DE220079C - - Google Patents
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- DE220079C DE220079C DENDAT220079D DE220079DA DE220079C DE 220079 C DE220079 C DE 220079C DE NDAT220079 D DENDAT220079 D DE NDAT220079D DE 220079D A DE220079D A DE 220079DA DE 220079 C DE220079 C DE 220079C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/38—Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
- F41A9/39—Ramming arrangements
- F41A9/42—Rammers separate from breech-block
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/06—Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
- F41A9/09—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
- F41A9/10—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
- F41A9/11—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a horizontal plane
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220079 KLASSE 72 d. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Ladevorrichtung für Geschütze, die sich in Drehtürmen oder
auf einer Pivotlafette befinden. Die Vorrichtung besteht, wie andere ähnliche, aus einem
Arm, welcher mit. einem Ende um eine an der Wiege feste Achse schwingen kann, während
an seinem anderen Ende die Ladeschale aufgehängt ist.
Die neue Vorrichtung ist besonders dadurch
Die neue Vorrichtung ist besonders dadurch
ίο gekennzeichnet, daß das Überführen der Ladeschale
in die Verlängerung der Seelenachse des Geschützes und ihr. Herausschwenken aus dieser
Lage beim Öffnen und Schließen des Verschlusses durch eine geeignete Übertragung
zwischen dem Getriebe für den Schrauben Verschluß und dem Antriebshebel für die Ladeschale
erfolgt.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf den Zeichnungen dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι eine Längsansicht der Gesamtanordnung, Fig. 2 ein entsprechender Grundriß,
Fig. 3 ein ähnlicher Grundriß bei anderer Stellung der einzelnen Teile. Fig. 3a zeigt in
größerem Maßstab einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 3. Fig. 4 ist eine Endansicht der
Vorrichtung, Fig. 5 eine Einzelheit im Schnitt nach A-A der Fig. ι in größerem Maßstab,
Fig. 6 ein Schnitt nach B-B der Fig. 5. Die Fig. 7 bis 9 zeigen teils im Schnitt teils in
Ansicht drei verschiedene Stellungen der Munitionseinführvorrichtung.
Der Arm α ist an der Wiege b um einen
Zapfen d schwingend befestigt; die Schildzapfen
sind mit c bezeichnet. Das freie Ende des Armes α bildet ein Lager für den Zapfen e
(Fig. 5),, der die die Ansetzervorrichtung einschließende
Ladeschale f trägt. Der Arm a nimmt zunächst die in Fig. 3 und 4 gezeigte
ausgeschwenkte Stellung ein und wird dann selbsttätig durch seine Verbindung mit dem
Getriebe zum öffnen und Schließen des Verschlusses in die Stellung hinter dem Rohrbodenstück
(Fig. 2) gebracht.
Bei ihrer Ankunft in dem Geschützraum wird die aus dem Geschoß g und der Kartusche
h bestehende Munition aus dem Tragkorb des Geschoßaufzuges ausgeworfen und
fällt auf eine Zuführvorrichtung,. welche an der Rohrwiege sitzt und mit dieser beim Höhenrichten
beweglich ist.
Die Zuführvorrichtung besteht aus einem Riemen ohne Ende 1, welcher auf Rollen 2
läuft und dessen oberer Trum durch Laufrädchen 3 gestützt ist. Die Antriebräder und
Laufrädchen für den Zuführriemen werden durch einen langen auf der Lafette befestigten
Blechbalken i (Fig. 1 und 5) getragen. Eine. An trieb vorrichtung mit einem Elektromotor
4 sitzt auf dem unteren Teil vor der Zuführvorrichtung. Auf der Welle dieses Motors
ist eine Schnecke 5 aufgekeilt, die mit einem Schneckenrad 6 zusammen arbeitet, welches
auf der Welle / des vorderen Antriebrades 2 für den Riemen 1 sitzt.
Das Geschoß g fällt nun beim Verlassen des Tragkorbes des Geschoßaufzuges auf die
Zuführvorrichtung, welche es an die hintere Seite des Geschützes bringt und in die Ladeschale
f einführt (Fig. 3 und 4).
Die Kartuschen h werden gleichfalls auf die Zubringvorrichtung I ausgeschüttet und
durch diese hinter das Geschütz geführt, wo
sie von Hand auf eine biegsame Unterlage k gerollt werden, um hinter das Geschoß in die
Ladestellung gebracht zu werden. Diese Unterlage bildet zwischen der Ladeschale und der
Zuführvorrichtung ein biegsames Bindeglied, welches die Bewegungen des Armes α zuläßt.
Die Zuführvorrichtung gestattet, die Munition hinter das Geschütz ohne Rücksicht auf
dessen Neigung zu bringen, welche infolge der
ίο Richtbewegung des Geschützes oder infolge
des Schlingerns des Schiffes entsteht.
Das Laden und Einführen der Munition in das Geschütz wird durch die Ladeschale f
bewerkstelligt, welche eine ständig von dem
!5 Elektromotor m angetriebene Ansetzervorrichtung
q s trägt. Die Ladeschale f, welche an dem von der Wiege getragenen Arm α aufgehängt
wird, kann außerdem, daß sie die Höhenrichtbewegung des Rohres mitmacht, zur Seite
und hinter das Rohr geschwenkt werden. Der Arm α besitzt zu diesem Zweck ein Parallelogrammsystem,
welches aus der Kuppelstange η und den beiden Armen ο φ besteht, von denen
der Arm ο fest ist. Dadurch ist die Schale f genötigt, sich parallel zur Seelenachse zu verschieben.
Die biegsame Unterlage k, welche mit einer Kante an der Ladeschale f befestigt ist, ist
an der anderen Kante auf dem hinteren Teil des Balkens i für die Unterstützung der Zuführvorrichtung
angelenkt (Fig. 5); der Balken ist zu diesem Zweck verlängert. Die Unterlage ist zusammengefaltet, wenn die Ladeschale
zur Seite geschwenkt ist (Fig. 4), und sie ist horizontal gestreckt, wenn die Schale
hinter dem Rohrbodenstück zum Einführen der Munition steht (Fig. 5). Der untere zylindrische
Teil der Schale f ist an der Seite der biegsamen Unterlage offen, um das Einführen
der Kartuschen zu gestatten.
Die vollständige Einführung der ganzen Ladung in das Geschütz wird durch die ständige
Bewegung einer Kette ohne Ende q erzielt.
Die Triebwerkteile' für diese Ansetzervorrichtung werden ebenfalls durch den Elektromotor
m in Bewegung gesetzt, und zwar durch Vermittlung einer Längs welle 12, eines GaIl-.
sehen Kettengetriebes 13, einer Klauenkupplung ζ y und des Kegelradgetriebes 9,10, dessen
eines Rad 9 auf der Achse des Antriebrades 7 der Kette q festgekeilt ist, während das andere
10 auf der Welle 11 des Kupplungteiles y
sitzt. Die Klauenkupplung ζ y wird selbsttätig eingerückt, wenn sich die Ladeschale f
hinter dem Rohrbodenstück in der Richtung der Seelenachse befindet.
Wie bereits' ausgeführt, ist das Triebwerk, welches die Ladeschale f hinter das Geschützrohr
in die Ladestellung führt und nach Beendigung des Ladevorganges wieder seitwärts
vom Geschütz bewegt, mit dem Getriebe zum öffnen und Schließen des Verschlusses fest
verbunden. Der Verschluß wird durch ein von der Geschützwiege getragenes Triebwerk
bewegt, welches entweder von dem Elektromotor m oder von Hand mit Hilfe eines auf
der Seite der Lafette sitzenden Handrades 14 angetrieben werden kann. Dieses Triebwerk
besteht aus einem Kegelrad 15, das auf den oberen Teil der Achse 37 aufgekeilt ist, und
das in ein auf einer wagerechten Welle 17 sitzendes Kegelrad 16 eingreift. Die Welle 17
bildet den hinteren Teil einer zweiteiligen Längswelle 17, 18; sie verschiebt sich mit
dem Geschützrohr bei dessen Rücklauf, während der Strang 18 fest auf der Geschützwiege
sitzt und daher am Rohrrücklauf nicht teilnimmt. Die Welle 18 trägt vorn ein
Schneckenrad 19, welches mit einer vom Elektromotor m aus angetriebenen Schraube ohne
Ende zusammen arbeitet. Infolge der Einschaltung des durch den Hebel 22 ein- und
ausrückbaren Zwischengetriebes 20, 21 kann der Elektromotor m zum öffnen und Schließen
der Verschlußschraube, zum Bewegen der Ladeschale und der darin angeordneten Änsetzervorrichtung
q r s benutzt werden. Das Handrad 14 nimmt die Längswelle 18 durch zwei
Kegelräder und eine senkrechte Welle mit (Fig. 2).
Das Getriebe zur Bewegung der Ladeschale f ist mit dem Triebwerk für den Verschluß so
verbunden, daß während des ersten Teiles der Öffnungsbewegung des Verschlusses, d. h. während
des Rückwärtsdrehens des Schraubenverschlusses, die Ladeschale f unbeweglich auf
der Seite des Geschützes festgehalten ist. Während des zweiten Teiles des Öffnens wird
die Schale dann durch eine Schwingbewegung des Tragarmes α hinter die Geschützbohrung
gebracht. Während der Schließbewegung des Verschlusses wird die Schale f auf die Seite
des Geschützes zurückgeführt und in dieser Stellung auch gehalten, wenn der Verschluß
geschlossen ist.
Das Getriebe für das Verschieben der Schale f besteht aus einer Schraube mit hoher Steigung
23 (Fig. 2, 3 und 3 a), die auf der Längswelle 18 für den Antrieb des Verschlusses befestigt
ist, und einem auf der Lafette befestigten Gehäuse 24 für die Schraube. Die Schraube
23 geht durch die Mutter 25, welche außen in einen von dem Arm α getragenen Zahnbogen
26 eingreift, und ist in ihrem Gehäuse so geführt, daß sie sich zwar um ihre Achse
frei drehen, aber in der Längsrichtung nicht verschieben kann. Die mit der Schraube 23
in Eingriff stehende Mutter 25 besitzt außen eine sich über fast den ganzen Umfang erstreckende
Verzahnung 27, die in der Längsrichtung durch eine Zahnstange 28 fortgesetzt
ist, welche ihrerseits in das verzahnte Segment 26 einzugreifen vermag. Die Mutter 25 hat
ferner außen eine Rinne 29, die zum Teil kreisförmig, zum Teil parallel zur Wellenachse
verläuft. In dieser Rinne greift ein zum Gehäuse 24 gehörender Zapfen 30 ein. Die Drehbewegung der Antriebwelle 17, 18
für den Verschluß wird auf die Schraube 23 und am Anfang der Öffnungsbewegung auch
auf die . mit äußerer Verzahnung versehene Mutter 25 übertragen. Während dieses Teiles
der Bewegung ist. der Arm α unbeweglich..
Nach einer halben Umdrehung, welche dem Losschrauben des Schraubenverschlusses ent-
: spricht, wird die Drehbewegung der Mutter 25 durch die der Rinne 29 gegebene Form aufgehalten
und in eine achsiale Verschiebung verwandelt. Während dieses letzten Teiles der Bewegung wird der Arm α von Segment
26 mitgenommen und die Ladeschale f hinter die Rohrseele gebracht (Fig. 1 und 2). Während
des Schließens des Verschlusses wird der Arm a in entgegengesetztem Sinne angetrieben
und die Ladeschale f auf die Seite des Geschützes gebracht, wo sie so lange bleibt, wie der Verschluß
geschlossen ist (Fig. 3 und 4). Der Arm a kann vom Verschluß unabhängig gemacht werden.
Um dann seine Unbeweglichkeit zu sichern, trägt die auf der Schraube 23 befindliehe
Mutter 25 hinten eine äußere ringförmige Eindrehung 31, in welche ein in das Gehäuse
24 eingeschraubter Zapfen 32 eingreifen kann. Der Arm α ist infolgedessen bei niedergeschraubtem Zapfen auf der Seite des Ge-
Schützes unbeweglich gemacht.
Das Geschütz besitzt ferner eine Ladebrücke 33 (Fig. 4), . die dazu bestimmt ist,
das Gewinde der Mutter des Verschlusses zu schonen und die Munition während des Ladens
zu unterstützen. Die Ladebrücke wird selbsttätig durch das Triebwerk des Verschlusses
so in Betrieb gesetzt, daß sie sich gegenüber der Rohrseele aufstellt und in das Rohrbodenstück
während der Öffnungsbewegung der Verschlußschraube hineinklappt. Während der Schließbewegung hebt sie sich und verläßt
den hinteren Teil der Geschützbohrung.
Die Ladebrücke ist auf einer auf der hinteren Fläche des Geschützes befindlichen Querwelle
34 angebracht (Fig. 4). Diese Welle ist mit der als Drehbolzen dienenden Achse 37
des Schraubenverschlusses durch zwei Paar ' Winkelräder verbunden und nimmt so an allen
Bewegungen dieser Achse teil. Die Welle für die Ladebrücke trägt eine schraubenförmige
Ausdrehung 35, in welche ein zur Ladebrücke gehörender Zapfen 36 eingreift. Die Form
der schraubenförmigen Ausdrehung ist so beschaffen, daß nacheinander die Verschiebung
und Drehbewegung der Brücke erfolgt.
Selbstverständlich könnte die beschriebene Verbindung der Getriebe für den Verschluß
und den Arm α auch bei solchen Geschützen Verwendung finden, bei denen der Verschluß
selbsttätig durch einen Vorholer in Wirksamkeit gesetzt wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Zuführung der Munition bei Turmgeschützen usw., bei der
die Ladeschale mittels eines in seitlicher Richtung schwingenden Armes in die Ladeachse
des Geschützes übergeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das den Tragarm (a) der Ladeschale (f) bewegende ·
Getriebe (27, 26) mit dem Getriebe zum Öffnen und Schließen des Geschützverschlusses
so verbunden ist, daß die Ladeschale selbsttätig während des öffnens des Geschützverschlusses hinter das Verschlußstück
des Rohres geführt und während des Schließens des Verschlusses wieder seitlich aus der Ladeachse des Geschützes herausgeschwenkt
wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb der Ladeschale
(f) angeordnete Ansetzervorrichtung (q f s) ebenfalls durch eine Kupplung (z y)
so mit der Antriebvorrichtung zum Schwen-. ken der Ladeschale (f) und zum öffnen
und Schließen des Verschlusses verbunden ist, daß die Ein- und Entkupplung selbsttätig
durch die dem Arm (a) gegebenen Schwenkbewegungen erfolgt, durch welche
die Schale (f) hinter das Rohrbodenstück und in die seitlich ausgeschwenkte Stellung
gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220079C true DE220079C (de) |
Family
ID=481157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220079D Active DE220079C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220079C (de) |
-
0
- DE DENDAT220079D patent/DE220079C/de active Active
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