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Ra 5 enmäher Der Anmeldungsgegenstand bezieht sich auf einen Raseninäher,
insbesondere fiir Batterie bzw. Akkumulatorbetrieb, dessen Fahrwerk motorisoh antreibbar
ist und zwei Räder sowie mindestens eine Stützrolle enthält, die auch radgrtig ausgebildet
sein kann.
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Mit eigener Motorkraft fahrbare Rasenmäher sind meistens als Aufsitzmäher
ausgebildet; es sind Jedoch auch Rasenmäher mit Schubstange und Fahrwerk bekannt,
wobei die Schubstange bei eingeschaltetem Fahrantrieb nur noch fUr die Lenkung des
Rasenmähers benötigt wird. Mit einem derartigen Gerät können Böschungen und Steigungen
mühelos gemäht werden. Als Motor für diese Ra-Rasenmäher wird zumeist ein Verbrennungsmotor
verwendet. Der Grund hierfür liegt darin, daß bei Verwendung von Elektromotoren
entweder
ein Anschluß an glas ITetz vorhanden sein muf -- dies
bedingt ein langes Netzkabel -- oder die elektrische leistung muß einer Batterie
bzw. einem Akkumulator entnommen werden, W?%-aber die Schwierigkeit mit sich bringt,
den Akkumulator klein zu halten und doch genügend Leistung für Schnitt und wahren
verfügbar zu haben.
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Die Aufgabe besteht darin, einen Rasenmäher der eingangs angegebenen
Art so auszubilden, daß die für den Antrieb benötigte Stromstärke verhältnismäßig
gering ist.
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Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Stützrolle im Inneren
einen Elektromotor und ein von diesem antreibbares x Planetengetriebe enthält, welches
in Antriebsverbindung zu dem Mantel der Stützrolle steht.
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Bei dieser Lösung wird von dem Umstand Gebrauch gemacht, daß ein verhältnismäßig
hoch laufender Elektromotor wenig Strom benötigt und das erforderliche Drehmoment
durch Untersetzung gewonnen werden kann. Hierdurch ist es möglich, eine Batterie
bzw. einen Akkumulator als Energiequelle sowohl für den Antrieb des Messers bzw.
der Messerwalze im Falle eines Spindelmähers als auch für den Antrieb des Fahrwerkes
zu benutzen, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Batterie bzw. der Akkumulator
vorzeitig erschöpft.
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Die gekennzeichnete Ausbildung des Antriebes ist auch im Falle der
Verwendung von Netzstrom als Energiequelle vorteilhaft, weil das neue Fahrwerk zu
einer kompakten und raumsparenden Konstriilction führt.
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Gemäß vorteilhafter Ausgestaltung ist das Gehäuse des Elelctromotors
drehfest mit der Rollenachse verbunden. ffierdtirch wird die Stromzufuhrung für
den Elektromotor günstig gestaltet.
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Das Sonnenrad des Planetengetriebes ist zweckmäßig an einer Seite
drehfest mit der Motorwelle verbunden und wird an der anderen Seite von einem Stützlager
getragen, welches im Mantel der Rolle x Getriebe, insbesondere
sitzt.
Durch diese einfache Maßnahme gelingt es, den Elektromotor stabil im Inneren der
Rolle zu lagern0 Das Planetengetriebe weist zweckmäßigerweise zwei Stufen auf, wobei
der Steg der ersten Stufe drehfest mit dem Sonnenrad der zweiten Stufe und der Steg
der zweiten Stufe drehfest mit der gestellfesten Achse der Rolle verbunden sind,
während die Planetenräder der ersten Stufe sich an einem gerätefesten Zahnkranz
abstützen und die Planetenräder der zweiten Stufe einen mit dem Rollenmantel fest
verbundenen Zahnkranz antreiben. Durch diese zweistufige Untersetzung wird ein relativ
großes Drehmoment an der Antriebsrolle erzeugt, während der vom-Motor aufgenommene
Strom klein bleibt Der Steg der ersten Stufe kann als Teil des Stützlagers für das
Sonnenrad der ersten Stufe ausgebildet sein, während der Steg der zweiten Stufe
einen Teil der gestellfesten Achse darstellt.
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Der neue Rasenmäher wird anhand der Zeichnung erläutert. Dabei zeigt:
-Fig. 1 einen apindelmäher bei entfernter Haube, teilweise gegeschnitten und Fig.
2 einen Schnitt durch die Antriebsrolle des Rasenmähers, Fig. 3 eine Variante der
Antriebsrolle und Figo 4 einen Sichelmäher mit Antriebsrolle.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist der neue Rasenmäher ein rahmenartiges
-Gestell 1 auf, welches unter anderem aus Seitenteilen 2 und 3 sowie diese verbindende
Stangen 4 bis 7 besteht. Auf dem Gestell 1 sitzt ein Akkumulator 8. Seitlich am
Gestell 1, und zwar an den Seitenteilen 2 und 3, sind Räder angebracht, wovon das
Rad 13 zu sehen ist. Zum Fahrwerk gehört noch eine Stützwalze oder Stützrolle 14,
die im Zusammenhang mit Fig. 2 im einzelnen beschrieben wird. Der Rasenmäher kann
mittels Schubstangen 16 geführt werden, die aus zeichnungstechnischen Gründen abgebrochen
dargestellt sind. Ein Elektromotor 31, ein Getriebe 32 und eine Messerwalze 33 sind
als Baueinheit zusammengefaßt in
einer nicht dargestellten Schwinge
gelagert, welche durch Verdrei en einer Gänstellwelle 72 - dies durch Betätigung
einer Ginstellhelbels 73 - angehoben bzw. abgesenkt werden kamm. Das mit der Fe@@er@@lse
33 zusammenmrbeitende Untermesser ist bei 42 dargestellt.
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Des Innere der Roile 14 ist aus Fig. 2 ersichtlich. Die Rolle 14 weist
einen @@utel 80 auf, der mittels Lager 81, 82 auf Dagerzapfin 83, 84 drchbar gelagert
ist. Der Lagerzapfen 83 ist an dem Seitenteil @ und der Bagerzapfen 84 an Seitenteil
3 argeschraubt.
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Am Lagerzqapf an 83 ist ein Flansch 85 befentigt, der zum fragen eines
Elektronotors 86 dient. Der Elehtronotor 86 weist ein Ge-Mäu@@ 87 mit Stator und
eine Abtriebswelle 88 auf. Das nicht dargestellte Stromzuführungskabel läuft durch
einen Hohlraum 89 im Lagersapfen 83 zu dem Notorgehäuse 87, welchen fahrgestellfest
angeordnet ist. Die Abtriebswelle 88 ist drehfest mit einem ersten Sonnenrad 90
verbunden, welches mit einem oder mehreren erzten Planetenrädern 91 kämmt, die auf
einem Innenzahnkranz 92 ablaufen, der am Lotogehäuse 87, spezille an einem Lagerdeckel
87a, hefestigt ist. Die Achsen der Planhetenräder 91 sitzen an einem ersten Stec
'D3, der einen zentralen Zapfen 94 aufweist und über ein Lager 95 und ein Iiagerschlld
96 im Mantel 80 abgestätzt wird Der Steg 93 bzw. sein Zapfen 94 nimmt ein Lager
97 auf, weiches zur Abstützung des Drehzapfens 98 des Sonnenrades 90 dient Wie online
weiteres aus Fig. 2 ersichtlich, wird das Gewicht des Motors 86 einerseits über
die Teile 85,83 am Seitenteil 2 und andererseits über die Teile 88, 90, 98, 97,
94, 95, 96 am Mantel 80 abgefangen, welcher wiederum über die Lager 81, 82 und die
Zapfen 83, 84 am Fahrgestell abgestützt wird.
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Ein zweites Sonnenrad 100 kämmt mit einem oder mehreren zweiten 102
Planetenrädern 101, die einen Innenzahnkranz antreiben. Die Achsen der Planetenräder
er 101 sitzen an einem zweiten Steg 103, welcher einen enralen Fortsatz 104 besitzt,
der über eine Stange 105 drehfest mit dem Lagerzapfen 84 verbunden ist. Der Steg
103
dient gleichzeitig als Lagerschale für ein Lager 107, welches
den Drehzapfen 108 des zweiten Sonnenrades 100 aufnimmt, Die Teile 83, 85, 87, 88,
90, 98, 94, 100, 108, 105, 84 verbinden die beiden Seitenteile 2 und 3 miteinander
und stellen deshalb gewissermaßen die Stange 5 in Fig. 1 dar. Der Innenzahnkranz
102 ist mit dem Mantel 80 drehfest verbunden. Der Mantel 80 besteht aus einem Rohrstück,
dessen äußere Enden durch Lagerdeckel 113 bzw. 114 verschlossen sind0 Die Wirkungsweise
des Getriebes ist folgende: Indem der Motor 86 erregt wird, treibt dieser das erste
Sonnenrad 90 an, Da der Innenzahnkranz 92 feststeht, rollen die Planetenräder auf
ihm ab und der erste Steg 93 dreht sich mit gegenüber dem Sonnenrad verminderter
Drehzahl, Jedoch mit entsprechend vergrößertem Drehmoment. Die Drehzahl des ersten
Steges 93 wird dann durch die Zahnraduntersetzung zwischen zweitem Sonnenrad.
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und zweiten Planetenrädern weiter vermindert bei entsprechender Vergrößerung
des Drehmomentes an dem. angetriebenen Innenzahnkranz 102. Durch die doppelte Untersetzung
kann ein hochtouriger Elektromotor verwendet werden, der für die erforderliche Leistung
klein gebaut ist und relativ wenig Strom zu seinem Betrieb benötigt.
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Die neue Antriebsart über die Stützrolle bzw. Stützwalze ist insbesondere
vorteilhaft in Verbindung mit einem Spindelmäher, dessen Messerwalze gegenüber dem
Fahrgestell heb- und senkbar ist; es ist jedoch auch möglich, die antreibbare Stützrolle
bei anderen Rasenmähern anzuwenden.
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Fig, 3 zeigt eine Variante der zum Antrieb ausgebildeten Stützrolle
14. Einander entsprechende Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen worden
und eine nähere Erläuterung dieser Teile erübrigt sich infolgedessen. Im Unterschied
zu Fig. 2 ist das Gehäuse 87 des Elektromotors 86 nicht unmittelbar am Flansch 85
befestigt, sondern unter Zwischenfügung eines Stützgehäuses
1200
Es verbleibt so Raum zur Aufnahme eines Akkumulators 121, der als sogenannter Trockenakkumulator,
doh. mit einer Säure in Geleeform, ausgebildet ist. Die beiden Elektroden 122 und
123 sind über Kabel 124 und 125 mit den entsprechenden Anschlüssen des Elektromotors
86 verbunden. Außerdem führen Kabel 126 und 127 durch die Aussparung 89 des Lagerzapfens
83 nach außen und dienen zur Wiederaufladung des Akkumulators 121.
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Der Motor 86 selbst sitzt in einem stutzenförmigen Fortsatz des Gehäuses
120 und ist dort angeschraubt.
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Im Gegensatz zu Figo 2 zeigt Fig. 3 ein einstufiges Getriebe, welches
der zweiten Stufe des Getriebes nach Figo 2 entsprichto Selbstverständlich kann
auch bei der Ausführungsform mit in der Stützrolle angeordnetem Akkumulator ein
zweistufiges Getriebe verwendet werden.
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Während in Fig. 1 die Anwendung der zum Antrieb ausgebildeten Stützrolle
14 bei einem Spindelmäher dargestellt worden ist, zeigt Fig0 4 eine solche Anwendung
bei einem Siehelmäher. Die zum Antrieb vorgesehene Stützrolle 14 ist gegebenenfalls
unter Zwischenlage einer nicht dargestellten Heb- und Senkeinrichtung zwischen den
Seitenwänden eines Stützgehäuses 130 angeordnet, während die Vorderräder 131 und
132 bezüglich des Stützgehäuses 130 außen sitzen. Ein kegelstumpfartig ausgebildeter
Fortsatz 133 des Gehäuses 130 nimmt den Motor zum Antrieb des Messers des Sichelmähers,
gegebenenfalls auch einen Akkumulator zur Stromversorgung des Mähmotors 86 für die
Rolle 14 auf. Wie es Fig. 3 darstellt, kann aber auch ein gesonderter Akkumulator
zur Stromversorgung des Fahrmotors 86 vorgesehen sein0 Außer dem beschriebenen Batterie-
bzw. Akkumulatorantrieb kommt auch ein Antrieb über das Netz in Betracht, zumal
die neue Antriebsart einen gedrängt gebauten Rasenmäher ergibt.