DE2139676A1 - Frequenzdisknminator - Google Patents
FrequenzdisknminatorInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Surface Acoustic Wave Elements And Circuit Networks Thereof (AREA)
Description
HÖGER - STELLRECHT- GRIESSBACH - HAECKER
A 38 996 b k — k 23.7.1971
Firma Texas Instruments Inc. Dallas, Texas /U.S.A.
Frequenzdiskriminator
Die Erfindung "betrifft einen Frequenadiskriminator und
insbesondere einen Frequenzdiskriminator mit einer Vielzahl
von Interdigital-Oberflächenwellen-Wandlern, die dazu dienen,
eine vorgewählte Frequenisgangcharakteristik zu erzeugen.
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In vielen Fällen ist es erforderlich, ein frequenzmoduliertes Signal auszuwerten, und zur Erreichung dieser Auswertung
wurden bereits verschiedene Methoden angewendet. So ist beisp. in einem PM(Frequenzmodulatioii) -Empfänger
ein Frequenzdiskriminator vorgesehen, der das frequenzmodulierte Signal der Zwischenfrequenzstufe in ein Hörfrequenzsignal
umwandelt. Übliche Prequenzdiskriminatoren verwenden einen auf Resonanz abgestimmten Transformator.
Derartige Diskriminatoren vertragen sich jedoch nicht mit integrierten Schaltungen. Darüberhinaus begrenzt die
Verwendung von !Transformatoren prinzipiell die normierte Bandbreite auf etwa 20$ oder weniger. Eine andere Beschränkung,
die mit der Verwendung der üblichen Frequenz-Diskriminatoren verknüpft ist, besteht in der Tatsache, daß
eine genaue.· Abstimmung erforderlich ist, um eine im wesentliche lineare Frequenzgangcharakteristik zu erhalten, und
es ist erwiesen, daß diese Abstimmung zeitraubend und teuer ist. Darüberhinaus zeigen die bekannten Diskriminatoren eine
unerwünschte Phasenverschiebung in Abhängigkeit von der Modulationsfrequenz.
Aμsgehend von diesem Stand der Technik -lag der vorliegenden
Erfindung nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Frequenzdiskriminator vorzuschlagen, der leistungsfähig
und billig und ausserdem sowohl bei den üblichen FM-Empfängern
und Pernsehgeräten als auch zusammen mit integrierten Schaltungen einsetzbar sein sollte und bei dem
ferner keine Abstimmung erforderlich aein sollte.
Diese Aufgabe wird bei einem erfindungsgemässen Frequenzdiskrimina
tor gaLäst, der dadurch gekennzeichnet ist, daß er
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ein' piezoelektrisches Substrat aufweist, daß er mindestens
einen mit dem Substrat verbundenen Interdigital-Eingangswandler enthält, daß er mindestens einen mit dem Substrat
verbundenen und mit dem Ausbreitungsweg.der von dem Interdigital-Eingangswandler
erzeugten Oberflächenwellen fluchtenden Interdigital-Ausgangswandler enthält, daß mit jedem
Ausgangswandler eine Gleichrichteranordnung verbunden ist, daß mit jeder Gleichrichteranordnung in Serie eine JPilter-Anordnung
verbunden ist, die dazu dient, die Hochfrequenzkomponente aus dem gleichgerichteten Ausgangssignal auszufiltern
und daß der Ausgang jedes Ausgangswandlers mit einer Last verbindbar ist.
Bei dem erfindungsgemässen Frequenzdiskriminator werden also anstelle von Transformatoren Interdigital-Oberflächenwandler
verwendet. Hierdurch lässt sich der Vorteil erreichen, daß normierte Bandbreiten von weniger als 1$ bis
hinauf zu 40^ zur Verfügung stehen,und daß Mitt.enfrequenzen
beginnend von einigen MHz bis hinauf zu ungefähr 1 GHZ beherrscht werden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemässen Frequenzdiskriminators ist darin zu sehen, daß eine vorgewählte Frequenzgangcharakteristik zusammengesetzt werden
kann. Des weiteren weist der erfindungsgemässe Frequenz-" diskriminator den Vorteil auf, daß er in Abhängigkeit von
der Modulationsfrequenz nur eine vernachlässigbare Phasenverschiebung bewirkt.
Zusammenfassend lässt.sich also feststellen, daß gemäss
vorliegender Erfindung beim Aufbau eines Frequenzdiskrimi-
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nators anstelle konventioneller Transformatoren Interdigital-Oberflächenwellenwandler
verwendet werden. Vorzugsweise wird dabei auf der Oberfläche eines piezoelektrischen Substrats
ein Zweirichtungs-Eingangswandler erzeugt, der einen Breitband-Frequenzgang besitzt,und zwar mit einer Mittenfrequenz,
die der Mittenfrequenz der gewünschten Frequenzgangcharakterist: des Diskriminator entspricht. Gemäss einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf jeder Seite des Eingangswandlers in einem von diesem bestimmten akustischen
Kanal ein Ausgangswandler angeordnet. Einer der Ausgangswandler
ist dabei so gebaut, daß sein Frequenzgang eine Mittenfrequenz aufweist, die geringfügig unterhalb der
Mittenfrequens des EingangsWandlers liegt, und der andere
Ausgangswandler ist so konstruiert, daß er eine Mittenfreqnexiz besitzt, die geringfügig oberhalb der Mittenfrequenz
des Eingangswandlers liegt, Die Ausgangssignale beider Ausgangswandler
werden bei diesem Frequenzdiskriminator gleichgerichtet und gefiltert j wobei sich zwischen den gefilterten
AusgangsSignalen eine Differenzspannung ergibt, die über
einen gegebenen Frequenzbereich im wesentlichen linear ist. Die Form, die normierte Bandbreite und die Mittenfrequenz
der Frequenzcharakteristik kann durch Veränderung des Ab-Standesder
Elektroden der einzelnen Wandler bestimmt werden, sowie durch die Anzahl der Elektrodenpaare und durch
eine Bewichtung der einzelnen Signale. Die dadurch erreichte Flexibilität ermöglicht die Verwirklichung praktisch jeder
gewünschten Frequenzgangcharakteristik. Da ferner die Frequenzgangcharakteristik vollständig von dem physikalischen
Aufbau der Wandler auf dem Substrat bestimmt wird, ist im Anschluss an die Fertigung keine Abstimmung erforderlich.
Wenn dies jedoch erwünscht ist, kann eine externe elektrische Abstimmung erfolgen, um die Einfügungsdämpfungen zu ver-
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ringern.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend anhand einer Zeichnung näher erläutert und/oder
sind Gegenstand der Schutzansprüche. In der Zeichnung zeigen:
Pig.1a + b eine graphische Darstellung eines
typischen frequenzmoduliert.en Signals und die Frequenzgangcharakteristik
eines typischen Frequenzdiskriminators;
Pig.2 eine bekannte Frequenzdiskriminatorschaltung mit einem Transformator;
Pig«3a - c eine schema ti sehe Darstellung eines
erfindungsgemässen Frequenzdiskriminator©
mit Interdigital-Oberflächenwellenwandlern und dessen Prequenzgangcharakteristik?
Pigo 4-7 scheraatiseh und in Form τοπ Blockdiagrammen
Abwandlungen des Frequenzdiskriminators
gemäss Pig.3a;
Figβ8 ein Bloekdiagramm eines Detektors für ein
frequenzmoduliertes Signal;
Fig.S eine beTorzügte Ausführungsform bewichteter
-Eingangs- und Ausgangswandler für erfindungsgemässe Frequengdiskriminatoren;
Fig,10 eine graphische Darstellung der Frequenzgangcharakteristik
eines erfindungsgemäasen
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Frequenzdiskriminators mit einem breiten Mitnahmebereich;
Pig.11 eine Schaltung für einen erfindungsgemässen Prequenzdiskriminator zur Erreichung normierter
Bandbreiten bis zu
Pig.12 Anordnung und Schaltung eines erfindungsgemässen
Frequenzdiskriminators mit einem Einrichtungs-Eingangswandler und
Pig.13a + b eine Schaltung für einen weiteren
Spezial-Frequenzdiskriminator gemäss der Erfindung, sowie eine graphische Darstellung
der Frequenzgangcharakteristik desselben.
Pigur 1a zeigt ein typisches frequenzmoduliertes Signal. Dabei ist der unmodulierte Hochfrequenzträger mit 1. bezeichnet,
und das Hörfrequenz- bzw. Modulationssignal ist als Sinusschwingung 2 dargestellt. Wenn die Trägerschwingung
1 mit dem Modulationssignal 2 moduliert wird, ergibt sieh ein frequenzmoduliertes Signal 4, dessen Frequenz gegenüber
der Frequenz der Trägerschwingung ansteigt, wenn das Modulationssignal ein Maximum hat, und dessen Frequenz gegenüber
der Frequenz der Trägerschwingung abfällt, wenn das Modulationssignal
ein Minimum erreicht. Das frequenzmodulierte Signal wird mit Hilfe eines Frequenzdiskriminators ausgewertet.
Fig=1b zeigt die Frequenzgangcharakteristik eines typischen Frequenzdiskriminators,wie er in üblichen FM-Empfängern
und Fernsehempfängern für die Auswertung eines frequenzmodulierten Signals, wie es in Fig.1a dargestellt
ist, Anwendung findet. Wie man der Zeichnung entnimmt, ist
die Frequensgangcharakteristik 10 zwischen den öpitzen-
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Werten a und b über eine weite Strecke im wesentlichen linear. Bei der Demodulation eines frequenzmodulierten
Signals ist es erforderlich, im linearen Teil der Prequenzgangcharakteristik zu arbeiten, d.h. zwischen den Frequenzen
f1 und fp, um eine Verzerrung des Hörfrequenz-Ausgangssignals
zu verhindern. Bei einem typischen FM-Empfanger beträgt
der Abstand zwischen den Spitzenwerten etwa 600 kHz, während die Kurve nur etwa in einem Bereich von 250 kHz
linear verläuft.
In Pig. 2 ist ein Prequenzdiskriminator des bisher üblichen Typs dargestellt. In diesem Zusammenhang wird auf das Werk
von Frederick Termann, "Electronic and Radio Engineering" erschienen bei McGraw-Hill Book Company? InCoS 19559 verwiesen,
wo sich eine vollständige Beschreibung dieser Art von Diskriminator en findet«, Bei dem in Pig. 2 gezeigten
bekannten Prequenzdiskriminator wird ein üblicher Transformator 14 verwendet, der einen auf Resonanz abgestimmten
Sekundärkreis 16 aufweist. Wenn an den Eingang A-A' ein
frequenzmoduliertes Signal angelegt wird? dessen Frequenz
gleich der Resonanzfrequenz des abgestimmten Sekundärkreises 16 ist, sind die Spannungen E1 und E2 an der Sekundärseite
des Transformators genau gleich, haben-aber entgegengesetzte Polarität. Aus diesem Grunde ist das Ausgangssignal
über B-B' HuIl0 Wenn das Eingangssignal über
A-A1 niedriger ist als die Resonanzfrequenz des abgestimmten
Sekundärkreises 16,ist die Spannung E2 grosser als die Spannung E1,und das Ausgangssignal über B-B1 ist
negativ. Ein derartiges Ausgangssignal ist in Figo1 b im
wesentlichen zwischen den Frequenzen f.. und f längs der Prequenzgangcharakteristik 10 gezeigt» Wenn andererseits
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die Frequenz des über A-A' angelegten Signals höher ist
als die Resonanzfrequenz des abgestimmten Sekundärkreises 16,ist die Spannung E1 grosser und das Ausgangssignal über
B-B1 ist positiv. Ein derartiges Ausgangssignal ist in Fig.1 durch den Teil der Frequenzgangcharakteristik 10
dargestellt, der zwischen den Frequenzen f und fp liegt·
Man erkennt also, dass die Schaltung gemäss Fjg,2 ein
Gleichstromausgangssignal liefert, dessen Amplitude sich linear in Abhängigkeit von der Frequenz ändert.
In Fig»3 ist eine erste Ausführungsform eines Frequenzdiskriminators
gemäss vorliegender Erfindung dargestellt. Es werden drei Interdigital-Oberfläehenwellenwandler 20,
und 24 benutzt. Der Wandler 20 dient dabei als Eingangswandler, während die Wandler 22 und 24 als Ausgangswandler
arbeiten. Die Interdigital-Oberfläcbenwellenwandler 20,
und 24 sind auf einem piezoelektrischen Substrat 19 ausgebildet»
Dabei wird vorzugsweise ein besonders wirksam koppelndes Substrat, wie z.B. Lithium-Niobat verwendet»
Die leitenden Elektroden die mit äen Bezugszeichen 25, 27,
29j 31, 33 und 35 bezeichnet sind, werden auf der Oberfläche
des Substrats durch übliche Photomaskierung,
Metallisierung und Ätzung erzeugt. Benachbarte Elektroden eines gegebenen Wandlers haben einen Abstand einer halben
Wellenlänge voneinander,und zwar bezogen auf die Mittenfrequenz dieses Wandlers und sind mit besonderen leitenden
Anschlüssen, wie z.B. den Anschlüssen 80 und 81,verbunden.
Während die Wandler 22 und 24 auf gegenüberliegenden Seiten des Eingangswandlers 20 angeordnet sind, versteht es sich,
daß eie auch beide auf der gleichen Seite des Eingangswandlers 20 liegen könnten. Eine derartige Anordnung hat sich
jedoch als ungünstig erwiesen, da sie zu Verzerrungen und
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Interferenzen führt.
Genauer gesagt, ist der Interdigital-Wandler 20 ein Zweirichtungs-Breitbandwandler, Ein an seinen Eingang 17
angelegtes Eingangssignal erzeugt in dem Substrat eine Oberflächenwelle, die sich sowohl nach links wie auch nach
rechts ausbreitet, wie dies durch die Pfeile 21 und 23 in Pig.2 angedeutet ist. Die Frequenz der Oberflächenwelle
ist gleich der Frequenz des Eingangssignals. Die Frequenzgangcharakteristik der Oberflächenwelle, die von dein
Interdigital-Eingangswandler 20 erzeugt wird, hat eine normierte Bandbreite, die von der Gesamtzahl der Elektrodenpaare
29-31 bestimmt wird. Unter normierter Bandbreite wird dabei in der vorliegenden Anmeldung die Frequenzdifferens
zwischen den beiden Frequenzen in Prozent der Mittenfrequenz verstanden, für die die Frequenzgängcharakteristik
des Wandlers 20 gegenüber seiner maximalen Amplitude bei der Mittenfrequenz um 3 db abgesunken ist.
In erster Näherung beträgt die normierte Bandbreite βbwa
l/ll, wobei II gleich der Anzahl von Elektrodenpaaren ist.
V/enn der Interdigital-Eingangswandler 20 beisp. einen
Elektrodenabstand hat, durch den eine Mittenfrequenz von
10,7 MHz bestimmt wird und wenn er ferner fünf Elektrodenpaare besitzt, darm beträgt die normierte Bandbreite der ' .-Frequenzgangcharakteristik
für ein" an dem Eingang 17 angelegtes Eingangssignal 1/5 oder 20$. Wenn dagegen zwanzig
Elektrodenpaare benutzt werden, beträgt die normierte Bandbreite 1/20 oder 55'°· Für das hier betrachtete Beispiel
bei dem die Mittenfrequenz bei 10,7 MHz liegt, ergibt sich somit bei einer normierten Bandbreite won 5c/o eine tatsächliche
Bandbreite von 535 kHz.
Die Oberflächenwelle j die toil dem EIngangsv/andler 20 in
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Abhängigkeit von einem an den Eingang 17 angelegten Eingangssignal
erzeugt wird, breitet sich in den Richtungen aus, die durch die Pfeile 21 und 23 angedeutet sind. Der
Oberflächenausgangswandler 22 empfängt die sich in Richtung des Pfeiles 21 ausbreitende Welle. Der Interdigital-Oberflächenwellenausgangswandler
22 ist ebenfalls ein Breitbandwandler und besitzt eine Mittenfrequenz, die durch den
Abstand benachbarter Elektroden bestimmt ist und die geringfügig höher ist als die Mittenfrequenz des Eingang.sfc
wandlers 20. Die von dem Eingangswandler 20 erzeugte Welle, die sich in Richtung des Pfeiles 23 ausbreitet, wird von
dem Ausgangswandler 24 empfangen. Bei diesem Ausgangswandler 24 besitzen benachbarte Elektroden einen solchen Abstand
voneinander, daß sich eine Mittenfrequenz ergibt, die geringfügig niedriger als die Mittenfrequenz des Eingangsv/andlers
20 ist. Zuleitungen 26 und 28, die mit den Ausgangswandlern
22 und 24 verbunden sind, ermöglichen einen Zugang zum Ausgang des Frequenzdiskriminators. Die Ausgangswandler
können alternativ auch durch . Einrdehtungö-Wandler gebildet
werden, v/ie dies nachstehend erläutert werden soll,
en
In die Zuleitung, 26 und 28 sind Dioden D2 eingefügt, die
In die Zuleitung, 26 und 28 sind Dioden D2 eingefügt, die
" als Gleichrichter arbeiten, sodaß über dem Ausgang C - C
ein Gleichstromsignal erhalten wird. Zwischen der Anodenseite der Moden Dg und Be.uigspobential liegen Moden Dj,
die die negativen Anteile ;Igs Ausgangssignals der 'Jandler
22 und 24 nach Bezugspotential ableiten, wodurch tatsächlich
'die positiven AnteLLe der, Auogangssignals verdoppelt
werden» An dieser Stelle ho Lite darauf hingewiesen v/erden,
daß die Ausgang:-;-J-undLor 2A und 22 für Gleichstrom gugeriüber
dem ÜyKUg-v,.-=.--:"ontia L inolierb sind, was die Vt:rwendung
einea 3ρ-αιηαι<—; * - - .i^j.-ulorkreLsoo ennögLiohfc, wodurch oine
original
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erhöhte Wirksamkeit erreicht wird. Hierin unterscheidet sich der erfindungsgemässe Frequenzdiskriminator von dem bekannten
Frequenzdiskriminator, wie er in Fig. 2 gezeigt ist, da "bei diesem die Sekundärseite des Transformators einen
Gleichstrompfad darstellt, wodurch die Verwendung eines
Spannungsverdopplerkreises, wie ihn Fig.3a zeigt, ausgeschlossen
ist. Für den Fachmann versteht es sich ohne weiteres, daß die Polarität der Dioden D^ und D2 auch umgekehrt gewählt
werden könnte, wobei die Schaltung immer noch das Ausgangssignal der Wandler 22 und 24 gleichrichten würde
und der einzige Unterschied in einer Polaritätsumkehr bestünde. Ferner sei darauf hingewiesen, daß die Anschlüsse
80 und 82 nicht geerdet sein müssen, sondern auch mit dem Knoten 30 verbunden werden können. In diesem Fall ist dann
das Anlegen von Bezugspotential an den Knoten 30 nicht
erforderlich.
Betrachtet man nunmehr erneut Fig« 3a, so erkennt man, daß
auf der Kathodenseite der Dioden Dp zwischen den Zuleitungen
26 und 28 und Bezugspotential jeweils ein Tiefpassfilter vorgesehen ist. Diese Tiefpassfilter werden von RC-Schaltungen
gebildet, die dazu dienen, den .hochfrequenten Träger aus dem Hörfrequenzsignal über dem Ausgang C-C auszufiltern.
Für den Fachmann versteht es sich natürlich, daß für die Gleichrichtung und Filterung viele verschiedene
Schaltungen in Frage kommen,,
Aus den Fig. 3b und 3c wird besonders deutlich, wie linear die Frequenzgangcharakteristik über dem Ausgang
G-C ist. In Fig. 3b sind die Frequenzgangkurven der
Wandler 20, 22 und 24 aufgezeichnet= Biese Kurven sind
mit den Bezugszeichen 20', 22' und 24s bezeichnet. Aus
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der Zeichnung erkennt man, daß die Kurve 20* ihre maximale
Amplitude bei der Mittenfrequenz fQ hat. Die Kurve 22f hat
ihre Mittenfrequenz f1 geringfügig oberhalb der Mittenfrequenz
f und die Kurve 24' hat eine Mittenfrequenz f2,
die geringfügig unterhalb der Mittenfrequenz fQ liegt. In
Pig. 3e ist die Spannungskurve 7 der Ausgangswandler 22 und 24 in Abhängigkeit von der Frequenz dargestellt. Wie man
der Zeichnung entnimmt, erhält man die Spannungskurve 7, indem man die Kurve 24' von der Kurve 22f abzieht. Dabei
entsteht eine Kurve, die zwischen Punkten χ und y einen linearen Teil aufweist. Aus der Zeichnung erkennt man ferner,
daß die Spannungskurve 7 des in Fig.3a gezeichneten Frequenzdiskriminators
der Frequenzgangcharakteristik 10 in Fig. 1b
sehr ähnlich ist.
Im Betrieb wird an den Eingang 17 des Eingangswandlers 20 ein frequenzmoduliertes Signal angelegt. Wie dem Fachmann
ohne weiteres klar ist, induziert dieses Signal ein elektrisches Feld zwischen benachbarten Elektroden, wie .beisp.
den Elektroden 29 und 31 des Eingangswandlers 20, wodurch eine Oberflächenwelle in den Substrat 19 erzeugt wird. Die
auf diese Weise erzeugte Oberflächenwelle wandert längs der Oberfläche des Substrats 19 und wird anschliessend von
den Ausgangswandlern 22 und 24 empfangen, die ein Gleichstromsignal erzeugen, dessen Pegel von der Frequenz des
Modulationssignals linear abhängig ist. Diese sich ändernden Gleichstromsignale können dann an einen Hörfrequenzverstärker
und einen Lautsprecher angelegt werden, um ein akustisches Ausgangssignal zu erzeugen. Es wird eine lineare
Phasenverschiebung und eine entsprechend geringe Verzerrung des akustischen Ausgangssignals erreicht, da die für den
Aufbau des Frequenzdiskriminators verwendeten Interdigital-Oberflächenwellenwandler
typisoherweise eine lineare Phasen-
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charakteristik erzeugen.
Für gewisse Anwendungsfälle ist es wünschenswert, die in Fig. 3c gezeigte Frequenzgangcharakteristik zu verändern,
beisp. derart, daß der lineare Teil einen breiteren Frequenzbereich
erfasst, daß die Charakteristik noch linearer ist, und daß eine andere Neigung der Frequenzgangchärakteristik
erreicht wird usw.. Derartige Modifikationen werden herbeigeführt, indem man die Amplituden der Interdigital-Wandler
20, 22 und 24 bewichtet. Unter Bewichten ist dabei in der vorliegenden Anmeldung zu verstehen, daß man die Länge benachbarter
Elektroden 29, 31; 33, 355 und 25, 2? länge der
diese Elektroden aufeinander einwirken verändert, daß man
ausgewählte Elektroden entfernt, daß man den Abstand zwischen ausgewählten Elektroden verändert oder daß man die Periodizität
der Elektroden ändert» Es ist für den Fachmann klar, daß das Bewichten eines Interdigital-Wandlers, dessen
Frequenzgang gegenüber angelegten Impulsen verändert. Dusch geeignete Ausbildung des Frequenzgangs bei Anlegen von
Impulsen ist es möglich, eine gewünschte Frequenzgang-^ charakteristik des Wandlers zu erzielen. Es versteht sich,
daß für den Fall, daß dies erwünscht ist, duroh. geeignetes Bewichten der Wandler auch eine nichtlineare Phasenverßc
h iebungscharakteristik erreicht werden kann.
Betrachtet man nunmehr erneut flg. 3a, so erkennt mans daS
keine Abstimmung des Frequenzdiskriminators erforderlich ist. Hierin unterscheidet er sich von den üblichen Irequeaaiskriminatoren,
in denen die mit der Sekundärseits <ä@s
Transformators verbundenen Reeonaazkreise eatxr gaaau ab
gestimmt werden müssen, .um die gewünselit® Gleielistrom-Prequenzgangcharaktaristik,
die in I1Ig9 1b geneigt ist, sw
erhalten. Durch die Y®Tmnan®g vor
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wellenwandlern entfällt das Erfordernis einer Abstimmung
vollständig, da die Frequenzgangcharakteristik durch den physikalischen Aufbau des Wandlers selbst präzise - bestimmt
ist. Die Metallisierung wird so durchgeführt, daß auf der Oberfläche des piezoelektrischen Substrats ein gewünschtes
Elektrodenmuster genau festgelegt wird. Das Muster einschl. des Abstandes zwischen den Elektroden,der Zahl der Elektroden
und der Bewichtung wird so gewählt, daß die gewünschte Mittenfrequenz, die gewünschte normierte Bandbreite und die
gewünschte Frequenzgangcharakteristik erhalten wird.
In einigen Fällen kann es ferner wünschenswert sein, einige oder sämtliche Interdigital-Wandler von aussen elektrisch
abzustimmen, um Einfügungsverluste zu reduzieren. Wenn ein Substrat mit hochwirksamer Kopplung verwendet wird, wie
beisp. Lithium-Niobat, ist eine elektrische Abstimmung im allgemeinen nicht erforderlich. Wenn jedoch weniger wirksame
piezoelektrische Substrate verwendet werden, kann es wünschenswert sein, zur Abstimmung der Vorrichtung Induktivitäten
zu verwenden, um eine bessere Impedanzanpassung und damit eine erhöhte Wirksamkeit zu erreichen.Es sind
viele verschiedene Ausführungsformen für derartige elektrische Abstimmanordnungen möglich. Eine dieser Anordnungen
ist in Fig. 4 gezeigt, in der die Wandler 20, 22 und 24 der Einfachheit halber als Blöcke gezeichnet sind. In
Fig.4 ist eine elektrische Serienschaltung als Abstimmkreis dargestellt. Dieser Abstimmkreis enthält Induktivitäten
L^, die in die zu den Ausgängen der Wandler 22 und
24 führenden Zuleitungen 26 und 28 eingesetzt sind. Der Wert der Induktivitäten ist so gewählt, daß eine Impedanzanpassung
zwischen der Last am Ausgang und den Wandlern stattfindet, wodurch die Einfügungsverluste reduziert werden.
Es versteht sich natürlich, daß die Induktivitäten L1
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auch veränderliche Induktivitäten sein können, wodurch eine
optimale Abstimmung erleichtert wird» Eine Serienabstimmung, wie sie mit .dem Abstimmkreis gemäss Fig0 4 vorgenommen wird,
ist dann besonders wirksam, wenn eine Anpassung an eine Last geringer Impedanz erfolgen soll«
In Fig.5 ist ein Parallelabstimmkreis dargestellt=, Bei
diesem Abstimmkreis ist eine"Induktivität Lp zwischen den
Ausgang jedes der Ausgangswandler 24 und 22 und Bezugspotential gelegt, sodaß ein Gleichstrompfad existiert, über
welchen die Ausgänge der Wandler 22 und 24 geerdet werden. Bei dieser Anordnung wird für jeden der Ausgangswandler
jeweils nur eine Diode D2 bendtigto Dies vereinfacht die
Verbindung des Erequenzdiskriminators mit integrierten Schaltungen, weil zwei Dioden entgegengesetzter Polarität
in integrierten Schaltungen schwer herzustellen sind. Eine Parallelabstimmung, wie sie vorstehend beschrieben wurde,
ist dann am wirksamsten, wenn die Anpassung an eine Last hoher Impedanz erfolgen muss«,
Pig. 6 zeigt eine Aus fuhr ungs form eines Abstimmkreis es',
bei der die Ausgangswandler 22 und 24 mit Hilfe einer einzigen Induktivität L, abgestimmt werden. Mit dieser Anordnung
lässt siehswohl der Yorteil der Parallelabstimmung
erreichen, der in der einfachen Anpassung an eine Last hoher Impedanz besteht, als auch der Vorteil einer Spannungsverdoppelung. Die Induktivität L~ liegt zwischen den Zuleitungen
26 und 28 der Ausgangswandler 24 und 22„-An. den
Anschlusspunkten der Induktivität 1_ an den Ausgängen der
beiden Wandler sind die Spannungsveräopplerschaltangen mit
den Dioden D1 und D2 sowie die RC-Filter angeschlossen und
das von den Wandlern erzeugte Ausgangssignal über G-C
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weist über einen vorgegebenen Frequenzbereich einen im
wesentlichen linearen Teil auf.
wesentlichen linearen Teil auf.
Fig. 7 erläutert ein weiteres Verfahren zur elektrischen
Abstimmung eines erfindungsgemässen Frequenzdiskriminators • zum Zwecke der Verringerung von Einfügungsverlusten. In
Fig. 7 ist eine Induktivität L. in die Eingangsleitung des Eingangswandlers 20 eingefügt. Das andere Ende der Induktivität h, ist mit einer Quelle B+ verbunden, die auch die Energie für die vor dem Frequenzdiskriminator liegende
) Zwischenfrequenzverstärkerstufe eines FM-Empfängerkreises
liefert. Das dem Eingangswandler 20 abgewandte Ende der
Induktivität L. liegt über einen Kondensator 34 ·βη Bezugspotential , welcher für Hochfrequenz eine 'Erdung bedeutet.
Abstimmung eines erfindungsgemässen Frequenzdiskriminators • zum Zwecke der Verringerung von Einfügungsverlusten. In
Fig. 7 ist eine Induktivität L. in die Eingangsleitung des Eingangswandlers 20 eingefügt. Das andere Ende der Induktivität h, ist mit einer Quelle B+ verbunden, die auch die Energie für die vor dem Frequenzdiskriminator liegende
) Zwischenfrequenzverstärkerstufe eines FM-Empfängerkreises
liefert. Das dem Eingangswandler 20 abgewandte Ende der
Induktivität L. liegt über einen Kondensator 34 ·βη Bezugspotential , welcher für Hochfrequenz eine 'Erdung bedeutet.
Es versteht sich, daß die Induktivität L. an geeigneter
Stelle eine Anzapfung aufweisen kann, die dazu dient, eine Impedanzanpassung zu der Zwischenfrequenzverstärkerstufe
zu erreichen.
Stelle eine Anzapfung aufweisen kann, die dazu dient, eine Impedanzanpassung zu der Zwischenfrequenzverstärkerstufe
zu erreichen.
Als spezifisches Beispiel für die Anwendung eines erfindungsgemässen
Frequenzdiskriminators zeigt Fig. 8 in Form eines ^ Blockdiagramms ein System zum Empfang und zur Demodulation
eines frequenzmodulierten Signals. Eine Quelle 40 strahlt
das frequenzmodulierte Signal aus. Dieses Signal wird über eine Antenne 42 empfangen. Ein Tuner 44 wählt das gewünschte frequenzsiodulierte Signal aus, und ein Zwischenfrequenzverstärker und Begrenzer 46 verstärkt und begrenzt das
ausgewählte Signal. Das verstärkte Signal bildet das Eingangssignal für den Frequenzdiskriminator 48. Der Frequenzdiskriminator 48 enthält mehrere Interdigital-Oberflächenwellenwaaäler gemäss vorliegender Erfindung. Der Frequenz- - diskriminator mit seinen G-leißhriehteranordnungen und seinen
das frequenzmodulierte Signal aus. Dieses Signal wird über eine Antenne 42 empfangen. Ein Tuner 44 wählt das gewünschte frequenzsiodulierte Signal aus, und ein Zwischenfrequenzverstärker und Begrenzer 46 verstärkt und begrenzt das
ausgewählte Signal. Das verstärkte Signal bildet das Eingangssignal für den Frequenzdiskriminator 48. Der Frequenzdiskriminator 48 enthält mehrere Interdigital-Oberflächenwellenwaaäler gemäss vorliegender Erfindung. Der Frequenz- - diskriminator mit seinen G-leißhriehteranordnungen und seinen
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Tiefpassfiltern setzt das frequenzmodulierte Zwischenfrequenzträgersignal
in ein entsprechendes Hörfrequenzsignal um. Dieses Hörfrequenzsignal wird an einen Hörfrequenzverstärker
50 angelegt, der das Signal verstärkt und es einem Lautsprecher 52 zuführt.
Der in Fig. 8 dargestellte Oberflächenwellen-Frequenzdiskriminator
zur Benutzung in einem FH-Empfänger wurde gemäss vorliegender Erfindung konstruiert. Fig. 9 zeigt die Oberflächenwellenwandler,
die in diesem Fr.equenzdiskriminator " benutzt werden,und dient insbesondere der Erläuterung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels eines Y/andlers für einen
FM-Empfängerkreis. Der Eingangswandler 54 und die Ausgangswandler
56 und 58 wurden auf einem piezoelektrischen Substrat 19 ausgebildet. Das Substrat hatte ungefähr folgende
Abmessungen: 0,254 cm „ 0,632 cm '<, 2,54 cm und bestand
aus in Y - Richtung geschnittenem Lithium-Niob'at,, Es versteht
'Sich jedoch, daß auch andere wirksam koppelnde piezoelektrische
Substrate verwendet werden könntene Die Wandler wurden hergestellt,indem Aluminium auf dem lithium-Mobat-Substrat
abgeschieden wurde, und zwar unter Anwendung der üblichen Verfahren zur Metallisierung? nämlich durch Photomaskierung,
durch Belichtung und anschliessende Ätzung des
Substrats zur Entfernung unerwünschten Aluminiums und zur Herstellung der Metällektroden und der metallischen Anschlüsse. Es versteht sich, daß auch andere Metalle, wie
z.B. Gold, verwendet werden könnten» Die Metallelektroden der Interdigital-Wandler wurden mit einer Dicke zwischen
etwa 1000 und 3000 AE abgeschieden. Jeder der Wandler erhielt 20 Elektrodenpaare, wobei die Elektroden ©ines ausgewählten
Paares mit dem Bezugszeichen 55 und 57 bezeichnet sind. Der Eingangswandler 54 wurde in der Weise hergestellt,
daß die Elektroden einen solchen Abstand erhielten, daß
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sich eine Mittenfrequenz von 10,7 MHz ergab, bei einer normierten Bandbreite von etwa 55&. Der Ausgangswandler 56 wurde
für eine Mittenfrequenz von etwa 11 MHz ausgelegt, während der Ausgangswandler 58 eine Mittenfrequenz von 10,4 MHz aufwies
. Der Eingangswandler 54 wurde bezüglich der Amplitude bewichtet, sodaß seine Fretjuenzkurve bei impulsfÖrmigen
EingangsSignalen näherungsweise der sin x - Kurve entsprach.
Die Ausgangswandler 56 und 58 wurden so bewichtet,
daß ihre Frequenzkurve beim pulsförmigen Eingangssignal eine angenäherte -Kurve darstellte. Das Bewichten des
Eingangswandlers entsprechend einer ,8^n x -Funktion verflacht
die JCurve des Frequenzganges während die Begichtung
der Ausgangs wandler zur ünäherung der Funktion die
Linearität des Frequenzverhaltens dieser WandIerxerhöht.
Es versteht sich, daß der Grad der iuufiherung durch die
Grosse des zur Verfügung stehenden Substrates und durch die gewünschte Linearität des Frequenzganges bestimmt wird. Es
versteht sich ferner, daß bei einer gegebenen Grosse des Substrats eine optimale Bewichtungsfunktion existiert, die
für dieses Substrat zu einer maximalen Linearität führt. Die Ausgangswandler 56 und 58 erzeugten ein Gleichstromsignal
in Abhängigkeit von der Frequenz, das zwischen den Spitzenwerten eine Bandbreite von 400 kHz aufwies.
Zur Erhöhung der Wirksamkeit kann es wünschenswert sein, die Ausgangswandler 56 und 58 so auszulegen, daß sie normierte
Bandbreiten haben, die geringfügig schmaler sind als die Bandbreite des Eingangswandlers 54. Es versteht
sich jedoch, daß das Verhältnis der normierten Bandbreiten der Ausgangswandler zur normierten Bandbreite des Eingangswandlers für die Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung
nicht kritisch ist.
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Bei gewissen Anwendungen für Frequenzdiskriminatoren ist
es erforderlich, daß der lineare Teil der Frequenzgangcharakteristik
zu beiden Seiten der Mittenfrequenz relativ steil verläuft, und daß ausserdem ein grosser Mitnahmebereich
vorhanden ist. Unter Mitnahmebereich ist dabei zu verstehen j daß die Frequenzgangkurve ein langes Stück aufweist,
welches relativ flach· verlauft., ehe der Pegel absinkt,
Beisp, ist ein Mitnahmebereicn von ί 10 MHz für
Satelliten-Nachrichtensysteme typisch« Eine derartige Frequenzgangcharakteristik
zeigt Fig«, 10"j wo sich der Mitnahm ebereieh
von der Frequenz f^ bis zur Frequenz f2 erstreckt.
Aus der Zeichnung wird deutlich, daß der lineare Teil der Kurve 60 zwischen Punkten χ und y relativ steil verläuft.
Dieser lineare Teil kann sich über einen, Frequenzbereich erstrecken, der üblicherweise 10$ oder weniger des Mitnahmebereichs
umfasst. Zwischen den Punkten y und ζ fällt die Gleichstromfrequenzgangcharakteristik allmählich ab
und verläuft bis zu der Frequenz fp relativ flach«, Bisher
war es bei der Verwendung üblicher Freqoenzdiskriminatoren
nicht möglich, eine Frequenzgangcharakteristik zu erhalten
wie sie in Fig. 10 dargestellt ist. Gemäss vorliegender
Erfindung lässt sich jedoch eine derartige Frequenzgangcharakteristik zusammensetzen.
11 zeigt eine ¥orrichtung? die geeignet XSt9 um eine
derartige Prequenzgangcharakteristik zusammenzusetzen. In
S5Ig0 11 sind die Wandler 62 und 63 Eingangswandler und die
Wandler 64 und 65 sind Ausgasagswandlero Die Wandler 62
und 64 setzen den HoehfrequeQzteil der Frequenzgangoharakteristik
gemäss Figo 10 zusammenc "während die Wandler
63 und 65 den Nieöerfrequenzteil der Gfaa^akterietik zusam-"
Sie Wandler 62 nnä 64 bilden einen ss?sten ataeti-
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sehen Kanal auf dem piezoelektrischen Substrat 19>
während die Wandler 63 und 65 einen zweiten akustischen Kanal bilden. Me Wandler 62 "bis 65 können, wie dies Pig. 11 zeigt,
auf dem gleichen Substrat paarweise parallel angeordnet sein. Es wäre aber auch möglich, die Wandler 63 und 65 auf
einem zweiten Substrat anzubringen oder den Wandlern 62 und 64 gegenüber auf dem gleichen Substrat. Die letztgenannte
Ausgestaltung wäre raumsparend, wenn die Grosse kritisch wäre.
Verwendet man die in Fig. 11 gezeigte Anordnung der Oberflachenwellenwandler,
kann ein Frequenzdiskrimina tor mit
einer normierten Bandbreite bis zu 40$ hergestellt werden.
Durch geeignete Bewichtung der einzelnen Wandler kann ferner ein Frequenzdiskriminator geschaffen werden, der jede gewünschte
Ausgangscharakteristik besitzt, beisp. die in Fig. 10 dargestellte.
In Fig. 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind vier identische' Oberflächenwellenwandler
70, 72, 74 und 76 vorgesehen, die der Herstellung eines einzigen Frequenzdiskriminators dienen. Es versteht sich,
daß die Verwendung von identischen Oberflächenwellenwandlern die Herstellungsverfahren vereinfacht und die Kosten senkt.
Bei der in Fig» 12 gezeigten Anordnung sind die Eingangswandler 72 und 74 Einrichtungs-Wandler. Wie die Zeichnung
zeigt, sind die Eingangswandler 72 und 74 durch eine λ/4-Leitung
verbunden. Me Wandler 72 und 74 haben Richtungseigenschaften, die eine Funktion der Frequenz sind, d.h.
die Kombination der Wandler 72 und 74 strahlt bei höheren Frequenzen eine Oberflächenwelle vorzugsweise in nur eine.
Richtung ab, beisp. in die Richtung, die in der Zeichnung
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durch die Pfeile 71 angedeutet ist. Bei niedrigeren Fre-'
quenzen strahlt die Kombination der Wandler 72 und 74 Energie vorzugsweise in der entgegengesetzten Richtung ab, wie
dies durch die Pfeile 73 angedeutet ist. Die höheren Frequenzkomponenten
werden somit von dem Ausgangswandler 76 erfasst, und die niedrigeren Frequenzkomponenten werden von
dem Ausgangswandler 70 erfasst. Ein Ausgangesignal, welches
die gewünschte Frequenzgangcharakteristik besitzt, wird über
si
D - D1 erzeugt.
Die mit den Bezugszeichen 72 und 74 "bezeichneten richtungsempfindlichen
Y/andler können beisp. demjenigen ähnlich sein,
die von W. Eichard Smith et al in dem Aufsatz "Design of
Surface Wave Lines with Interdigital Transducers'-1 9 erschienen
in IEEE Transactions on Microwave Theory and Techniques, Vol. MTT-17, No. 11, November, 1969* beschrieben sind.
In Fig. 13a ist ein Frequenzdiskriminator mit steiler
Frequenzgangcharakteristik dargestellte Derartige Diskriminatoren sind dann wertvoll, wenn kein "Null"-Gleichstrompegel
bei der Mittenfrequenz erforderlich ist. Dies ermöglicht es, einenew"andler wegzulassen^ die bei den vorstehend
beschriebenen Frequenzdiskriminatoren zur Erzeugung der gewünschten
Frequenzgangcharakteristik erforderlich sind. Hierdurch ergibt sich eine Anordnung, mit bedeutend verringertem
Raumbedarf.
Der Diskriminator gemäss Fig.13a enthält einen Eingangswandler 20 mit einer Frequen_2sgangcbarakteristik ähnlich der
Kurve 20' in Fig.3c und einen Ausgaagswandler 22 mit einer
Frequenzgangcharakteristik ähnlich der Kurve 229 in Fig.3c.
Gleichrichter und Filtereinrichtungen sind mit der Ausgangsleitung 90 verbunden. Das Gleichspannungssignals welches
20
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in Abhängigkeit von einem an denEingang angelegten frequenzmodulierten
Signal erzeugt wird, ist in Fig. 13b dargestellt.
Wie man aus der Zeichnung entnimmt, liegt die Mittenfrequenz f bei der Frequenzgangcharakteristik 92 nicht auf dem
Pegel "Null", sondern ist vielmehr mit einer bestimmten Ausgangsspannung 94 verknüpft.
Ergänzend soll darauf hingewiesen werden, daß sämtliche Abstimmkreise, die anhand der Pig. 4-7 beschriebenwurden,
bei einem Frequenzdiskriminator gemäss Fig. 13a Anwendung
finden könnten.
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Claims (14)
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k - k
23.7.1971Patentansprüche1 J Frequenzdiskriminator, insbesondere Oberflachenwellenfrequenzdiskriminator9 dadurch gekennzeichnet 9 daß er ein piezoelektrisches Substrat (I9) aufweist,, daß er ■ mindestens einen mit dem Substrat verbundenen Xnterdigital-Eingangswandler .(20) enthält, daß er mindestens einen mit dem Substrat (19) verbundenen und mit dem Ausbreitungsweg der vone?nterdigital-Eingangswandler (20) erzeugten Oberflächenwelle fluchtenden Interdigital-Ausgangswandler (22, 24) enthält, daß mit jedem Ausgangswandler (22, 24) eine Gleichrichteranordnung (D1, Dp)verbunden ist, daß mit jeder G-leiehrichteranordnung in Serie eine Filteranordnung(R1s G1I Hg» ^2) verbunden ists die dazu dient, die Hochfrequenzkomponente aus dem gleichgerichteten Ausgangssignal auszufiltern und daß der Ausgang jedes Interdigital-Ausgangswandlers mit einer Last verbindbar ist« - 2. Frequoizäiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der linfügungsverluste durch die Anpassung der Impedanz des Mskriminators an eine Last relativ niedriger Impedanz zwischen die Gleichrichteranordnung (D1s Dg) und den Ausgang jedes Ausgangswandlers (22, 24) jeweils eine Induktivität (L1) eingefügt ist.
- 3. Fre<juengdiskriminator nach Anspruch. 1 un& 2S üaäiarah gekennzeichnet, d^ß die Gleichriohteranordnung (D , B9) als Spannungsverdopplerkreis arbeitet„209808/1310A 38 996 b - 2A -k — k
23.7.1971 · - 4. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung von Einfügungsverlusten durch Anpassung der Impedanz des Diskriminators an eine Last relativ hoher Impedanz jeder der Ausgangswandler' (22, 24) eine parallelgeschaltete Abstimmvorrichtung aufweist, die eine Induktivität (Lp) enthält, über die der Verbindungspunkt des Ausgangs des Ausgangswandlers (22, 24) mit der zugeordneten Gleichrichteranordnung (Dg) geerdet ist,
- 5. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der Einfügungsverluste durch Anpassung der Eingangsimpedanz des Diskriminators an die Impedanz der Welle für das Eingangssignal für den Eingangswandler (20) ein elektrischer Abstimmkreis vorgesehen ist, der eine Induktivität (L.) enthält, die zwischen dem Eingang des Eingangswandlers (20) und der Quelle (B+) für das Eingangssignal liegt und die über einen parallelgeschalteten Kondensator an Erde gelegt ist. .
- 6. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Interdigital-Oberflächenwellenausgangswandler (22, 24) auf einander gegenüberliegenden "Seiten des Eingangswandlers (20) mit dem Substrat (19) verbunden sind, und daß die Filteranordnung eine RC-Schaltung ist, die dazu dient, die Hochfrequenzkomponente am Ausgang der Grleichrichteranordnung (D1, D2) wegzufiltern. -
- 7. FrequenzdLskriminator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangswandler ein Wandler mit Richtwirkung ist, der niedrigere Frequenzen in eine Richtung- 25 -209808/1310A 38 996 b -abstrahlt und höhere Frequenzen in der entgegengesetzten Richtung abstrahlt.
- 8. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangswandler Wandler mit Richtwirkung' sind.
- 9. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 6, dadurch gekerin- · ■ zeichnet, daß der Eingangswandler als auf dem Substrat angeordneter Zweirichtungs-Breitband-Interdigitäl-Eingangswandler mit einer Mittenfrequenz von 10,7 MHz ausgebildet ist, daß der eine der beiden Ausgangswandler als Breitband-Interdigital-Ausgangswandler mit einer Mittenfrequenz, die grosser als 10,7 MHz ist, ausgebildet ist und auf dem Substrat auf der einen Seite des Eingangswandlers im Abstand von diesem längs des Ausbreitungsweges der von dem.Eingangswandler erzeugten Oberflächenwelle angeordnet ist, daß der andere der beiden Ausgangswandler als Breitband-Interdigital-Ausgangswandler mit einer Mittenfrequenz, die niedriger.ist als 10,7 MHz,ausgebildet ist und auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangswandlers und im Abstand von diesem auf dem Substrat längs des Ausbreitungsweges der von dem Eingangswandler erzeugten Oberflächenwelle angeordnet ist, und daß die leiteranordnung jeweils zwisohen dem Ausgang der ■ Ausgangswandler und Erde liegt, sodaß sich ein'Ausgangssignal der Ausgangswandler ergibt, welches im Bereich der Mittenfrequenz von 10,7 MHz ein im wesentlichen lineares . Teilstück der Frequenzgangcharakteristik zur Demodulation der Frequenzmodulierten Signale aufweist.
- 10. Frequenzdiskriminator nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat aus Idthium-Niobat besteht.■' .-■■".- ■ . ■ - 26 -209808/1310A 38 996 b -k - k
23.7.1971 ■ . - 11. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ausgangswandler eine Mittenfrequenz von etwa 11 MHz, und daß der zweite Ausgangswandler eine Mittenfrequenz von etwa 10,4 MHz besitzt.
- 12. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangswandler so bewichtet ist, daß er die Punktion sin x annähert, und daß die Ausgangs-x · 2wandler so bewichtet sind, daß sie die Punktionannähern. . x\
- 13. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Breitband-Interdigital-Eingangswäridier mit einer Mittenfrequenz, die geringfügig oberhalb der gewünschten Mittenfrequenz liegt, aufdem Substrat vorgesehen ist und einen ersten akustischen Kanal bildet, daß ein zweier Breitband-Interdigital-Eingangswandler mit einer Mittenfrequenz, die geringfügig höher ist als die gewünschte Mittenfrequenz, auf dem Substrat vorgesehen ist und einen zweiten akustischen ·. Ka,nal bildet, der zu dem ersten akustischen Kanal imwesentlichen parallel ist,und daß die Filteranordnung k zwischen dem Ausgang jedes Ausgangswandlers. und Erde liegt, sodaß die Ausgangswandler ein Ausgangssignal erzeugen, welches ein lineares Teilstück der Frequenzgangcharakteristik aufweist, das eine normierte Bandbreite von bis zu 4O5& festlegt.
- 14. Frequenzdiskriminator nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der erste akustische Kanal und der zweite akustische Kanal auijeinander gegenüberliegenden Flächen des gleichen Substrats liegen.209808/1310
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