DE219699C - - Google Patents
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- DE219699C DE219699C DENDAT219699D DE219699DA DE219699C DE 219699 C DE219699 C DE 219699C DE NDAT219699 D DENDAT219699 D DE NDAT219699D DE 219699D A DE219699D A DE 219699DA DE 219699 C DE219699 C DE 219699C
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- rubber
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C11/00—Tyre tread bands; Tread patterns; Anti-skid inserts
- B60C11/14—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band
- B60C11/18—Anti-skid inserts, e.g. vulcanised into the tread band of strip form, e.g. metallic combs, rubber strips of different wear resistance
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 219699 KLASSE 63e. GRUPPE
JULES LEMOINE in PARIS.
Radreifen mit Gleitschutz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. November 1908 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 11. Januar 1908 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf-einen Luftradreifen,
der, obgleich er eine vollkommen glatte und gleichmäßig runde Oberfläche ohne
Vorsprünge oder Vertiefungen besitzt, doch 5' einen genügenden Schutz' gegen Gleiten bietet.
Während bei bekannten Radreifen eingelegte Gewebestreifen in der Radebene verlaufen und
nicht bis an die Außenfläche reichen, sind gemäß der Erfindung in die Umfangmasse des
Laufmantels von der Außenfläche bis zur Innenwand durchgehende Scheidewände eingesetzt,
die entweder nach den Mänteln von abgestumpften Kegeln verlaufen, deren Spitze in der Achse des Radreifens liegt, oder in
einer Reihe von Ebenen, die schräg zur Ebene des Rades gerichtet sind. Diese Scheidewände
bestehen aus einem Material, das weniger weich ist als der Gummi des Reifens selbst,
z. B. aus Hartgummi oder aus Gummiblättern, die durch Metall oder anderes Gewebe ver-.
steift sind. Sie teilen den Laufmantel in seiner ganzen Ausdehnung in eine Reihe von
ringförmig quer oder schräg verlaufenden Fächern oder Streifen aus weichem Gummi,
so daß beim Auflegen des Radreifens auf den Boden . die weichen Streifen zwischen den
steiferen Scheidewänden und der unelastischen Innenwand äußere Vorsprünge bilden, zwischen
denen Rillen entstehen. Dies wird erfahrungsgemäß um so mehr begünstigt, je weicher der
Boden ist.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Fig. i ist
ein Querschnitt durch eine Ausführungsform im Ruhezustand; Fig. 2 zeigt dieselbe Ausführungsform,
während sich der Reifen auf einen weichen Boden stützt.
In die Gummimasse α des Laufmantels sind Streifen b von geringerer Elastizität als die
Gummimasse eingelegt und derart schräg gestellt, daß die Erzeugenden der von ihnen
gebildeten Kegelmäntel sämtlich durch die Achse 0 des Radreifens gehen. Die Streifen b
stehen im Querschnitt also fächerförmig und schließen zwischen sich und dem Innenmantel
d eine Reihe von ringförmigen Streifen c aus weichem Gummi ein. .Die letzteren müssen
mit den Streifen b und dem Innenmantel d fest verbunden sein.
Auf hartem Boden verhält sich der so zusammengesetzte
Radreifen annähernd wie jeder gewöhnliche glatte Reifen, so daß ein stoßfreies glattes Laufen gesichert ist. Stützt sich
der Reifen dagegen auf weichen Boden, so drücken sich die in der Ruhelage schräg zueinander
gerichteten Streifen b in die in Fig. 2 mit b1 bezeichnete Lage, in der sie parallel
zueinander verlaufen und sich auf ihre frühere kleinste gegenseitige Entfernung e einstellen.
Die Gummistreifen c pressen sich also am Umfang zusammen und quellen dadurch nach
außen. Es entstehen dann die Buckele1 mit
Claims (1)
- dazwischenliegenden Rinnen. Diese Buckel und Rinnen bilden alsdann einen Gleitschutz, ohne daß es anderer Hilfsmittel zu diesem Zwecke bedarf. Die Wirkung bleibt ständig gewahrt, gleichgültig wie stark die Abnutzung des Reifens vorschreitet.Zur Herstellung des beschriebenen Reifens klebt man auf den Innenmantel d die Streifen b abwechselnd mit den Gummistreifen cίο auf.Wie Fig. 3 veranschaulicht, können die Gummistreifen auch auf drei Seiten f gh von den steiferen Streifen umgeben sein.Die Fig. 4 und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform, und zwar ist Fig. 4 eine Außenansicht und Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie A-A. Bei dieser Ausführungsform verlaufen die Streifen b schräg zur Ebene des Rades und schließen Gummistreifen c ein, dieao somit schräg zur Fahrrichtung verlaufen. Hierbei bilden die auf weichem Boden entstehenden Buckel c1 einen Gleitschutz sowohl in der Fahrrichtung als auch in seitlicher Richtung.Die beiden beschriebenen Ausführungsarten können auch miteinander vereinigt werden (siehe Fig. 6 und 7). Hier verlaufen in der Mitte des Umfanges die Streifen b in der Längsrichtung und sind zu beiden Seiten von schräg stehenden Streifen 1 und 2 begrenzt. In Fig. 6 stehen die Streifen 1 und 2 zu beiden Seiten symmetrisch, während sie in Fig. 7 in gleicher Richtung verlaufen.Pate ν τ-An Spruch:Radreifen mit Gleitschutz, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gummimasse (a) des Laufmantels eine Reihe von steiferen streifenförmigen Scheidewänden (b) eingesetzt sind, die von der Außenfläche bis zur Innenwand durchgehen und derart nach dem Inneren des Reifens zu konvergieren daß sie bei der Stützung des Reifens auf weichen Boden und der dadurch bedingten Parallelstellung der Streifen (b) die zwischen den Streifen befindliche Gummimasse buckeiförmig nach außen drängen und dadurch das Gleiten des Reifens verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219699C true DE219699C (de) |
Family
ID=480812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219699D Active DE219699C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219699C (de) |
-
0
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