DE2139676C2 - Frequenzdiskriminator - Google Patents
FrequenzdiskriminatorInfo
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- H03D3/02—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations by detecting phase difference between two signals obtained from input signal
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Description
und daß die Interdigital-Ausgar-gswandler so ausgebildet
sind, daß ihre Übertragungsfunktion gemäß
s«2 Ω
der Funktion 1— verläuft, wobei Ω die Frequenz-
O2
variable ist
variable ist
12. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Breitband-Interdigital-Eingangswandler
mit einer Mittenfrequenz, die geringfügig oberhalb der gewünschten
Mittenfrequenz liegt, vorgesehen ist und einen ersten akustischen Kanal bildet, daß ein zweiter
Breitband-Interdigital-Eingangswandler mit einer Mittenfrequenz, die geringfügig tiefer ist als die
gewünschte Mittenfrequenz vorgesehen ist und einen zweiten akustischen Kanal bildet der zu dem
ersten akustischen Kanal im wesentlichen parallel ist, und daß die Filteranordnung zwischen dem
Ausgang jedes Interdigital-Ausgangswandiers und Masse liegt, so daß die Interdigital-Ausgangswandler
mit Hilfe der Gleichrichter- und Filteranordnung ein Ausgangssignal erzeugen, welches ein lineares
Teilstück der Frequenzgangcharakteristik aufweist, das eine normierte Bandbreite von bis zu 4ö%
festlegt.
13. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der erste akustische
Kanal und der zweite akustische Kanal auf einander gegenüberliegenden Flächen des gleichen Substrats
liegen.
Die Erfindung betrifft einen Frequenzdiskriminator mit einem piezoelektrischen Substrat, mit dem mindestens
ein Eingangswandler und mindestens ein Ausgangswandler verbunden sind, mit jeweils einer mit dem
Ausgangswandler verbundenen Gleichrichteranordnung, mit einer dazu in Serie geschalteten Filteranordnung
zum Ausfiltern der Hochfrequenzkomponenten aus den gleichgerichteten Ausgangssignalen und mit
Anschlußeinrichtungen zum Anschließen einer Last auf der Ausgangsseite der Filteranordnungen.
Ein derartiger i'requenzdiskriminator ist aus der
US-PS 35 25 944 bekannt Bei dem bekannten Frequenzdiskriminator liegen die Elektroden jedes zu
einem Eingangswandler oder zu einem Ausgangswandier gehörigen Elektrodenpaares jeweils auf gegenüberliegenden
Seiten des piezoelektrischen Substrats, in welchem durch das Anlegen elektrischer Spannungen
am Eingangswandler räumliche Schwingungen erzeugt werden.
Nachteilig an dem bekannten Frequenzdiskriminator ist es, daß derartige, mit Körperwellen arbeitende
Frequenzdiskriminatoren in der Fertigung sehr teuer sind, da beispielsweise die Kristaiidicke mit engen
Toleranzen eingehalten werden muß und da auüerdem die metallischen Elektroden der Wandler nach dem
Aufbringen derselben auf das Kristallmaterial sehr exakt getrimmt werden müssen, da ihre Masse stark in
die Frequenzgangcharakteristik des Frequenzdiskriminators eingeht.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten
Frequenzdiskriminator anzugeben, mit dem bei reduzierten Fertigungskosten durch die Reduzierung der
Genauigkeitsforderungen hinsichtlich der Dicke des Substrats und der Masse der Elektroden eine vorgegebene
Frequenzgangcharakteristik sehr exakt eingehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Frequenzdiskriminator der eingangs angegebenen Art
gelöst, der gekennzeichnet ist durch seine Ausbildung als mit Oberflächenwellen arbeitender Frequenzdiskriminator
mit dem mindestens einen Eingangswandler in Form eines Interdigital-Eingangswandlers, mit dessen
Hilfe auf der Oberfläche des piezoelektrischen Substrats Oberiiächenwellen erzeugbar sind und mit dem
mindestens einen Ausgangswandler in Form eines Interdigital-Ajisgangswandlers, der in der Ausbreitungsrichtung der Gberflächewellen fluchtend auf derselben
Oberfläche des Substrats angebracht ist wie der Interdigital-Eingangswandler.
Der entscheidende Vorteil eines Frequenzdiskriminators
gemäß der Erfindung besteht darin, daß wegen der Ausnutzung der Oberflächenwellen anstelle der Körperwellen
die Elektroden der Eingangswandler und Ausgangswandler auch bei hohen Anforderungen an die
Genauigkeit des Frequenzganges vergleichsweise preiswert unter Anwendung der üblichen Aufdampfverfahren
hergestellt werden können bzw. ganz allgemein unter Anwendung der üblichen Verfahren zum Anbringen
von Elektroden an der Oberfläche eines flachen Substrats, da es bei dem erfindungsgemäßen Frequenzdiskriminators
auf die Dicke bzw. die Masse der Elektroden nicht mehr ankommt. Die Resonanzfrequenzen
werden nämlich in erster Linie durch die Form und durch die gegenseitige Lage der ineinandergreifenden
Finger der Wandlerelektroden bestimmt, so daß die Resonanzfrequenz durch fexakte Positionierung der
Finger der Wandler exakt vorgegeben werden kann, während Toleranzen bei der Metallisierung des
Substrats keine ins Gewicht fallende Änderung der Resonanzfrequenz der Wandler mit sich bringen.
Der Frequenzdiskriminator gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß normierte Bandbreiten
von weniger als 1% bis hinauf zu 40% realisiert werden können und daß Mittenfrequenzen, beginnend von
einigen MHz bis hinauf zu ungefähr 1 GHz beherrscht werden. Dabei können unterschiedliche Frequenzcharakteristiken
realisiert werden, wobei es ein besonderer Vorteil ist, daß in Abhängigkeit von der Modulationsfrequenz
nur eine vernachlässigbare Phasenverschiebung eintritt
Erfindungsgemäß werden auf die vorstehend angegebene Weise Frequenzdiskriminatoren geschaffen, die hinsichtlich ihres Aufbaus in gewisser Weise den bekannten, elektroakustischen Filtern ähneln, die beispielsweise in der US-PS 34 46 975 beschrieben sind und bei denen ein Eingangswandler unci ein Ausgangswandler jeweils in Form eines Interdigital-Wandlers ausgebildet sind und über Oberflächenwellen des piezoelektrischen Substrats miteinander gekoppelt sind. Dabei wird jedoch eriindungsgcrnäS die Ausbreitung der am Eingangswandler erzeugten, in entgegengesetzten Richtungen laufenden Oberflächenwellen durch die beiden Ausgangswandler mit Vorteil genutzt, während die in der «inen Richtung laufenden Oberflächenwellen bei dem bekannten Filter zur Folge haben, daß die Hälfte der akustischen Energie, welche über den Eingangswandler eingekoppelt wird, verloren geht und daß zusätzlich besondere konstruktive Vorkehrungen zu treffen sind, um zu vermeiden, daß die in der »falschen« Richtung laufenden Oberflächenwellen zu einer Quelle für unerwünschte Störsignale werden.
Erfindungsgemäß werden auf die vorstehend angegebene Weise Frequenzdiskriminatoren geschaffen, die hinsichtlich ihres Aufbaus in gewisser Weise den bekannten, elektroakustischen Filtern ähneln, die beispielsweise in der US-PS 34 46 975 beschrieben sind und bei denen ein Eingangswandler unci ein Ausgangswandler jeweils in Form eines Interdigital-Wandlers ausgebildet sind und über Oberflächenwellen des piezoelektrischen Substrats miteinander gekoppelt sind. Dabei wird jedoch eriindungsgcrnäS die Ausbreitung der am Eingangswandler erzeugten, in entgegengesetzten Richtungen laufenden Oberflächenwellen durch die beiden Ausgangswandler mit Vorteil genutzt, während die in der «inen Richtung laufenden Oberflächenwellen bei dem bekannten Filter zur Folge haben, daß die Hälfte der akustischen Energie, welche über den Eingangswandler eingekoppelt wird, verloren geht und daß zusätzlich besondere konstruktive Vorkehrungen zu treffen sind, um zu vermeiden, daß die in der »falschen« Richtung laufenden Oberflächenwellen zu einer Quelle für unerwünschte Störsignale werden.
J5 Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung eines Frequenzdiskriminator
gemäß der Erfindung,
Fig.2 die Frequenzgangkurven der Wandler des
Diskriminators gemäß F i g. 1,
F i g. 3 die Ausgangsspannung der Ausgangswandler des Diskriminators gemäß F i g. 1 in Abhängigkeit von
der Frequenz,
Fig.4-7 schematisch und in Form von Blockdiagrammen
Abwandlungen des Frequenzdiskriminators
gemäß F ig. 1,
F i g. 8 eine bevorzugte Ausführungsform bewichteter
so Eingangs- und Ausgangswandler für erfindungsgemäße
Frequenzdiskriminaioren,
F i g. 9 eine grafische Darstellung der Frequenzgangcharakteristik
eines erfindungsgemäßen Frequenzdiskriminators mit einem breiten Mitnahmebereich,
Fig. 1n eine Schaltung für einen erfindungsgemäßen
Frequenzdiskriminator zur Erreichung normierter Bandbreiten bis zu 40%-,
F i g. 11 Anordnung und Schaltung eines erfindungsgemäßen
Frequenzdiskriminators mit einem Einrichtungs-Eingangswandler
und
Fig. 12a und Fig. 12b eine Schaltung für einen
weiteren Speiial-Frequenzdiskriminator gemäß der
Erfindung, sowie eine grafische Darstellung der Frequenzgangcharakteristik desselben.
In F i g. 1 ist eine erste Ausführungsform eines Frequenzdiskriminators gemäß vorliegender Erfindung
dargestellt. Es werden drei als Interdigital-Oberflächenwellenwandler
ausgebildete Wandler 20, 22 und 24
benutzt. Der Wandler 20 dient dabei als Eingangswandler, während die Wandler 22 und 24 als Ausgangswandler
arbeiten. Die Interdigital-Oberflächenwellenwandler 20,22 und 24 sind auf einem piezoelektrischen Substrat
19 ausgebildet Dabei wird vorzugsweise ein besonders wirksam koppelndes Substrat, wie z. B. Lithium-Niobat
verwendet Die leitenden Elektroden, die mit den Bezugszeichen 25,27,29,31,33 und 33 bezeichnet sind,
werden auf der Oberfläche des Substrats durch übliche Fotomaskierung, Metallisierung und Ätzung erzeugt
Benachbarte Elektroden eines gegebenen Wandlers haben einen Abstand einer halben Wellenlänge
voneinander, und zwar bezogen auf die Mittenfrequenz dieses Wandlers und sind mit besonderen leitenden
Anschlüssen, wie z. B. den Anschlüssen 80 und 81, verbunden. Während die Wandler 22 und 24 auf
gegenüberliegenden Seiten des als Eingangswandler ausgebildeten Wandlers 20 angeordnet sind, versteht es
sich, daß sie auch beide auf der gleichen Seite des Eingangswandlers 20 liegen könnten. Eine derartige
Anordnung hat sich jedoch als ungünstig erwiesen, da sie zu Verzerrungen und Interferenzen führt.
Genauer gesagt, ist der Eingangswandler 20 ein Zweirichtungs-Breitbandwandler. Ein an seinen Eingang
17 angelegtes Eingangssignal erzeugt in dem Substrat eine Oberflächenwelle, die sich sowohl nach
links wie auch nach rechts ausbreitet, wie dies durch die Pfeile 21 und 23 in F i g. 2 angedeutet ist. Die Frequenz
der Oberflächenwelle ist gleich der Frequenz des Eingangssignals. Die Frequenzgangcharakteristik der
Oberflächenwelle, die von dem Eingangswandler 20 erzeugt wird, hai eine normierte Bandbreite, die von der
Gesamtzahl der Elektrodenpaare 29—31 bestimmt wird. Unter normierter Bandbreite wird dabei die
Frequenzdifferenz zwischen den beiden Frequenzen in Prozent der Mittenfrequenz verstanden, für die die
Frequenzgangcharakteristik des Eingangswaridlers 20
gegenüber seiner maximalen Amplitude bei der Mittenfrequenz um 3db abgesunken ist. In erster
Näherung beträgt die normierte Bandbreite etwa 1/Λ/.
wobei N gleich der Anzahl von Elektrodenpaaren ist. Wenn der Eingangswandler 20 z. B. einen Elektrodenabstand
hat, durch den eine Mittenfrequenz von 10,7 MHz bestimmt wird, und wenn er ferner fünf Elektrodenpaare
besitzt, dann beträgt die normierte Bandbreite der Frequenzgangcharakteristik für ein an dem Eingang 17
angelegtes Eingangssignal 1/5 oder 20%. Wenn dagegen zwanzig Elektrodenpaare benutzt werden,
beträgt die normierte Bandbreite 1/20 oder 5%. Für das hier betrachtete Beispiel bei dem die Mittenfrequenz bei
10,7 MHz liegt, ergibt sich somit bei einer normierten Bandbreite von 5% eine tatsächliche Bandbreite von
535 kHz.
Die Oberflächenwelle, die von dem Eingangswandler 20 in Abhängigkeit von einem an den Eingang 17
angelegten Eingangssignal erzeugt wird, breitet sich in den Richtungen aus, die durch die Pfeile 21 und 23
angedeutet sind. Der Ausgangswandler 22 empfängt die sich in Richtung des Pfeiles 21 ausbreitende Welle. Der
Ausgangswandler 22 ist ebenfalls ein Breitbandwandler und besitzt eine Mittenfrequenz, die durch den Abstand
benachbarter Elektroden bestimmt ist und die geringfügig höher ist als die Mittenfrequenz des Eingangswandlers
20. Die von dem Eingangswandler 20 erzeugte Weile, die sich in Richtung des Pfeiles 23 ausbreitet, wird
von dem Ausgangswandler 24 empfangen. Bei diesem Ausgangswandler 24 besitzen benachbarte Elektroden
einen solchen Abstand voneinander, daß sich eine Mittenfrequenz ergibt, die geringfügig niedriger als die
Mittenfrequenz des Eingangswandlers 20 ist. Zuleitungen 26 und 28, die mit den Ausgangswanc/lern 22 und 24
verbunden sind, ermöglichen einen Zugang zum s Ausgang des Frequenzdiskriminators. Die Ausgangswandler
können alternativ auch durch Einrichtungs-Wandler gebildet werden, wie dies nachstehend
erläutert werden seil.
In die Zuleitungen 26 und 28 sind Dioden D2
ίο eingefügt, die als Gleichrichter arbeiten, so daß über
dem Ausgang C-C'ein Gleichstromsignal erhalten wird.
Zwischen der Anodenseite der Dioden D2 und
Bezugspotential liegen Dioden D\, die die negativen Anteile des Ausgangssignals der Wandler 22 und 24
nach Bezugspotential ableiten, wodurch tatsächlich die positiven Anteile des Ausgangssignals verdoppelt
werden. An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, daß die Ausgangswandler 24 und 22 für
Gleichstrom gegenüber dem Bezugspotentiai isoliert sind, was die Verwendung eines Spannungsverdopplerkreises
ermöglicht, wodurch eine erhöhte Wirksamkeit erreicht wird.
Die Polarität der Dioden Di und D2 könnt« auch
umgekehrt gewählt werden, wobei die Schaltung immer noch das Ausgangssignal der Ausgangswandler ',12 und
24 gleichrichten würde und der einzige Unterschied in einer Polaritätsumkehr bestünde. Ferner sei darauf
hingewiesen, daß die Anschlüsse 80 und 82 nicht geerdet sein müssen, sondern auch mit dem Knoten 30
verbunden werden können. In diesem Fall ist dann das Anlegen von Bezugspotential an den Knoten 30 nicht
erforderlich.
Ferner erkennt man, daß auf der Kathodenseite der Dioden D2 zwischen den Zuleitungen 26 und 28 und
Bezugspotential jeweils ein Tiefpaßfilter vorgesehen ist. Diese Tiefpaßfilter werden von ÄC-Schaltungen gebildet,
die dazu dienen, den hochfrequenten Träger aus dem Hörfrequenzsignal über dem Ausgang C-C
auszufiltern. Dabei kommen für die Gleichrichtung und Filterung viele verschiedene Schaltungen in Frage.
Aus Fig. 2 und 3 wird besonders deutlich, wie linear
die Frequenzgangcharakteristik über dem Ausgang C-C ist. In F i g. 2 sind die Frequenzgangkurven der
Wandler 20,22 und 24 aufgezeichnet. Diese Kurven sind
■*5 mit den Bezugszeichen 20', 22' und 24' bezeichnet. Man
sieht, daß die Kurve 20' ihre maximale Amplitude bei der Mittenfrequenz /Ό hat Die Kurve 22' hat ihre
Mittenfrequenz /1 geringfügig oberhalb der Mittenfrequenz
/Ό und die Kurve 24' hat eine Mittenfrequenz h,
die geringfügig unterhalb der Mittenfrequenz £> Hegt In
F i g. 3 ist die Spannungskurve 7 der Ausgangswandler 22 und 24 in Abhängigkeit von der Frequenz dargestellt
Die Spannungskurve 7 erhält man, indem man die Kurve 24' von der Kurve Ί2 abzieht Dabei entsteht eine
Kurve, die zwischen Punkten χ und y einen linearen Teil aufweist
Im Betrieb wird an den Eingang 17 des Eingangswandlers 20 ein frequenzmoduliertes Signal angelegt
Dieses Signal induziert ein elektrisches Feld zwischen
benachbarten Elektroden, wie beispielsweise den Elektroden 29 und 31 des Eingangswandlers 20,
wodurch eine Oberflächenwelle in den Substrat 19 erzeugt wird. Die auf diese Weise erzeugte Oberflächenwelle
wandert längs der Oberfläche des Substrats 19 und wird anschließend von den Ausgangswandiern 22 und
24 empfangen, die über die Gleichrichteranordnung ein Gleichstromsignal erzeugen, dessen Pegel von der
Frequenz des Modulationssignals linear abhängig ist
Diese sich ändernden Gleichstromsignale können dann an einen Hörfrequenzverstärker und einen Lautsprecher
angelegt werden, um ein akustisches Ausgangssignal zu erzeugen. Es wird eine lineare Phasenverschiebung
und eine entsprechend geringe Verzerrung des akustischen Ausgangssignals erreicht, da die für den
Aufbau des Frequenzdiskriminators verwendeten Interdigital-Oberflächenwellenwandler
typischerweise eine lineare P^ssencharakteristik erzeugen.
Für gewisse Anwendungsfälle ist es wünschenswert, die in F i g. 3 gezeigte Frequenzgangcharakteristik zu
verändern, beispielsweise derart, daß der lineare Teil einen breiteren Frequenzbereich erfaßt, daß die
Charakteristik noch linearer ist, und daß eine andere Neigung der Frequenzgangcharakteristik erreicht wird
usw. Derartige Modifikationen werden herbeigeführt, indem man die Interdigital-Wandler 20, 22 und 24
bewichtet. Unter Bewichten ist dabei zu verstehen, daß man die Länge benachbarter Elektroden 29, 3t; 33,35;
und 25, 27 längs der diese Elektroden aufeinander einwirken verändert, daß man ausgewählte Elektroden
entfernt, daß man den Abstand zwischen ausgewählten Elektroden verändert oder daß man die Periodizität der
Elektroden ändert. Das Bewichten eines Interdigital-Wandlers verändert dessen Frequenzgang gegenüber »
angelegten Impulsen. Durch geeignete Ausbildung des Frequenzgangs bei Anlegen von Impulsen ist es
möglich, eine gewünschte Frequenzgangcharakteristik des Wandlers zu erzielen. Es versteht sich, daß für den
Fall, daß dies erwünscht ist, durch geeignetes Bewichten der Wandler auch eine nichtlineare Phasenverschiebungscrrrakteristik
erreicht werden kann.
Durch die Verwendung von Interdigital-Oberflächenwellenwandlern entfällt das Erfordernis einer Abstimmung
vollständig, da die Frequenzgangcharakteristik durch den physikalischen Aufbau des Wandlers selbst
präzise bestimmt ist. Die Metallisierung wird so durchgeführt, daß auf der Oberfläche des piezoelektrischen
Substrats ein gewünschtes Eiektrodenmuster genau festgelegt wird. Das Muster einschließlich des
Abstandes zwischen den Elektroden, der Zahl der Elektroden und der Bewichtung wird so gewählt, daß
die gewünschte Mittenfrequenz, die gewünschte normierte Bandbreite und die gewünschte Frequenzgangcharakteristik
erhalten wird. '5
In einigen Fällen kann es ferner wünschenswert sein, einige oder sämtliche Interdigital-Wandler von außen
elektrisch abzustimmen, um Einfügungsverluste zu reduzieren. Wenn ein Substrat mit hochwirksamer
Kopplung verwendet wird, wie z. B. Lithium-Niobat ist eine elektrische Abstimmung im allgemeinen nicht
erforderlich. Wenn jedoch weniger wirksame piezoelektrische Substrate verwendet werden, kann es wünschenswert
sein, zur Abstimmung der Vorrichtung Induktivitäten zu verwenden, um eine bessere Impedanz- ^
anpassung und damit eine erhöhte Wirksamkeit zu erreichen. Es sind viele verschiedene Ausführungsformen
für derartige elektrische Abstimmanordnungen möglich. Eine dieser Anordnungen ist in F i g. 4 gezeigt,
in der die Wandler 20,22 und 24 der Einfachheit halber «>
als Blöcke gezeichnet sind. In F i g. 4 ist eine elektrische Serienschaltung als Abstimmkreis dargestellt Dieser
Abstimmkreis enthält Induktivitäten L\, die in die zu den Ausgängen der Wandler 22 und 24 führenden
Zuleitungen 26 und 28 eingesetzt sind. Der Wert der Induktivitäten ist so gewählt, daß eine Impedanzanpassung
zwischen der Last am Ausgang und den Wandlern stattfindet, wodurch die Einfügungsverluste reduziert
werden. Es versteht sich natürlich, daß die Induktivitäten L\ auch veränderliche Induktivitäten sein können,
wodurch eine optimale Abstimmung erleichtet wird. Eine Serienabstimmung, wie sie mit dem Abstimmkreis
gemäß F i g. 4 vorgenommen wird, ist dann besonders wirksam, wenn eine Anpassung an eine Last geringer
Impedanz erfolgen soll.
In F i g. 5 ist ein Parallelabstimmkreis dargestellt. Bei diesem Abstimmkreis ist eine Induktivität L2 zwischen
den Ausgang jedes der Ausgangswandler 24 und 22 und Bezugspotential gelegt, so daß ein Gleichstrompfad
existiert, über weichen die Ausgänge der Wandler 22 und 24 geerdet werden. Bei dieser Anordnung wird für
jeden der Ausgangswandler jeweils nur eine Diode D> benötigt. Dies vereinfacht die Verbindung des Frequenzdiskriminators
mit integrierten Schaltungen, weil zwei Dioden entgegengesetzter Polarität in integrierten
Schaltungen schwer herzustellen sind. Eine Parallelabstimmung, wie sie vorstehend beschrieben wurde, ist
dann am wirksamsten, wenn die Anpassung an eine Last hoher Impedanz erfolgen muß.
Fig.6 zeigt eine Ausführungsform eines Abstimmkreises,
bei dem die Ausgangswandler 22 und 24 mit Hilfe einer einzigen Induktivität L3 abgestimmt werden.
Mit dieser Anordnung läßt sich sowohl der Vorteil der Parallelabstimmung erreichen, der in der einfachen.
Anpassung an eine Last hoher Impedanz besteht, als auch der Vorteil einer Spannungsverdoppelung. Die
Induktivität L1 liegt zwischen den Zuleitungen 26 und 28
der Ausgangswandler 24 und 22. An den Anschlußpunkten der Induktivität L3 an den Ausgängen der beiden
Wandler sind die Spannungsverdopplerschaltungen mit den Dioden A und L\ sowie die ÄC-Filter angeschlossen
und das von den Wandlern erzeugte Ausgangssignal über C-C weist über einen vorgegebenen Frequenzbereich
einen im wesentlichen linearen Teil.auf.
F i g. 7 erläutert ein weiteres Verfahren zur elektrischen Abstimmung eines erfindungsgemäßen Frequenzdiskriminators
zum Zwecke der Verringerung von Einfügungsverlusten. In Fi g. 7 ist eine Induktivität La in
die Eingangsleitung des Eingangswandlers 20 eingefügt. Das andere Ende der Induktivität L4 ist mit einer
Versorgungsspannung B+ verbunden, die auch die Energie für die vor dem Frequenzdiskriminator
liegende Zwischenfrequenzverstärkerstufe eines FM-Empfängerkreises
liefert Das dem Eingangswandler 20 abgewandte Ende der Induktivität L4 liegt über einen
Kondensator 34 an Bezugspotential, welcher für Hochfrequenz eine Erdung bedeutet.
Es versteht sich, daß die Induktivität La an geeigneter Stelle eine Anzapfung aufweisen kann, die dazu dient,
eine Impedanzanpassung zu der Zwischenfrequenzverstärkt rstufe zu erreichen.
Fig.8 zeigt einen Frequenzdiskriminator für einen UKW- bzw. FM-Empfängerkreis. Der Eingangswandler
54 und die Ausgangswandler 56 und 58 wurden auf einem piezoelektrischen Substrat 19 ausgebildet Das
Substrat hatte ungefähr folgende Abmessungen: 0,254 cm · 0,632 cm · 2£4 cm und bestand aus in
Y-Richtung geschnittenem Lithium-Niobat Es versteht sich jedoch, daß auch andere wirksam koppelnde
piezoelektrische Substrate verwendet werden könnten. Die Wandler wurden hergestellt indem Aluminium auf
dem Lithhim-Niobat-Substrat abgeschieden wurde, und zwar unter Anwendung der üblichen Verfahren zur
Metallisierung, nämlich durch_ Fotomaskierung, durch Belichtung und anschließende Ätzung des Substrats zur
Entfernung unerwünschten Aluminiums und zur Her-
stellung der Metallelektroden und der metallischen Anschlüsse. Es versteht sich, daß auch andere Metalle,
wie z. B. Gold, verwendet werden könnten. Die Metallelektroden der Interdigital-Wandler wurden mit
einer Dicke zwischen etwa 100 nm und 300 nm abgeschieden, leder der Wandler erhielt 20 Elektrodenpaare,
wobei die Elektroden eines ausgewählten Paares mit den Bezugszeichen 55 und 57 bezeichnet sind. Der
Eingangswandler 34 wurde in der Weise hergestellt, daß die Elektroden einen solchen Abstand erhielten, daß
sich eine Mittenfrequenz von 10,7 MHz ergab, bei einer normierten Bandbreite von etwa 5%. Der Ausgangswandler
56 wurde für eine Mittenfrequenz von etwa 11 MHz ausgelegt, während der Ausgangswandler 58
eine Mittenfrequenz von 10,4 MHz aufwies. Der Eingangswandler 54 wurde bezüglich der Amplitude
bewichtet, so daß seine Übertragungsfunktion näherungsweise der -^—Kurve entsprach. Die Aus-
ar
gangswandler 56 und 58 wurden so bewichtet, daß ihre
Übertragungsfunktion eine angenäherte
darstellte. Das Bewichten des Eingangswandlers entsprechend einer -^—Funktion verflacht die Kurve
des Frequenzganges während die Bewichtung der Ausgangswandler zur Annäherung der Funktion
die Linearität des Frequenzverhaltens dieser
Wandler erhöht. Es versteht sich, daß der Grad der Annäherung durch die Größe des zur Verfügung
stehenden Substrates und durch die gewünschte Linearität des Frequenzganges bestimmt wird. Es
versteht sich ferner, daß bei einer gegebenen Größe des Substrats eine optimale Bewichtungsfunktion existiert,
die für dieses Substrat zu einer maximalen Linearität führt. Die Ausgangswandler 56 und 58 erzeugten ein
Gleichstromsignal in Abhängigkeit von der Frequenz, das zwischen den Spitzenwerten eine Bandbreite von
400 kHz aufwies.
Zur Erhöhung der Wirksamkeit kann es wünschenswert sein, die Ausgangs wandler 56 und 58 so auszulegen,
daß sie normierte Bandbreiten haben, die geringfügig schmaler sind als die Bandbreite des Eingangswandlers
54. Es versteht sich jedoch, daß das Verhältnis der normierten Bandbreiten der Ausgangswandler zur
normierten Bandbreite des Eingangswandlers für die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung nicht
kritisch ist
Bei gewissen Anwendungen für Frequenzdiskriminatoren ist es erforderlich, daß der lineare Teil der
Frequenzgangcharakteristik zu beiden Seiten der Mittenfrequenz relativ steil verläuft, und daß außerdem
ein großer Mitnahmebereich vorhanden ist Unter Mitnahmebereich ist dabei zu verstehen, daß die
Frequenzganglcurve ein langes Stück aufweist, welches
relativ flach verläuft, ehe der Pegel absinkt Beispielsweise ist ein Minahmebereich von ±10 MHz für
Satelliten-Nachrichtensysteme typisch. Eine derartige Frequenzgangcharakteristik zeigt F i g. 9, wo sich der
Mitnahmebereich von der Frequenz h bis zur Frequenz h erstreckt Aus der Zeichnung wird deutlich, daß der
lineare Teil der Kurve 60 zwischen Punkten χ und y relativ steil verläuft Dieser lineare Teil kann sich über
einen Frequenzbereich erstrecken, der üblicherweise 10% oder weniger des Mitnahmebereichs umfaßt
Zwischen den Punkten y und ζ fällt die FrequenzgangcharaVteristik
allmählich ab und verläuft bis zu der Frequenz /j relativ flach. Bisher war es bei der
Verwendung üblicher Frequenzdiskriminatoren nicht möglich, eine Frequenzgangcharakteristik zu erhalten
wie sie in Fig. 10 dargestellt ist. Gemäß vorliegender
Erfindung läßt sich jedoch eine derartige Frequenzgangcharakteristik zusammensetzen.
Fig. 10 zeigt eine Vorrichtung, die geeignet ist, um
eine derartige Frequenzgangcharakteristik zusammenzusetzen. In Fig. 10 sind die Wandler 62 und 63
Eingangswandler und die Wandler 64 und 65 sind Ausgangswandler. Die Wandler 62 und 64 setzen den
Hochfrequenzteil der Frequenzgangcharakteristik gemäß F i g. 9 zusammen, während die Wandler 63 und 65
den Niederfrequenzteil der Charakteristik zusammensetzen. Die Wandler 62 und 64 bilden einen ersten
akustischen Kanal auf dem piezoelektrischen Subsfat,
während die Wandler 63 und 65 einen zweiten akustischen Kanal bilden. Die Wandler 62 bis 65 können,
»^.je dies F i n. 10 zeiCTt, suf dem "!eichen Substrat
paarweise parallel angeordnet sein. Es wäre aber auch möglich, die Wandler 63 und 65 auf einem zweiten
Substrat anzubringen oder den Wandlern 62 und 64 gegenüber auf dem gleichen Substrat. Die letztgenannte
Ausgestaltung wäre raumsparend, wenn die Größe kritisch wäre.
Verwendet man die in Fig. 10 gezeigte Anordnung der Oberflächenwellenwandler, kann ein Frequenzdiskriminator
mit einer normierten Bandbreite bis zu 40% hergestellt werden. Durch geeignete Bewichtung der
einzelnen Wandler kann ferner ein Frequenzdiskriminator geschaffen werden, der jede gewünschte Ausgangscharakteristik
besitzt, z. B. die in F i g. 9 dargestellte.
In F i g. 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind vier identische Oberflächenwellenwandler
70, 72, 74 und 76 vorgesehen, die der Herstellung eines einzigen Frequenzdiskriminators
dienen. Es versteht sich, daß die Verwendung von identischen Oberflächenwellenwandlern das Herstellungsverfahren
vereinfacht und die Kosten senkt. Bei der in F i g. 11 gezeigten Anordnung sind Hie Eingangswandler
72 und 74 Einrichtungs-Wandler. Wie die Zeichnung zeigt, sind die Eingangswandler 72 und 74
durch eine λ/4-Leitung verbunden. Die Wandler 72 und 74 haben Richtungseigenschaften, die eine Funktion der
Frequenz sind, d. h. die Kombination der Wandler 72 und 74 strahlt bei höheren Frequenzen eine Oberflächenwelle
vorzugsweise in nur eine Richtung ab, z. B. in die Richtung, die in der Zeichnung durch die Pfeile 71
so angedeutet ist Bei niedrigeren Frequenzen strahlt die
Kombination der Wandler 72 und 74 Energie vorzugsweise in der entgegengesetzten Richtung ab, wie dies
durch die Pfeile 73 angedeutet ist Die höheren Frequenzkomponenten werden somit von dem Ausgangswandler
76 erfaß:, und die niedrigeren Frequenzkomponenten werden von dem Ausgangswandler 70
erfaßt Ein Ausgangssignal, welches die gewünschte Frequenzgangcharakteristik besitzt wird über D-D'
erzeugt
Die mit den Bezugszeichen 72 und 74 bezeichneten richtungsempfindlichen Wandler können z. B. denjenigen
ähnlieh sein, die von W. Richard Smith et al in dem Aufsatz »Design of Surface Wave Lines with Interdigital
Transducers«, erschienen in IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques, Vol. MTT-17, No.
11, November 1969, beschrieben sind.
In F i g. 12a ist ein Frequenzdiskriminator mit steiler
Frequenzgangcharakteristik dargestellt Derartige Dis-
krimr.iaUiren siiw dann wertvoll, wenn kein »Null«-
Gleichstrompegel bei der Mittenfrequenz erforderlich ist. Dies ermöglicht es, einen der Wandler wegzulassen,
die bei den vorstehend beschriebenen Frequenzdiskräainatoren zur Erzeugung der gewünschten Frequenzgangcharakteristik erforderlich sind. Hierdurch ergibt
sich eine Anordnung mit bedeutend verringertem Raumbedarf.
Der Diskriminator gemäß Fig. 12a besitzt einen Eingangswandler 20 mit einer Frequenzgangcharakteristik ähnlich der Kurve 20' in Fig.2 und einen
Ausgangswandler 22 mit einer Frequenzgangcharakteristik ähnlich der Kurve 22' in F i g. 2. Gleichrichter und
Filtereinrichtungen sind mit der Ausgangdeitung 9f,'
verbunden. Das Gleichspannungssignal, welches in Abhängigkeit von einem an den Eingang angelegten
frequenzmodulierten Signal erzeugt wird, ist in F i g. 12b
dargestellt Wie man aus der Zeichnung entnimmt, liegt die Mittenfrequenz /o bei der Frequenzgangcharakteristik 92 nicht auf dem Pegel »Null«, sondern ist vielmehr
mit einer bestimmten Ausgangsspannung 94 verknüpft. Ergänzend soll darauf hingewiesen werden, daß
sämtliche Abstimmkreise, die anhand von Fig.4-7
beschrieben wurden, bei einem Frequenzdiskriminator gemäß F i g. 12a Anwendung finden könnten.
Claims (11)
1. Frequenzdiskriminator mit einem piezoelektrischen Substrat, mit dem mindestens ein Eingangswandler
und mindestens ein Ausgangswandler verbunden sind, mit jeweils einer mit dem Ausgangswandler
verbundenen Gleichrichteranordnung, mit einer dazu in Serie geschalteten Filteranordnung
zum Ausfiltern der Hochfrequenzkomponenten aus den gleichgerichteten Ausgangssignalen und mit
Anschlußeinrichtungen zum Anschließen einer Last auf der Ausgangsseite der Filteranordnungen,
gekennzeichnet durch seine Ausbildung als mit Oberflächenwellen arbeitender Frequenzdiskri- is
minator mit dem mindestens einen Eingangswandler in Form eines Interdigital-Eingangswandlers (20),
mit dessen Hilfe auf der Oberfläche des piezoelektrischen
Substrats (19) Oberflächenwellen erzeugbar sind und m« dem mindestens einen Ausgangswandier
in Form eines Interdigital-Ausgangswandlers (22,
24), der in der Ausbreitungsrichtung der Oberflächenwellen fluchtend auf derselben Oberfläche des
Substrats (19) angebracht ist wie der Interdigital-Eingangswandler (20).
2. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der
Impedanz des Diskriminators an eine Last niedriger Impedanz zwischen die Gleichrichteranordnung (Du
D2) und den Ausgang jedes Interdigital-Ausgangswandlers
(22, 24) jeweils eine Induktivität (U) eingefügt ist·
3. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ?Jir Anpassung der
Impedanz des Frequenzdiskriminators an eine Last hoher Impedanz jeder der Interdigital-Ausgangswandler
(22, 24) eine parallelgeschaltete Abstimmvorrichtung aufweist, die eine Induktivität (Li)
enthält, über die der Verbindungspunkt des Ausgangs des Interdigital-Ausgangswandlers (22,24) mit
der zugeordneten Gleichrichteranordnung (Dj) geerdet ist.
4. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der
Eingangsimpedanz des Frequenzdiskriminators an die Impedanz der Quelle für das Eingangssignal für
den Interdigital-Eingangswandler (20) ein elektrischer Abstimmkreis vorgesehen ist, der eine
Induktivität (U) enthält, die zwischen dem Eingang des Interdigital-Eingangswandlers (20) und der
Versorgungsspannung (B+) liegt und die über einen parallelgeschalteten Kondensator an Masse gelegt
ist.
5. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Interdigital-Ausgangswandler
(22,24) auf einander gegenüberliegenden Seiten des Interdigital-Eingangswandlers (20)
mit dem Substrat (19) verbunden sind, und daß die Filteranordnung eine /?C-Schaltung ist.
6. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 1, ω
dadurch gekennzeichnet, daß der Interdigital-Eingangswandler als Wandler mit Richtwirkung ausgebildet
ist, der niedrigere Frequenzen in eine Richtung abstrahlt und höhere Frequenzen in der
entgegengesetzten Richtung abstrahlt.
7. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Interdigital-Ausgangswandler
als Wandler mit Richtwirkung ausge
bildet sind.
8. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Interdigital-Eingangswandler
als ein Zweirichtungs-Breitband-Interdigital-Eingangswandler
mit einer Mittenfrequenz von 10,7 MHz ausgebildet ist, daß der eine der
beiden Interdigital-Ausgangswandler als Breitband-Interdigital-Ausgangswandler
mit einer Mittenfrequenz, die größer aäs 10,7 MHz ist, ausgebildet ist
und auf der einen Seite des Eingangswandlers im Abstand von diesem in der Ausbreitungrichtung der
von dem Eingangswandler erzeugten Oberflächenwellen angeordnet ist, daß der andere der beiden
Interdigital-Ausgangswandler als Breitband-Interdigital-Ausgangswandler
mit einer Mittenfrequenz, die niedriger ist als 10,7 MHz, ausgebildet ist und auf
der gegenüberhegenden Seite des Eingangswandlers und im Abstand von diesem längs der Ausbreitungsrichtung der von dem Interdigital-Eingangswandler
erzeugten Oberflächenwellen angeordnet ist, und da" die Filieranordnung jeweils zwischen dem
Ausgang der Interdigital-Ausgangswandler und Masse liegt
9. Frequenzdiskriminator nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Substrat aus Lithium-Niobat besteht
10. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Interdigital-Ausgangswandler
eine Mittenfrequenz von etwa 11 MHz, und daß der zweite Interdigital-Ausgangswandler
eine Mittenfrequenz von etwa 10,4 MHz besitzt
11. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Interdigital-Eingangswandler
so ausgebildet ist daß seine Übertragungsfunktion gemäß der Funktion —-— verläuft
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