DE2227C - Form zur Herstellung geprefster Cementröhren - Google Patents

Form zur Herstellung geprefster Cementröhren

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DE2227C
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cement
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L. A. SCHREIBER, Kunststeinfabrikant, in Loebtau
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/76Moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

Patent-Anspruch: Die Formenconstruction zur Herstellung geprefster Cementröhren, wie solche vorstehend beschrieben und auf beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1878.
Klasse 80.
L. A. SCHREIBER in LÖBTAU. Form zur Herstellung geprefster Cementröhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1878 ab.
An Stelle der unvollkommenen Fabrikation von Cementsteinröhren, welche gegossen werden, stelle ich geprefste oder gestampfte Cementsteinröhren dar, die eine grofse Festigkeit haben. Die Masse für Anfertigung der Röhren erhalte ich, indem ich 2,5 bis 3 Theile Steinstückchen oder gewaschenen Flufskies (je nach Güte des Cements und Reinheit des Sandes) mit 1 Theil Portland-Cement mische. Ich mische diese Bestandtheile trocken, feuchte sie ein wenig an und mische sie dann nochmals gut.
Zur Fabrikation der Röhren wende ich die Form an, wie dieselbe in beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
A ist die äufsere Form aus Blech oder Gufseisen aus zwei Theilen, die mittelst Schrauben zusammengehalten werden. Die äufsere Muffelform halte ich mittelst übergeschobenem Ring C zusammen. Die zusammengeschraubte und mittelst Ring C zusammengehaltene äufsere Form A wird auf die Bodenplatte B, die einen äufseren und einen inneren Rand hat, innerhalb des äufsereren Randes dieser Bodenplatte gestellt; sodann stelle ich die die innere Seite der Form bildende Platte D ebenfalls auf die Bodenplatte aufserhalb des inneren Randes; die Platte D ist aus einem Blech gebildet, das in Rohrform gebracht ist, dessen Enden aber übereinanderliegen, ohne zusammen befestigt zu sein.
Um diese Platte, die nach innen federt, auseinanderzuhalten, schiebe ich einen Ring a mit einem Querstab in den durch Platte D gebildeten Raum.
Ist die Form so zusammengestellt, so fülle ich den Raum zwischen A und D mit der Cementmasse und benutze den Stöfsel F mit dem Ring und kleinen Vorsprüngen am unteren Ende, um die Cementmasse fest zusammenzupressen und zu rammen.
Die kleinen Vorsprünge am Stöfselring dienen dazu, für jede Lage zusammengepresster Cementmasse Verbindung mit der nachfolgenden Lage zu schaffen. Ist der gerade Theil des Rohres auf diese Weise gefertigt, so setze ich auf die innere Form D die innere Muffelform G und fülle den gebildeten Zwischenraum ebenfalls mit Cementmasse unter Zusammenstampfen derselben aus.
Ist das Rohr mit Muffel fertig, so hebe ich es in der Form zunächst von der Bodenplatte B ab und stelle es auf eine gerade Unterlage; sodann nehme ich die trichterförmige innere Muffelform heraus, ebenso den Spannring a, worauf dann die nach innen federnde innere Formplatte D herausgezogen werden kann. Nach kurzer Zeit wird auch die äufsere Form entfernt. Nachdem das Rohr 3 bis 4 Tage getrocknet ist, überziehe ich dasselbe mit einem in eisenhaltigem Wasser dünn angerührten Cement. Nach Verlauf von 3 bis 4 Tagen wird das Rohr auf einige Tage in eisenhaltiges Wasser gelegt und kann dann behufs weiterer Trocknung aufgestellt werden.
Ungefähr nach vier Wochen vom Herstellungstage an sind die so gefertigten Röhren verbrauchsfertig; die vollkommene Festigkeit erreichen die Röhren jedoch erst mit der. vollkommenen Erhärtung des Cements.
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