DE2146754B2 - Überzugsmittel - Google Patents
ÜberzugsmittelInfo
- Publication number
- DE2146754B2 DE2146754B2 DE2146754A DE2146754A DE2146754B2 DE 2146754 B2 DE2146754 B2 DE 2146754B2 DE 2146754 A DE2146754 A DE 2146754A DE 2146754 A DE2146754 A DE 2146754A DE 2146754 B2 DE2146754 B2 DE 2146754B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- percent
- optionally
- carbon atoms
- mixture
- aliphatic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
- C09D167/00—Coating compositions based on polyesters obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain; Coating compositions based on derivatives of such polymers
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Polyesters Or Polycarbonates (AREA)
- Paints Or Removers (AREA)
Description
65
lösungsmittelfrei bzw. -arm appliziert werden können.
Beim Einbrennen erhält man Üherzüge mit hervorragenden Eigenschaften.
Zur Aushärtung dieser Lacke bei niedrigen Temperaturen
wird üblicherweise p-Toluolsulfonsäure als
Vernetzungskatalysaior hinzugefügt. Dieser Zusatz ergibt jedoch den Nachteil, daß die Überbrennstabilität
der Lackierungen herabgesetzt wird.
In der USA.-Patentschrift 2683 100 werden zur Vernetzung von Polyestern auf Basis von Terephthalsäure,
einer aliphatischen Dicarbonsäuren und Äthvlenglykol
mit z.B. Hexakismethoxymethyl-melamin als Katalysatoren Maleinsäure,Phthalsäureanhydrid. Ammoniumhydrogenphosphai,
Styroldichlorid. Bromnaphthole und 2.4-Dichlor-l -naphthol beschrieben.
Aus dieser Patentschrift kann jedoch nicht entnommen werden, daß für das vorliegende Bindemiuelsysiem
nur eine der aufgezählten Verbindungen als Katalysator vorteilhaft eingesetzt werden kann, während
die anderen, in ihrer Wirkung als gleichwertig beschrieben. Tür den erlindungsgemäßen Zweck nicht
eingesetzt werden können.
In der deutschen Offcnlegungssehrift 1 644Sl5 werden,
um die Einbrenntemperatur \on Überzugsmilteln aus Hydroxyl- und oder Carboxylgruppen aufweisenden
Polykondensationsprodukten und limsetzungsprodukten
aus einem Polyamin. PoKalkohol oder einem .Aminoalkohol und N-Aikoxy-methylisocyanaten.
gegebenenfalls unter Zusatz von Melamin- oder Harnstofformaldehydharzen.herabzusetzen, u.a. Maleinsäure
und p-Toluolsulfonsäiire als Katalysatoren
beschrieben.
Hierbei werden z.B. Maleinsäure und p-Toluolsulfonsäure
ais gleichwertig eingesetzt. Bei dem eriindungsgemäßen Bindemiiicls stern ergeben sie jedoch
genau gegenläufige Eigenschaften bezüglich der Überbrennstabilität.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es. für das genannte Bindemittelsystem einen Katalysator zu
finden, der nicht die Überbrennsiabilitäi bccinträchtigt.
Diese Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß das Überzugsmittel 0.7 bis 2.0 Gewichtsprozent Maleinsäure
und oder Oxalsäure enthält. Bevorzugt f\ird der Katalysator in Mengen \on 1.0 bis 1.5 Gewichtsprozent
eingesetzt. Als besonders wirksam hat sich Maleinsäure erwiesen.
Die Überzugsmittel werden unter Zusatz von p-Toluolsulfonsäure üblicherweise in 30 Minuten bei
150'C gehärtet. Setzt man die so gehärteten Systeme erhöhten Temperaturen aus oder brennt längere Zeit
bei höheren Temperaturen ein. so kommt es zu einer leilweiscn Spaltung des Filmnetzwerkes und damit zu
mangelhaften Filmeigenschaften sowie einer mehr oder weniger deutlichen Gelbfärbung. Diese mangelhafte
Wärmestabililät wird als geringe Überbrenn-Stabilität bezeichnet. Dies könnte sich hei Störungen
des Einbrennvorgangs, insbesondere beim Stehenbleiben des Bandes beim Lackieren nach dem C'oil-C'oating-Verfahren
nachteilig bemerkbar machen.
Der Versuch, durch Zusatz anderer üblicher Katalysatorcn
wie Weinsäure. Monobutylphosphat und Phosphorsäure Systeme zu erhalten, die nach dem
Einbrennen in einem breiten Temperaturbereich Überzüge mit unverändert guten Filmeigenschaften
ergeben, verlief unbefriedigend, da selbst nach halbstündigem
Einbrennen bei Temperaturen oberhalb 2001C weiche und ungenügend vernetzte Filme erhiilicn
werden, tier Einsatz von 1 bis 2 Gewichtsprozent Phthalsäure, Phthalsäureanhydrid, Terephthalsäure.
Malonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure und Maleinsäureanhydrid ergab erst nach halbstündigem
Einbrennen bei Temperaturen über 220°C befriedigende Filmhärten. Diese Temperaturen werden
jedoch üblicherweise über einem Zeitraum von 30 Minuten bei der Blechbeschichtung. für welche die
erfindungsgemaßen Überzugsmittel bevorzugt eingesetzt werden, nicht angewendet.
Mit den erfindungsgemaßen Katalysatoren gehärtete Überzüge besitzen die gleichen guten Eigenschaften
wie die mit dem bisher üblichen Katalysator p-Toluolsulfonsäure
gehärteten Überzüge. Überraschenderweise besitzen sie darüber hinaus noch noch eine
ausgezeichnete Überbrennstabilität.
Bei der Verwendung von Oxalsäure als Katalysator hat sich eine Temperatur von 180cC als optimal
erwiesen.
Die Maleinsäure bzw. Oxalsäure kann dem Überzugsmittel kurz vor dem Einbrennen beigemischt
werden. Es wird jedoch bevorzugt, uil Dicarbonsäure
in dem Ester bzw. Estergemisch zu lösen und anschließend mit dem Aminoplasten zu vermischen.
Esterherstellung
Ein Gemisch aus 65.1 g Äthylenglykol (1.05 Mol). 79.8 g Propandiol-d.2) (1.05 Mol). 74 g Phthalsäureanhydrid
(0.5 Mol) und 73 g Adipinsäure (0.5 Mol) wird unter Rühren und Durchleiten eines gelinden
Stickstoffstroms nach folgendem Zeit-Temperatur-Plün
erhitzt: 2 Stunden bei 140"C. 2 Stunden bei 160 C. 4 Stunden bei 180' C. 4 Stunden bei 190 C und 4 Stunden
bei 200 C. In dieser Zeit werden insgesamt 25 ml Wasser übergetrieben. Das klare, farblose Estergemisch
weist eine Säurezahl von 2.5 mg KOH g und eine Hydroxylzahl von 454 mg KOH g auf. was einem
mittleren Molekulargewicht von 245 entspricht.
Herstellung eines Lackes
Das erhaltene Estergemisch w ird mit der angegebenen Menge des sauren Katalysators versetzt und bei
Zimmertemperatur so lange gerührt, bis eine vollständige Lösung eintritt. 70.3 bis 70.6 Teile der erhaltenen
Mischung werden mit 29.7 bis 29.4 Teilen eines käuflichen, in Substanz flüssigen, verälherten Hcxamcthylolmelamins
vermischt.
Herstellung einer Lackfarbe
Zur Herstellung einer Lackfarbe wird der Klarlack, gegebenenfalls nach Zusatz von geringen Mengen an
Lösungsmittel, im gewünschten Bindcmittel-Pigmcnl-Verhältnis (z.B. 2:1) mit Titandioxid pigmentiert.
Herstellung und Prüfung der Überzüge
Zur Prüfung wird der Klarlack bzw. die Lackfarbe bei Zimmertemperatur auf I mm starke Tiefzieh-Stahlbleche
und Glasplatten aufgebracht und eingebrannt. Die Schichtdicke der Filme, an denen die
Prüfung erfolgt, beträgt in allen Beispielen 30 bis 40μ.
Die Härteprüfung erfolgt gemäß DIN 53157. Die Messung der Elastizität erfolgt nach DIN 53156. Die
Schlagvcrformbarkeil wird mit dem Schlagtiefungsgerät
226;D der Firma Erichscn. Hemcr-Sundwig ermittelt. Bei diesem Gerät wird eine Halbkugel mit
einem Radius von IO mm durch ein lullendes Gewicht
von der Rückseite der Lackierung plötzlich in diis Blech eingedrückt. Durch Variation der Fallhöhe des
Gewichts läßt sich die Tiefung verändern. Ils wird der
Tiefungswerl (in mm) angegeben, bei dem die Lackschicht zu reißen beginnt.
Die Haftung wird durch Messung der Tiefziehfähigkeit
des Lackes über dem Zentrum eines 90 Kreuzschnitts geprüft. Angegeben wird der Tiefungswert
(in mm), bei dem sich der Überzug vom Probeblech löst.
Die in der Spulte »Lösungsmiltclbeständigkeit« auftretenden
zwei Zahlen charakterisieren die Anquellung
und Krulzemph'ndlichkeit des eingebrannten Lacklilms
nach 15 Minuten dauernder Xyloleinwirkiing bei
Zimmertemperatur. Dabei gibt die erste Zahl die Quellung in drei Wertungsslufen (I =ungequollen.
2 = schwach gequollen und 3=stark gequollen) und die zweite Zahl die Kratzempfindlichkeit ebenfalls in
drei Werlungsstufen (1 = kratzfest, 2~verminderte
Kratzfestigkeit und 3 = keine Kratzfestigkeit) an.
| Menge und An des Katalysalors |
GetUchls- | Bin- | llärle | Tief/ieh- | 9.6 | tiefung | Haftung | Lösung-s- | Aussehen | |
| Bei | Verhältnis | hrenn- | nach | fahigkeit | 8.5 | Imml | Imml | millcl- bcslän- tiigkeil |
des t'ber/uy·, |
|
| spiel Nr. |
0,5 Gewichtsprozent | Esler zu Amimiplasi /u TiO, |
bedin- gungen |
DIN 53 157 |
DlN 53 156 |
6.7 | 4 | 2.3 | ||
| pTS | ( C min) | I sec ι | (mm) | > 10 | 5 | 3.7 | 1/1 | weiß | ||
| 1 | 70:30:50 | 140 30 | 168 | 7.3 | .> IO | 2 | 3,1 | 1/1 | weiß | |
| 150 30 | 166 | 7.2 | > 10 | < 1 | 1.9 | 1/1 | weiß | |||
| 165 30 | 98 | 6,2 | > 10 | < 1 | 1,1 | 1/1 | gelb | |||
| 180 30 | 70 | 4,0 | --10 | < 1 | 0,3 | 1/1 | gelbbraun | |||
| 1 Gewichtsprozent | 200 30 | 84 | 1.5 | > 5 | .0.0 | 1/1 | braun | |||
| Monobutylphosphat | 220 30 | 97 | 0.9 | > 5 | 9,9 | 2/3 | weiß | |||
| 2 | 70:30:50 | 150 30 | 11 | 10.8 | 5 | 2/3 | weiß | |||
| 165 30 | 16 | 9.7 | 5 | 6,5 | J'2 | weiß | ||||
| 180 30 | 58 | 8.7 | 4 | 1/1 | weiß | |||||
| 1 Gewichtsprozent | 200 30 | 133 | 7.6 | > 5 | 9.5 | 1/1 | weiß | |||
| H3PO4 | 220 30 | 175 | 6.4 | 5 | 9,3 | 1/1 | klar | |||
| 3 | 70:30:0 | 150 30 | 53 | 9.4 | 5 | 8.0 | 1/1 | klar | ||
| 165 30 | 80 | 9.3 | 3 | 6.4 | 1/1 | klar | ||||
| 180 30 | 104 | 9.0 | < 1 | 5.9 | 1/1 | klar | ||||
| 1 Gewichtsprozent | 200 30 | 101 | 7.3 | 1/1 | gelblich | |||||
| Phthalsäureanhydrid | 220 30 | 149 | 6.4 | |||||||
| 4 | 70:30:0 | 150 30 | Filme | kleben | > 5 | |||||
| 165 30 | Filme | kleben | >5 | — | 2/3 | klar | ||||
| 180 30 | 16 | > 10 | >5 | 2/3 | klar | |||||
| 1 Gewichtsprozent | 200 30 | 17 | > 10 | 5 | 6.2 | 2/3 | gelblich | |||
| Maleinsäure | 220 30 | 25 | > 10 | 5 | 7.8 | 1/1 | weiß | |||
| 5 | 70:30:50 | 150 30 | 156 | 8.4 | 5 | 6.6 | 1/1 | weiß | ||
| 165 30 | 160 | 8.4 | 5 | 6,4 | 1/i | weiß | ||||
| 180 30 | 162 | 8.2 | 5 | 6.6 | 1/1 | weiß | ||||
| 1 Gewichtsprozent | 200 30 | 156 | 8.1 | > 5 | 9.4 | 1/1 | weiß | |||
| Maleinsäure | 220 30 | 159 | 7.8 | >5 | 9.5 | 1/1 | klar | |||
| 6 | 70:30:0 | 150 30 | 173 | 9.4 | > 5 | 9.4 | 1/1 | klar | ||
| 165 30 | 170 | 9.6 | > 5 | 9.3 | 1/1 | klar | ||||
| 180 30 | 176 | 9.4 | >5 | 9.4 | 1/1 | klar | ||||
| I Gewichtsprozent | 200 30 | 166 | 9.8 | 5 | 8.3 | 1/1 | klar | |||
| Oxalsäure | 220 30 | 165 | 9.9 | > 5 | 8.0 | 1/2 | weiß | |||
| 7 | 70:30:50 | 150 30 | 92 | 8.8 | 5 | 6.1 | 1/1 | weiß | ||
| 165 30 | 121 | 8.5 | 5 | 7.4 | 1/1 | weiß | ||||
| 180 30 | 157 | 7.9 | 5 | 6.0 | 1/1 | weiß | ||||
| 1 Gewichtsprozent | 200 30 | 173 | 7.5 | >5 | 9.4 | 1/1 | leicht eelb | |||
| Phthalsäure | 220 30 | 178 | 6.3 | > 5 | 9.9 | 2/2 | weiß " | |||
| 8 | 70:30:50 | 150 30 | 28 | 9.5 | > 5 | 9.5 | 2/2 | weiß | ||
| 165 30 | 34 | 9.5 | > 5 | 8.1 | 2/2 | weiß | ||||
| 180 30 | 56 | 9.4 | 5 | 7.2 | 2/1 | weiß | ||||
| I Gewichtsprozent | 200 30 | 84 | 8.9 | 1/1 | weiß | |||||
| Adipinsäure | 220 30 | 149 | 7.6 | |||||||
| 9 | 70:30:50 | 150 30 | klebrige Filme | >5 | 9.5 | |||||
| 165 30 | klebrige Filme | 5 | 7,6 | 2/3 | weiß | |||||
| 180,30 | 12 | 4 | 6.4 | 2/2 | weiß | |||||
| 1 Gewichtsprozent | 200,30 | 59 | >5 | > 10 | 2/1 | weiß | ||||
| Maleinsäure | 220 30 | 96 | >5 | > 10 | 2/2 | klar | ||||
| 10 | anhydrid | 70:30:0 | 150 30 | 19 | >5 | > 10 | 2/2 | klar | ||
| 165 30 | 19 | i> 5 | > 10 | 2/2 | klar | |||||
| ISO 30 | 21 | > 5 | 9.5 | 2/2 | gelb | |||||
| 200 30 | 30 | 2/2 | izelb | |||||||
| 220 30 | 4i | |||||||||
Claims (1)
- Palentanspruch:Flüssige Überzugsmittel auf der Grundlage einer Mischung aus Bindemittel und kleinen Anteilen an organischen Lösungsmitteln sowie auch ge- S gebenenfalls auf lösungsmittelfreier Grundlage, die als BindemittelA) 45 bis 15 Gewichtsprozent Aminoplaste und/ oder deren niedermolekulare Vorstufen undB) 55 bis 85 Gewichtsprozent hydroxylgruppenhaltige und carboxylgruppenhaltige Polyester aus aliphatischen Polyolen. Äthylenglykol, Propandiol-(l,2) und gegebenenfalls anderen Diolen einerseits sowie aromatischen und aliphatischen Dicarbonsäuren andererseits neben '5 gegebenenfalls üblichen Hilfsstoffen enthalten, wobei das Bindemittel auch durch Mischkondensation von Aminoplasten und/oder deren niedermolekularen Vorstufen mit den Polyestern oder durch Mischkondensation der Ausgangsprodukte der Aminoplasthcrstellung mit den Polyestern hergestellt worden sein kann.wobei als Komponente B Ester oder Estergemische mit mittleren Molekulargewichten von weniger als eingesetzt werden, die durch Veresterung der Gemische I und III hergestellt worden sind, wobei Gemisch I1.1 zu 0 bis 50 Molprozent aus einem oder mehreren aliphatischen Polyolen mit 3 bis 4 Hydroxylgruppen und 3 bis6 Kohlenstoffatomen und1.2 zu iOObisSOMolprozentauseinemGemischll von aliphatischen und gegebenenfalls cycloaliphatischen Diolenbesteht, das wiederum11.1 zu 0 bis 100 Molprozent aus Äthylenglykol und 'H.2 zu 100 bis() Molprozent aus Propandiol-(l.2) besteht, wobei gegebenenfalls bis zu 30 Molprozent der Gesamtmenge an den Komponenten II.1 und II.2 durch ein oder mehrere andere aliphatisch^ oder cycloaliphatische Diole. in denen die Hydroxy !funktionen durch 2 bis 8 KohlenstofTatome getrennt sind und gegebenenfalls bis zu 2 der Kohlenstoffatome durch Sauerstoffatome ersetzt sein können, die wiederum durch mindestens 2 Kohlenstoffatomc voneinander und von den Hydroxylgruppen getrennt sein sollen, ersetzt sein können.gnd Gemisch IHtil.I zu 80 bis 20 Molprozent aus einer oder mehreren aromatischen oder cycloaliphatischen Dicarbonsäuren, in denen die Carboxylgruppen in 1.2- oder 1.3-Stellung angeordnet sind, und/oder deren Derivaten und111.2 zu 20 bis 80 Molprozent aus einer oder mehreren gesättigten aliphatischen Dicarbonsäuren mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen und oder deren Derivatenbesteht nach Patentanmeldung P 2019282.9-43 und die weiterhin Katalysatoren zur Aushärtung enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzugsmittel 0,7 bis 2,ü Gewichtsprozent Maleinsäure'und/oder Oxalsäure als Katalysator enthalten.Gegenstand der deutschen Patentanmeldung P 2019282.9-43 sind flüssige Überzugsmittel auf der Grundlage einer Mischung aus Bindemittel und kleinen Anteilen an organischen Lösungsmitteln sowie auch gegebenenfalls auf lösungsmittelfreier Grundlage, die als BindemittelA) 45 bis 15 Gewichtsprozent Aminoplaste und/oder deren niedermolekulare Vorstufen undB) 55 bis 85 Gewichtsprozent hydroxylgruppenhaltige und carboxylgruppenhaltige Polyester aus aliphatischen Polyolen, Äthylenglykol. Propandiol-(1.2) und gegebenenfalls anderen Diolen einerseits sowie aromatischen und aliphatischen Dicarbonsäuren andererseits neben gegebenenfalls üblichen Hilfsstoffen enthalten, wobei das Bindemittel auch durch Mischkondensation \on Aminoplasten und oder deren niedermolekularen Vorstufen mit den Polyestern oder durch Mischkondensation der Ausgangsprodukte der Aminoplastherstellung mit den Polyestern hergestellt worden sein kann.wobei als Komponente B Ester oder Estergeniische mit mittleren Molekulargewichten von weniger als eingesetzt werden, die durch Veresterung der Gemische I und III hergestellt worden sind, wobei Gemisch I1.1 zu 0 bis 50 Molprozenl aus einem oder mehreren aliphatischen Polyolen mit 3 oder 4 Hydroxylgruppen und 3 bis 6 Kohlenstoffatomen und1.2 zu 100 bis 50 Molprozent aus einem Gemisch II von aliphatischen und gegebenenfalls cvcloaliphatischen Diolenbesteht, das wiederumII. 1 zu 0 bis 100 Molprozent aus Äthylenglykol und 11.2 zu 100 bis 0 Molprozent aus Propandiol-11.2) besteht, wobei gegebenenfalls bis zu 30 Molprozent der Gesamtmenge an den Komponenten 11.1 und I I.2durch ein oder mehrere andere aliphatischc oder cycloaliphatische Diole. in denen die Hydroxylfunktionen durch 2 bis 8 Kohlenstoffatome getrennt sind und gegebenenfalls bis zu 2 der Kohlcnstoffati/tne durch Sauerstoffatome ersetzt sein können, die wiederum durch mindestens 2 Kohlenstoffatome voneinander und von den Hydroxylgruppen getrennt sein sollen, ersetzt sein können.und Gemisch IIIIII. I zu 80 bis 20 Molprozent aus einer oder mehreren aromatischen odercycloaliphatischen Dicarbonsäuren, in denen die Carboxylgruppen in 1.2-odcr I..!-Stellung angeordnet sind, und oder deren Derivaten und111.2 zu 20 bis 80 Molprozent aus einer oder mehreren gesättigten aliphatischen Dicarbonsäuren mit 4 bis 12 Kohlenstoffatomen und oder deren Derivatenbesteht. Auf Grund der geringen Viskosität des Bindemittels können Überzugsmittel hergestellt werden, welche60
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2146754A DE2146754C3 (de) | 1971-09-18 | 1971-09-18 | Überzugsmittel |
| US00283965A US3819757A (en) | 1971-09-18 | 1972-08-28 | Coating compositions |
| FR7231434A FR2152640B2 (de) | 1971-09-18 | 1972-09-05 | |
| JP47091339A JPS5238574B2 (de) | 1971-09-18 | 1972-09-13 | |
| GB4268172A GB1394255A (en) | 1971-09-18 | 1972-09-14 | Coating cimpositions |
| ITRM1972A52757A IT7252757A1 (it) | 1971-09-18 | 1972-09-15 | Agenti di rivestimento contenenti leganti a base di amminoplasti ed esteri. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2146754A DE2146754C3 (de) | 1971-09-18 | 1971-09-18 | Überzugsmittel |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2146754A1 DE2146754A1 (de) | 1973-03-22 |
| DE2146754B2 true DE2146754B2 (de) | 1974-12-12 |
| DE2146754C3 DE2146754C3 (de) | 1982-05-27 |
Family
ID=5819980
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2146754A Expired DE2146754C3 (de) | 1971-09-18 | 1971-09-18 | Überzugsmittel |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3819757A (de) |
| JP (1) | JPS5238574B2 (de) |
| DE (1) | DE2146754C3 (de) |
| FR (1) | FR2152640B2 (de) |
| GB (1) | GB1394255A (de) |
| IT (1) | IT7252757A1 (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU466953B2 (en) * | 1972-05-24 | 1975-11-13 | Dulux Australia Limited | Thermosetting coating compositions |
| GB1515558A (en) * | 1974-12-06 | 1978-06-28 | Huels Chemische Werke Ag | Highly-pigmentable liquid coating agent |
| GB1560785A (en) * | 1975-07-04 | 1980-02-13 | Unilever Ltd | Polyesters |
| AU519914B2 (en) * | 1976-07-12 | 1982-01-07 | E.I. Du Pont De Nemours And Company | Blends of low molecular weight hydroxy-terminated polyesters and coatings based on these blends |
| US4424296A (en) | 1976-07-12 | 1984-01-03 | E. I. Du Pont De Nemours & Co. | Blends of low molecular weight hydroxy-terminated polyesters and coatings based on these blends |
| US4204014A (en) * | 1977-05-14 | 1980-05-20 | Chemische Werke Huels, Ag | Liquid coating compositions containing little or no solvent |
| US4279800A (en) * | 1979-04-19 | 1981-07-21 | Akzo Nv | High solids pigmented coating composition containing a blend of ester diols and a curing agent |
| US4229555A (en) * | 1979-07-26 | 1980-10-21 | Mobil Oil Corporation | Linear polyester coil coating compositions |
| US4581093A (en) * | 1980-12-15 | 1986-04-08 | Whittaker Corporation | Branched polyester adhesive compositions and method employing same |
| US4410667A (en) * | 1982-01-29 | 1983-10-18 | Ppg Industries, Inc. | Elastomeric coating compositions |
| US4419407A (en) * | 1982-01-29 | 1983-12-06 | Ppg Industries, Inc. | Elastomeric coating compositions |
| US4410668A (en) * | 1982-01-29 | 1983-10-18 | Ppg Industries, Inc. | Elastomeric coating compositions |
| WO1994016026A1 (en) * | 1993-01-15 | 1994-07-21 | Eastman Chemical Company | Water-borne coating compositions |
-
1971
- 1971-09-18 DE DE2146754A patent/DE2146754C3/de not_active Expired
-
1972
- 1972-08-28 US US00283965A patent/US3819757A/en not_active Expired - Lifetime
- 1972-09-05 FR FR7231434A patent/FR2152640B2/fr not_active Expired
- 1972-09-13 JP JP47091339A patent/JPS5238574B2/ja not_active Expired
- 1972-09-14 GB GB4268172A patent/GB1394255A/en not_active Expired
- 1972-09-15 IT ITRM1972A52757A patent/IT7252757A1/it unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2152640B2 (de) | 1977-07-22 |
| GB1394255A (en) | 1975-05-14 |
| FR2152640A2 (de) | 1973-04-27 |
| JPS4838333A (de) | 1973-06-06 |
| DE2146754C3 (de) | 1982-05-27 |
| US3819757A (en) | 1974-06-25 |
| JPS5238574B2 (de) | 1977-09-29 |
| DE2146754A1 (de) | 1973-03-22 |
| IT7252757A1 (it) | 1974-03-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3046409C2 (de) | ||
| DE2019282C3 (de) | Überzugsmittel | |
| DE2146754C3 (de) | Überzugsmittel | |
| DE2550156A1 (de) | Verfahren zur herstellung von polyisocyanatgemischen mit blockierten isocyanatgruppen | |
| DE1805190A1 (de) | UEberzugsmittel | |
| DE2721989C3 (de) | Flüssige Überzugsmittel auf lösemittelarmer bzw. lösemittelfreier Grundlage | |
| DE4100204A1 (de) | Beschichtungsmittel und seine verwendung zur herstellung von beschichtungen | |
| DE3740933A1 (de) | Neue polyesterpolyole und ihre verwendung als polyol-komponente in zweikomponenten-polyurethanlacken | |
| DE2854440A1 (de) | Beschichtungsmasse | |
| DE2013702A1 (en) | Flexible surface coatings | |
| DE1805186A1 (de) | UEberzugsmittel | |
| DE3119380C2 (de) | ||
| DE1805196C3 (de) | Überzugsmittel | |
| DE1805185A1 (de) | UEberzugsmittel | |
| DE2457775C3 (de) | Hochpigmentierbares, flüssiges Überzugsmittel | |
| DE1805192C3 (de) | Überzugsmittel | |
| DE2435419C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Füllungen und Beschichtungen durch Aushärten von Polyisocyanatmassen | |
| DE2012525C3 (de) | überzugsmittel | |
| DE2343436C3 (de) | Überzugsmittel | |
| DE1805191C3 (de) | Überzugsmittel | |
| DE2012526A1 (en) | Coating compsns for lacquers | |
| DE1805187B2 (de) | Überzugsmittel | |
| DE2013097B2 (de) | Überzugsmittel | |
| DE2457775B2 (de) | Hochpigmentierbares, fluessiges ueberzugsmittel | |
| DE1805188B2 (de) | Überzugsmittel |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2019282 Format of ref document f/p: P |
|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |