DE217636C - - Google Patents

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DE217636C
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oil
carburetor
chamber
engine
negative pressure
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M1/00Pressure lubrication
    • F01M1/16Controlling lubricant pressure or quantity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 217636 KLASSE 46 c. GRUPPE
SOCIETE ANONYME
in PARIS.
20 Aflrirz ι RR3
Bei Kraftmaschinen mit innerer Verbrennung muß bei wachsender Leistung für eine stärkere Schmierung gesorgt werden. Dies gilt im allgemeinen für alle Maschinen.
Die Ansprüche, welche man an die Leistung von .Kraftmaschinen mit innerer Verbrennung, wie solche für den Antrieb von Fahrzeugen verwendet werden, stellt, schwanken innerhalb weiter Grenzen, und es kommt auch häufig vor, daß diese Motoren leer laufen.
So kommt es, daß die für normale Leistungen der Kraftmaschine eingestellte Schmierung zu reichlich ist, wenn der Motor mit geringer Kraftentwicklung oder ganz leer läuft. Dies hat eine ölanhäufung in den Zylindern zur Folge, wodurch häufig die Zündung beeinträchtigt, jedenfalls aber der Auspuff von einer lästigen Rauchbildung begleitet wird.
Die in der Folge angegebenen Mittel ermöglichen es, den Ölverbrauch' der augenblicklichen Leistung des Motors selbsttätig anzupassen.
Bei Kraftmaschinen mit innerer Verbrennung ist die erzeugte Kraft proportional dem Gewicht oder Volumen des in der Zeiteinheit in die Zylinder eingeführten Verbrennungsgemisches, vorausgesetzt, daß der Maschine ein Gemisch von gleicher Zusammensetzung zugeführt wird, wie es sich bei Verwendung von Benzin erfahrungsgemäß als notwendig erweist. Die Einführung des Verbrennungsgemisches wird mittels eines Drosselschiebers geregelt. In dem Leitungsabschnitt, der den Vergaser mit dem Drosselschieber verbindet, erfolgt das Strömen des Verbrennungsgemisches unter dem Einfluß des durch die Saugwirkung des Motors . hervorgerufenen Druckabfalles. Wird demnach der Ölverbrauch durch diesen Unterdruck geregelt, so erfolgt die Schmierung entsprechend der Kraftleistung des Motors.
Hierauf beruht die vorliegende Erfindung.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfmdungsgegenstandes dargestellt.
A (Fig. ι und 2) ist ein Behälter, in welchem das Ölniveau annähernd konstant bleibt. Die Zuführung des Öles erfolgt durch das Druckrohr T der Pumpe P, welche aus dem ölvorratsbehälter C (Fig. 2) schöpft. Das überschüssige Öl fließt durch Rohr T' aus dem Behälter A heraus zurück zum Behälter C.
Der Luftdruck im Behälter A ist infolge der im Deckel vorgesehenen kleinen Öffnung B gleich dem der Außenluft (Fig. 1).
In Verbindung mit der Kammer A steht eine Kammer D, welche eine Glasscheibe E
(2. Auflage, ausgegeben am 12. Januar igii.)
aufweist. Der obere Teil dieser Kammer D steht mittels einer durch Körnerventil G in der lichten Weite regelbaren Düse F sowie mittels eines Rohres H, welches in das Öl des Behälters A taucht, mit letzterem in Verbindung. Der Unterteil der Kammer D steht durch das Rohr / mit der Saugöffnung der das öl in den Motor drückenden Pumpe in Verbindung. (Diese Pumpe, welche auf der Zeichnung nicht dargestellt ist, kann beliebiger Art sein.) Nach dem oberen Teil der Kammer D führt ein Kanal K, welcher durch ein beliebiges Rohr mit der Mischkammer des Vergasers oder der zwischen Vergaser und Drosselschieber befindlichen Rohrleitung verbunden ist, so daß der beim Arbeiten des Motors an dieser Stelle vorhandene Unterdruck bis zur Kammer D fortgepflanzt wird.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wenn der Motor arbeitet, so steht die Kammer D unter dem Einfluß des Unterdruckes im Vergaser, weil dieselbe über Rohr K mit dem Vergaser in Verbindung steht. Dieser Unterdruck wird über die Düse F und das Rohr H bis in den ölbehälter A hinein fortgepflanzt. Das in dieser Weise angesaugte Öl fließt durch die Spalte zwischen den Rändern der Düse F und dem Umfang des Körnerventils G in einzelnen sichtbaren Tropfen nach dem unteren Teil der Kammer Z), von wo aus dasselbe durch Rohr / zur Pumpe gelangt, welche es ansaugt und nach dem Motor drückt. Der ölzufluß erfolgt demnach unter Einwirkung des im Vergaser vorhandenen Unterdruckes in gleicher Weise wie der flüssige Brennstoff, der die Kraft erzeugt. Die verbrauchten öl- und Petroleummengen stehen demnach stets angenähert im gleichen Verhältnis, und da die geleistete Arbeit ungefähr proportional zu der verbrauchten Petroleummenge ist, so erfolgt die Schmierung in jedem Augenblick angenähert proportional zur Leistung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schmierölzuführungsvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der ölvorratsbehälter (A) mit dem Mischraum des Vergasers oder der Rohrleitung zwischen Vergaser und Drosselschieber verbunden ist, so daß durch den daselbst auftretenden Unterdruck aus dem Vorratsbehälter eine der jeweiligen Maschinenleistung entsprechende Ölmenge abgesaugt wird, welche in eine Kammer (D) übertritt, aus der sie durch eine Leitung (I) der Öldruckpumpe zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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