DE2216675C3 - Vorrichtung am hinteren Ende eines Pflugrahmens, insbesondere eines Aufsattelpfluges, die in Arbeitsstellung zur Tiefenführung des Pfluges und in Transportstellung zur Abstützung des hinteren Pflugrahmens dient - Google Patents
Vorrichtung am hinteren Ende eines Pflugrahmens, insbesondere eines Aufsattelpfluges, die in Arbeitsstellung zur Tiefenführung des Pfluges und in Transportstellung zur Abstützung des hinteren Pflugrahmens dientInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/46—Ploughs supported partly by tractor and partly by their own wheels
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung am hinteren Ende eines Pflugrahmens, insbesondere eines Aufsattelpfluges.
die in Arbeitsstellung zur Tiefenführung des Pfluges und in Transportstellung zur Abstützung des
hinteren Pflugrahmens dient, mit zwei, in seitlichem Abstand zueinander, an einer Achse angeordneten Rädem.
deren untere Laufflächen in unterschiedlicher Höhe liegen, wobei die Achse mit dem hinteren Teil
des Pflugrahmens mittels eines in der vertikalen Fahrtebene um einen vorderen Querzapfen schwenkbaren
Schlepparms in Verbindung steht und wobei der Pflugrahmen durch Betätigung des Schlepparms mittels
eines mit ihm in gelenkiger Verbindung stehenden Hubzylinders anhebbar und absenkbar ist.
Bei dieser bekannten Vorrichtung (DL-PS 74 380) werden gleich große Räder verwendet, die jeweils auf +5
einer eigenen Achse gelagert sind. Die Achsen sind am Ende über vertikale Verbindungsstücke mit einer hinteren
Querachse verbunden, so daß sie in verschiedener Höhe liegen. Die Verbindung der Räder mit der hinteren
Querachse ist aufwendig und unterliegt hohen Querkräften. Ferner sollen die beiden Räder den Pflug
abwechselnd stützen, je nachdem, welches Rad auf dem festeren Boden läuft. Dies bedeutet, daß die Abstützung
am Furchengrund und/oder auf der ungepflügten Feld oberfläche erfolgt. Die Abstützung am Furchengrund
ermöglicht jedoch keine genaue Tiefgangregelung, weil dabei die zu regelnde Größe, nämlich die Tiefe, selbst
als Bezugsgröße verwendet wird.
Bei einer anderen bekannten Transport- und Stützvorrichtung (DT-OS 2 032 196) ist nur ein einziges Rad
vorgesehen, das in der Furche läuft. Dies ermöglicht ebenfalls keine genaue Tiefgangregelung. Ferner ist das
Rad mit einem Luftreifen versehen, so daß es keine feste Stützfläche aufweist und auch aus diesem Grunde
die Tiefgangregelung erschwert wird. Bei einer andcrcn
bekannten Transport- und Stützvorrichtung für einen Pflug (US-PS 3 481 406) ist nur ein einziges Rad
vorgesehen, das nicht gezogen, sondern geschoben wird. Das Rad ist daher in erheblichem Maße auf Querkräfte
empfindlich, die es von der Fahrtrichtung ablenken. Das Stützrad muß zur besseren Führung in der
Furche laufen, so daß eine genaue Tiefgangregelung nicht möglich ist, weil wieder als Bezugsebene der Furchenboden
dient, dessen Lage selbst bestimm« werden
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art zu schaflen, die bei einfachem Aufbau eine genauere Tiefgangregelung
als bisher ermöglicht.
Nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die beiden Räder achsglcich angeordnet sind, daß das Tiefenführungsrad einen kleineren Durchmesser
und eine breitere Lauffläche als das Transportrad auf weist und daß der Durchmesser des Tiefenführungsrades
so gewühlt ist. daß das Transported in Arbeitsstellung
nicht auf dem Boden zur Auflage kommt.
Auf diese Weise isi sichergesiellt. daß sich der Pflug
beim Pflügen stets über das kleinere Rad auf der feste ren unaepflügten Feldoberflächc abstützt. Selbst wenn
die ungc pflügte Feldoberflächc weichere Stellen auf
weisen sollte, sinkt das kleinere Rad wegen seiner brei
leren Lauffläche nur unwesentlich ein, so daß das grö üere Rad beim Pflügen den Furchenboden nicht berührt
UiK1 allein das kleinere Rad als Tiefenführungsrad
wirkt. Während des Transports des Pfluges wirkt dagegen allein das größere Rad als Transportrad. Die Funktionen
beider Räder sind mithin scharf geircnnt, d. h„
das eine wirkt nur als Tiefenführungsrad, während das andere nur als Transportrad dient. Es ist daher möglich,
dies der jeweiligen Funktion optimal anzupassen, d. h.. das größere Transportrad mil einem Luftreifen zu ver
sehen, während das kleinere, aber breitere Tiefenfüh
rungsrail einen Stahlreifen aufweisen kann.
Auf Cirund der gleichachsigen Anordnung der Räder
entfallen darüber hinaus vertikale Verbindungsstücke und deren Beanspruchung.
In den Zeichnungen ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung schema
tisch dargestellt.
F i g. 1 veranschaulicht den hinteren Teil eines Schleppers mit Pflug und Tiefenfiihrungs- und Abstützvorrichtung
in einer Seitenansicht, F i g. 2 im Grundriß,
F i g. 3 ein Kreuzrißdetail des hinteren Pfluglcils mit
der Tiefenführungs- und Abstützvorrichtung in der Arbeitsstellung,
und
F i g. 4 stellt die Schnittansichl A-A dar,
F i g. 5 ist ein Krcuzrißdetail des hinteren Pflugteils
in der Transportlage, und
F i g. 6 stellt die Schnittansicht ß-ßdar.
Auf einem Schlepper 1 ist mittels einer in einer hydraulischen Dreipunktaufhängung 3 angeordneten Geräteschiene
2 ein Pflug 4 aufgehängt. Der Pflug 4 ist mit Pflugkörpern 5 ausgestattet, und auf seinem Heck ist
mittels eines Vertikalzapfens 6 ein Schlepparm 7 angebracht, der am Pflug 4 noch mittels eines vorderen
Querzapfens 8 angelcnkt ist. Der Schlepparm 7 steht mit einem Hubzylinder 9 oder einem anderen Hubmechanismus
in gelenkiger Verbindung, der selbständig eingestellt werden kann oder mit einer nicht dargestellten
Druckquelle des Schleppers 1 verbunden ist.
Auf dem Schlepparm 7 ist eine Achse 10 befestigt. An ihrer Furchenseite ist ein zum Transport des Pfluges
dienendes Transportrad 11 drehbar angeordnet, während an ihrer Landseite ein Tiefenführungsrad 12
drehbar angebracht ist. Es ist jedoch wichtig, daß so-
wohl das Transportrad 11 als auch das Tiefenführungsrad
12 an derselben Achse 10 angebracht sind, wobei sie am Heck oder an einem anderen Teil des Pfluges 4
untergebracht sein können. Der Innenrand des Tiefenführungsrades
12 hat vom letzten Pflugkörper 5 quer zur Fahrtrichtung einen Abstand a. der gewährleistet,
daß sich das Tiefenführungsrad 12 stets in einer genügenden Entfernung von der Furchenwand befindet.
Zu Beginn des Pflügens wird der Pflug 4 mittels der Hydraulik des Schleppers 1 herabgelassen und auf die
festgesetzte Tiefe eingefahren, wobei der Tiefgang des Vorderteils des Pfluges 4 durch den Betrag der Senkung
der hydraulischen Dreipunktaufhängung 3 und der Tiefgang des Heckteils des Pfluges 4, der gleich
sein soll, durch den Betrag, um den der Schlepparm 7 mittels des Hubzylinders 9 oder eines anderen Hubmechanismus
angehoben wird, bestimmt ist. Es ist /weckmäßig, den Hubzylinder 9 mit der i lydraulik des
Schleppers zu koppeln, um den gleichen Betrag der Senkung des Vorder- und des Heckteils des Pfluges 4
/u sichern, doch kann die Regulierung auch selbständig erfolgen. Beim Pflügen fährt dann das Tiefenführungsrad
12 auf der Oberfläche des ungepflügten Feldes, d. h. auf der Landseite, so daß die Furchentiefe durch das
Maß Hx gegeben isu Dabei ist das Transportrad 11 um
ein Maß h\ über den Furchenboden gehoben, und die Tiefgangregelung kann frei im Rahmen dieses Maßes
Λι erfolgen.
Nach Beendigung des Pflügens wird der Pflug 4 durch die Hydraulik des Schleppers I und den Hubzylinder
9 gehoben, wobei der Hubzylinder 9 den Schlepparm 7 herabdrückt und dadurch den Heckteil
des Pfluges 4, vorerst mittels des Tiefenführungsrades 12 und dann mittels des Transportrades H hebt. Auf
diese Weise wird der Pflug 4 zunächst ausgehoben und dann hochgehoben.
Beim Transport fährt der Pflug 4 auf den Transportrad 11. wobei das Tiefenführungsrad 12 um ein Maß /72
über das Geländeniveau gehoben ist. Die Pflugkörper 5 sind beim Transport um ein Maß H: gehoben.
Nach der Ankuft auf einem neuen Feld erfolgt dann in sehr einfacher Weise das Senken des Pfluges 4 bei
gleichzeitiger Einstellung der Tiefe des Pflügens, wie beschrieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnunren
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung am hinteren Ende eines Pflugrahmens, insbesondere eines Aufsattelpfluges. die in Arbeitsstellung zur Tiefeniührung des Pfluges und in Transportstellung zur Abstützung des hinteren Pflugrahmens dient, mit zwei, in seitlichem Abstand zueinander, an einer Achse angeordneten Rädern, deren untere Laufflächen in unterschiedlicher Höhe liegen, wobei die Achse mit dem hinteren Teil des Pflugrahmens mittels eines in der vertikalen Fahrtebene um einen vorderen Querzapfen schwenkbaren Schlepparmes in Verbindung steht und wobei der Pflugrahmen durch Betätigung des Schlepparms mittels eines mit ihm in gelenkiger Verbindung sichenden Hubzylinders anhebbar und absenkbar ist. dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Räder achsgleich angeordnet sind, daß das Ticfenführungsrad (12) einen kleineren Durchmesser und eine breitere Lauffläche als das Transportrad (Ii) aufweist und daß der Durchmesser des Teifenführungsrades so gewählt ist. daß das Transportrad (11) in Arbeitsstellung nicht auf dem Boden /ur Auflage kommt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS280071 | 1971-04-19 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2216675A1 DE2216675A1 (de) | 1972-11-09 |
| DE2216675B2 DE2216675B2 (de) | 1974-07-18 |
| DE2216675C3 true DE2216675C3 (de) | 1975-03-13 |
Family
ID=5366143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722216675 Expired DE2216675C3 (de) | 1971-04-19 | 1972-04-07 | Vorrichtung am hinteren Ende eines Pflugrahmens, insbesondere eines Aufsattelpfluges, die in Arbeitsstellung zur Tiefenführung des Pfluges und in Transportstellung zur Abstützung des hinteren Pflugrahmens dient |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2216675C3 (de) |
-
1972
- 1972-04-07 DE DE19722216675 patent/DE2216675C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2216675A1 (de) | 1972-11-09 |
| DE2216675B2 (de) | 1974-07-18 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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