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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Technisches
Gebiet
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Diese
Erfindung betrifft flammenerzeugende Feuerzeuge, und insbesondere
Feuerzeuge, die Brennstoff, wie zum Beispiel Butan, verbrauchen,
der in einem Reservoir in einem flüssigen Zustand gespeichert,
dann durch eine Ventileinrichtung geleitet und schließlich durch
einen Funken oder eine ähnliche
Einrichtung entzündet
wird. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Einwegzigarettenfeuerzeug
für Butan
mit einem Merkmal, das das Niederdrücken einer Ventilbetätigungseinrichtung
behindert und wiederum den Ausstoß von Brennstoff aus einer
Ventildüse (d.
h. einer Brennstoffdüse)
verhindert, wodurch die Betätigung
von dem Feuerzeug durch kleine Kinder schwieriger gemacht wird.
Vorteilhafterweise kann dieses Merkmal des Feuerzeugs durch Bewegen
eines Riegels in eine nicht-kollidierende Stellung deaktiviert werden,
um somit die Flammenerzeugung zu erleichtern.
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Beschreibung
des Standes der Technik
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Zahlreiche
Feuerzeuge sind bekannt, von denen einige Merkmale beinhalten, die
ausgelegt sind, um den Betrieb des Feuerzeugs für bestimmte Anwender schwieriger
zu machen. Einige von diesen Merkmalen betreffen Vorrichtungen,
die ausgelegt sind, um die Zündung
von einer Brennstoffquelle zu verhindern, wenn das Feuerzeug nicht
richtig orientiert ist, Vorrichtungen die ausgelegt sind, um ein Brennstoffquellenzufuhrventil
automatisch auszuschalten, und Eingriffsschutzanordnungen.
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Mehr
in jüngster
Zeit hat man die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, die Betätigungsbereitschaft von
derartigen Feuerzeugen durch Personen zu verhindern, die normalerweise
nicht fähig sind,
die mögliche
Gefahr von der Flamme einzuschätzen.
Personen, die bei diesen Anstrengungen normalerweise berücksichtigt
werden, sind kleine Kinder, hauptsächlich in der Altersklasse
von fünf
Jahren oder jünger.
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Das
US-Patent Nr. 4 784 601 für
Nitta betrifft ein Gasfeuerzeug mit einem L-förmigen schiebbaren Stopper,
der anordbar ist, um das Hinuntergehen eines Gashebels zu verhindern,
der die Brennstoffströmung
steuert. Das Feuerzeug wird betriebsfähig gemacht, indem der Stopper
derart nach außen
bewegt wird, daß sein
vertikales Bein von der oberen Fläche des Feuerzeuggehäuses entfernt
wird. Der L-förmige schiebbare
Stopper muß manuell
in seine Sperrstellung bewegt werden, jedes Mal, wenn es erwünscht ist,
das Feuerzeug zu sperren.
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Das
US-Patent Nr. 4 784 602 für
Nitta betrifft ein Gasfeuerzeug mit einem L-förmigen schiebbaren Stopper,
der anordbar ist, um das Hinuntergehen eines Gashebels zu verhindern,
der die Brennstoffströmung
steuert. Das Feuerzeug wird betriebsfähig gemacht, indem der Stopper
derart einwärts
bewegt wird, daß sein
vertikaler Stift in ein Loch in der Oberfläche des Feuerzeuggehäuses eingreift.
Der L-förmige
schiebbare Stopper muß manuell
in seine Sperrstellung bewegt werden, jedes Mal, wenn es erwünscht ist,
das Feuerzeug zu sperren.
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Das
US-Patent Nr. 4 786 248 für
Nitta betrifft ein piezoelektrisches Feuerzeug, das mit einem Daumenriegel
ausgestattet ist, der schiebbar in einem Feuerzeuggehäuse angebracht
ist. Der Daumenriegel ist manuell in und aus einer Stellung schiebbar, die
mit dem Niederdrücken
von einem Daumendrücker
kollidiert. Das Feuerzeug wird betriebsfähig gemacht, indem der Daumenriegel
in eine nicht-gesperrte Stellung geschoben wird. Nach der Betätigung des
Feuerzeugs muß ein
Anwender den Daumenriegel manuell in seine Sperrstellung schieben, um
das Feuerzeug zu sperren.
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Das
US-Patent Nr. 4 904 180 für
Nitta betrifft ein piezoelektrisches Feuerzeug, das mit einer Sperreinrichtung
ausgestattet ist, die automatisch in eine Sperrstellung nach dem
Einsatz des Feuerzeugs zurückkehrt.
Die Sperreinrichtung umfaßt
einen Stopper und eine Blattfeder, die den Stopper in Richtung des
Windschutzes drängt.
Das Feuerzeug kann nur betrieben werden, nachdem der Stopper nach
hinten gezogen wird, weg von dem Windschutz. Das Feuerzeug kann
den Stopper in der zurückgezogenen
Stellung nicht ohne die Anwendung einer konstanten Kraft durch einen
Benutzer halten. Das heißt,
daß keine
Einrichtung vorgesehen ist, um das Feuerzeug in einer nicht gesperrten
Anordnung zu halten.
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Das
US-Patent Nr. 1 895 032 für
Fisher betrifft ein Feuerzeug, bei dem eine manuelle Kontrolleinrichtung
aus einem Eingriff mit einem Schulterteil des Feuerzeugs bewegbar
ist, um es zu ermöglichen, daß die manuelle
Kontrolleinrichtung niedergedrückt wird,
wodurch das Feuerzeug betätigt
wird. Die Kontrolleinrichtung kehrt in ihre Stellung im Eingriff
mit dem Schulterteil nach dem Einsatz von dem Feuerzeug zurück. Das
Feuerzeug kann die Kontrolleinrichtung in ihrer Stellung ohne Eingriff
nicht ohne die Anwendung einer konstanten Kraft durch einen Benutzer
halten.
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Das
US-Patent Nr. 4 830 603 für
Cirami betrifft ein Zigarettenfeuerzeug, bei dem eine Sperreinrichtung
teilweise unter einer ein Ventil betätigenden Drucktaste vorgesehen
ist und sich in einen Raum erstreckt, der zu einem Brennstoffraum
hinzugefügt
ist, sich aber davon unterscheidet. Die Sperreinrichtung sperrt
sich nach jedem Niederdrücken
der Drucktaste wieder selber. Insbesondere wird ein Ende einer steifen
flexiblen Stahldrahtfeder in diesem Raum fest am Platz gehalten.
Ein anderes Ende der Stahldrahtfeder bildet eine Sonde, die sich
in einen Kanal erstreckt, der an der Unterseite der Drucktaste vorgesehen
ist. Die Stahldrahtfeder verhindert in einer Sperrstellung das Niederdrücken der
Drucktaste, indem sie eine niedrige Decke an der Unterseite der Drucktaste
in Eingriff nimmt. Ein Teil der Stahldrahtfeder in der Form einer
Schleife, die sich von dem Feuerzeug nach außen erstreckt, ist von einem
Bediener erreichbar und kann von dem Bediener geeignet bewegt werden,
wodurch bewirkt wird, daß sich die
Sonde in den Kanal an der Unterseite der Drucktaste bewegt.
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Das
US-Patent Nr. 4 832 596 für
Morris, Sr. betrifft ein Zigarettenfeuerzeug mit einem Stoppglied, das
daran schiebbar montiert ist, um lösbar einen Gasventilbetätigungshebel
in Eingriff zu nehmen. Insbesondere ist ein mit einer Feder vorgespanntes Stoppglied
an einem oberen Abschnitt eines herkömmlichen Einwegzigarettenfeuerzeug
schiebbar montiert. Das Stoppglied ist vorgespannt, um eines seiner
Enden unter dem Gasventilbetätigungshebel anzuordnen,
um die Bewegung des Hebels in einer Richtung zu verhindern, die
das Gasventil öffnen kann.
Der Hebel kann betätigt
werden, wenn das Stoppglied einmal in einer Richtung entgegen der Vorspannkraft
der Feder gedrückt
wird, damit das Ende, das unter dem Gasventil des Feuerzeugs ist, nach
außen
gleitet.
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Das
US-Patent Nr. 4 717 335 für
Loveless betrifft ein Zigarettenfeuerzeug, bei dem die Drehung eines
funkenerzeugenden Rads eingeschränkt
wird. Insbesondere kann das funkenerzeugende Rad in einer Richtung
gedreht werden, um einen Funken in Richtung einer Düse zu machen,
durch die gasförmiger
Brennstoff tritt, wodurch der Brennstoff entzündet und das Feuerzeug betrieben
wird. Die Drehung des funkenerzeugenden Rads in der anderen Richtung kann
einen Funken von der Düse
weg machen. Das funkenerzeugende Rad weist eine daran befestigte stiftförmige Struktur
auf, die dazu dient, die Drehung des Rades auf weniger als 360° zu begrenzen,
indem die Gehäusestruktur
berührt
wird. Somit hängt
die Tatsache, ob ein Funken tatsächlich
erzeugt wird, von der Richtung einer versuchten Drehung und der Stellung
der stiftförmigen
Struktur relativ zu der Gehäusestruktur
ab. In der Theorie ist, wenn das Feuerzeug einmal betätigt und
der Brennstoff entzündet
ist, und die stiftförmige
Struktur ihren gesamten Bewegungsweg zurückgelegt hat, die nachfolgende Betätigung des
Feuerzeugs behindert, weil die stiftförmige Struktur mit dem Gehäuse in Kontakt
kommt, was verhindert, daß ein
Funken in der Nähe
der Brennstoffdüse
vorkommt.
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Die
US-Patente Nr. 4 028 043 und 4 049 370, jeweils für Neyret,
betreffen Eingriffschutzeinrichtungen vor dem Verkauf, die ein funkenerzeugendes Rad,
eine Brennstoffdüse
oder ein niederdrückbares Ventilbetätigungsteil
eines Feuerzeugs teilweise umgeben. Diese Eingriffschutzeinrichtungen
vor dem Verkauf werden an dem Feuerzeuggehäuse durch zerbrechliche Gitter
befestigt, und sie werden von einem Käufer nach dem Kauf des Feuerzeugs
entfernt, um das funkenerzeugende Rad, die Kraftstoffdüse und/oder
das niederdrückbare
Ventilbetätigungsteil freizulegen.
Jedoch ist eine derartige Eingriffschutzvorrichtung vor dem Verkauf
von begrenztem Wert, sobald sie anfänglich von einem Käufer entfernt
worden ist.
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Die
US-Patente Nr. 3 547 566 für
Tamarin und 3 899 286 für
Lockwood u. a. betreffen Feuerzeuge mit die Orientierung wahrnehmenden
Vorrichtungen, die die Betätigung
des Feuerzeugs in einer umgedrehten Stellung behindern oder verhindern. Unglücklicherweise
können
derartige Vorrichtungen nicht einen hinreichenden Grad an Kinderwiderstandsfähigkeit
gegenüber
kleinen Kindern zur Verfügung
stellen, die mit dem Feuerzeug herumhantieren, weil sie nur den
Betrieb in den beschriebenen Orientierungen behindern.
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Die
internationale Patentanmeldung WO93/01447 beschreibt ein Feuerzeug
mit einem Riegel, der aus einer ersten kollidierenden Stellung bewegt
werden kann, in der er die Betätigung
eines Ventilbetätigungsteils
in eine zweite nicht kollidierende Stellung verhindert. Jedoch kann
sich die zweite Stellung nicht aus einer abschließenden Bewegung in
eine Abwärtsrichtung
ergeben, um den Riegel federnd in der nicht kollidierenden Stellung
zu halten.
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Viele
Vorrichtungen, die ausgelegt sind, um den Betrieb des Feuerzeugs
für bestimmte
Anwender schwieriger zu machen, sind unnötigerweise kompliziert, machen
Schwierigkeiten bei ihrer Herstellung und zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit
eines mechanischen Ausfalls während
des Einsatzes. Ein anderer Nachteil, der bei einigen Vorrichtungen gefunden
wird, ist der, daß die
besondere eingesetzte Konstruktion die Form und die Größe des Feuerzeuggehäuses infolge
der Anforderung beschränkt, daß das Gehäuse groß genug
sein muß,
um einen derartigen Mechanismus (derartige Mechanismen) aufzunehmen.
Weitere Nachteile betreffen die relative Leichtigkeit, mit der einige
Vorrichtungen umgangen werden können,
und die Zuverlässigkeit
von den Vorrichtungen. Zum Beispiel können einige Vorrichtungen übergangen
oder mit relativer Leichtigkeit entfernt werden. Außerdem sind
einige Vorrichtungen nicht gleichermaßen für die Verwendung von sowohl
rechtshändigen
als auch linkshändigen
Benutzern geeignet, und einige weisen unpraktisch geformte Hebel
oder Knöpfe
auf, die von dem Benutzer betätigt
werden müssen,
um das Fahrzeug zu betreiben. Ebenso setzen einige Vorrichtungen,
die in der Tat von sowohl rechtshändigen als auch linkshändigen Benutzern
gleichermaßen
verwendet werden können,
eine Einrichtung ein, die, in Abhängigkeit davon, ob der Benutzer
Rechtshänder
oder Linkshänder
ist, unterschiedlich betätigt
wird und/oder in unterschiedliche Stellungen bewegt wird. Überdies
erfordern einige von diesen Vorrichtungen das neue Anordnen des
Feuerzeugs in einer Hand des Bedieners nach der Betätigung der
Vorrichtung und bevor das Feuerzeug betätigt wird, um eine Flamme zu
erzeugen. Zum Beispiel weisen einige Feuerzeuge eine betätigbare
Vorrichtung auf, die hinreichend weit weg von der Ventilbetätigungseinrichtung
oder auf einer anderen Seite des Feuerzeugs als die Ventilbetätigungseinrichtung
angeordnet ist, um zu einer schwierigen Bedienung des Feuerzeugs
zu führen.
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Obwohl
es bekannt ist, die Betätigung
eines niederdrückbaren
Ventilbetätigungsteils
vor dem Verkauf oder die Betätigung
eines Feuerzeugs in einer speziellen Orientierung zu verhindern
oder zu behindern, stellt keines der oben beschriebenen Feuer zeuge
eine effizient herstellbare, relativ kleine und zuverlässige Vorrichtung
zum Verhindern der Betätigung
des niederdrückbaren
Ventilbetätigungsteils
zur Verfügung,
das gleichermaßen
an die Benutzung von sowohl rechtshändigen als auch linkshändigen Benutzern
angepaßt
werden kann, und das sowohl von rechtshändigen als auch von linkshändigen Benutzern ähnlich betätigt wird.
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Es
ist klar, daß die
Entwicklung eines "kindersicheren" Feuerzeugs an sich
wahrscheinlich nicht realisierbar ist. Bestenfalls kann man durchaus
danach streben, ein Feuerzeug mit Merkmalen zu erzeugen, die seine
Kinderwiderstandsfähigkeit
vergrößern, aber
wie "kinderwiderstandsfähig" ein Feuerzeug sein
wird, wird von vielen Faktoren und Umständen abhängen. Nichtsdestoweniger wird
jedes Feuerzeug mit Merkmalen, die seine Kinderwiderstandsfähigkeit
vergrößern, Einschränkungen
bezüglich kleinen
Kindern aufweisen, und kein derartiges Feuerzeug sollte Eltern oder
Erwachsene in der falschen Sicherheit wiegen, so daß sie unvorsichtiger
in ihrer Behandlung des Feuerzeugs werden oder den Zugang zu dem
Feuerzeug für
kleine Kinder zulassen. Außerdem
sollten derartige Feuerzeuge nicht so schwierig zum Anzünden gemacht
werden, daß Erwachsene
alternative Formen des Anzündens
verwenden, d. h. Streichhölzer,
die man im Allgemeinen so einschätzt,
daß sie
potentiell gefährlicher
sind.
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Die
vorliegende Erfindung ist auf ein zuverlässiges flammenerzeugendes Feuerzeug
gerichtet, das selektiv auf eine derartige Weise betätigbar ist, daß es einen
erheblichen Schwierigkeitsgrad für
kleine Kinder – hauptsächlich 5
Jahre oder jünger – schafft,
das Feuerzeug zu betätigen
und eine Flamme zu erzeugen, während
es benutzerfreundlich ist und durch Erwachsene betätigt werden
kann.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft ein flammenerzeugendes Feuerzeug, wie in Anspruch
1 beschrieben. Weitere Merkmale der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Diese
und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung klarer,
bei der gleiche Elemente ähnlich
bezeichnet werden, und bei der die 1 bis 9 ein
Feuerzeug mit einer Ventilbetätigungs-
und Riegeleinrichtung zeigen, die für das Verständnis der vorliegenden Erfindung
nützlich
ist, und wobei:
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1 eine
Explosionsansicht einer Ventilbetätigungs- und Riegeleinrichtung
zeigt;
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2 eine
Frontalansicht der in 1 dargestellten Riegeleinrichtung
in ihrer verriegelten Stellung zeigt;
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3 eine
Frontalansicht der in 1 dargestellten Riegeleinrichtung
in ihrer unverriegelten oder zum Teil unverriegelten Stellung zeigt;
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4 eine
perspektische Ansicht der in 1 dargestellten
Riegeleinrichtung in ihrer verriegelten Stellung zeigt;
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5 eine
perspektivische Ansicht eines alternativen Feuerzeugs in einer verriegelten
Stellung zeigt, in der die Riegeleinrichtung in ihrer verriegelten Ruheposition
ist, wodurch das Niederdrücken
des Ventilbetätigungsteils
verhindert wird, um zu verhindern, daß ein Ventil geöffnet wird,
und um zu ver hindern, daß Gas
durch eine Brennstoffdüse
freigelassen wird;
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6 eine
perspektivische Ansicht des Feuerzeugs von 5 in einer
zum Teil unverriegelten Stellung zeigt, in der der Riegelmechanismus
aus seiner verriegelten Ruheposition quer und einwärts bewegt
wurde;
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7 eine
perspektivische Ansicht des Feuerzeugs von 6 in einer
unverriegelten Stellung zeigt, in der die Position der Riegeleinrichtung
aus ihrer verriegelten Ruheposition quer, einwärts und aufwärts bewegt
wurde, wodurch es ermöglicht
wird, daß das
Ventilbetätigungsteil
niedergedrückt
wird, um es zu erlauben, daß ein
Ventil geöffnet
wird, und Gas durch eine Ventildüse
entlassen wird;
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8 eine
perspektivische Ansicht des Feuerzeugs von 7 mit dem
Ventilbetätigungsteil
in einer niedergedrückten
Position zeigt, wobei das Ventil offen ist und eine Flamme dargestellt
wird;
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9 eine
perspektivische Ansicht des Feuerzeugs von 7 detaillierter
zeigt;
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10 eine
Teilquerschnittsansicht einer Ausführung eines Feuerzeugs gemäß der vorliegenden
Erfindung in seiner verriegelten Stellung zeigt, wodurch das Niederdrücken und
die Betätigung
des Ventilbetätigungsteils
verhindert wird;
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11 eine
Teilquerschnittsansicht des Feuerzeugs von 10 in
einer unverriegelten Stellung zeigt, bei der das Ventilbetätigungsteil
nicht niedergedrückt
ist;
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12 eine
Teilquerschnittsansicht des Feuerzeugs von 10 in
seiner unverriegelten Stellung zeigt, bei der das Ventilbetätigungsteil
voll niedergedrückt
ist, um die Strömung
von Brennstoff zuzulassen; und
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13 eine
Teilquerschnittsansicht des Feuerzeugs von 10 in
seiner teilweise verriegelten Stellung zeigt, wobei das Ventilbetätigungsteil
zum Teil freigegeben ist.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
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Die 1 bis 9 stellen
ein Feuerzeug mit einer Ventilbetätigung- und Riegeleinrichtung
dar, die funktioniert, indem die Riegeleinrichtung zuerst quer (F1),
dann einwärts
(F2) und dann nach oben (F3) bewegt wird. Dieses Feuerzeug kann
auch betrieben werden, indem die Riegeleinrichtung zuerst einwärts, dann
quer und danach nach oben bewegt wird. Dieses Feuerzeug ist nützlich für das Verständnis des
Feuerzeugs der vorliegenden Erfindung.
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Genauer
zeigt 1 ein Ventilbetätigungsteil 114 und
einen Riegel 116, und die 2 bis 4 zeigen
den Riegel detaillierter.
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Der
Riegel 116 ist vorzugsweise mit einem länglichen Abschnitt 150 versehen.
Der Riegel 116 ist auch mit einem fingerbetätigbaren
Abschnitt 152 versehen, der von einem Benutzer eingesetzt
wird, um den Riegel zu bewegen, und insbesondere, um ihren ersten
Kippabschnitt 154 quer in Richtung eines zweiten Kippabschnitts 156 zu
bewegen, wodurch der Spalt 158 dazwischen geschlossen wird
(2). Der fingerbetätigbare Abschnitt 152 wird
dann verwendet, um den ersten und zweiten Kippabschnitt 154, 156 (die
ungefähr
zueinander benachbart sind) einwärts
zu bewegen, um zu bewirken, daß die
Abschnitte 154, 156 mit einem Hohlraum 127 in
dem Ventilbetätigungsteil 114 ausgerichtet
sind. Sobald sie so ausgerichtet sind, wird der fingerbetätigbare Abschnitt 152 nach
oben bewegt, um die Kippabschnitte 154 und 156 nach
oben und in den Hohlraum 127 zu drücken. Sobald die Abschnitte 154 und 156 in
den Hohlraum 127 eingreifen, kann der Druck von dem fingerbetätigbaren
Abschnitt 152 gelöst
werden, und das Feuerzeug wird in seiner unverriegelten Stellung
bleiben, bis ein Benutzer das Ventilbetätigungsteil 114 niederdrückt.
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In
der verriegelten oder geschlossenen Stellung, die in 5 dargestellt
ist, stoßen
eine obere Fläche
des ersten Kippabschnitts 154 und eine obere Fläche des
zweiten Kippabschnitts 156 jeweils auf eine untere Fläche 114A des
Ventilbetätigungsteils 114,
wodurch ein Niederdrücken
des Ventilbetätigungsteils 114 verhindert
wird. Ein kleiner Spalt kann zwischen der Fläche 114A und jeden
der Kippabschnitte 154, 156 vorgesehen sein. Eine
Abwärtsbewegung
des Riegels 116 wird verhindert.
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Vorteilhafterweise
ist die Form des Hohlraums 127 derart, daß die Kippabschnitte 154, 156, wenn
sie durch den Spalt 158, wie in 2 dargestellt,
getrennt sind, nicht in den Hohlraum 127 eingeführt werden
können.
Jedoch bewirkt die Anwendung einer Kraft F1 auf den fingerbetätigbaren
Abschnitt 152, daß der
Abschnitt 154 sich in Richtung des Abschnitts 156 bewegt,
um es auf diese Weise zu ermöglichen,
daß die
ungefähr
benachbarten Abschnitte 154, 156 schließlich in
den Hohlraum 127 eingeführt
werden.
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Außerdem erleichtert
ein derartiger Aufbau die federnde Bewegung von dem Riegel 116 und/oder
Abschnitten davon. Ein derartiger Aufbau erleichtert auch das Halten
des Feuerzeugs und insbesondere des Riegels 116 in einer
unverriegelten oder nicht-kollidierenden Position, sobald der Riegel in
einer derartigen unverriegelten Position angeordnet ist, und bis
das Ventilbetätigungsteil 114 niedergedrückt und
freigegeben wird.
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Jetzt
mit Bezug auf die 5 bis 8 wird dort
die Abfolge der durchzuführenden
Vorgänge dargestellt,
um das Feuerzeug zu bedienen. Insbesondere zeigt 5 das
Feuerzeug in einer verriegelten Stellung, in der die Riegeleinrichtung
in ihrer ver riegelten Ruheposition ist, wodurch das Niederdrücken des
Ventilbetätigungsteils
verhindert wird. In der in 6 dargestellten
Stellung ist der Kippabschnitt 154 in eine Position ungefähr benachbart
zu dem Kippabschnitt 156 bewegt, um es zu ermöglichen,
daß die
ungefähr
benachbarten Kippabschnitte 154, 156 schließlich in
den Hohlraum 127 (nicht gezeigt) eingeführt werden. Insbesondere wird
der Kippabschnitt 154 angrenzend an den Kippabschnitt 156 durch
Anwendung einer vom Benutzer auf den fingerbetätigbaren Abschnitt 152 ausgeübten Kraft (F1)
in einer Querrichtung bewegt (siehe 1 bis 4).
Eine derartige Querbewegung ist gefolgt von einer Bewegung der Kippabschnitte 154, 156 nach innen,
um die Kippaberschnitte mit dem Hohlraum 127 auszurichten.
Die Einwärtsbewegung
wird durch die Anwendung einer von einem Benutzer auf den fingerbetätigbaren
Abschnitt 152 in einer Einwärtsrichtung ausgeübten Kraft
(F2) bewirkt (siehe 1 bis 4). Eine
derartige Einwärtsbewegung
ist gefolgt von einer Bewegung der Kippabschnitte 154, 156 nach
oben, um zu bewirken, daß die
Kippabschnitte 154, 156 in den Hohlraum 127 eingreifen, wie
in 7 dargestellt. Die Aufwärtsbewegung wird durch die
Anwendung einer von einem Benutzer auf den fingerbetätigbaren
Abschnitt 152 in einer Aufwärtsrichtung (siehe 1 bis 4)
ausgeübten Kraft
(F2) bewirkt. Sobald die Kippabschnitte 154, 156 in
den Hohlraum 127 eingreifen, ist das Feuerzeug in seiner
vollständig
unverriegelten Stellung und bleibt so, wie in 7 dargestellt.
Das Niederdrücken
des Ventilbetätigungsteils 114 kombiniert
zu diesem Zeitpunkt mit einer und vorzugsweise mit einer vorausgegangenen
Drehung der funkenerzeugenden Radanordnung bewirkt, daß das Feuerzeug funktioniert,
und wird auch bewirken, daß sich
der Riegel 116 nach unten in den Kanal 35 bewegt,
wie in 8 angedeutet. Zur Vereinfachung der Darstellung
ist der Spalt zwischen den Kippabschnitten 154, 156 und
dem Ventilbetätigungsteil 114 in
den Figuren übertrieben
dargestellt.
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9 zeigt
das unverriegelte Feuerzeug von 7 detaillierter.
Genauer zeigt 7 das Erfordernis, daß die Kippab schnitte 154, 156 ungefähr aneinander
angrenzend aneinander sind, um in den Hohlraum 127 eingefügt zu werden.
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In
den 10 bis 13 ist
ein Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt, das ein Feuerzeug mit einer
Ventilbetätigungs-
und Riegeleinrichtung darstellt, die funktioniert, indem die Riegeleinrichtung
einwärts
(F1) und dann abwärts (F2)
bewegt wird.
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Genauer
zeigen die 10 bis 13 die Abfolge
von Vorgängen,
die erforderlich sind, um das Feuerzeug zu entriegeln, indem der
vorstehende Abschnitt 2916G in dem Seitenhohlraum 2980 des
Körpers
angeordnet wird. 10 zeigt den Riegel 2916 und
das Ventilbetätigungsteil 2914 in
der Standard- oder Verriegelungsposition. In dieser Position wird das
Niederdrücken
des Ventilbetätigungsteils 2914 durch
einen Fingerdruck auf die Oberseite 2934 durch den Kontakt
zwischen dem kollidierenden Abschnitt 2914A des Ventilbetätigungsteils 2914 und dem
kollidierenden Abschnitt 2916A des Riegels 2916 verhindert.
Wie in 10 dargestellt, ist der kollidierende
Abschnitt 2916A des Ventilbetätigungsteils 2914 direkt
unterhalb des kollidierenden Abschnitts 2914A des Ventilbetätigungsteils 2914 angeordnet, und
der Riegel 2916 wird an jeder weiteren Abwärtsbewegung
gehindert, weil der kollidierende Abschnitt 2916E des Riegels 2916 an
den kollidierenden Abschnitt 2912E des Körpers 2912 anstößt.
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11 zeigt
den Riegel 2916 und das Ventilbetätigungsteil 2914 in
einer unverriegelten Position, bereit zum Niederdrücken des
Ventilbetätigungsteils 2914.
Der fingerbetätigbare
Abschnitt 2916E und der Kippabschnitt 2916D haben
sich gemeinsam mit dem kollidierenden Abschnitt 2916A des
Riegels 2916 einwärts
in einer Richtung bewegt, die durch den Pfeil (F1) angedeutet ist,
wobei eine Ausrichtung zwischen dem Abschnitt 2916D und
dem Hohlraum 2927 des Ventilbetätigungsteils 2914 geschaffen wird.
Dann hat sich der Kippabschnitt 2916D des Riegels 2916 abwärts in eine
Richtung bewegt, die durch den Pfeil (F2) angedeutet ist, derart,
daß der
vorstehende Abschnitt 2916G in den Seitenhohlraum 2980 des
Körpers 2912 eingreift.
Vorteilhafterweise verhindert die Belastung, unter der der Riegel 2916 steht, wenn
der Seitenabschnitt 2916G in den Hohlraum 2980 eingreift,
neben anderen Dingen, daß der
Riegel 2916 in Richtung seiner unverriegelten Position gleitet,
wenn der Haltedruck von dem fingerbetätigbaren Abschnitt 2916E entfernt
wird. Der vorstehende Abschnitt 2916G, der unter der Belastung
gegen die Oberfläche 2980A des
Hohlraums 2980 steht, wird das Feuerzeug in der unverriegelten
Position halten, die in 11 dargestellt
ist, bis das Ventilbetätigungsglied 2914 niedergedrückt wird.
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Die
Anwendung von Fingerdruck (F3) auf die fingerniederdrückbare Oberfläche des
Ventilbetätigungsglieds 2914,
wie in 11 dargestellt, wird die Stellung
ergeben, die in 12 dargestellt ist, in der das
Ventilbetätigungsteil 2914 niedergedrückt wurde, wodurch
zugelassen wird, daß Brennstoff
durch das Ventil und die Brennstoffdüse strömt. Insbesondere drängt das
Niederdrücken
des Ventilbetätigungsglieds 2914 den
Riegel 2916 nach unten in seine zum Teil verriegelte Position,
indem der vorstehende Abschnitt 2916G nach unten und von
dem Hohlraum 2980 weg verschoben wird. Vorausgesetzt, daß die funkenerzeugende
Radanordnung in Kombination mit dem Ventilbetätigungsteil 2914,
das niedergedrückt
wurde, betätigt
wurde, wird der durch die Brennstoffdüse strömende Brennstoff entzündet. Derartiger
Brennstoff wird fortfahren zu strömen und zu brennen, solange
wie hinreichender Druck auf das Ventilbetätigungsteil 2914 aufrechterhalten
wird.
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Wie
in 13 dargestellt, wird sich das Ventilbetätigungsteil,
sobald der Druck von dem Ventilbetätigungsteil 2914 entfernt
wird, aufgrund der Vorspannkraft nach oben bewegen, die durch die
Feder geschaffen wird, und die Flamme wird ausgelöscht werden.
Vorteilhafterweise bleibt der Riegel 2916 in der unteren
Position, wenn sich das Ventilbetätigungsteil 2914 nach
oben bewegt, weil die Reibkräfte zwischen
dem Riegel 2916 und dem Betätigungsteil 2914 geringer
sind, als die Kräfte,
die erforderlich sind, um den Riegel anzuheben und um z. B. Kräfte zwischen
dem Riegel 2916 und durch den Kanal 2935 definierten
Abschnitten des Körpers
zu überwinden,
sobald sich das Ventilbetätigungsteil 2914 in einem
hinreichenden Maß nach
oben bewegt, wobei sich der Kippabschnitt 2916D und der
Fingerbetätigungsteilabschnitt 2916E in
Richtungen, die entgegengesetzt zu den durch die Pfeile in 13 angedeuteten
sind, in Richtung ihrer Ruhestellung bewegen, wie in 10 dargestellt.
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Während es
offensichtlich ist, daß die
hier offenbarte Erfindung gut kalkuliert ist, um die oben angegebenen
Aufgaben zu erfüllen,
ist es klar, daß zahlreiche
Modifikationen und Ausführungen
von den Fachleuten auf dem Gebiet ausgedacht werden können, und
es ist beabsichtigt, daß die
beigefügten
Ansprüche
alle derartige Modifikationen und Ausführungen abdecken, wenn sie
in den wahren Gedanken und Schutzbereich der vorliegenden Erfindung
fallen.
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Insbesondere
sind die Riegeleinrichtung und das Feuerzeug, die hier offenbart
und beansprucht werden, nicht darauf beschränkt, bei Einwegfeuerzeugen
eingesetzt zu werden. Außerdem
kann eine Flammenhöheneinstelleinrichtung
vorgesehen werden, um selektiv die Höhe der Flamme einzustellen. Überdies
ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine Riegeleinrichtung eingeschränkt, bei
der ein Riegel zuerst in einer Einwärtsrichtung, dann in einer
Aufwärtsrichtung
90° zu der
Einwärtsrichtung
oder zuerst in einer Querrichtung, dann in einer Einwärtsrichtung
und dann in einer Aufwärtsrichtung
bewegt wird, um den kollidierenden Abschnitt des Riegels mit einem
Hohlraum in dem Ventilbetätigungsteil
auszurichten, um das Niederdrücken
des Betätigungsteils zu
ermöglichen.
Zum Beispiel kann irgendeine einer großen Vielfalt von Riegeleinrichtungen
oder Betätigungsteilen
eingesetzt werden, wie zum Beispiel Einrichtungen mit rechts-links-,
vorne-hinten-, über
und drunter-, rein und rüber-,
rüber und
rauf-, usw. -artigen Aktionen, und irgendwelche derartige Aktionen, die
mit einer Einwärtsbewegung
gekoppelt sind. Ähn lich
kann der Riegel an anderen Stellen in dem Feuerzeugkörper angeordnet
werden, um das Niederdrücken
des Ventilbetätigungsteils
durch Kollidieren mit anderen Teilen des Ventilbetätigungsteils
zu verhindern. Zum Beispiel kann der Riegel an einer Seite des Feuerzeugs
im Gegensatz zu der Rückseite
des Feuerzeugs angeordnet werden, wie es in den Figuren dargestellt
ist.