DE2228787C2 - Manschette für eine Verbindung zwischen kegelstumpfförmigen Glasrohrteilen - Google Patents
Manschette für eine Verbindung zwischen kegelstumpfförmigen GlasrohrteilenInfo
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- B01L3/56—Labware specially adapted for transferring fluids
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Description
Die Erfindung betrifft einj kegelstumpfförmige und an beiden Enden offene, dünnw; idige, einstückige
Manschette aus einem fluorierten Kohlenwasserstoff-Polymerisat als dichtendes Zwischenstück für eine
Verbindung zwischen kegelstumpfförmigen Glasrohrteilen mit wenigstens zwei an der Wand der Manschette
vorgesehenen Umfangsrippen.
Eine derartige Manschette beschreibt die US-PS 30 80 183. Die Manschette ist dort im Schrumpfsitz auf
das männliche Glasrohrteil aufgebracht Ohne Zerstörung der Manschette kann sie von diesem Sitz also nicht
mehr gelöst werden. Die Umfangsrippen sind dort an beiden Enden der Manschette an deren Außenwand
vorgesehen. Sie dienen als Dichtflächen für das weibliche Glasrohrteil. Sind die Teile zusammengesteckt,
so verschwinden die Umfangsrippen ganz im weiblichen Glasrohrteil.
Die FR-PS 11 19 740 beschreibt eine Manschette zur
Verbindung zwischen einem geradzylindrigen männlichen Rohrsujck und einem kegelstumpfförmig sieh
verjüngenden weiblichen Rohrstück. Die Manschette hat an einem Ende einen nach außen umgebördelten
Rand, mit dem sie auf dem kegelstumpfförmigen Rohrstück aufsitzt. Der Rand dient also zur Positionierung
der Manschette in diesem Rohrstück. Ferner sind an der Innenwand der Manschette Umfangsrippen
ausgebildet, die als Dichtflächen für das männliche Rohrstück dienen. Diese Manschette kann ohne
Beschädigung sowohl vom männlichen Teil der Verbindung als auch von ihrem Sitz im weiblichen Teil
der Verbindung gelöst werden.
Ausgehend von einer Manschette der eingangs genannten Art zur Verbindung von Glasrohrteilen, die
beide mit gleichsinnig kegelstumpfförmiger, Enden ineinandergreifen, liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, diese so auszugestalten, daß die Dichtungsmanschette ohne Beschädigung auch vom männlichen
Teil der Verbindung gelöst werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß am größeren Ende der Manschette
ein Griffflansch vorgesehen ist und daß die Umfangsrippen
an der Innenwand der Manschette ausgebildet sind.
Weil kein Schrumpfsitz zwischen der Manschette und
dem männlichen Teil der Verbindung mehr ausgebildet
ίο ist, kann die Manschette aus der Verbindung wieder
gelöst werden, wozu sie am Griffflansch gegriffen wird. Sie kann dann vom männlichen Verbindungsteil
abgezogen werden, weil die Verbindung zwischen diesem Verbindungsteil und der Manschette über die
•5 Umfangsrippen erfolgt
Die Patentansprüche 2 bis 4 geben bevorzugte Querschnitte für die Umfangsrippen an, mit denen sich
die Erfindungsaufgabe besonders gut lösen läßt Anspruch 5 gibt ein Material zur Herstellung der
neuartigen Manschette an, bei dessen Verwendung die Erfindungsaufgabe ebenfalls besonders gut gelöst wird,
so daß die Manschette für einen Mehrfachgebrauch sehr gut geeignet ist, ohne ihre Dichtwirkung zu verlieren.
Die Umfangsrippen können gemäß Anspruch 6 auch an der Außenwand der Manschette ausgebildet sein.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispiekn näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 — einen Axialschnitt durch eine erste Ausführungsform der neuartigen Manschette;
F i g. 2 — einen Schnitt entsprechend F i g. 1 bei einer zweiten Ausführungsform;
Fig.3 — die Manschette nach Fig.2 in einer
Steckverbindung zwischen kegelstumpfförmigen Glasrohrteilen, ebenfalls in einem Längsschnitt.
In F i g. 1 ist eine dünnwandige, kegelstumpfförmigkonische Manschette 1 gezeigt, die vorzugsweise aus
Polytetrafluoräthylen besteht und einen äußeren Griffflansch 2 am breiteren Ende aufweist. Der Griffflansch
besitzt eine geriffelte Kante 3. Zur Verwendung in einer
■to Standardverbindung für Glasrohre mit einem Innendurchmesser
von 24 mm besitzt der eingeschlossene Halbwinkel des Kegels der Manschette einen Wert von
etwa 2° 52'; ihre Länge beträgt 30 mm und die Wandstärke ca. 0,5 mm.
An der Innenwand der Manschette sind Umfangsrippen 4, 5 vorgesehen. Die Manschette kann auch eine
Wandstärke von ca. 0,25 mm besitzen, wobei die Umfangsrippen eine Tiefe von ca. 0,25 mm haben, so
daß die Manschette einem verhältnismäßig hohen
so Vakuum von beispielsweise weniger als 10~2 mm/Hg
und hohen Temperaturen ausgesetzt werden kann.
In F i g. 1 sind die Umfangsrippen Dichtrippen 4 und 5 im Querschnitt halbkreisförmig. F i g. 1 zeigt ferner, daß
am breiten Ende der Manschette an der inneren Oberfläche des Randes eine im Querschnitt halbkreisförmige,
dichtende Umfangsrippe 6 anstelle der Umfangsrippen 4 und 5 oder zusätzlich zu diesen
vorgesehen sein kann.
In der Ausführungsform der Manschette nach F i g. 2
In der Ausführungsform der Manschette nach F i g. 2
so ist auch der Rand am schmalen Ende verstärkt, und zwar
an der Innenwand, so daß eine ringförmige Verstärkung 7 mit einer Schulter 8 entsteht. Diese Verstärkung kann
ein quadratisches Profil aufweisen, dessen innere Oberfläche ungefähr parallel mit der Manschettenwand
r>5 verläuft. Die Verstärkung besitzt dieselbe Tiefe wie die
dichtenden Umfangsrippen 4 und 5, nämlich z. B. ca. 0,25 mm, die hier einen trapezförmigen Querschnitt
haben.
In einer abgeänderten Ausführungsform der Manschette ist nur eine Umfangsrippe 5 vorgesehen, und die
Umfangsrippe 4 dient nicht mehr als Dichtrippe, da sie in drei Segmente von jeweils ca. 110" aufgeteilt ist (vgl.
Fig.2). Die geteilte Umfangsrippe 4 dient dazu, das
dort einzusteckende Glasrohr zu positionieren.
Fig.3 zeigt, daß die Manschette, nach Fig.3 zwei
Glasrohrteile 9 und 11 mit kegelstumpfförmigen
Verbindungsenden 10 bzw. 12 miteinander lösbar verbindet.
Beim Zusammenstecken der Teile wird die Umfangsrippe 5 zwischen den Verbindungsenden 10 und 12
gepreßt. Die Schulter 8 verhindert, daß das Ende 10 zu weit in die Manschette 1 eingetrieben wird, wodurch ein
Spreizen der Manschette verhindert wird, die dadurch an Wirksamkeit verlieren würde.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Kegelstumpfförmige und an beiden Enden
offene, dünnwandige, einstückige Manschette aus einem fluorierten Kohlenwasserstoff-Polymerisat
als dichtendes Zwischenstück für eine Verbindung zwischen kegelstumpfförmigen Glasrohrteilen mit
wenigstens zwei an der Wand der Manschette vorgesehenen Umfangsrippen, dadurch gekennzeichnet,
daß am größeren Ende der Manschette (1) ein Griffflansch (2) vorgesehen ist und daß die Umfangsrippen (4, 5, 6) an der
Innenwand der Manschette (1) ausgebildet sind.
2. Manschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsrippen (4, 5. 6) einen
halbkreisförmigen Querschnitt haben.
3. Manschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsrippen (4, 5) einen
dreieckigen Querschnitt haben.
4. Manschette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daü die Umfangsrippen (4, 5) einen trapezförmigen Querschnitt haben.
5. Manschette nach Anspruch 1—4, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette aus gesintertem
Polytetrafluorethylen besteht
6. Manschette nach Anspruch 1—5, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfaifgsrippen (4, 5) auch
an der Außenwand der Manschette (1) ausgebildet sind.
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