luft-Mischkanals können kreisförmig, langgestreckt, beispielsweise als Schlitze oder in irgendeiner anderen geeigneten Gestalt ausgebildet sein. Die Öffnungen in den Wänden des Brennstoff-Luft-Mischkanals können senkrecht zu den Wänden des Brennstoff-Luft-Mischkanals oder in irgendeinem anderen geeigneten Winkel verlaufen.
  • Der den Brennstoffinjektoren zugeführte Brennstoff kann ein flüssiger Brennstoff oder ein gasförmiger Brennstoff sein.
  • Der den Brennstoffinjektoren zugeführte Brennstoff kann ein flüssiger Brennstoff oder ein gasförmiger Brennstoff sein.
  • Die Erfindung ist außerdem anwendbar für weitere Brennstoff-Luft-Mischkanäle. Beispielsweise können die Brennstoff-Luft-Mischkanäle irgendeine geeignete Querschnittsgestalt aufweisen, solange dabei eine Vielzahl von Punkten aufrecht erhalten wird, über die Luft eingeblasen wird und die in Längsrichtung in Richtung der Strömung durch den Brennstoff-Luft-Mischkanal distanziert sind. Die Öffnungen können in irgendeiner Wand oder mehreren Wänden angeordnet sein, die den Brennstoff-Luft-Mischkanal bilden.
  • Die Erfindung ist auch für andere Luftinjektoren anwendbar, beispielsweise können hohle, perforierte Körper vorgesehen werden, die sich in den Brennstoff-Luft-Mischkanal hinein erstrecken, um Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal einzuführen.
  • Der Brennstoff-Luft-Mischkanal kann eine Verwirbelungseinrichtung aufweisen oder alternativ kann er auch ohne eine solche ausgebildet sein. Der Brennstoff-Luft-Mischkanal kann zwei koaxiale im Gegensinn wirbelnde Verwirbelungseinrichtungen aufweisen. Die Verwirbelungseinrichtung kann eine axiale Strömungs-Verwirbelungseinrichtung sein.
  • Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine industrielle Gasturbinenanlage beschrieben; sie ist jedoch auch in gleicher Weise anwendbar für Flugzeug-Gasturbinentriebwerke oder Schiffs-Gasturbinentriebwerke.

Claims (24)

  1. Verfahren zur Konstruktion eines Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92) für eine Brennkammer, wobei der Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) Brennstoffinjektormittel (56, 90, 112) zur Zuführung von Brennstoff in den Brennstoff-Luft-Mischkanal und Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) aufweist, um Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) einzuleiten und wobei die Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) mehrere Luftinjektoren (62, 64, 76, 98) aufweisen, die in Strömungsrichtung durch den Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) distanziert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftinjektoren (62, 64, 76, 98) so angeordnet sind, dass sie progressiv Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) über die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92) einleiten, um die Fluktuationen im Brennstoff-Luft-Verhältnis auszugliedern, dass das Volumen des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92) so gewählt wird, dass die Durchschnitts-Durchlaufzeit von den Brennstoffinjektormitteln (56, 90, 112) nach dem stromabwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92) größer ist als die Zeitdauer der Fluktuationen und dass das Volumen des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92) derart ausgebildet wird, dass die Länge des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92), multipliziert mit der Frequenz der Fluktuationen und geteilt durch die Geschwindigkeit des Brennstoffs und der Luft, die das stromabwärtige Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92) verlassen, wenigstens zwei ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Brennkammer (28) wenigstens eine Verbrennungszone (36, 40, 44) aufweist, die durch wenigstens eine Umfangswand (32) definiert wird, wobei der Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) ein Brennstoff-Luft-Gemisch nach der wenigstens einen Verbrennungszone (36, 40, 44) zuführt.
  3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, bei welchem der Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) wenigstens eine Wand (58, 60, 72, 74, 94, 96) aufweist und die Luftinjektoren (62, 64, 76, 98) eine Vielzahl von Öffnungen aufweisen, die sich durch die Wand (58, 60, 72, 94) hindurch erstrecken.
  4. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, bei welchem die Brennkammer (28) eine Primär-Verbrennungszone (36) und eine Sekundär-Verbrennungszone (40) stromab der Primär-Verbrennungszone (36) aufweist.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, bei welchem die Brennkammer (28) eine Primär-Verbrennungszone (36), eine Sekundär-Verbrennungszone (40) stromab der Primär-Verbrennungszone (36) und eine Tertiär-Verbrennungszone (44) aufweist, die stromab der Sekundär-Verbrennungszone (40) angeordnet ist.
  6. Verfahren nach den Ansprüchen 4 oder 5, bei welchem der Brennstoff-Luft-Mischkanal (54) Brennstoff und Luft in die Primär-Verbrennungszone (36) einleitet.
  7. Verfahren nach den Ansprüchen 4 oder 5, bei welchem der Brennstoff-Luft-Mischkanal (70) Brennstoff und Luft in die Sekundär-Verbrennungszone (40) einleitet.
  8. Verfahren nach Anspruch 5, bei welchem der Brennstoff-Luft-Mischkanal (92) Brennstoff und Luft in die Tertiär-Verbrennungszone (44) einleitet.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem der Brennstoff-Luft-Mischkanal (70, 92) aus einem einzigen ringförmigen Brennstoff-Luft-Mischkanal besteht und die Luftinjektormittel (76, 98) axial im Abstand zueinander angeordnet sind.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei welchem der ringförmige Brennstoff-Luft-Mischkanal (70, 92) aus einer inneren Ringwand (72, 94) und einer äußeren Ringwand (74, 96) besteht, wobei die Luftinjektormittel (76, 98) in wenigstens der inneren oder der äußeren Ringwand (70, 72, 92, 94) angeordnet sind.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, bei welchem die Luftinjektormittel (76, 98) in der inneren Ringwand und der äußeren Ringwand angeordnet sind.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem der Brennstoff-Luft-Mischkanal (54) ein radialer Brennstoff-Luft-Mischkanal ist und die Luftinjektormittel (62, 64) im radialen Abstand zueinander angeordnet sind.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei welchem der radiale Brennstoff-Luft-Mischkanal (54) eine erste radiale Wand (58) und eine zweite radiale Wand (60) aufweist und die Luftinjektormittel (62, 64) in wenigstens der ersten oder der zweiten radialen Wand (58, 60) angeordnet sind.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, bei welchem die Luftinjektormittel (62, 64) in der ersten radialen Wand (58) und der zweiten radialen Wand (60) angeordnet sind.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welchem der Brennstoff-Luft-Mischkanal (150) ein rohrförmiger Brennstoff-Luft-Mischkanal ist und die Luftinjektormittel (154) axial im Abstand zueinander angeordnet sind.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei welchem die Brennstoffinjektormittel (56, 90, 112) am stromaufwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92) angeordnet sind und die Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) stromab der Brennstoffinjektormittel (56, 90, 112) angeordnet sind.
  17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei welchem die Brennstoffinjektormittel (172, 192) zwischen dem stromaufwärtigen Ende und dem stromabwärtigen Ende des wenigstens einen Brennstoff-Luft-Mischkanals (170, 190) angeordnet sind, wobei ein Teil der Luftinjektormittel (180, 200) stromauf der Brennstoffinjektormittel (172, 192) und ein Teil der Luftinjektormittel (176, 178, 198) stromab der Brennstoffinjektormittel (172, 192) angeordnet ist.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, bei welchem alle Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) am stromabwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92) derart ausgebildet sind, dass sie mehr Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) einleiten als jene Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) am stromaufwärtigen Ende des Brennstoff-Luft-Mischkanals (54, 70, 92).
  19. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 18, bei welchem die Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) an einer ersten Stelle in der Strömungsrichtung durch den Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) so ausgebildet sind, dass sie mehr Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) einleiten als die Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) stromauf der ersten Stelle im Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92).
  20. Verfahren nach Anspruch 19, bei welchem alle Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) an der ersten Stelle im Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) so angeordnet sind, dass sie weniger Luft in den Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) einleiten als die Luftinjektormittel (62, 64, 76, 98) stromab der ersten Stelle im Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92).
  21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, bei welchem die Vielzahl der Luftinjektoren (62, 64, 76, 98) in Strömungsrichtung durch wenigstens einen Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) zueinander distanziert über eine Länge angeordnet sind, die gleich ist der halben Wellenlänge der Fluktuationen der Luft, die dem wenigstens einen Brennstoff-Luft-Mischkanal (54, 70, 92) zugeführt wird.
  22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, bei welchem der wenigstens eine Brennstoff-Luft-Mischkanal (54) eine Verwirbelungseinrichtung (52) aufweist.
  23. Verfahren nach Anspruch 22, bei welchem die Verwirbelungseinrichtung (52) eine radiale Strömungs-Verwirbelungseinrichtung ist.
  24. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 23, bei welchem die Brennkammer (28) die Brennkammer (28) eines Gasturbinentriebwerks (10) ist.
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