DE215530C - - Google Patents

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DE215530C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B39/00Cooling or quenching coke
    • C10B39/04Wet quenching

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVI 215530 KLASSE 10«. GRUPPE
GRONO & STÖCKER in OBERHAUSEN, Rhld.
glühenden Kokses.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1908 ab.
Die zum Ablöschen des glühenden Kokses gebräuchlichen Gummischläuche sind infolge ihrer außerordentlichen Beanspruchung durch das Hin- und Herschleppen auf dem Koksplatz wie durch das heiße Löschwasser einer schnellen Zerstörung unterworfen; der Schutz der Schläuche durch Bewehrungen aller Art, aufgesetzte Holzscheiben und besondere Verschleißringe ist dabei nur ein mangelhafter.
ίο Überdies werden durch die am Boden liegenden Schläuche die Koks- und Aschefahrer behindert, den Koksplatz zu befahren, bzw. sie müssen große Umwege machen; dabei sind auch die Schläuche bei der Roheit des Betriebes einer erneuten Gefahr der mechanischen Beschädigung ausgesetzt.
Die Erfindung beseitigt diese Übelstände dadurch, daß jeweilig ein am Rande des Koksplatzes gelagertes, in ähnlicher Weise wie bei den Wasserentnahmestellen für Lokomotiven, in genügender Durchfahrtshöhe über dem Platz angebrachtes Schwenkrohr einen kurzen, die erforderliche allseitige Beweglichkeit gestattenden Schlauch trägt, der niemals den Boden berühren kann. Soll die Vorrichtung in Gebrauch genommen werden, so wird sie aus ihrer seitlichen Ruhelage, wo sie den - Koksplatz überhaupt ganz freigibt, über diesen in die Nähe des gedrückten Kokskuchens geschwenkt und in Tätigkeit gesetzt. Sowohl das Ein- und Ausschwenken erfolgt dabei ohne die erwähnten Beanspruchungen, wie auch andererseits während des Betriebes eine Absperrung des Koksplatzes nicht nötig ist. Will man nicht die ganze Vorrichtung kranartig fahrbar machen, so ordnet man für etwa acht bis zehn Kokskammern je eine solche mit festem Drehpunkt an.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 beispielsweise die Anordnung des Erfindungsgegenstandes im Grundriß eines Koksplatzes. Fig. 2 ist ein Aufriß der Vorrichtung selbst.
Am Rande des vor den Kokskammern a liegenden Koksplatzes b sind in passenden Abständen die Ständer c angeordnet, auf denen die Schwenkrohre d drehbar gelagert sind. Die Abstände sind zweckmäßig gleich der Länge des Schwenkrohres zu nehmen, da dann der Spritzschlauch in der Ruhelage vor oder neben dem Standrohr der anderen Vorrichtung hängt. Jeder Ständer c besitzt nun eine mittels Hahnes e abstellbare Anschlußleitung f an das Wasserrohr g, die durch Stopfbüchse h in Unmittelbarer Verbindung mit dem Schwenk-, rohr d steht. Dieses führt sich mit seinem senkrechten Arm außerdem in Lagern i und k am Ständer c; der wagerechte, etwa 6 bis 8 m lange Arm ist durch ein Gegengewicht I ausgewuchtet, so daß die Führung im wesentlichen entlastet ist. An das mit einem Hahn m versehene freie Ende von d ist der Schlauch η angeschlossen, der nur so lang ist, daß er den Boden nicht berührt. Da bei geöffnetem Hahn e der Wasserdruck das Gegengewicht des Schwenkrohres d nebst Gegengewicht I ausgleicht, so erfolgt seine Verdrehung in allen Lagen spielend leicht.
Es empfiehlt, jeweilig während des Nicht-

Claims (2)

gebrauches der Vorrichtung sie wegen Frostgefahr von Wasser zu entleeren. Statt den von Hand zu bedienenden Hahn β so auszugestalten, daß er in der einen Stellung immer freien Ausfluß gibt, kann man das untere Ende des senkrechten Armes von d selbst mit entsprechenden Schlitzen versehen und in dem mit Anschlüssen an das Druckwasser und ins Freie ausgestatteten, dann gleich am Fuße des Ständers angebrachten Stopfbüchsengehäuse sich drehen lassen. Der seitlichen Stellung, in die das Schwenkrohr dann immer selbsttätig durch eine gewichtsbelastete, über eine feste Rolle am Ständer c geführte Draht schnur zurückgezogen wird, entspricht dabei . der Abschluß des Druckwassers und die Entleerung, der eingeschwenkten Stellung der Wassereintritt. Mit der neuen Vorrichtung kann der den Brand ablöschende Arbeiter, ohne seinen Platz zu verlassen, das Wasser nach Bedarf an- und abstellen bzw. die Wassermenge regeln. Bringt man an dem Schwenkrohr außerdem eine oder mehrere Brausen an, so kann ein Arbeiter, durch Einwirkung von dem Ständer c aus, das Schwenkrohr über den Koks lenken und diesen durch Bebrausen von oben ablöschen. Patent-A ν Sprüche:
1. Vorrichtung zum Ablöschen des aus den Destillationskammern ausgedrückten glühenden Kokses, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande des Kokslöschplatzes in genügender Durchfahrtshöhe zur Berieselung über den Koksplatz drehbare Schwenkrohre angebracht sind, die einen kurzen, die allseitige Bewegung ermöglichenden Schlauch tragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkrohr selbst durch Anbringung entsprechender Schlitze am unteren Ende zu einem Hahn so ausgebildet ist, daß beim Einschwenken in die Betriebsstellung Wasserzutritt, bei durch ein Gegengewicht bewirktem Rückgang in die Ruhelage Wasserabschlüß und Entleerung des Schwenkrohres erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5180850A (en) * 1989-12-22 1993-01-19 Sigma-Tau Industrie Farmaceutiche Riunite S.P.A. Crystalline magnesium valporate and a method for the preparation thereof

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5180850A (en) * 1989-12-22 1993-01-19 Sigma-Tau Industrie Farmaceutiche Riunite S.P.A. Crystalline magnesium valporate and a method for the preparation thereof

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