DE2139665C3 - Vorrichtung zum Mischen und Auftragen eines Zwei-Komponenten-Spachtels - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen und Auftragen eines Zwei-Komponenten-Spachtels

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DE2139665C3
DE2139665C3 DE19712139665 DE2139665A DE2139665C3 DE 2139665 C3 DE2139665 C3 DE 2139665C3 DE 19712139665 DE19712139665 DE 19712139665 DE 2139665 A DE2139665 A DE 2139665A DE 2139665 C3 DE2139665 C3 DE 2139665C3
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Walter 8833 Eichstaett Schlingelhoff
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    • B05C17/00553Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces for discharging material from a reservoir or container located in or on the hand tool through an outlet orifice by pressure without using surface contacting members like pads or brushes with means allowing the stock of material to consist of at least two different components
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

2 139 66S T
3 4
Ansatz auf dem gemeinsamen Austrittsrohr dient wie ben, aber nicht verdrehen kann. Der Kolben ist in
ein Trichter und bietet den Vorteil, daß die Düsen- seinem Durchmesser so ausgelegt, daß er der lichten
öffnung schnell und einfach auf den Vorratsbehäl- Weite einer Wechselkartusche 21 entspricht und ih-
ter von der Hänepaste dichtend angesetzt werden ren Inhalt quer zur Flußrichtung 11 in den Kitt der
kann, so daß die an sich gefährlich ätzende Härtepa- 5 Kartusche 6 einzudrücken vennag.
ste nicht unkontrolliert austritt un-3 keinen Schaden Der Tauchkolben 20 ist in seinem oberen Teil als
anrichtet. Spindelmutter 22 ausgeführt, deren Spindel 23 mit
Das Spachtelblech der Vorrichtung macht das einem kappenartigen Griffteil 24 in fester Verbin-
Aufbringen des Kittes besonders leicht, denn ~-s ist dung steht. Dieser kappenartige Teil-24 weist einen
tatsächlich wie ein Handspachtel einzusetzen, das je io unteren Randflansch 25 auf, der sich auf einen
nach Betätigung der Ausdrückvorrichtung selbsttätig Flansch 26 des Rohrstückes 15 abstützt Ein abge-
mit der Spachtelmasse versorgt wird. Insbesondere setzter Überwurfring 27 hält den Flansch 25 drehbar
weil das gemeinsame Austrittsrohr unter dem Spach- fest.
telblech endet, erhält man eine sinnvolle und gün- Im oberen Teil des kappenartigen Griffteiles ist stige Zuführung der Spachtelmasse und die Schräge 15 eine federbelastete Kugel 28 erkennbar, die mit Rades Spachtelbleches trägt zur guten Vermischung der sten 29 am Stirnrand 30 des Rohrstückes 15 zusam-Masse vor dem Auftreffen auf die auszubessernde menwirki. Wenn man also den kappenartigen Teil 24 FScche wesentlich bei. verdreht, wird man nach einer bestimmten Winkelbe-
In der Zeichnung ist die Erfindung Ueispielsweise wegung einen gewissen Widerstand spüren. Beim
veranschaulicht. Es zeigt 20 Drehen der Kappe 24 erfolgt eine axiale Verschie-
Fig. 1 die erfindungsgt«iäße Vorrichtung in Sei- bung des Kolbens 20, der dann auf den Inhalt der
tenansicht, Kartusche 21 drückt. Die Zahnratsche 9 und die Stei-
F i g. 2 die auch aus F i g. 1 ersichtliche Preßein- gung der Spindel 23 sowie die Inhalte der Kartu-
heit in vergrößerter Darstellung und aufgeschnitten. sehen 6, 21 sind so aufeinander abgestimmt, daß stets
Wie sich aus F i g. 1 ergibt, besteht die Vorrich- »5 vorbestimmte Mischungsverhältnisse zustande kom-
tung 1 aus einer Ausdrückeinheit 2 und einer Preß- men.
einheit 3. Die F i g. 1 läßt noch die Befestigung der Preßein-
Die Ausdrückeinheit 2 ist im wesentlichen von richtung 3 an dem Spachtelblech 7 erkennen. Zur Be-
einem Gehäuse 4 gebildet, das eine Aussparung 5 festigung bzw. Halterung der Einrichtung 3 ist das
zum Einlegen einer Kittkartusche 6 aufweist. An dem 30 Spachtelblech 7 mit einer Art Muffe 31 ausgestattet,
einen Ende geht das Gehäuse 4 in ein Spachtel- in weiche das Rohrstück 16 paßt. Außerdem ist ein
blech 7 über, das mit einer Kunststoffschicht überzo- Bajonettverschlußschlitz 32 zu erkennen, der schrau-
gen ist, während das andere Ende pistolenförmig ein benlinienförmig und langgestreckt verläuft und eine
Griffstück 8 trägt, das eine Zahnratsche 9 mit Betäti- hochgezogene Raststellung 33 aufweist. In den
gungshebel 10 aufnimmt. Beim Betätigen des Hebels 35 Schlitz 32, der entsprechend auf der nicht sichtbaren
IO wird Kitt in Richtung des Pfeiles 11 aus der Düse gegenüberliegenden Seite vorgesehen ist, greift ein
12 ausgepreßt, die einen seitlichen Ansatz 13 zum Bolzen 32 des Rohrstückes 16 ein. Wird bei dem ge-
Ansetzen einer Düse 14 aufweist, die aber bereits der zeichneten Ausführungsbeispiel die Preßeinheit 3
Preßeinrichtung 3 angehört. durch Erfassen des Überwurfringes 27 in Richtung
Die Preßeinrichtung 3, die besonders gut der 40 des Rundpfeiles 35 gedreht, wird die Einheit 3
F i g. 2 zu entnehmen ist, weist zunächst zwei Rohr- zwangläufig nach unten gegen die Düse 12 gedrückt,
stücke 15, 15 auf, die bei 17 lösbar verschraubt sind. In der gezeichneten Stellung ist die Einheil 3 von
Das untere Rohrstück 16 geht in die bereits erwähnte einer zwischen Muffe 31 und Ring 27 sitzenden Fe-
Düse 14 über, während das obere Rohrstück 15 der 36 angehoben und die Stifte 34 befinden sich in
Längsnuten 18 besitzt, in die radiale Ansätze 19 45 der gesicherten Raststellung 33. Mit 37 und 38 sind
eines Tauchkolbens 20 eingreifen, so daß sich der die Rändelungen des Ringes 27 und der Kappe 24
Kolben 20 zwar in dem Rohrstück 15,16 verschie- bezeichnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Komponenten aus !coaxial gerührten Rohren heraus-
    Patentanspruch: gebracht werden. Bei dieser Ausführung kann keine
    Mischung der Komponenten eintreten, bevor sie auf
    Vorrichtung zum Mischen und Auftragen eines die auszubessernde Fläche kommt ^wei-Komponenlen-Spachtels, die getrennte Vor- 5 Ferner ist bekannt, zwei getrennte Behältnisse mit ratsbehälter für Kitt und Härter aufweist, welche den Komponenten nebeneinander anzuordnen und mit Düsen versehen sind, die to ein gemeinsames voa einem einzigen Kolben auspressen zu lassen. Austrittsrohr münden, wobei unabhängig hand- Auch hierbei treten die beiden Komponenten nsbenbetätigte Ausdrückeinrichtungen zum Ausdrük- einander aus, ohne einen gemeinsamen Mischungsefken von Kitt und Härter vorgesehen sind, da- io fekt zuvor zu erzielen. Es ergibt sich jeweils der durch gekennzeichnet, daß der den große Nachteil, daß die Härterpaste in zu starker Härter enthaftende Vorratsbehälter (38) mit sei- Konzentration auf eine zu geringe Kittmasse trifft, ner Düse (14) etwa rechtwinkelig zu der Düse wobei diese dann verbrennt und sich verfärbt. Das (12) des den Kitt enthaltenden Vorratsbehälters Mischprodukt wird daraufhin spröde und rissig. (6) angeordnet ist, und das gemeinsame Austritts- 15 Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe rohr (IJ o) der beiden Düsen (12,14) einen seitli- zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein chen Ansatz (13) aufweist, in dem die Düse (14) genaues, vorbestimmten Mischungsverhältnis ohne des den Härter enthaltenden Vorratsbehälter (38) Handmischen erreichbar ist und bei der ferner ein lösbar gehalten und durch einen Verschlußme- gutes Durchmischen der beiden Komponenten unchanismus (31, 32, 33) ergänzt ist, der an einem ao mittelbar vor der Verarbeitung geschaffen wird. Spachtelblech (7) angebracht ist, welches zu der Außerdem soll die Vorrichtung zugleich ein einfa-Längsachse des gemeinsamen Austrittsrohres chts Auftragen des Klebers bzw. des Spachtels zulas-(11 a) der beiden Düsen (12, 14) schräg gestellt sen. Die zu entwickelnde Vorrichtung soll darüber ist· hinaus ein rasches Unterbrechen der jeweiligen Ar-
    *5 beit ermöglichen, ohne daß größere Verluste an Kitt
    und Härtepaste auftreten, oder die Wiederaufnahme
    der Arbeit durcn hart gewordene Reste erschwert ist. Schließlich wird gefordert, daß alle diese Verbesse-
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung rungcn mit einem geringen wirtschaftlichen und techzum Mischen und Auftragen eines Zwei-Komponen- 30 nischen Aufwand erzielbar sind. ten-Spachtels, die getrennte Vorratsbehälter für Kitt Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfin-
    und Härter aufweist, welche mit Düsen versehen dung eine Vorrichtung vorgeschlagen, bei der der sind, die in ein gemeinsames Austrittsrohr münden, den Härter enthaltende Vorratsbehälter mit seiner wobei unabhängig handbetätigte Ausdrückeinrich- Düse etwa rechtwinkelig zu der Düse des den Kitt tungen zum Ausdrücken von Kitt und Härter vorge- 35 enthaltenden Vorratsbehälter angeordnet ist, und das sehen sind. gemeinsame Austrittsrohr der beiden Düsen einen
    Zwei-Komponenten-Spachtel haben auf dem Ge- seitlichen Ansatz aufweist, in dem die Düse des den biet der Natur- und Kunststeinverarbeitung wsitge- Härter enthaltenden Vorratsbehälters lösbar gehalten hend Eingang gefunden. Allerdings hat es sich ge- und durch einen Verschlußmechanismus ergänzt ist, zeigt, daß das Mischen der beiden Komponenten am 40 der an einem Spachtelblech angebracht ist, welches Verbrauchsort nicht selten erhebliche Schwierigkei- zu der Längsachse des gemeinsamen Austrittsrohres ten bereitet In der Regel werden die beiden Kompo- der beiden Düsen schräg gestellt ist. Die rechtwinkenenten auf einer Fläche mit einer Spachtel gemischt lige Anordnung der Düsen vom Kittbehälter und und dann in der vorgesehenen Weise verwendet. Die- vom Härterbehälter führen die Komponenten ses Handmischen ist aber insofern von Nachteil, als 45 zwangsweise so aufeinander, daß eine kontinuierliche kaum die richtige Menge sowohl bezüglich des Mi- Mischung eintreten muß. Diese Mischung hat sich schungsverhältnisses als auch im Hinblick auf die vollzogen, bevor die beiden Komponenten endgültig Gesamtmenge getroffen wird, also entweder wertlose aus der gemeinsamen öffnung der Vorrichtung her-Reste übrigbleiben oder noch eine Kleinigkeit fehlt, austreten. Selbst wenn der Druck auf die Härtepaste die umständlich nachgemischt werden muß. Die ver- 50 einmal etwas stärker sein sollte, so wird vom Kitt imbleibenden Reste müssen als verloren gelten, denn mer nur so viel mitgenommen, wie gerade der vorbeiein einmal gemischter Kitt oder Kleber wird in kür- drängende Kittstrom aus der hierzu senkrecht stehenzester Zeit so hart, daß er nur noch weggeworfen den Härterdüsenöffnung erfassen kann. Durch die werden kann. Zu große Abweichungen im Mi- vorgesehene Anordnung bleiben die beiden Komposchungsyerhältnis — die Härtepaste soll einen Anteil 55 nenten zunächst gut getrennt und ihr Mischen wird von 2 bis 4 °/o an der Gesamtmasse haben — beein- sich bei entsprechender Handhabung in verhältnisflussen die Qualität des Kittes sehr ungünstig. So mäßig genauen Grenzen bewegen, so daß weder eine fuhrt eine zu hohe Zugabe von Härter nicht nur zu Unfallgefahr in bezug auf die stark ätzende Härtepa-Rissen, sondern auch zu Verfärbungen von Braun bis site besteht, noch Qualitätsverminderung zu befürch-Rosa, was fachlich abgelehnt werden muß, ganz ab- 60 ten ist. Ebenso werden unbrauchbare Reste weitgegesehen davon, daß solche Verfärbungen das gute hend vermieden, weil es jederzeit möglich ist die BeErscheinungsbild erheblich stören. Als nachteilig dienung der beiden Einrichtungen abzubrechen und kommt ferner hinzu, daß die zur Anwendung korn- dabei die lösbar gehaltene Düse des den Härter entmenden Härtepasten meistens Peroxyd enthalten, haltenden Vorratsbehälters aus dem gemeinsamen W°a5 u S't · Γ gen und WeichteiIe gefährlich 65 Austrittsrohr herauszuziehen. In dem Fall wird man sind, d. n., beim Mischen von Hand können bereits lediglich noch etwas Kitt ohne Härterpaste durchkleine Spritzer großen Schaden anrichten. dirücken, damit keine Verhärtung bei der Kittmasse
    Bekannt ist eine Vorrichtung, bei der die beiden in der Austrittsöffnung entstehen kann Der seitliche
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