DE2139665A1 - Vorrichtung zum mischen und auftragen eines zwei-komponenten-kittes - Google Patents

Vorrichtung zum mischen und auftragen eines zwei-komponenten-kittes

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DE2139665A1 DE19712139665 DE2139665A DE2139665A1 DE 2139665 A1 DE2139665 A1 DE 2139665A1 DE 19712139665 DE19712139665 DE 19712139665 DE 2139665 A DE2139665 A DE 2139665A DE 2139665 A1 DE2139665 A1 DE 2139665A1
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Description

  • Vorrichtung zum Mischen und Auftragen eines Zwe i-Komponenten-Kittes Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Mischen und Auftragen eines Zwei-Komponenten-Kittes, der insbesondere dem Ausbessern und Verkitten von Mavur- und Kunststain dienen soll Zwei-Komponenten-Kitte haben auf dem Gebiet der Natur und Kunststeinverarbeitung weitgehend Eingang gefunden.
  • Allerdings hat es sich gezeigt, daß das Mischen der beiden Komponenten am Verbrauchsort nicht selten erhebliche Schwierigkeiten bereitet. In der Regel werden die beiden Komponenten auf einer Flache mit einer Spachtel gemischt und dann in der vorgesehenen Weise verwendet.
  • Dieses Handmischen ist aber insofern von Nachteil, als kaum die richtige Menge sowohl bezüglich des Mischungsverhältnisses, als auch im Hinblick auf die Gesamtmenge getroffen wird, also entweder wertlose Reste übrig bleiben oder noch eine Kleinigkeit fehlt, die umständlich nachgemischt werden muß. Die verbleibenden Reste mussen als verloren gelten, denn ein einmal gemischter Kitt oder Kleber wird in kürzester Zeit so hart daß er nur noch weggewerfen werden kann. Zu große Abweichungen im Mischungsverhältnis - die Härtepaste soll einen Anteil von 2 bis 4 X an der Gesamtmasse haben -beeinflussen die Qualität des Kittes sehr ungünstig.
  • 30 führt eine zu hohe Zugabe von Härter nicht nur zu Rissen, sondern auch zu Verfärbungen von braun bis rosa, was fachlich abgelehnt werden muß, ganz abgesehen davon, daß solche Verfärbungen das gute Erscheinungsbild der Verklebung bzw. Verkittung erheblich storen, Als nachteilig kommt ferner hinzu, daß die zur Anwendung kommenden Härtepasten meistens Peroxyd enthalten, wodurch sie @@@ Augen und Weichteile gefährlich sInd, dXh. be flaschen von Hand können bereits kleine Spritzer großen Schaden anrichten.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu sahaffen, die das Handmischen vermeidet und Arbeitsunfälle durch verspritzte Härtepaste ausschließt. Außerdem soll die Vorrichtung so aufgebaut sein, daß mit ihr nicht nur die beiden Komponenten in vorbestimmten Verhältnissen gemischt werden können, sondern auch das Auftragen des Klebers bzw. des Kittes weitgeherfd erleichtert ist. Die zu entwickelnde Vorrichtung soll darüber hinaus ein rasches Unterbrechen der jeweiligen Arbeit ermöglichen, ohne daß größere Verluste an Kitt und Härtepaste auftritt, oder die Wiederefnahme der Arbeit durch hartgewordene Reste. erschwert ist. Schließlich wird gefordert, daß all diese Verbesserungen mit einem geringen wirtschaftlichen und technischen Aufwand erzielbar Sjndc Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung eine Vorrichtung vorgeschlagen, die durch eine, den eigentlichen Kitt in einer Art Tube mit Mundstück enthaltende Ausdrückvorrichtung und durch eine weitere, den Härter od.dgl. etwa quer zur Ausdrückrichtung dem Kitt zugebende Preßeinrichtung gekennzeichnet ist. Durch die vorgesehenen Einrichtungen bleiben die beiden Komponenten zunächst abgepackt und ihr Mischen wird sich bei mtsprechender Handhabung der beiden Einrichten in verh ältnismERig genauen Grenzen bewegen, so daß weder Unfallgefahr besteht, noch Qualitätsverminderungen zu befürchten sind. Ebenso werden unbrauchbare Reste weitgehend vermieden, da es jederzeit möglich ist, die Bedienung der beiden Einrichtungen abzubrechen, also das Mischen und Auspreßen der beiden Komponenten einzustellen. Das erwähnte quergerichtete Zugeben des Härters oder der Härtepaste führt zu einer ausreichenden Durchmischung der beiden Komponenten, so dar! eine verhältnismäßlg hohe Gleichförrnigkeit in der Durchmengung gegeben erscheint. 5chließlich sei noch bemerkt, daß die beiden Komponenten bzw.
  • ihre Behältnisse in den Einrichtungen geschützt untergebracht sind, so daß selbst bei rauhestem Baustellenbetrieb grbßere Verluste an Kttt und Härtepaste ausgeschlossen erscheinen. Da letztendlich die beiden Einrichtungen eine einheitliche Vorrichtung bilden, wird auch das Auftragen des jeweiligen Kittes erleichtert, wie sich dies auch noch aus den späteren Ausführungen ergibt.
  • Nach einer weiteren Besonderheit der Erfindung ist vorgesehen, daß die z.B. mit einer Zahnratsche ausgestattete .Ausdrückvorrichtung pistolenartig aufgebaut ist und am vorderen Ende ein Spachtelbiech aufweist, unter welches das Mundstück der Kittube ragt und das Spachtelblech auBerdes als Träger für die Preßeinrichtung hergerichtet ist, Ausdrtlckeinrichtungen mit Zahnratschcn od er sonstigen Druckaitteln sind an sich bekannt, jedoch nicht in Verbindung mit einer Preßeinrichtung, die eine Härtepaste dem Kittstrang von der Seite her zuführt. Das Spachteiblech der Ausdrückeinrichtung macht das Aufbringen des Kittes besonders leicht, denn es iat tatsächlich wei ein Spachtel einzusetzen, der je nach Betätigung der Ausdrückvorrlchtung selbsttätig mit Kitt versorgt wird. Durch das Herrichten des Spachtelbieches als Träger fUr die Preßeinrichtung wird auf besonders einfache Weise die ganze Vorrichtung zu einem handlichen Arbeitsgerdt, das sich einfach fUhren läßt, indem sowohl die Zahnratsche, als auch die nach oben ragende preßeir heit mit den Händen erfaßt wird.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Preßeinrichtung für den Härter ihrerseits eine Auswechseltube aufnimmt und in ein Mundstück der Kitttube eindrückbar oder aus diesem herausziehbar ist.
  • Durch diese Bauart ist es möglich, das Mischen jederzeit zu unterbrechen, indem das Mundstück der Preßeinrichtung von dem Mundstück der Kittube abgehoben wird, so daß bei entlasteter Auswechseltube keine Härpastemehr in den Kitt gelangt. Ein Verhärten des Kittes im Kittmundstück aufgrund von Härterresten kann dadurch vermieden werden, daß man bei angehobener Preßeinheit noch etwas K£tt durch das Mundstück preßt, also sozusagen den letzten Rest an Härtepaste ausstößt.
  • Zur Wiederaufnahme von Spachtelarbeiten braucht lediglich je Preßeinrichtung wieder abgesenkt und zusammen mit der Ausdrückeinrichtung betätigt su werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die Preßeinrichtung im wesentlichen aus einem RohrstUck, das im unteren Teil die Auswechseltube und im oberen Teil einen in Tubenrichtung belastbaren Tauchkolben aufnimmt.
  • Diese Bauart überrascht durch ihre Einfachheit, denn hier ist das einfache Prinzip einer Fettpresse zweckmäßig verwendet, lediglich mit dem Unterschied, daß noch eine Auswechseltube vorgesehen ist, in die der Tauchkolben paßt.
  • Zum Heben und Senken der Preßeinrichtung wird nach der Erfindung der Vorschlag gemacht, daß die Preßeinrichtung zwei radial einander gegenüberliegende Stifte, Bolzen od.dgl. aufweist, die einem Bajonettverschluß angehören, dessen S.rhlitze in einer Muffe des als Träger für die Preßeinheit dienenden Spachtelbleches vorgesehen sind. Um die nötigen Kräfte aufzubringen, empfiehlt es sich dabei, daß die Bajonettverschlußschlitze in Umfangsrichtung schraubenlinienförmig in die Länge gezogen sind und an ihren Anfangsbereichen je eine Raststellung aufweisen. Durch die schraubenliaienförmigen Schlitze ist es beim Verdrehen des Verschlusses möglich, solche Kräfte aufzubringen, daß das Mundstück der Preßeinrichtung das Mundstück der Kittube gewissermaßen durchstanzt und dann die Hartepaste in den Kitt einfließen kann. Die Raststellungen wiederum dienen dazu, daß der Verschluß nicht ohne weiteres ganz geöffnet werden kann, also ein ungewolltes Herausgleiten der Preßeinrichtung aus ihrer Halterung nicht zu befürchten ist.
  • Die erwähnte Bajonettverschlußausführung ist aber keinesfalls zwingend, vielmehr ist es nach der Erfindung Ohne weiteres denkbar, daß die Preßeinrichtung mit Hilfe eines gabelartigen Totpunktverschlusses, mit gegabelten Exzentern od.dgl. gehoben oder gesenkt werden kann. Für das Anheben der Preßeinheit wird es übrigens für zweckmäßig angesehen, daß die Preßeinrichtung entgegen ihrer Eindrckeinrichtung von einer Feder helastet ist. Diese Feder bietet eine Sicherheit dafür, daß bei entlasteter Preßeinrichtung diese sich tatsächlich von dem Kittmundstück anhebt und die Zufuhr von Härtepaste unterbrochen wird.
  • Eine von der Praxis her günstige Ausführungsforrn der Erfindung besteht ferner darin, daß der Tauchkolben zumindest in seinem oberen Teil als Spindelmutter ausgeführt ist, die eine drehbar, jedoch axial unverschiebbar gehaltene Belastungsspindel aufnimmt, wobei der Tauchkolben in dem Rohrstück z.B. durch in.Innenschlitze des Rohrstückes eingreifende radialgerichtete Stifte drehgesichert ist. Durch Wahl des Spindelgewindes lassen sich die Vorschubwege des Kolbens und die Kräfte auf die Auswechseltube klar beherrschen, die naturgemäß so auf die Kräfte und Wege der Ausdrückvorrichtung für den Kitt abgestimmt werden, daß sich möglichst genaue MischungsverhäAtnisse ergeben.
  • Gemaß einer besonders werentlichen Einzelheit der E-findung ist vorgesehen, daß die Belastungsspindel mit einem das Rohrstück von oben hedkappenartig übergreifenden Griffteil in fester Verbindung steht, der am RohrstUck drehbar, jedoch axial unverschiebbar gelagert ist. Dieser Griffteil weist erfindungsgemäß an seiner offenen Seite einen Randflansch auf, der mit Drehspiel zwischen einem Flansch des Rohrstückes und einem abgesetztem Uberwurfring liegt. Der kappenartige Griffteil läßt sich gut erfassen, d.h. er liegt gut in der noch freien Hand und läßt ein genaues Führender Vorrichtung zu, ohne daß es besondere Schwierigkeiten bereitet, durch Verdrehen des Griffteiles die Härtepaste in einer bestimmten Menge dem Kitt zuzugeben. Die Kappenform schützt auch die Einrichtung vor Verschmutzung, so daß selbst nach längerem Gebrauch die Leichtgängigkeit gegeben erscheint und der Griffteil so gehandhabt werden kann, daß eine genaue Dosierung erfolgt.
  • Um die ganze Vorrichtung bzw. die Preßeinheit noch griffiger zu machen, wird es für zweckmäßig angesehen, daß der Uberwurfring und der kappenartige Griffteil an ihren Nantelflächen griffig gerändelt sind. Der fiberwurfring ist für die Ausführung mit Bajonettverschlüssen von Bedeutung, denn ethrmdgllcht ein sicheres Erfassen der Pießeinheit und ihr Verdrehen im Sinne eines Absenkens oder Anhebens der Einheit.
  • Damit auch das Auswechseln der Härtepastentube keine Schwierigkeiten bereitet, schlägt die Erfindung vór, daß das Rohr stück der Preßeinheit etwa in Tubenhähe geteilt ist und die beiden Teile muffenartig und lösbar miteinander verschraubt sind. Man braucht also lediglich die beiden Hälften auseinander zu schrauben, eine neue Tube einzusetzen und die Rohrstücke wieder miteinander zu verbinden.
  • Zür das genaue Dosieren der beiden Komponenten ist es schließlich von großer Bedeutung, daß an beliebiger Stelle zwischen dem Rohrstück der rPreßeinheit und dem Griffteil, z.B. an dem Griffteil eine abgef-derte Rastkugel, eine Rastfeder od.dgl. vorgesehen ist, die nach einer vorbestimmten Winkelbewegung mit entsprechenden Ausnehmeungen des anderen Teiles zus ammenwirkt. Mit diesen Rasten, die einen spürbaren, aber dennoch verhältnismäßig leicht zu überwindenden Widerstand beim Drehen des kappenartigen Griffteiles -' verursachen, kann das Mischungsverhältnis tatsächlich sehr genau eingehalten werden, denn es es bereitet sicherlich keine Schwirigkeiten, z.8. bei drei Zähnen Vorschub an der Ausdrückeinrichtung den kappenartigen Griffteil bis zum nächsten spürbaren Widerstand weiterzudrehen und damit dem Kitt die eingangs erwähnten zwei bis vier Prozent Härtepaste zuzusetzen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweis£veranschaulicht.
  • Es zeigen: Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht und Fig. 2 die auch aus Fig. 1 ersi -htliche Preßeinheit in vsrgrößerter Der stellung und aufgeschnitten.
  • Wie sich aus Fig. 1 ergibt, besteht die Vorrichtung 1 aus einer Ausdrückeinheit 2 und einer Preßeinheit 3.
  • Die Einheit 2 ist im weseentlichen von einem Gehäuse 4 gebildet, das eine Aussparung 5 zum Einlegen einer Kittube 6 aufweist. An dem einen Ende geht das Gehäuse 4 in ein Spachtelbiech 7 über, während das andere Ende ein Griffstück 8 trägt, das eine Zahnratsche 9 mit Betätigungshebel 10 aufnimmt. Beim Betätigen des Hebels 10 wird Kitt in Richtung des Pfeiles 11 aus dem Tubenmundstück 12'ausgepreßt, das übrigens eina oberen Ansatz 13 zum Ansetzen eines Mundstückes 14 aufweist, das aber bereits der Preßeinrichtung 3 angehört Die Preßeinrichtung 3 die besonders gut der Fig. 2 zu entnehmen ist, weist zunächst zwei Rohrstücke 15,16 auf, die bei 17 losbar verschraubt sind. Dus untere Rohrstück 16 geht in das bereits erwähnte Mundstück 14 über, während das obere Rohrstück 15 Längsnuten 18 besitzt, in die radiale Ansätze 19 eines Tauchkolbens 20 eigreife, so daß sich der Kolben 20 zwar in dem Rohrdiick 15,16 verschieben, aber nicht verdrehen kann. Der Kolben ist in seinem Durchmesser so ausgeeg, daß er der lichten Weite einer Auswechseltube 21 entspricht und ihren Inhalt quer zur Flußrichtung 11 in den Kitt der Tube 6 einzudrücken vermag.
  • Der Tauchkolben 20 ist, in seinem oberen Teil als Spindelmutter 22 ausgeführt, deren Spindel 23 mit einem kappenartigen Griffteil 24in fester Verblndung keht.
  • Dieser kappenartige Teil 24 weist einen unteren Randflansch 25 auf, der sich auf einem Plansch 26 des Rohrstückes 15 abstützt. Ein abgesetzter Uberwurfring 27 hält den Flansch 25 drehbar fest.
  • Im oberen Teil des kappenartigen Griffteiles ist eine federbelastete Kugel 28 erkennbar, die mit Rasten 28 am Stirnrand 30 des Rohr stückes 15 zusammenwirkt. Wenn man also den kappenartigen Teil 24 verdreht, wird man nach einer bestimmten Winkelbewegung einen gewissen Widerstand spüren. Beim Drehen der Kappe 24 erfolgt eine axiale Verschiebung des Kolbens 20, der dann auf den Inhalt der Tube 21 drückt. Die Zahnratsche 9 und die Steigung der Spindel 23, sowie die Inhalte der Tuben 6,21 sind so aufeinander abgestimmt, daß stets bestimmte Mischungsverhältnisse zustande kommen.
  • Die Fig. 1 läßt noch die Befestigung der Preßeinrichtung 3 an dem Spachtelblech 7 erkennen. Zur Befestigung bzw. Halterung der Einrichtung 3 ist das Spachtelblech 7 mit einer Art Muffe 31 ausgestattet, in welche das Rohrstück 16 paßt. Außerdem ist ein Bajonettverschlußscblitz 32 zu erkennen, der schraubenlinienförmig und langgestreckt verläuft und eine hochgezogene Raststellung 33 aufweist. In den Schlitz .32, der auf der gegenüberliegenden, nicht sichtbaren Seite ebenfalls vorgesehen ist, greift ein Bolzen 32 des Rohrstückes 16 ein, und zwar tfl der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise. Wird bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel die Preßeinheit 3 durch Erfassen des Uberwurfringes 27 in Richtung des Rundpfeiles 35 gedreht, wird die Einheit 3 zwangsläufig nach unten gegen das Mundstück 12 gerückt. In der gezeichneten Stellung ist die Einheit 3 angehoben und die Stifte 34 befinden sich in der Raststellung 33, also so, daß sie nicht ohne weiteres aus den Schlitzen 32 her aus gleiten können, zumal zwischen Muffe 31*und Ring 27 eine Feder 36 vorgesehen ist. Die Fig. 1 zeigt auch an dem Ring 27 und an der Kappe 24 Rändelungen 37,38, welche diese Teile griffig gestalten.

Claims (14)

  1. Patent a n s p r ü c h e
    Vorrichtung zum Mischen und Auftragen eines Zwei-Komponenten-Kittes, der insbesondere dem Ausbessern und Verkitten von Natur- und Kunststein dienen soll, gekennzeichnet durch eine den eigentlichen Kitt in einer Art. Tube t6) mit Mundstück (12) enthaltende Ausdrückeinrichtung (2) und durch eine weitere, den Härter od.dgl. etwa quer zur Ausdrückeinrichtung (vgl. 11) dem Kitt zugebende Preßeinrichtung (3).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die z mit einer Zahnratsche (9-10) ausgestat-XetQ Ausdrückeinrichtung 62) pistolenartig aufgebaut ist und atn vorderen Ende ein Spachtelblech t7) aufweist, unter welches das Mundstück (12) der Kittube (6) ragt und das Spachtelblech (7) außerdem als Träger für die Preßeinrichtung g3) hergerichtet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßeinrichtung (3) für den Härter ihrerseits eine Auswechseltube (21) aufnimmt und in ein Mundstück (14) übergeht, das durch Senken und Heben der Einrichtung (3) in das Mundstück (12) der Kittube (6) eindrückbar, oder aus diesem herausziehbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch kekennzeichnet, da die Preßeinrichtung (3) im wesentlichen aus einem Rohrstück (15,16) besteht, das. im unteren Teil die Auswechseltube (21) und im oberen Teil einen in Tubenrichtung belastbaren Tauchkolben (20) aufnimmt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für das Heben und Senken der PreU-einrichtung (3) letztere zwei radial einander.gegenüberliegende Stifte (19), Bolzen odadgl. aufweist, die einem BaJonettverschluß angehören, dessen Schlitze (32) in einer Muffe (31) des als Träger für die Preßeinheit (3) dienenden Spachtelbleches (7) vorgesehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach.Anspruch 5, dadurch gekennzeichrlet daß die BaJonettverschtußschlitze (92) in Umfangsrichtung schraubenlinlenförmig in der Längegezogen sind und in ihren Anfangsbereichen je eine Raststellung (33) aufweisen.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßeinheit (3) mit Hilfe eines gabelartigen Totpunktverschlusses mit gegabelten Exzentern od.dgl.. heb- und senkbar hält.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßeinrichtung (3) entgegen ihrer Eindrückrichtung von einer Feder (35) belstet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Tauchkolben (20) zumindest in seinem oberen Teil als Spindelmutter- (22) ausgeführt ist, die eine drehbar, jedoch axial unverschiebbar gehaltene Belastungsspindel Q3) aufnimmt, wobei der Tauchkolben (20) in dem Rohrstück (15), .B. durch in Innenschlitze (18) des Rohrstückes (15) eingreifende radialgerichtete Stifte (19) drehgesichert ist.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch oekennzeichnet, daß die Belastungsspindel (23) mit einem das Rohrstück (15) von oben herFappenartig übergreifenden Griffteil (24) in fester Verbindung steht, der am Rohrstück (15) drehbar, jedoch axial unverschiebbar gelagert ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffteil (24) an der offenen Stelle einen Randflansch (25) aufweist, der mit Drehspiel zwischen einem Flansch (26) des Rohrstückes (15) und einem abgesetzten Überwurfring (27) liegt.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Cberwurfrillg (27) und der kappenartige Griffteil (24) an ihren Maritelf lachen (37,3S) griffig gerändet sind.
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadruch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (15,16) der Pxeßeinheit (3) etwa in Tubenhöhe geteilt ist und die beiden Teile muffenartig (vgl. 17) und lösbar miteinander verschraubt sind.
  14. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an beliebiger Stelle zwischen dem Rohrstück (vgl. 15) der Preßeinheit (3) und dem Griffteil (24), z.B. an dem Griffteil (24) eine abgefederte Rastkugel (28), eine Rastfeder o.dgl. vorgesehen ist, die nach einer vorbestimmten Winkelbewegung mit entsprechenden Ausnehmungen (29) de.s anderEn Teiles (dgl. 15) zusammenwirkt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109487999A (zh) * 2019-01-14 2019-03-19 徐强 一种便携式腻子喷涂枪

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN109487999A (zh) * 2019-01-14 2019-03-19 徐强 一种便携式腻子喷涂枪

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