DE2141701A1 - Stuetzvorrichtung zur halterung von schweren werkstuecken auf werkzeugmaschinen - Google Patents

Stuetzvorrichtung zur halterung von schweren werkstuecken auf werkzeugmaschinen

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DE2141701A1
DE2141701A1 DE19712141701 DE2141701A DE2141701A1 DE 2141701 A1 DE2141701 A1 DE 2141701A1 DE 19712141701 DE19712141701 DE 19712141701 DE 2141701 A DE2141701 A DE 2141701A DE 2141701 A1 DE2141701 A1 DE 2141701A1
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piston
machine tools
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DE19712141701
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Bruno Dietl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/72Auxiliary arrangements; Interconnections between auxiliary tables and movable machine elements
    • B23Q1/76Steadies; Rests

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

  • Stützvorrichtung zur Halterung von schweren Werkstücken auf Werkzeugmaschinen Dle Erfindung bezieht sich auf eine Sützvorrichtung zur Halterung won schweren Werkstücken auf Werkzeugmaschinen und dgl. und ist insbesondere zur zentrischen Halterung von rotationssymmetrischen Werkstücken geeignet.
  • Lange Werkstücke, die auf Spitzendrehbänken oder Schleifmaschinen bearbeitet werden müssen, sind vielfach nicht nur an den Enden in einer Planscheibe und einem Reitstock eingespannt, sondern es wird je nach Bedarf eine oder mehrere zusätzliche Lagerungen mit Hilfe von Lünetten, die in unterschiedlichen Ausführungen bekannt sind, vorgenommen. Oftmals können Jedoch Lünetten, da das Werkstück zu schwer ist oder wegen seiner Grösse nicht in diese eingelegt werden kann, nicht verwendet werden.
  • Es sind deshalb bereits Lünetten mit einem waagebalkenartigen zwei Stützrollen tragenden Stützrollenträger bekannt, bei der der Stützrollenträger um den einenEndpunkt eines Hebels schw.nkbar ist, dessen anderes Ende als fester Drehpunkt ausgebildet und der zwischen den Endpunkten über e;Ln durch Federspannung stehendes hydraulische. System nachgiebig abgestützt ist.
  • Mit einer derartigen Stützvorrichtung sollen vor allem Schwingungen des Werkstückes gedämpft werden. Zur Abstützung von schweren Werkstücken ist diese wie auch rerr, gleichbarcandere Ausführungen jedoch nicht geeignet.
  • Es ist daher Aufgabe der Ertindung, eine Stützvorrichtung zur Halterung von schweren Werkstücken auf Werkseugmaschiw nen zu schaffen, die nicht nur einfach in ihrer konstruktiven Ausgestaltung ist, sondern mit der auch die Werkstücke zuverlässig gehalten werden und die vor allem als zusätzliche Stützvorrichtung für Lünetten unterschiedlicher Ausiührung verwendbar ist.
  • Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Stützvorrichtung aus zwei oder mehreren durch Drucknittel verstellbare vorzugsweise an einer Konsole befestigten utützglieder gebildet ist, die jeweils aus einem von Druckeittel beaufschlagbaren, in einem Zylinder eingesetzten Kolben Destehen, der unmittelbar oder über wahlweise austauschbare Zwischenglieder auf das zu haltende Werkstück einwirkt und dessen Verstellweg in beiden Verstellrichtungen einstellbar ist.
  • Vorteilhaft ist es hierbei, an dem Kolben auf der von Druckmittel beaufschlagbaren Seite ein mit zwei sich beidseitig der Zylinderstirnwand an diese anlregenden Anschlägen ausgestattetesverlängerungsstück anzubringen, das zur Lagebestimmung des Kolbens in diesen einschraubbar ist. Ausserdem kann der Kolben durch vorzugsweise zwischen einem oder beiden Anschlägen und der Zylinderstirnwand angeordnete Federn in einer oder beiden Verstellrichtungen abgestützt werden.
  • Eine gemäss der Erfindung ausgebildete Stützvorrichtung zur Halterung von schweren Werkstücken auf Werkzeugmaschinen zeichnet sich durch einen einfachen konstruktiven Aufbau und dadurch bedingte geringe Herstellkosten und vor allem dureh eine hohe Betriebssicherheit aus0 Wird nämlich die Stützvorrichtung aus Stützgliedern gebildet, die aus einem in einem Zylinder angeordneten und einem in seinem Verstellweg begrenzten Kolben besteht, ist es möglich, ein Werkstück exakt zentrisch zu lagern, wobei diese Lagerung bereits beim Aufle gen des Werkstückes zu bewerkstelligen ist. Der Kolben kann bei der erfindungsgemässen Ausgestaltung nur bis zur Anlage eines Anschlages an der Zylinderwand, wobei der Kolbenhub auf einfache Weise den Jeweiligen Gegebenheiten einstellbar ist, ausgefahren werden, so dass, da die Abmessungen des zu haltenden Werkstückes bekannt sind, die an diesen anliegenden Rollen lediglich zur Anlage kommen ein aus der Mitte drückendes Werkstück aber zuverlässig vermieden wird.
  • Auch tritt nach dem Entlüften des Druckraumes der Stützvorrichtung nur ein geringes Absenken, das ebenfalls einstellbar ist, ein. Beschädigungen des Werketückes werden somit weitgehend vermieden0 Da die von Druckmittel beaufschlagte Fläche des Kolbens gross gestaltet werden kann, ist es des weiteren möglich, schwere Werkstücke gut und betriebssicher abzustützen. Die erfindungegemässe Einrichtung ist somit in vorteilhafter Weise vielseitig, insbesondere aber als zusätzliche Stützvorrichtung für Lünetten verwendbar.
  • Weitere Einzelheiten der gemäss der Erfindung ausgebildeten Stützvorrichtung zur Halterung von schweren Werkstücken auf Werkzeugmaschinen sind dem in der Zeichnung dargestellten Ausjührungebeispiel, das nachfolgend im einzelnen erläutert ist, zu entnehmen.
  • Die mit 1 bezeichnete Stützvorrichtung zur Halterung eine. nur teilweise dargestellten Werkstückes 2 besteht aus zwei 5tUtgliedern 4 und 5, die an einer Konsole 39 die auf einem Maschinenbett angeordnet werdenkann, befestigt sind. Die Stützglieder 4 und 5 sind ebenfalls aus einem in einem Zylinder verschiebbar eingesetzten von Drucksittel beaufschlagbaren Kolben 7 gebildet, wobei die Druckmittelzufuhr in den Druckraum 8 über die Leitung 9 vorgenotsen wird. ttber ein Zwischenglied 10, an dessen freiem Ende zur Verminderung der Reibung eine Rolle 11 angebracht ist, wirkt der durch den Keil 12 verdrehfest in dem Zylinder 6 gehaltene Kolben 7 auf das Werkstück 2 ein.
  • Zur begrenzung des Kolbenverstellweges ist in den Kolben 7 in das Gewinde 15 ein Verlängerungsstück 14 eingeschraubt, an dem zwei Anschlagstücke 16 und 17 angebracht sind. Die Anschlagstücke 16 und ltI wirken mit der Stirnwand 13 des Zylinders 6 zusammen und legen sich an diese je nach Beanspruchung an. Ausserdem sind zwischen dem äusseren Anschlagstück 16, das durch einen Stift 19 verdrehfest mit dem Verlängerungsstück 14 verbunden ist, so dass durch Verdrehen des Anschlagstückes 16 eine Hubverstellung vorgenommen werden kann, und der Zylinder wand 13 Tellerfedern 18 angeordnet, durch die eine Dämpfung bei Druckmittelzufuhr ermöglicht wird.
  • Strömt Drucksittel in den Druckraum 8 ein, eo wird der Kolben 7 nach oben bewegt, und zwar so weit, bis das Anschlagstück 16 an der Zylinderwand 15 anliegt. lis Begrenzung des Kolbenverstellweges wird somit erreicht, dass das Werkstück 2 stets exakt mittig gelagert ist, da der Abstand zwischen der Werkstückachse und der Rolle 11 mittels des erlängerungsstückes 14, an dem die Anschlagstücke 16 und 17 befestigt sind, auf einfache Weise durch Verdrehen von aussen einstellbar ist.
  • Beim Entlüften des Druckraumes 8 wird der Kolben ebenfalls nur ein kurzes Stück, beispielsweise durch das Eigengewicht oder das Gewicht des Werkstückes 2 bzw. durch die Kraft der Federn 18 abgesenkt, so dass nur eine geringfügige Lageveränderung des Werkstückes 2 eintritt.

Claims (2)

  1. ratentansprüche:
    (1.) Stützvorrichtung zur Halterung von schweren Werkstücken auf Werkzeugmaschinen und dglo, insbesondere zur zentrischen Halterung von rotationssymmetrischen Werkstücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützvorrichtung (1) aus zwei oder mehreren durch Druckmittel verstellbare vorsugsweise an einer Konsole (3) befestigten Stützglieder (4, 5) gebildet ist, die Jeweils aus einem von Druckmittel beaufschlagbaren, in einem Zylinder (6) eingesetzten Kolben (7) bestehen, der unmittelbar oder über wahlweise austauschbare Zwischenglieder (10) auf das zu haltende Werkstück (2) einwirkt und dessen Verstellweg in beiden Verstellrichtungen einstellbar ist.
  2. 2. Stützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kolben (7) auf der von Drucksittal beaufschlagbaren Seite ein mit zwei sich beidseitig der Zylinderstirnwand (15) an diese anlegenden Anschlägen (16, 17) ausgestattete Verlängerungsstück (14) angebracht ist, das zur Lagebestimmung des Kolbens (7) in diesen einsohraubbar ist.
    . Stützvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (7) duroh vorzugsweise zwischen eines oder beiden Anschlägen (16, 17) und der Zylinderstirnwand (13) angeordneto Federn (18) in einer oder beiden Verstellrichtungen abgestützt ist.
    L e e r s e i t e
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2881218A1 (de) * 2013-12-04 2015-06-10 WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG Lünette zur Abstützung eines Werkstücks
EP3456464A1 (de) * 2017-09-15 2019-03-20 AFW Holding GmbH Lünette

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