DE2220940C2 - Gerät zum Zuweisen von Besuchszeitpunkten an Personen - Google Patents

Gerät zum Zuweisen von Besuchszeitpunkten an Personen

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DE2220940C2
DE2220940C2 DE2220940A DE2220940A DE2220940C2 DE 2220940 C2 DE2220940 C2 DE 2220940C2 DE 2220940 A DE2220940 A DE 2220940A DE 2220940 A DE2220940 A DE 2220940A DE 2220940 C2 DE2220940 C2 DE 2220940C2
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Manfred 4000 Duesseldorf Miltz
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C11/00Arrangements, systems or apparatus for checking, e.g. the occurrence of a condition, not provided for elsewhere
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
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    • G07C1/00Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people
    • G07C1/02Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data
    • G07C1/08Registering, indicating or recording the time of events or elapsed time, e.g. time-recorders for work people not involving the registering, indicating or recording of other data wherein the time is indicated by marking an element, e.g. a card or tape, in position determined by the time

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Zuweisen von Besuchszeitpunkten an Personen, z. B. in Wartezimmern, mit einer von einem Schaltwerk gesteuerten Einrichtung zum Anzeigen des nächsten freien Besuchszeitpunktes und mit einem bei der Bedienung durch eine Besucher weiterschaltbaren Informationsträger zum Aufbringen von Daten, durch die der jeweilige Besucher einem bestimmten Besuchszeitpunkt zugeordnet wird.
Es ist bekannt (USA.-Patentschrift 1 716 381), einzelne in fortlaufender Reihenfolge numerierte Karten der sich jeweils anmeldenden Person auszugeben, wobei eine verhältnismäßig grobe Abschätzung der zum Zeitpunkt der Anmeldung eventuell noch erforderlichen Wartezeit mit Hilfe einer einfachen Anzeige ermöglicht wird, von der abgelesen werden kann, wie viele zuvor angemeldete Personen bereits aufgerufen wurden und wie viele Personen noch vor dem eigenen Besuchsbeginn an der Reihe sind. Eine einigermaßen genaue Berechnung des für die eigene Person gültigen Besuchszeitbeginns ist jedoch mit dem derartigen Gerät sehr schwierig. Bei der Anwendung eines solchen Gerätes besieht darüber hinaus für die konsultierte oder behandelnde Person, also z. B. für einen Arzt, keine Möglichkeit, irgendwelche außergewöhnliche Umstände bei der Vergabe von Besuchsterminen zu berücksichtigen, so daß insofern das bekannte Gerät nicht ausreichend anpassungsfähig ist.
Es ist ferner ein Gerät bekannt (Patentschrift 65 337 des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen in Ost-Berlin), das der sich anmeldenden Person zumindest eine grobe Zeitangabe mitteilt. Es kann auch die Zahl der Besucher je Zeitabschnitt vorgegeben .verdcn. Ferner ist es möglich, durch ganze oder teilweise Sperrung einzelner Zeitabschnitte Arbeitspausen oder andere Verzögerungen in der Arbeitsabwicklung zumindest in grobem Maßstab zu berücksichtigen.
Dieses Gerät hat zunächst den Nachteil eines ganz erheblichen technischen Aufwandes. Der Aufbau der zur Steuerung erforderlichen elektrischen Schaltung ist gerätetechnisch sehr umfangreich, wobei mit diesem Umfang sowohl die Betriebssicherheit als auch der Raumbedarf steigen. Da dieses Gerät mit Leuchtanzeigen arbeitet, gilt letzteres auch dann, wenn zu einer Differenzierung je Besucher bzw. je Zeitabschnitt eine größere Anzahl von Leuchtfeldern vorgesehen werden muß.
Aber auch von der Funktion her ist das bekannte Gerät ungenügend. Die sich anmeldende Person muß sich den Zeitabschnitt und die laufende Nummer entweder genau einprägen oder aber aufschreiben, damit es nicht zu Verwechslungen kommt. Das vor der
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Betätigung des Gerätes erforderliche Studieren einer Das erfindungsgemäße Gerät kann im übrigen so Gebrauchsanleitung und das Einprägen des jeweili- ausgebildet sein, daß der Zeitdrucker in Abhängiggen Zeitabschnittes und der laufenden Nummer be- keit von jeder Betätigung des Gerätes einen nachstreben zumindest älteren Leuten Schwierigkeiten, späteren Besuchszeitpunkt weitergeschaltet wird.
Von besonderem Nachteil ist es darüber hinaus, 5 Vorteilhaft ist es ferner, wenn das Gerät nur Infor-
daß eine verhältnismäßig genaue Bestimmung des je- mationsträger für die Besuchszeitpunkte jeweils eines
weiligen Bes'ichszeitpunktes nicht möglich ist. Ferner Tages freigibt und wenn bei vollständiger Belegung
ist eine zuverlässige Arbeitsweise des Gerätes inso- dieser Besuchszeitpunkte eine Ersatzinformation in
fern nicht gewährleistet, als jemand einen Besuchs- Form eines Informationsträgers ausgegeben oder in
termin reservieren kann, ohne seinen Namen auf io Form einer Leuchtanzeige ausgelöst wird. Diese
dem hierfür vorgesehenen Schreibstreifen cinzutra- Ersatzinformation besteht dann in der Mitteilung,
gen. Es wird zwar von der Funktion des Gerätes her daß ein Besuch an diesem Tage nicht mehr möglich
gesehen, eine solche Reservierung als gültig angese- ist und daß der Besuch am nächsten Tage wiederholt
hen werden müssen; es besteht dann aber keine Kon- werden sollte.
trollmöglichkeit für die von einem Besucher aufge- 15 Zur Anpassung an die im Bedarfsfall jeweils zu erstellte Behauptung, daß er gerade zum jetzigen Zeit- wartende durchschnittliche Besuchszeit ist es weiterpunkt einen Besuchstermin reserviert habe. Aber hin vorteilhaft, wenn die Besuchszeiten des Zeitdrukauch wenn die Eintragung eines Namens auf dem kers einzeln einstellbar sind. Hierzu kann dem Zeit-Schreibstrcifen erfolgt, so besteht eine Kontrollmög- drucker ein Zeitwerk zugeordnet sein, das die auszulichkeit nur dann, wenn man in verhältni mäßig kur- 20 druckenden Besuchszeiten und ihien zeitlichen Abzen Zeitabständen die beschriebenen Teile des stand voneinander steuert.
Schreibstreifens entnimmt. Insbesondere bei Arztpra- Eine Erleichterung hinsichtlich der Übersicht über
xen od. dgl. wird es vielfach als störend empfunden die Besuchsfolge ist gemäß einem weiteren Vorschlag
werden, daß der Name eines Anmelders auch für an- der Erfindung gegeben, wenn ein Rechenwerk vorge-
dere zumindest eine Zeitlang auf dem Schreibstreifen 25 sehen ist, in welches die Zahl der an einem Tage
erkennbar ist, und insofern ist auch dieses Gerät in möglichen Besuche eingegeben ist und welches die
starkem Maße nachteilig. Zahl der für diesen Tag bereits ausgegebenen Infor-
Hicrvon ausgehend lag der Erfindung die Aufgabe mationsträger erfaßt, und wenn das Rechenwerk die
zugrunde, bei möglichst einfachem Aufbau des Geiä- letztgenannte Zahl und/oder Differenz dieser Zahlen-
tes und möglichst einfacher Handhabung durch die 30 werte anzeigt. Hieraus kann die konsultierte Person
jeweiligen Personen die Zuweisung von Besuchszeit- erkennen, ob gegebenenfalls Abweichungen von dem
punkten mit besserer Genauigkeit und in unmißvcr- vorgegebenen Besuchsplan vorhanden sind und wie
stündlicher Weise vorzunehmen. viele Besucher jeweils noch abgefertigt werden müs-
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß sen. Ferner ist es denkbar, diese Zahl bzw. Zahlenvorgeschlagen, daß im Schaltwerk alle Besuchszeit- 35 werte mittels einer separaten Anzeigevorrichtung anpunkte gespeichert sind und daß ein vom Schaltwerk zuzeigen, die im Arbeitszimmer und/oder im Wartcgeslcuerter Zeitdrucker die Jhrzcit des nächsten raum aufgestellt ist.
freien Besuchszeitpunktes und weitere Druckwerke Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglich-
cine laufende Nummer und/oder die Ist-Zeit und/ keit der Erfindung ist dadurch gegeben, daß das Ge-
oder das Datum auf den Informationsträger aufdruk- 40 rät mit einer Rufanzeige gekoppelt ist, die die jewei-
ken. lige Besuchszeit und/oder die Ordnungsnummer des
Durch dieses Gerät wird der Vorteil erzielt, daß Informationsträgers signalisiert. Diese Rufanzeige
die sich anmeldende Person nicht erst durch Schät- kann im Wartezimmer aufgestellt werden, so daß der
zungcn feststellen muß, wann die Besuchszeit cigcnt- jeweils nächste Besucher unmittelbar aus dem Ar-
lich beginnen könnte. Diese eindeutige Uhrzeitan- 45 beitszimmer selbst abgerufen werden kann. Die Zahl
gäbe braucht, nicht einmal aufgeschrieben oder im der mit der Rufanzeige ausgegebenen Aufrufe kann
Gedächtnis festgehalten zu werden. Ferner bietet der auf das Rechenwerk gegeben werden, die diese als
mit der Uhrzeit versehene Informationsträger eine erledigte Besuche erfaßt.
einwandfreie Kontrollmöglichkeit für die konsultierte Bei einem bekannten Gerät ist zwar bereits die
Person oder deren Personal. Es ist auch nicht das ge- Möglichkeit vorhanden, bestimmte Besuchszeit-
naue Durchlesen einer Gebrauchsanweisung vor dem punkte für den Fall einer Verzögerung im Besuchs-
Bctätigcn des Gerätes erforderlich. Der Aufbau des plan oder für den Fall unvorhergesehener Ereignisse
Gerätes ist einfach, während sein Raumbedarf gering zu sperren. In Anpassung dieser Maßnahme an das
ist. erfindungsgemäße Gerät wird vorgeschlagen, hierzu
Weiterhin ist es von Vorteil, daß sich der Zeit- 55 eine Steuervorrichtung vorzusehen, die bestimmte
drucker in einfacher Weise so steuern läßt, daß bc- Besuchszeitpunkte blockiert und die bei Blockierung
stimmte Besuchszeiten blockiert werden können, und eines bestimmten Besuchszeitpunktes die Ausgabe
eine solche Steuerung wird dann zweckmäßig sein, eines Informationsträgers mit dem nächstfolgenden
wenn das Gerät z. B. bei einem Arzt aufgestellt wer- Besuchszeitpunkt freigibt. Eine solche Steuervorrich-
den soll, der auch während seiner Sprechstunde mit 60 tung kann ebenfalls im Bereich des Arbeitsraumes
Abrufen oder anderen größeren Terminverzögerun- angeordnet sein.
gen rechnen muß. Der mit einer solchen Steuerung Schließlich ist es gemäß einer nächsten Ausgcstal-
vctbundcne Aufwand ist jedoch dann nicht crforder- tung der Erfindung vorteilhaft, wenn das Gerät eine
lieh, wenn mit derartigen Möglichkeiten nicht gc- Tastatur zum Eingeben einer persönlichen Kennung rechnet werden muß. wie z. B. in der Praxis eines 65 des Besuchers aufweist und wenn diese Kennung
Rechtsanwaltes. Aud> insofern ist also das erfin- ebenfalls auf dem Informationsträger aufgedruckt
dungsgemäßc Gerät an die jeweiligen Gegebenheiten wird. Diese Kennung kann z. B. in einer Mandanten-,
eilt annaßbar. bzw. Patientennummer bestehen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispicl der Er- und können gleichzeitig Schaltfunktioncn erfüllen,
findung m Hand einer Zeichnung näher beschrieben. Die Tafel 23 steht nicht nur über das Schaltwerk 17
Im einzelnen zeigt mit dem Gerät 10 in Verbindung, sondern auch über
Fig. I in schematischcr Darstellung das vorge- eine weitere Leitungsverbindung mit einer Aufrufan-
schlagenc Gerät und seine Verbindung mit einer im 5 zeige 24, die sich in einem Wartezimmer befindet
Arbeitsraum aufgestellten Anzeige- und Stcuertafcl und die außer einem akustischen Signalgeber eine
und einer in einem Wartcraum befindlichen Rufan- Ziffernanzeige enthält, mit der die Ordnungsnummer
zeige, eines Besuches angezeigt werden kann.
Fig. 2 in schematischer Darstellung einen Infor- Es ergibt sich im einzelnen folgende Funktions-
mationsträger. i° weise:
Das zur Ausgabe von Informationsträgern die- Ein Besucher betätigt einen Schalter 25 des Gerä-
ncnde Gerät 10 wird zweckmäßig, z. B. im Flur einer les 10. nachdem er zuvor mittels der Tastatur 20 ent-
Arztpraxis, aufgestellt. In dem Gerät 10 befindet sich weder seine persönliche Kennummer eingegeben
eine Vorratsrolle 11, auf der ein bandförmiger Pa- oder die Taste N gedrückt hat. Durch das Betätigen
pier- oder Kunststoffstreifen aufgewickelt ist. Dieser J5 des Schalters 25 wird das Ausdrucken des Datums
ist so perforiert, daß er in Karten 12 von gleicher und der Istzeit durch das Druckwerk 14 und das
Länge unterteilt ist. Die Vorratsrolle 11 hat einen Ausdrucken der nächsten freien Besuchszeit durch
hier nicht dargestellten motorischen Antrieb, der bei den Zeitdrucker 16 ausgelöst. Ferner druckt das
Betätigung die Vorratsrolle 11 um ein der Länge Druckwerk 19 die ihm vom Speicherwerk 21 ziifelci-
einer Karte 12 entsprechendes Stück abspult, so daß ao tctc Kennummer aus. Auch wird mittels eines weite-
dicsc durch einen Ausgabeschacht 13 austritt und ren Druckwerkes 26 die nächstfolgende Ordnungs-
entlang der Perforation abgerissen werden kann. nummer ausgedruckt. Nach Beendigung dieser
Während die Karten 12 natürlich bereits vor dem Druckvorgänge wird der Antrieb der Vorratsrolle 11
Aufspulen auf der Vorratsrolle 11 mit bestimmten ausgelöst, -.ier den aus den Karten 12 bestehenden
Angaben wie z. B. dem Namen des Arztes versehen as bandförmigen Streifen so weitertransportiert, daß die
werden können, werden die variablen Angaben bei fertig bedruckte Karte 12 aus dem Ausgabeschacht
jedem einzelnen Entnahmevorgang aufgedruckt. 13 austritt und an ihrer Perforation abgerissen wer-
Hierzu werden die noch zusammenhängenden Karten den kann. Zu diesem Transport können beliebige
12 an einer entsprechenden Druckeinrichtung vorbei- technische Mittel vorgesehen sein, die hier nicht im
geführt. 30 einzelnen dargestellt sind.
Diese hat zunächst ein Druckwerk 14, das von Sind für diesen Tag alle Besuchszcitpunktc zuge-
einer Zeituhr 15 gesteuert wird und das Datum des teilt, so leuchtet die Anzeige 22 auf. Der Besucher
jeweiligen Tages und die Istzeit zum Zeitpunkt der weiß dann, daß er an einem der nächsten Tage sei-
Entnahme ausdruckt. Es ist ferner ein Zeitdrucker 16 nen Besuch wiederholen muß.
vorgesehen, der die einzelnen Besuchszeiten aus- 35 Jeder ausgedruckte Besuchszeitpunkt wird auch druckt und der über ein Schaltwerk 17 gesteuert auf der Tafel 23 angegeben. Da alle Ziffern Leuchtwird. In diesem sind die einzelnen Besuchszeiten ge- ziffern sind, kann die Zuweisung eines Besuchszeitspeichert, und durch das Ausdrucken einer bestimm- punktes durch das Aufleuchten der betreffenden Beten Besuchszeit wird die jeweils nächste Besuchszeit suchszeit leicht kenntlich gemacht werden. Die noch aus diesem Speicher abgerufen. Jedoch erfolgt dieses 40 nicht durch das Aufleuchten der Ziffern gekcnn-Abrufen nur dann, wenn nicht ein Sperrsignal gerade zeichneten Besuchszeitpunkte sind also noch nicht für diese Besuchszeit vorliegt. Die zwischen den ein- vergeben, was auf der Tafel 23 jederzeit leicht festzelnen Besuchszeitpunkten liegende Zeit wird durch stellbar ist.
einen Intcrvallgeber 18 vorgegeben, der auf eine be- Es wurde bereits erwähnt, daß die einzelnen Feistimmte Zeitspanne einstellbar ist. 45 der für die Besuchszeitpunkte und die Ordnu-gs-
Ein weiteres Druckwerk 19 dient zum Ausdrucken nummern gleichzeitig Schaltfunktionen erfüllen kon-
einer persönlichen Kennung, die mittels einer Tastatur nen. So können diese Felder z.B. als kapazitive
20 eingegeben werden kann. Mittels dieser können Schalter ausgebildet sein, die eine Schaltfunktion be-
aus beliebigen Ziffern Kennummern nacheinander in reits bei Berührung auslösen. Soll jetzt z. B. ein be-
ein Speicherwerk 21 eingegeben werden, welches die 5° stimmter Besuchszeitpunkt für das Ausdrucken
fertige Kennummer an das Druckwerk 19 weitergibt. durch den Zeitdrucker 16 gesperrt werden, so be-
Hat ein Besucher noch keine persönliche Kennum- rührt man das diesem Besuchszeitpunkt zugeordnete
mer zugeteilt erhalten, so drückt er die Taste N, wo- Feld. Hierdurch wird eine Schaltfunktion ausgelöst,
durch erkennbar ist, daß es sich um einen neuen Pa- die eine entsprechende Sperrung im Zeitdrucker 16
ticnten handelt. 55 bewirkt. Gleichzeitig leuchtet auch dieses Feld auf,
Wenn für einen bestimmten Tag alle Besuchszeit- so daß erkennbar ist, daß auch dieser Besuchszeitpunkte vergeben sind, leuchtet eine Anzeige 22 auf. punkt vergeben ist. Der auf diese Weise zugeteilte Diese hat eine Leuchtschrift, mit der der Besucher zur Besuchszeitpunkt muß nicht immer der nächste freie Wiederholung seines Besuches an einem anderen Besuchszeitpunkt sein, sondern es kann ein beliebi-Tage aufgefordert wird. 6o ger Besuchszeitpunkt mit Hilfe der Tafel 23 reser-
In einem Arbeitsraum bzw. an einem Platz, an viert werden. Diese Reservierung kann entweder zu
dem eine Übersicht über die Besuchstermine zur Beginn eines jeden Tages für die Besuche dieses Ta-
Verfügung stehen soll, ist eine Tafel 23 angebracht. ges erfolgen. Es können aber auch noch im Lauf die-
Auf dieser sind die einzelnen Besuchszeitpunkte so- ses Tages insoweit Reservierungen vorgenommen
wohl nach Uhrzeit als auch nach Ordnungsnummer 65 werden, als die betreffenden Besuchszeitpunkte
in entsprechender Reihenfolge aufgeführt. Die je- durch Entnahme einer Karte 12 aus dem Gerät 10
weils eine Uhrzeit oder eine Ordnungsnummer ent- noch nicht vergeben sind,
haltende Felder sind aus Leuchtziffern aufgebaut Soll jetzt ein Besucher ?us dem Warteraum abge-
rufen werden, so erfolgt dies durch eine Berührung desjenigen Feldes, in dem sich die Ordnungsnummer des nächstfolgenden Besuches befindet. Berührt man z.B. das Feld 19, so leuchtet auch in der Aufrufanzeige ?,4 eine entsprechende Ziffernfolge auf. Es wird also derjenige Patent, dem diese Ordnungsnummer
bzw. die entsprechende Besuchszeit zugewiesen wurde, aufgerufen. Nach Auslösung eines solchen Aufrufes bleibt die betreffende Ordnungsnunimer in der Tafel 23 erleuchtet, so daß leicht erkennbar ist, wieviele Besuche bereits stattgefunden haben und wieviele Patienten noch zu behandeln sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Gerät zum Zuweisen von Besuchszeitpunkten an Personen, z.B. in Wartezimmern, mit einer von einem Schaltwerk gesteuerten Einrichtung zum Anzeigen des nächsten freien Besuchszeitpunktes und mit einem bei der Bedienung durch einen Besucher weiterschaltbaren Informationsträger zum Aufbringen von Daten, durch die der jeweilige Besucher einem bestimmten Besuchszeitpunkt zugeordnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Schaltwerk (17) alle Besuchszeitpunkte gespeichert sind und daß ein vom Schaltwerk (17) gesteuerter Zeitdrucker (16) die Uhrzeit des nächsten freien Besuchszeitpunktes und weitere Druckwerke (14, 26) eine laufende Nummer und/oder die Istzeit und/oder das Datum auf den Informationsträger (12) aufdrukken. ao
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitdrucker (16) in Abhängigkeit von jeder Betätigung des Gerätes (10) auf einen nächstspäteren Besuchszeitpunkt weitergeschaltet wird.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es nur Informationsträger (12) für die Besuchszeitpunkte jeweils eines Tages freigibt und daß bei vollständiger Belegung dieser Besuchszeitpunkte eine Ersatzinformation in Form eines Informationsträgers (12) ausgegeben oder
in Form einer Leuchtänzele (22) signalisiert wird.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Besuchszeiten des Zeitdruckers (16) einzeln einstellbar sind.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zeitdrucker (16) ein Zeitwerk zugeordnet ist, das die auszudruckenden Besuchszeiten und ihren zeitlichen Abstand voneii,-ander steuert.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rechenwerk (23) vorgesehen ist, in welches die Zahl der an einem Tage möglichen Besuche eingegeben ist und welches die Zahl der für diesen Tag bereits aufgegebenen Informationsträger (12) erfaßt, und daß das Rechenwerk die letztgenannte Zahl und/oder Differenz dieser Zahlenwerte anzeigt.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekenn- so zeichnet, daß eine separate Anzeigevorrichtung (23) vorgesehen ist, die die Differenz als Zahl der nach offenen Besuche und/oder die Zahl der ausgegebenen Informationsträger (J 1) anzeigt.
8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einer Rufanzeige (24) gekoppelt ist, die die jeweilige Besuchszeit und/oder die Ordnungsnummer des Informationsträgers (12) signalisiert.
9. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rechenwerk (23) die Zahl der mit der Rufanzeige (24) ausgegebenen Aufrufe als erledigte Besuche erfaßt.
10. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Steuervorrichtung (23) bestimmte Besuchszeitpunkte blockierbar sind und daß bei Blockierung eines bestimmten Besuchszeitpunktes die Ausgabe eines Informationsträgers (12) mit dem nächstfolgenden Besuchszeitpunkt freigegeben wird.
11. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Tastatur (20) zum Eingeben einer persönlichen Kennung des Besuchers aufweist und daß diese Kennung ebenfalls auf den Informationsträger (12) aufgedruckt wird.
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