DE2158564C3 - Schaltungsanordnung zum Schutz einer Baugruppe vor einer Überschreitung der zulässigen Betriebsgleichspannung, wobei der Betriebsgleichspannung eine Wechselspannung überlagert ist - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Schutz einer Baugruppe vor einer Überschreitung der zulässigen Betriebsgleichspannung, wobei der Betriebsgleichspannung eine Wechselspannung überlagert istInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine zwischen einer eine unstabilisierte Gleichspannung abgebenden Spannungsquelle und einer Baugruppe anzuordnende Parallelstabilisierungseinrichtung
zum Schutz der Baugruppe vor einer Überschreitung der zulässigen Betriebsgleichspannung, wobei der Betriebsgleichspannung
eine Wechselspannung überlagert ist.
Es ist bereits eine Schaltungsanordnung bekannt (Electronics, August 17. 1970, Seite 95 unten), bei
der eine Zusammenschaltung von Transistoren und Widerständen bei Vorliegen einer schwankenden
Gleichspannung zur Erzeugung eines konstanten Stromes verwendet wird. In der vorliegenden Form
ist diese Schaltungsanordnung jedoch für den Betreff der Erfindung nicht geeignet, da sie nur zur Erzeugung
eines Konstantstromes aus einer anliegenden Gleichspannung dient. Dabei hätte eine dieser
Gleichspannung überlagerte Wechselspannung direkten Einfluß auf die Aussteuerung der SchaltungsWe.ternin
smu bereits Schaltungsanordnungen bekann
J e zur Stabilisierung einer durch die G c.chrichtung
einer Wechselspannung gewonnenen Gleichn. nniinB eine Parallelstabihsierungseinrichtung ver-Sn
(E ironische Rundschau, 1960, Nr. 2 S. 51, Τ\Λ V) Diese Schaltungsanordnungen (Stabihsierungseinrichtung)
haben jedoch die Eigenschaft daß ITegrundsätzlich jede am Eingang anliegende Spannung
stabilisieren, d.h., daß eine einer am Eingang Ser Stabilisierungseinrichtung anliegenden Gleich-Qnännune
überlagerte Wechselspannung (Signalspannung) el „falls stabilisiert würde, falls diese überlagerung
aufgrund des vorgeschalteten Übertragers und de™Jorgeschalteten Gleichrichtung überhaupt möglich
wäre Auf Grund der vorgenannten Art der Sta-Eiening würde zumindest ein wesentlicher Teil der
Wechselspannung (Signalspannung) verloren gehen^
Fs sind weiterhin Schaltungsanordnungen bekannt die zur Stabilisierung von Gleichspannungen
Esche Auslegeschrift 1513 319) eine Serien-Sustrung
verwenden, wobei bei diesen Schaltungsanordnungen
- da an ihrem Eingang kein überrager und keine Gleichrichtung vorgeschaltet ist sowohl
eine Gleichspannung als auch eine d.e
Gleichspannung überlagerte Wechselspannung anlieeen
kann Diese Schaltungen haben jedoch ebenfalls die Eigenschaft, daß sie grundsätzlich jede am Eingang
anliegende Spannung stabilisieren d. h daß auch hier eine einer am Eingang anliegenden Gleichspannung
überlagerte Wechselspannung (Signalspannung) ebenfalls stabilisiert wird. Damit geht auch
Wer zumindest ein wesentlicher Teil der Wechselsnannune
verloren. Außerdem besteht bei diesen SPchaUun8gs£nordnungen noch der Nachteil daß de,
Verstärkungsfaktor der Transistoren in die Stabilisierung
eingeht, wodurch ein weitgehend lineares Verhältnis zwischen Stabilisierung und Schwankung der
Speisegleichspannung nicht erzielt wird.
Die Aufgabe der Erfindung soll darin bestehen, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die eine anliegende
Speisegleichspannung weitgehend stabilisiert und einen vorbestimmten oberen Wert nicht überschreiten
läßt, wobei eine dieser Speisegleichspannung überlagerte Wechselspannung (Signalspannung)
weder mit wesentlichen Verlusten behaftet ist noch Einfluß auf die Steuerung der Stabilisierung hat und
wobei die Stabilisierung der Speisegleichspannung linear zu deren Schwankungen erfolgt.
Dies wird dadurch erreicht, daß der Spannungsquelle deren einer Anschluß Nullbezugspunkt der
Schaltungsanordnung ist, ein Ansteuernetzwerk nachgeschaltet ist, welches aus einem parallel zur Spannungsquelle
angeordneten Spannungsteiler mit wenigstens drei Anschlußpunkten, von denen zwei direkt
mit der Spannungsquelle und einer über eine Reihenschaltung
mit der Basis-Emitter-Strecke eines ersten Transistors und dessen Emitterwiderstandes mit dem
Nullbezugspunkt verbunden ist, und weiterhin aus der Anordnung eines Kondensators zwischen der
Basis des ersten Transistors und dem Nullbezugspunkt besteht, und daß diesem Ansteuerneuwerk
eine aus wenigstens drei Transistoren bestehende Parallelstabilisierung
nachgeschaltet ist, welche über einen Steuerpunkt mit dem Emitter des ersten iransistors
verbunden ist, und daß weiterhin zur Gewin-
nung einer konstanten Kollektorspannung für die Stabilisierungsanordnung ein aus mindestens zwei
weiteren in Emitterschaltung betriebenen Transistoren bestehendes Zusatznetzwerk vorgesehen ist, wobei
einer der weiteren Transistoren des Zusatznetzwerkes mit seiner Basis an einen der Spannungsquelle
parallelgeschalteten Basisspannungsteiler angeschlossen ist.
Hierdurch ist es in einfacher Weise möglich, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die mit Hilfe einer
Parallelstabilisierung für eine anliegende Speisegleichspannung einen entsprechend der Höhe der anliegenden
Speisegleichspannurig variablen, relativ niedrigen Gleichstrominnenwiderstand und für eine
der anliegenden Speisegleichspannung überlagerte Wechselspannung einen hohen dynamischen Innenwiderstand
hat und bei der der Einfluß der Stromverstärkung der Transistoren der Parallelstabilisierung
auf die Speisespannungsstabilisierung weitgehend vermieden wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Schaltungsanordnung besteht darin, daß der an den Nullbezugspunkt
angeschlossene Teil des Basisspannungsteilers ein als Diode im Sperrbetrieb geschalr.eter
Transistor ist.
Hierdurch wird erreicht, daß die Stabilisierungseigenschaft
der Schaltungsanordnung erst dann wirksam wird, wenn eine Mindestspeisegleichspannung
anliegt.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit den für das Verständnis notwendigen
Einzelheiten dar. Sie besteht im wesentlichen aus einem Ansteuernetzwerk mit Widerständen Rl, Rl,
R 3, R 4 und einem Transistor 71, aus einer Parallelstabilisierurigsanordnung
mit Transistoren 72, Γ3 und 74, aus einem zusätzlichen Netzwerk mit einem
Widerstand ft 5, Transistoren 75 und T 6 und einem als Z-Diode geschalteten Transistor D ?. sowie einem
Siebkondensator Ci und einem Ausgleichswiderstand Rz. An den Punkten υ und b liegt sowohl die die
Speisegleichspannung und die die Wechselspannung (Signalspannung) zuführende Leitung als auch die
Leitung zu einer Baugruppe B an, die erfindungsgemäß
gegen Überspannungen geschützt werden soll.
Dem Transistor T 1 der Parallelstabilisierungsanordnung muß zunächst ein von der unstabilisierten
Speisegleichspannung Us abgeleiteter Steuerstrom Is zugeführt werden. Dieser Steuerstrom wird von dem
Ansteuernetzwerk, welches aus den Widerständen Rl, R2, R3, R4 und dem Transistor 71 besteht,
geliefert. Etabei führt der zwischen den Punkten α
und b liegende Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen Rl und R 2, über den Widerstand
R 3 dem Transistor 71 einen Basisstrom Ib 1 zu, den dieser mit der Stromverstärkung B +1
vervielfacht als Emitterstrom Ie 1 abgibt. Den KoI-lektorstromi
erhält der Transistor 71 dabei über den Transistor 75. Der von dem Transistor 71 abgegebene
Emitterstrom Ie 1 teilt sich nun auf in den Steuerstrom Is für den Transistor 72 und in einen Strom
IrA der duirch den parallel zu dem Transistor 72 liegenden
Widerstand R 4 fließt. An dem Widerstand R 4 liegt dabei stets eine Spannung von zweimal Übe
(Übe - - Basis-Emitter-Spannung). Die Basis-Emitter-Spannung
des Transistors Tl steuert die Basis des gleichartigen Transistors 7 4 an, wobei anstelle
einer direkten Verbindung zwischen Kollektor und Basis des Transistors 7 2 (Diodenschaltung) zur Herabsetzung
der Stromverstärkungsv/irkung der Transistoren 72 und 74 der Transistaor 73 vorgesehen ist.
ίο Das Verhältnis des Emiiterstromes Ie 2 zu dem gesteuerten
Emitterstrom Ie4 des Transistors 74 wird durch das Verhältnis der Emitterflächen der beiden
Transistoren bestimmt.
Das zusätzliche Netzwerk, bestehend aus den Widerständen R 5, 7 5 und T 6, liefert eine konstante
Kollektorspannung für die Transistoren 7 1, 7 3 und 74, wobei die Zündung des als Z-Diode in Sperrichtung
geschalteten Transistors D 3 und damit die Ansteuerung des Transistors 7 5 (Emitterfolger) erst
ao dann erfolgt, wenn eine Mindest-Speisegleichspannung an der Schaltungsanordnung anliegt. Liegt
diese Mindestspeisespannung an, dann fließt ein Strom über den Widerstand R 5 und den Transistor
D 3, wobei der Innenwiderstand der Gesamtschaltungsanordnung
nur unwesentlich erniedrigt wird. Durch den als Z-Diode geschalteten Transistor D 3
wird der Transistor 7 5 angesteuert, der nun zunächst für die Transistoren 7 1 und 73 eine konstante
Kollektorspannung liefert. Für den Transistor 74 kann auf Grund des relativ hohen Widerstandes
R 5 der Transistor 75 (Em.itterfolger) den notwendigen
Kollektorstrom nicht aufbringen. Deshalb ist ein zusätzlicher Transistor 7 6 eingeführt. Der Transistor
7 6 hat die gleiche Struktur wie der Transistor 7 4.
Damit ist auch die Kollektor-Emitter-Spannung des Transistors 74 konstant. Der Transistor 7 4 prägt
dem Transistor 7 6 den Emitterstrom ein. Dadurch wird vermieden, daß durch die Rückwirkung der
Kollektor-Basis-Spannung des Transistors 76 der dynamische Innenwiderstand der Schaltungsanordnung
spürbar reduziert wird.
Zwischen den Punkten S und b der Schaltungsanordnung
ist ein Siebkondensator Ci angeordnet. Mit Hilfe dieses Kondensators Cj wird verhindert, daß
Anteile der der Speisegleichspannung überlagerten Wechselspannung (Signalspannung) über den Spannungsteiler
Rl, R 2 und über den Widerstand R 3 auf die Basis des Transistors 71 gelangen. Damit
wird verhindert, daß die Wechselspannung einen unerwünschten Einfluß auf die Steuerung der Stabilisierung
nehmen kann. Der Kondensator Cj wird extern an die Schaltungsanordnung angeschlossen, wenn
diese in monolithisch integrierter Form ausgeführt wird.
Ein zusätzlicher ebenfalls externer Widerstand Rz, der parallel zu dem Siebkondensator Cj angeordnet
ist, dient lediglich dazu, die Streuungen von Spannungen auszugleichen, die von den Toleranzen der
Widerstände und den Schwellspannungen der Transistören herrühren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für e.ne z«"schen
einer eine unstabilisierte Gleichspannung abgeSll d einer BauS™PP
benden Sp^nnungsquelle und einer Baug
anzuordnende Parallelstabilisieningseinnc
zum Schutz der Baugruppe vor einer Uberscnre tung der zulässigen Betriebsgleichspannung, wobei
der Betriebsgleichspannung eine Wechselspannung überlagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannungsquelle (IA), deren einer Anschluß (y) Nullbezugspunkt der
Schaltungsanordnung ist, ein Ansteuernetzwerk nachgeschaltet ist, welches aus einem parallel zur
Spannungsquelle angeordneten Spannungsteiler mit wenigstens drei Anschlußpunkten, von denen
zwei direkt mit der Spannungsquelle (Us)> und
einer über eine Reihenschaltung der Bas'S-Enwtter-Strecke
eines ersten Transistors (Π)»" dessen Emitterwiderstandes (R 4) mit dem Nullbezugspunkt
(y) verbunden ist, und weiterhin aus der Anordnung eines Kondensators (CsJ zwischen
der Basis des ersten Transistors (Tl) und
dem Nullbezugspunkt (y) besteht, und daß die- *5
sem Ansteuernetzwerk die aus wenigstens drei
Transistoren (Γ2, T3, T4) bestehende Parallestabilisierungsanordnung
nachgeschaltet isi, welche über einen Steuerpunkt (K) mit dem
Emitter des ersten Transistors (Tl) verbunden ist, und daß weiterhin zur Gewinnung einer konstanten
Kollektorspannung für die Stabilisierungsanordnung
ein aus mindestens zwei weiteren in Emitterschaltung betriebenen Transistoren
(T 5, T 6) bestehendes Zusatznetzwerk vorgesehen ist, wobei einer der weiteren Transistoren
(Γ5) des Zusatznetzwerkes mit seiner Basis an einen der Spannungsquelle (Us) parallel geschalteten
Basisspannungsteiler angeschlossen ist
2 Parallelstabilisierungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an
den Nullbezugspunkt (y) angeschlossene Teil des Basisspannungsteilers ein als Diode im Sperrbetrieb
geschalteter Transistor (D 3) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712158564 DE2158564C3 (de) | 1971-11-25 | Schaltungsanordnung zum Schutz einer Baugruppe vor einer Überschreitung der zulässigen Betriebsgleichspannung, wobei der Betriebsgleichspannung eine Wechselspannung überlagert ist |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712158564 DE2158564C3 (de) | 1971-11-25 | Schaltungsanordnung zum Schutz einer Baugruppe vor einer Überschreitung der zulässigen Betriebsgleichspannung, wobei der Betriebsgleichspannung eine Wechselspannung überlagert ist |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2158564A1 DE2158564A1 (de) | 1973-06-07 |
| DE2158564B2 DE2158564B2 (de) | 1974-12-19 |
| DE2158564C3 true DE2158564C3 (de) | 1977-09-22 |
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