DE2210552B2 - Feuerzeug mit einem Brenner - Google Patents
Feuerzeug mit einem BrennerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Feuerzeug mit einem Brenner und einem abnehmbaren Bauteil, das
eine Flammenschutzvorrichtung trägt.
Bei einem bekannten Feuerzeug dieser Art (DT-AS 1 457 589) ist eine mit einer Flammenaustrittsöffnung
versehene Abdeckung als Flsmmenschutzblende ausgebildet, indem der Querschnitt der Flammenaustrittsöffnung
so bemessen ist, daß die unterhalb gezündete Flamme nach oben durchschlägt und nur oberhalb
weiterbrennt. Mit diesen und anderen Flammenschutzvorrichtungen ist es möglich, die im Brennerbereich angeordneten
Bauteile vor einer unmittelbaren Flammeneinwirkung zu schützen.
Allerdings ist es auch bei Verwendung einer solchen Flammenschutzvorrichtung notwendig, die im Brennerbereich
befindlichen Elemente aus Materialien herzustellen, die gegenüber der Flamme eine nicht unerhebliche
Beständigkeit haben. Denn andernfalls würden diese Elemente Schaden leiden, wenn der Benutzer die
Flamme bei abgenommener Schutzvorrichtung brennen läßt.
Dadurch ist man aber in der Wahl der Baumaterialien für das Feuerzeug erheblich beschränkt. Beispielsweise
wäre es eine große Erleichterung, wenn man bei der Auswahl eines Kunststoffs für den Tank nur auf die
Druckbeständigkeit und die chemische Beständigkeit gegenüber dem Flüssiggas, nicht aber außerdem auf
Temperaturbeständigkeit achten müßte. Vielfach erleichtert es auch die Konstruktion, wenn bestimmte
Bauelemente, z. B. aus Kunststoff bestehende Lagerböcke für die Achse eines Reibrades, dichter an den
Brenner herangerückt werden könnten. Auch bei der Auswahl des Materials für die Elektroden einer Zünd-
funkenstrecke w8rv· es von Interesse, nicht auf die Temperaturbeständigkeit
achten zu müssen.
Es ist auch ein Reibrad-Feuerzeug mit durch einen
nrücker verschwenkbarer, den Brenner abdeckender Kappe bekannt (US-PS 3 149 484). bei der am Drücker s
ein Schieber angebracht ist, der zwei Stellungen hat In
der ersten Stellung kommt er beim Betätigen des Drükkers mit einer das Brennstoffventil öffnenden Wippe in
Berührung, in der zweiten Stellung dagegen nicht. Der Benutzer kann daher durch Verstellen des Schiebers to
willkürlich dafür sorgen, daß beim Hochschwenken der Kappe eine Flamme gebildet wird oder nicht.
Es sind ferner Feuerzeuge bekannt (DTPS
1 295 901), bei denen das Brennerventil geöffnet wird, wenn ein Klappdeckel hochgeschwenkt oder eine aufsteckbare
Kappe abgenommen wird. Beispielsweise kann das eine Ende des Ventilbetätigungshebels im
Weg der aufsteckbarer. Kappe liegen und das andere
Ende sich an einem Festpunkt des Feuerzeugs abstützen. Beim Auf- und Absetzen der Kappe ergibt sich
dann eine Verlagerung des Hebels, die zur Ventilbetätigung
ausgenutzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Feuerzeug
der eingangs beschriebenen Art anzugeben, bei dem die Temperaturbeständigkeit der ir.. Brennerbereich
liegenden Elemente des Feuerzeuges nur noch eine untergeordnete Rolle spielt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Verriegelungsvorrichtung mit einem Sperrglied,
das eine erste Stellung, in der das Feuerzeug funktionsfähig ist, und eine zweite Stellung, in der die Flammenbildung
verhindert ist, aufweist und derart mit dem Bauteil gekuppelt ist, daß es sich bei dessen Abnehmen
aus der ersten in die zweite Stellung und bei dessen Aufsetzen umgekehrt bewegt.
Bei einem solchen Feuerzeug ist es sichergestellt, daß die Flamme die im Brennerbereich befindlichen
Elemente nicht schädlich beeinflussen kann. Sie brennt nämlich nur dann, wenn diese Elemente durch die
Flammenschutzvorrichtung geschützt sind. 1st das Bauteil mit ^.er Flammenschutzvorrichtung abgenommen,
sorgt die Verriegelungsvorrichtung dafür, daß überhaupt keine Flamme entsteht.
Bei einer Ausführungsform ist das Sperrglied am Bauteil angebracht.
Bei einer anderen Ausführungsform ist das Sperrglied
am Feuerzeug gelagert, rr.gt in der zweiten Stellung
in die Bahn der Aufsetzbewegung des Bauteils und wird von diesem gegen eine Rückstellkraft in die erste
Stellung gedrückt. Das Sperrglied kann also beispielsweise ein Schieber oder eine Klappe sein. Zweckmäßigerweise
wird es d-irch eine Rückstellfeder belastet. Es kanu aber auch die Schwerkraft zur Rückstellung
benutzt werden.
Als sehr günstig hat es sich herausgestellt, wenn das
Bauteil eine Hülse, ein Deckel od. dgl. mit einer Seitenwand
ist und wenn das Sperrglied in der /weiten Stellung in den von der Seitenwand einzunehmenden Raum
ragt Bei Verwendung eines schieberförmigen Sperrglieds sollte dieser dann am nach außen ragenden Ende
eine Schrägfläche tragen.
Vorzugsweise macht das Sperrglied in der /weiten Stellung einen Teil des Zündsystems unwirksam.
Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß das Sperrglied in der zweiten Stellung einen mechanischen
Teil des Zündsystems blockiert. Bei einem bevorzugten Ausftihrungsbeispic". ist dafür gesorgt, daß im Feuerzeuggehäuse
eine von der Oberseite ausgehende, gerade Druekiastenführung und eine diese schneidende, von
einer Seitenfläche ausgehenden Schieberführung vorgesehen sind, daß die Drucktaste eine FühningssSule
mit mindestens einem unten angebrachten Vorsprung aufweist und daß das schieberförmige Sperrglied mindestens
eine dem Vorsprung angepaßte Aussparung hat, die in der ersten Stellung, nicht aber in der zweiten
Stellung mit dem Vorsprung fluchtet. Wenn am schieberförmigen Sperrglied sowohl die Rückholfeder als
auch eine federnde Lasche, die ein in die Drucktastenführung eingreifendes Widerlager trägt, einstückig ausgebildet
sind, erhält man ein einfaches Element, das durch das Widerlager am Herausfallen gesichert ist
Statt der Drucktaste kann aber auch ein Hebel der Zündmechanik oder ein Schalter bei einem elektrisch
gezündeten Feuerzeug blockiert werden. Es können auch Teile des Zündsystems entkuppelt oder z. B. durch
Aufhebung des Zündsteinfederdrucks außer Funktion gesetzt werden.
Bei einem elektrisch gezündeten Feuerzeug kann das Sperrglied in der zweiten Stellung bi einer die Zündung
unterdrückenden Weise die elektrische Schaltung beeinflussen. Bei einer Ausfüh'ungsform ist das Sperrglied
ein elektrisch leitendes '■ frbindangsstück, das in
der ersten Stellung zwischen zwei Kontakte des Stromkreises eingeschoben ist. Bei einer anderen Ausführungsform
sind außer den Elektroden einer Zündfunktpstrecke die Elektroden einer parallelgeschalteten,
kürzeren Hilfsfunkenstrecke mit Abstand vom Brenner vorgesehen und das Sperrglied besteht aus Isoliermaterial
und ist in der ersten Stellung zwischen den Elektroden der Hilfsfunkenstrecke angeordnet. Andere Möglichkeiten
bestehen darin, zur Zündverhinderung in die Zündfunkenstrecke ein isolierendes Sperrglied zu
schieben, die Hochspannungszuleitungen kurzzuschließen oder, falls vorhanden, im Primärstromkreis eine
Unterbrechung vorzunehmen.
Bei einem anderen Ausführungsbeispiel hält das Sperrglied in der zweiten Stellung durch einen Eingriff
in das Gasaustrittssystem den Garstrahl vom Zündbereich fern. Dies kann dadurch geschehen, daß das
Sperrglied in der zweiten Stellung einen mechanischen Teil des Gasaustrittssystems blockiert, also einen
Steuerhebel oder das Brennerventil selbst gegen eine Verstellung sichert. Man kann auch das Sperrglied in
der zweiten Stellung den austretenden Gasstrahl aus dem Zündbereich ablenken lassen. Auf diese Weise
wird ebenfalls eine Zündung und Flammenbildung verhindert.
Wenn es erwünscht ist, bei der Fertigung oder Reparatur des Feuerzeuges durch einen Fachmann die Flammenbildung
bei abgenommenem Bauteil zu überprüfen, so bereitet dies in der Regel keine Schwierigkeiten,
weil das Sperrglied statt durch das Bauteil von Hand oder mittels einer Bauteil-Altrappe in die erste Stellung
gebracht v» erden kann.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand mehrerer bevorzugter, in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeisniele
naher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Teillängsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Feuerzeug, bei dem die Hülse etwas nach oben
gezogen ist,
F i g. 2 eine Draufsicht auf ein in F i g. 1 verwendetes Sperrglied,
F i g. 3 e.nen Teilquerschnttt durch ein anderes Aus-
fuiirungsbeispiel der Erfindung,
Fig.4 einen Teillängsschnitt durch eine dritte Ausführungsform
der Erfindung,
F i g. 5 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, durch
eine vierte Ausführungsform der Erfindung.
F i g. 6 einen Teilquerschnitt durch eine fünfte Ausführungsform
der Erfindung und
F i g. 7 eine Teildraufsicht auf die Ausführung der F i g. 6 bei abgenommenem kappenförmigem Bauteil.
Das Feuerzeug in F i g. 1 weist ein aus Kunststoff geformtes Gehäuse 1 auf, in welchem Kammern 2 zur
Aufnahme von Flüssiggas ausgebildet sind. In das Gehäuse ist ein Brennereinsatz 3 eingeführt, der ein
Brennerventil enthält und ein Brennerrohr 4 trägt, emc
Verstelleinrichtung 5. die mit einer Drosseleinrichtung im Brennereinsatz 3 verbunden ist und eine Fülleinrichtung
6. Ein Durchbruch 7 nimmt einen Zündstein 8 und die nicht veranschaulichte Zündsteinfeder auf. In einer
Führung 9 ist eine Säule 10 einer Drucktaste 11 gehallen.
Das Gehäuse ist durch ein abnehmbares hülsenförmiges Bauteil 12 abgedeckt, das auch die Oberseite des
Brenners überdeckt und dort eine Flammenaustrittsöffnung 13 und eine öffnung 14 für die Drucktaste 11 aufweist.
Ein Gelenkviereck zur Betätigung eines Reibrades 15 besteht aus einem ersten gehäusefest gelagerten Hebel
16. einem zweiten gehäusefest gelagerten Hebel 17 und einer beide Hebel verbindende Stange 18. Das Gelenkviereck
ist durch eine Rückholfeder 19 belastet und wird von einer Kurvenbahn 20 an der Drucktaste 11
über eine Rolle 21 angetrieben. Ein Wippenhebel 22 ist in einem nicht veranschaulichten Führungsschlitz gehalten
und kann um einen Knick 23 schwenken, wenn er am freien Ende 24 von der Stange 18 niedergedrückt
wird. Hierdurch kann das Brennerrohr 4 angehobti. und das Brennerventil geöffnet werden.
Die Deckfläche 25 des Bauteils 12 dient als Flammenschutzvorrichtung.
Die Flammenaustrittsöffnung 13 ist so bemessen, daß eine unterhalb von ihr gezündete
Flamme nach oben durchschlägt und dann nur oberhalb dieser Öffnung weiterbrennt. Dann bildet die
Deckfläche 25 eine Schutzblende, welche die darunter befindlichen Teile vor der Flammenstrahlung schützt.
Dies gilt in vorliegendem Ausführungsbeispiel insbesondere für die Seitenwände 26, welche die Reibradachse
tragen und verhältnismäßig dicht neben dem Brenner enden. Es bereitet keine Schwierigkeiten, sie
einstückig mit dem Tank auszubilden, sie also aus dem gleichen Kunststoff wie diesen bestehen zu lassen.
Am unleren Ende der Säule 10 sind zwei Vorsprünge 27 angebracht. Quer zur Tastenführung 9 verläuft im
Gehäuse 1 eine Führung 28 für ein schieberförmiges Sperrglied 29. Dieses Sperrglied hat zwei Aussparungen
30, welche den Vorsprüngen 27 angepaßt sind. An ihm ist eine Rückstellfeder 31 und eine federnde Lasche
32 mi*, einem nach oben ragenden Widerlager 33 angeformt.
Das Widerlager greift in die Tastenführung 9. Dieses Sperrglied 29 hat an dem nach außen ragenden
Teil eine Schrägfläche 34, die in der Bahn der sich beim
Aufsetzen des Bauteils 12 nach unten bewegenden Seitenwand 35 liegt. Infolgedessen nimmt das Sperrglied
291 zwei Stellungen ein. Durch das vollständig aufgesetzte
Bauteil wird er in eine erste Stellung gedruckt, in
der die Aussparungen 30 mit den Vorsprüngen 27 fluchten. In dieser Lage kann die Drucktaste 11 nach
unten bewegt werden, so daß das Feuerzeug normal funktioniert.
Wird dagegen das Bauteil 12 abgezogen, so wird das Sperrglied 29 durch die Rückstellfeder 31 in die in
F i g. 1 veranschaulichte zweite Stellung verlagert. In dieser Stellung kann die Drucktaste 11 nur noch bis auf
die Schicbcroberfläche niedergedrückt werden. Infolgedessen ist das Zündsystem blockiert, und es kann kci
ne Flamme gebildet werden, die temperaturcmpfindliche
Teile in der Nähe des Brennrohres 4 bccinlrächtigen würde.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ist ein schieberförmiges Sperrglied 36 vorgesehen, das einen ähnlichen
Aufbau wie das Sperrglied 29 hat. Es weist eine Aussparung 37 auf. die in der ersten Stellung, wenn es
to durch das Bauteil 12 einwärts gedrückt ist, mit dem Wippenhebel 22 fluchtet. In der veranschaulichten
zweiten Stellung dagegen kann der Wippenhebel nur wenig niedergedrückt werden, so daß das Brennerventil
nicht geöffnet und ein Gasaustritt verhindert wird.
Die zweite Stellung ist durch ein in eine Nut 38 greifendes Widerlager 39 gesichert.
Bei der Ausführungsform nach Fig.4 weist ein Gehäuse
40 einen Brenneinsatz 41 mit Einstellschraube 42 für eine Drosselvorrichtung und einem Brennerrohr
43 auf. Der Tank ist von einer Hülse 44 umgeben und mit einem kappenförmigen Bauteil 45, das eine Flammenaustrittsöffnung
46 entsprechend der Öffnung 13 hat, abgedeckt. Die Seitenwand 47 dieses Bauteils
drückt auf das freie Ende eines als zweiarmige Klappe Ausgebildeten Sperrglieds 48, das in einem gehäusefesten
Lager 49 drehbar ist. Bei aufgesetztem Bauteil hat dieses Sperrglied 48 die veranschaulichte erste Stellung,
in der es die Flammenbildung unbeeinflußt läßt. Bei abgenommenem Bauteil 45 dagegen fällt das Sperrglied
48 unter Schwerkraftwirkung auf die Mündung des Brennerrohres 43, wie es durch die strichpunktierte
zweite Stellung veranschaulicht ist. Die Brennermündung braucht hierbei nicht vollständig verschlossen zu
werden. Es genügt, wenn das austretende Gas aus dem Zündbereich abgelenkt wird.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 wird angenommen,
daß das Gehäuse 40. der Brennereinsatz 41. die Hülse 44 und das kappenförmige Bauteil 45 eine
ähnliche Form wie in Fig.4 haben. Hier erfolgt aber
die Zündung elektrisch mittels einer zwei Zündelektroden 50, 51 aufweisenden Zündfunkvnstrecke. Diese
Elektroden werden in einem Isolierstoffträger 52 gehalten und von einer Hochspannung-Impulse abgebenden
Stromquelle 53 mit Zündenergie versorgt, wie es an sich bekannt ist. In die eine Zuleitung sind zwei Kontakte
54 und 55 gelegt, die durch ein Jektrisch leitendes Sperrglied 56 verbunden sind. Dieses Sperrglied 56
ist an dem Bauteil 45 befestigt und wird daher bei Abnehmen des Bauteils 45 herausgezogen. Alsdann ist die
Spannungszufuhr zur Zündfunkenstrecke 50, 51 unterbrochen und bei Betätigung der Zündvorrichtung
springt kein Zündfunke über.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 5 und 6 werden für gleiche Teile wie in den F i g. 4 und 5 dieselber
Bezugszeichen benutzt. Außer der Zündfunkenstreckf
50. 51 ist hier eine Hilfsfunkcnstrecke mit Elektroder 57 und 58 vorgesehen, deren Spitzenabstand kleiner is
als der Spitzenabstand der Zündelektroden 50, 51. Ar dem Bauteil 45 ist ein Sperrglied 59 in der Form eine;
Isolierstegs befestigt, der bei aufgesetztem Bauteil ir eine Nut 60 des Isolierträgers 52 greift und, wie es it
F i g. 6 voll ausgezogen und in F i g. 7 gestrichelt ge zeichnet ist, zwischen den Elektroden 57, 58 der Hilfs
funkenstrecke liegt. Bei aufgesetztem Bauteil 45 ist da her die Hilfsfunkenstrecke unwirksam, und der Zünd
funke springt, wie üblich, zwischen den Elektroden 51
und 51 über, um das austretende Gas zu zünden. Wem dagegen das Bauteil 45 abgenommen wird, ist die Hilfs
funkenstrecke frei. Da sie kürzer als die Zündfunkenstrecke ist, würde ein Funke, wenn die Zündvorrichtung
betätigt wird, zwischen den Elektroden 57 und 58 überspringen. Infolgedessen kann austretendes Gas nicht
gezündet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (18)
1. Feuerzeug mit einem Brenner und einem abnehmbaren Bauteil, das eine Flammenschuwvorrichtung
trögt, gekennzeichnet durch eine Verriegelungsvorrichtung mit einem Sperrglied (29,
36, 48, 56, 59), das eine erste Stellung, in der das Feuerzeug funktionsfähig ist, und eine zweite Stellung,
in der die Flammenbildung verhindert ist, aufweist und derart mit dem Bauteil (12,45) gekuppelt
ist, daß es sich bei dessen Abnehmen aus der ersten in die zweite Stellung und bei dessen Aufsetzen umgekehrt
bewegt
2. Feuerzeug nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied (56,59) am Bauteil (45)
angebracht ist
3. Feuerzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Sperrglied (29, 36, 48) am Feuerzeuggehäuse
(1, 40) gelagert ist, in der zweiten Steflung
in die Bahn der Aufsetzbewegung des Bauteils (12, 45) r^gt und von diesem gegen eine Rückstellkraft
in die erste Stellung gedrückt wird.
4. Feuerzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (29,36) ein Schieber ist.
5. Feuerzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (48) eine Klappe ist.
6. Feuerzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß das Sperrglied (29,36)
durch eine Rückstellfeder (31) belastet ist.
7. Γ euerzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (12, 45)
eine Hülse, ein Deckel od. Hgl. mit einer Seitenwand
(35, 47) ist und das Sperrglied (29, 36, 48) in der zweiten Stellung in der. vo,. der Seitenwand einzunehmenden
Raum ragt.
8. Feuerzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein schieberförmiges Sperrglied (29,
36) in der zweiten Stellung am nach außen ragenden Ende eine Schrägfläche (34) trägt.
9. Feuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (29, 56,
$9) in der zweiten Stellung einen Teil des Zündsystems unwirksam macht.
10. Feuerzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (29) in der zweiten
Stellung einer Drucktaste Teil (11) des Zündsystems blockiert.
11. Feuerzeug nach Anspruch 4. 6, 7, 8 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß im Feuerzeuggehäuse (1) eine von der Oberseite ausgehende gerade
Drucktastenführung (9) und eine diese schneidende, von einer Seitenfläche ausgehende Schieberführung
(28) vorgesehen sind, daß die Drucktaste (11) eine Führungssäule (10) mit mindestens einem unten angebrachten
Vorsprung (27) aufweist und daß das ichieberförmige Sperrglied (29) mindestens eine
dem Vorsprung angepaßte Aussparung (30) hat. die in der ersten Stellung, nicht aber in der zweiten
Stellung mit dem Vorsprung fluchtet.
12. Feuerzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß am schieberförmigen Sperrglied
(29) sowohl die Rückholfeder (31) als auch eine federnde Lasche (32), die ein in die Drucktastenführung
(9) eingreifendes Widerlager (33) trägt, einstückig ausgebildet sind.
13. Feuerzeug nach Anspruch 9 für ein elektrisch gezündetes Feuerzeug, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied (56, 59) in der zweiten Stellung jn einer die Zündung unterdrückenden Weise die
elektrische Schaltung beeinflußt.
14. Feuerzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied (56) ein elektrisch leitendes Verbindungsstück ist, das in der ersten
Stellung zwischen zwei Kontakte (54, 55) des Stromkreises eingeschoben ist.
15. Feuerzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß außer den Elektroden (50, 51) einer Zündfunkenstrecke die Elektroden (57, 58)
einer parallel geschalteten, kürzeren Hilfsfunkenstrecke mit Abstand vom Brenner (43) vorgesehen
ist und daß das Sperrglied (59) aus Isoliermaterial besteht und in der ersten Stellung zwischen den
Elektroden der Hilfsfunkenstrecke angeordnet ist.
16. Feuerzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
dadurch gekennzeichnet daß das Sperrglied (36,48) in der zweiten Stellung durch einen Eingriff in das
Gasaustrittssystem den Gassifai.: vom Zündbereich
fernhält.
17. Feuerzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied (36) in der zweiten Stellung einen mechanischen Teil des Gasaustrittssystems
blockiert.
18. Feuerzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (48) in der zweiten
Stellung dun austretenden Gasstrahl aus dem Zündbereich ablenkt.
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |