DE219561C - - Google Patents

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DE219561C
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bobbin
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brush member
bristles
circumference
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines
    • D05C13/06Apparatus for filling or threading shuttles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
• In der Stickereiindustrie bedient man sich oft zur Einführung der Bobinen in die Schiffchen und Einfädeln derselben einer mechanischen Vorrichtung, der sogenannten Füllmaschine; diese ist gewöhnlich mit einer Klemmvorrichtung versehen, die das aus der Bobine tretende und unter die Bremsfeder des Schiffchens zu führende innere Fadenende (Abziehfadenende) ergreift. Diese Klemmvorrichtung
ίο wird aber nur dann das Fadenende sicher packen können, wenn dieses gerade gestreckt ist; das Fadenende wird für diesen Zweck von der Spulmaschine, die besonders hierzu eingerichtet sein muß, sehr kurz abgeschnitten, damit es sich nicht schon durch das Eigengewicht biegt, und außerdem wird die Bobine von der Spulmaschine unmittelbar in ein besonderes Magazin eingeführt, um sie vor äußeren Einwirkungen zu schützen. Diese Vorkehrungen aber machen die Füllmaschine von besonderen Spulmaschinen abhängig und gestalten den Betrieb kompliziert.
Die vorliegende Erfindung bezweckt diese Mißstände zu beseitigen durch Schaffung einer Vorrichtung, die das Fadenende der Bobine geradestreckt. Diese Vorrichtung an einer Füllmaschine angebracht, befähigt diese, Bobinen, die von einer beliebigen Spulmaschine herkommen und deren Abziehfadenenden nicht geradegestreckt sind, zu verwenden. Diese Einrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß ein drehbares und achsial verschiebbares Bürstorgan über den Umfang der Bobine geschoben wird, bei seiner Drehung das etwa über den Bobinenumfang zurückgebogene und an diesem haftende innere Fadenende (Abziehfadenende) löst und durch nachherige Entfernung von der Bobine dieses Fadenende mitnimmt und geradestreckt.
Fig. ι der Zeichnung ist die Ansicht eines Ausführungsbeispieles des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 2 ist die Seitenansicht eines Teiles desselben.
Fig. 3 und 4 zeigen Bestandteile in größerem Maßstabe.
• Fig. 5 zeigt die gegenseitige Lage einer Bobine und des Bürstorganes nach dem Geradestrecken des Abziehfadenendes.
Fig. 6 und 7 zeigen Bestandteile eines zweiten Ausführungsbeispieles.
Der untere Teil des Bobinenbehälters α (Fig. ι bis 4) ist so eingerichtet, daß in ihm eine Bobine über der anderen liegt in der Weise, daß deren Längsachsen horizontal und in einer gemeinsamen Vertikalebene liegen. Dieser untere Teil des Bobinenbehälters hat einen Ausschnitt, durch welchen die Zähnung eines Schaltrades b, dessen Achse c in Ansätzen des Bobinenbehälters gelagert ist, in das Innere des letzteren tritt. Das Bobinenmagazin hat ferner seitlich, auf gleicher Höhe wie die Schaltradachse c, eine Öffnung, die dem Bürstorgan d freien Zutritt zu der von dem Schaltrad gehaltenen untersten Bobine im Behälter α gestattet. Das Bürstorgan d ist in den Lagern e1 und <?2 des Ständers / drehbar Und achsial verschiebbar gelagert.
Die Drehung wird durch den Schnurantrieb g, die achsiale Verschiebung durch den bei k auf dem Ständer / gelagerten Hebel I bewirkt, der in eine Umfangsnut der mit dem Bürstorgan fest verbundenen Hülse h eingreift und von der Kurvenscheibe i gesteuert wird. Das Bürstorgan d ist röhrenförmig; sein dem Behälter α zugerichtetes Ende ist kegelförmig und hat Längsschlitze; Streifen m sind auf
ίο ihm so befestigt, daß die an ihnen angebrachten nachgiebigen Borsten η durch die Längsschlitze in. das Innere des kegelförmigen Endes hineinragen. Das andere Ende des Bürstorganes ist im Lager e2, an welches die Saugleitung eines Ventilators 0 angeschlossen ist, luftdicht gelagert. Bei der Drehung in der Linkslage (Fig. 1) lockern nun die Borsten η das etwa über dem Bobinenumfang zurückgebogene und an diesem haftende innere Fadenende (Abziehfadenende), und während das Bürstorgan in die Rechtslage gebracht wird, wird das losgelöste Fadenende mitgenommen und infolge der Saugwirkung. des Ventilators, in der Richtung der Bobinenachse geradegestreckt gehalten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 und 7 fällt der Ventilator weg. Das dem Bobinenbehälter zugekehrte Ende des Bürstorganes ist zu einer Mehrzahl federnder Lamellen p aufgeschlitzt; an letztere sind die gegeneinander gerichteten Borsten q befestigt, die bei der Drehung des Bürstorganes in der Linkslage (Fig. 6) das an dem Bobinenumfang haftende Abziehfadenende loslösen und, während das Bürstorgan in seine Rechtslage geht, mit sich nehmen und in der Richtung der Bobinenachse ausstrecken. Die Borsten q sind nämlich so lang, daß das mit diesen besetzte Ende des Bürstorganes eine Klemme bildet, welche das Fadenende ergreift und in gestrecktem Zustand hält. Dieses Ausführungsbeispiel eignet sich mehr für Bobinen mit langen Fadenenden, während die Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 sowohl für lange als für kurze Fadenenden geeignet ist.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Bürstorgane, wie erwähnt, mit Borsten besetzt; letztere könnten auch durch Filz, Plüsch usw. ersetzt sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Geradestrecken des Abziehfadenendes der Bobinen für Maschinen zum Füllen von Stickmaschinenschiffchen, dadurch gekennzeichnet, daß ein drehbares und achsial verschiebbares Bürstorgan über den Umfang der Bobine geschoben wird, bei seiner Drehung das etwa über den Bobinenumfang zurückgebogene und an diesem haftende innere Fadenende (Abziehfadenende) löst und durch nachherige Entfernung von der Bobine dieses Fadenende mitnimmt und geradestreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bürstorgan
. gegeneinander gerichtete Borsten (q), an federnden Streifen (p) angebracht, aufweist, derart, daß diese Streifen mit den Borsten Teile einer Klemme bilden, durch welche das Fadenende gepackt, bei Entfernung des Bürstorganes von der Bobine mitgenommen und in Richtung der Bobinenachse ausgestreckt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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