DE220019C - - Google Patents
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- DE220019C DE220019C DENDAT220019D DE220019DA DE220019C DE 220019 C DE220019 C DE 220019C DE NDAT220019 D DENDAT220019 D DE NDAT220019D DE 220019D A DE220019D A DE 220019DA DE 220019 C DE220019 C DE 220019C
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- curvature
- suction pipe
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03B—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
- F03B11/00—Parts or details not provided for in, or of interest apart from, the preceding groups, e.g. wear-protection couplings, between turbine and generator
- F03B11/02—Casings
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E10/00—Energy generation through renewable energy sources
- Y02E10/20—Hydro energy
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Hydraulic Turbines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 220019 -KLASSE 88 a. GRUPPE
BRIEGLEB, HANSEN & CO. in GOTHA.
Turbinensaugrohr mit gekrümmter Mittellinie. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1909 ab.
Dem Turbinensaugrohre, insbesondere dem Saugrohre einer -Francisturbine fallen verschiedene
Aufgaben zu; es soll nicht nur das zwischen der Austrittsstelle des Wassers am Turbinenlaufrade und dem Unterwasser liegende
Gefalle durch Erzeugung einer Saugwirkung ausnutzen, sondern auch die lebendige Kraft
des aus dem Laufrade austretenden Wasserstromes in Druck umsetzen und dadurch die
ίο bereits als Folge der erwähnten Höhendifferenz
eintretende Saugwirkung noch verstärken. Auf diese Art könnte man sogar die gesamte
lebendige Kraft des aus dem Laufrade austretenden Wassers nutzbar wiedergewinnen,
wenn es möglich wäre, eine verlustlose Umsetzung der Geschwindigkeitsenergie in Druckenergie
zu erreichen. Leider ist dies, wie bekannt ist, nicht der Fall; während zwar die
Umsetzung der Druckenergie in Geschwindigkeitsenergie sehr leicht und mit nur ganz geringen
Reibungsverlusten möglich ist, treten bei dem umgekehrten Vorgange leicht große Verluste durch Wirbelung auf, und besonders
wenn die Wasserführung noch irgendwelche Unsymmetrie oder Unregelmäßigkeit aufweist,
tritt meist eine vollständige Störung dadurch ein, daß der Wasserstrom sich teilweise von den
Wandungen des Rohres ablöst und, ohne eine Verzögerung zu erleiden, aus dem Rohre austritt.
Bei Turbinensaugrohren läßt sich nun in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle ein
Anlaß zu einer solchen Störung nicht vermeiden ; das Saugrohr muß nämlich aus äußeren
Gründen meist als Krümmer ausgebildet werden, d. h. eine gekrümmte Mittellinie erhalten.
Auf welche Art diese Krümmung zu einer Störung des Verzögerungsvorganges führt, wird
aus dem folgenden Beispiel leicht zu entnehmen sein.
Die Fig. ι zeigt das Saugrohr einer horizontalen
Francisturbine im Schnitt; bei α tritt das aus dem Laufrade austretende Wasser in
das Saugrohr ein, um dasselbe bei b wieder zu verlassen. Der Querschnitt des Saugrohres bei b
ist wesentlich größer als bei a, so daß bei dem idealen Strömungsvorgange, der in Fig. 1 durch
die eingezeichneten gestrichelten Linien veranschaulicht ist, eine Verzögerung des Wasserstromes
und dadurch die Rückgewinnung der Geschwindigkeitsenergie erreicht wird. Tatsächlich
wird aber der Vorgang wesentlich anders sein; ein Wasserstrahl, der in einem sich
erweiternden Rohre fließt, hat stets die Tendenz, sich teilweise von der Rohrwandung abzulösen,
und bei dem Turbinensaugrohr wird diese Tendenz durch die Wirkung der Zentrifugalkräfte
an der gekrümmten Stelle noch derart unterstützt, daß der Vorgang in der durch Fig. 2
angedeuteten Weise ablaufen wird; der Wasserstrahl löst sich bei der Krümmung teilweise
von der Saugrohrwandung ab, erfüllt bei seinem Austritt (bei b) nur einen Teil des ganzen Saugrohrquerschnittes
und verläßt somit das Saugrohr annähernd mit derselben Geschwindigkeit, mit der es in dasselbe eingetreten ist. Der
Raum c ist dabei nur mit totem Wasser gefüllt, welches an dem eigentlichen Strömungsvorgange
nicht teilnimmt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, die störende Einwirkung der Saugrohrkrümmung
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Februar igii.J
auf den Verzögerungsvorgang zu beseitigen oder wenigstens wesentlich herabzumindern,
und zwar auf die im folgenden beschriebene Weise:
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß der Verzögerungsvorgang durch die Krümmung des
Saugrohres um so weniger gestört wird, je größer der Krümmungsradius der Saugrohrmittellinie
gemacht wird. Leider ist es nun bei Turbinenanlagen fast niemals möglich, diesen
Krümmungsradius genügend groß zu machen, weil das Saugrohr dann zu viel Raum beanspruchen
würde. Aus der Lehre von der Bewegung von Flüssigkeiten in Rohrkrümmern ist aber bekannt, daß die vom Krümmer verursachte
Störung der Strömung nicht von dem Krümmungsradius allein, sondern vielmehr von
j τ? u-14. · Krümmungsradius
dem Verhältnis -„—n-,°-,
abhangt.
Strahldicke
Statt den Krümmungsradius der Saugrohrmittellinie zu vergrößern, kann man daher
ebensogut die Strahldicke verkleinern. Dies geschieht nach der vorliegenden Erfindung dadurch,
daß in das Saugrohr an der gekrümmten ,Stelle Ablenkungsflächen d (Fig. 3) eingebaut
werden. Durch diese Ablenkungsflächen, welche in der Figur im Schnitt erscheinen, wird der
ganze Wasserstrom in mehrere Teilstrahlen zerlegt; durch den Einbau von z. B. drei Ablenkungsflächen
wird die Dicke des einzelnen Strahles auf 1/i vermindert, das erwähnte Verhältnis
Krümmungsradius
Strahldicke
Strahldicke
also auf das Vierfache vergrößert, ohne daß die äußere Gestalt des Saugrohres verändert und der beanspruchte
Raum vergrößert würde. Die Art der Wasserströmung, die sich unter der Einwirkung der
Ablenkungsflächen ausbildet, ist in Fig. 3 wieder durch gestrichelte Linien angedeutet. Es ist
aus der Anschauung ohne weiteres klar, daß durch derartige Ablenkungsflächen die störende
Einwirkung der Saugrohrkrümmung beseitigt oder wenigstens sehr stark vermindert wird,
ein Resultat, welches auch durch Versuche vollauf bestätigt wird.
Nebenbei gewähren die Ablenkungsflächen noch einen weiteren Vorteil. Wenn keine Ablenkungsflächen
vorhanden sind, ist die Wasserströmung bereits in der gekrümmten Stelle unregelmäßig, und diese Unregelmäßigkeit kann
bei sehr gedrängter Bauart auf den Wasseraustritt aus dem Laufrade eine störende Rückwirkung
ausüben. Wenn jedoch die Wasserströmung im gekrümmten Teile, gezwungen durch
die Ablenkungsflächen, regelmäßig verläuft, ist jede störende Rückwirkung ausgeschlossen.
Zweckmäßigerweise werden die Ablenkungsflächen als Zylinderflächen ausgeführt, deren
Erzeugende senkrecht auf der Ebene der gekrümmten Saugrohrmittellinie stehen; geringe
Abweichungen hiervon sind jedoch ohne wesentliche Beeinträchtigung der Wirkung möglich.
Die Anzahl der Ablenkungsflächen, welche bei gußeisernen Saugrohren auch aus Blechstreifen
bestehen können, die nach Art der Laufradschaufeln in die Saugrohrwandung eingegossen
sind, ist gänzlich unwesentlich.
Die Erfindung kann bei allen Turbinenbauarten Verwendung finden, sobald das Saugrohr
gekrümmt ausgeführt werden muß. Von besonderem Vorteil ist die^Erfindung bei horizontalen
Zwillings turbinen, bei denen zur Erzielung einer gedrängten Anordnung Saugrohre
mit verhältnismäßig starker Krümmung verwendet werden. Ebenso kann die Erfindung
bei vertikalen Francisturbinen verwertet werden, bei denen das Saugrohr das Wasser in die
horizontale Abflußrichtung überzuführen hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Turbinensaugrohr mit gekrümmter Mittellinie, dadurch gekennzeichnet, daß an der gekrümmten Stelle Ablenkungsflächen angebracht sind, welche den Wasserstrom in mehrere Teilstrahlen zerlegen, um den störenden Einfluß der Krümmung auf die Saugrohrwirkung herabzumindern oder zu beseitigen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220019C true DE220019C (de) |
Family
ID=481104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220019D Active DE220019C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220019C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057570B (de) * | 1952-04-02 | 1959-05-21 | Ake Vilhelm Bernhard Linder | Vakuum-Stoffaustauschkolonne fuer hochsiedende temperaturempfindliche Stoffe |
| DE19733941A1 (de) * | 1997-08-06 | 1999-02-11 | Klein Schanzlin & Becker Ag | Leitvorrichtung für Rohrleitungskrümmer |
| US5905048A (en) * | 1996-09-26 | 1999-05-18 | Japan Fine Ceramics Center | High temperature stable alumina and method of manufacturing the same |
| DE10360839B3 (de) * | 2003-12-23 | 2005-06-09 | Naber Holding Gmbh & Co. Kg | Rohrkrümmer zum Verbinden von Fluidleitungen |
-
0
- DE DENDAT220019D patent/DE220019C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1057570B (de) * | 1952-04-02 | 1959-05-21 | Ake Vilhelm Bernhard Linder | Vakuum-Stoffaustauschkolonne fuer hochsiedende temperaturempfindliche Stoffe |
| US5905048A (en) * | 1996-09-26 | 1999-05-18 | Japan Fine Ceramics Center | High temperature stable alumina and method of manufacturing the same |
| DE19733941A1 (de) * | 1997-08-06 | 1999-02-11 | Klein Schanzlin & Becker Ag | Leitvorrichtung für Rohrleitungskrümmer |
| DE10360839B3 (de) * | 2003-12-23 | 2005-06-09 | Naber Holding Gmbh & Co. Kg | Rohrkrümmer zum Verbinden von Fluidleitungen |
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