DE2159356C2 - Kraftstoff-Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoff-Einspritzpumpe für BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftstoff-Einspritzpumpe gemäß der im Oberbegriff des Patentanspruchs beschriebenen
Art.
Eine solche Kraftstoff-Einspritzpumpe ist aus der US-PS 26 28 570 bekannt.
Wenn der Kolben dieser Kraftstoff-Einspritzpumpe sich von seinem unteren Totpunkt aus in Bewegung
setzt, drückt er Kraftstoff aus dem Pumpenzylinder heraus. Dieser Kraftstoff hebt das Druckventil an und
strömt zu der Einspritzdüse, von wo er in die Brennkammer (oder Vorkammer) der Brennkraftmaschine austritt.
Der aktive Teil des Förderhubs des Kolbens endet b5 in dem Zeitpunkt, in welchem der Kolben den Pumpenarbeitsraum
am Ende des Pumpenzylinders mit der Saugseite verbindet. In diesem Augenblick fällt der Förderdruck
der Pumpe plötzlich ab, was das Schließen der Einspritzdüse und des Druckventils zur Folge hat. Dadurch
wird eine Druckwelle von der Einspritzdüse zu dem Druckventil hin reflektiert. Um nun zu verhindern,
daß diese Druckwelle erneut in entgegengesetzter Richtung reflektiert wird, durch die die Einspritzdüse von
neuem geöffnet werden könnte, ist das Druckventil so ausgebildet, daß der Kraftstoff unter der Wirkung der
reflektierten Druckwelle auf die Saugseite zur rickströmen kann. Zu diesem Zweck öffnet das Ventil unter der
Wirkung des in seinem Ringraum herrschenden Drucks. Die Feder des Druckventils ist so eingestellt, daß das
Ventil rechtzeitig schließt, um in der zu der Einspritzdüse führenden Verbindungsleitung einen hinreichend
großen Druck aufrechtzuerhalten, so daß die Einspritzdüse sich bei Beginn der nächsten Einspritzperiode wieder
unverzögert öffnen kann.
Bei der in der genannten US-PS 26 28 570 beschriebenen
Kraftstoffeinspritzpumpe schlägt jedoch das Druckventil am Ende seiner Öffnungsbewegung gegen
den seinen Anschlag bildenden Stopfen, was einen vergleichsweise raschen Verschluß dieser beiden Teile zur
Folge hat.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Kraftstoff-Einspritzpumpe der eingangs beschriebenen
Art so auszubilden, daß dieser Nachteil vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs angegebenen Merkmale
gelöst.
Aufgrund der getroffenen Maßnahmen öffnet das Druckventil bei Beginn seines Öffnungshubes ungehemmt
und rasch, um einen guten Verlauf der Einspritzung zu gewährleisten, seine Bewegung wird jedoch
gegen Ende des Öffnungshubes gedämpft, um den erwähnten Verschleiß zu verhindern. Umgekehrt geht die
Schließbewegung des Druckveniils zunächst verzögert, im Endbereich jedoch ebenfalls rasch vonstatten, so daß
einerseits - während der verzögert verlaufenden Bewegung die durch das Schließen der Einspritzdüse erzeugten
Kraftstoffrückstöße keine unzeitige Ventilschließung verursachen, andererseits jedoch — durch das zuletzt
unverzögerte Schließen des Ventils — der für den einwandfreien Beginn der nächsten Einspritzperiode erforderliche
Restdruck gewährleistet ist.
Zwar ist auch bei der durch die AT-PS 1 69 225 bekanntgewordenen Kraftstoff-Einspritzpumpe eine
Dämpfung der Druckventilbewegung vorgesehen. Diese findet jedoch während des ganzen Ventilhubs statt, so
daß nicht nur der Ablauf der Einspritzung gestört wird, sondern auch der genannte Restdruck in der zur Einspritzdüse
führenden Leitung nicht gewährleistet ist. Im übrigen arbeitet das Druckventil hier nicht gegen einen
Anschlag, so daß der vorerwähnte Nachteil nicht eintreten kann.
Letzteres gilt auch Tür die durch die DE-PS 8 65 404
bekanntgewordene Kraftstoff-Einspritzpumpe, bei der eine Bewegungsdämpfung des Druckventils zu Beginn
oder am Ende des Schließens zur Dämpfung des Ventilschließgeräuschs stattfindet.
Schließlich ist aus der CH-PS 4 12 468 (Fig. 5) noch
eine Kraftstoff-Einspritzpumpe bekannt, bei welcher die Drosselung des am Ende der Einspritzung von der
Einspritzdüse rückströmenden Kraftstoffs in Abhängigkeit von der Hubstellung des Kolbens veränderlich sein
soll, was dadurch geschieht, daß der Kolben zwei ineinander übergehende Ringnuten mit unterschiedlicher
Nultiefe aufweist, wobei entweder die Nut mit der grö-
ßeren Tiefe oder umgekehrt die Nut mit der kleineren Nuttiefe zuerst mit der oder den Überströmbohrungen
zusammenwirkt. Hierdurch wird nur indirekt entweder eine rasche oder eine langsame Anfangsschließbewegung
des Druckventils bei entsprechender Bewegung des Ventils am Schließende erreicht. Eine direkte Beeinflussung
nur der Bewegung des im übrigen auch hier nicht gegen einen Anschlag arbeitenden Druckventils
durch die Ringnuten erfolgt beim Gegenstand der CH-PS nicht.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 und 2 in einem schematischen Axialschnitt wesentliche
Teile der Kraftstoff-Einspritzpumpe gemäß der Erfindung, in den dem unteren bzw. dem oberen
Totpunkt des Pumpenkolbens entsprechenden Stellungen und
F i g. 3 eine Einzelheit von F i g. 1 und 2 in größerer
Darstellung.
Die in ihfrer Gesamtheit mit 2 bezeichnete Kraftstoff-Einspritzpumpe
besitzt einen Pumpenzylinder 1, in welchem sich ein Pumpenkolben 3 bewegt. Stromabwärts
(die Strömungsrichtung ist in Fig.2 durch ^e Pfeile
angedeutet) des Zylinders befindet sich ein durch eine Feder 5 belastetes Druckventil 4, das sich während des
aktiven Teils des Förderhubes des Kolbens 3 öffnet, so daß flüssiger Kraftstoff über eine Verbindungsleitung 6
zu einer (nicht dargestellten) Einspritzdüse gelangen kann. Zwischen der Verbindungsleitung 6 und dem
Pumpenzylinder 1 sind ferner weiter unten näher erläuterte Durchgänge vorgesehen, durch die der Kraftstoff
in den Zylinder 1 zurückströmen kann, wenn die Druckdifferenz zwischen der Leitung 6 und dem Zylinder 1
einen vorgegebenen Grenzwert überschreitet.
Der Pumpenzylinder 1 ist innerhalb eines Mantels 7 angeordnet, mit welchem er einen ringförmigen Pumpensaugraum
8 abgrenzt. Diesem wird der Kraftstoff von einer (nicht dargestellten) Speisepumpe zugeführt.
Der Pumpensaugraum 8 kann mit dem von dem Pumpenkolben 3 in dem Zylinder 1 abgegrenzten Pumpenarbeitsraum
< über Öffnungen 10 in Verbindung treten. Diese Öffnungen 10 werden nach dem Beginn des Förderhubes
von dem Kolben 3 in einer zwischen den Positionen der F i g. 1 und 2 liegenden Stellung verschlossen.
Sobald die Öffnungen 10 verschlossen sind, wird der im Pumpenarbeitsraum 9 eingeschlossene Kraftstoff zu der
Einspritzdüse gefördert. Er erreicht cLese über die Leitung
6 sowie die daran angeschlossene Einspritzleitung, nachdem er das Druckventil 4 gegen die Wirkung der
Feder 5 angehoben hat. Das Ende des aktiven Teils des Förderhubes des Kolbens ^ entspricht dem Zeitpunkt, in
welchem er den Pumpenarbeitsraum 9 mit dem Pumpensaugraui.i
8 über die Öffnungen 10 mit Hilfe einer am Pumpenkolben 3 ausgebildeten schrägen Steuerkante
11 verbindet. Durch die Drehung des Kolbens um seine Achse läßt sich das je Arbeitsspiel eingespritzte
Kraftstoffvolumen regeln.
Die oben erwähnte bei Überschreiten eines vorgegebenen Grenzwerts der Druckdifferenz stattfindende
Kraftstoffrückführung erfolgt mit Hilfe des Druckventils 4 selbst. Dieses liegt mit einer Sitzfläche 4a auf einem
zwischen dem Pumpenzylinder 1 und einem ständig mit der Verbindungsleitung 6 verbundenen Ringraum 13
angeordneten Ventilsitz 12, wobei die Sitzfläche 4a und der Ventilsitz 12 auf einer Ringfläche miteinander in
Berührung stehen, welche durch zwei in Fig. 3 strichpunktiert
dargestellte Kreise begrenzt wird, nämlich einen Kreis großen Durchnxssers D und einen Kreis kleinen
Durchmessers d, wenn das Ventil 4 geschlossen ist. Der genannten Kraftstoffrückführung dient ferner eine
Druckschulter 4e, über die sich ein mit 4b bezeichneter Führungsschaft des Druckventils 4 mit einem Durchmesser
Du der größer ist als der größte Durchmesser D der Ringfläche anschließt. Dieser Führungsschaft 4b
wirkt mit einer Bohrung 14 zusammen, in welcher er dicht gleitet. Das Druckventil 4 besitzt außerdem eine
Ringnut 4c, die mit geringem Spie! a in der Bohrung 14 angeordnet ist. Letztere ist jenseits des Ventils 4 durch
eine Querwand 15 abgeschlossen und bildet mit dieser eine Kraftstoffkammer 16. Ferner sind Verbindungsmittel
vorgesehen, die diese Kraftstoffkammer 16 mit dem Pumpensaugraum 8 verbinden, solange der Abstand
zwischen dem Ventil 4 und seinem Ventilsitz 12 einen vorbestimmten Wert nicht überschreitet. Diese Verbindungsmittel
bestehen aus einer das Druckventil 4 umgebenden und in die Ringnut 4cübergehenden Ringnut 4d,
die ständig mit der Kraftstoffkammer 16 durch eine durch den oberen Teil des Druckventils 4 tretende Bohrung
18 verbunden ist und die währer.H des ersten Teils der Hubbewegung des VemUs 4 bt-xt Druckhub mit
einer ständig mit dem Pumpensaugraum & verbundenen Bohrung 19 in Verbindung tritt.
Der Ventilsitz 12, der Ringraum 13, die Bohrung 14 und die Kraftstoffkammer 16 sind vorzugsweise in einem
einieiligen Ventilkörper 20 ausgebildet, der in einem Rohrstutzen 21 angeordnet ist, in welchem die Leitung
6 ausgebildet ist. Der Ventilkörper 20 kann von dem Pumpenzylinder 1 gegen den Rohrstutzen 21 gedrückt
werden. Dabei wird der Zylinder 1 durch eine dem Mantel 7 angehörende Schulter 7a gehalten. Der
Mantel 7 und der Rohrstutzen 21 sind durch Gewindegänge 22 miteinander verschraubt. Der Ringraum 13
wird außen durch eine in dem Ventilkörper 20 ausgebildete Nut 23 begrenzt und steht mit dem mittleren
Durchlaß des Rohrstutzens 21 durch wenigstens einen ebenfalls in dem Ventilkörper 20 ausgebildeten Kanal
24 in Verbindung. Die o. g. Querwand IS w-rd von der
Endfläche eines Stopfens 25 gebildet, der endseitig in die Bohrung 14 im Ventilkörper 20 eingeschraubt ist und als
rege'bare Abstützung für die Feder 5 dient. Der Kanal 19 tritt radial durch den Ventilkörper 20 und mündet
außen in einem zwischen der Außenwand des Ventilkörpers 20 und der Innenwand des Rohrstutzens 21 vorgesehenen
Ringraum 26.
Die dargestellte Kraftstoff-Einspritzpumpe arbeitet in folgender Weise:
Wenn der Pumpenkolben 3 sich an einem unterem Totpunkt befindet, nehmen die Teile die in Fig. 1 dargestellten Positionen ein. Der Pumpenarbeitsraum 9 ist mit dem Pumpensaugraum 8 durch die Öffnungen 10 verbunden. Sie steht daher unter geringem Druck. Das Druckventil 4 wird deshalb durch die Feder 5 auf seinem Ventilsitz 12 gehalten. Der Pumpenarbeitsraum füllt sich mit Kraftstoff.
Wenn der Pumpenkolben 3 sich an einem unterem Totpunkt befindet, nehmen die Teile die in Fig. 1 dargestellten Positionen ein. Der Pumpenarbeitsraum 9 ist mit dem Pumpensaugraum 8 durch die Öffnungen 10 verbunden. Sie steht daher unter geringem Druck. Das Druckventil 4 wird deshalb durch die Feder 5 auf seinem Ventilsitz 12 gehalten. Der Pumpenarbeitsraum füllt sich mit Kraftstoff.
Wenn der Kolben 3 aus seiner in F i g. 1 dargestellten Stellung nach oben geht, verschließt er zunächst die
Öffnungen 10. Anschließend wird der in dem Pumpenarbeitsraum eingeschossene Kraftstoff zu dem Ventilsitz
12 gefördert. Das Ventil 4 wird gegen die Wirkung der Feder 5 durch den Kraftstoff von seinem Ventilsitz abgehoben,
und der Kraftstoff gelangt durch den Ringraum 13, den Kanal 24 und die Leitung 6 zu der Einspritzdüse.
Die Strömung des Kraftstoffs ist in Fig. 2 durch Pfeile angedeuu-t.
Während seiner Aufwärtsbewegung erreicht der Kolben 3 eine Stellung, in der er den Pumpenarbeitsraum 9
mit dem Pumpensaugraum 8 über seinen mit der Steuerkante 11 versehenen Durchlaß und die öffnungen 10
wieder verbindet. Da in dem Pumpensaugraum 8 ein mäßiger Druck herrscht, bewirkt diese Verbindung
nicht nur das Schließen der am Ende der Leitung 6 angeordneten Einspritzdüse, was eine Druckwelle in der
Leitung 6 in Richtung auf die Einspritzpumpe 2 erzeugt, sondern auch das Schließen des Ventils 4, das sich der
Fortpflanzung der genannten Druckwelle widersetzt. Die Druckwelle hat eine Druckerhöhung in dem Ringraum
13 zur Folge. Diese Druckerhöhung wirkt auf die von den Kreisen mit den Durchmessern D und D1 begrenzte
Sitzfläche des Ventils 4 und verursacht ggf. ein erneutes öffnen des Ventils gegen die Wirkung der Feder
5. Dadurch kann der Kraftstoff aus der Leitung 6 is über den Kanal 24, den Ringraum 13, den Ventilsitz 12,
den Pumpenarbeitsraum 9 und den durch die Steuerkante 11 begrenzten Durchlaß des Kolbens 3 und die
öffnungen 10 zu dem Pumpensaugraum 8 zurückströmen. Der Druck der stromabwärts des Ventils 4 liegenden
Kraftstoffsäule fällt dann bis auf den Eichwert der Feder 5 ab. so daß das Ventil wieder schließt. Durch die
Dichtungswirkung des Ventils 4 wird der Eichdruck in diesem Teil des Förderkreises aufrechterhalten, während
der Kolben 3 den restlichen (unwirksamen) Teil seines Förderhubs, anschließend seinen (in den Figuren
nach unten gerichteten) Saughub und schließlich den ersten Teil des nächstfolgenden Förderhubes ausführt,
bis er die öffnungen 10 wieder verschließt. In diesem
Augenblick öffnet die Einspritzdüse praktisch wieder unverzögert, da in dem Förderkreis ein dem Eichdruck
der Feder 5 entsprechender Restdruck aufrechterhalten wird.
Bei seinen beiden aufeinanderfolgenden Öffnungsbewegungen (Einspritzung und Dämpfung der reflektierten
Druckwelle) bewegt das Ventil 4 sich zunächst gegen die Wirkung der Feder 5 schnell nach oben, da der
Hi der Kraftsioffkartirtief 16 emiiaiieric Kraftstoff frei
durch den Kanal 18, die Ringnut 4</und die Bohrung 19
in den Pumpensaugraum 8 entweichen kann. Wenn der Abstand zwischen dem Ventil 4 und dem Ventilsitz 12
einen vorbestimmten Wert überschreitet, wird die Bewegung des Ventils gedämpft, da der in der Kraftstoffkammer
16 enthaltene Kraftstoff nur noch durch das geringe Spiel a zwischen der Ringnut 4c und der Bohrung
14 entweichen kann. Ebenso wird die Schließbewegung zunächst durch Rückführung von Kraftstoff in die
Kraftstoffkammer 16 durch das Spiel a verzögert und kann erst danach unverzögert ablaufen. Das öffnen des
Ventils 4 kann also sehr rasch erfolgen, was einen normalen Beginn der Kraftstoffeinspritzung ermöglicht.
Auch das Aufsetzen des Druckventils 4 auf seinen Ventilsitz 12 erfolgt sehr rasch, was eine scharfe Unterbrechung
der Einspritzung gewährleistet Die restlichen Bewegungen des Ventils 4 werden dagegen gedämpft,
so daß harte Stöße des Ventils 4 gegen seinen von dem Stopfen 25 gebildeten Anschlag und damit ein entsprechend
starker Verschluß dieser Teile vermieden wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 60
65
Claims (1)
- Patentanspruch:Kraftstoff-Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit einem in einem Pumpenzylinder geführten, einen Pumpenarbeitsraum begrenzenden und zur Beendigung der Einspritzung eine Verbindung zu einem Pumpensaugraum hin aufsteuernden Pumpenkolben und mit einem an seinem pumpenarbeitsraumseitigen Ende mit einer Sitzfläche versehenen Druckventil, das beim Druckhub des Pumpenkolbens gegen die Kraft einer Feder von einem am Übergang zwischen einem mit einer Einspritzleitung für ein Enspritzventil verbundenen Ringraum und dem Pumpenarbeitsraum angeordneten, der Sitzfläehe des Druckventils entsprechenden Ventilsitz abhebt, und das anschließend an die Sitzfläche einen zylindrischen Abschnitt aufweist, der über eine im Bereich des Ringraumes vorspringende Druckschulter in einen gleichfalls zylindrisch ausgebildeten Ventilschaft übergeht, der in einer Bohrung eines Ventilkörpers dichtend geführt ist. die zur Bildung einer auch die Feder für das Druckventil aufnehmenden Kraftstoffkammer an ihrem dem Pumpenarbeitsraum abgewandten Ende mit Hilfe eines als Anschlag für das Druckventil dienenden Stopfens verschlossen, über eine Bohrung im Ventilkörper jedoch mit dem Pumpensaugraum verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschaft (4b) mit zwei ineinander übergehenden Ringnuten (4c, d) mit unterschiedlicher Nuttiefe versehen ist, wobei die zur Sitzfläche (4ajdes Druckventils (4) hin gelegene, gegenüber «ier anp-.ren, über eine Bohrung (18) im Druckventf1 (4) mit der Kraftstoffkammer (10) in Verbindung stehen;'im Ringnut (4d) die kleinere Nuttiefe aufweisende Ringnut (4c) zusammen mit der Wand der Bohrung (14) für den Führungsschaft (4b) des Druckventils (4) einen Drosselspalt (a) bildet, und daß die mit den beiden Ringnuten (4c, d)zusammenwirkende Mündungsstelle (i9a) der mit dem Pumpensaugraum (8) in Verbindung stehenden Bohrung (19) im Ventilkörper (20) mit ei nem solchen axialen Abstand zum Ventilsitz (12) angeordnet ist, daß die Ringnut (4d) mit der größeren Tiefe im Anfangsbereich des Ventilöffnungs- und im Endbereich des Ventilschließhubes und die den Drosselspalt (abbildende Ringnut (4ς^ϊη den übrigen Ventilhubbereichen mit der Mündungsstelle (i9a) zusammenwirkt.
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