DE225064C - - Google Patents

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DE225064C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes
    • B41L1/20Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies
    • B41L1/22Manifolding assemblies, e.g. book-like assemblies made up of single sheets or forms
    • B41L1/24Pads or books

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Jä 225064-KLASSE 15«. GRUPPE
ROBERT CLARK in LONDON.
Durchschreibeblock. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Durchschreibeblock derjenigen Art, bei welcher die Blockeinlage aus einem in zickzackartigen Lagen gefalzten, die Originale und Duplikate darstellenden Streifen besteht..,.Diese sogenannten endlosen Durchschreibeblocks besitzen gegenüber den Durchschreibeblocks mit aus einzelnen Blättern zusammengesetztem Blockeinsatz den Vorteil, daß sie, weil sie
ίο aus einem einzigen langen, in einem Arbeitsgang zu erzeugenden Streifen bestehen, einfacher in der Herstellung sind, und daß das von der Klammer gehaltene Kohlenblatt nach dem Abtrennen eines Original- und Duplikatblattes ohne weiteres sich selbsttätig in die wirkungsbereite Lage hineinlegt, so daß sich die Handhabung des Durchschreibeblockes einfacher gestaltet als bei den Durchschreibeblocks mit aus einzelnen Blättern zusammengesetztem Blockeinsatz,, bei denen man das Kohlenblatt, um es in die richtige Lage zu bringen, ergreifen muß, so daß man sich dabei leicht die Hände beschmutzt.
Der endlose Durchschreibeblock weist aber bisher einen sich sehr unangenehm fühlbar machenden Ubelstand auf, der darin besteht, daß die in losem Zustande zickzackartig aufeinander liegenden Blockteile leicht auseinanderfallen, was häufig stattfindet, falls die den Block benutzende Person mit demselben nicht sehr sorgfältig umgeht. Fiel einmal ein derartiger Durchschreibeblock auf die Erde, dann war fast stets ein großer Teil des Blockeinsatzes aufgelöst und mußte erst wieder ordnungsmäßig in zickzackartig verlaufende Lagen zusammengefügt werden.
Es gibt zwar bereits endlose Durchschreibeblocks, bei denen der eben erwähnte Ubelstand des Auseinanderfallens des in zickzackartigen Lagen gelegten, die Originale und Duplikate aufweisenden Streifens vermieden wird, indem der Streifen mit einem Randstapel durch Perforierung zusammenhängt. Die Perforierungslinie zwischen dem Randstapel und den Blockblättern lag dabei aber rechtwinklig zur Längskante des Blockdeckels, demzufolge sich das Kohlenblatt nicht am oberen Ende des Deckels befestigen ließ, weil es dann den Randstapel bedecken und das ordnungsmäßige Abreißen der einzelnen Abschnitte des Blockeinsatzes behindern würde. Durch diese Anordnung des Durchschreibeblocks kommt also gerade der wesentliche Vorteil eines endlosen Blockes ohne Randstapel, nämlich das selbsttätige Einfallen des Kohlenblattes zwischen die Original- und Duplikatblätter nach dem Abreißen eines Abschnittes der Blockeinlage in Fortfall.
Gemäß der Erfindung steht der in zickzackartigen Lagen gefalzte, die Originale und Duplikate darstellende Streifen auch mit einem Randstapel durch eine Perforierung im Zusammenhang; die Perforierungslinie zwischen dem Randstapel und den Blockblättern verläuft aber jetzt, und dies ist das Wesen der Erfindung, parallel zur Längskante des Blockdeckels, und das Kohlenblatt ist unabhängig von der Blockeinlage am oberen Ende des Deckels befestigt. Der Blockeinsatz kann jetzt nicht mehr auseinanderfallen, und trotzdem sind alle Vorteile eines endlosen Durchschreibeblockes gewahrt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform schaubildlich dargestellt.
Am oberen Rande des Blockdeckels ist eine Federklammer α vorgesehen, durch die das Kohlenblatt b auswechselbar festgehalten wird. Der Blockeinsatz c besteht, wie die üblichen endlosen Blockeinsätze, aus einem fortlaufenden Streifen, der in zickzackartige Falten
ίο gelegt ist. Die einzelnen Falten sind an den Kniffstellen d perforiert, und je zwei aufeinanderfolgende Papierlagen stellen ein Original und das dazugehörige und entsprechend numerierte Duplikate dar. Der gesamte Blockeinsatz ist mit dem Randstapel e verbunden, welcher aus einer gleichne Anzahl Lagen wie der Blockeinsatz bestehen kann und sich auch mit diesem aus einem Stück erzeugen läßt. Die einzelnen Lagen des Randstapels sind durch Heftklammern f oder andere Verbindungsmittel zusammengehalten, und der unterste Streifen des Randstapels ist mit einem festen Pappstück i verbunden, das in eine Tasche der einen Deckelhälfte des Durchschreibeblockes eingeführt werden kann, um dadurch den ganzen Blockeinsatz in dem Deckel in lösbarer Weise festzuhalten.
Das Kohlenblatt b liegt mit der wirksamen Fläche in üblicher Weise nach unten und jeweilig zwischen dem obersten Original und dem dazugehörigen Duplikat. Die Perforierung g, die den Randstapel e von den Blockblättern c trennt, verläuft parallel zur Längskante des Blockdeckels. Beschreibt man in üblicher Weise ein Originalblatt und stellt dabei auf dem darunterliegenden Duplikat unter Vermittelung des Kohlenblattes die Kopie her, dann kann man unter Überwindung eines geringen Widerstandes die beiden obersten; das Original und Duplikat bildenden Falten des zusammenhängenden Papierstreifens von dem übrigen Teil des Streifens und auch von dem Randstapel e leicht entfernen, und das Kohlenblatt b fällt dann selbsttätig zwischen das nächste Original und das darunterliegende Duplikat, wie bei einem endlosen Block ohne Randstapel ein.
Statt den Blockeinsatz am Deckel mit Hilfe einer an diesem vorgesehenen Tasche und eines Pappstückes zu befestigen, kann auch eine andere Verbindungsvorrichtung, beispielsweise eine am Deckel angebrachte, den Randstapel e der Länge nach umgreifende Klammer verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Durchschreibeblock mit in zickzackartigen Lagen gefalztem, die Originale und Duplikate darstellendem Streifen, der mit einem Randstapel durch Perforierung zusammenhängt, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforierungslinie zwischen dem Randstapel und den Blockblättern parallel zur Längskante des Blockdeckels verläuft und das Kohlenblatt tinabhängig von der Blockeinlage am oberen Rande des Deckels befestigt ist.
    . Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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