DE225060C - - Google Patents
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- DE225060C DE225060C DENDAT225060D DE225060DA DE225060C DE 225060 C DE225060 C DE 225060C DE NDAT225060 D DENDAT225060 D DE NDAT225060D DE 225060D A DE225060D A DE 225060DA DE 225060 C DE225060 C DE 225060C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
- F16F15/18—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using electric, magnetic or electromagnetic means
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
δ 225060 -KLASSE 65/. GRUPPE
®r.«3ng.WALTHER THELE in HAMBURG.
Es wurde vielfach angenommen, daß die bei Schiffen auftretenden Schwingungen von
den nicht richtig ausgeglichenen bewegten Massen der Dampfmaschinen herrühren. Aus
diesem Grunde wurde u. a. versucht, die Maschinen so zu kuppeln, daß die bei den einzelnen
Maschinen auftretenden Massenbeschleunigungen sich gegenseitig aufheben. Hierdurch
wurden die Schwingungen aber nicht
ίο beseitigt, und zwar deshalb, weil sie nicht
nur durch den unvollständigen Ausgleich der bewegten Massen der Dampfmaschinen hervorgerufen
werden, sondern auch durch das veränderliche Drehmoment, durch Fehler in der Ausführung der Schraubenflügel und hauptsächlich
durch die von den einzelnen Schiffsschrauben erzeugten Impulse.
Es ist bekannt, daß sich bei Mehrschraubendampfern diese Schwingungen je nach der
Stellung der Schrauben zueinander summieren oder aufheben. Mittels Pallographen ist nachgewiesen, daß bei Doppelschraubendampfern
die stärksten Schwingungen jedesmal dann auftreten, wenn die beiden Schrauben die aus Fig. 1 (Baekbordschraube) und
Fig, 2 (Steuerbordschraube) der Zeichnung ersichtliche Stellung zueinander einnehmen. Die
Schwingungen werden am schwächsten, wenn die Schrauben die Stellung nach Fig. 3 und 4
zueinander haben.
Man hat auch bereits vorgeschlagen, die Schwingungen dadurch zu vermeiden, daß man
die Schrauben mittelbar durch Regelung der Energiezufuhr zu den Antriebsmaschinen zwangläufig
in ganz bestimmter Stellung zueinander hält. Die mechanische Kupplung der Schiffswellen ist aber mit verschiedenen Mängeln
verknüpft, die im wesentlichen in den Schwierigkeiten liegen, die Schrauben bzw. Wellen
genau in der richtigen Phase miteinander zu kuppeln und insbesondere sie während des
Betriebes zu kuppeln.
Mit Hilfe der Einrichtung nach der Erfindung gelingt es jedoch ohne Schwierigkeit,
die Schrauben in jeder beliebigen als richtig erkannten Stellung bzw. Phase während des
Betriebes miteinander zu kuppeln. Dies wird dadurch erreicht, daß die Schraubenwellen
durch elektrodynamische Verkettung miteinander gekuppelt werden, indem jede Welle
mit je einem synchronen Ein- oder Mehrphasen-Wechselstromgenerator
gekuppelt ist, die sämtlich miteinander parallel geschaltet werden. Diese Einrichtung hat den Vorteil,
daß Störungen im Gleichlauf der Wellen unmittelbar ausgeglichen werden, und daß man
völlig unabhängig von der Zahl der Schiffsschrauben ist. Ferner sind die elektrodynamischen
Kupplungsmittel gegenüber den mechanischen bzw. elektromagnetischen sehr einfach
und beanspruchen nur sehr geringen Raum, denn sie bestehen nur in den Leitungen zwischen den Synchronmaschinen und
dem Schalter in diesen Leitungen. Wesentlich ist auch, daß die Manövrierfähigkeit des
Schiffes jederzeit in vollem Maße erhalten bleibt; denn sobald die Schrauben mit verschiedener
Geschwindigkeit oder in entgegengesetztem Drehsinn laufen sollen, braucht nur der Schalter in der Ausgleichsleitung geöffnet
zu werden, um eine Regelung der Drehzahl der Dampfmaschinen in beliebigen Grenzen zu
ermöglichen.
Die Wahl der günstigsten Stellung der
Schrauben gegeneinander wird im allgemeinen von der Flügelzahl der Schrauben, der Kurbelanordnung
der Maschinen und der Stellung der Flügel zu den Kurbeln der betreffenden
Maschinen beeinflußt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur Aufhebung der Schiffsschwingungen bei Mehrschraubenschiffen, ίο bei welcher die Schraubenwellen zwangläufig im Gleichlauf gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schraubenwelle mit je einer Wechselstrommaschine gekuppelt ist, die sämtlich miteinander parallel geschaltet sind, um durch mögliehst unmittelbaren Ausgleich der Drehmomente der einzelnen Wellen bei einer Störung eine schnelle Wiederherstellung des Gleichlaufs und der gewünschten Phasenverschiebung zu erzielen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE225060C true DE225060C (de) |
Family
ID=485736
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT225060D Active DE225060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE225060C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0284775A1 (de) * | 1987-03-24 | 1988-10-05 | Feco Innenausbausysteme Entwicklungs- + Vertriebsgesellschaft Mbh | Trennwandständer |
-
0
- DE DENDAT225060D patent/DE225060C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0284775A1 (de) * | 1987-03-24 | 1988-10-05 | Feco Innenausbausysteme Entwicklungs- + Vertriebsgesellschaft Mbh | Trennwandständer |
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