DE215959C - - Google Patents

Info

Publication number
DE215959C
DE215959C DENDAT215959D DE215959DA DE215959C DE 215959 C DE215959 C DE 215959C DE NDAT215959 D DENDAT215959 D DE NDAT215959D DE 215959D A DE215959D A DE 215959DA DE 215959 C DE215959 C DE 215959C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequencies
poles
inductors
frequency
embodiment according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT215959D
Other languages
English (en)
Publication of DE215959C publication Critical patent/DE215959C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B19/00Alarms responsive to two or more different undesired or abnormal conditions, e.g. burglary and fire, abnormal temperature and abnormal rate of flow
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

be*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig'215959-KLASSE 74 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1908 ab.
Die eigenartigen Vorzüge der .Resonanzsysteme, bei denen abgestimmte Resonanzkörper zu den verschiedensten Zwecken benutzt werden, insbesondere zur Fernmeldung von verabredeten Zeichen, von Schaltern bei Telephonen mit wahl weisem Anruf u. dgl. mehr, sind bekannt.
Bei solchen Einrichtungen ist es wünschenswert, die zum Hervorbringen der Resonanz
ίο notwendigen Frequenzen mit großer Sicherheit und ohne Zeitverlust zur Verfügung zu haben. Deshalb eignet sich eine einzige Maschine nicht zum Erzeugen des Wechselstromes von verschiedenen Frequenzen, weil das Einstellen auf eine bestimmte Tourenzahl zu lange dauert. Dagegen ist es praktisch, eine einzige Welle mit einer konstanten Tourenzahl laufen zu lassen und von dieser aus ebensoviel Wechselstrommaschinen mit verschiedenen Über-Setzungsverhältnissen anzutreiben.
Je mehr verschiedene Frequenzen gebraucht werden, um so schwieriger und teurer wird der notwendige Vielfachfrequenzgeber, wenn man für jede Frequenz einen· besonderen Generator, z. B. einen vielpoligen Magnetinduktor verwenden will. Beispielsweise ist. es zum wahlweisen Anruf von zwölf in einer einzigen Leitung in Serie liegenden abgestimmten Klingeln notwendig, zwölf Magnetinduktoren zu verwenden, welche etwa mittels Zahnräder von verschieden großer Zahnzahl von der gleichen Welle aus angetrieben werden. Dies ergibt eine große Anzahl von Achsen und Lagern. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, sämtliehe Induktoren auf eine gemeinsame Achse zu setzen und jedem Induktor eine andere Polzahl zu geben. Dies ist aber bei vielen ; Frequenzen, z. B.. bei 12, ebenfalls nicht leicht auszuführen; denn es kommen nur die geraden Zahlen in Betracht, z. B.. 24, 22, 20 usw. Pole. Abgesehen davon, daß es technisch mißlich ist, für alle diese Polzahlen gesonderte Modelle herzustellen, muß man auch sehr hohe Polzahlen wählen; denn die ganze Serie darf keine ganzen Vielfachen enthalten, damit keine doppelte Resonanz entsteht, also nicht etwa 4, 6, 8, io, 12, 14 usw. Pole, sondern für zwölf Frequenzen etwa die Polzahlen " 28, 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42, 44. 46, 48, 50 vorsehen, worin von keiner Zahl der doppelte Wert vorkommt.
Um nun sowohl die Achsenzahl als auch die Polzahl zu vermindern und auch die Fabrikation der Generatoren zu vereinfachen, wird die folgende neue Einrichtung getroffen. Der ganze Satz wird aus einzelnen gleichartigen Gruppen zusammengesetzt, die, von einer mit konstanter Geschwindigkeit laufenden Welle ausgehend, mit verschiebbarem Übersetzungsverhältnis angetrieben werden. Jede Gruppe besteht aus zwei oder mehreren auf der gleichen Achse gelagerten Induktoren: Dabei . können an Stelle' von Magnetinduktoren auch andere· rotierende Stromerzeuger, Kurzschlußmaschinen, mit Gleichstrom erregte Wechsel-Strommaschinen u. dgl. benutzt werden.
Fig. ι stellt einen Vielfachinduktor für acht verschiedene Frequenzen dar, die mittels des Umschalters k in die Hauptleitungen M1 und M2 geleitet werden. Der Schalter t schließt den Strom für die allen Induktoren I1 bis ia gemeinsame Leitung %. In der Hauptleitung
70
sollen acht Resonanzrelais rx bis rs wahlweise betätigt werden.etwa acht aufbestimmte Schwingungszahlen abgestimmte elektrische Klingeln. Hierzu sind vier Gruppen oder Sätze von je zwei Induktoren notwendig. Je zwei Induktoren von 24 bzw. 22 Polen sind auf einer gemeinsamen Achse α aufgebaut, die in den Lagern b läuft. Je zwei Gruppen sind miteinander durch Zahnräder W1 bis W6 verbunden. Wählt man nun die Zahnräderübersetzung jeweils gleich, und zwar mit 85 und 100 Zähnen, so gilt:
W2
W11
IOO
und es entstehen eine Reihe von in annähernd gleicher prozentualer Abstufung sich vermindernden Frequenzen. Wenn z. B. der Motor m das Riemenrad g mit vier Umdrehungen pro Sekunde antreibt, so- liefern die Induktoren folgende Polwechsel pro Sekunde: .
Induktoren: I1 i2 i3 i4 is ie i7 is Polwechsel: 96 88 81,6 74,8 69,4 63,6 59 54.
Sind nun aber 16 verschiedene Frequenzen notwendig, so braucht man nur einen zweiten ganz gleichen Satz von weiteren vier Gruppen (Doppelinduktoren) mit dem ersten Satz in geeignetem. Übersetzungsverhältnis zu verbinden, z. B. mit 96 : 100; dann erhält man die Polwechsel 92, 84,4, 78,2, 71,7, 66,5, 61, 56,6, 51,8, so daß die ganze Reihe von 16 Frequenzen lauten würde: 96, 92, 88, 84,4, 81,6, 78,2, 74,8, 71,7, 69,4, 66,5, 63,6, 61, 59, 56,6,
54. .51.8·
Man. sieht also, daß von den 16 verschie-■ denen Frequenzen niemals der doppelte Wert wiederkehrt; dies würde erst bei 103,6 = 2 χ 51,8 eintreten.
In manchen Fällen ist eine andere Ausführungsform nach dem gleichen Erfindungsgedanken noch zweckmäßiger, z. B. in Fällen, wo man nicht so hohe Polzahlen anwenden will.
So mag angenommen werden, daß ein sechspoliger Generator mit einem vierpoligen Generator zu einer Gruppe vereinigt werden soll. In diesem Falle wählt man die Stromanschlüsse so, wie in Fig. 2 angedeutet. Es ist dann dafür zu sorgen, daß die Frequenzen in der Reihenfolge von I1, is, i5, i7, ia, in, i.z, it, H· h> ho< Ht tiefer werden. Bei einem Doppelinduktor von sechs und vier Polen und einer Übersetzung von 95 : 100 zwischen je zwei Sätzen können nachfolgende Polwechsel erzeugt werden:
Induktor: I1 i3 is i7 i9 in i2 Polwechsel: 96 91,2 86,5 82,2 78 74 64,
Induktor: i4 i6 i& iw i12
Polwechsel: 60,7 57,6 54,7 52 49,4.
Die beschriebene Anordnung bleibt auch dann noch vorteilhaft, wenn anstatt eines Doppelinduktors eine Gruppe von drei oder vier oder mehreren Induktoren als Satz verwendet wird, da solche Ausführungen technisch ohne besondere Schwierigkeiten möglich sind.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Anordnung bei Stromerzeugern zum Erregen von Resonanzapparaten, wobei mehrere verschiedene Frequenzen gleichzeitig erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere gleichartige Sätze, die aus mindestens zwei Erzeugern von ungleicher Wechselzahl bestehen, in verschiedenen Übersetzungsverhältnissen von einer gemeinsamen Welle aus angetrieben werden.
2. Eine Ausführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzungsverhältnisse und die Polzahl derart ausgewählt werden, daß die niedere Frequenz des mit der höchsten Geschwindigkeit umlaufenden Satzes tiefer liegt als die höhere Frequenz des mit der kleinsten Geschwindigkeit umlaufenden Satzes.
3. Eine Ausführung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gleiche, aus mehreren Sätzen gebildete Gruppen von Frequenzgebern in einem derartigen Übersetzungsverhältnis miteinander verbunden sind, daß sich die sämtlichen Frequenzen ineinander mit prozentuell annähernd gleichen Abstufungen einschachteln.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT215959D Active DE215959C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE215959C true DE215959C (de)

Family

ID=477408

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT215959D Active DE215959C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE215959C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69803758T2 (de) Elektrische maschine mit verbesserter doppelerregung
DE112019006984T5 (de) Generator-Motor und Herstellungsverfahren für einen Generator-Motor
DE202017107387U1 (de) Multi-Zahnspulenwicklung für eine 2-strängige Drehfeldmaschine
DE102017128827A1 (de) Multi-Zahnspulenwicklung für eine 2-strängige Drehfeldmaschine
DE639304C (de) Synchronmotor nach Art eines phonischen Rades
DE215959C (de)
DE1488263B2 (de)
DE647241C (de) Mehrfrequenzenmaschine
DE1256312B (de) Polumschaltbarer Drehstrominduktionsmotor fuer zwei Geschwindigkeiten
DE652147C (de) Asynchronmotor fuer beliebige Drehzahl
DE74684C (de) Wechselstromtreibmaschine mit Kurzschlufsvorrichtung
DE262698C (de)
DE1438562C (de) Polumschaltbar Dreiphasen-Induktionsmaschine
DE532492C (de) Elektrische Membranschallsenderanlage
DE915705C (de) Elektrische Maschine, insbesondere synchrone Wechselstrommaschine
DE88716C (de)
DE102498C (de)
DE199077C (de)
DE287559C (de)
DE1638584C (de) Polumschaltbare elektrische Synchronmaschine
DE386326C (de) Wicklung fuer Induktionsmaschinen mit veraenderlicher Polzahl
DE634065C (de) Anordnung zur Deckung von zu verschiedenen Zeiten auftretenden Spitzenleistungen verschiedener Frequenz in Kraftwerken mit Grund- und Spitzenlastmaschinen
DE82217C (de)
DE715563C (de) Hochfrequenzgenerator der Gleichpolbauart mit zusammengeschalteten Einzelwicklungen
AT95598B (de) Maschine zur Umformung oder zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz.