DE2200440C2 - Schlauchkupplung - Google Patents
SchlauchkupplungInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Schlauchkupplung, insbesondere für einen Bremsschlauch, entsprechend dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Schlauchkupplung dieser Art so (US-PS 21 52 975) wird bei der Erstmontage zunächst
die Überwurfmutter und eine mit Längsschlitzen versehene Klemmhülse auf das Schlauchende aufgeschoben,
wonach in das Schlauchende ein rohrförmiger Einsatz eingesetzt wird, an dem ein flanschförmiger
Ringwulst vorgesehen ist, der sich in Richtung auf das Einsetzende in die axiale Bohrung in dem Körper
konisch verjüngt. Die Endfläche des Schlauchs soll dabei nach dem Anziehen der Überwurfmutter an einem
Dichtungsring anliegen, um diesen zusammen mit der konischen Oberfläche an dem Ringwulst gegen die
Ringschulter zwischen der axialen Bohrung und der vergrößerten Gegenbohrung zu drücken. Bei dieser
bekannten Konstruktion wird als nachteilig angesehen, daß der Arbeitsaufwand bei der Erstmontage verhältnismäßig
groß ist und daß dabei und während einer erneuten Montage der Schlauchkupplung das Einsetzen
des Dichtungsrings vergessen werden kann. Ein minimaler Arbeitsaufwand bei der Erstmontage ist von
besonderer Bedeutung, weil derartige Arbeiten an einem Fließband durchgeführt werden.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Schlauchkupplung der eingangs genannten Art unter möglichst
weitgehender Vermeidung der genannten Nachteile und Schwierigkeiten derart zu verbessern, daß einerseits
weniger Einzelteile für die Schlauchkupplung erforderlich sind und daß andererseits eine geringere Arbeitszeit
beim Zusammenbau durch Veieinfachung der Erstmontage
am Fließband oder bei einer eventuellen erneuten Montage erzielbar ist
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst
Bei einer derartigen Konstruktion der Schlauchkupplung ergibt sich eine Einsparung der am Fließband
erforderlichen Arbeitszeit, weil der Einsatz bereits in die Bohrung des angelieferten Körpers eingesetzt sein
kann, so daß lediglich der mit der Hülse versehene Schlauch aufgeschoben und die Überwurfmutter angezogen
werden muß. Beim Hersteller ist die zum Einsetzen des Einsatzes erforderliche Arbeitszeit von
untergeordneter Bedeutung, zumal dann die beiden Kupplungselemente nicht getrennt angeliefert werden
müssen, so daß für die Einsätze kein zusätzliches Transport-und Lagervolumen erforderlich ist. Es ergibt
sich auch eine erhöhte Betriebssicherheit der montierten Schlauchkupplung, weil Arbeitsfehler praktisch
nicht möglich sind oder zumindest leicht erkennbar gemacht werden können, da das Schlauchende mit einer
Markierung versehen werden kann, die nach dem Anziehen der Überwurfmutter sichtbar wird. Der
Schlauch muß lediglich bis zum Anschlag gegen die Anlagefläche an dem Ringwulst vorgeschoben werden,
was bei einem verhältnismäßig weichen Kunststoffschlauch keine Schwierigkeit bedeutet. Die elastischen
Vorsprünge ermöglichen nicht nur eine zuverlässige Halterung vor der Erstmontage, sondern ermöglichen
auch ohne weiteres den Einsatz im Bedarfsfalle aus dem Kupplungskörper zu lösen.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. I eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht einer Schlauchkupplung gemäß der Erfindung;
Fig.2 einen vergrößerten Längsschnitt nach dem Lösen der Kupplung;
F i g. 3 eine vergrößerte Vorderansicht des Einsatzes; und
Fig.4 eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels eines Einsatzes gemäß der Erfindung.
Die dargestellte Schlauchkupplung 10 besteht aus einem Kupplungskörper 15, einem rohrförmigen Einsatz
16, einer Klemm-Hülse 17 und einer Überwurfmutter 18. Ein Schlauch 19 ist in dem Kupplungskörper 15
eingesetzt und arbeitet mit den Kupplungsteilen zusammen, um eine abdichtende Verbindung herzustellen.
Ein freies Ende 21 des Kupplungskörpers 15 ist auf der Außenseite konisch verjüngt, und mit einem
Gewinde verschen, um die Schlauchkupplung 10 mit einer Druckquelle oder dergleichen verbinden zu
können. Der Kupplungskörper 15 ist mit Angriffsflächen 22 für einen Schraubenschlüssel versehen, so daß
er in einem entsprechend ausgebildeten Körper hineingeschraubt werden kann und darin drehfest
gehaltert wird, wenn die Mutter 18 angezogen oder entfernt wird. Der Kupplungskörper 15 hat eine erste
zylindrische Bohrung 25, welche den Schlauch 19 und den Einsatz 16 aufnehmen kann. Diese erste Bohrung 25
bildet eine Gegenbohrung einer zweiten Bohrung 26, welche einen kleineren Durchmesser als die erste
Bohrung 25 hat und die Achse des Kupplungskörpers 15 definiert. Das innere Ende der ersten Bohrung ,Ϊ5 endet
an einer Schulter, die sich radial nach innen von der ersten Bohrung 25 zu der inneren Bohrung 26 erstreckt
Der Einsatz t6 kann in dem Kupplungskörper 15 vor dem Einsetzen des Schlauchs 19 in den Körper 15 lösbar
gehaltert werden. Der rohrförmige Einsatz 16 hat einen
ersten Teil 31. eine radiale Rippe 32 und einen zylindrischen Teil 33. Wie am besten aus den F i g. 2 und
3 ersichtlich ist, kann der Einsatz 16 aus einem Rohrstück ausgeformt oder ausgestanzt werden. Deshalb
kann die Rippe 32 durch eine doppelte, umgefaltete Materialschicht in der Form eines Kopfs ausgebildet
werden.
Der erste Teil 31 des Einsatzes 16 ist so ausgebildet,
daß ein Paßsitz mit der inneren Bohrung 26 des Kupplungskörpers 15 gegeben ist. Vorzugsweise nat der
erste Teil 31 des Einsatzes eine zylindrische Struktur 30 mit einem Außendurchmesser, der etwas kleiner als der
Durchmesser der inneren Bohrung 26 ist. Ein Paßsitz zwischen dem ersten Teil 31 des Einsatzes 16 und dem
Kupplungskörper 15 ist durch eine Anzahl von sich radial erstreckenden Vorsprüngen 37 gegeben. Die
Vorsprünge 37 werden vorzugsweise dadurch ausgebildet, daß Material des ersten Teils 31 radial nach außen
gepreßt wird. Jo
Die Vorsprünge 37 sind in gleichen Abständen entlang dem Umfang der zylindrischen Siruktur 30 des
ersten Teils 31 ausgebildet. Die Vorsprünge 37 definieren normalerweise, wenn keine Kräfte ausgeübt
werden, den Umfang eines Kreises, der konzentrisch zu der Achse des Einsatzes 16 liegt und der größer als der
Durchmesser der Innenbohrung 26 des Kupplungskörpers 15 ist. Diese Konstruktion des ersten Teils 31 des
Einsatzes 16 ermöglicht eine Verformung beim Einsetzen in die Bohrung 26 des Kupplungskörpers 15.
Dadurch werden verhältnismäßig große Toleranzen bei der Herstellung des Einsatzes 16 und des Körpers 15
ermöglicht, während andererseits vermieden wird, daß der Sitz zwischen diesen Gliedern zu lose oder zu eng
ist. Die Vorsprünge 37 sind radial nach innen versetzt, während Zwischenbereiche der zylindrischen Struktur
30 des ersten Teils 31 gleichzeitig radial nach außen gedrückt werden. Eine nach außen gerichtete Bewegung
dieser Zwischenbereiche der zylindrischen Struktur 30 wird nicht behindert, da der Außendurchmesser der Λ
zylindrischen Struktur geringer als der Durchmesser der Bohrung 26 ist. Deshalb wird der Einsatz 16 lösbar
gehaltert und konzentrisch zu der Achse des Kupplungskörpers 15 ausgebildet. Obwohl dies nicht dargestellt
ist, können die Vorsprünge 37 als Längsrippen ausgebildet sein, die sich entlang der gesamten Lauge
des ersten Teils 31 des Einsatzes 16 erstrecken, um eine verbesserte Ausrichtung des Einsatzes in dem Kupplungskörper
15 zu ermöglichen.
Wenn der Einsatz 16 vollständig in Eingriff mit dem Kupplungskörper 15 steht, liegt der erste Teil 31 des
Einsatzes vollständig in der inneren Bohrung 26, und eine Stirnfläche 34 der radialen Schulter 32 liegt an der
radialen Fläche 27 an dem inneren Ende der Gegenbohrung 25 an. Die Vorderkanten 38 der radialen
Vorsprünge 37 können abgeschrägt sein, um das Einsetzen des ersten Teils 31 des Einsatzes in die
Bohrung 26 des Kupplungskörpers zu vereinfachen. Der Hauptdurchmesser des Einsatzes 16 ist durch die radiale
Schulter 32 bestimmt Es ist wünschenswert, daß der
Außendurchmesser dieser Schulter 32 kleiner als der Durchmesser der Bohrung 25 ist, so daß die Schulter 32
ohne Behinderung in die Gegenbohrung eingesetzt werden kann.
Der zylindrische Teil 33 des Einsatzes 16 begrenzt mit
dem umgebenden Bereich der Gegenbohrung 25 eine ringförmige Ausnehmung, in welche ein Ende 43 des
Schlauchs 19 eingesetzt wird. Der Außendjrchmesser des zylindrischen Teils 33 des Einsatzes 16 ist praktisch
gleich dem Nenndurchmesser oder anfänglichen Innendurchmesser des Schlauchs 19, so daß das Rohrende 43
ohne weiteres auf das hervorragende oder äußere Ende des zylindrischen Teils aufgeschoben werden kann.
Die Hülse 17 hat eine übliche Konstruktion und weist eine Bohrung 40 und konische Außenflächen 41 und 42
auf. Der anfängliche Durchmesser der Bohrung 40 der Hülse ist etwas größer als der Außendurchmesser des
Schlauchs 19, so daß die Klemm-Hülse 17 leicht über das
Ende 43 des Schlauchs 19 geschoben werden kann. Eine konische Oberfläche 49 ist an dem äußeren Ende der
Gegenbohrung 25 in dem Kupplungskörper 15 ausgebildet um die Stirnfläche 41 der Klemm-Hülse 17
aufzunehmen, wenn die Kupplung 10 zusammengebaut wird.
Die Überwurfmutter 18 ist mit einem Innengewinde versehen, das mit einem Außengewinde 46 zusammengeschraubt
wird, welches konzentrisch zu der Gegenbohrung 25 verläuft und auf der Außenseite des
Kupplungskörpers 15 ausgebildet ist. Das Ende der Mutter 18 gegenüber dem Innengewinde 45 ist mit einer
öffnung 47 versehen, damit die Mutter 18 über das Ende 43 des Schlauchs 19 aufgeschoben werden kann. Die
öffnung 47 endet in der Mutter 18 mit einer konischen Oberfläche 48, die sich radial nach außen und axial nach
innen von der Öffnung 47 zu dem Innengewinde 45 erstreckt. Das Innengewinde 45 und die konische
Oberfläche 48 begrenzen eine Aussparung 50 in der Mutter 18, welche die Klemm-Hülse 17 aufnehmen
kann, wenn die Mutter 18 auf dem Körper 15 angeordnet wird.
Der Einsatz 16 wird in den Kupplungskörper eingesetzt, bevor die Kupplungsteile an den Benutzer
versandt werden. Deshalb ist keine besondere Handhabung des Einsatzes 16 erforderlich, bevor der Schlauch
19 in die Gegenbohrung 25 des Kupplungskörpers 15 eingesetzt wird. Dadurch ist die Anzahl der Kupplungsteile
verringert, die während des schließlichen Zusammenbaus gehandhabt werden müssen.
Um eine Verbindung zwischen dem Schlauch 19 und dem Kupplungskörper 15 herzustellen, werden die
Mutter 18 und dann die Klemm-Hülse 17 zuerst über das Ende 43 des Schlauchs 19 geschoben. Das Ende 43 des
Schlauchs 19 wird dann über das äußere Ende des zylindrischen Teils 33 des Einsatzes 16 angeordnet, der
aus der konischen öffnung 49 vorragt. Der Schlauch wird in axialer Richtung in die Gegenbohrung 25 des
Körpers 15 geschoben, bis die vordere Stirnfläche des Schlauchs 19 an der Schulter 32 des Einsatzes 16 anliegt.
Die Mutter 18 wird dann über den Schlauch 19 vorgeschoben, bis sie an dem Gewinde des Kupplungskörpers 15 angreift. Die Mutter 18 wird dann auf den
Kupplungskörper 15 aufgeschraubt, bis die Klemm-Hülse 17 axial zwischen den gegenüberliegenden konischen
Oberflächen 48 und 49 der Mutter 18 bzw. dem Kupplungskörper 15 gehaltert ist. Wenn die Mutter 18
weiter auf dem Kupplungskörper 15 angezogen wird,
22 OO 440
drückt die Mutter die Klemm-Hülse 17 in weiteren
Eingriff mit der kpnischen Oberfläche 49 des Körpers 15.
Die axiale Bewegung der Mutter 18 relativ zum Kupplungskörper 15 verursacht, daß die Oberflächen 41
und 42 an beiden Enden der Hülse radial nach innen durch die konischen Oberflächen 48 und 49 der Mutter
und des Körpers gedrückt werden, um die Bohrung 40 der Hülse gegen den Umfang des Schlauchs 19 zu
drücken. Die so zusammengedrückte Hülse 17 verankert den Schlauch 19 an der Schlauchkupplung 10 und
bildet so eine Abdichtung entlang dem Umfang des Schlauchs 19.
Das Gas oder die Flüssigkeit in den Bohrungen 25 und 26 des Körpers 15 und in dem Innenraum des Schlauchs
19 ist durch den abdichtenden Eingriff zwischen der Bohrung 40 der Hülse und der äußeren Fläche des
Schlauchs 19 und dem abdichtenden Eingriff zwischen der Außenfläche 41 des vorderen Endes der Hülse 17
und der konischen Oberfläche 49 am äußeren Ende der Gegenbohrung 25 abgedichtet. Das Schlauchende 43
wird durch den zylindrischen Teil 33 des Einsatzes 16 abgestützt, weil der Einsatz 16 mit einem Paßsitz in dem
Körper 15 sitzt. Diese Abstützung verhindert, daß das Rohr in der Hülse verdreht wird, wodurch die
Wiederstandsfähigkeit der Kupplung gegen Vibrationen und sonstige mechanische Beanspruchungen erhöht
wird.
Diese Kupplung ist besonders vorteilhaft mit thermoplastischen Schläuchen verwendbar, die entweder eine extrudierte gleichförmige Wand haben oder
mehrschichtig ausgebildet sind und eine Geflechteinlage aufweisen, welche Ausführungsform in der Fahrzeugindustrie und für ähnliche Verwendungszwecke bevorzugt
Verwendung findet, insbesondere für Druckluftleitungen und hydraulische Niederdrucksysteme.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, erstreckt sich der zylindrische Teil 33 des Einsatzes 16 axial nach außen
von der Gegenbohrung 25 durch die konische öffnung 49 und etwas über den Bereich des Schlauchs 19, der von
der Hülse 17 umgeben ist. Die durch den Einsatz 16 gegen eine radiale Zusammendrückung des Schlauchs
19 gegebene Abstützung gewährleistet eine gute Abdichtung zwischen dem Umfang des Schlauchs und
der Bohrung 40 der Klemm-Hülse 17. Der Einsatz 16 besteht beispielsweise aus einem Metall wie Messing,
das eine ausreichende Steifigkeit hat.
Um eine gute und dauerhafte Abdichtung zu gewährleisten und um den Schlauch in der Kupplung 10
mechanisch zu verankern, kann die Klemm-Hülse 17 auch aus einem Metall oder einem anderen Material
hergestellt sein, das härter als das Material des Schlauchs ist. Die Klemm-Hülse 17 wird plastisch
deformiert, oder zusammengedrückt, wenn die Mutter 18 vollständig angezogen wird, um die Klemm-Hülse
gegen den Umfang des Schlauchs 19 anzudrücken. Die Folge dieser plastischen oder permanenten Deformation der Klemm-Hülse 17 besteht darin, den Schlauch 19
auf dem Einsatz 16 zu verankern, selbst nachdem die Mutter 18 von dem Körper 15 wieder entfernt wird.
Fig.2 zeigt den Zustand der Klemm-Hülse 17, des
Schlauchs 19 und des Einsatzes 16 nach dem Abdichten in dem Körper 15. Die Klemm-Hülse 17 drückt den
Schlauch 19 um den Umfang des Einsatzes 16 zusammen. Eine Entfernung des Schlauchs 19 von dem
Einsatz könnte äußerst schwierig sein und ist in gewissen Fällen sogar unmöglich, wenn nicht die
Klemm-Hülse 17 und das Ende 41 des Schlauchs 19
abgeschnitten werden. Der lösbare Paßsitz des Einsatzes 16 in dem Kupplungskörper 15 ermöglicht jedoch
trotzdem, die Kupplung 10 zu lösen und den Schlauch 19 aus dem Kupplungskörper 15 zu entfernen.
Der Schlauch 19 wird von dem Kupplungskörper als Einheit mit der Klemm-Hülse 17 und dem Einsatz 16
entfernt. Das Herausziehen des Schlauchs 19 ist durch die zylindrische Struktur 30 des ersten Teils 31 des
Einsatzes 16 erleichtert. Wenn die Mutter 18 entfernt ist. kann der Schlauch 19 umgebogen werden, damit die
zylindrische Struktur 30 mit den Vorsprüngen 37 deformiert wird und dadurch der Einsatz 16 schrittweise
aus dem Kupplungskörper 15 herausgezogen werden kann. Die Einheit aus der Klemm-Hülse 17, dem
Schlauch 19 und dem Einsatz 16 kann mit dem Kupplungskörper 15 und der Mutter 18 erneut
verwendet werden. Die Einheit wird einfach in den Kuppiungskörpcr 15 geschoben, bis die Stirnfläche 34
der Schulter 32 an der radialen Oberfläche 27 an der Basis der Gegenbohrung 25 anliegt. Die Mutter 18 kann
dann wieder auf den Kupplungskörper 15 festgeschraubt werden.
" allgemeinen wie der Einsatz 16 ausgebildet und kann
praktisch in der gleichen Weise Verwendung finden.
eine mittlere Rippe 58 und einen zweiten rohrförmigen
der rohrförmige Teil 57 in die Bohrung 26 eingesetzt
werden. Die Rippe 58 kann einen etwas kleineren
59 ist zylindrisch ausgebildet, und hat einen Außen
durchmesser, der praktisch gleich demjenigen des
ausgebildet werden, daß zunächst eine zylindrische
geringer als der Durchmesser der Bohrung 26 des
oder elliptischen Gestalt verformt wird, wobei die
äußere Abmessung entlang der Hauptachse der Ellipse
bei fehlender Belastung größer als der Durchmesser der
inneren Bohrung 26 ist. Der erste Teil 57 ist symmetrisch
um die Achse des Einsatzes 56. Das vordere Ende 61 des
ersten Teils 57 kann radial nach innen abgeschrägt *
werden, um zu gewährleisten, daß es entlang der
Das zweite Ausführungsbeispiel eines Einsatzes 56 hat mit dem ersten Ausführungsbeispiel eines Einsatzes
16 das Merkmal gemeinsam, daß die äußersten Oberf!ächenbereiche in Teilsegmenten eines Kreises
liegen, den sie definieren und der einen größeren Durchmesser als die Bohrung 26 hat. Diese außenliegenden Oberflächenbereiche sind durch die Vorsprünge 37
an dem ersten Einsatz 16 und durch die elliptischen Enden 62 an der Hauptachse des ersten Teils 57 des
Einsatzes 56 gebildet Dieses Merkmal ermöglicht die verhältnismäßig großen Herstellungstoleranzen des
Körpers 15 und der Einsätze 16 und 56, während eine verhältnismäßig schwache und konstante lösbare
Haltekraft vorhanden ist. Eine rohrförmige Ausbildung, 6S welche einen segmentförmigen Eingriff mit einer
Innenbohrung des Körpers ermöglicht, läßt verhältnismäßig große Abmessungsunterschiede der Teile zu,
ohne daß sich ein zu lockerer oder zu fester Sitz ergibt.
22 OO
weil der eingepaßte Teil des Einsatzes sich in lokalen Bereichen ausbiegen kann. Ein derartiges Ausbiegen
würde nicht auftreten, wenn der angepaßte Teil eine einfache kreisförmige oder zylindrische Gestalt hat,
wozu eine gleichförmige radiale Zusammendrückung des gesamten Materials in dem zusammengesetzten
Bereich erforderlich wäre.
Claims (2)
1. Schlauchkupplung, insbesondere für einen Bremsschlauch, deren Körper eine axiale Bohrung
und eine vergrößerte Gegenbohrung aufweist, so daß dazwischen eine Ringschulter ausgebildet ist, in
welche Gegenbohrung der von einer Klemmhülse umgebene Schlauch eingesetzt ist, mit einer auf ein
Außengewinde an dem Körper aufschraubbaren Überwurfmutter, um die Klemmhülse zwischen
Angriffsflächen an dem Kupplungs-Körper und der Überwurfmutter radial nach innen zu deformieren,
sowie mit einem rohrförmigen Einsatz, zwischen dessen Enden ein radial vorspringender Ringwulst
vorgesehen ist, gegen dessen eine Anlagefläche das Schlauchende vorgeschoben wird, dessen andere
Anlagefläche gegen die Ringschulter vorgeschoben wird und dessen axial davor liegendes, im allgemeinen
zylindrisches Ende in die Bohrung vorragt, dadurch gekennzeichnet, daß das in die
Bohrung (26) vorragende Ende des Einsatzes (16; 56) radial nach außen weisende Vorsprünge (37; 62)
aufweist, deren Enden auf einem Kreis liegen, der vor dem Einschieben des Einsatzes einen größeren
Durchmesser als die Bohrung (26) hat, daß der Einsatz radial weiter innen liegende Oberflächenteile
(30; 61) hat, deren Außendurchmesser etwas kleiner als der Innendurchmesser der Bohrung (26)
ist, daß die Vorsprünge elastisch radial nach innen deformierbar sind, um an der Innenwand der
Bohrung (26) mit einem lösbaren Paßsitz anzugreifen, daß die gegen die Ringschulter (27) vorgeschobene
Anlagefläche (34) unmittelbar an der Ringschultcr (27) anschlägt und daß die Anlageflächen
zwischen der Klemmhülse (17) und der Angriffsfläehe (49) an dem Kupplungs-Körper (15) als
Dichtflächen ausgebildet sind.
2. Schlauchkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei Vorsprünge (37) in
gleichen Abständen entlang der Umfangslinie des in die Bohrung (26) vorragenden Endes (31) ausgebildet
sind.
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