DE217617C - - Google Patents

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DE217617C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/183Supporting means for arch members, not provided for in E21D11/22

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
217617 -KLASSE 5 c. GRUPPE
FRIEDRICH NELLEN in ESSEN, Ruhr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1907 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Stollengerüst, dessen Stempel aus zwei eisernen, zu einem Hohlzylinder sich ergänzenden, mit Flanschen versehenen Rohrhalf ten nebst einer Füllung aus Gesteinmasse bestehen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in die Kappe, welche aus einer gewölbten eisernen Rohrhälfte besteht, Gesteinkörper und
ίο Zwischenlagen aus Kork, Stroh, Holzwolle oder ähnlichem zusammendrückbaren Stoff eingelegt sind, und daß solche Einlagen auch zwischen den Gesteinkörpern der Stempel eingebracht sind. Die Gesteinkörper der Kappe stützen sich dabei auf Stempelteile aus Holz oder ähnlichem Baustoff, welche zwischen dem eisernen Rohr und einer Lasche der Kappe einerseits und in dem Stempelhohlzylinder anderseits geführt sind. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 das Stollengerüst teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht. Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 1 in größerem Maßstabe, Fig. 3 einen solchen nach der Linie y-y und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie z-z der Fig. 1.
Der Stempel besteht aus zwei mit Längsflanschen versehenen . Halbrohren a, b, die durch Klammern c zusammengehalten werden, in den so entstandenen Hohlzylinder werden abwechselnd aus Berghalds 0. dgl. hergestellte Steinkörper d und Zwischeneinlagen f aus Kork, Stroh, Holzwolle ο. dgl. eingebracht.
Die Kappe besteht aus einem mit Flanschen versehenen Halbrohr g, das nach einem Halbkreis gebogen ist und in welches in der vorbeschriebenen Weise Gesteinkörper d und Zwischenlagen f gelegt werden. Diese Kappe wird auf zwei Stempel gebracht und mit ihnen durch Widerlagsstücke h aus Holz o. dgl. verbunden. Diese Stücke ragen einerseits in die Stempel und anderseits in die Kappe. Durch eine halbkreisförmige Lasche * sind sie gegen Abheben gesichert. Die Verbindung zwischen Lasche i und Kappe g geschieht zweckmäßig durch Klammern k. Das Widerlagsstück h muß so angeordnet sein, daß es sich sowohl im Stempel wie in der Kappe verschieben kann.
Beim Aufstellen der Zimmerung wird der Zwischenraum zwischen Kappe und Gebirge ausgefüllt und verkeilt.
Durch den auf der Kappe lastenden Gebirgsdruck werden nun die Zwischenlagen f zusammengepreßt, und dadurch wird die Kappe entlastet.
Die einzelnen Stollengerüste werden zweckmäßig untereinander durch Abfallseile I miteinander in geeigneter Weise verbunden. An g befestigte Rohrschellen m dienen zur Aufnahme von Rohrleitungen. Das Halbrohr g kann zur Verstärkung noch mit einer senkrechten Längsrippe versehen werden, an
welcher die Rohrleitungen angebracht werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Stollengerüst, dessen Stempel aus zwei eisernen, zu einem Hohlzylinder sich ergänzenden, mit Flanschen versehenen Rohrhälften nebst einer Füllung aus Gesteinmassen bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe aus einer gewölbten eisernen Rohrhälfte (g) gebildet ist, in die Gesteinkörper β) und Zwischentagen (f) aus Kork, Stroh, Holzwolle oder ähnlichem zusammendrückbaren Stoff eingelegt sind, welche Zwischenlagen auch zwischen den Gesteinkörpern der Stempel verwendet sind, wobei sich die Gesteinkörper der Kappe auf Stempelteile (h) aus Holz oder ähnlichem Baustoff stützen, die zwischen dem Rohrteile (g) und der Lasche (i) der Kappe einerseits und in dem Stempelhohlzylinder anderseits geführt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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