DE220147C - - Google Patents

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DE220147C
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    • G—PHYSICS
    • G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00—Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220147 KLASSE 42g. GRUPPE
verbundenen Sektoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. August 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schalltrichter für Sprechmaschinen und ähnliche Vorrichtungen, und zwar betrifft die neue Einrichtung solche Schalltrichter, die in bekannter Weise aus einzelnen mit den Längskanten aneinanderstoßenden und durch Scharniere verbundenen Streifen bestehen, insbesondere solchen Streifen, deren breitere Enden nach auswärts gekrümmt sind.
ίο Die Erfindung soll die Aufgabe lösen, einen fächerförmig zusammenlegbaren Schalltrichter herzustellen, der bei der Verpackung und Aufbewahrung bedeutend' weniger Raum beansprucht als die in ihrer trichter- oder kelchförmigen Gebrauchsform unveränderlichen Schalltrichter, oder auch die zusammenlegbaren Schalltrichter aus gleich großen Sektoren.
Um diese Aufgabe zu lösen, sind nur zwei einander gegenüberliegende Sektoren voll ausgebildet, die übrigen Sektoren dagegen aus . zwei Hälften zusammengesetzt, die in ihrer in der Längsrichtung verlaufenden Teilungslinie ebenfalls gelenkig miteinander verbun- den sind. Die Gelenke sind dabei so angeordnet, daß diejenigen, welche die aneinanderstoßenden Längskanten der beiden Halbsektoren eines Sektors verbinden, ein Zusammenlegen nach der einen Seite gestatten, während die Gelenke, die je zwei Sektoren verbinden, ein Zusammenlegen nach der anderen Seite ermöglichen ; mit anderen Worten: die Gelenke auf den Verbindungslinien der zusammengehörigen Halbsektoren müssen auf der einen Seite, die Gelenke, welche die Sektoren selbst verbinden, auf der anderen Seite des Trichterbleches angebracht sein. Alsdann falten sich die Halbsektoren des Trichters völlig zwischen die beiden Vollsektoren ein, so daß der zusammengelegte Trichter nur noch sehr geringen Raum beansprucht.
Bei krummlinig begrenzten Sektoren müssen die aneinanderstoßenden Kanten der Halbsektoren geradlinig ausgebildet werden, wenn sie sich eben zusammenlegen lassen sollen.
Der Hals des zusammenfaltbaren Trichters wird auf irgendeine geeignete Weise mit dem Anschlußstück der Maschine verbunden. Zweckmäßig ist es, dieses Anschlußstück in den Schalltrichterhals von innen einzuführen und eine Hülse o. dgl. von außen aufzuschieben, welche den Trichterhals an das Anschlußstück andrückt.
In den Zeichnungen ist die Erfindung durch .Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Fig. ι zeigt in schaubildlicher Darstellung einen derartigen Trichter, und zwar einen solchen mit krummlinig begrenzten Vollsektoren mit der Vorrichtung zur Befestigung des An-Schlußstückes. Hier sind einige Teile weggebrochen, um die Darstellung deutlicher zu machen. Fig. 2 und 3 zeigen in Vorderansicht zwei der aus je zwei Einzelstreifen (Halbsektoren) bestehenden Abschnitte mit ihren Scharnieren. Die Figuren zeigen, wie die Streifen sich nach außen biegen oder nach außen springen, wenn der Trichter geöffnet
wird. Fig. 4 ist ein Querschnitt durch einen der Abschnitte. Fig. 5 zeigt die beiden Einzelstreifen mit geöffnetem Scharnier. Fig. 6 stellt einen der Einzelstreifen mit einer krummlinigen äußeren und einer geradlinigen inneren Kante in Oberansicht dar. Fig. 7 endlich zeigt in geöffnetem und Fig. 8 in zusammengefaltetem Zustande einen Trichter ohne die Vorrichtung zur Befestigung des Schlauches.
Der Trichter, der in der dargestellten Ausführungsform die übliche Gestalt eines Blumentrichters besitzt, besteht aus beispielsweise zehn nach außen breiter werdenden Abschnitten aus biegsamem Metall, deren Kanten kurvenförmig gestaltet sind, so daß beim Zusammensetzen die Blumentrichterform sich ergibt. Sie sind auf der Figur mit den Nummern ι bis IO versehen. Diese Abschnitte sind mit ihren benachbarten Kanten durch Scharniere 11 verbunden, deren Augen nach der Innenseite des Trichters umgebogen sind. Die Herstellung der Scharniere erfolgt so, daß in die Kanten eine Reihe von Ausschnitten eingestanzt werden, die zwischen sich Lappen 12 hervorstehen lassen (Fig. 6). Diese werden dann gerollt, so daß Augen 13 (Fig. 2 bis 5) entstehen. Die Anordnung muß in üblicher Weise so getroffen werden, daß die Lappen der Kanten des einen Abschnittes in die Ausschnitte der Kanten des benachbarten Abschnittes hineinpassen. Durch alle die Augen, die in ein und derselben Achse liegen, wird dann ein Draht 14 durchgesteckt. Dadurch, daß man alle Augen nur nach der einen Seite des Abschnittes hin umbiegt, werden die Scharniere sehr dicht, so daß nur ganz wenig Licht durchscheint und die akustischen Eigenschaften des Trichters sehr gut werden.
Die Drähte 14, mag man sie für sich allein oder in Verbindung mit den Augen 13 betrachten, bilden gleichsam Versteifungsrippen an den zusammenstoßenden Kanten der Abschnitte. Aus diesem Grunde beeinflußt die beschriebene Verbindung auch die Haltbarkeit der Form des Trichters in günstigster Weise.
Die Abschnitte (Sektoren) 2 bis 5 und 7 bis 9 sind in je zwei Hälften oder Streifen (Halbsektoren) A und B geteilt, die ihrerseits "durch gleichartige Scharniere miteinander verbunden sind (Fig. 1). Fig. 6 zeigt einen derartigen Einzelstreifen vor der Einrollung der Scharniere. Auf der. rechten Seite sind die Lappen oder Zungen 15 vorgesehen, aus denen die Scharnieraugen 16 gebildet werden. Diese Augen werden mittels eines Drahtes 14 miteinander verbunden und bilden dann ein Scharnier 17, genau wie das Scharnier 11, aber mit dem Unterschied, daß es in einer geraden Linie verläuft, wenn der Trichter gefaltet ist, und daß es nach der Außenseite des Trichters herausragt (Fig. 1) anstatt nach der Innenseite. Jeder der Streifen A und B besitzt demnach eine gerade verlaufende Kante, entlang welcher die Streifen miteinander verbunden werden, und eine kurvenförmig verlaufende Kante, an der der Streifen mit dem benachbarten Abschnitt verbunden wird.
Der Trichter kann in der Art zusammengefaltet werden, wie aus Fig. 8 ersichtlich, indem man einfach die einzelnen Abschnitte um das die beiden Einzelstreifen verbindende Scharnier zusammenklappt, so daß eine Reihe von Falten entstehen, wie bei einem gewöhnlichen Fächer. So entstehen zwei Sätze von zusammengefalteten Abschnitten, in Fig. 8 mit C und D bezeichnet, die nebeneinander gepackt sind. Die Abschnitte 1 und 6 bestehen, wie schon erwähnt, aus einem Stück, so daß dann die übrigen Abschnitte zwischen beiden liegen. Der zusammengefaltete Fächer wird dadurch steifer und widerstandsfähiger gegen etwaige Beschädigungen auf dem Transport. Nach Fig. 8 sind die Abschnitte 1 und 6 etwas breiter wie die übrigen Abschnitte, so daß zwischen diesen ein freier Raum E verbleibt. Der zusammengefaltete Fächer nimmt auf diesen beiden den denkbar kleinsten Raum ein. In Fig. 12 ist durch punktierte Linien dargestellt, wie die Zusammenstellung vor sich geht.
Wenn der Trichter geöffnet wird, so daß er aus der in Fig. 8 gezeichneten Lage in die Lage der Fig. 7 übergeht, so springen kurz vor der völligen Öffnung die einzelnen Streifenpaare etwas nach auswärts, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich. Der Grund dafür ist die kurvenförmige Gestaltung der Außenkante jedes Streifens, also der Kante, an der die einzelnen Abschnitte durch die Scharniere 11 miteinander verbunden werden. Dadurch wird der Trichter versteift. Die Drähte 14 in den Scharnieren 17 verlaufen, wenn der Trichter zusammengefaltet : ist (Fig. 8) in gerader Linie, biegen sich aber nach auswärts, wenn der Trichter geöffnet wird. Die Streifen A und B müssen verhältnismäßig schmal und lang sein, da die Zusammensetzung des Trichters aus möglichst, viel .Streifen das Zusammenfalten und das Öffnen erleichtert.
Es mag hervorgehoben werden, daß die Streifen und Abschnitte für gewöhnlich alle miteinander verbunden sind und nicht getrennt werden können. Beim Zusammenklappen oder beim Aufklappen braucht man daher keinerlei Verbindung zwischen den Abschnitten herzustellen. Dieser Umstand hat auch erheblichen Einfluß auf die guten akustischen Eigenschaften des Trichters. An seinem äußeren Ende ist jeder der Streifen über einen Draht 18 gerollt, wie bei 19 in Fig. 3 er-
sichtlich, um so den Trichter zu versteifen und die vordere Kante gegen Verbiegung zu schützen.
Mit 20 bis 26 sind die Teile zur Verbindung des inneren Trichterendes mit dem Aufsteckstutzen bezeichnet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schalltrichter aus fächerförmig zusammenlegbaren, gelenkig miteinander verbundenen Sektoren, dadurch gekennzeichnet, daß nur zwei einander gegenüberliegende Sektoren als Vollsektoren ausgebildet, die anderen aber als Halbsektoren unterteilt sind, so daß sie sich beim Zusammenlegen zwischen die Vollsektoren einfalten.
  2. 2. Schalltrichter nach Anspruch 1 mit krummlinig begrenzten Sektoren, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinanderstoßen- ao den Kanten der Halbsektoren geradlinig ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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