DE2216632A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung und Verpackung von versiegelten rohrförmigen Körpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung und Verpackung von versiegelten rohrförmigen Körpern

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DE2216632A1
DE2216632A1 DE19722216632 DE2216632A DE2216632A1 DE 2216632 A1 DE2216632 A1 DE 2216632A1 DE 19722216632 DE19722216632 DE 19722216632 DE 2216632 A DE2216632 A DE 2216632A DE 2216632 A1 DE2216632 A1 DE 2216632A1
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Description

PATENTANWÄLTE £ +* I O O vJ-fa
dr.ing. H. NEGENDANK · dipl.ing. H. HAUCK · dipl.-phys. W. SCHMITZ DIPL.-ING. E. GRAALFS · dipping. W. WEHNERT
HAMBURG-MÜNCHEN ZUSTEI/LUNGSANSCHRIFT; HAMBURG 36 · NEUBR WAtI
TEL·. 3Θ 74 28 TTND 8β 41 IS TELBGR. IfSQEUAFATENT HAUBUBO
OV/ENS-IllINOIS, ING. München is · mozartsth.
TEL·. S 38 03 ββ
Toledo, Ohio 43601/USA t^bor. »«obdapatent
Hamburg, 5.April 1972
Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung und Verpackung von versiegelten rohrförmigen Körpern
Oasturbinenregeneratoren können aus einer Vielzahl kleiner Rohre, d. h. aus Rohren mit einem Innendurchmesser von 0,1'· oder weniger hergestellt werden· Eine parallele Gruppe derartiger Rohre, die an ihren gegenüberliegenden Enden versiegelt sind, werden durch seitliches Begrenzen desselben und anschließendes Erhöhen ihrer Temperatur, bis das in jedem einzelnen Rohr eingefangene Material sich ausdehnt und die Rohrwand gegen die benachbarten Rohre drückt, miteinander verbunden. Bei thermisch kristallisierbaren Gläsern werden die zusammengebauten Rohre erwärmt, um sie im wesentlichen gleichzeitig mit dem Versiegelungsvorgang zu Glaskeramiken thermisch zu kristallisieren. Bei der Erhöhung der Temperatur werden, wenn der Innendruck
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Innerhalb der Rohrabschnittβ ausreichend ist, die Wände des thermoplaatiachen Rohrs ausgedehnt, bis die Wände benachbarter rohrförmiger Abschnitte miteinander verschmelzen.
Anfänglich wurden die versiegelten Rohrabschnitte von Hand hergestellt. Man stellte dann aber fest, daß das Abtrennen und Versiegeln bei der Herstellung versiegelter Rohrabschnitte kontinuierlich und mechanisch durchgeführt werden konnte, wenn daa Rohrmaterial während des Schneidens und Versiegeins
Ziehkräften unterworfen wurde. Bei diesem Verfahren wurde das Rohr senkrecht ausgerichtet,um die benötigten Ziehkräfte durch Schwerkraft zu erzeugen. Gegen die in Bewegung befindliche Rohrläng· wurde die Plamme eines Schneidbrenners gerichtet, und Rohr und Brenner wurden gleichzeitig vorwärta bewegt, bis die gemeinsame Wirkung des Brenners und der Ziehkräfte zu einem Abtrennen und Versiegeln führte.
Oas obige Verfahren bedeutete einen erheblichen Vorteil, insofern als es die automatische Herstellung derartiger Rohrabachnitte ermöglichte, und zwar durch die Anwendung von Ziehkräften beim Schneid- und Versiegelung svorgang. Ba ist jedoch wünschenswert, daß
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es auch möglich ist, kürzere Längen versiegelter Rohrabschnitte herzustellen, als möglich wäre, wenn die Schwerkraft allein die Ziehkräfte lieferte, die zum Abtrennen und Versiegeln erforderlich sind. Es ist außerdem wünschenswert, die Produktionsgeschwindigkeit gegenüber derjenigen zu erhöhen, die erreichbar ist, wenn man sich hinsichtlich der Zugbeanspruchung nur auf die Schwerkraft verläßt. Außerdem sollte es auch möglich sein, kurze Rohrlängen mit sehr, sehr kleinen Durchmesser, auf die daher ein geringeres Gewicht durch die Schwerkräfte ausgeübt wird, zu schneiden und zu versiegeln.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein neues und verbessertes Verfahren sowie eine neue und verbesserte Vorrichtung zur Erzeugung von versiegelten Abschnitten thermoplastischer Rohre zu schaffen.
Dieses verbesserte Verfahren und die verbesserte Vorrichtung sollten für einen automatischen und kontinuierlichen Betrieb zur Erzeugung"versiegelter Abschnitte thermoplastischer Rohre geeignet sein, und zwar vom Ziehen des Rohrmaterials bis zum Verpacken der einzelnen versiegelten Rohrabschnitte.
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Ein weiterer Vorzug dieses neuartigen Verfahrens und der neuartigen Vorrichtung "besteht darin, daß kürzere Längen thermoplastischen Rohrmaterials automatisch erzeugt und kleinere Rohrdurchmesser bei höheren Geschwindigkeiten verarbeitet werden können, als vor Bekanntwerden dieser Erfindung möglichwar.
Zur Lösung der obigen Aufgabe besteht ein Merkmal der Erfindung in einem Schneid- und Versiegelungsrad mit einer auf dem Umfang verlaufenden Rohraufnahmeoberfläche. Das Rad trägt eine Vielzahl von Brennerköpfen, die so angeordnet sind, daß sie an mit Abstand voneinander liegenden, örtlich begrenzten Zonen eine nach außen gerichtete Flamme bilden. Das Rohrmaterial wird vorzugsweise, wenn es sich auf dem bogenförmigen Pfad auf dem Rad befindet, an Punkten zwischen den Heizzonan festgeklemmt. Da diese Klemmstellen von den Enden jedes Rohrabschnitts entfernt liegen, gestattet das Biegemoment, das infolge der Führung des Rohrabschnitts in einem bogenförmigen Pfad ausgeübt wird, es den Enden der einzelnen Rohrabschnitte, sich beim Erwärmen oder Schmelzen in einer Schnapp- oder Ziehbewegung von der Umfangsfläche fort zu entfernen und dabei die Ziehkraft auszuüben, die für eine optimale Durchführung der Schneid- und Versiegelungsr vorgänge benötigt wird.
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Es sind Mittel vorgesehen, um die Brennerköpfe in Rohrheizstellungen im Bereiche des Rohrmaterials hinein zubewegen, nachdem das Rohrmaterial auf der TJmfangsfläche des Rades in Stellung gebracht worden ist, und um jeden einzelnen Brennerkopf aus der Rohrheizstellung heraus zubewegen, nachdem das Rohrmaterial durch den Brennerkopf getrennt worden ist. Das Rohrmaterial kann ununterbrochen von einer Masse erwärmten thermoplastischen Materials abgezogen und dem Sehneid- und Versiegelungsrad zugeführt werden« Das Schneid- und Yersiegelungsrad wird sodann ununterbrochen gedreht, um die ununterbrochen zugeführte Rohrlänge aufzunehmen. Oas Rohrmaterial kann auf einem schleifenfö'rmigen Weg . von der Ziehstation zum Schneidrad geführt werden. Die Höhe des schleifenförmigen Weges kann überwacht werden, um die Ziehgeschwindigkeit des Rohrmaterials zu messen. Der das Schneidrad antreibende Motor kann durch Signale gesteuert werden, welche die Geschwindigkeit der Ziehräder an der Ziehstatjion anzeigen; diese Steuerung kann durch die Überwachung des schleifenförmigen Pfades noch verfeinert und besser eingestellt werden, die die tatsächliche Ziehgeschwindigkeit des Rohrmaterials angibt.
Tier Durchmesser des Rohres kann nach dem Ziehen gemessen und das von der Durchmessermessung erzielte Signal zur
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SiHierung der Geschwindigkeit von Ziehrollen an der Ziehstation "benutzt werden, um die Ziehgeschwindigkeit der Ziehrollen zu erhöhen oder zu vermindern, um den Durchmesser des Rohrmaterials innerhalb des gewünschten Toleranzbereiches zu halten. Ferner kann das Signal von der Durchmessermessung zum Zurückwerfen von Rohrabschnitten benutzt werden, wenn der Durchmesser des Rohrmaterials ausserhalb des gewünschten und annehmbaren Durchmesserbereiches liegt.
Die einzelnen versiegelten Abschnitte thermoplastischen Rohrmaterials werden gesammelt, sowie sie aus ihrer Klemmstellung auf dem Schneidrad freigegeben werden, und einer Packstation zugeführt. Es kann in der Nähe der Radumfangsfläche zur Aufnahme des Rohres ein Pinger angeordnet aein, um die einzelnen Abschnitte von dem Rad in einen Rutschenförderer zur Aufnahme der Rohre hinein abzulenken. Der Rutschenförderer zur Aufnahme der Rohre weist einen Rutschenabschnitt auf, der in Abhängigkeit von der Peststellung eines fehlerhaften Rohrdurchmessera wirksam wird, um einen solchen Rohrabschnitt zu einem für Ausschuß vorgesehenen Platz zu lenken. Zur Aufnahme der Rohrabschnitte werden einzelne Behälter in eine Rohraufnahmestellung am Ende des Rutschenförderers gelenkt, um ein Paket zu bilden. Ein Tor in dem
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Rohrrutschenförderer hält vorübergehend die Rohrabschnitte zurück, während der Behälterförderer ein volles Paket aus einer Aufnahmestation für Rohrabschnitte herausführt und einen leeren Behälter in die Rohraufnahmestation hereinführte
V/eitere Merkmal und Vorzüge der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen hervor. Es zeigen:
Pig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von einzelnen versiegelten Abschnitten aus thermoplastischem Rohrmaterial, welche die Lehren der Erfindung verwirkli cht,
Pig. 2 eine Seitenansicht des oberen Abschnitts eines Schneid- und Versiegelungsrades unter Anwendung der Lehren der Erfindung,
Pig. 3 eine Seitenansicht des unteren Abschnitts des in Pig. 2 gezeigten Rades,
Pig. 4 einen Schnitt durch das in Pig. 2 gezeigte Rad nach der Linie IV-IV,
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Fig. 5 einen Schnitt durch das in Fig. 3 gezeigte Rad nach der Linie V-V,
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung der Radlagerwelle im Schnitt,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Nocken des im verhergehenden gezeigten Rades mit doppelter Bahn,
Fig» 8 einen Schnitt durch den in Fig. 7 gezeigten Nocken mit doppelter Bahn,
Fig. 9 eine abgeflachte Darstellung der Klemmfingernockenbahn auf dem Außenumfang des in Fig. 7 gezeigten Nocken,
Fig. 10 eine abgeflachte Darstellung der Brennerkopfnockenbahn auf dem Innenumfang des in Fig. 7 gezeigten Nocken,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines aus drei Abschnitten bestehenden Rohrrutschenförderers und einen Schnitt durch einen Behälterförderer zur Aufnahme der Rohrabschnitte von dem Rutschenförderer,
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Pig. 12 eine Ansicht der in Figo 11 gezeigten Behälterförde reinri chtung von rechts und
Figo 13 und 14 schematische Darstellungen der Steuerungen, die bei der Durchführung der Erfindung zur Anwendung kommen.
Bei der Erfindung handelt es sich um die Erzeugung von versiegelten Rohrahschnitten aus thermoplastischem Material, die bei der Herstellung von Regeneratoren für Gasturbinentriebwerke benutzt werden können. Diese versiegelten Rohrabschnitte aus thermoplastischem Material können jedoch auch bei der Herstellung anderer Erzeugnisse Anwendung finden, wie z. B. bei einer Düse für einen "3Ti scher "-Brenner, Isoliermaterialien gegen Schall und Wärme und dergleichen.
Fig. 1 zeigt eine ununterbrochene Rohrmateriallänge 58 bei ihrer Herstellung durch Ziehen des Glasea nach unten durch eine ringförmige Öffnung oder Mündung 60 hindurch, die nich in der Boden'/vand eines erwärmten Gefäßes 62 befindet, was den Fe^erabschni.tt eines Ofens bilden kann. Der Mittelpunkt der ringförmigen Öffnung 60 ist durch einen Dorn 64 begrenzt, der einen in Längsrichtung ver- ;i.-i μ tendon K;mnl 66 nufweint, welcher an seinem einen Ende
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mit einer Atmosphäre von gesteuertem Druck und Volumen und an seinem anderen Ende mit dem Inneren des geformten G-lasrohres in Verbindung steht.
Über eine Steuerkette TB1 werden zwei Ziehrollen 68 von einem Ziehmotor PM angetrieben. Das Rohr 58 wird von einer Rohrführung 72 in einem schleifenförmigen Pfad zum Außenumfang des Rades einer Schneid- und Versiegelungsvorrichtung geführt, die bei 74 allgemein angedeutet ist. Das Rad der Schneid- und Versie— gelungsvorrichtung 74 wird über eine mit dem Radmotor CM verbundene Steuerkette TB2 angetrieben.
Bei 76 ist eine Rohrrutschenanlage allgemein angedeutet. Ein erster Abschnitt dieser Rutschenanlage empfängt die versiegelten Rohre von der Vorrichtung 74 und führt sie in Richtung auf den Packbereich zu. Vorzugsweise ist ein Vibrator VB mit dem ersten Rutsohenpbschnitt verbunden, tun die Bewegung der versiegelten Rohre durch die Rutschenanlage sicherzustellen. Ein /,weiter Abschnitt der Rohrrutsche wird durch eine Zurückwerfbetätigungsvorrichtung RA um einen Drehpunkt herum betätigt, um versiegelte Rohre in einen fiii* Auswurf vorgesehermüerei eh hinein
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abzulenken, wenn der Durchmesser des in der Herstellung "befindlichen Rohres nicht innerhalb des Toleranzbereiches liegt.
In einem dritten Abschnitt der Rutschenanlage ist ein Tor vorgesehen, das in eine Stellung zum -vorübergehenden Zurückhalten der Rohrabschnitte hinein und aus dieser Stellung heraus bewegt -werden kann, wenn ein Behälter 78 mit Rohrabschnitten gefüllt wird und -der Förderer 80 einen leeren Behälter in die Rohraufnähmestellung hineinführt. Zur Bewegung der Behälter in der erforderlichen V/eise kann eine Indexbetätigung INA benutzt werden.
Die Fig. 2 bis 10 zeigen im einzelnen die neuartige Schneid- und Yersiegelungsvorrichtung gemäß der Erfindung. Zur Ermöglichung eines besseren Verständnisses der Yorrichtung 74 wird die gesamte Vorrichtung im zusammengeb&uten Zustand beschrieben, unter besonderer Bezugnahme auf bestimmte Bestandteile zur Erläuterung des Betriebes.
Pig. 6 zeigt die Lager- und Antriebswelle 100 des umlaufenden Radteils der Schneidvorrichtung 74. Die Welle
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100 weist einen ersten Ring 102 zur Verbindung mit dem Antriebsmotor CM auf. Ein zweiter Ring 104· dient zur Zentrierung und Lagerung einer Antriebsplatte 144 ( am besten aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich). Ein dritter Ring 106 auf der Welle 100 dient zur gleitenden Lagerung des Rades der Vorrichtung 74 auf dem Rahmen 128.Für die einzelnen Brenneranordnungen ist zwischen den Ringen 104 und 106 eine Lagerung 108 für die Verbindung zwischen Feder und Brenner vorgesehen, die sich radial in Richtung auf die Radfelge zu erstreckt.
In dem Wellenabschnitt 102 ist ein achsialer Kanal 110 gebildet, um über ein sich drehendes AnschlußetUck 122 eine Verbindung zu einer Brennstoff- oder Sauerstoffquelle für die Brenner herzustellen. In dem Feeäerabschnitt 108 ist ein Stutzen 112 vorgesehen, um das von dem Kanal 110 aufgenommene Gas zu einer Vielzahl von radial verlaufenden Kanälen 114 zu führen, um die einzelnen Brenneranordnungen zu speisen.
In dem Wellenabachnitt 106 ist ein achsialer Kanal 116-gebildet. Ein in dem Feeder abschnitt 108 für die Brenneranordnung gebildeter Stutzen 118 stellt eine Verbindung zwischen dem achsialen Kanal 116 und einer Viäzahl von
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radial verlaufenden Kanälen 120 her, um Brennstoff oder Sauerstoff von einem zweiten sich drehenden Anschlußstück 124 zu den Brennereinbauten zu führen.
fig. 2 und 4 zeigen den Hing 106 der Welle 100, der gleitend auf einem Lagerbock 126 gelagert ist, der wiederum auf dem Hahmen 128 ruht. Bei 150 ist eine Antriebsverbindung vom Motor CM zu dem Ring 102 der Welle 100 hergestellt. Zwischen dem Motor CM und der Antriebsverbindung 130 ist eine Steuerkette TB2 angeschlossen, wobei es sich um eine Reduziereinriohtung handeln kann, je nach der Drehzahl des Motors CM und der gewünschten Drehzahl des umlaufenden RadabSchnitts der Vorrichtung 74.
Konzentrisch mit der Welle 100 ist eine ringförmige Nockenlagerplatte gelagert und ist an der Antriebsverbindung 130 befestigt. Von der Nockenlagerplatte 132 wird über Bolzen 136 und Abstandshalter 138 ein Nocken 134 mit einer Doppelspur gelagert, wobei die Abstandshalter 138 dazu dienen, einen Arbeitsraum für die im folgenden zu beschreibenden Nockenstößelräder zu schaffen. Eine erste Nockenspur 140 erstreckt sich radial nach innen. Eine zweite Nockenspur 142 erstreckt sich radial nach außen.
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Auf einem Ring 104 wird eine Antriebsplatte 144 getragen, die mittels Bolzen 146 an dem Gasverteilabschnitt 108 befestigt ist. Auf der Antriebsplatte 144 wird durch geeignete Bolzen ein ringförmiger innerer !führungsring 148 aufgenommen. ·
Der innere Führungsring 148 besitzt einen ersten ringförmigen AbstandsabschMtt 150, um einen zweiten ringförmigen äußeren Abschnitt 152 von der Antriebsplatte 144 auf Abstand zu halten und eine Gleitlagerung für die im folgenden zu beschreibenden Klemmfingerhalter zu bilden. In dem äußeren Abschnitt 142 des Führungsringes 148 sind Schlitze 154 zur Aufnahme von Klemmfingern gebildet. Die Schlitze 154 sind zwischen den nach außen verlaufenden FUhrungsnasen 155 geformt und bilden die Enden derselben. Zwischen den Schlitzen 154 sind in den Führungsnasen 155 Schlitze 156 gebildet, um eine Bewegung der Brennerköpfe jedes Brennereinbaus zu ermöglichen. TJm den äußeren Rand des Abschnitts 152 des inneren Führungsringes 148 herum ist eine Umfangsfläche 158 zur Aufnahme eines Rohres gebildet, die durch die Klemmfingerschlitze 154 und die Brennerkopfschlitze 156 in Abständen unterbrochen ist.
Derselbe Bolzen oder ein anderes Befestigungsmittel
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trägt einen äußeren Führungsring 160 und "befestigt die "beiden Führungsringe 160 und 148 an der Antriebsplatte 144. In dem nach innen gerichteten Anschnitt der Felge 160, der gegen den nach außen gerichteten Abschnitt 152 des Ringes 148 anstößt, sind Schlitze 162 gebildet. Die Schlitze 162 fluchten mit den Schlitzen 156 in dem inneren Führungsring 148, um dem Brennerkopf 206 eine Bewegung quer zu der TJmfangsführungsfläche 158 und unterhalb dieser zu gestatten. Die Führungsnasen 164 erstrecken sich radial nach außen zwischen den Schlitzen 162 im Bereiche der Ifinfangsfläche 158 zur Aufnahme des Rohres. Somit begrenzen die Nasen 164 und 155 einen Kanal zur Führung der zu schneidenden und zu versiegelnden Rohrlänge auf die TJmfangsfläche 158 herauf.
Die Figuren 3 und 5 zeigen eine Klemmfingeranordnung 70, bestehend aus einem Halter 172, der gleitend in einer Buchse 174 gelagert ist, die wiederum in der Antriebsplatte 144 und dem Abschnitt 150 des inneren Führungsringes 148 ruht. Auf dem einen Ende des Halters 172 sind Nockenstößelräder 176 angeordnet, die die gegenüberliegenden Seiten der KLemmfingernockenbahn 142 erfassen. An dem anderen Ende des Halters ist durch einen Keil 180 ein Blattfederklemmfinger
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■befestigt.
Pig. 4 zeigt eine Brenneranordnung 190 mit einem Reglerhalter 192, der gleitend in einer in der Antriebsplatte 144 gelagerten Buchse 194 aufgenommen wird. Die Nockenstößelräder 196 sind an einem Ende des Halters 192 gelagert und erfassen die gegenüberliegenden Seiten der Nockenbahn 140. Biegsame Leitungen 198 und 200 verbinden den Regler der Brenneranordnung mit dem Verteilerabschnitt 108 der Welle 100. Einstellbare Ventile 202 und 204 ermöglichen eine individuelle Flammeneinstellung für jeden Brennereinbau 190. Ein Brennerkopf 206 ist in den Schlitzen 156, 162 zur Ausführung einer Hin- und Herbewegung gelagert.
Der Betrieb der Schneid- und Versiegelungseinrichtung 74 wird am besten verständlich aus den verschiedenen Darstellungen des Nocken 134 mit doppelter Bahn in den Fig. 7 bis 10. Obwohl die Fig. 7 und 8 die Nockenbahn in ihrer eigentlichen Form zeigen, in der sie in der Schneidvorrichtung zur Anwendung kommt, wird die Funktion der einzelnen Bahnen 140 und 142 klarer verständlich aus den abgeflachten Schnitten der in den Fig. 9 und 10 gezeigten Bahnen.
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Um einen gemeinsamen Bezugspunkt für die Figuren 7 "bis 10 zu geben, wurde eine nullstellung gewählt, die in !Fig. 7 "bei 134a gezeigt ist. Entsprechende Nullbezugspunkte 142c und 140a sind in den fig. 9 und 10 für die Nockenbahnen 142 bzw. 140 gezeigt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Rohrmaterial bei etwa 30° vor dem bei 134a bezeichneten Nullbezugspunkt zunächst mit dem Rad der Vorrichtung 74 in Berührung gebracht. An dem Punkt 142a in Fig. 9 oder etwa 30° vor dem Nullpunkt 142c befindet sich die Nockenbahn 142 auf der Seite der Nockenlagerplatte 132 des Nocken 134. Daher sind die Nockenstößelräder 176, der Halter 170 und die Klemmfinger 178 einer Einspanneinrichtung an dem Punkt 142a zurückgezogen, und das Rohr kann ohne irgendwelche Störung auf die Aufnahmefläche 158 heraufgeführt werden.
Während sich das Rad auf der Welle 100 dreht, bewegt sich die Nockenbahn 142 in Richtung auf die Rohrseite des Nocken 134 zu, mit Bezug auf denselben Punkt auf dem sich drehenden Rad, und drückt so einen Halter und einen Klemmfinger 178 in Richtung auf die Führungsfläche 158 durch die Nockenstößelräder 176. An dem Punkt 142b in Fig. 9 ist der Halter genügend weit in
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Richtung auf das Rohrmaterial zubewegt werden, so daß der Blattfederklemmfinger 178 das Rohrmaterial auf der Oberfläche 158 zwischen dem Pinger 178 und der inneren Wand der radialen Führungsnase 164 festklemmt.
Dieser Rohrabschnitt bleibt eingespannt vom Punkt 142b durch den Nullbezugspunkt 142c hindurch bis zum Punkt 142d der Nockenbahn 142 bis nach Vollendung des Abbrennoder Abtrennvorganges. An dem Punkt 142d bewegt sich die Nockenbahn 142 von dem Rohrmaterial oder der Antriebsplattenseite 144 des Nocken 134 fort in Richtung auf die Nockenlagerplattenseite 132 zu mit Bezug auf denselben Punkt auf dem sich drehenden Rad, und hat an dem Punkt 142e den Klemmfingerhalter in eine offene Klemmstellung zurückgeführt. Dieses ermöglicht die Aufnahme des Rohres 58 auf der ISnfangsfläche 158 stets dann, wenn dieser Pinger die Rohraufnahmestellung bei etwa 30° vor dem Nullbezugspunkt 142c der Nockenbahn 142 erreicht.
Pig. 10 zeigt, daß die Brennerkopfnockenbahn 140 im Bereiche der Nockenlagerplattenseite des Nocken 134 verbleibt, und zwar mit Bezug auf denselben Punkt auf dem sich drehenden Rad, bis die bei 140a bezeichnete Nullbezugsstellung erreicht ist. Die Klemmfingeranordnung ist somit schon in Betrieb gekommen und hält das Rohrmaterial
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fest, "bevor die Brenneranordnung ihre Bewegung und Schneidtätigkeit beginnt. Von dem Nullbezugspunkt bei 14Oa aus bewegt sich die Noekenbahn HO auf einem regelmäßigen Pfad über die Innenseite des Nocken 134· zu einem bei. 140b bezeichneten Punkt auf der Rohrmaterialseite des Nocken 134.
Somit wird der Brennerkopf 206 in einer allmählichen Schwingbewegung von dem Schlitz 156 in den Schlitz 162 hineinbewegt, wodurch die Brennerflamme quer über das Rohr hinweggeführt wird das durch die Klemmfinger auf jeder Seite der Schlitze an seinem Platz auf der Oberfläche über den Schlitzen 156, 162 befestigt ist.
Die Brennerkopfbewegung wird vorzugsweise etwa über die ersten 120° des Focken 134 von dem bei 134a gelegenen Nullbezugspunkt aus durchgeführt. Die von dem Brennerkopf 206 ausgehende Flamme wird nunmehr aus ihrer Heizlage mit Bezug auf das Rohr herausbewegt und bleibt außerhalb ihrer Heizstellung, bis das Rohr von den Klemmfingern aus der Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74 freigegeben wird. Die Nockenbahn 140 beginnt an dem Punkt 140c, von der Rohrseite des Nokken 134 zur Nockenlegerplattenseite zurückzukehren,
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die "bei 14(Jb gezeigt ist. Diese Rückkehr findet ebenfalls Über etwa 120° statt, und die Rückkehr des Brennerkopfes 206 in seine Ausgangsstellung ist durchgeführt, bevor auf dem Schneidradeinbau Rohrmaterial aufgenommen wird, d. h. 30° vor dem Nullbeζugsρunkt HOa*
Es ist somit ersichtlich, daß das kontinuierlich gezogene Rohrmaterial kontinuierlich auf der sich auf dem Umfang erstreckenden Führungsfläche 158 aufgenommen wird. Die Klemmfinger 178 werden durch die Nockenspur 142 in Klemmstellung gebracht, so daß jeder Rohrabschnitt zwischen den Brennern fest in seiner Stellung gehalten wird, sowie er seine Bewegung auf dem bogenförmigen Pfad beginnt. Die Biegung des Rohres durch den bogenförmigen Bewegungspfad um die Umfangsflache 148 herum erzeugt in dem Rohr ein Biegemoment. Während sich die Br.ennerköpfe 206 langsam in einer Schwingbewegung quer über das eingeklemmte Rohrmaterial hinwegbewegen, verursacht die auf die einzelnen örtlich begrenzten Abschnitte des erwärmten Rohres ausgeübte Ziehkraft ein Fortziehen oder Fortschnappen der einzelnen Rohrabschnitte voneinander fort und ein versiegeln ohne Beschädigung der Enden der Rohrabschnitte,
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Die Pig. 11 und 12 zeigen einen Rohrrutschenförderer 76 mit drei Abschnitten, der einen ersten Rutschenabschnitt 222, einen zweiten Rutsehenabschnitt 224 und einen dritten Rutschenabschnitt 226 mit getrennten Unterabschnitten 226a und 226Td aufweist„
Der erste Rutschenabschnitt 222 ist U-förmig und wird durch wenigstens eine Schwinglagerung 228 und eine Schwingeinheit 230 gelagert. Die Schwingeinheit 230 stellt sicher, daß die Rohrabschnitte richtig auf ihren Abwärtsweg in Richtung auf den Behälterförderer 80 zu gebracht werden. In der Rutsche 222 ist hei 234 ein Abstreiffinger 232 drehbar gelagert, der ein verjüngtes Ende 236 aufweist, welches sich neben der Umfangsfläche 158 entlang bewegt, um die R ohr abschnitte nach "Freigabe durch die Klemmfinger von dem Rad abzulenken. Der Finger 232 trägt vorzugsweise an dem Ende, das dem verjüngten Ende gegenüber liegt, ein Gewicht 238, um sicherzustellen, daß das verjüngte Ende 236 in seiner Stellung in Anlage gegen die Oberfläche 158 verbleibt.
Der zweite Rutschenabschnitt 224 ist ebenso U-förmig ausgebildet und hat einen größeren Querschnitt als die durch die Rutsche 222 begrenzte U-Porm, so daß das vordere oder untere Ende der Rutsche 222 in das obere oder
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rückwärtige Ende des Abschnitts 224 hineinpaßt. Der zweite Abschnitt 224 wird durch eine bei RA bezeichnete drehbare Betätigungsvorrichtung drehbar gelagert« Die drehbare Betätigungsvorrichtung RA spricht an auf ein Zurlickwerfsignal und kippt das vordere Ende des Abschnitts 224 nach oben und das hintere Ende nach unten, um die vom Durchmesser abweichenden Rohrabschnitte in einem für Abfall oder Bruch vorgesehenen Bereich hineinzulenken.
Der dritte Rutschenabschnitt 226 wird durch einen Bügel 250 gelagert, der an dem Rahmen 128 befestigt ist. Der dritte Rutschenabschnitt ist ebenfalls U-förmig und ist von größerem Querschnitt als die U-Porm des Abschnitts 224, so daß das vordere Ende des Abschnitts 224 im hinteren Ende des Abschnitts 226 aufgenommen wird. Der Abschnitt 226a des Rutschenabschnitts 226 wird durch einen aus- und einziehbaren Gitterkörper 252 von dem Abschnitt 226b getrennt. Der Gitterkörper 252 wird durch einen Gabelkopf 254 an eine Stange 256 eines Luftzylinders GA angeschlossen, welcher als eine Gitterbetätigunp;svorrichtung arbeitet,
Die Piß. 11 und 12 zeigen einen Querschnitt bzw. eine Ansicht des Behälterförderers 80, bestehend aus einem
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endlosen Band oder einer endlosen Kette 272 mit einem oberen Trumm 274 und einem unteren Trumm 276. Das endlose Band oder die endlose Kette 272 trägt Paare auf Abstand gehaltener Federklemmen 278, die zwischen sich · die einzelnen Behälter 78 halten. Die Behälter 78 sind zylindrisch und haben ein offenes Ende, welches mit Abstand zum Ende des Rutschenförderers 76 hin liegt. Die Behälter 78 sind vorzugsweise aus Polyprophylen oder anderem Kunststoffmaterial hergestellt, das nicht die darin aufzunehmenden Rohrabschnitte beschädigt. Wie am besten aus der Pig. 11 ersichtlich, wird der Behälterförderer 80 so gekippt, daß der Rücken der Behälter 78 jeweils gleitend an einer Pührungsstangenschiene 282 abgestützt ist, um die Rohrabschnitte von dem Rutschenförderer 226 aus aufzunehmen. Eine Lenkbetätigung IUA spricht auf ein Lenksignal an, um einen Behälter 78 in eine Stellung zur Aufnahme eines RohrabSchnitts vor dem Rutschenförderer 76 hineinzubewegen. Wenn der Behälter 78 gefüllt ist, dann wird ein Lenksignal gegeben, welches die Gritterbetätigungsvorrichtung G-A veranlaßt, das Gitter 252 zwischen den Abschnitten 226a und 226b des Rutschenabschnitts 226 auszuziehen, um den Durchgang der Rohrabschnitte in Abwärtsrichtung auf der Rutsche entlang vorübergehend zu blockieren. Die Lenkbetätigung INA führt eine gefüllte Packung oder einen gefüllten
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Behälter 78 aus der Rohraufnahmestellung vor dem Rutschenförderer 76 heraus, während sie eine leere Packung oder einen leeren Behälter 78 in diese Rohraufnahmestellung vor dem Rutschenförderer 76 hineinführt. Nach Beendigung dieser gelenkten Bewegung zieht die Gitterbetätigungsvorrichtung GA das Gitter 252 zurück, und die vorübergehend angesammelten Rohrabschnitte können in einen Behälter 78 hineingleiten, und der Behälter 78 wird durch die anschließend von dem Rutschenförderer 76 empfangenen Rohrabschnitte gefüllt.
Die Pig. 13 und 14 zeigen schematisch die Steuerungen zur Erlangung der erwünschten Funktionen der Erfindung. Es ist ersichtlich, daß die Bestandteile in Form eines Linienschemas ausgelegt sind, so daß sie mit Hilfe der Linienzahl leicht festgestellt werden können. Kontaktschaltvorgänge können festgestellt werden, ohne eine mechanische Verbindung zwischen den Kontakten und den Betätigungseinrichtungen zu bezeichnen,, Die Kontakte können an jedem beliebigen zweckmäßigen Punkt angeordnet werden, selbst wenn sie ziemlich weit von ihren Betätigungsvorrichtungen entfernt sjnd. Eine s'epenseiti/re Beziehung zwischen der Betätigungseinrichtung und ihren
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zugeordneten Kontakten läßt sich leicht herstellen durch Peststellung des Bezugszeichens der Betätigungsvorrichtung in dem rechten Randbereich der Zeichnung, z.B. des Verzögerungsrelais TCR1 im Bereiche der Linienzahl 24, in welcher die Relaisspule für die Kontakt Toe ta tig ung zur Erregung angeordnet ist. Dem Bezugszeichen TCR1 folgen die Linienzahlen, in welchen die T0R1-Kontakte erscheinen, und zwar 47, 55. Eine linienzahlbezeichnung für einen Kontakt, der nicht unterstrichen ist, bedeutet, daß diese Kontakte normalerweise offen sind, wie z. B. in Linie 47. Eine Linienzahlbezeichnung für einen Kontakt, die unterstrichen ist, bedeutet, daß diese Kontakte normalerweise geschlossen sind, wie z.Bo in Linie 55· Weitere Betätigungsmittelnund ihre zugeordneten Kontakte sind in ähnlicher v/eise bezeichnet.
Es wird nunmehr wiederum auf Fig. 1 Bezug genommen, in welcher zwei Meßräder 82 gezeigt sind, welche jede Seite des Rohres 58 berühren, um den Durchmesser des jeweils gezogenen Rohres zu messen. Es ist wenigstens eines der Meßräder 82 über einen Schwenkarm 84 mit einer V/ellenver] änderung 86 eines Kernes eines Differentialtransformators PT verbunden. Der Transformator!)!
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ist so eingestellt, daß kein Ausgang oder ein Nullwert erreicht wird, wenn die Meßräder 82 einen richtigen Durchmesser des Rohres festgestellt haben. Ein übermäßig großer Durchmesser verschiebt den Kern in die eine Richtung indem Differentialtransformator DT und bildet ein erstes Ausgangssignal. Ein zu kleiner Durchmesser verschiebt den Kern des Differentialtransformators DT in eine zweite Richtung und bildet ein zweites Ausgangssignale
Pig. 13 zeigt einen Transformator T1, der an Energieleitungen L1 und L2 angeschlossen ist und die Leitungen L 3 und L4 mit einer Steuerspannung versorgt. Der Differentialtransformator DT ist in Linie 21 gezeigt und ist so angeschlossen, daß er seinen Ausgang einer Durchmessermeßsignaleinheit DS in den Linien 22, 23 zuführt. Die Durchmessermeßeinrichtung DS besitzt ein erstes Relais OS in der Linie 22, welches erregt wird, wenn der Durchmesser eine Übergröße hat und ein zweites Relais US in der Linie 23, welches erregt wird, wenn der Durchmesser eine Untergröße hat.
Bei Erregung des Übergrößenrelais OS werden die Kontakte 03 in Linie ?6 geschlossen, um ein erstes Feld Durchmesserüberwachungsmotors DM in Linie 27 zu
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erregen«. Die Welle des OurcnmesseruberWachungsmotors DM ist so angeschlossen, daß sie einen beweglichen Abgriff SRT auf einem Signalwiderstand SR in Linie 29 bewegt. Das Drehzahlsignal, welches auf die Ziehmotorsteuerung PMC in Linie 30 übertragen wird, wird somit verändert, um die Ziehgeschwindigkeit zu erhöhen und den Durchmesser des Rohres zu verringern, bis er wieder innerhalb der Toleranzgrenzen liegt und die Relaisspule OS entregt wird.
Die Ziehmotorsteuerung PMG wird durch Schließen des Schelters PMS in Linie 30 erregt, wodurch die Steuerung PMC an die Energieleitungen L1 und L2 angeschlossen wird. Die Ziehmotorsteuerung PMC kann von Hand eingestellt werden, und zwar durch Einstellung des Steuerknopfes MS1, um den gewünschten Ausgang für ein PeId und den Anker des Ziehmotors PM in Linie 32 vorzusehen und so die Ziehrollen 68 entsprechend der Darstellung in Figo 1 bei der·gewünschten Geschwindigkeit zum Rohrziehen anzutreiben.
Ein Schließen der OS-Kontakte in Linie 24 oder der US-Kontakte in Linie 25 erregt das Relais TCR1 in Linie 24. Sine Erregung des Relais TCR1 schließt die vorderen Kontakte in der Linie 47 zur Erregung eines Zurnckwerfsolenoids, welches so angeschlossen ist, daß
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es ein Vierwegeventil PV1 in linie 48, 49 betätigt und so einen luftstrom von der Luftquelle in Linie 50 zur Zurüclwerfbetätigungsvorrichtung RA in Linie 49 gestattet. Solange ein Signal zur Bezeichnung einer Übergröße oder einer Untergröße des Durchmessers vorhanden ist, kippt die Zuriickwerfbetätigungsvorrichtung RA den zweiten Rutschenabschnitt 224, so daß die Rohrabschnitte abgelenkt und in einen für Bruch oder Abfall vorgesehenen Bereich geführt werden. Wenn das Rohrmaterial wieder in den Toleranzbereich zurückkehrt, dann wird die Relaisspule TCR1 entregt. Es ist jedoch vorteilhaft, den Ausfell der TCR1-Kontakte zu verzögern, so daß das zwischen den Meßrädern 82 und der Zurückwerfstation erzeugte Rohr weiterhin abgelenkt wird, bis ein Rohr mit dem gewünschten Durchmesser die Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74 erreicht.
Wenn die Durchmessermeßvorrichtung DS einen Durchmesser mit einer Untergröße feststellt, dann wird das Untergrößenrelais US in Linie 23 erregt und schließt die vorderen Kontakte US in den Linien 25 und 28. Das Schließen der vorderen Kontakte US an Linie 28 erregt ein zweites Feld des Durchmesserüberwachungsmotors DM zum Antrieb des beweglichen Abgriffs SRT des Signal-
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Widerstandes SR in die entgegengesetzte Richtung, um die Drehzahl des Ziehmotors PM über die Ziehmotorsteuerung PMC herabzusetzen. Dieses setzt sich fort, "bis der Durchmesser wieder innerhal"b annehmbarer Grenzen ist und die Untergrößenrelais spule TJS entregt wird.
Die Schneid- und Versiegelungsmotorsteuerung CMC ist in linie 38 gezeigt und wird durch Schließen des Schalters CMS an die Energieleitungen L1 und L2 angeschlossen» Die Steuerung CMC führt einen Ausgang an ein PeId und einen Anker des Motors CM in Linie 40 heran. Die Größe des Ausgangs kann von Hand eingestellt werden, und zwar durch den Handbetriebssteuerknopf MS2, so daß die Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74 Rohrmaterial bei einer Geschwindigkeit vorschiebt und bearbeitet, die der Ziehgeschwindigkeit des Rohrmaterials eng angepaßt ist. In der Linie 33 wird ein Impulsgenerator PG gezeigt, der durch den Ziehmotor PM in Linie 32 angetrieben wird, um einen Impulsausgang zu bilden, der die Geschwindigkeit des Ziehmotors PM anzeigt. Der Impulsausgang von dem Impulsgenerator PG wird durch einen Prequenz-Zu-Gleichstrom-Wandlor PDC in Linie 34 hindurchgeführt, um einen
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Gleichstromausgang zu "bilden, der der Geschwindigkeit des Ziehmotors PM proportional ist. Der Gleichatromausgang von dem Wandler PDC wird durch einen Spannungsteiler VD1, der in den linien 35 Ms 37 gezeigt ist hindurch zu der Motorsteuerung CMC geführt. Das Gleichstromsignal modifiziert die Geschwindigkeit des Motors CM, so daß die Vorwärtsbewegung des Rohres durch die Schneidvorrichtung 74 im wesentlichen die gleiche ist wie die Ziehbewegung des Rohres.
In Pig. 1 wird das Rohr 58 auf einem schleifenförmigen Pfad 70 in unmittelbarer Fähe der Näherungsmeßvorrichtungen P1 und P2 geführt, die auf einem Rahmenabschnitt oder einem Gerüst 90 gelagert sind. Die Näherungsmeßvorrichtung PS1 und P2 werden in den Linien 43 und 44 der Pig. 14 bezeichnet. Wenn die Bearbeitungsgeschwindigkeit der Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74 die Ziehgeschwindigkeit überschreitet, dann verkürzt sich der schleifenförmige Pfad 70, und die Näherungsmeßvorri chtung PS1 wird betätigt, wenn sich die Rohrschleife in ihrer unmittelbaren Nähe befindet, um das Näherungsreleis PX1 in Linie 43 zu betätigen. Die PX1-Kontakte achließen sich in Linie 42 und erregen das Relais CR5 in Linie 41 . Die Kontakte CR5 in Linie 41 sich und halten die Relniaapule CR5 erregt,
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wodurch angezeigt wird, daß die Geschwindigkeit der Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74 zu groß ist, obwohl dann die Schleife sich sofort von der Näherungsmeßvorrichtung PS1 zurückzieht. Auch die Kontakte CR5 in linie 36 in dem Spannungsteiler VD1 schließen sich, um das Signal von dem Wandler PDC zur Schneidmotorsteuerung CMC zu verändern, was die Bearbeitungsgeschwindigkeit der Versiegelungsund Schneidvorrichtung 74 herabsetzt.
In dem Maße wie die Geschwindigkeit der Vorrichtung 74 herabgesetzt wird, verringert sich die Tiefe des schleifenförmigen Pfades 70, bis die Näherungsmeßvorrichtung PS2 den schleifenförmigen Pfad wahrnimmt und das Näherungsrelais PX2 in Linie 44 erregt. Die Rückstellkontakte PX2 in Linie 42 öffnen.sich, um das Relais CR5 zu erregen, öffnen die Kontakte CR5 in Linie 41, um den Haltekreis zu unterbrechen, und öffnen die Kontakte CR5 in Linie 36, um den Spannungsteiler VD1 auf seinen Normalbetrieb zurückzuführen.
Es ist zu beachten, daß der Bereich dieser Erfindung eine unmittelbare steuerung des Schneid- und Versiege! unfsνerriehtunpsraotors CM einschließt, und zwar durch Vorrichtungen, durch welche die tatsächliche
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Ziehgeschwindigkeit des Rohres 58 gegenüber der in den Pig. 13 und 14 dargelegten geraessen wird. In diesem Falle wird es jedoch als ausreichend erachtet, die Geschwindigkeit dea Schneid- und Versiegelungsvorrichtungsmotors CM durch ein Signal von dem Ziehmotor PM zu steuern, das die allgemeine Ziehgeschwindigkeit des Rohres 58 angibt. Jedoch ist infolge des Schlupfes der mit Silikongummi überzogenen Rollen 68 und anderer variabler Größen in dem Verfahren die Geschwindigkeit des Ziehmotors PM keine absolute Angabe der Ziehgeschwindigkeit, auch wennndie Rollen 68 von einer verzahnten Steuerkette TB1 angetrieben werden. Ea hat sich daher als äußerst zuflie-denstellend erwiesen, daß Geschwindigkeitssignal von dem Ziehmotor PM für eine grobe Einstellung zu benutzen und die Messung des schleifenförmigen Pfades durch die Näherungsschalter.PS1 und PS2 als eine Peineinstellung der Bearbeitungsgeschwindigkeit der Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74 zu verwenden. Ein Transformator T2 in Linie 45 liefert eine herüntSr geschaltete Steuerspannung zu den Leitungen L5 und L6 für den Steuerkreis in den Linien 46 bis 57. Die Lenkgeschwindigkeit des Förderers 80 wird durch Erregung einer Zeiteinstellung TM1 in Linie 54 aufgrund
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des Schließens des Schalters CS erreicht. Die Zeiteinstellvorrichtung TM1 "besitzt vordere Kontakte in der Linie 53, welche 'in geschlossenem Zustand das Förderersolenoid CYS in Linie 53 erregen, um ein Vielwegeventil FV2 in den Linien 51 , 52 zu "betätigen. Die Betätigung des Yielwegeventils FV2 richtet einen Luftstrom von der Luftquelle in Linie 50 zu einer Lenktetätigungsvorrichtung INA und zu einer Gitterbetätigungsvorrichtung G-A.
Die Gitterbetätigungsvorrichtung G-A führt, wienbereits beschrieben, das G-itter 252 zwischen die Abschnitte 226a und 226b des Rutschenabschnitts 226, um die von der Schneid- und Yersiegelungsvorrichtung 74 abgegebenen Rohrabschnitte vorübergehend festzuhalten und anzusammeln. Durch Betätigung der Lenkbetätigungsvorrichtung ΙΪΤΑ wird ein voller Behälter 78 von einer Rohraufnahmestellung fort bewegt, während ein leerer Behälter 78 in die Rohraufnahmestellung hineingeführt wird» Der Auslauf der Zeiteinstellvorrichtung TMI in Linie 54 und das Öffnen der TM1-Kontakte in der Linie 53 signalisieren die Beendigung eines Lenkzyklus und entregen das Förderersolenoid CYS, so daß die Lenktätigkeit durch die Betätigungsvorrichtung INA zum Stillstand kommt und das Gitter 258 durch die G-itterbetätip,messvorrichtung GA zurückgezogen wird«
Die Zejteinstellvorrichtung IM1 kann eine von Hand einstell-
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"bare sein, die in einem Betriebszyklus für eine Zeit eingestellt wird, welche durch Betriebserfahrungen ermittelt wurde. Es ist jedoch vorteilhaft, eine Zeiteinstellvorrichtung vorzusehen, deren Zeitintervall durch ein von der Drehzahl des Motors für die Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74 abgenommenes Signal verändert werden kann. Ein derartiges Signal kann von einem Impulsgenerator und Wandler, wie in den Linien 33 und für den Ziehmotor PN angedeutet, abgenommen werden.
Bei einer elektronischen Zeiteinstellvorrichtung kann das Zeitintervall durch einen Signalkreis SS verändert werden, wie beispielsweise in linie 56 angedeutet, der mit der Zeiteinstellvorrichtung TM1 in Linie 54 verbunden ist. Ferner können die TCR1-Rückstellkontakte in dem Kreis zwischen dem Drehzahlsignalkreis SS und der Zeiteinstellvorrichtung TM1 in Linie 55 angeschlossen sein. Wenn demzufolge ein Zurückwerfsignal von dem Relais TCR1 gegeben wird, dann öffnen sich die Rückstellkontakte TCR1 in Linie 55, um das gelieferte Signal zu unterbrechen, welches das Zeitintervall der Zeiteinstellvorrichtung TM1 definiert. Somit stört ein Zurückwerfen nicht die richtige Lenkzeit des Förderers 280, da die Lenkzeit nun lediglich von der produktiven Bearbeitungsgeschwindigkeit der Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74 abhängt.
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In Linie 57 wird .eine Schwingungskontrolle VB gezeigt, die durch das Schließen des Schalters TBS erregt werden kann, um die Schwingung eines oder aller Abschnitte des Rohrrutschenförderers 76 einzuleiten.
Es sei darauf hingewiesen, daß einzelne Teile der gezeigten Vorrichtungen unabhängig voneinander genutzt werden können. Dies trifft insbesondere zu auf die Schneid- und Versiegelungsvorrichtung 74β Die Vorrichtung kann Rohre unmittelbar von der Formvorrichtung aufnehmen, von bereits geformten Rohrschlangen oder von einem Vorrat einzelner Rohrlängen. Die Schlaufentastvorrichtungen sind bei der Steuerung der Vorschubge— schwindigkeit brauchbar gleichgültig, ob das Rohr gerade geformt wird oder ob es von einer Rohrschlange gezogen wird.
Abschließend sei noch gesagt, daß, während die gezeigten Beispiele praktische Ausführungsformen für die verschiedenen Merkmale der Erfindung sind, die Erfindung doch nicht auf die gezeigten Einzelheiten beschränkt ist, sondern Abwandlungen dieser Einzelheiten innerhalb des Gedankens und Bereichs der Erfindung vorgenommen werden können.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren zur Erzeugung von Abschnitten thermoplastischen Rohrmaterials mit einander gegenüberliegenden abgedichteten Enden, gekennzeichnet durch Bewegen einer Rohrlänge auf einem vorgegebenen bogenförmigen Pfad zur Ausübung eines Biegemomentes über die Länge des Rohres, Pestklemmen der Rohrlänge an mit Abstand voneinander angeordneten Zonen auf dem bogenförmigen Pfad entlang, sowie Erwärmen einer örtlich begrenzten Zone des Rohres zwischen den einzelnen voneinander auf Abstand gehaltenen Klemrazonen durch Bewegen einer Vielzahl voneinander auf Abstand gehaltener Brenner im Bereiche der Zonen dieser Rohrlänge und in Richtung auf sie zu zum Unterteilen des Rohres in Abschnitte und Versiegeln jedes Endes der einzelnen Abschnitte.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Rohrabschnitte durch Freigabe der festgeklemmten. Abschnitte und Lenkung derselben in einen Packbereich gesammelt werden, die Durchmesser ,jeder einzelnen Rohrlänge gemessen und die freigegebenen Abschnitte aus der Wegrichtung zur Erlangung
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    des Packbereiches abgelenkt werden, wenn der gemessene Durchmesser des Rohres außerhalb des Toleranzbereiches für die Durchmesser liegt.
    3,, Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser gemessen werden, "bevor das Rohr den bogenförmigen Pfad erreicht und das Umschalten vom Ablenken der Rohrabschnitte zurück zum Sammeln der Rohrabschnitte nach Rückkehr des Rohrdurohmessers in den Toleranzbereich verzögert wird, um eine Ablenkung des Rohres mit Durchmessern außerhalb des Toleranzbereiches zwischen dem Durchmessermeßpunkt und dem Verpackungsbereieh zu gestatten«,
    4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Behältern in einem Packbereich vorgesehen ist, um die Rohrabschnitte zu empfangen, jeder der Behälter in eine Rohraufnahmestellung gelenkt wird, sowie ein vorhergehender gefüllter Behälter aus dieser Rohraufnahmestellung herausgeführt v/ird, und die Rohrabschnitte zwischen der Freigabe aus der Klemmstellung und der Abgabe an die Behälter vorübergehend gesammelt werden, während ein gefüllter Behälter aus der Rohraufnahmestellung heraus- und ein leerer Behälter in die Rohraufnahmestellung hineingeführt wird.
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    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rohrlänge aus einer erwärmten Masse thermo-
    . plastischen Materials gezogen und der Durchmesser des Rohres nach dem Ziehen gemessen wird, um die Ziehgeschwindigkeit des Rohres und dadurch den Durchmesser des Rohres zu überwachen.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehgeschwindigkeit des Rohres gemessen wird, um die Geschwindigkeit der Bewegung des Rohres durch den bogenförmigen Pfad zu überwachen.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr gezogen wird, Indem Ziehrollen angetrieben werden, die das Rohr erfassen, und die Geschwindigkeit der Ziehrollen überwacht wird, um ein Maß für die Ziehgeschwindigkeit des Rohres zu haben.
    8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr beim Ziehen in den kreisförmigen Pfad ununterbrochen vorgeschoben wird und die Rohrlänge zwischen dem Ziehabschnitt und dem Abschnitt des bogenförmigen Pfades überwacht wird, um ein Maß für die Ziehgeschwindigkeit des Rohres zu haben.
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    9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daS das Rohr, nachdem es durch einen schleifenförmigen Pfad hindurchgezogen worden ist, ununterbrochen dem "bogenförmigen Pfad zugeführt wird und die Lage des schleifenförmigen Pfades als ein Maß für die Ziehgeschwindigkeit überwacht wird, um die Bewegungsgeschwindigkeit des Rohres durch den "bogenförmigen Pfad hindurch zu über-wachen.
    10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr ununterbrochen durch einen schleifenförmigen Pfad von einem Rohrvorrat hindurch und zu dem "bogenförmigen Pfad hingeführt und die Lage des schleifenförmigen Pfades als ein Maß für ,die Rohrvorschubgeschwindigkeit überwacht wird, um die Vorschubgeschwindigkeit und die Bewegungsgeschwindigkeit des Rohrea durch den "bogenförmigen Pfad hindurch zu koordinieren.
    11. Verfahren zur Herstellung von Rohrmaterial gekennzeichnet durch das ununterbrochene Ziehen eines Rohres von einer erwärmten MaSse thermoplastischen Materials, Antreiben einer Vorrichtung zum Sammeln des Rohres, während es ununterbrochen gezogen wird, Hin-
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    durchführen des Rohres durch einen schleifenförmiger Pfad, nachdem es zu der Sammelvorrichtung hingezogen wurde, Überwachen der Lage des schleifenförmif?en Pfades als ein Maß für die Ziehgeschwindigkeit des Rohres sowie Überwachen der Geschwindigkeit der Antriebsvorrichtung in Abhängigkeit von der Lage des schleifenförmigen Pfades.
    12. Vorrichtung zum Schneiden einer Rohrlänge in einzelne Abschnitte und Abdichten beider Enden des Abschnitts, gekennzeichnet durch Vorrichtungen zum Bewegen einer Rohrlänge auf einem bogenförmigen Pfad zur Ausübung eines Biegemomentes auf das Rohr, Mittel zur Erwärmung voneinander auf Abstand gehaltener ortIj oh begrenzter Zonen des Rohres auf dem bogenförmigen Pfad zum Schmelzen des Rohres an jeder Zone, um ein Trennen des Rohres an diesen Zonen zur Bildung einzelner Abschnitte zu ermöglichen, sowie das auf daa Rohr einwirkende Biegemoment das Rohr an jeder Zone auseinanderzieht.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Mittel zum Pestklemmen von Abschnitten des Rohres auf dem bogenförmigen Pfad zwischen den Zonen an einem Punkt entfernt von den Enden jedes Rohrabschnitts, um das Ende jedes Rohrabschnitts in die Lage zu versetzen, ein Biegemoment unabhängig von dem durch das andere
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    Ende eines Rohra"bSchnitts ausgeübte Biegemoment auszuüben.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Mittel zur Bewegung einer Rohrlänge auf einem bogenförmigen Pfad mit einem Rad, das eine auf dem Umfang verlaufende Rohraufnahmefläche aufweist, wobei die Heizvorrichtungen eine Vielzahl von Brennerkößfen einschließen, die von dem Rad getragen werden und so angeordnet sind, daß sie in jeder Zone eine nach außen gerichtete Flamme bilden.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch Mittel zum Einspannen des Rohres an seinem Platz auf der Umfangsflaehe zwischen den Zonen»
    16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rad radial verlaufende Schlitze gebildet sind, die sich nach außen durch die Rohraufnahmefläche öffnen, um die Brennerköpfe aufzunehmen»
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorhanden sind, die die Brenne rlcöpfe in eine Stellung in einem Schlitz zur Erwärmung des Rohres hineinbewegen, nachdem das Rohr an seinem Platz auf der Überfläche angeordnet ist.
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    18. Vorrichtung nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch Mittel zur Bewegung eines Brennerkopfes aus dieser . Rohrwärmestellung heraus, nachdem das Rohr durch den Brennerkopf abgetrennt worden ist.
    19.: Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine Führungswand, die sich von einem Punkt neben der Rohraufnahmeflache zwischen den einzelnen Zonen nach außen erstreckt, sowie Klemmfinger, die von dem Rad zwischen den einzelnen Zonen getragen werden und Mittel zur Bewegung jedes einzelnen Klemmfingera quer über die Rohreufnahmefläche zum Festklemmen eines Rohres zwischen den Fingern und der Führungswand, nachdem das Rohr von der Rohraufnahmefläche aufgenommen worden ist.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch Mittel zur Bewegung der Klemmfinger von der Führungswand fort zur Freigabe eines Rohrabschnitts, welcher durch die Brennerköfpe abgetrennt worden ist.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch Mittel zum ununterbrochenen Ziehen eines Rohres von einer Masse erwärmten thermoplastischen Materials und Hinführen dieses ununterbrochenen Rohres zu einem Rad sowie Mittel zum Drehen des Rades ununter-
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    brochen zur Aufnahme der zusaEmenhäiigeii&en Rohrlänge .
    22« Vorrichtung nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch Mittel zum Führen des Rohres in einem schleifenförmigen Pfad von der Ziehvorrichtung zn dem Bad, Mittel zur Überwachung der Lage des sehleifenförinigen Pfades zur Erlangung eines Maßes für die Ziehgesehwindigkeit des Rohres und Mittel, die auf die Überwachungseinrichtungen ansprechen, um die Drehzahl der umlaufenden Vorrichtung zu überwachen.
    23- Vorrichtung nach Anspruch 21, gekennzeichnet durch iiittel zum Messen des Durchmessers des Rohres nach dem Ziehen sowie Mittel, die auf die Durchmessermeßvorrichtung ansprechen, um die Rohrabschnitte zurückzuwerfen, wenn der Durchmesser des Rohres außerhalb eines erwünschten Bereiches annähmbarer Durchmesser liegt.
    2A* Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehvorrichtung eine Ziehrolle einschließt sowie Mittel zum Messen des Durchmessers des von der Ziehrolle gezogenen Rohres und Mittel, die auf die Durchmessermeßvorrichtung ansprechen, um die Geschwindigkeit der Ziehrolleneinrichtung zu überwachen.
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    25. Vorrichtung nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch Mittel, die auf die Geschwindigkeit der Ziehrollenvorrichtung ansprechen, um die Geschwindigkeit der das Rad drehenden Mitte] zu überwachen.
    26. Vorrichtung nach Anspruch 25, gekennzeichnet durch Mittel zum Führen des Rohres in einem schleifenförinigen Pfad zwischen der Zieh^olle und dem Rad sowie Mitte] zum Überwachen der Lage des schleifenförmigen Pfades, um ein Maß der jeweiligen Ziehgeschwindigkeit des Rohres zu erlangen und die Geschwindigkeit der das Rad drehenden Einrichtung entsprechend zu modifizieren.
    27. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch Mittel zum Einspannen des Rohres an seinem Platz auf der Umfangsfläche. zwischen den Zonen nach Aufnahme des Rohres auf der Überfläche und vor seiner Unterteilung in Abschnitte, Mittel zum Freigeben der Klemmeinrichtungen nach der Unterteilung des Rohres in Abschnitte sowie Mitte], zum Samme]n der Abschnitte.
    28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammeleinrichtung Mittel zur Aufnahme der Abschnitte und zur Förderung derselben in einen Pack-
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    bereich aufweist, sowie Finger, die angrenzend an die Umfangsfläche des Rades angeordnet sind, um die Abschnitte von dem Rad auf den Förderer abzulenken.
    29. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelmittel in einer Rutsche bestehen, die einen Rutschenabsohnitt aufweist, welcher in Abhängigkeit von der Feststellung eines fehlerhaften Rohrdurchmessers wirksam werden, um Rohrabschnitte in einen für Abfall vorgesehenen Bereich hinein abzulenken.
    30. Vorrichtung nach Anspruch 27? dadurch gekennzeichnet, daß die Sammeleinrichtung Mittel zur Aufnahme von Rohrabschnitten von dem "^ad und zur Bewegung dieser Abschnitte zu einem Packbereich einschließt, sowie Fördermittel, die eine Vielzahl einzelner Packungen zur Aufnahme von R ohr ab schnitt en tragen,,
    31. Vorrichtung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung in der Form wirksam ist, daß sie eine volle Packung aus einer Stellung zur Aufnahme von Rohrabschnitten heraus und eine leere Packung in diese Aufnahmestellung hineiribewegt und ferner Mittel besitzt, die die Rohrabschnitte vorübergehend auf diesem Mittel zur Aufnahme und zur Bewegung des Rohres festhalten, während der Förderer die Packungen lenkt.
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    32. Vorrichtung nach Anspruch 31, dadurch p;ekennzeichnet, daß sie ferner Mittel aufweist, die auf die Produktionsgeschwindigkeit der F.ohrabschnitte ansprechen, um den Lenkbetrieb der Fördereinrichtung zu ermöglichen.
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